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Weimar 
Jpevmann SBö$tauä 9tad)fotger 

1905. 



I n h a 1 1. 



Seite 

Einleitung V— XXV] 

Lesarten zu Band 24 1 

Lesarten zu Band 25 116 

Paralipomena and Schemata 207 

Nachträge 289 



Der vorliegende Band enthält die Lesarten und Parah- 
pomena zu Band 24 und 25 1. Abtheilung. Dem Herausgeber 
dieser Bände, Eugen Joseph, war es nicht beschieden, 
seine Arbeit zum Abschluss zu bringen. Dreizehn Bogen, 
die Lesarten enthaltend, waren fertig gestellt, als er durch 
ein trauriges Schicksal den Seinigen und der Wissenschaft 
entrückt wurde. Von den Paralipomena hatte er ein druck- 
fertiges Manuscript hinterlassen, ferner umfänglichste Auf- 
zeichnungen, welche sich über die gesammte Arbeit der 
Textgestaltung erstrecken, Notizen über das handschrift- 
liche°Material, Anmerkungen und Studien zur Entstehungs- 
geschichte des Romans, monologische Darlegungen der Grund- 
sätze, die ihn durch die verschlungenen Gänge der gedruckten 
und handschriftlichen Überlieferung hindurchführten. Alle 
diese Niederschriften sollten einer ausführlichen Einleitung 
zu statten kommen, ausführlicher als es sonst im Rahmen 
der Weimarischen Ausgabe üblich gewesen war. Die grosse 
Masse dieser Vorarbeiten zeigt noch anschaulicher als die 
gedruckten Lesarten, welchen Aufwand von Fleiss und 
Mühe , von gründlicher und scharfsinniger Gedankenarbeit 
der Verstorbene diesem im Fortgange ihm immer lieber ge- 
wordenen Werke zugewandt hat. Auf Grund dieser zumeist 
nur fragmentarischen und skizzenhaften Niederschriften 
hätte nur Joseph selbst eine Einleitung in der Breite, wie 
er sie beabsichtigt hat, herstellen können. Man musste 
sich, wie die Dinge lagen, nun bescheiden, sie in herkömm- 
licher Beschränkung zu geben. Diese schwierige Arbeit 
hat Julius Wähle übernommen, der schon während der 
langwierigen Vorbereitung und dann als Generalcorrector 
die Arbeit mitthätig begleitet hatte. Hauptsächlich musste 



VI Einleitung. 

das Absehen darauf gerichtet sein, den Gebrauch der Les- 
arten zu ermöglichen. Es ergab sich dabei noch eine be- 
sondere Schwierigkeit. Denn Joseph ist, um dem überaus 
reichen, aber auch überaus verwickelten handschriftlichen 
Material in seinem Sinne gerecht zu werden — schon die 
Ordnung und Bestimmung der zum Theil schwer lesbaren 
Blätter war eine schwierige und äusserst mühevolle Arbeit 
— von den für die Mitarbeiter der Weimarischen Ausgabe 
geltenden Vorschriften und Gepflogenheiten stark abgewichen, 
sowohl in Anwendung von Siglen und sonstigen äusserlichen 
Bezeichnungen als auch in der ganzen Fassung und An- 
ordnung des kritischen Apparats. Er hat sich hier oft in 
peinlichste Unterscheidungen der Vorlagen eingelassen, und 
dadurch Räthsel geschaffen, deren Auflösung dem Nach- 
prüfenden um so misslicher war, als gerade für manche 
Äusserlichkeiten die Schlüssel in seinen Vornotizen nicht 
zu finden waren. 

Der Text der Wanderjahre war schon in der ersten 
Fassung (E) durch mancherlei Fehler entstellt, die zum 
Theil aus den ersten Drucken in den verschiedenen Jahr- 
gängen des Taschenbuchs für Damen herübergekommen 
waren, obzwar Goethe, wie das Tagebuch lehrt, die ße- 
visionsbogen von E selbst gelesen hatte, mit Ausnahme 
der letzten, die der Beschleunigung halber in der From- 
marm'schen Officin in Jena, wo das Buch gedruckt wurde, 
gelesen werden sollten (vgl. Goethe -Jahrbuch 8, 157). Ge- 
ringe Sorgfalt hat Goethe auch dem Druck der letzten 
Fassung zugewandt. Zwar wurde das Manuscript vor dem 
Abgang nach Augsburg von dem Dichter selbst und auch 
von Göttling durchgesehen (vgl. Tagebuch 20. und 31. De- 
cember 1828; Briefwechsel zwischen Goethe und Göttling 
S 63—72); da aber Goethe selbst keine Correctur vom Druck 
gelesen hat, sondern diese in der Cotta'schen Officin be- 
sorgt wurde, so sind zu den alten Fehlern noch viele 
neue hinzugekommen. Josephs Verfahren dem Texte gegen- 
über ist ziemlich radical. Wenn man ihm vielleicht auch, 
um mit Wilhelm Meister zu reden, manche seiner „Les- 
arten streitig machen" wird (24, 46, 23. 24), so verdient doch 
seine energische Reinigung des Textes Anerkennung. Er 



Einleitung. VII 

hat, durch die dem Druckmanuscript vorausliegenden Hand- 
schriften belehrt, in Goethes ursprüngliche Intentionen 
blicken und daraus ersehen können, wie manches seiner 
Worte im Dictat oder in der Abschrift durch zum Theil 
ungebildete und ungeübte Schreiberhände sowie durch die 
auch bei guten Schreibern vorkommenden Versehen und 
Flüchtigkeiten entstellt worden ist, und dass dann der 
Dichter bei oberflächlicher Durchsicht solcher Niederschriften 
sich auch manchen Fehler, manche Vergesslichkeit hat zu 
Schulden kommen lassen (nur einige Fälle seien aufs Gerathe- 
wohl herausgegriffen, vgl. Lesarten zu 61,5.6; 61,9; 61, n; 
62 7; 71,9; 71,25; 103,8; ausserdem noch viele Fälle, 
die schon beim Überfliegen der Lesarten in die Augen 
fallen). Josephs Princip war hier, den ursprünglichen Goethe 
«»egen den späteren, sich selbst missverstehenden Goethe zu 
seinem Rechte zu bringen. Abschriften gegenüber befolgte 
er den Grundsatz: Abweichungen von Abschriften besitzen 
nur dann Gewähr, wenn Spuren ihrer Automation vorhanden 
sind; demgemäss ist er in an sich auch gleichgültigen 
Fällen zur früheren Überlieferung von J oder E zurück- 
gekehrt (vgl. z. B. 3, 10 ; 65, 37 fälimmen). Wo Textdifferenzen 
zwischen H l und einer Vorlage von H\ oder zwischen H 
und H l vorlagen, hat Joseph in den Fällen, wo nicht be- 
stimmte von Goethe direct oder indirect gebilligte Grund- 
sätze für Abweichungen der späteren von der früheren 
Form vorlagen, diese frühere Form in den Text gesetzt 
(vgl. z. B. 56, 9 3Jiontan). Bei allen einschneidenden Fällen 
von Textänderungen hat er die Rechtfertigung gleich an 
der betreffenden Stelle vorgelegt; ausserdem hatte er noch 
die Absicht, ein vollständiges Verzeichniss seiner Ab- 
weichungen von CW zu geben. Er wollte auch eine 
Charakteristik der Gesammthandschriften wie auch der 
Einzelhandschriften vorlegen, sowie das Verhältniss von H l 
zu E, von E zu J, von H zu H 1 und endlich von G zu U 
nach ihren kritischen Werthen auseinander setzen, endlich 
auch Riemers Betheiligung an der Arbeit und die text- 
kritische Bedeutung seiner Correcturen besprechen. 

Auch eine in's Detail gehende Geschichte der Entstehung 
des Werkes, der äusseren sowohl wie der inneren, plante 



VIII Einleitung. 

Joseph. Soweit Goethes eigene Äusserungen dafür in Be- 
tracht kommen, kann jetzt auf die vortrefflich orientirende 
Zusammenstellung bei Graf (Goethe über seine Dichtungen 
1. Theil 2. Band) verwiesen werden. 

Drucke. 

J : Eiuzelue Theile der Wanderjahre, meist geschlossene 
novellistische Stücke, hat Goethe zuerst in verschiedenen 
Jahrgängen des Taschenbuchs für Damen veröffentlicht, 
und zwar: 

Taschenbuch für Damen auf das Jahr 1809. Mit Bei- 
trägen von Goethe, Lafontaine, Pfeffel, Jean Paul Richter, 
Schiller und anderen. Mit Kupfern. Tübingen in der 
J. G. Cotta'schen Buchhandlung, enthält auf S 252-266: 
3)te ptlgentbe Shörin, unterzeichnet: bon ©oethe. 

Taschenbuch für Damen auf das Jahr 1810. Mit Bei- 
trägen von Goethe, Lafontaine. Pfeffel, Jean Paul Richter 
und anderen. Mit Kupfern. Tübingen in der J. G. Cotta- 
schen Buchhandlung, enthält S I— XXXII : Söühelm «leifter? 
2ßanberjat)te. @rfte§ Sud). @rfte§ ßoptteL Sie flucht nach 
2lgl)pten (S III— VIII). 3h>eite§ Kapitel, ©anct Sofeph bn 
3rocite (S IX-XIX). Srittei Kapitel. Sie £eimfudumg (S XX 
bis XXVII). 33terte§ Kapitel. 2er ßilicnftänget (S XXVII 1 
bis XXXII). Unterzeichnet: üon ©oetfje. 

Taschenbuch für [so] Damen auf das Jahr 1816. [Vignette.] 
Tubingen [so] bey Cotta, enthält S 1—34 Sag nußbraune 5Diäb= 
d)en, unterzeichnet: ©oettje. 

Taschenbuch für Damen auf das Jahr 1817. Von Goethe, 
Lafontaine, la Motte Fouque, Pichler, J.P.Richter uud 
Andern. Mit Kupfern. Tübingen in der J. G. Cotta'schen 
Buchhandlung, enthält S 1—24: Sie neue -üielufine. 33on 
©oethe. 

Taschenbuch für Damen auf das Jahr 1818. Von Goethe, 
Lafontaine, la Motte Fouque, Picbler, J. F. Richter und 
Andern. Mit Kupfern. Tübingen in der J. G. Cotta'schen 
Buchhandlung, enthält S 1 — 34: Ser 2Rann Don funfjtg fahren. 
23on ©oetbe. 

Taschenbuch furfso] Damen auf das Jahr 1819. [Vignette] 
Tubingen [so] bey Cotta, enthält S XIX— XXXVI: Sie neue 



Einleitung. I X 

l'icluiiiie. iSdjhijj. Siehe bcn Jahrgang 1817.) ohne Verfesser- 
namen, dieser ist im Inhaltsverzeichnis;? genannt. 

Die einzelnen Jahrgänge von ./ sind in den Lesarten 
nicht unterschieden; die Sigle J gilt für alle. 

E : SBitfjelm 2tteifter3 äBanberjahre ober Sie Sutfagenben. 
(Sin Rontait bon föoctbc. Grfter Xt)ül. ©tuttgarb unb iübtngcn, 
iit bet ßotta'jcfjen Jöurfjhonblung 1821. 8° 550 S. Vorausgehen 
acht Seiten, von denen die dritte das Titelblatt trägt, die 
sieben anderen Gedichte enthalten (vgl. unten S 1 Titel). 

C 1 : ©oetf)e§ SBerfe. SBoHftfinbige 2tu§gabe legtet .£mnb. 
(Sinunbjroan.jigftcr bis breiuubjtoanjtgftcr JBanb. Unter be§ buxäy- 
laudjtigften beutjcfjen 33unbe3 fcfjüjjenben ^riodegien. Stuttgart 
unb Tübingen, in ber 3- &. ßotta'fdjen Sucbfianblung. 1820. 
Der Bogennorrn nach kl. 8°. 228, 262, 286 S. 

C : die in Titel und sonstiger Einrichtung mit G' 1 über- 
einstimmenden Bände 21, 22 und 23 der Octavausgabe letzter 
Hand. 1830. 228, 257, 284 S. 

St : Goethes sämmtliche Werke in vierzig Bänden. Voll- 
ständige neugearbeitete Ausgabe. Stuttgart und Tübingen. 
J. G. Cotta. 1840. 

Handschriften. 
H l : In einem blauen Pappumschlag, der von Johns 
Hand die Aufschrift trägt SÖUbetiu Dicifter* SÜanberjafirc 
(frfter 2h,eü 9teue Bearbeitung 1825 liegen, theils lose theils 
zusammengeheftet oder geklebt, 240 Blätter, Seite 1 — 173 
von Band 24 entsprechend. Diese Masse ist zusammen- 
gesetzt aus Partien von E und aus handschriftlichen Folio- 
blättern, meist von John geschrieben; ausser ihm sind noch 
Schuchardt und der Diener Friedrich Krause an den Nieder- 
schriften betheiligt; und so giebt schon äusserlich diese 
Handschrift ein Bild von der mühevollen Arbeit, die der 
Dichter auf sich genommen hatte: „das Werklein von Grand 
aus aufzulösen und wieder neu aufzubauen" (Anzeige von 
Goethes sämmt liehen Werken 42 1 , 1 12t- Über die Art der 
Arbeit hat sich der Dichter wiederholt zu Eckermann ge- 
äussert. So notirt dieser am 15. Januar 1827: „Um den 
vorhandenen Stoff besser zu benutzen, habe ich den ersten 
Theil ganz aufgelöst und werde nun so durch Vermischung 



5t Einleitung. 

des Alten und Neuen zwei Theile bilden. Ich lasse nun 
das Gedruckte ganz abschreiben; die Stellen wo ich neues 
auszuführen habe, sind angemerkt, und wenn der Schreibende 
an ein solches Zeichen kommt, so dictire ich weiter und 
bin auf diese Weise genöthigt, die Arbeit nicht in Stocken 
gerathen zu lassen. Eines andern Tages sagte er mir so: 
Das Gedruckte der Wanderjahre ist nun ganz abgeschrieben; 
die Stellen, die ich noch neu zu machen habe, sind mit 
blauem Papier ausgefüllt, so dass ich sinnlich vor Augen 
habe, was noch zu thun ist. Sowie ich nun vorrücke, ver- 
schwinden die blauen Stellen immer mehr, und ich habe 
daran meine Freude." (Biedermann, Goethes Gespräche 
5, 309.) Dieser Bericht wird nun durch unsere Handschritt 
dahin rectiticirt, dass Goethe, wenigstens was den noch vor- 
handenen Theil der von Eckermann gemeinten Niederschrift 
anlangt, das Neue nicht in eine vollständige Abschrift von 
E, sondern zumeist in ein aufgelöstes Exemplar von E 
hinein gearbeitet hat. Von diesem Exemplar von E liegt 
der für die Partie 24, 1 — 173 in Betracht kommende Theil 
in H l , der andere Theil befindet sich im Goethe -National- 
museuin (im Folgenden mit E 1 bezeichnet). Die Zusammen- 
setzung von H 1 möge durch folgende Übersicht anschaulich 
gemacht werden. 

JS7 1 — 70 (entsprechend 24, 1—46) mit handschriftlichen 
Einschüben und Zusätzen (24, 3, 21 in — 4, 21 gefptodjen, 8, 14 
äßühelm — 21 fdjien, 45, 19 2)u — 46, 2s). Darauf folgt ge- 
schrieben 24, 47 — 62, 20 hinab. 47 - 49, 28 ftubiren ist aus E 1 
abgeschrieben, diese Partie ist dort mit Blei gestrichen; 
nach ftubiren in E l mit Verweisungszeichen g die Worte 
3mbem ich aber (gemeint ist die unmittelbare Anreihung des 
Passus 49, 28 Snbem — 50, 4 anberi) , dann g aR die Worte 
3ebe 2lrt »on Shättgfett 6 78 (50, 4 3ebe — 51, 15). Innerhalb 
dieses Abschnittes hat E 1 ausser Streichungen folgende 
Änderungen g für gestrichenes: ©ollteft 2>u — ergriffen haben 
(50, 12. 13), 3U fonbern — 23effere§ (50, 14— ig) und den Einschub 
Sielfeitigfeit .... Clement , tooriit .... ütaum genug .... ift 
(50,22—25). Am Schluss des sechsten Capitels (nach einem 
auf 51, 15 folgenden Passus) in E 1 g: 9iad)t bety bem Ä5f)ler. 
Daran schliesst sich in fl 1 E 85 -90 (62, 20 2)utd) — 66, 2), 



Einleitung. X 1 

daran handschriftlich 66/9 — 67,23, daran E 93. 94 (67,22 
üfdjcftcit — 68,28), handschriftlich 69 — 126,6 mit Ausnahme 
von 72, 17— 92,1» 2>ie pthjernbe Ztjöxin und 105, ie — 113, i6, 
welche Partien aus E (420 - 450 und 99 — 112) eingeschalt.:) 
sind. Der Brief Wilhelms an Natalien (113 — 115) ist das 
letzte handschriftliche Blatt von H l ; es folgt dann noch 
die Novelle äßet ift ber Sßerräther (126—173) im Druck von 
E. E 1 hat im Folgenden keine beachtenswerthen hand- 
schriftlichen Einträge, nur Änderung der Zahlen in den 
Oapitelüberschriften und die Überschriften neu einzuschie- 
bender Capitel. 

H : das Druckmanuscript für den Druck in C l C Band 
31 — 33, im Archiv der Verlagshandlung J. G. Cotta's Nach- 
folger in Stuttgart. Das erste Buch (Band 30) enthält 154 
durchgehend foliirte Blätter — dazu kommt noch eine 
Anzahl mit Buchstaben bezeichneter Doppelblätter — von 
Johns Hand; das zweite (Band 31) 142 Blätter theils von 
John, theils von Schuchardt geschrieben; das dritte Buch 
(Band 32) bis zum Anfang der Mittheilungen 5lu3 ülafartenö 
»tc§fo 152 Blätter — 90 und 91 fehlen — theils von Johns, 
theils von Schuchardts Hand. 

Die grosse Masse der Einzelhandschriften ist in dem 
folgenden Verzeichniss zusammengestellt. Die hier an- 
gewandten Siglen entsprechen den in den Lesarten gi- 
brauchten. Das Streben, dem Leser die Beschreibung des 
Äusseren der Handschriften durch Zeichen schnell und leicht 
anschaulich zu machen, verleitete Joseph zu Unterschei- 
dungen , die zu erklären und zu begründen nicht immer mög- 
lich war. Die verschiedenen Stadien der jedesmaligen Über- 
lieferung bezeichnete er mit den römischen Zahlen I 17 III 
IV, wobei /das älteste Stadium, II III u. s. w. die folgenden 
Stadien bedeutet. Ein Sternkreuz vor der Sigle zeigt an, dass 
die betreffende Handschrift eigenhändig von Goethe ge- 
schrieben ist. Was aber die Unterscheidungen J 1 Il x I tt l A 
u. 8. w. bezeichnen sollen, ist zu eruiren nicht gelungen. 
Diese Zeichen hätten in dem Theil der Einleitung, die das 
Verhältniss und die Filiation der handschriftlichen Vorlagen 
und der aus ihnen sich entwickelnden Haupthandschriften 



XII Einleitung. 

H 1 und H auseinander setzen sollte, ihre Erklärung ge- 
funden. Die aus den Haupthandschriften ausgeschiedenen 
Blätter sind durch Buchstabenindices zu H 1 und H be- 
zeichnet. E--B> bedeutet die in H 1 eingelegten Stücke 
von E, die an Stelle der Handschrift gelten sollen; in 
diesem Falle sind die Lesarten von E nicht noch besonders 
angeführt worden. 

I. Einzelhandschriften zu Band 24. 

1. 3, 21 in — 4, 21 gefprocfien •P, g 3 auf einem langen Streifen, 
auf demselben auch 

2. 8, 14 — 17 ftämmig unb *P mit der Überschrift ad 8. 

3. 8,14—21 fifiien H la , Folioblatt (zu i? 1 gehörig). 

4. 45, 19 ®u — 46, 28 I 1 , Foliobogen Stadelmann. 

5. 49, 28 3nbem — 50, 4 anber» *ID, g 1 auf einem Quartblatt, 
auf dem auch 

6. 51, 3 Wlaä)'— 5 toerbe *II 1 , g 1 steht, sowie Par.VI und IX. 

7. 49, 28 ^itbem — 51, 15 roirb I 1 , Stadelmann auf den Vorder- 
seiten dreier Folioblätter, auf deren Rückseiten g 1 Brief- 
entwürfe aus dem Jahre 1825 stehen. 

8. 51, 16 — 52, 6 *!', g 1 auf einem Folioblatt, dessen andere 
Seite das Concept eines Briefes an Hand in Jena (Octo- 
ber 1825) trägt. 

9. 53, 20 — 55, 10 roerbe 1\ Stadelmann halbbrüchig auf 
einem Foliobogen. 

Neben 53, 20— 23 steht g 1 aR: Sefett nicht berftehcu 
©cfiretben niefit totffeu (Stauben nid)t begreifen Segefiren 
nid)t erlangen [über [ollen] ^orbetn niefit füllen erfahren 
niefit nüfien <£)aftig halten [? oder haben?] [unleser- 
liches Wort] 

Zu 54, 22. 23 ist hinzuweisen auf A. Schöne's Kritik 
dieser Stelle in der Vierteljahrsschrift für Litteratur- 
geschichte 5, 148. Er meint, mir begreiflich ju machen 
und mid) belennen ,}U laffen seien zwei verschiedene 
Ausdrucksformen für ein und denselben Begriif, von 
denen sich eine versehentlich in den Text geschlichen 
hätte. Schöne hält, aus euphonischen Gründen, die 
zweite Form für die von Goethe letztgewollte. Da 



Einleitung. XIII 

aber der Dichter in H l an dieser Stelle beidemale das 
fehlende ju eigenhändig eingesetzt hat, so muss man 
doch annehmen, dass er diese Stelle genau gelesen und 
so gewollt hat. wie sie lautet. 

10. 56, 2 unb — 5 */', if auf der rechten Spalte eines grün- 
lichen Foliobogens; es folgt Par. VIII, und auf der 
Rückseite steht </' ein Entwurf zu einer Niederschrift, 
das Privilegium der Ausgabe letzter Hand betreffend, 
und ein Briefentwurf an v. Müller (September 1825). 

11. 56, 6 — 57, 2 *I, g l auf einem Folioblatt, das auch g i das 
Gedicht 2Bage ber getoanbte ©teilet (4, 289) entbiilt (vgl. 
auch Par. LXII). 

12. 57,3 — 14 *P I y l auf einem Folioblatt, auf dessen Rück- 
seite Par. VI steht. 

13. 59, 3 — 62, 20 fjinab i\ Stadelmann auf vier Folioblättern. 

14. 09,2 — 70,20 II\ Stadelmann auf dem Blatt, das Nr. IC 
enthält, beginnend, dazu noch zwei Folioblätter. 

15. 69,2—72, 16 I 1 , Stadelmann auf drei Folioblättern. 

16. 95, n — 25 TP-, Stadelmann auf einem Folioblatt; es folgt 
der Anfang von Nr. 14. 

17. 93, l — 96, 5 I 1 , Stadelmann auf drei Folioblättern; dazu 
gehört auch noch ein schmaler Streifen, vgl. S 33 Anm. 8 ) 

18. 96, l 3reltr. — 25 jugebncfit Il\ Stadelmann auf einem Folio- 
blatt; Rückseite Anfang eines Briefentwurfs an deu 
Kronprinzen von Bayern 1825. 

19. 96, 6 — ungefähr 98, 5 I 1 , Stadelmann auf einem Folio- 
bogen. 

20. 99,16 Umjdnreiben— 101,23 I 1 , 101, 24 — ungefähr 102,23 
bringen IP, Stadelmann auf zwei Folioblättern. 

21. 101,24 — 104,15 I 1 und 105, 12 — 15 i 1 », Stadelmann auf 
drei Folioblättern, auf deren letztem g 1 auch Par. XV 
steht. 

22. 104,16 — 105,n 1'-, Stadelmann auf einem Foliobogen, 
auf dem sich unmittelbar an 22 Nr. 28 und daran Nr. 30 
anschliesst. 

23. 104, u ju berletfjen — 105, 15 H 1 *, Stadelmann, überklebte 
Seite von H l ; es schliesst sich auf derselben Seite 
Nr. 25 an. 

24. 116,1 — 119,4 I 1 , Stadelmann auf drei Foliobogen, auf 



XIV Einleitung. 

dessen letztem auch der Anfang von Nr. 27 sowie das 
Concept eines Briefes an Göttling (23. Juli 1825) stehen. 

25. 116,i — io 5tufmerffamfeit 77 la , Stadelmann, zusammen- 
hängend mit Nr. 23. 

26. 119, 5 — io *l l , g l auf einem Blatt, das auf der Rückseite 
ein Briefconcept g x aus dem Jahre 1825 enthält. 

27. 119,5-io I 1 , Stadelmann auf Nr. 24. 

28. 119,n — 18 7 1 , Stadelmann zusammen mit Nr. 22. 

29. 119,19 — 120,16 I 1 » und 120, 17— 123, 25 mit Ausnahme 
von 122, 13 — 123, 8 l l , Schuchardt auf einem Foliobogen; 
am Schluss das Datum äöeimax ben 10. Sluguft 1826. 

30. 119, 19 — 120, 16 H 1 * überklebtes Blatt in 77' von Johns 
Hand; die darüber geklebte Fassung von Schuchardts 
Hand. 

31. 124,i — 125,1 f)tetcm§ I 1 , Stadelmann auf demselben 
Bogen mit Nr. 22 und 28. 

32. 1 - 173 mit Ausnahme von 56, 6-57, 2 W (vgl. S IX ff.). 

33. 175, 18 (am für bei) — 24 *7 la , g 1 auf der Rückseite eines 
Folioblattes, auf dessen Vorderseite Par. LXIII steht. 

34. 175,H — i8 ©hme I" und 175, 19 bei — 24 Iß, John auf 
einem über 7 (Nr. 36) geklebten Zettel. 

35. 177, 23 bU — 178, 2 7« John auf einem über 7 (Nr. 36) 
geklebten Zettel. 

36. 174,1 — 179,26 7, John auf zwei Foliobogen. 

37. 179, 27 — 180, 14 77, John auf der ersten Seite eines Folio- 
blattes. 

38. 180,3 -£)ier — 9 *II a , g 1 auf der Rückseite der unteren 
Hälfte eines Theaterzettels zum Oberon. 

39. 179,27 — 180, 14 7, John auf der ersten Seite eines Folio- 
blattes. 

40. 180, 15 — 28 toerbüftew 77, John auf der ersten Seite eines 
unten beschnittenen Folioblattes, auf dessen Rückseite 
Skizzen g 1 zu einem Gedicht stehen; nach 40 folgt un- 
mittelbar 

41. 181,i-5 famt *77 0». 

42. 180,15 — 186,17 I, John auf vier Folioblättern. 

43. 186,18 — 193,16 *3, g l auf einem bläulichen Quartblatt 
(am Schluss der zweiten Seite g n - sehr undeutlich: %n 
Sßiurjd) cuid) nad) Iblauf be§ gegenroärttg 31t fdjltefetenbeti] 



Einleitung. X Y 

golculä bat Serfyiltmfj fortautfefren], vgl. 193, 1.2?) und 
auf einem Foliobogen, der ursprünglich zum Concept 
eines Briefes an Klenze, December 1825, diente. 

44. 186, 18 — 193, 16 2, John und Schuchardt auf drei Folio- 
blättern, dessen letztes Nr. 53 enthält. 

45. 186, 18 — 193, 16 1, Schuchardt und John auf einem Folio- 
blatt. 

46. 186, 18 — 189, 13 III, John auf zwei Folioblättern. 

47. 186, 18 — ungefähr 189, is II, John auf einem Folioblatt. 

48. 186, 18 — 190, 10 einräumen I. John auf drei Folioblättern, 
auf der zweiten Seite des dritten beginnt Nr. 51. 

49. 190,h — 191,23 *II, g l auf einem Folioblatt, auf dem 
auch ein zu Nr. 50 gehörendes Stückchen g 1 steht. 

50. 191,21 — 193,16 II, Schuchardt auf einem Folioblatt; 
dazu die Correctur auf Nr. 49. 

51. 190, 10 Sebod) — 193, 16 I, John auf der letzten Seite von 
Nr. 48 und auf zwei Folioblättern. 

■ r >2. 193,17 — 20 *I, g 1 auf einem von einem Folioblatt ab- 
geschnittenen Blatt, dessen Rückseite einen Theil eines 
Briefentwurfs g l , an Cotta 7. October 1828, trägt. 

53. 193,21 — 194,8 und 194, 10 aud) — 195 IV, Schuchardt 
auf der Rückseite des dritten Blattes von Nr. 44. 

54. 193, 21 — 194, 8 III, Friedrich Krause auf der ersten Seite 
eines Folioblatts. 

55. 193,21 — 195 II, Schuchardt und John auf einem Folio- 
blatt g l signirt 24. 

56. 193,21 — 195 I, Schuchardt auf einem Folioblatt. 

57. 193, 25 t>on — 195 H - (ausgeschiedenes Blatt der Druck- 
handschrift), John auf einem Folioblatt g 1 signirt 136 b . 

58. 214,4 — 216,5 I, John auf einem Foliobogen. 

59. 226,20 manchen— 24 I», John auf dem abgeschnittenen 
oberen Theil eines Folioblattes. 

60. 227,16-228 *II, </* auf einer vom 28. August 1828 
datirten Rechnung. 

61. 226,25 — 228 1, John auf einem Folioblatt. 

62. 260, 2 — 13 *II, g x auf der Rückseite eines Weimarischen 
Theaterzettels vom 22. December 1828, zugleich mit 
einem Stück Briefconcept g x an Frau von Wolzogen, 
24. December 1828. 



XVI Einleitung. 

63. 260, 2 — 13 I, John auf einem Folioblatt, zusammen mit 
einem Theil von Nr. 135. 

64. 293,2 — 315,25 H\ John und Schuchardt auf 17 Folio- 
blättern, von denen zwei datirt sind: 1. November 1826 
und 8. März 1827. Auf der Rückseite des Blattes, das 
299,15 — 28 trägt, steht g x das Concept eines Briefes an 
Zelter vorn 19. März 1827, auf der Rückseite eines aufge- 
klebten Zettels (298, 27 — 299,14 #') Nr. 71, auf der Rück- 
seite des elften Blattes Nr. 69 und auf dem dritten Blatte 

65. 293,12 — 296,15 fönnett i? la , John mit Röthel und Blei 
durchstrichen. 

66. 295,u — 21 *J 1 , g l auf einem Folioblatt, dessen Rück- 
seite Nr. 70 trägt. 

67. 300, H—301, 22 bobpelter # la , John auf einem Folioblatt. 

68. 303,18 — 304,21 *I\ auf demselben Blatt mit Par. XXXI II e. 

69. 308,25 — 310,2 .ET 1 », Schuchardt auf der Rückseite des 
elften Blattes von Nr. 64. 

70. 308, 25 — 309, 2 (gebanit für gefimtt tfi), g und g l Abschrift 
der corrigirten ersten Zeilen von Nr. 69 in dem S 91 
abgedruckten Wortlaut. 

71. 311,22 — 312,1 ©cfiöttett *2 1 f g 1 auf der Rückseite eines 
aufgeklebten Zettels in Nr. 64. 

72. 316, 2 — 317, 17 friert *I, g 1 auf Blatt 7 von Par. XXXIV. 

73. 317, 27 -318, 19 *II, g* auf Blatt 9 von Par. XXXIV. 

74. 317,17 (ärflarrt — 318, 19 *J, g l auf zwei Zetteln, Fort- 
setzung von Nr. 72. 

75. 318,20—26 *I, g auf einem Folioblatt, auf der anderen 
Seite dieses Blattes 

76. 318,27 — 319,28 *I g. 

77. 320, 27 3nmg — 321, 2 toerflücfitigt *I, g l auf einem Folio- 
blatt, auf dem noch Nr. 78, 79 und das in den Lesarten 
zu 320, 1 — 14 abgedruckte Schema g *1 stehen. 

78. 321, 2 ®er — 4 fei) *II, g auf demselben Blatte mit Nr. 77 
und 

79. 321, 2 ®er - 322, 2 *J, g und g\ 

80. 322,24-323,23 ©o$ne3 *I, g auf demselben Blatt mit 

81. 323,25 — 324,21 taffen *II g 1 ; ein Stückchen dazu (81*) 
324, 3 gctotffe§ — 7 ©ebicfite *I1, g 1 mit Verweisungszeichen 
auf Par. XXXVI. 



Einleitung. XVII 

82. 323,39 — 324,21 aitä */, g 1 auf der einen Seite eines 
Folioblattes, auf dessen anderer Nr. 83 beginnt. 

83. 328, 25 — 334, n *I, g 1 auf der Rückseite von Nr. 82 und 
drei Folioblättern, g 1 numerirt 1 — 4. 

84». 334. 12—336,3 *I, g* auf einem Folioblatt. 

84 b . 337, lft Um — n *I, g l auf einem Folioblatt zusammen 
mit Nr. 87 und Par. XXXVI11. Zu den Lesarten ist nach- 
zutragen, dass sich an 337,23 unmittelbar anschliesst: 
Söätetlidje Wübt fjetjter bor ßiubet toenn fic traurige ^o^S" 1 
Ijabcn ju bebanetn, geben fic läfjlidjct all billig üotübet, fic 
3U bctjeiljen unb 31t uetgeffett. @t gebt auf bte ©ütet llr= 
laub ablaufen, Regiment anbete ©atnifoii [337,24—338,6] 
fpätet SDionb anfgeheubc ©oune anftäubig leudjten [339, 1. 2] 

85. 340.12 SBöHtg — 341, 18 ^'UQCitb *J, //' auf einem Folio- 
blatt, das zuerst zum Concept eines Briefes an Zeitz, 
30. November 1826, verwendet worden war. Die un- 
mittelbare Fortsetzung auf 

86 a . 341, 18 gebe — 23 uerttefljen *I, g* auf Blatt 10 von 
Par. XXXIV. Das darauf Folgende siehe Lesarten zu 

341,24 — 26. 

86 b . 342, 15 [au*3u]fübten — 344, 13 7/ a , Schuchardt auf einem 
Folioblatt. 

87 a . 344,28 — 345,20 £utd)teifenbet *7, g 1 auf einem Folio- 
blatt mit Nr. 84 b und Par. XXXVIII; der Schluss 

87 b . 345,20 btingenb — 8.1 alä *J, g 1 auf dem ersten Blatt 
von Par. XXXIX. 

88. 345, 17 — 347, 13 3ln ***. — *II, g 1 auf einem Folioblatt 
zu dessen Beginn Nr. 90 steht. 

89. 345,17 — 349,1* /, John und g x auf zwei Folioblättern. 

90. Ein in der Ausführung unberücksichtigt gebliebener 
Passus *II, g 1 auf demselben Blatt mit Nr. 88; vgl. 
S106 zu 348,22-349,17. 

91. 353,1 — u Äünftlet I, Schuchardt auf einem Folioblatt 
das auch Par. XLII enthält. 

92. 375, 9 — 25", 1,5 */, g x auf einem von einem Begleit- 
schein (12. October 1828) abgeschnittenen Blatt, enthält 
die ältere Niederschrift des S 117 abgedruckten Stückes 
2>utd) ba» — Umgebung ; die Fassung von 92 ist in die 
Lesarten aufgelöst. 

i^octtjcS 2Dci1c. 25. S3b. 2. 2lbu}. II 



XVIII Einleitung. 

93. 375,9 — 25. 1,9 5ßfaben H», John auf einem Folioblatt, 
das von Eckermanns Hand die Paginirungszahlen 226 
und 70 trägt. 

94. 376,4 — 378, 13 einen I, John auf zwei Folioblättern, auf 
deren erstem noch Nr. 108 und Par. XL VII stehen. 

95. 378, 13 prafttfd)ett — u I, John auf einem Folioblatt zu- 
sammen mit Nr. 123. 

96. 378,16 — 379, 13 I, John auf einem Streifen zusammen 
mit Nr. 109 und Par. XLVIII. 

97. 378,24 ©te — 27 aller, Correctur g zu Nr. 96, von dem 
Streifen abgeschnitten; auf der Rückseite Nr. 110. 

98. 380, 2 — 2o *J7 a , g 1 auf einem Folioblatt zusammen mit 
Nr. 118. 

99. 380,2 — 20 I a , John mit Datum 20. ben 30. ©ecember. 28 
auf einem Folioblatt zusammen mit Nr. 104. 

100. 380, i — 2o fia, John auf einem Folioblatt, g x signirt 73. 

II. Einzelhandschriften zu Band 25 1 . 

101. 3,2 baZ — 5,7 baZ il a , John auf einem Folioblatt, von 
Eckermann signirt 55 und 124. 

102. 25, 15 too — 26, 13 -H a , John auf einem von Eckermann 
71 und 140 signirten Folioblatt zusammen mit Par. LH. 

103. 26, 6 unb — 13 *II, g 1 auf einem Briefumschlag des 
Kanzlers von Müller an Goethe (29. December 1828). 

104. 26, 6 unb — 13 I, John auf einem Folioblatt zusammen 
mit Nr. 99. 

105. 26, 14 — 32, 3 II, John auf drei Folioblättern und einem 
von einem Folioblatt abgeschnittenen Zettel. 

106. 27,17 fdjon — 32, 3 I, John auf vier Folioblättern, auf 
der Rückseite des letzten , datirt 20. ben 23. SDecember 
1828, auch Nr. 136. 

107. 28,8 — 26 *Z a , g 1 auf einem Folioblatt, das g 1 auch 
den Prosaspruch (Sine ffiättge ©fepft» (Hempel 19, 118) 
trägt. 

108. 28,8 — 26 Iß, John auf einem Folioblatt zusammen mit 
Nr. 94 und Par. XLVII. 

109. 28, 18 2)ie[e — 23 laffen 1?, Riemer zusammen mit Nr. 96 
und Par. XLVIII. 



Einleitung. XIX 

110. 28, is ü^icfe — n laffen 1^, Riemer auf der Rückseite von 
Nr. 97. 

111. Diese Nr. ist identisch mit Par. LH. 

112. 31,4 3d) — 12 gelungen II", //' auf der Rückseite von 
Par. XL1V. 

113. 32,4 — 33 I, John auf einem Folioblatt zusammen mit 
Nr. 138". 

114. 33,1 — 37,20 H*, Schuchardt auf einem Foliobogen 
zuerst signirt 76. 77, dann 145. 146 und zuletzt 97. 98. 

115. 63, i — 8 günftigften /, John unter der Überschrift 6ap. 1. 
©. 78 auf einem Folioblatt zusammen mit Nr. 144 und 
Par. LI. 

116. 76, 7 bagegen — 18 getoä()tte *11I, <f auf der Rückseite 
eines Theaterzettels vom 27. December 1828 vor 

117. 76, 7 bagegen — 20 *JZ g\ 

118. 76, 7 bagegen — 20 I, John, .9 1 überschrieben (Stfte* Gapitet : 
®d)lu|3 ©eite 87 b , zusammen mit Nr. 98. 

119. 77,2—80,-jo i/ a , Krause auf zwei Folioblättern, von 
Eckermann signirt 13. 14. 

120. 77,3 — 18 ftnben 1, Schuchardt und John auf einem 
Folioblatt zusammen mit Nr. 166 a und einem Briefcon- 
cept g 1 an die Grossherzogin Luise vom 30. Januar 1829. 

121. 77, 17 ff. *I, (f auf einem Zettel, auf dessen Rückseite 
der Anfang eines Briefconcepts an Hoffmann vom 
8. Januar 1828 steht. 

122. 81,i — 13 *I, g 1 auf einem Streifen. 

123. 82, 1 — 83, 5 alfo I, John auf einem Folioblatt zusammen 
mit Nr. 95. 

124. 95, 1 — 100, is H l a , Schuchardt und John auf fünf Folio- 
blättern, die g l a b c d e signirt sind; das letzte trägt 
das Datum Söeimar ben 18. 3an. 1829. 

125. 99,8—100,18 I, John auf einem Folioblatt; über der 
ersten Zeile g l : 3 ju @nbe. 

126 a . 101, 1 — 103,26 H*, Friedrich Krause auf einem Folio- 
blatt und einem abgeschnittenen Streifen, von Ecker- 
mann signirt 94. 95; der Text dieser Blätter stimmt 
überein mit .£452 So rueit — 454 toerben fann (vgl. S 134). 

126»>. 101,1 — 102,2 an 7, überklebte Seite von H. 

127. 103,27 — 125,27 H 1 , John auf 28 Folioblättern (eines 

11* 



XX Einleitung. 

von Kräuter geschrieben), g 1 signirt a — s, aa, bb; 
vgl. auch Nr. 130. 

128. 106, 16 — 107, 6 ou§ H a , John auf einem Folioblatt, auf 
der ersten Seite von Eckermann signirt 98, auf der 
zweiten g 1 6. 

129. 106,16 — 107,6 qu§ I, John auf einem Folioblatt zu- 
sammen mit Par. XL11I und XLIX. 

130. 118, 15 — 119, l ©am ü la auf Blatt r von Nr. 127. 

131. Nach 125, 27 H 1 , John und Meyer auf einem g 1 ad b. b. 
signirten Blatt, vgl. S 151 f. 

132. 126,1 — 128,26 H*, Schuchardt auf einem Foliobogen, 
von Eckermanns Hand signirt 113. 114. 

[So in Josephs Aufzeichnungen. Eine Ent- 
sprechung des von Schuchardt Geschriebenen mit 
dem Passus 126, 1 — 128, 26 kann nicht gefunden werden. 
Theilweise stimmt Schuchardts Niederschrift mit 
E 415, 15 Wotx roa§ im Saufe — 419, 4, theilweise mit 
E 451, 5 2>ie ättefte ©djroeftct — 452, 15 unbebtngtefte 35ex= 
trauen (vgl. S 133); letzterem Passus geht in der Hand- 
schrift voraus: Unfer ^teunb, bem biefe tedjmfchen 6iit5eln= 
Betten fetnegtoegä in bem gegentoätttgen 9lugenblicfe mun= 
beten, ob et fid) gleich ju anbetet 3ett mittig baoon untet= 
ticktet hätte, matb nun etft bettoffen, bafj man ihm bie 
gottfetjung betroeigette , mo et, ftatt aüe§ biefe» ftnnebet= 
mittenben 2ßetfen§, 2luffputen3 unb 2Beben§, füt feinen 
©etft, fein ©emüth unb befonbet§ and) füt feinen heimlichen 
9lnthett etma§ @tquidenbe§ 31t etmatten betechttgt toat. 5)och 
fühlt' et fid) jetftteut unb entfehäbtgt, al§ man fieb nid)t ent= 
hielt fogteich bie näheten fjfamiltenbetljäüuiffe 3U entttutfetn.] 

133. 126, 1 — 128, 16 U, g 1 auf zwei Folioblättern. Auf der 
ersten Seite des ersten Blattes Stück eines Briefcon- 
cepts an Loder 2. Januar 1829. 

134.135. 126,1 — 128,26 I und II, John auf drei Folio- 
blättern, deren erstes zerschnitten ist; die Rückseiten 
der beiden Hälften sind dann zu anderen Aufzeich- 
nungen verwendet worden. Auf dem zweiten Folio- 
blatt auch Nr. 63. 

136. 128, 17 — 26 *II, tf 1 auf der Rückseite des letzten Blattes 
von Nr. 106. 



Einleitung. XXI 

187». 1:31,1 — 105,13 H\ Riemer auf 21 Quartblättern, g* 
signirt a — V. Es ist wohl diejenige Fassung des Mär- 
chens, die Goethe dem Tagebuch zufolge am 21. und 
22. Mai in Jena, am 29., 30. und 31. Mai in Karlsbad 
Riemer dictirte.*) Die vielfachen Bleistiftcorrecturen 
(Goethe und Riemer) sowie der Umstand, dass siimmt- 
liche Blätter zum Zeichen der Erledigung durch eine 
Neubearbeitung mit Blei durchstrichen sind, lassen 
erkennen, dass die Bearbeitung dieser Zeit und nicht 
die endgültige Form, die Goethe am 24., 25., 20. und 
29. September 1812 „ins Reine" dictirte, hier vorliegt. 

137 b . 109, 1 — 177, io H 1 , Riemer auf fünf Quartblättern, g 1 
signirt « — s. Gleichfalls in Karlsbad — am 1. Juni 
1807 — Riemer dictirt. 

138 a . 178,i — 17 folgen 7, John auf demselben Blatt wie 
Nr. 113. 

138 b . 178, 17 imb — 179, i I, John zusammen mit Par. XXVIII. 

139. 191,1 — 193,9 I, John auf zwei Folioblättern, mit der 
Überschrift g 3 Rittes ßapttel. 

140. 191,i — 193,9 H\ Schuchardt auf drei Folioblättern, 
g l paginirt 1 — 5; am Schluss der letzten Seite das 
Datum SBetmar ben 14. Januar 1829. 

141. 192,8.9 hierauf — besorgen Correctur g 1 zu Nr. 140 auf 
einem Folioblatt zusammen mit Nr. 145 und dem Cou- 
cept eines Briefes an Rittmeister Küster (30. Decem- 
ber 1828). 

142. 193,11-208,24 H\ John auf 12 g l foliirten Folio- 
blättern ; auf dem vierten Blatt Nr. 146. 

143. 196, 2 fann — 24 *1\ g l auf einem Theaterzettel vom 
22. October 1828. 

145. 197,26 — 198,9 (Gelegenheit fanb *H*ß, g A zusammen mit 
Nr. 141. 



*) Am 22. ist im Tagebuch notirt: P Fortsetzung des 
gestrigen Capitels". Da die Handschrift überschrieben ist 
■Kapitel Sie neue ÜJIetufine, so ist doch wahrscheinlich, dass 
eben die Fortsetzung dieses Capitels, nämlich des Märchens, 
und nicht eines anderen (Graf, Goethe über seine Dichtungen 
1. Theil 2. Band S 890 Anm. 3) gemeint ist. 



XXII Einleitung. 

146. 197,26-198, 13 StuSbrufö H^, überklebte* Theil des 
vierten Blattes von Nr. 142. 

147. 203, 20—208, 24 I\ Jobn auf drei Folioblättern. 

148. 204,22-205,23 *II\ g 1 auf einem Folioblatt. 

149. 205,24 — 208,21 gefd)rf)en *ZP, g l auf einem Folio- 
blatt, dessen unterer Theil abgeschnitten ist und auf 
dessen Rückseite Notizen unter der Überschrift Sweater 
stehen. 

150. 209,1 — 214,4 I 1 , John auf drei Folioblättern. 

151. 209, 1 — 215, 15 H\ Schuchardt und John auf acht Folio- 
blättern , g 1 foliirt a (doppelt) — g, datirt Söebnar ben 
15. und 16. Januar 1829. 

152. 223,i4 — 2i 1, Schuchardt auf einem Foliobogen. 

153. 227, u—258, 20 H\ John auf 30 Folioblättern, g 1 signirt 
cc — zz A — F, das Schlussblatt unbezeichnet. 

154. 230, 26 £abet) — 231, 2 abrief H\ g x auf einem Folio- 
blatt, g 1 signirt ad ff b. 

155. 237,25 — 238,19 betfenften H\ John auf einem Folio- 
blatt, g x signirt ad pp. 

156. 237, n itjm nur — 245, 26 H a , John auf vier Folioblättern, 
die ersten drei signirt von Eckermann 196 — 198. 

157. 243, 20— 244, 16 grfjabene 11, John auf einem Folioblatt 
zusammen mit Nr. 159 und dem S 183 zu 243,8 — 19 
abgedruckten Schema. 

158. 243,20 — 244, 18 I, John auf einem Folioblatt mit dem 
Datum äßetraor b. 19. 9tob. 1828. 

159. 245, 10 — 13 fdjien *I, g 1 zusammen mit Nr. 157. 

160. 245, 21 — 26 H 1 , Notiz g, g signirt ad im (vgl. S 185 zu 

245,21 — 26). 

161. 246, 28 2öir - 247, 3 SBalb H\ Meyer auf einem Zettel 
mit dem Vermerk 311 SBIatt w w. 

162. 247, 23 — 248, 13 H 1 , John auf einem Folioblatt, g 1 signirt 
ju w IV. 

163. 259, 1 - 276, 15 H&, Schuchardt auf einem Folioblatt, 
aus dessen oberer Hälfte ein Streifen herausgeschnitten 
ist, datirt SSeimat ben 3. 3Jiat) 1827; abgedruckt S 189 f.; 
vgl. auch Par. LX1X. 

164. 259,1 — 269,21 H 2 , John auf sechs Folioblättern, g l 
signirt 1—6. 



Einleitung. XXIII 

165. 259,1 — 298,13 H\ hauptsächlich John, zum kleineren 
Theil Schuchardt auf 33 Folioblättorn. zusammengelegt 

und theilweise eingeheftet in einen blauen Pappum- 
schlag, der von Johns Hand die Aufschrift trägt „Vier- 
zehntes Capitel. current bis zu Ende". 

16G a . 269,22 — 270,12 *IP, g l zusammen mit Nr. 120. 

166 b . 269,22 — 273,8 I, John auf einem Folioblatt, (f sig- 
nirt 10«. 

167. 270, 13 eine - 271, 9 *I U( . (f auf einem Folioblatt zu- 
sammen mit Par. LXXI. 

168. 275,9—19 Seht — IjingefteHt für fettbem - füge *1 (resp. 
,: 'i ,a ), g 1 auf einem Folioblatt zusammen mit Par. LX VIII. 

169. 277, 4 tfjreä SBräutigam* - 279, t H l », Schuchardt und 
John auf einem Folioblatt. 

170. 280, 9 — 283, 12 *I l (resp. * J la ), <f auf drei Folioblättern ; 
auf der Rückseite des ersten ein Briefconcept an den 
Stadtrath zu Nürnberg 20. März 1828. 

171. 283, 9 s Jtäbertoeif — 286, 14 H 1 *, John und zwar — 284, 22 
auf der Rückseite von fol. 21 und den folgenden zwei 
Seiten von Nr. 165; zum Schluss das Datum; 284,23 — 
286, 14 auf einem aus Nr. 165 ausgeschiedenen Folio- 
bogen, g 1 signirt 24. 25. 

172. 292, 3 ff. *!', g* auf der Rückseite vou Par. LVIII. 

173. 294,10—19 *JP, (f auf der oberen Hälfte eines Folio- 
bogens, das auf der unteren Hälfte Folgende ist ab- 
geschnitten. 

174. 296, 1 — Schluss *P, g 1 auf zwei Folioblättern; auf 
der Rückseite mit dem Datum 10. Januar 1826 (Seneigteft 
311 gebenfen auf eine Stelle aus einem Briefe des Grafen 
Reinhard bezüglich (vgl. Tagebuch 10. Januar 1826). 

Die in der Ausgabe letzter Hand gedruckte zweite 
Fassung der Wanderjahre weicht von E. der ersten, äusser- 
lich und innerlich bedeutend ab. Auf dem Titel ist in 
CW der Zusatz (Sin Vornan öon ©oetfje. weggeblieben (vgl. 
Goethe -Jahrbuch 7. 195), ebenso sind die in E dem Text 
vorgedruckten Gedichte weggefallen (vgl. S 1). Bekannt 
ist, dass das für C l C bestimmte Manuscript für die beab- 
sichtigten drei Bände nicht ausreichte und dass Eckennann 



XXIV Einleitung. 

beauftragt wurde (vgl. Biedermann, Goethes Gespräche 8, 
85 ff.) aus zwei Manuscriptbündeln, in denen sich verschie- 
dene bisher ungedruckte Schriften fanden, „Einzelheiten, 
vollendete und unvollendete Sachen, Aussprüche über Natur- 
forschung, Kunst, Literatur und Leben", sechs bis acht 
Bogen zusammenzuredigiren, „um damit vorläufig die Lücken 
der „Wauderjahre" zu füllen". Eckermann stellte diese 
Papiere in zwei Gruppen zusammen. Die eine wurde unter 
dem Titel SSetrndjtungen im ©tmte ber Söanberer. Äunft, 
@fl)tfd)e§, 9tarur. dem zweiten Buche der Neubearbeitung 
angehängt, die andere mit der Überschrift 2lua 9Jlaf artend 
Slrdu'ti an den Schluss des dritten Buches gesetzt; ausser- 
dem wurden zwei bedeutende Gedichte, die Goethe sogleich 
in die Welt zu bringen wünschte, mitgegeben: SSermädjtmft 
(JMn Söffen lärm 311 ntd)t3 jerfaHen) dem zweiten, das Gedicht 
auf Schillers Todtenschädel (3?m etnften 23einhau<j roar'3) dem 
dritten Bande. Zugleich aber beauftragte der Dichter Ecker- 
mann bei Herausgabe seines Nachlasses diese einzelnen 
Sachen dahin zu stellen wohin sie gehören und die „Wander- 
jahre" ohne die Einzelheiten und die beiden Gedichte in 
zwei Bände zusammenzurücken, „wie anfänglich die Inten- 
tion war". Diesem Auftrage ist Eckermann in der Quart- 
ausgabe (Stuttgart und Tübingen 1837) nachgekommen und 
in dieser Gestalt stellen sich die Wanderjahre seither in 
allen Einzeldrucken, in allen Ausgaben dar, so auch in der 
vorliegenden. 

Joseph beabsichtigte eine eingehende kritische Ver- 
gleichung der beiden Fassungen in der Einleitung zu geben. 
Eine äusserliche Übersicht, durch die das inhaltliche Ver- 
hältniss der zwei Fassungen anschaulich dargelegt wird, 
giebt jetzt Graefs Tabelle a. a. 0. S 904tf. Als Ergänzung 
dazu wird hier eine auf Josephschen Vorarbeiten beruhende 
Tabelle angeschlossen, aus der die Zusammensetzung der 
zweiten Fassung aus alten (einfache arabische Ziffern), neuen 
(fett gedruckte arabische Ziffern) und zwar der ersten Fas- 
sung entsprechenden aber gänzlich umgearbeiteten Partien 
(Cursivziftern) zu erkennen ist. 



Einleitung. 


24, 3, 1 — 3, 31 


72, w — 92 


3,21-4,21 


93, 1 — 105,15 


4, 21 — 8, 13 


105, u; — 115 


8, 14 — S, 21 


110, 1 — 120 


8, 21 — 14, 5 


127, 1 — 173 


14, 5 — 14, i« 


174, 1-195 


14, 18 — 45, 19 


196, 1 — 214,;! 


45, 19 - 46 


214, 4-215,. 


47, 1-49,2« 


215, Z—2KS.:, 


49, 28 — 50, 4 


210, 6-218,9 


50, 4 — 50, 10 


2 IS, 10— 21S,-ji 


50, n — 50, 27 


218, 2-, — 226, 24 


50,27 —51,8 


220, 25 — 228 


51, 8 — 51,15 


231 — 259 


51, ic — 58,20 


259, i — 259, L3 


58, 21 — 60, 26 


259, 14 — 292 


60, 26 — 61, 8 


293, l - 352, 7 


61, 8-02,20 


352, 7-375,8 


62, 20 — 68 


375, j — 379 


09, i-72,i6 


380 


25, 1, 2 — 2,6 


77, is - 80, 20 


2, 6—2, 28 


81 — 128 


2, 28 — 26, 6 


129 — 165 


2«, 6 — 00 


160 —179,7 


64, l — 64, 8 


179, s-190 


64, 8 — 76,7 


191 — 298 



XXV 



70, 7 — 77,18 



Noch eine andere Tabelle beabsichtigte Joseph zu 
geben, die, um den Aufbau von E aus dem Text und den 
Lesarten zu ermöglichen, die Bestandteile von E der Reihe 
nach im Text und Apparat nachweisen sollte. 



XXVI Einleitung. 

Es bedeutet g eigenhändig mit Tinte, g 1 eigenhändig 
mit Bleistift, g" 1 eigenhändig mit Röthel, g 3 eigenhändig 
mit rother Tinte Geschriebenes; CursivdrucJc lateinisch Ge- 
schriebenes, Sifctnabadjcr Ausgestrichenes der Handschrift. 
Von letzterer Bezeichnung hat Joseph in den Lesarten 
keinen Gebrauch gemacht; er bezeichnet Ausgestrichenes 
durch die Formel: x für y. 

Redactor der Wanderjahre war Carl Redlich; nach 
seinem Tode (f 27. Juli 1900) trat Bernhard Suphan ein, 
er ist besonders bei den Paralipomena und der Einleitung 
betheiligt. 



Lesarten 

zu Band 24 und 25 1. Abth. 



Lesarten zu Bd. 24. 

Titel: SBilbelm 9Jteifter3 Sßnnber jähre. gtfleS 93ncb. J 
2ßtU)e(m äRetfterS süSanberjo'hre ober Sie (Sntfagcubeu. Gin fflomnn 
bon 6oetb> grfter 2bei(. S Sßtlbeltn SReifietä 2Banberiab>. 
grjler 2b>il. 9teue Bearbeitung, i/ 1 SSÖil^Iin 2Reifter3 ©anbe* 

jafyre ober bic (Sntfageubcu. (Sin Vornan üon GJoetfyc. (h[tc-> 
i^nrf). IL Dem Titelblatt geht in E ein Blatt voraus, auf 
dessen Vorderseite der kleinere Titel äßiftjelm 3Rciftex§ 2Bon= 
berjabre. steht und darunter das Gedicht Sie Sauber ja l)re 
fiub nun angetreten (vgl. 8, 160) und auf dessen Rückseite 
sieh das Gedicht llnb fo beb' id) alte Sdjätje (vgl. 5, 1, 26) 
befindet. Auf der Rückseite des Titelblatts selber steht das 
Gedicht: Söüfete fmtm genau 311 fagen (vgl. 5, 1, 27). Dem Titel- 
blatt folgen zwei weitere unnummerirte Blätter. Auf der 
Vorderseite des ersten steht unter der Widmung Dttüieu 
bon üSoetfje das Gedicht: @be toit nun weiter fdjrciten (vgl. 4, 
19), auf der Rückseite: 2öa3 roirb mir jcbe ©tuubc fo bang? 
(vgl. G, 118); auf der Vorderseite des zweiten Blattes stehen 
die Sprüche: Sßxüfi hc& öcfdjicf bid), roeifj e§ wobt toarum: 
(vgl. 6, 119). SBaS maäjfl bu nn ber SBelt, fie ift fdron gemadjt, 
(vgl. 6, 120). ©uroeri fagt'§, ein rjcrrlidjftcr ber Banner, (vgl. 
6, 121). 3)Jein ßrbtfjeil rote berrlidj, roeit unb breit! (vgl. 6, 
121). 9tod) ift e§ Sag, ba rüljre fidj ber Wann, (vgl. 6, 119) 
auf der Rückseite das Gedicht: „SBte man nur fo (eben mag?" 
(vgl. 3, 162). 



ßrftcS Kapitel. 



3, 4 graufer , bebeutenber] einer bebeuteubeu J 5 @ebirg§= 
roeg] ©ebürgsroeg und so immer ü für i im Worte des ersten 
Coinpositionstheils J 10. n Stein, 93ater '.} so JE (Stein HC 
©oetfjeS 2Ber!e. 25. 8b. 2. ST6t6. 1 



2 Lesarten zu Band 24. 

* 21 jebocb für ober *P 22 anber§] anbre§ *P 4, 1 (Sine aus 
3)en ©chubpen [nach] eine *2* 2 31t urtheilcn fehlt *P bem] so "'J 1 
ben .ff 1 — 6"; letzteres auf Hörfehler beruhend, ^omtenjopfeit] 
2unu3abfen *l l H x , mit Blei aus letzterem if 4 einen] so aus 
b[en] *I l ben -ff 1 — C; Goethe corrigirte das erste e von einen 
undeutlich in das b hinein und las beim späteren Dictiren 
ben, indem er das stehen gebliebene b irrthümlich für giltig 
hielt. 5 SBalb, unb oüe fruchte hriffen fie] so *P Sßatb unb 
alte ff rückte f toiffen H l —C; letztere Lesung enthält einen 
weniger passenden Sinn und entstand nur daraus, dass das 
Wörtehen fie im Dictat ff 1 versehentlich ausfiel. 6 föen] 
föen unb *P; nach nnb und ebenso nach toarten, sind Wort- 
ansätze getilgt, s toiffen aus toiffen toie *J 1 10 liefe — be= 
inerten aus jcigte mir bie ffährte *Z 1 10 fahrte] so *JP und 
C 2 gäfirbe H l —C 11 barüber toeggefprutigeu] brüber toegge= 
laufen *P 15 ein fehlt "I 1 ig SBolbe] Sßalb *P boren,] 
hören unb *I 1 18 fiub,] finb unb *J 1 unb toie aus unb ihre 
(Sber, toie ""I 1 10 toie — füttert fehlt '^I 1 wenn] toie *J i j 
toenn steht für toann und hängt ab von toiffen Z 17 (vgl. 94, 5, 
wo toenn im Sinne von toann auf eigenhändige Niederschrift 
zurückgeht). Düntzer ändert also ohne Noth, indem er für 
füttert (Z 19) — ba§ (Z 20) schreibt: füttert; unb toenn man bie 
bitten fängt, ba§ 3, 21— 4, 21 in — gebrochen] 31t ben übrigen, 
toomit er fct)ou feine £afd)en gefüllt hatte. [Absatz.] Raum 
toar biefeS gefchehen JE; in E-H l sind die Worte 31t — ge= 
flehen mit rother Tinte gestrichen und aR steht g 1 fort= 
gefegt und Einfügungszeichen * 5, 2 f(ar = blauen] fdjönen 
blauen J 6, 5 fjfelfentoanb] so JE gclStoanb HC 21 an= 
beru befonbern] anbrcu befonbren JE 23 lauge§] grofee§ 3 
21 ©djitfbüfchel] SBüfdje Don ©chilf J 7, 10 ^lugeublicfe] Singen» 
blid EH 13 ein — bann] einen 3(ugenb(itf, bann berfetjte er J 
14 erregt] erregte J 8, 10 nur] so JE nur nodj HC-, noch 
lag dem Schreiber von H aus Z 8 im Sinn. 13 ba% feblt J 
14 — 21 äöüfjelm — fdjien.] SBithelm lädjette nadjbeuftich [mdy- 
bxMlid) J), als er feinen ^elij; fo früt) unter bie ßngcl auf= 
genommen f f; , bcr fchon ein Sdjilfbüubel ergriffen unb bem 
jungem ßnabeu ba» ßörbdjeu abgenommen batte. JE In E-.H 1 
ist Sßühelm — batte gestrichen und zwar SMhelm mit rother 
Tinte, (üchettc — fab mit rother und dann mit schwarzer, 



Seite 3,2i — 14,r, ig. 3 

ber — batte mit schwarzer und aR steht g l ein Kinfügungs- 
zeichen 27—9, 2 @tn — uuterfchcibeit. fehlt J 9, :t (fr] 2Öi(= 

hehlt./ 5 beult] ttlSJ 11 — 12,1'.) Für diesen Alisehnitt steht 

in ./: (.fiter folgt im Criminell ein SBrief an ^tntoücti , tuobuvd) 
bic äUanberjabre eingeleitet uiib nu bic Lehrjahre aiigefuüpfi 
tuerbeu.) 9, n 2Büfjelm] neue .Seite E i* ^fir] ihr E, g aus 
Letzterem, das Göttling beanstandet hatte H. $hr istappel- 
lativ zu nehmen, vgl. z.B. die Gedieht ülierschrift ?lu Sie; 
die rein pronominale Bedeutung würde hier ohne Beziehung 
stehen und Düntzer setzt daher zu Unrecht die Lesart von 
/',' wieder ein. 19 ifyrem] so E danras g 3ftjtem // letzteres 
C; Goethe änderte, nachdem er ihr in .'^hr gebessert hatte, 
mechanisch auch ihrem innrem. 10, r.' allein ] olle E, Gött- 
ling aus letzterem II 19 mir bet herein] bu mit uorfdjriebft E, 
ff aus letzterem 77; zu dieser Änderung wurde Goethe durch 
folgende Bemerkung Eckennanns veranlasst, die sich zum 
Schluss seiner Notizen %nx GJcfdjidjte bc§ erfundenen .Knaben 
findet: „Am Schlüsse schreibt Wilhelm an Natalie: dass es 
ihm schwer geworden von der Gesellschaft die Erlaubnisa 
eines längeren Verweilens an einem Ort zu erhalten. Eier 
nach muss der erste Brief im ersten Theile modificirt werden, 
nach welchem man glaubt dass die Gebote von Natalie 
ausgegangen." 11, n StnfiehelnS] $lnfteblenä E w fütetft] 
uorerft E, y auf Blei aus letzterem // -:\ immer] so E, 
fehlt Hü 12, 3 auf] so E uub Hü n mehr] so E, fehlt HC 



gtüetteä Gapttel. 

13,i.2 Zweite» — otueite mit Etöthel gestrichen and dann 
wieder unterpungirt in E-ll 1 i [teile Reifen] mniuljeu [teilen 
^eU 3 n halb fehlt J 13 ^ammerjcljabe] imitier jdjabe J 
17 in] so JE, im Hü 14, i ba§ offene | ein offne?' J ba§ offne E 
2 ben] einen-/ :j moh(crhalteueu| utohlerhalhteu JE i Samm- 
litna] Stamm bura,-/; natürlich nur Druckfehler, r» — l s ©eilten— 
er] Unter ben Äinbern, bie im .$ofe fpielteu, erolitfte ätMlhehu 
[er./] feilten geltj; bie auberit tuaren bie bct)beit [belebe -7 | @ltgel 
bon geftern. £a* Äteeblatt fam auf ihn jugelaufen, begtäfcte 

i* 



4 Lesarten zu Band 24. 

[begrüßten J] ihn unb berfidjertc [berfidjerten J], bafj ber SBater 
halb 3im'ttffommm würbe. @r J-EJ In E-H 1 ist diese Stelle 
mit rother Tinte gestrichen, aR befindet sich g l ein Ein- 
fügungszeichen, darüber von Johns Hand mit Tinte £)bftber= 
läuferin, letzteres dann wieder mit Röthel durchstrichen. 
19. 20 foHe— ausruhen] Auch der diesen Worten entsprechende 
Theil ist in E--H y mit rother Tinte gestrichen. 19 nur 
fehlt JE gehen] gehen, jagten fie, JE 15,3 frühen] Zxn-- 
chen ./ 3. 4 üDoch — (Sinlabeubeu] fo fanb man boch bciZ @in= 
labenbe J i bie] ber J 9 Teppiche,] ein ©erüft J 2s ^pffeg= 
üater] lies 5ßf(egebater, eine Form, die ich auch an den übrigen 
Stellen der Geschichte von der heiligen Familie, in denen 
das Wort vorkommt, eingesetzt habe (19, 7. 34, 17. 35, 17); 
vgl. dagegen zu 131, 14. Die Lesarten aller vier Stellen 
sind diese: 

15, 28 Pflegevater JEC 2 5Pffegüater HC l C 
19,7 „ JEHW „ C 

34, 17 5pftegebater§ JEH&C* $flegt>ater§ C 
35,17 „ JEHC l C* „ C 

Die kurze Form 5Pflegt>ater beruht in H also nur auf Ab- 
schriftfehler. Sie ging in C l über, indem C l wörtlich nach- 
druckte; sie ward in C die allein herrschende, indem C die 
späteren Fälle nach dem ersten normirte. In dem Druck 
C 2 dagegen, der wie C unmittelbar auf C 1 zurückgeht, 
findet sich ausschliesslich die volle Form: hier also wurden 
die späteren Fälle belassen und der erste geändert. Auf 
welche Autorisation hin, lässt sich ebenso wenig sagen, 
wie in den Fällen 4, 10. 19, 27, wo C 2 Besserungen von 
C 1 bietet, die C nicht enthält. In keinem Fall konnte in 
unserrn kritischen Text das Verfahren des Druckes C an- 
erkannt werden , der hier in seinem Streben nach einheit- 
licher äusserer Gestaltung die ungewöhnliche und nur durch 
Schreibversehen erscheinende Form lediglich deswegen zur 
Norm erhebt, weil sie zufällig an erster Stelle auftritt. In 
St wird übrigens auch wieder die volle Form eingesetzt. 
16, 3 inbem] aU J g fo — herein] aU ber Sßirtfi heretntrat J 
7 fjeüigeu] geftrigen heiligen J s herjlicfcfte — folgten] herjlichfte. 
(S* folgten mancherlei) ÖJefpräche J is ba% — eigentlich] benn 
eigentlich hat t>a* föebäube J 20 gewaltig] mächtig J 25 au§= 



Seile 11, 5 18 - - 22, 31. 5 

übte] erluicfe J 27 bniutt] bnfj J 17, •.' uorübergiug — hcran= 
tritt] worüber ift, in (fud) roiebcr heroortritt J 3 belehrcnbc| 
frcitublidje J 6 Il)iir| Ihüre ./ 7 2llfo] kein Absatz J 
15 gRottc] 2Rotie, [Warte! E] badjtc äBityelnt JE; badjtc 2Bil= 
heim findet sich in Z^// 1 nicht gestrichen, die Auslassang 
dieser Worte in H hat also keine Gewähr, sondern beruht 
auf Abschriftfehler. Gleichwohl habe ich diesmal nicht die 
Lesart von E wiederhergestellt, wie es meinem kritischen 
Grundsatz entsprochen hätte, weil der Zufall will, dass die 
Auslassung ganz, im Sinne eines Princips ist, das bei den 
Revisionen Goethescher Texte eine grosse Rolle spielt: 
nämlich Wiederholungen von Ausdrücken innerhalb kurzer 
Zwischenräume zu beseitigen. An unsrer Stelle aber folgt 
gleich Z ig (5r badjtc. Auch 33, 2* (vgl. die Lesarten) dürfte 
ein Fall vorliegen, wo der Schreiber von 11 anbewusst zum 
Besserer seiner Vorlage wird, n erufthaft] rouuberfam J 21 
forberten] foberten JE 25 Sßäubc] Ökroblbc J 18, 5 beffen] 
feine 3 6 bie] ihre J 7 lebhaftefte] lebhafte J 10. 11 meber= 
lief; — fie] fctjtc. Sie hatte neben fid) J 12 lag — fobnmi] lag. 
Ter Sätet fetjtc fid) ihr ./ is tooljljU&eteiteteS] rooh(,utgerid)tc= 
ieäJ 24 33erghöl)cu] föebürge J 24.2.1 fruchtbaren 9lbl)äugen] 
fladjenJ 25. 26 t)inau3gefd)obcu| gefdjoBenJ 19, 1 e3] eS and) J 
6.7 feit mehreren 3Mjthunbetten] mehrere Siahrhuubcrte J 1 
SPflegebater] ^fleguater C, vgl. zu 15,28. 10 geraumen fahren; 
geraumer 3 c it J w nannte uub] so JE nannte, HC babttrd)| 
baburd) auf eine eigene SBeife J 23 Einnahmen] so JE (Shu 
naljrnc HC 27 ba-] so C- ba J—C 20,5 näher nub| so B 
näl)er, uub J näher; C 6 geringer] so JE gering HC 
10. 11 and) — öfter] uub fo fteht and) jeber au bein aubcrit, be= 
Segnet beut aubem J 19 fid) nach roo (Z is) J 21 Xhiercj 
Ihier ll( ,x 39 fie — beftubet] ©tc fie gegenwärtig fiubcit J 21, 
9. 1 alles ba§] alle bem J 9 befoubere] befüiibrc J 15 ein fol- 
djeä] rourbe ein foldjcä erforbert J 24 gemahlt fehlt ,/ *6 
weniger] me()r J maudierlci] ho JE fo mancherlei HC; fo durch 
das vorhergehende fo veranlasst. 27 bon] bei)./ 98 einigem] 
riugem J 22,5 faft] so JE, fehlt HO crlofdjcu] lies bet= 
lofd)eu 5.6 ©obalb — foll] 2ßcun <5ie c3 totffeu ./ 7 führe] 
ftelle J ii) gegebenen] gegebene E 10 ^radjtfih und 14 ^rad)t= 
feffcl] «ßradjtftutjl J 18 überallhin] so JE überall 7/G' 21 



6 Lesarten zu Band 24. 

§ttt] so JE bei bet HO 23, 21 25ic ^etmfitdjiutfl auf neuer 
Seite unter StitteS flautet JE In ^=fi» ist SDritteä ßa^itcl 
erst mit Blei dann mit Tinte gestrichen und mit einem 
Tintenzeichen angedeutet, dass 5Die $cimfud)uug ohne Ab- 
brechen der Seite folgen solle. 24, 2 bet guten] meiner J 

4 bie] meine J 5 Vüuctlid) fehlt J püxiiüd) E 7 3}icht] 
so J-B, ohne Absatz HG 10 betütert] bcr^ieret J 13 
jieteubet] gemiffer J u bcn] einen J 15 foldjc] biefe J 
2o ftanbcn] ftunben J 23. 24 fdjon — mtd)] mit gleid) in foldjeu 
gälten meine SBotfdjaften JE, g 1 aus letzterem H 25, 2 
retteten J 2. 3 fortbaucrub gutem] fortbauernbem guten J 
<; tjnbe] hat J 9 für] gegen J is ©djeuetu] ©djeueren J 
33 und 25 iftr] 5fyt von Göttling unterstrichen und aR ein 
Kreuz von seiner Hand. Hielt Göttling die Anrede mit 
©ie hier für angemessener? Aber der Wirth redet Wilhelm 
auch 16, 11—13 mit ü)t [3$t E] an, während er 18, 27—19, 2 
die dritte Person gegen seinen Gast gebraucht. 25 3?lügel= 
tüüreu] glügcltbüre J 20, 2 sjeit] (Spocbe J 6 bunte] bie J 
s bei] so JJ5 ber HC; vgl. Z 14 btefem ^eiligen 9 biel] so JE, 
fehlt HG 11 Sommerzeit] ©ommerjeit HG 1 C' 1 is haftbaren] 
foftbarcu J Druckfehler, vgl. 35, 27. 27, 1. 2 ßkbirge] ©ebürg J 
7. 8 ©emalttb/itigfcit,] ©croatttbätigfett uub J 15 gerootjuten] 
getoobnte J w. n bt§ — tarn] al§ id) über eine äßalbblöfjc 
fiiuübert'am J 16 £age§] 2ag§ -B 17 be§ §egegtaBen§] 
eines ®raben§ J 28, 9 fouute id)] id) f'onnte J 12 roobl] 
so J#, fehlt HC 29,3 jgfot von Göttling in H be- 
anstandet, vgl. zu 25, 22 und 25. weitläufig] wetfläuftig J—H 

5 gefuebt] gefudjt fiatte J s fie fehlt J 27 fal)] fall' id) J 
27. 28 fiött' id)] so JE borte id) I/O 30, 1 mit] mir mit J 
3 loäliefj] toferifj J 5 ba] al§ J 6 eud)] @ud) von Göttling be- 
anstandet H; vgl. zu 29, 3. s augeucfjm] gefäEig JE; ge= 
fällig fiel durch Abschriftfehler in H aus, augeuelmt ist eine 
Ergänzung Göttlings, die dieser bei der Revision von H 
mit Blei und unter Fragezeichen aR setzte und die Goethe 
dann mit Tinte überzog. Also weder Göttling noch Goethe 
fiel es ein, in fraglichen Stellen der Abschrift H die Vor- 
lage E zu Rathe zu ziehen. 11 Slugcublid] 3lugeublide J 
ig fefecn — fudjt] fefeen J 31, 2 innerlidjcm fdutteralidjeu] so 
JE, daraus innetltdjcm fdjme^lidjem Göttling in II letzteres 



Seite 22,21 — 40,3«. 7 

dann C; vgl. zu 00,27. 9 lex Vilieiiftmigel auf neuer .Seite 
anter SKextei iiopiicl JE In /<:=//' ist 5Bierte3 Äabitel ersl 
mit Blei, dann mit Tinte gestrichen. 82, i (f (nimmt] so JE 
(vl)cummt HG 5 ntodjte] nukhte J mit fehlt J n ucr= 
fdjlbffen] mar berjdjloffcu J 23 auä) mit] auf beu ./ 83, 
s. 9 entgegen — Jtna&en] entgegen. @8 mar ein tu bnö roeifjefte 
3eng getoitfeltet Änabe J u an fehlt J 16 (Slüif 8] @IürfeS JE 
28 Keiler] ilUälbcr JE Dem Schreiber von H wird für Serge 
niib SBalbet Beiner Vorlage wohl nur zufällig die naheliegende 
Phrase iBcrgc unb Üfjälcr in die Feder gekommen sein. Aber 
doch verdient diese Lesart Anerkennung, wie 36, •> beweist. 
34, g ^Belieben] SBelieben ,ut to&blen «/ n SßflegebatetS] 5Pfleg= 
batecS (7, vgl. zu 15,28. is mtb] so JA', fehlt HC 19 traten] 
taiiicit J" 23 Sa3 ©efcjj üerpflidjtet] Sie (SJefctjc lierbiubcn J 
35, 13 lebten] so JE beliebten HC n fßftegebaterS] fßfleg- 
batetä C, vgl. zu 15, 28. 28 attberc] aubre J 36, s geftevu] 
tjeute J - nach nmdjeit. steht die Unterschrift: üun ö)octf)c. J. 



©rittcS Kapitel. 

37,i SJtitteS gabitel] fehlt E, g K-ll' 5 gnr] so E, 
fehlt HC 38,4 roeitern] weiteten E 6 heut einen] (jnttc 
einen E 39,3 ntadjt id)] nmdjte id) E 12 g-rember] bo mit 
Düntzer; ^renttb E—C 19 Sie auf neuer Seite unter der 
Überschrift gfünfteä Jtobitel E; in 7'^J/ 1 ist günfteS Äabitel 
erst mit Blei, dann mit Tinte gestrichen und mit Tinten- 
strichen angedeutet, dass der mit Sie beginnende Thcil ohne 
Abbrechen der Seite folgen solle. 21 ju] so E, fehlt HC 
40, 3 fjih] der erste Buchstabe unterstrichen und ein Kreuz 
aß, beides von (Jöttling in H, wohl weil er in dem hier 
zuerst auftretenden Namen Q"ilj an einen Schreibfehler für 
5?ril$ dachte. 9. 10 abgegeben] augefcfjcn E 22 Setdjen» unb 
^irbelbämiienj Setdjenbaumen unb 3wbelnttff en E, aus Letzterem 
E--H 1 2g nach llutcrtjnttung. folgt in E S 59,9—63, 10: 2tber an] 
einmal legte ftd) tfmett ein Sktbait entgegen, bot ein ©turnt gc» 
lunltfam übereinauber geworfen fjattc. — £a3 mar uidjt in meiner 
■Hcdjuuug, fagte ftiij. SSertoeilet tjicr , biä id) midj wicberftnbe; 



8 Lesarten zu Band 24. 

nur nel)mt cud) bor ber f)öl)lc ba broben in 2ld)t! 9iiemanb 
barf hineingehen, ober audj nur fid) nähern, oljttc befdjäbigt 
ober genetft ju roerben. — 2)cr $nabe entfernte fid) gegen bie 
£)öt)e 31t; ber SSote bogcgcit, murreub über ben ungeroöfjüUdj 
befdjtoettidjen Söeg, fudjte, nadjbcm er bat, ©cbäd nicberge= 
febt ^atte, feit» unb abroärtä einen betretenen ^Pfab. [vgl. 58, 
L'i-59, 3.] 

tfaum fatj fid) getir. mit bem SSater allein, at3 feine 9teu= 
gierbe rege rourbe unb er, ol)nc berglctdjen 3U t^un, fid) ber .fröljle 
fndjtc 31t nätjern fudjte. Söil^elm, ber e§ gefdjetjen liefe, bemerfte 
etfl nad) einiger .Seit, bafe ber Sinabe nidjt mcljr 3U fdjen mar. 
©r ftieg felbft sur £>öble ljinauf, an beren 2ttüitbwtg er jule^t 
ba* ßinb crblidt fjatte, unb fanb fie leer al» er t)ineintrat. ©ie 
loar geräumig, aber 31t überfeben. ©r forfdjte nad) einem aubern 
Slnigonge, fanb aber feinen. 2>ie ©adje tarn il)m bebeuftid) bor. 
@r nat)m befrfjalb ba» Sßfeifäjen 3itr ,§anb, ba3> er am ßuobflod) 
trug, unb f)örtc eine Antwort auf fein pfeifen bie au3 ber Üiefe 
erfdjoll, fo ba$ er nidjt lonfete, ob er eg für ein @d)o neunten 
foltte; aU Jntjj barauf gelij: au% ber 6rbe fjerborgwfte. SJtan 
tonnte loirtlid) fagen, au§ ber (Srbc: bettu bie ^clfenfpalte, burd) 
bie er IjcrauSfäjautc, mar faum breit genug, um feinen fiobf 
burdjäulaffen. 3Ba§ inadjftüDu ba? rief ber 3>ater. — ©tili! fagte 
3reli$: bift S)u allein? — ®au3 allein, berfebte 2Bilt)elm. — ©0 
gebe gefdjroinb, rief ber finabe, unb Ijole mir ein baar tüdjtige 
Änüttet. SBil^etm ging unb ^ieb mit feinem ^irfdjfäuger au% 
bem SBinbbrudje ein baar berbe Knorren beraub; gelij empfing 
fie unb berfdjltmnb, nadjbem er bem 33ater 3ugerufen Ijatte: Safe 
9tiemanbcu in bie -£>öt)le! [vgl. 59,24—60,18.] 

yiad) einiger 3 c i l «tef ^elir.: nod) ein baar Knüttel unb 
längere! ?luä) bamit berforgte ifjn ber SSatet, unb wartete fet>n= 
lid) auf bie Söfung biefe§ 9tä'tljfel3. @nblid) erbub fid) ber 
finafce fdjiieH au§ ber ©batte unb bradjtc ein JMftdjen mit, nidjt 
gröfecr aU ein tteiner Dctabbanb, bou brädjtigem, alten 2lnfel)cn; 
c» fd)ien bon ®olb 3U fet)n, mit ©d)mcl3 gegiert, ©tede e§ 3U 
2>ir, SJater! fagte ber Ünabc, unb lafe e§ 9ciemanb feben. [vgl. 
60,18—26.] äßilt)elm tjatte nid)t 3"i biet 3n fragen: beim fie 
l)örten fdjou ben 9tuf be» 3urüdgefommcueu Soten; unb faum 
roareu fie mit biefem 3ufammcttgetreten, aU ber f leine Änabbe 
bon ber £)öbe 3U rufen unb 3U rcinfen anfing. 



Seite 40, 26 — 45, i'u. 9 

3113 jte f tef) ihm näfjcrton , rief « avß: Montan ift nicht 
lueit; ich ioettc tot« treffen t()ii bfllb. — SSBie fauuft Tu biefeä be= 
hanbtcu? fragte ätHlljelm: in einem fo toilben äBalbe, wo fein 
Dieufd) feine ©pur jurjldttäfct. ©öS ift meine Ännft, berfetfte 
g?ij$, ujtb wie ein Sirrüdit hin uub toiebet ftorang er abermals 
feituxüt'S, um feine .Sperren beu rouubcrlidjftcu SBeg jU führen. 

i^elir, inbeffeu, höchft bergnfigt über beu gefnnbenen Srfjalj, 
ftödjft glfitflidj ein (Setieimnifj ju bcfiijeu, hielt fiel) on beu SSater, 
otjne beut (Mefüfirtcu, toie bisher, lebhaft ju folgen. Cr toinlte 
beut Sätet mit blinjenben Singen, iubeut er und) feinem Keinen 
©efäf)tten hinzielte uub alleriet) ©efiäjtex fdjuitt, um mtjubenten, 
toie biet er nun bor jenem borauä tyabc, ba er ein @ef)eimni§ 
betoahre, beffen Äenntnifj jenem bbKig abgebe. 6r trieb e§ eiiblid) 
fo toeit, ba\] jeuer, ber inaitdjuml ftill hielt uub fid) umfal), e§ 
balb Ijötte uterfett muffen. SDBtfljelm fogte baher 311 Qfelir,: SDiein 
©ohu, toer ein ©eljeimnifj betoa^ren luifl, mufj nicht merfeu 
laffeit, bafj er einS befitjt. Tic ©elbfigefäffigleit über bai 5öer= 
borgene hebt bic SBerborgen^eit auf. — gfelij tfjat fid) ©etoalt 
ntt; aber 31t einem muntern freien ^Betragen gegen feinen ÖJe= 
ffcielen tonnte er nidjt toieber gelangen [vgl. 61, 10 — 19.] E 
In E-H l ist der eben angeführte Theil ausgeschieden, 
indem der gültige Theil von S 59 auf den ungültigen von 
S 63 geklebt wurde. Es ist aber noch ersichtlich , dass 
der ausgeschiedene Theil ursprünglich mit rother Tinte 
in eckige Klammern gestellt und mit schwarzer Tinte 
durchstrichen war. Nach Unterhaltung ferner findet sich 
ein Einfügungszeichen mit schwarzer Tinte, das mit Blei 
wieder gestrichen ist. Goethe scheint demnach zunächst 
die Absicht gehabt zu haben, das ausgeschiedene Stück 
durch ein neues zu ersetzen. 41,18.19 Montan E—G, vgl. 
zu 56, 9. 25 Ungeheuern] ungeheuren E 26 SRontan E—C, 
vgl. zu 56, 9. 42, 2 unfere] beidemal nufre E 10 Montan 
E—C, vgl. zu 56,9. 12. t3 früheftettj früljfteu E 20. 43,5. 
25. 44,4 Montan E—C, vgl. zu 56,9. 44, tu berfejjte] ber» 
fetjt E 20 Montan E—C, vgl. zu 56,9. 27 ihm SBiß&elm] 
so E äüilhelm ihm HC 45, 1. 10. 18 Sftontan E— C, vgl. zu 56, 9. 
19 begreifen. Schluss des fünften Capitels E. In E-ID folgt 
hier g Tu fud)ft eine 2lu3rebe etc. zur Andeutung des mit 
diesen Worten beginnenden neu eingefügten Theils. 20 äßil= 



10 Lesarten zu Band 24. 

heim] ber $m I 1 24 haft? — ] Xjaft , jener berfefste barauf J 1 
27. 28 unb — fic] unb finb I 1 46, n 9fiffe] ©pichen I 1 12. 13 
fud)te — lernte] 311 toorbeu bilben unb fie fertig 3U lefett bradjte I 1 
13 ctloa»] toa§ I 1 14 weitläufige*] beifetttgeS I 1 19 toie — 
Wenn] bas toen J 1 22 ba% — untcrgefdjobeu] bat e§ antetge= 
fdjobeu fei; I 1 , Riemer aus bajj bas alle» uutergefd)oben fei) i/ 1 
23 audj fehlt I 1 25 bar über] brüber I 1 27. 2s betricglidj] be= 
brüdjlid) I 1 betrüglid) Jff'tf 



ä>tcrte§ Gapitel. 

47, 1 SHerteö] ©cd)fte§ E 13 bett] ibu 2£, Riemer für 
letzteres H 1 ia gitj] Q'Clij; E—C, schon Düntzer setzte den 
richtigen Namen ein. 21. 22 fann — ober] aber e§ ift Ü7, 
Riemer aus letzterem H 1 22 zweites ift] ift biefj E, mit 
Blei aus letzterem H 1 48, 12 übern] oberen EH 1 49, u 
weiter] so .EU 1 , fehlt HC 19 ^ptjgmäen] bie 5ßt)gmäeu E, g aus 
letzterem H 1 ; H 1 lehrt also, dass man hier nicht mit 
Düntzer auf die Lesart von E zurückgehen darf. 20 2Malt= 
abern] bie 2MaEaberu E, g aus letzterem H 1 22. 23 Ort — 
s 4>lnh] üplaij — ©tanbbunet E, Riemer für letzteres H 1 24 
haubcln] baublcn EH 1 *2s Subem g aus ^ubern mit Absatz H l 
50,i £wd)ftcu g aus bödjft I 1 1. 2 man fid) — emborljebf] man 
— gelangen fann *J2 1 , .9 aus man — emborbringt I 1 49, 2s — 
50,4 Subem — anbers] 3ft ein foldjer 5plaf$ in ber 9tähe? fagte 
SBifljelm. 3d) hätte Swft meinen gfelrr. l)iu3ubringcn. — ©as 
erfte fann id) bejahen, erWicberte 3Jiontan; ba» 3Wct)te nidjt 
gerabe3it billigen. 2£enigfteus mufjt Su borfier bon mir berueb/ 
men, bafj Sir bie 2Bat)I übrig bleibt, anbere foldje Sbätigfeiten, 
attbere ßenntniffe, anbere fünfte für Seinen ftetiz auö3ufttd)cu, 
bie ilmt biclleidjt augemeffener finb, aU biefe £iebl)aberel) , bie er 
im Slugeublitf, mohl nur au§ 9Jad)al)mung, ergriffen bat. — 
(Srflärc Sid) bcutlidjer, fiel il)m Sßilbelm ein. — ©0 mufe id) 
Sir bertrauen, fubr Montan fort, bafj 2>u Sidj an ben 65räu= 
3cu einer s .ßrobin3 befinbeft, bie id) mit 9ied)t ein bübagogifdjcö 
Utopien nennen Würbe. $n ber Überzeugung, bafj nur ein 
©injigeö in botiftäubiger Umgebung getrieben, gelehrt unb über= 



Seite 45,80 — 50,32 ■■,. 11 

liefert toetbeti ßnne, pnb mehrere ioldjc fünfte thntiger 33e» 
letjrung über einen grof;eu Staunt gleidjfam auägefaet. Vltt jcbem 
Crt finbeft %\\ eine Deine SQBelt, aber in iljrcr Sefcbränftheit }o 

oolltomiitcit, bnf; fie jebe anberc ütktt, ja foejar bie grofje, ob= 
bilbeu nnb oorftellcu ntnfj. — SS ift mir uidjt gatq bentlid), 
toaä In batunter berfteben faunft, unterbind) iljtt äLWlljeltn. — 
(£3 joll 2ir glcid) beuttid) werben, oerfetjte jener. SBie In junäcbfi 
bicr unten int öebirg um eine ÜJhiffe metaltreidjer pfeifen oIle-3 
oerfammeü finbeft, loa* ba^u bieucn fauu, bafj ber l'ienfd) biefe 
foftbarcu 9caturfd)ätje fid) aneigne, nnb fidj gugleidj allgemeine 
SBegriffe bitbc, um bie unbejtoinglidje Statut befto bequemer und) 
feinen 3wedeu 31t baitbtjabett; fo finbeft In unten in ber leüteu 
liefe, brauf;eu in ber ^lädje, rco grofje SBiefen nnb SBeiben fidj 
auSbebnen, bie Sorgfalt für einen auberit mirijtigctt Srijal:, ber 
bem DJeufdjcu l)ou ber 9catnr übergeben morbeu. — 2 a* toäre? 
fragte SHMKjelm. — 2a* ^ferb, ucrfcütc jener. ©Ott timgiebt 2id) 
alle*, roa* über 3 u ^)t, 9cabrnng, SBadjstljunt unb juglcidj über 
SBettufeung bc* cbleit 2ljier* belehren fann. 2tfie mau bicr oben 
podjt, gräbt unb flettert, fo bat man bort ttidjt* angelegeneres 
atS bie, gteidjfam au-3 ber (h'bc cutfpriugeubc, junge 3ud)t 311 
füttern, 31t toeibeu, ju treiben, 31t füljrcn, 31t säumen, fiel) barauf 
',u [ebnringen unb in allen 2lrten Don 33erocguugcn, natürlichen 
unb füufttidjen, fid) über beu hobelt hintragen 31t laffctt. 

5elir, ber bödjft aufiuerffam beraurüdte, rief eiufalleub: 
£) ba roolleit mir bin! ba* ift beult bod) bei* Sdjbuftc, ba* 
2?efte. — 6* ift rocit hin, uerfehtc 3'aruo, unb 2u finbeft ba= 
jttrifcbeu nod) cttoa* 9tngette()mere* unb Öemäfjere*. E |S7">. 11 
— 78,6)* 50, 4 2hätigfeit] 2fjätigfeit, fuljr er fort B 5 leid)t| 
fo leidjt E *16 ermiberte jeuer g P 12 — te Sollteft — jener] 
3ft biefe* toirtlid) fo, nie Tu mir erjäljlft, bnf; mau bie fänttttt= 
lieben 2()ätigfeitcu, tüte in ber 5lu*übung, fo and) im Unterricht 
gefoubert hat? — Wlcin hat ei getfjau, ncrfeltte ^arno: unb jtoar 
mit Sterbt E* is. 10 tonnte — burdjbruugeu] toärc bau möglid), 
toenn fein erfieS Setbft ttidjt gatt3 baHott burdjbruugeu ift E, n am 
Letzterem I 1 20 für fchr] so E für ober febv P für W — C; fchr 
habe ich wiederhergestellt, weil dies Wort von Goethe in /' 
offenbar nur in der irrthümlichen Meinung getilgt wurde, es 
sei Schreibfehler für für. 21 unb notbiocnbig fehlt E *82 311 
ihrer 3eit 9 I 1 " öor y /' 23—25 fein — jctjo] fetm, ocrfetjte 



12 Lesarten zu Band 24. 

jener: Sitte» 311 fetner gett. Sekt ift E* 26 Begreift,] begreift 
intb i 1 27 nnbcrej cutbre E *28 t»cvftet;t — foglcid) # aus be= 
greift matt e§ burebau» J 1 51, 2. 3 mit ötinft (7 für genau I 1 
3 3Kad)' ein] so *IP 9ttadje ein J>— C 4.5 für — jugeftetjen] 
bie 9Jicnfd)f)eit bir für eine ©teile [an]roeifen *XP, # aus für 
eine ©teile bie Üflenfdjfjeit bir lebenbig anroeifen I 1 50, 27—51, 8 
Sei — fage:] 3'u meinem Sinne fann ei uidjt feint, entgegnete 
■ÜMlhclm; bod) fage mir: äßenn id) meinen gfeK| and) nur auf 
einige .gcit in einen foldjen ßrei§ bannen mottle, roeldjen würbcft 
£11 mir auratben 1 — ߧ ift gatt3 einerlei), oerfeüte Santo. 2Jton 
fann nid)t leid)t fagcn, 1150311 bcr ÜUlenfd) gäbigteit t)abe. £od) 
mürbe id) immer 311m luftigften rafljen. SBrittge it)n 31t jenen 
5pferbebänbigcrn. 211» ©tattjungc aniufaugen ift 3luar eben fo be= 
fd)mcrlid), aU mit beut ^odjjungen 3U beginnen; bod) ift bie 2lu»= 
fidjt immer nod) I)eiter genug, fid) 3itleijt burd) bie SBelt tragen 
311 laffeu. 

(?» läfjt fid) bettfen, bafj 3Bilbelm nod) mandje gtoeifel bor= 
brad)te, auf 9Jiaud)e» neugierig mar, worüber ibn Sarno nur in 
feiner lacouifdjen SScife belehrte, 3ulekt aber in biefe Söorte au§= 
brad) : E* 51, s oon — überall] $n cillcm bon unten t)ittauf 
3U bieuen, ift E, g aus letzterem I 1 9 ©in] so E ein I l —C 
11 befferen] befferu EI 1 fein fehlt E—C, also in der Gesammt- 
überlieferung , wird aber vom Sinn erfordert. 16—58, 24 
ferfdjaffen, An Stelle dieses Theils folgt in E der Theil 
S 80, 13 — 83, 7, der lautet: gübre Seinen grelis, füf)r er fort, 
burd) bie Sßwnurtjj, 3eige i()tt bcu ä>orftel)crtt ; fie hierbei! il)it fd)itell 
beurt()eilen uitb if)tt am Oortbeilbaftefteu unterbringen. 2er ßuabe 
mitfj unter feine» ©leidjcn, fouft fud)t er fie fid) felbft; uttb bann 
fittbet er in feinen ©efelten nur ©d)titcid)ler ober Hurauuen. 
Siebente» Kapitel. 

9cad) bcrfloffencm britteu Sage mußten bie greuttbc, ber 
^erabrebttug uufcrer (futfageitbeu gemäß, uou einanbcr fdjeibctt, 
itnb 3'arno beteuerte: er mcrbc nuumeljr fo tief in ba^ wüfte 
Öebirg fliegen, bafc ibn geluifj 5iiemanb toieber aufeufinben im 
©taube febn folle. G» ift ttidjt» fcbrcdtidjcr, fagte er, in unferer 
ßoge, al» einen roafyrcn alten 5reuub mieber3itfiubeit, beut mau 
fid) gan§ Ocrtraucu barf. ©0 lange mir allein finb, bilben mir 
utt» ein, bai iBead)teti»toertl)e fei) uueublid); l)at mau aber eine 
aSBeile gefprodjcu, uttb 3loar rcd)t Don §er3ett, fo fiet)t man, toie 



Seit,- 50,22-25-52, 17. 18 

gefdjfeiub fidj bo3 alle? crfrf)5pfL UlidjtS ift uncnblid) ali bie 
SUbmujett. (Sefdjeite Beut« betftänbigen fidj tcidjt uub bann finb 
fie fettig. 9hw feilt id) mid) aber itt bte gfeUftüfte betfenfen, 

mit t()iicit ein ftumnteS, uuergrünblidjc* GJefpräri) ,311 fuljrcu. 

9Mtmn bid) in ?td)t, betfegte SBifljelin [djetjenb, bafe ftiJ3 bir 
uidjt auf bie Spur fomiitt. äBenigftenS biefjmal fwt et bid) glü* 
lid) auSgefunben. — 2Bie haft bu ba'i angefangen l fragte Dloutau. 
%m 6nbe fear eS bod) nur 3ufall. — ÄeineStoegS, betfejjte g?i£ : 
unb id) etttbede mein Cie'beimuif; um ein ^Beliebiges. Sie fetten 
Setgliebtoabet, feo fie geben, fdjlagcn tecfitS uub littf*, 0011 jebem 
Stein, Hon jebeiu Jyelfen ein Stüd ab, a(5 feeuu überall (vJolb 
uub Silber Verborgen feäre. liefer Spur batf man nur folgen; 
unb feo irgeub eine Hat ftifdjen Srndj jeigt, ba ift fo ein £ett 
gefeefen. Solan bemerft immer fo fort, unb finbet feol)l eublid), 
feo er fjiugcfommeu ift. — Jit$ feurbe belobt uub befebeuft. S)ie 
Jreuube fdjiebcn, DJoutau allein, unb bie flehte Caralmue ,yi= 
fammen. SHKfljelni ()atte beu Dtt beftimint, feo fie Ijintoanbetn 
feollten. 51,16—57,2 Dieser Abschnitt wurde in i/ 1 zu- 
nächst am Schluss des vorhergehenden Blattes dun-li <li*- 
dann später ausradirten Worte g % 9fari)t flößtet angedeutet. 
17 gegen] so *I l H\ fehlt HC durch Abschriftfehler. 20 feüfete 
id)] lies feüfU' id) denn so schreibt *P füljren] bringen *I 1 , 
() x für letzteres H 1 *23 if)r g für mir //' 21—25 an — folltc| 
ftifdje [?] Stunben ber Wadjt [ftifdje 'Jiarijt ans bie feeuigeu 
Stunbeu bif; umt Sonnenaufgang] am Jener jubtingen fo fenb iljv 
eingelabeu Sie folgten i()in alle Uub ba faub fict) ein jeber alfobalb 
beiutifd) •!** 26—28 3n — Äolflemneilet] in ber Witte eineS 
feiefigfen] Ü>albraum3 lag in ber Witte ein bampfenber feärinenber 
Weiler*-/ 1 28 bie — lannenreifernj .£>ütte uott Xauuenrei* '/', 
g und Riemer aus letzterem //' 52, 1 ein hellet gfeuetdjen] 
eine &öf)lerfrau *J 1 2—5 Baten — (äffen] befd)äftig[teul fid) 
fogteid) um bie &öl)(er gftau bie erbitjte SBtobfönitten mit Stattet 
pt träufen uub ,ut burd) bringen befrijäftigt *P, <j und Riemer aus 
fearen fogleid) um bie Woljlerefrait gefchäftig, bie erljitjte 33rob= 
fchnitteu mit 23utter ,311 tränfett unb jU burd)briitgeit bemiitjt //' 
5 föfttid) aus eine föfttid) '■ V 1 barauf g H l 8 SBetflecfetä 
g 1 aus 3krftetfd)en* H 1 s und 9 feie g auf g 1 beidemal für 
bie H l ; bie beruht auf Hörfehler, beweist also für Dictat. 
iu mögen g für fbnnen //' u Wontan W—G, vgl. zu 56 



14 Lesarten zu Band 24. 

n. 19 bergmäunifdjen — Xfjatfälyigfeiten g auf g i aus feinen neuen 
Uutcrncftmungeu in ßenutnifj unb üT&ättgfeit W 20 getwwefte] 
gettanfte IP 22 Ännfteinfictjteit — berfpvedje Riemer mit Blei 
aus (Stnftdjten unb ßunftgriffen Uetjpvcdjc und letzteres g aus 
Äenutniffeu unb fiünften uerfprad) H' 24 faum einen Riemer 
für wenig H 1 27 erft g H 1 altern] älteren IP 53, 1 ,utrürf 
g für roieber IP nun g IP 8 betjüngt] so IP betgnögt HO 
durch Abschriftfehler. 9 — 11 ber idj — Bin g aus ber — ift IP 
19 mit mir eiunabm g auf Riemer aus naftm H 1 20 bodj] beim 
bod) P 21 freieren] freiem P, g aus frerjeu TP 22.2?. 31t — 
9Jtenfd)en g l aus geben fanu, enge man ben 9ttenfd)en ein [enge — 
ein g 1 aus man befdyreide ben 9)tenfd)cn] P 23 roolle] mag g % für 
roolle P 23.24 fo fdjaut er — untrer] fo roitl er — umfyer fdjaneu 
P 26 Rnb — niebt] unb mü^tc er uidjt eben fo <y' aus unb eben fo 
mujj er nidyt P 27 jebeu durch Rasur aus jfbem IP eintreten] 
t)ineintreten P, mit Blei aus letzterem H l H 28 blatte] b,at P 
*54,3 9)iontan] Sarno P— 0, vgl. zu 50,9. 5 bu — bod) g aus 
bu§ aber H l 3— c 2Ö03U — fo] 9Jieiuctwegeu! fagte Santo, roenu 
bu nun einmal barauf P* 6 fannft von Goethe gestrichen 
und von Riemer wiederhergestellt H l 1 begreif] begreife P 
9 bid) «y 1 für nidjt P einer] einer foldjeu P 13 ©rab'] (Brabe I 1 

SUJontau] ^yarno P— C, vgl. zu 56, 9. 14 getgefinger] finget P 
unb beutete unb] beutete unb g l aus unb beuttete P 19. 20 
getfjnu ift g 1 für gefdjefjen I 1 20 mir] mir§ P *22 und 23 
,51t /y P 1 21—23 auf — (äffen] roie <5ot[r]ate§ feineu ©diiclern, 
mir bie @bre autbun unb begreiflid) madjen P* 23. 24 bidftirnig] 
biitffdjaligft P 25 Montan] %axno P—C, vgl. zu 50,9. 23 
gefdjicbtct roorbeu g x aus gefdjüdjbeft dies wohl für dictirtes 
gefd)id)tet ift P 55, 2 roenu] unb P flamme — burdjfd)lägt 
g x aus flammen — burdifdjlagcn P 3 roie — fid)?] roie fiefjt e§ 
auS g* für roa>3 gefd^iebt P 4 ßettte3toeg§ // aus fcinenroeg§ P 
c stamme ry 1 aus flammen I 1 7 $eine§toeg§] feinentoeg§ P 
s itjr] fie I 1 baf]] um baft ry aus unb baf} P baf} mit Blei aus 11m 
baf} und dies g aus unb baf} iP 9 bamit g 1 aus unb baf} J 1 

atte§] ja alte§ P 20 Diontau] ^artio P 1 — C, vgl. zu 5(3,9. 
25. 26 belyaubeln] bcfyanblen JP 26 ÜJiontan] ^arno P 1 — 0, vgl. 
zu 56, 9. 26. 27 feb/ — an g H 1 50, 1 faffen. 9Jun mit Blei aus 
faffen beliebt und dies g aus faffen unb nun H l 2—5 au§ — 
roeifj.] aus au3. nach späterem Dictat H l 4 nach £ifcbcr] 



Seite 52, t7 — 58, 1. 15 

mit bir etu>[as] *P *6 folrijcm für biefem *I nun ttdZ '7 
id) nach 3ufäüig, *I 7 SBufen für lafdje *1 8 fjetuot fehlt 
HC, findet sich aber in *J abgekürzt zu Ijcr am Ende 
der Zeile nach üafdic, beim Dictat von 7/ übersah Goethe 
die paar Buchstaben oder begriff sie noch fälschlich unter 
dem Tilgungastricb. 9 SRDntan über 3aruo *J; auf Grund 
dieser Correctur Goethes habe ich den Namen äÄonton 
bis zur Entdeckungsscene 25, 20, :t consequent durchgeführt, 
ein SHthefamtteä für tute Don alten Reiten l)cr *I n beffen] 
biefem *J 14 2Ba§] kein Absatz *I 18—21 befannte — ber= 
meubeu] geneigt fetj ftd) einem befou[beru] ©efdjäft einer eigeutltd) 
nüfrtidjen ßunft ,ut roibmeu, borau3gefc|t bnf; äRontan fiel) bei) 
ben SBetbünbeten bafür bermeubeu motte *I 2ü ßebenäbebins 
gütigen aus Sebingungen *I aa bettoetlen] bleiben *I -'• ju 
nach mies ihm cjttt büttfe TL 24-26 fid) — aufzuhalten] Um e§ 
i()|m] gut büttfe, ju (Srieidjung feines dtrtjtoectö 31t bettoetlen*! 
36 auf,utf)atteu] ftd) aufzuhalten H, Druckfelder. Tief] Absatz *1 
27—57,2 uadjbem — fernhalten] meun jener ferjerlid) uerfpvfod)cit|, 
bte an[ge]aetgte [?] entfötebene Stbftdjt 31t verfolgen, unb beut ein- 
mal gefaf;t|eu| SBotfafc treu 311 bleiben *I 56,6—57,2 Unter 

— festhalten] fehlt Il\ auf nachträglich eingeklebtem Blatt 
J3* 57, 3 vor S5tefe§ stehn in II zu Anfang des Blattes 
fünf gestrichene Zeilen, die die auf dem nachträglich ein- 
geklebten Blatt wiederholten Worte f äffen — tuetfj 56,1—5 ent- 
halten. Wir ersehen daraus, dass II bereits bis zu diesen Wor- 
ten geschrieben war, als es Goethe einfiel, das in H l noch 
nicht enthaltene Stück 56,6—57,2 einzufügen. :; 2)tefe§ 

— bttrd)fprcd)cnb] 3mmer fbrerfjettb 'PH 1 , g auf g* für letzte- 
res H etnanber] fid) *P 7 auf eine SBlöfje (f für in§ Öftere * P 

an ber] mo *I\ Riemer für letzteres H l 8.9 ba§ — biel] 
beffen Slnbltd ben tjetterß] letdjt [?] faffeuben gelt? befoubere 
[ben — befonbere aus ben Knaben befouber?] *P; diese Lesart 
schon lehrt, dass Düntzers aitfbaffeubcn für auffaffettbeu keinen 
Bestand hat. 11- 14 fjfitf — gab] 9ftan fragte ftiij nad) fttad) 
für toegen] bem nädjftcn [?] 2Bcg 31t [31t für nad)] bet unb jener 
©egeub er aber fdjtctt jetfiteut nnb gab nor bermorreuc Slnttooxten 
*P 15 3Tioutan] %axno W—C, vgl. zu 50, 9. 19 für] Dor H\ 
Göttling aus letzterem H 24 vor g§ mit Blei AbsatzzeichenH 1 

gute g auf g x für arme II 1 58, 1 vor (Sigeutltd) mit Blei 



16 Lesarten zu Band 24. 

Absatzzeichen -H 1 (Sigenflidj aber mar (ß für &ax halb aber 
warb H 1 3 etroa» g aus ioa§ H l 4 ftanb g s für roarb H 1 
6 gingen nach n>are[n] H 1 i 9Jcoutan] %axnoH l — C, vgl. zu 56,9. 
o unb g für benn H l io ÜDioutan] 3arno H 1 — C, vgl. zu 56,9. 
12 verfallenen] berfattnen H 22 2ftontanJ Santo -BT 1 — C, vgl. 
zu 56, 9. 24—62, 19 roogegen— tmben,] An Stelle dieses Stücks 
folgt in E das Stück S 83,6—85,9, das lautet: 2>er SBote 
feblug ben 2öeg ein; bie fitnb« ahn hatten fid) in ben $opf 
gefeijt, unterroeg» ba% 9tiefenfdjlofj 31t feljen, bon meldjem gi^ 
fobiel 311 erjagten roufjte. ^felis bjar onf bie großen fdjbjarjen 
Säulen fetjr neugierig, auf ba* grojjc 2f)or, auf bie Heller, 
.£>öbleu unb ©emötbe, uub hoffte bictleidjt einen 3roeiteu ^liub 31t 
tl)iut, unb einen bebeutenbern al§ ben erfteu. [Vgl. 59, 3— 21 
fn'neinjuberlteten,] 

2ßie er 31t biefent gelangt, fiattc er in ber _3nnfd)en3eit feinem 
Später cr3äblt. Neugierig mar er in jene ©palte gefrodjen unb 
Iwtte unten einen ^iemtief) erteilten Wauin uub in bemfelbcn einen 
grofjen eifernen ßafien gefunbeu, ber 3luar nidjt bcrfdjl offen mar, 
beffen letfel er jebod) nidjt 31t ergeben, nur 311 lüften bermodjte. 
Um nun barüber £>err 31t roerben, hatte er bom SSater bie Knüttel 
»erlangt, bie er tfieil» al§ Stufen unter ben Scdel geftellt, t$eil§ 
al§ .Seile bajhhfdjen gefd)oben, unb fo ben haften 3toar übrigen? 
leer, ba* Heine Sßtadjtfäftdjen aber in einer @cfe beffelben gc= 
fiiuben. [Vgl. 60,26-61,8 (Sr — gefunbeu.] 9lud) lUiontan mar 
e§ gezeigt morben, unb aud) er ber Dehnung, bajj man e§ un-- 
erbffuet berroahre, olme ihm (Bemalt a^uthun: benn e» -tonnte 
nur burdj einen fehr complieirten Schlüffel geöffnet merben. 

S)er tragenbe S3ote mollte bm üöeg 311m 9iiefenfdjloffc nicht 
mitmachen, unb ging ben bequemen gufepfab hinunter. Sie 
aubern quälten fid) 3fi£;eit nach , burd) 2)coo» unb (Sefträitdj uub 
gelangten enblid) 311 bem natürlichen Säulcnpalaft, ber über eine 
ungeteilte SDtoffe Srümmer fd)roar3 unb munberbar berborragte. 
[Vgl. 59,i5 — 18.] Dime jebod) biet auf bau 31t adjten, roa» er 
bor gingen fat), foxfdtjte gfelij fogteid) naä) ben übrigen ber= 
fprodjciteu SiMtnbcrorten ; unb als nidjt» babon 31t feljen mar, 
toujjjte gi^ fidj nidjt anber» 31t entfdjulbigen, al» bafj biefe Singe 
nur au gerotffen Sonntagen unb heiligen heften roenige ©tunbeu 
fidjtbar fetjen. Sie Äinber blieben über3eugt, bafj fyex ein äßerf 
bon 9Renfdjenfjänbett ftehe; 2Bilf)elm fah mof)l, bafj e» ein Söerf 



Seite 58,1 — 5ö,i9. 17 

ber ftatur mar; aber er toünfdjtc fid) Montan, um befielt 9JJet)= 
nuug barüber ju uernebmeu. In E--1P ist das Blatt mit <l«-n 
Seiten 83. 84 beseitigt und auf S 85 der ungültige Theil 
mit Blei durchstrichen. Ursprünglich aber war der oben 
angeführte Theil in eckige Tintenklauimern gestellt, wie 
daraus zu entnehmen ist, dass sich hinter dem Letzten 
Wort des durchstrichenen Stücks eine solche befindet. 
Ferner ist in den Abschnitt 58, 24 — G2, 12 der früher 
übergangene Theil von E eingeschmolzen, der vom 
Höhlenbesuch handelte. Er wird hier nicht wiederholt, 
weil er schon zu 40, 6 angeführt wurde. Ich habe in den 
eben und zu 40, 6 angeführten Stücken aus E die für die 
Neubearbeitung in Betracht kommenden Stellen kenntlich 
gemacht. Sie sind so frei benutzt, dass ich im Folgenden 
für unsern Abschnitt 58, 24 — 02, 12 Einzelvarianten aus E 
nur da notire, wo es die Rechtfertigung des Textes er- 
fordert. 58, 25 bennod) Riemer für unausgeschriebenes 
bod) H l 59,3 — 14 Für diesen Abschnitt ist ausser der zu 
40, 6 aus E angeführten Stelle auch noch E 58, 15 — 59, 12 
(hatte) benutzt. Diese Stelle ist also in der Neubearbeitung 
doppelt benutzt, da sie schon an dem E entsprechenden 
Platze 40,i3 — 2G zu wörtlicher Aufnahme gelangte, nur 
dass hier der Schlusssatz wegfiel, der lautet: 3lber auf einmal 
legte fiefj ihnen ein SUerfjau entgegen, ben ein ©türm genmltfam 
überetnanber geworfen Imtte. 59,3 fefiritt g 1 für ging P beibeu 
g l aus beiben onbern P 4 (jiuaufgeftiegcn g 1 aus lunangcftiegen P 
7 bat g aus hatte P s bie näcbfte g für eine P 10 btefen g 
für un3 ben P u hüpfe g für fpringe P 15. 16 auf jttfammeiu 
gcftürjten fdjtoarjcn g aus über jufammen gefügte P *18 einem 
von Goethe erst in späterer Correctur mit Blei eingefügt P 
19 gefchloffene aus augejcblofiene ebenfalls erst Bleicorrectur 
Goethes P Pforte an Pforte] Pforte an Pforten g aus Pforten 
an Pforten und letzteres g für forben in P Pforten an v ^for= 
ten Riemer aus Pforte an Pforten IP Pforten an Pforten HC. 
Also Goethe besserte aus forben I 1 Pforten an Pforten 
und aus letzterem Pforte an Pforten indem er das Schlnsa - u 
des ersten Pforten strich. Offenbar hatte er die Correctur 
Pforte an Pforte im Sinne und vergass nur, auch das Schluss-n 
des zweiten Pforten zu streichen. Seine unvollständige Cor- 
©oct()c3 SSJcrfc. 25. SBö. 2. ?lbtf). 2 



18 Lesarten zu Band 24. 

rectur ging dann auf dem Wege der Abschrift in H 1 über. 
Hier nahm Riemer Pforte für Schreibfehler und änderte es 
wieder in Pforten zurück, anstatt es zu belassen und das 
zweite Rotten in Pforte zu wandeln. 17 — 20 äßänbe — 

(Sängen g mit den zu Z 19 bemerkten Abweichungen aus aU 
eine SBanb bon Säulen ragte c§ aU ein einfamer ©ibfer berbor 
au gefdjtoffene Säulen -■ Sßänbe bilben forben uub (Bange madj 
(Bannen. Aus dieser Schreibleistung Stadelmanns ist also 
zu entnehmen, dass Goethe dictirt hatte: 9II§ eine SBanb 
bon Säulen ragte e§ al§ ein einfamer ©ibfel fieröor, angefdjloffene 
Säulennmnbc bitbeten Pforten unb ©änge nad) ©äugen. Dieser 
Satz enthält eine deutliche Vorstellung, während ich mich 
vergeblich bemühe, den Sinn des späteren Goetheschen 
Textes zu entdecken. Gleichwohl wagte ich nicht die ur- 
sprüngliche Fassung wieder einzuführen, weil Goethe sich 
offenbar aus stilistischen Gründen veranlasst sah ihn zu 
ändern* 21 ntdjt (jinetnjuUerlteren g x aus barin nidjt 31t 
berlieren I 1 *22. 23 bie — bemerfenb hierfür Riemer die dann 
wieder ausgewischte Correctur reo er — bemerfte H 1 21—24 
an — unterhalten.] madjte an einem fonnigen, über toeite 2lu»fid)t 
gebietenbem gled'c, bie 9lfd)cnfpur feiner Vorgänger bemerfenb ein 
praff(cnbe§ Reiter an. g aus maebte an einen fonnigen über weite 
au§fid)ten gebiebeben ©den freitidj [dictirte Goethe eilig?] ein 
munberc'5 Reiter an I\ Riemer aus ersterem H 1 * 24. 25 
foldjen — febon g aus fotdjer Stelle febon eine grngale ®oft 3 U= 
bereiben P 59,26 — 60,3 bon — äJorfdjein. g und g 1 aus 
nöber nad) ben ©egenben erfunbigte unb bie er 3U Umnbern 
getaebt toar tjatte fid) gelir, ben man 3itm @ffen rief in bie £>öle 
bertotjren unb mar burdj rufen unb pfeifen nidjt toieber 3itrid 
3u bringen I 1 4 siemt g für geäiebmt I 1 1 getdjen g für 
gaben I 1 s bincin g aus roieber fjinein I 1 s. 9 fd)on — tjattc] 
bie 3lbfid)t blatte I 1 , g aus letzterem H 1 10 bon 3eit ju g 
aus 3U .3ett 3U I 1 11 — 14 fdmeibenber — lispelte g und g 1 
aus fdmrfen Stion unb balb barauf fdjaute i$d\i a\x* SBoben 
au§ einer ©luft be§ fdjroarsen Steine§ bift bu allein fagte I 1 
iü ßnüttel] so g l aus Änittel PH 1 letzteres wieder HC, vgl. zu 
16, 4. 18. 19 9tadj — er g aus @r baugte nad) einiger 3eit I 1 
23 prädjtigem alten] so schon E, so g aus brädjtigen alten I 1 
und so noch H X H brädjttgem altem C; vgl. zu 60, 27. 24 e§ 



Seite 59, 19- Gl, o. 19 

«1 P 26 niemcmb] so schon E und so g aus niemanten P 
nicmanben H l —C; die Gorrectur Goethes ging in IP auf 
dem Wege der Abschrift verloren. 26 fehn] feben B mit 
jpaft g für hafjtig I 1 27 innerem geheimen] so // aus inneren P 
und so # aus inneren geheimen -H 1 innerem geheimem erst 
(iüttling aus innerem geheimen H innerem geheimem dann C. 
Die wechselnde Flexion der aufeinanderfolgenden Epitheten 
wird hier durch zwiefaches Zeugniss Goethes erhärtet: 1. in- 
dem Goethe in P inneren in innerem wandelt und gleichzeitig 
geheimen BdZ einfügt; 2. indem Goethe in H l die Besserung 
innerem aus inneren wiederholt, geheimen aber belässt. Ähn- 
lich sahen wir ihn kurz vorher (zu 60,23) die schwache 
Flexion des zweiten Epithetons belassen, während er die 
Endung des ersten ausdrücklich in die starke Form änderte. 
Goethe wechselte also die Formen der Flexion offenbar aus 
euphonischen Gründen, vgl. auch zu 90, 15. 2» bämmer= 
fallen 9 aus fallen P 61,2 eiferner] eifener /', Riemer aus 
letzterem 77 1 3 nid)t — mar g und g 1 aus er nicht juettjfiben 
nur juetlüften mochte P 4 ftnüttel g für ßncttel P; vgl. zu 
60, 16. 5. 6 fic tfaifö - geftetlt, tfaiß — gehoben] fic theil-3 - 
}U geftetlt, tfail§ — flcfdjoben g aus um fie tfails - 3« Pellen 
tfaiü _ juf^iebcu P um fie tfatlS — 311 ftcflen, tfaitö — ge= 
fdjoben g aus um fie tfaifö — a« ftcfteUt , tfaitä — gefchoben H l 
um fie tfailä — 31t ftcllcn, theiU — gefchoben H um fie tfattS — 
311 ftetlen, tfaüS — JU fchieben C. Goethe versäumte also in 
P 3u vor gefreut zu streichen. Stadelmann übersah bei 
seiner Abschrift H l den Tilgungsstrich für um. Durch das 
so wiedererstandene um 31t Hess sich Goethe dann bei seiner 
Durchsicht von H l verleiten, auch den Infinitiv ftelleu me- 
chanisch aus geftetlt wiederherzustellen. Bei der Druck- 
revision schliesslich wurde in richtiger Consequenz des 
mechanischen Verfahrens Goethes auch das zweite Particip 
gefdjoben in 31t fdjiebcn wieder umgesetzt und so nach manchen 
Umwegen gerade die Lesart erreicht, die Goethe in P zu 
beseitigen für nöthig befunden hatte. Ich glaubte wieder zu 
Goethes in P bekundeter Tendenz zurückkehren zu müssen. 
7-8 leer— ^rodjtbüdjlein // aus übrigen* leer in einer dtfe belfelben 
brad)t SMchtein I 1 9 beibetfeitS befjhalb] so g und g x aus beibet- 
feite über biefe* und so PH\ umgestellt HC; Abschriftsfehl er. 



20 Lesarten zu Band 24. 

ein tiefet g I 1 10 Mittag toar borüber g aus 9?abe toar e§ on 
9Jttttag I 1 *n fidjer fehlt II 1 — C; in I 1 stand aber ursprüng- 
lich fid), das Goethe bei der Durchsicht als sinnlos strich, 
statt es in ficber zu bessern; ein Wort, das er hier zweifel- 
los dictirt hatte und nur aus schlechter Erinnerung wieder- 
herzustellen versäumte, vgl. zu 71,9. gitj — gekommen g und 
g x mit der oben bemerkten Abweichung aus ^ib tote er fid) 
bcrfbrodjeu fiatte toar nod) nidjt gekommen I 1 * 12 aber — fefjntc 
g aus aber toar befonber» unruhig er jebnte I 1 *u 2ßieber= 
forberuug] so g l I 1 und so H l Sortierung HC; Abschriftsfehler. 
1^.14 irbifdjex — fd)ien g 1 aus ton ^rbifdjen, ober Unterirbifdjeu 
triebet gcforbert toerben tonnte und letzteres g aus bon örtifdjcu 
ober unörtifdjen toieber gefüttert toerben I 1 * 15 bor. (Sin g aus 
bor 1111b P ig aufgelaben, g aus aufgelabcn nnb I 1 16. 17 
rcddmäfug ober untedjtmäfug] redjtmäfug ober immäfjtg g aus 
rcdjtmäfjiger ober unmäßiger I\ g l aus ersterem H l 18 ©orge g 1 
aus ©orgeu I 1 20 vor ©ie g l Absatzzeichen I 1 20. 21 jenen 
— be§ g l aus ben nu3gebeb / nten ©iitern jene» und dies g aus 
bem toetten ©übern jene? I 1 25 tooUt' — febn] berlangte — 
3iifebn I 1 , g 1 aus letzterem H 1 28 um g I 1 62, 1 tfin 
fdjou e§ 1 aus ibn e§ und dies g aus e§ ifinen I 1 3 enblid) — 
liefj g aus aud) fein 5pfcifd)cu in ber $ewc erfdjaüen mufj I 1 
4 ^lufcenbleiben] 3lü§blciben Düntzer *5 Montan] Santo I 1 — C, 
vgl. zu 56, 9. äßinbbtud)] Sauinfturj l l , Riemer in offen ge- 
lassener Stelle .H 1 4 — e fein — er mit den eben bemerkten 
Abweichungen g 1 aus nidjt nad) ben ütiefen = ©cbloffcn gekommen 
[311] feint, er babc [fyabe g für batte, letzteres Schreibfehler 
für bätte] fid) mit 3amo berfbätet, [berfbätet g aus berfbätet toafjr; 
fdjcinlid) 31t guten bortbeil] crfunbtgte fid) I 1 * *i tief] toeit 
gl 1 , Riemer fürtoir H 1 ; toir ist Lesefehler Stadelmanns für 
toeit seiner Vorlage und wurde durch tief ersetzt, weil man 
bei der Durchsicht von H 1 die Vorlage nicht zu Rathe zog; 
so wurde ja auch die in H l offen gelassene Stelle in Z 5 
ausgefüllt, ohne dass man auf I 1 zurückging. 7. 8 2ßie — 
borgebritugen? g mit der eben bemerkten Abweichung J 1 * 
iü 3ubfte — unb g und g 1 aus unb 30bfte ibn fjeimlid) genug 
er J 1 13 auf einen] 31t einem I 1 auf einem Riemer aus letzterem 
//', Göttling aus auf einem H 16 auf — fie g aus toorauf fie 
ber 23obe J 1 19 jungen 9 für Knaben I 1 20 tjinab.] Nam 



Seite 61,9 — 68,82. 21 

diesem Wort steht in l l von Goethes Hand mit Blei: (©. 85). 
Diese Seitenzahl bezieht sich auf E, das von hier an wieder 
gilt. 63,4 berfdjiebenen] berfdjiebnen K 23 SBergtoaffer] so 23 
SRegentoaffer HC; ein Fehler, der durch das anmittelbar 
folgende Wort StegengÜffen veranlasst ward. 26 l)tltburtf)| 
hinunter E, Riemer aus letzterem Et H l 27 ficlj nach er] 
so E fidj nach SBegierbe Z 28 HC G4, 4 SDmtfeln] Sunt 
Ich E iü ficj so E, fehlt HC 21 uub neugierigen iöticföj 
so Riemer aus mit neugierigem iöttet E-H x und so /f uub 
neugieriges 2>lirf* C; vgl. Goethe an Göttling, 28. May 1825. 
65,3 bortofittS — fte] bortofirtS. 3>iefe befauben E, Riemer aus 
letzterem E - H 1 u erftcu] so E, fehlt HC 14. L5 erholt] 
so H erfyolt hatte HC 22 mit Äraft] jtotfdjeu feinen 
jtnieen 2?, </ für letzteres E »fl 1 27 fdjlimmen] so B fdjledjs 
teil HC 66, 1. 2 2Hitlciben,J Diitletbeit uub E, Riemer aus 
letzterem E*BP s nach tootjfjnftntn. folgen in E--H 1 die 
beiden letzten, von Goethe mit Tinte gestrichenen Blatt- 
zeilen, enthaltend Ofelij — SieWo*, vergl. die folgende Variante. 
9—12 gfdtS — ferner:] gfelig fdjlndjjte nod), aber er (jatte |"id) 
einigermaßen beruhigt, mehr an beu ßtebfofungen, als an bcit 
Söorten feines SBatetS. 23 16 nidjt nach SRenfdjljeit E *67, 2 
SfnnetjleS] so mit Tinte aus SnnetjletS H 1 Snncrfte HC; der 
Tilgungsstrich des vorletzten Buchstaben in W wurde vom 
Schreiber H's fälschlich auch auf den letzten Buchstaben des 
Worts abertragen. 66, 2! — 67, 6 2)iefe — anfing] ffüii toar 
über biefer tröftlidjen Siebe auf bcö SaterS Sdjoofe ganj ruhig 
eingefd/tafeu, ber i fjit taum auf einS ber juBereiteten Sager ntebets 
gelegt hatte, alS bie 3d)ürc fid) öffnete uub ein toohlgebtlbcter 
Wattn hcrettttrat. Wadjbem er SOBilhelmen einige 3eit frcuubtidj 
augefeheu, fing er au E* *i6 efyttatS] so WH etjemalS C 15— 
17 bie — ßuft] nttb ber SBatet trug ifjit fdjlafettb Don beut Drte 
toeg, ber ihn ( ut foldjer heftigen yribcnfdjaft aufgeregt hatte. E* 
20 genießen] so H l JI getoiß genießen C; das sinnlose gewiß ist 
Druckfehler, veranlasst durch das unmittelbar folgende ge= 
nteßen. 2s heßen] heitern E, Riemer für letzteres E--H 1 
68,2 ältlidjcttj fehlt E, Riemer E-IH; die Einfügung von 
ältltdjen hier entspricht der von junger 67, 4. 4 fjötjern] höljcrcit 
EH 9 nadjläffigen] Wadjläffigcn EH 10 bodj] fehlt E, 
Riemer E-H 1 22 allerlei] so E mancherlei HC; maudjerlet 



22 Lesarten zu Band 24. 

wohl durch das kurz vorhergehende auf mattdjerlei 2Beife Z u. 
15 veranlasst, mehrmals] so E, fehlt HC 28 aufgehoben.] 
Hiernach folgt in E S. 95 folgender Abschnitt: äßtltjelm 
raarb nunmefjr betn (Sutäberrn unb ben ©einigen Mannt nnb 
bon tfynen aufg freuubtidjfte aufgenommen. SBtr fageu bon biefer 
Familie mdjt§ raeiter, inbem bie nadjfolgenbc ©efä)id)te un§ über 
ibre SBerljältuiffe uäfjcr belehrt. In der Neubearbeitung fiel 
dieser Theil weg und statt dessen wurden die Theile 69, 2 — 
72, ig. 93, 2 — 105, 15. 116, l — 126, 6 eingefügt, die uns Wil- 
helm in lebendiger Berührung mit dem Kreise des Oheims 
zeigen. 



fünftes ßa^itel. 

69, i pufte3 ßabitel fehlt IPP ©. 95 [diese Zahl be- 
zieht sich auf E.] ©cdj§te§ ßatoitel 33anb I g 1 aus g |: ©djlufj 
be§ ftebcntcu (Sabitelä :| SSanb I H 1 5. 6 grablinig — bcftclltj 
grabümg gebflati3te [grablinig geppanjte g für grofj 5ßflau3en 
unb] frudjtbare Säume, ©eittüfj (Satten, gro&e ©tredeu bon 
focilfamcn Kräutern, II 1 8. 9 auf — SBlicfe] mit einemmale 
II 1 *9 umfdjattcter] umfdjattefnber] g l für fdjattiger II 1 
umfdjatteubcr I 1 , g aus letzterem H 1 12 3U jeber] jeber 
g aus jebe II 1 jeber g aus rate jebe [? Hörfehler für für 
jebe] I 1 , g aus jeber H 1 9 — 14 6in — luftraanbeln] (Sin 
bol)cr umfdjatteuber Sinbeublat} breitete fid) raürbig al§ 23orbaHe 
be§ anfctmliclien ©ebäub[e§]. ©ine lange baranftofjenbe 2lttee bon 
gleidjeu Säumen jeber ©tunbe be§ 2ag§ ©elegenbeit gab im freien 
31t berfebren unb 3U Sufitoanbeln g 1 aus (Sin bober fdmttigcr 
Sinbeubtat? breitete ficb raürbig aU SSortjaKe bc§ anfeljnlidjeu (Se= 
bäub[e§]. (Sine lauge baranftofjenbe 2lHee fdjlofj fidj an [fcblofj — 
an von Goethe aus Versehen gestrichen.] einem geräumigen 
3ßlatj, bcr [nach ber Hess Goethe aus Versehen mit stehen.] 
bon gleidjen Zäunten umfcbirmt, jeber ©tunbe bc§ £ag§ ©elegcn= 
beit gab im freien 31t berfebren unb 3U ßuftraanbeln und dies g 
aus eine bolje fdjattige Stnbeu=2lEae fdjlofj fid) an einem ge= 
reimigcu SBIa^, mit folcben Säumen umfdjirmt fo bafj man jebe 
©tunbe be§ £ag§ im freien berrcbren unb Suft raanbeln fouube 



Seite 68, 23 - 69, i; 70, 13. 2o 

IP* i4 eintreten!)] Absatz IPP n- n (Sinketenb- - Unn] 
eingetreten in baä ©djlofi fonb et bie äBänbe ber £au3jiut 
(ebenbig betteibet, große 0[e]ogtttfift bejubelte Slbbilbungcn 
attet biet 2Beltt$eile fielen g aus gintreten in bnö Sd)toß baut 
eine lebentigen SJorfoTS lebentig bef leibet, große in bie Sugen 
falleube ©ogtabtyfdje Sbbilbnngen für äiktttbeile fielen IT 
n Irebbcuroänbc y aus ©ttcbbcngclänbct IP 18 gleidjfaHä fehlt 
IP »btiffen einzelner Steige] obbilbung eiujelner Stcidjc p aus 
Wbbilbung einzelnen Steigen [Goethe hatte wohl dictirt 
bon einaetnen Steigen] IP w in - fanb] ba bie 3$üte beS 
etfie« ©aalä fid) immer öffnete fal) I/ 1 20 metftoütbigflen 9 an- 
deutlich aus meiftoütbigcn i/ 1 mcriroürbigcu daher wieder in 
P, g aus letzterem H 1 21 eingefaßt] begleitet ff für eingefaßt 
[wobei Goethe aus Versehen auch das vor eingefaßt stehende 
Wort unten strich.] IP lanbfdjaftlidjet fehlt IPP, Riemer 
H l 22 futb g für roaren II 1 70, 1 funftreid)] auf eine [auf eine 
g für den Hörfehler offene] Äunftrciäje SBeife IP fo 3 aus 
mar fo II 1 *ein3elbeiten so P und so aus @inaelrib,eiten IP 
letzteres trotzdem wieder in HG 1. 2 bie — augleid) fehlt IP* 
5. s unb — Einleitung,] unb fragtef,] nad) einer Äutjen «ufftatung 
be§ ©efdjebeuen, g aus nad) einer fluten auffleljcubcö gefdjälmeu 
fragte er IP, ersteres P, g für dies Ä 1 6 gegen] auf IP 
6< 7 i^ n _ fei] b ber ÖSaft [ber ©aft für er] biclcidjt eine ber 
©egenben terrae IP ob it)m bie[l]lcidjt eine biefer ©täbte befanut 
ferjeu g aus ober bieleicbt eine biefer ©egen[ben] fänuc P, g aus dem 
vorletzten!/ 1 7.8 ob-aufgebattcu?] bafelbft jemals bettoeitt babe. 
g aus bafelbft berroeilten. IP er bafelbft jemals fid) aufgeholten? 
g aus bafelbft Jemals borbebfabren. P, g aus dem vorletzten H l 
0. 10 fonnte - geben] mußte - 31t geben IPP, Riemer aus 
letzterem H l 10 unb beroetfeu] inbem er babcl) 33ercei§ gab g 
aus unb aeigte babeb IP unb JU bcrceißeu I 1 , Riemer aus 
Letzterem l/ 1 mebrere 9 für mandjerleb, IP 11.1a aud) — 
gemußt] ibre [if)te </ für über] Suftänbe unb gigcnljcitcn gar mo()l 
beobad)tct Ijabe IP 69, 2 - 70, 12 Es wird für diesen Theil 
willkommen sein, die Fassungen IP und P noch einmal 
im Zusammenhang zu überblicken. Ich mache die Correc- 
turen Goethes durch Cursivdruck kenntlich; von den Inter- 
punetionszeichen darf ich dabei absehen, da diese fast 
durchweg von Goethe stammen. 



24 



Lesarten zu Band 24. 



I. Die Niederschrift Stadelmanns 
nach Goethes erstem Dictat (II 1 ) 



Uncorrigirt : 
Stuf ben äBege nad) bem ©djtoffe 
fanb unfer ^retittb eine Söettonnbe* 
rung nid)t toa§ 3uuen ©Ibcrn ßuft 
Tratten ober einen SJtoberuen Satt 
ätmtid) getoefeu märe, grofj Sßffanjjen 
unb ^rudübare Säume gemüfj ©är= 
ten grojj ©tteden bou tjcitfamcu 
Äreubern unb toaö nur irgenb braud)= 
bor touubc gcadjtet toerbcit überfat) 
mit einemmate Sine t;otjc fdmttigc 
Sinben^lÜae fdjlofj fid) an einen gc-- 
reimigeu Statj, mit fotdjen Säumen 
umfdjirmt fo bafj man jebe ©tunbc 



Von Goethe corrigirt: 
Stuf ben SBege nadj bem ©djtoffe 
fanb unfer fjrennb zu seiner Ser= 
hntuberung tridjts roa§ einem älteren 
üitfig arten ober einen mobetnen 
Part ätmtid) getoefeu märe. Grad- 
linig gepflanzte /tudjtbare Säume, 
Crcmüf; ©arten, gtofje ©treden oon 
Ijeilfamen Kräutern, unb toa§ nur 
irgenb brauchbar tonnte geartet 
toerbeu, überfat) er mit einemmate. 
Em hoher umschatte [ndcrj Sinbett= 
platz breitete sich würdig als Vor- 
halle des ansehnlichen GebäudfesJ 



II. Die Niederschrift Stadelmanns 
nach Goethes zweitem Dictat von Goethe corrigirt (I 1 ): 

(Die uneorrigirte Gestalt der Worte setze ich 
in eckige Klammern.) 

9tuf bem [ben] 2öcge nad) bem ©djloffe fanb uufer greunb 31t feiner 
Sertounberung nidjt« toa* einem älteren [feinen (Slbcr] Suftgarten, ober 
einem [einen] moberneu Part [Sarf] ätjnltdtj getoefeu märe; Qxablinig ge= 
bftanjtc [grablicnige gebftanjt] grudjtbäume, öemüfjfelber >) [gemüfjfelber], 
grofje ©treden mit £)eilträ«tern [.^eulfreuteru] beftettt, unb toa§ nur irgenb 
[ergeub] braudjbar tonnte gcadjtet werben, überfat) er auf sanft abhängiger 
[©aub abt)änuiger] glädje mit einem -) Slüde 3 ). @in t>on f)ot)eu Sinbeu um= 
fdmttenber 4 ) Plafe [Stau] breitete fid) towrbig [tourbig] al§ FortjaHe [Oor= 
tjatte] be§ anfefydidjeu $ebäube3, eine Zange [Sänge] baran ftofeube 6 ) 2IHee 



*) ©emMfctber Riemer aus ÖJcmüfjfclbcr H 1 2 ) @inem Riemer 
aus einem H 1 3 ) Stide durch Rasur aus Stüde H l 4 ) um= 

fdjatteter g aus umfdjattenber H 1 8 ) ftofjeube Riemer aus ftofeube H l 



Seite 69,2-TU, 12. 



25 



bc§ £ag» in freien bertebren uttb 
l'uft roaubelu tounbe. 



Statteten iit bo* Sdjlofj baut 
eine lebetttigcn SBotfalä lebentig bc= 
Reibet, grofje in bie Singen faUenbe 

GJograpljifdje Ulbbilbmtgcu füt SBelt» 
tfjeile fielen in bie Singen 

ftaablidje ©treppen gelänber 
roareu mit abbitbung einzelnen ffttu 
dj-eu gefdjmürtt, mtb bo bie Kjiive 
beä crften Saali fidj immer offen 
faf) er fidj umgeben bon Sprofperfteu 
ber merfroürbigeu State üben mib 
nnbeit eiugefafjt bou uadjbilbung bev 
gcgenben marin fie gelegen tonten, 
alle» offene .Huuftreirije toeife bat= 
gefteltt mar fo bafj ein unerbrodje= 
ncr ä?e3itg bnrdmuö bcmert'bar blieb, 



Eine lange daranetossefnde] Allee 
von gleichen Sänmen jeber Stunbe 
be§ lag* Gelegenheit gab im Freien 

:n berfeljreu mib :.n LttSitoanbeltt 
Sin^etteten in bo§ ©djlof; fand 
er die Wände der Hausflur (ebcu= 
diq bef leibet , grofje, 6>ograpl)ise/t 
behandelte Slbbilbungeu aller vier 
ätkltüjeile fielen in bie Singen. 

ftaa/lidje Ttfyptmoände toaten 
mit abbitbitug einjeliiee :Neicb/: ge* 
fdmtiidt, nnb ba bie lljiire bei erfteu 
©aal» ficlj immer 5ff«c*e fatj er fid) 
umgeben bon 7'rofperfteu ber mert'= 
toütbigsien ©tcW/e, oben mib nn/en 
begleitet bon iVadjbitbuiuyn ber 
Gegenben tuarin fie gelegen sind] 
aße§ auf eine Äunftteidje Ifeifc 
bargeftellt, fo bafj ein nmoi/erbrod)e= 
ner SBejUtg burdjauö bemerfbar blieb. 



gleiten SßudjfeS nnb SBürbe, gab [gonj] jeber 1 ) [toie jebe] ©tunbe be§ 
%aaß Gelegenheit im freien 311 bettelten nnb ju Zustoeanbeln. [Sufi toanbeln] 
Eintretend [(Sinbreben] in ba§ ©d/lofj fanb er bie SBänbe [SEßenbe] ber 
.fmus.s-ffur 2 ) fäauSflut] auf eine eigene SBeife betleibet; grofje /yeogrnptjifdjc 
[Gkograprjifdjc] Slbbilbuugcn aller biet 2ßeltth>ite /'ieteu [bieten] Unit in 
bie Slugcn; ftaartid)e :i ) [ftaablidje] Ireppeum'Mtbe [Ircppeumeube| roareu 
glcidjfal» mit Griffen [abriffen] einjelnet 9{eidje [SÜeidjen] gefdjmütft nnb 
in bew 4 ) [ben] .fmuptfaal eiugclaffeu, fanb er fid) umgeben bon /'vofperftcu 
[©profpetftcn] ber merfroürbigeu 6 ) [märfroürbigcn] ©tobte, oben nnb unten 
eiugefafjt, bou B ) 9iad)bilbuug ber ©egenbeu rooriu fie gelegen finb, alle» 
/amftrcid) [«Runftreid)] bargeftellt, fo bafj die [fie] (Hujellj-eiten beutlidj in 
bie Slugen fielen nnb jugteid) ein unterbrodjener 7 ) Sejug butdjaui be= 
merfbar blieb. 



*) 3U jeber g aus jeber H 1 2 ) £>au»flur Riemer aus £>auf;flur //' 
3 ) ftatlidje Riemer aus ftaatlidj-e ff 1 4 ) ben durch Rasur aus beut EP 
b ) mcrfroürbigfteu g aus metftoütbigen II 1 6 ) laubfdjaftlidjer Riemer 
nach bon H i 7 ) unuuterbrodjencr Riemer aus unterbrodjeucr //' 



Lesarten zu Band 24. 



ber -Dauben ein fleiner lebhafter 
üöiann bou ^ja^reit betoillfommte 
beu GJaft uad) einer ßutjen auf 
flcf)cubcö gefdjälmen fragte er auf 
bie Söenbe tljeutcn ob er bielcidjt 
eine ber (Begeiibeu fänne unb bafelbft 
bertoeitteu. 

33ou maudjen toufjte nun ber 
gfteuttb auftaub 5Rcd)nuug jjugefcen 
unb geigte babel) bafj er mandjerlel) 
Orte uidjt allein gefchn fonbern über 
3uftnube unb eigcuhcüeu gar töoljl 
Seobadjtet I)abe, 



Der .^ausherr ein fleiner lebhafter 
2Rann bon Saljren benritlfommte 
bcu ©oft und fragte nach einer 
ßlU^en Aufklärung des Geschehe- 
nen auf bie Sßänbe deutend: ob 
der Gast bieleidd eine ber föegenbeu 
feinte unb bafelbft jemals bertueitt 
habe. 

S3on mandjeu hmfjte nun ber 
grcitub anfangende Eigenschaft 
3» <yeben, indem er babel) Beweis 
gab bafj er mehrere Orte nidjt allein 
gefehn, fonbern ihre ^uftänbe unb 
Eigenheiten gar rcotjlfreobadjtettjabe, 



3)er #aufdjcrr '), ein fleiner lebhafter 5ötann bou Sauren, betoillfommte 
bcn 65aft unb fragte, nad) einer furjeu Slufftärung, be§ ©efdjefjenen, 2 ) gegen 
bie SSÖänbe [Sßenbe] beutend [beutent]: ob ihm [er] bieleidjt 3 ) eine biefer 
Städte bekannt seyen*) [($Jegeu= fänne] unb er 6 ) [fehlt] bafelbft jemals sich 
aufgehalten? [oorbeljfaljren.]. SSon mandjewt [mandjeu] hmjjte 6 ) nun ber 
Qrcunb auölangenbe s Jiedjenfd)aft 3U 7 ) geben unb $a fretoeifjeu 8 ) ^ubetoeifjen] 
bafj er meiere 9 ) Orte uidjt allein gefehen fonbern audj itjre ,3ufiänbe unb 
-Eigenheiten [eigeuljeiteu] gar tooljl 3U bemerfen betoufjt 10 ). 



*70, 13— 15 ein — Slbcnbeffen g aus ben beiben Slnfäntlingen ein Zimmer 
an3Ulocifcn unb fie fbäter 3ur Stbenbtafcl I 1 ie Söilhelm] ihm 7 1 — C; 
aber die Beziehung des überlieferten Pronomens ist unverständlich; 
man könnte auch daran denken, in ibm hier einen Hörfehler für ihnen 
zu sehen, denn diese Annahme wird durch die Fassung II 1 (vgl. die 
folgende Variante) nahe gelegt, wo dem fie fanbeu ein entgegneten ihnen 



1 ) <£mu»t)crr Riemer aus .gmufjherr H i 2 ) ohne Weitere Einleitung 
g 1 für nad) — ©efdjeheneu, H l 3 ) bielteidjt Riemer aus bieleidjt H 1 
4 ) ferj durch Rasur aus feljen H 1 6 ) ob er g aus er H 1 6 ) tonnte 
Riemer für toufjte H 1 7 ) 3U gestrichen von Riemer H 1 8 ) be= 
roeifeu durch Rasur aus betoei&eu H 1 °) mehrere Riemer aus mehere 
H x 10 ) gemußt Riemer aus betoufjt H 1 



Seite (i ( J,i;-70,iii — 72,16. 27 

entsprechen würde. Aber der Singularis .scheint durch Z I 
gestützt, wo es ',11 iljm fotadj heisst. 13—1? 2er — Qfröuetu 
,dmmcr] Hierfür findet sich in //' mitten im Satz abbrechend 
and Bpäter von Goethe durchstrichen nun führte ber £>au»= 
foerr beu lUu-öfäii [nach 9lu»fäu leer gelassene Stelle, Goethe 
hatte natürlich dictirt 9lnfömmling] unter bte Sinbcu \va fie 
ituci) Jraiteu.jiiumcr faubeu bte er Diidjten benannbe ihnen bett* 
2u ältere ©djtocfter,] bittere P, Riemer aus letzterem //' 
21 bte aus biefe P getreu] -£)ertn PH 1 21. 22 bie Sic lernten,] 
fehlt P, Riemer JF/ 1 25 on betben g aus beibc am /' 28 X>ox-- 
l&uftgera allgemeinen] so PH 1 , hieraus uorläufigem allgemeinem 
erst Göttling in H, letzteres dann die Drucke; vgl. zu 00, 27. 
71, 2 bertraut] fcetannt P, Riemer für letzteres H 1 3 mufe 
g aus nun mufj I 1 5 Sßtberfprudjsgeift g aus tüicbcrfpractj P 
7 hier] fehlt P, g H l nimmt es] nimmt» P o tufofern] fofcrit 
y aus uub fo fem I 1 , fofern H l —C; aber unb fo fern beruht 
in I 1 offenbar auf Hörfehler für infofern, Goethe strich uub 
nur aus schlechter Erinnerung. lu Amtmann] ber P, g l für 
letzteres H l ig bie g für biefe P Nach dem mit Unterhaltung 
schliessenden Abschnitt findet sich in H l mitten unter der 
Zeile mit Bleistift ein y, dies wohl nur ein Revisionszeichen. 
17 ber feurigen 33lide g aus bei feierigeu SBIM[S] P 19 fütjlte 
fid) g für mar P 19. 20 fenbete — iöiffcn g aus bie SJorjüglid) 
toiffett 3U3ufd)icfen P 20 freubig # für fixcUd) d* 8 natürlich 
für fröbltd) steht. 22 ber fdjönftcn] so P, fehlt IP—C; auf 
dem Wege der Abschrift verloren. 25 heranmndjfenben # I 1 
26. 87 haftig 3ugreifcub] ihn Ijaftig ergreifenb P, g aus haftig er= 
greifenb JP; Goethes Änderung wurde also nur dadurch 
hervorgerufen, dass ihn bei der Abschrift ausgelassen wurde. 
72, 1 ben] fehlt P, g if 1 *4 3ßffofler] so PH 1 , das auf Schreib- 
fehler beruhende sinnlose älkffer HC ist schon in St wie- 
der richtig gestellt. au» ihrem Scftetf] au» ihrer 33rief= 
tafdjc g P, Riemer aus letzterem H 1 2—4 aU — Skftccf g 
mit der eben genannten Abweichung aus altfo ba<i 33lub 311= 
ftilten fäjlofj bie SBunbe mit eilig beigcfdmftcu «pftoftet P* 
g aufgehoben g aus marb aufgehoben 7 1 ir. nach toie ist e» von 
Goethe eingefügt P, e» mit Blei wieder gestrichen H 1 
16 SCßcife.] Unter dem mit diesem Wort schliessenden Ab- 
schnitt steht in H 1 von Goethes Hand mit Tinte |: .£)ier 



28 Lesarten zu Band 24. 

3tt)ifd)en Gab. VII. Sie bilgerttbe Sljörin :| zur Andeutung, 
dass hier der aus E-H x losgelöste Theil (S 420—450) ein- 
zuschalten sei, der diese Geschichte enthält. In E-H 1 ist 
die ungültige Seite 419 mit Blei durchstrichen und über 
der Überschrift Sie bilgerube &l)briuu steht g ©. 95 Siebente» 
[Siebentes g 1 für 9lcunte§] Gabitel. Goethe beabsichtigte 
also, mit E S 94 das fünfte Capitel zu schlicssen, als sechstes 
Capitel Wilhelms P]iutritt in die Familie des Oheims folgen 
zu lassen und dann Sie bitgerube 3d)örin als siebentes. n Sie 
bilgerttbc 2I;öriu.] Diese Novelle bildet in E mit folgender 
Einleitung das fed)3et)ttte ßabitel: Seuarbo mar mit ©efdjäftcu 
überhäuft, feine Gauklet) in größter !£bätigfeit; Sd)itell= unb 
©djönfdjreiber burftett feinen 2lngcul>ltrf raftcu, iubeffeu 2öilt)elm 
nnb ^xiebvidj gtoifdjen gelbem unb SBtefen luftraanbelnb auf ha* 
Grfrcutidjfte fid) unterhielten. [Absatz.] £)icr tarn beim, roie e§ 
unter jjjrennbeu bte fid) mteber feigen uotbmenbig gefdjtebt, bor 
allen Singen 3ur ©bradje, in tbieferu mau fid) beränbert finbe? 
grtebrtd) wollte SBilbelnten nod) bolliommeu für benfelben nn= 
fbredjeu, biefem jebod) erfdjtcu fein junger ^reunb 3War nod) bon 
gletdjer .£>ctterfeit unb llmfidjt, bod) gehaltener. G» märe nid)t 
gut, fiel griebrid; ein, toenu ein 93ater Don brelj Äinbern, Ö>emafil 
einer trefflidjcu 9Jla trotte, nid)t attd) an ftattlidjer Sßürbe ge= 
toinnen fotlte. [Absatz.] 9Jutt Härte ferner fid)§ auf, bafj alle 
Sßerfonen bte mir au* ben Sefjrjabren feutteu, nod) unter ben 
Sebenben fid} Wobl befäubcu, ja beffer als bortjer, Weil fie in 
bolter entfdjiebctteu 3d)ätigf'eit, jcbcö tn feiner 3lrt gefeilt 31t bieten 
9Jittmirfenbeu, an ba§ cbelfte oiel bittftrebtett. Sod) ift un§ 
berfagt nähere ßenntnifj babott gleid) jeht 31t ertbettcu, meil 
einem SBüdjIein Wie bem nufrigett Slücfbalt unb ©cbeimuifj gar 
Wobl äiemen mag. [Absatz.] 2lber Was 1 im Saufe bc§ ber= 
trauten ÖJcfbräd)»' bon ber ÖJefellfdmft in ber mir nn§ jeid be= 
finbett meiter offenbart morben, Wie fid) iljre näbereu SBc^üge, 
üHajimen unb 3tocd'e babet) ttad) unb nach aufflärten, ift $Pflid)t 
unb Gelegenheit Ijter 31t eröffnen. [Absatz.] Sie ©ritte be§ 3ltt§= 
maubernä, biefj e§, t'ann in einem beengten fümmerlicbcu ,3uftanb 
ben 3ttenfdjeti gar Wohl ergreifen, fie mirb, Wenn einjelne ^älle 
burd) glüdlidjcn Grfotg begüttftigt toerben, im ©attjen fid) ata 
Seibeufdmft tjerbortbun, Wie mir gefetju haben, nod) feben nnb 
babet) ttidjt läugueu, bafj toir fetbft bon einem foldjen SBahtte be= 



Seite 72, IC. 29 

tfjört geWefeu. [Absatz.] ü£a? 9lu?Wanbern gcfdjiebt in be= 
ttüglidjet Hoffnung eines fceffern 3uffanbe3, bod) fic wirb beim 
erfotgeuben (Siutoanbern gar oft cnttäufdjt, Weil man fid), Wofjiu 
man and) gelange, immer toiebex in einer bedingten SBett bcfiubct 
unb, Wenn man aud) nidjt 311 einer abermaligen Wu-öWauberung 
genötigt wirb, benttod) ben SBunfäj baruad) im Stillen 31t tjegeu 
geneigt ift. [Absatz.] 2tfir babcu ütß baljer lierbüubet auf alle? 
2fot3toant>era Jöerjidjt 31t fluni unb im» beut 2Banbcru 31t ergeben. 
.£)icr febrt man uid)t bem SBatetlanbe auf immer ben Süden, 
fonbern man bofft, aud) auf bem gröfjteu UmWcg, Wieber babiu 
31t gelangen; reidjer, üerftäubiger, gefd)idter, beffer, nub wa§ aitä 
einem foldjeii SeBenStoonbri ä5orfl)eilt)aftc3 f)eroorgel)eu mag. 9hm 
aber ift in föefcllfdjaft alle? leidjtcr unb glüdlicber 31t üotlbrtugeu 
als einem (Sinjelnen gelänge, unb in biefem Sinne betradjte, mein 
grcitnb, roa§ 2>u bier bemerfft: benn Wa? Sit and) fiebft, alte? 
nub jebe§ beförbert ein großes, mobile? SSerljälrnifj tüdjtiger unb 
tfjätiger ülJeufdjen aller klaffen. [Absatz.] SBeil benn aber Wo 
5)ienfd;cn fiub aud) SeBenSatt ift, fo fag' id) üorläufig twn uufever 
SJerfaffnng nur foüiel : Wenn jtoelj ber llnfrigeu irgeubWo jufMig 
auf einauber treffen, fo üerfal)reu fie nad) Staub nub SBeife, nad) 
£>anbWcrf?= nub Jhtuftgcbraud) ober fonft nad) irgeub einer Sitte 
ifjrcit geWöt)iilid)eu SSejügen genteifj. Sxelje jufainmeutreteub werben 
and) für eine ßinbeit gehalten, Weldje fid) felbft regiert; gefeilt 
fid) aber ein Sjierter ()iii3it, fo Wäl)leu £rerje fogteid) ba? SSanb. 
Siefe? barf nun, c? mögen fid) foüiel ^ufammeugefelleu al? Wollen, 
immer nur eine neitgeWäbltc Sßerfon fet)it, Weil im (Srofjeu, Wie 
im steinen, 9Jiit=3tegentcn Wedjfetfeit? nur t)iuberlid) fiub. [Ab- 
satz.] Su fonnteft bewerfen bafj Ücuarbo mel)r all buubert 
t()ätige unb tüd)tige 2Jicnfd)cu oerbinbet, befdjäftigt, ücrfammelt, 
berfeubet, Wie 2>u borgen, al? an einem bebeitteubeu Inge feljeu 
unb erfahren faunft; 2)u Wirft ba? 33aub aufgelöft, bie 2JJeugc in 
Heinere ÖH'fetlfdjaften Dcrtbeilt unb ba* 33aub ucrlnelfaltigt fc()eu; 
alle? Übrige foll fid) 3)ir gleidjfaH? eröffnen. [Absatz.] ÜRun aber 
lab' id) 3>idj 31t einem httjen Vortrag. &1J3 nn§ im Sdjntteu 
biefer burcblüftetcu äMutitc, jwc Seite bc? fdjrceigfam Dorüber^ 
3ie()enbcu Söaffer?, eine ©efdjidjtc fcerncbmeti , ein fteinei |>eft 
burd)tefcn, Weldje? mir i'euarbo au* bem reiebeu Sdjatje feiner 
Sammlung auücrtraut, bamit man fid) red)t burd)briugcu möge, 
Weld) ein Unterfdjieb e? fei) 3Wtfd)eu einer oerriidteu ^ügcrfdjaft, 



30 Lesarten zu Band 24. 

beten fid) fo mandje in bcr 2Mt umt)ertreiben, nnb 3toifchen einem 
toohlbutdjbachten, glücfüd) eingeleiteten Unternehmen, toie ha* 
unfere, bei* id) nid)t roetter onpreifen hüll. (E S 414—419.) 
25 Slnfrfjn] 5lnfefjen J 73, 7 fein] so JE feine ITC ©teinc] 
©teilt J 9. io ®efang ber 3>ögel] 93ögelgefang J 10 2öanber< 
fdjritte] ben (Schritt eine-3 Sßanbcver» J u fjer fehlt J 22 ©e= 
folge] (Befolg J 25 an] auf J 25. 2G ehrerbietig] mit @hr= 
furcht J 27. 2s ein — fogen] gebrochen 31t haben, J" 74, 9 
eigenen] tounberlidjen J 19 SSlicfc] so Ji£ 2lngenblide HC; 
letzteres natürlich nur Gedankenlosigkeit des Schreibers. 
75,6 ©firenmonne] (Ehrenmann J u memauben] so E niemanb 
JHC 21 Übrigen»] kein Absatz J 24. 25 ertoerben — 9lrt] 
burch SDicnftleiftungen ertoerben fbnne, ber 9lrt gemäfi J 23 feinet 
toeg-3] feineetocge* J 76, 1 jtoeifle] jtoeifele EH an] so JE, 
fehlt HC; auf das fehlende Wort wird in H durch ein Blei- 
zeichen hingewiesen, vergl. zu 88, 20. 27. 2 bebaurc] bebanere 
HC 1 4 febeine] fdjicn E, Göttling (?) aus letzterem H 21 
Abenteurerin] 3lbcntheuerinn J argtoobnen] Hermutfjen J 77. 4 
£>alb(ichte] §alblicht J c. romanhafte] romaneiü)afte J 15 bem 
anmutbigften] febr lieblichem J 17 2lu§3cid)uung berbient] ber= 
bient auszeichnet 311 toerben J is. 19 fdjidlidje fehlt J 27 
muthtoilligerj luftiger J 78, 9 aufgc3ogenen] aufge3ognen E 
11 toenbete] toanbte J 12 meine ©d;ulb] so JE, fehlt HC 
14 umherftreifenber] so JEC X C- Ijerumftreifenber HC is aufün= 
bigten] berfünbigteu J 79, ig blofj unb] böllig J 80, 20 !Ta 
mufj man] 3JUtf} man gar J 24 fed)3ehn] 3toan3ig J 82, 10 
bat — bie] verlangte fie J 13 bie 33etoirft)ung] bcr ©afffjof J 
17 ben] Hierfür setzt Düntzer bie, indem er sich auf den fran- 
zösischen Text (in den 'Cahiers de lecture' 17S9) beruft, wo es 
heisst 'le reste de ce present jour et les suivants'; doch Goethe 
schliesst sich dem Text der in seinem Nachlass befindlichen Ab- 
schrift an, der lautet 'le reste de ce pr emier jour et le suirmif. 
19 fie] e» J 22 unfere] unfre JHC 1 83, 7 unb toufjte fieb 
— fchitfen] inbem fie fieb — fchirfen toufete J 12 mit an] 31t J 
mit unb an E—C; unb ist sinnlose Zuthat, die bei der 
Revision E's oder seiner Vorlage entstanden sein mag, 
indem man mit gedankenlos in präpositioneller Bedeutung 
nahm und sich dann an dem Asyndeton mit an stiess. Das 
französische Original, das ich hier wie sonst nach der 



Seite 72,16 — 91,12. 31 

in Goethes Nachlass befindlichen Abschrift citire, lautet 
an unsrer Stelle: et comme eile arait commenci ä partager 
notre table. 13 nunmehr] so JE, fehlt HC u Jonbern] 
unb ./ 15 fort fehlt J i9 innigft] hödjlidj J 27 unfcrc| 
itufre JE 84, 1 unfere] unfre 3 1 Uuaüicfc] Unglüdf ./ 

8 toirffamc Wrjcnci] hettfame %x]m\) J 10 ©nebten] kein Ab- 
satz J 15 Verfolgungen) Verfolgung J 22 ©djerje] ©d)er3 J 
B6 s 4.uiar] so JE paar HC 85,3 getrübt] abgeftumpft J 
7 Slnfchn] 9lnfcheu J gerate] fd)tid)t J 10 bei] so J gegen 
E und St gegen Göttling aR mit Bestätigungszeichen 
Goethes für mit Blei unterstrichenes ohne H letzteres C. 
Göttliugs Correctur wurde also beim Druck übersehen und 
fand erst in der späten Ausgabe St Berücksichtigung. Ich 
habe gegen nicht anerkannt, obwohl diese Lesart schon in 
E auftritt und in II Goethes ausdrückliche Bestätigung 
fand, weil sie nur auf unvollkomniner Erinnerung des 
Dichters beruht. Der ursprüngliche Text, wie ihn .7 dar- 
bietet, scheint durch das französische Original gesichert, 
das hier lautet : et plutöt juste qn'afj'ectueusc dans ses caresses 
et ses eompUments. ia öorjuftehn] fcorjuftehen ./ unb bod)] so 
JE und St unb HC y C- un3 C; unb wurde schon bei der 
Revision von H beanstandet, indem es mit Blei unter- 
strichen ward und ein Bleistrich aR gesetzt wurde. 17 felt= 
famer] muuberltdjer J 80, 1 Uugleidjheitcn] Sfnamfttjuenjen J 

9 (Sanftheit] so JH ©anftmuth HC; ©anftmuth ist Ab- 
schriftfehler, der durch das folgende ©rofjmutf) veranlasst 
wurde. 87,2 SDcffett itngcad)tet] üemuugeadjtet JE, (iüttling 
aus letzterem H 9 bereute] bereitete EH 13 £age§] Üag§ // 
88,3 SBeifoiele] Veifpiet J s Vuncte] Vunct J 9 mürbe | 
mödjte, J 20 ift] so JE und St, fehlt HC, darauf dass 
hier ein Wort fehlt , ward schon in H mit Bleistiftzeichen 
hingewiesen. 23 bleiben] feint J 25 ,31t] alfju J 27 an] so 
JE und St, fehlt HC; in H dieselben Zeichen wie zur 
Andeutung des fehlenden Worts Z 20. 2s fagte fie,] so JE, 
fehlt HC 89, 15 Vlafce] Vlafe J 24. 25 (Srbtbeite] ßrb= 
theit J 90,21.22 gctooltt; e§] getuoüt. Unb e§ J 2:. ihrem 
— machenb] ihr §erj au§fd)üttenb J 91,2 ©ein — 2lrme| 
ÖJegen 2lrme fernen ©ie gut J 12 Seibcufdjaften] £eibenfd)aft 
J—C; also die Gesammtüberlieferung, aber ^eibenfd)afteu 



32 Lesarten zu Band 24. 

erfordert die Übereinstimmung mit der vorhergehenden 
Zeile und wird gestützt durch den französischen Text: Celui 
qui, contre toute raison, contre les vues et le plan de sa 
famille forme des desseins en fareur de ses passions, merite 
que le fruit de ses passiojis hii mtmque. is ber 9ftüble, ber 
9Jlüf)(e be§ Ungetreuen] ber SJU'tbie be§ Ungetreuen J—C. Das 
französische Original lautet hier: Et si vous etes jamais 
amant d'une femme qni le merite, sotivenez-rom du moiilin, 
du moulin de l'mfidele. Bei Goethe sind derartige Wieder- 
holungen beliebt, und es ist äusserst unwahrscheinlich, dass 
er sich dieses Stilmittels hier, wo es sein Original so passend 
und wirkungsvoll verwendet, entschlagen haben sollte. Es 
drängt sich vielmehr die Vermuthung auf, dass die Wieder- 
holung beim Druck von J oder bei der Revision der Vor- 
lage J's beseitigt wurde, weil man sie für unbeabsichtigt 
hielt. Ein illustrirendes Beispiel solchen Verfahrens liefert 
324, ic>, wo zwei eigenhändige Niederschriften Goethes die 
Doppelsetzung des Wortes Icife als beabsichtigt erweisen, 
in H gleichwohl das zweite letfe getilgt wird, weil Göttling 
die Wiederholung für Schreibversehen hält, und in die 
Drucke dann demgemäss einmaliges leife übergeht. 20. 21 
berlaffen] 31t berlaffen J 25 eä fehlt J ss. 20 int äkrtrauen] 
bertraulid) J 27 greunbe] greunb J 92, 4 SSIife] SIttie J 
13 Talenten unb] so JE Talenten H Talenten, C is am Schluss 
die Unterschrift bon ©oetfie. J 



©ed)3te§ Gapitel. 

93, 1 <2ecfi§te§] 2lct)te§ PH 1 John mit Blei auf g l H 4 
nn3U3ieften] so g aus an3U3ieb/n I 1 an3U3tefin -ff 1 — C 5 äkter g P 
9 ber Wiener g für er J 1 für bte Säfte] ben gremben P ben (Säften 
Riemer aus letzterem H 1 , g aus bon ben ©äften -ff; die von ff 1 
abweichende Correctur Goethes wurde also nur durch den 
Schreibfehler bon in H veranlasst. 15 aufgefangen unb geftellt 
fl aus angefangen unb aufgeteilt P 16 hatten, g P 20. 21 !Re= 
ligion — gäbet g aus Religionen überliefern Segenbe ober gabeln I 1 
22—94,i hüll— um g aus reiß nun ba^ bie@iubilbnng*fraft geförbert 



Seite 91,12 — 94,*. 33 

roerbe bie3 ift P *i rci^cnbc] flefäfjrttc^e g P, g x für letzteres H l 
butch — ÜJcittel g mit der eben bemerkten Abweichung aus 
nod) burdjau* unfer bittet P* nach füllten, folgt Unfer §crr 
ift 1 ) freilief) immer gerecht unb billig, aber idj glaube nid)t bafj er 
c3 bleibt 2 ), roenn öemählbefammlimgen 3 ) toie man fie geroöhnlid) 4 ) 
finbet jitt Spradje iommeu. (5r fpottet, unb 4 ) toie mir e3 8 ) fdjeiut 
,uun Übermaafj über ba* alte, fteife, oerbrannte 8 ) , ftarre 2£efcu, 
bn-j borf) auf* l'eben feinen iBe.uig habe '), unb eben fo roentg aU 
bie mumifirten Jpeiligen") möchte er eine berbe, roohlgeuährte 
.itödjin, Üöilbpret unb ÖJeflügel, 9tübcn unb Jtohl, gering unb 
ft&fe um unb neben fich fehen. 8 ) G§ roarb mir inandjmal felbft 
bange roenn er mit ßiebhabern biefer 3trt imfanft berfuhr, benn 
biefe mögen bod) aud) recht haben. 2lber er ift") nun einmal fo 
gefinnt unb hat früher 10 ) eine foftbarc ererbte Sammlung gegen 
^ortraite Hertaufd)t. 65 finb freilich merfrcürbige n ) Üflänncr 
au3 ber hödjftcn .Hnnftjeit. liefe Silber 1 -) aber hängen in ben 12 ) 
inneru 3i^i""n unb er toirb fie 13 ) ihnen roohl wo^eigen raenn er 
bemerft 14 i bafe fie GJefchmarf unb anficht 16 ) hoben, mit den unten 
bemerkten Abweichungen in P, mit Blei gestrichen in H l 
s toenu man ihm] toenn man g für toemt man bem .£>errn letzteres 
g für roaun bagegen man ihm und dies g aus tnann man ihm P, 



s ) llnfer — ift g für fobann müfde (hatte Goethe dictirt 
infofern ift er?] P 2 ) g für ift i 1 3 ) g au« föemähltefamm= 
Inngi 1 *) g P 5 ) mir ee] toirb H 1 8 ) g aus oerbrennenbe /'; 
das hier ganz unverständliche tierbrannte ist wieder ein Be- 
weis, wie flüchtig mechanisch Goethe manchmal corrigirte. 
Das Wort, das er wirklich dictirt haben dürfte, wird bet* 
brämte sein. 7 ) bat P, aus letzterem H l 8 ) ^eiligen — 
fefjen g* mit der Correctur möd)te für mag auf aufgesifgcltem 
Zettel; unter diesem Zettel stebt ^eiligen mag er eine berbe 
wohlgenährte Köchin, SiUlbpret unb (Geflügel Wüben unb .ffohl 
gering unb Ädfe bor fich fehen. g aus ^eiligen macher Dioberu 
blähenbe* [soll heissen blühenbe*] $leifd) appctittlidjeu Äotjl imb 
ft&fe /' ,J ) für WaxP 10 ) hat früher g aus hatte P ")68 
— metftoürbige g aus merfroürbiger P I2 ) g P Ia ) roirb fie 
g ans toirb^ '*) g für fänne [das dictirte Wort wird er= 
fennt gelautet haben] ls ) aus genficht [war das dictirte 
Wort Öeficht V] 

©oetfceä SBcrfe. 25. S3ö. 2. 91btf). 3 



34 Lesarten zu Band 24. 

g aus toemt matt H 1 6 fönne] f'omtte P, g aus letzterem IP 
toarb] toar PH 1 , mit Blei aus letzterem H 9 Seben g 1 aus 
toatjrc Seben I 1 biefen] so g 1 aus biefe I 1 so H 1 btefe dann durch 
Abschriftfehler wieder HC io vor bcfpiegelt steht gefält be» 
fptegelt I 1 n feben g für finb 7 1 *n biet] sog I 1 so H 1 !!, 
fehlt (7 ii. 12 toie — antreffen y für bergleidjen fanben fie nnf 
bem äßege 3um f^rü^ftücf I 1 * 12 burcb'3 SQSa^re] 311m SBafyten, 
unb uon ba I 1 , # auf Blei aus letzterem H 1 * 17. 18 bte — 
leiten,] so PH 1 , fehlt HC Der Fehler entstand in H, weil 
Goethe in H l 2lbmab,nwtg so üdZ einfügte, dass dieses Wort 
direct unter bte 2lufttterffautfeit zu stehen kam : dadurch 
sprang der Schreiber von berborjutfntu gleich auf Abmahnung 
über. 18 eine 9lbmal)nnug, einen] unb einen P, g 1 aus letz- 
terem H 1 16—21 unb fradjtete — gefiel g und g 1 mit der 
eben bemerkten Abweichung aus in alteriet) Sborbeitcn unb 
Sßertoegentjciten fugte er fid) b.erborjut^un unb bk Sütfntetffanu 
feit auf fid) 3U lenfen unb einen 2}ertoetfj bon §erfilien 31t er= 
baffen. SDurd) 9lufrid)ttgteit unb äSertraucu fugten bie ©djtoefteru 
ba* SSertraucn fdjtoetgfamcn ©nfte» P * 23 3at)xc g 1 aus $al)r P 
26 fei g P 27 toarb] toar P—C, d. i. die Gesammtüber- 
lieferung, aber toarb erfordert der Sinn und toar für toarb 
ist ein Hörfehler, dem wir schon Z 6 in PH 1 — hier frei- 
lich vor anlautendem b — begegneten und den wir noch 
öfter zu berichtigen haben werden. *2s ber] lies bie, dies g aus 
btefe P 95, 2 au^ufpredjen borbetjatten toäre] so g aus au^uu 
fpredjeu P au§fpräcbe g 1 aus au§3itfprecbett H 1 au§fpräcbe HC; 
vorbehalten toäre ist in P von Goethe derart angefügt, dass der 
Schreiber von H 1 die Worte übersah. Goethes neue Correctur 
in Haber verdient keine Anerkennung, weil sie rein mechanisch 
nur das grammatische Verhältniss richtig stellt. 27 — 95, 2 
ol§ — toäre g aus bier fdjien 9ietoelten biefe ©timme einer unficbt= 
bar getoorbeuen urftbitte fie fdjieu gbttlidje Sßorte über bie menfd)= 
ltdjen ©iuge gons cinfad) 3lit§3itfprecfoen P* 95, 3 lenlte nun 
©efprädj g aus längt (Sefprädje P *5 entfebiebner] so g PH 1 
entfd)iebener HC 4. 5 6r — Stjätigtot] ben eblen Obeim feine 
rein entfebiebner üTfjätigfeit toünfdjt g und g 1 aus ben eblen 
Dtjeim [,] feine rein entfdjiebne [Goethe liess entfdjiebner aus 
Versehen stehen] Sbätigfeit [,] toünfdjte [er] g 1 aus ben eblen 
Oheim in rein entfebiebner 2t)ätigfctt toünfdjt [er] und dies g 



Seite 94,5—96, i 25. 35 

aus bcit eblett Dheiut in feinet reinen gefdjriitifhcit mirffaincu 
iuihtfdjt P, g x und g aus bcit eblen 0t)eitn feine veiit entfrt)ieb= 
riet iöjftttgfeit toünfdjt H l * <*, bei angebeutetcu SQßegä g für 

bnfj bei- 3itfd)rift P 7 bie äßortc gl für jte P u frf)rocig= 
fniu geblieben] gefdt)toiegett hatte //' fäjtoeigfam gefcffcu g für 
letzteres P, Riemer aus dem vorletzten IP 12 bagegett] 
hierauf IL\ g* für letzteres P 15 über unfern Raubten # für 
borau» IP Raupten] so # Il l I l —H £>äubteru C fehn] so 
/y aus fetjenlP letzteres I 1 — C 16. 17 müßten — hier] toüjjtett 
h)ir im fttftcn manches utngefehrt 31t fageu, ba* auch gälte toie 
e§ grabe bei) beu Räbchen und g l aus roiffeu mir im füllen 
and) etroa§ 31t fagen, bafc utngefehrt attd) gute, mie e§ grabe bei) 
ben 2Räbi$eii IP, g und (7 1 aus roiffen mir im ftillen mandjeä 11111= 
gelehrt 3ufagen ba% attd) gelte mie cd grabe tjicr bei ben ÜÄftbdjett 
[aus bei ben Dcäbchett besserte Goethe erst mit Tinte bott bcit 
üffläbrfjett und strich dann mit Blei das Ganze.] Z 1 18. 19 fiubet 
— gar g aus bie fdjöne fiubet aVi SBetetjtet, freier uub mol)l II 1 
ao hödjft fehlt U 1 21 beut 9 fürjuralP 23 tjabe] hab' J/ 1 ; 
da id)'3 folgt, hätte es meinem sonst geübten Princip ent- 
sprochen, die gekürzte Form hier anzuerkennen. oft] 
immer IP, g für letzteres P 25 meift] oft II 1 mag — fudjteu] 
mag mir nidjt fudjen g II 1 26—28 (gut — fei g l aus ber ©beim 
bott ben Betten Umblenbelt [soll heissen beiben Amtleuten] begleitet 
ritt fo eben Ijeran bcrmeilte furje 3 £ it bei ber ©efelfd)aft unb Inb 
fic auf ein uahe§ Sagthauß 3U tifdje P 9G, 1 mahlte] so //' für 
mieber P ermatte HC 3U g l für ba§ P 9G, 1—25 gfelir. — 
■mgcbarfjt.] Für diesen Theil ist in der Niederschrift II eine 
Darstellung vorhanden, die von der späteren völlig abweicht 
und daher hier als Ganzes folge: [gettj] ©efjordfjtc 3tonr mie 
bie übxidjen gbglittge oau toinfte [soll heissen beut SBittte 
bei] ©tottntetfleti, boch mußte er eä gcfdjüdt genug 31t machen 
unb bott 3eit j U ß e it bei -Iperfiliett bie ihn befonber§ mohl 311= 
gefallen fdjiett [? bie ©teile] eine* aiifmerffamett tyaqtn 31t ber= 
fcljett. Sulictte mußte bagegen burd) bielfache SBeft&uttg bttrch= 
faln-en [soll heissen bitrdjfahreub] beut Ö5aft it)re ^uftänbe beut- 
lid) 31t marfjctt ber Oheim fagte fie bleib feinen Qtotüm getreu 
toie feiner A>aubcl§raeife; bie große Siunegäuberung traf in feinen 
männlichen Sab«. Stocaria unittebe [soll heissen milbertc] bie 
Stränge ber ©trafgefähe fo mie beim aud) ^[ilangieri] bai meufd)= 

3* 



36 Lesarten zu Band 24. 

lid)e ginridjtung [? in ber ütedjtgebung] fjerborfjob ben nad) 
[? banad)] ging e§ immer toeiter, er aber fträttg ©efimtt beränberte 
ben berüfjmben libiraleu ©runbfatj nad) feiner 2Beife beb, ibm tjet^t 
e§ bem meiften be-3 getoünfdjten [soll heissen ben 9Jceiften baZ 
©ehninfcbte] Die eben angeführte Darstellung beruht auf 
einem Dictat, das sich unmittelbar an das Dictat J 1 93, l — 
96, l (reiten) anschliesst. Dies ergibt sich daraus, dass in ihr 
die Gegenwart des Oheims vorausgesetzt wird, wie das der 
uncorrigirten Gestalt von I 1 93, 26 — 28 entspricht. 96, l vor 
gelir. steht (Segen jebcn (lag miijge man ficb, brüftcu E 1 Dieser 
Satz gerieth irrthümlich in H x ; in der Vorlage I 1 beginnt 
nämlich mit dem Wort ^eltg eine neue Seite , über deren 
erste Zeile der in H 1 übergegangene Satz (übrigens mit der 
Abweichung muf} statt mü^e), ohne für das Folgende be- 
stimmt zu sein, von Goethes Hand steht. 4 ber Same feine§] 
ber . . . Same feirteS g 1 aus einer [das dictirte Wort war wohl 
jener] ©ante eineä I 1 ; nach ber stehen von Goethes Hand 
einige unleserliche Buchstaben — erft[en]? oder erto[ablten] 1 — 
die bei der Abschrift unberücksichtigt blieben. 5 baben] fehlt 
I 1 , g H 1 6 grcunbe] ^reunb I 1 , Bieruer aus letzterem H 1 s ja] 
unb I 1 10 begehrt] genoffen i 1 fönne] fönnbe I 1 , g aus 
tonnte H 1 12. 13 fanben — fo] feben fo mandjeä aroar niäjt 
fouberbare burd) [sollte heissen bocb] feltne» norfiebt [sollte 
heissen bor fid)] J 1 is allem biefen] so g 1 aus attem biefem H 1 
so H aÜem biefem dann wieder 0; Goethe behandelt also 
das Fronomen hier wie das Adjectiv in der Stellung des 
zweiten Epithetons; vgl. zu 60, 27. 15. 16 2llte§ — 
©betm§ fehlt I 1 n biefe§ ©blen] meinet Dtyeim§ I 1 19 — 21 
mirftcn — au§,] mar bamalä mobltoünfenb [sollte heissen mobt= 
tuirfenb] mein Obeimnc ©eifjt fie biltete [sollte heissen meine* 
£>t)ctm§ (Seift bilbete fie] ficb aber foglcid) nad) feinen ßaracter 
au§ nad) feinen ©efinnnngen I 1 22 — 97, 7 @r — Siebe.] mir 
boren ifm oft über jenen ßiberälen 2Bat)rfbrud) [sollte heissen 
SBablfpmd)] fbotten, benn [sollte heissen ben] 90ictfteu bafj befte 
toer finb bie 9Jcciften unb toa§ ift baZ befte ber feine fbridjt fid) 
eben fo furj au» bielen bafj er roünfd)te [sollte heissen ba% @r= 
münfdjte] bieten bafj fyeifjt fo Dielen aU id) in meinen Greife er= 
reidjeu fann bafj er hnutfcbte [sollte heissen baZ @rroüufd)te] 
roa§ fie toünfdjen unb loa* fie hrihtfdjen folteu, unb fo ift f)ier 



Seite 96, 1-25 — 98, 5. 37 

olle* um* fte feB,eu bafj (Sebflanjte, (SeBauebe, dingetidjte, aflc-3 
im bc3 nafjeä ©eBiräjeS toiHeit, /' *97, b vor ©et Absatz- 
zeichen g H l s. 9 trefftidje — .yifaiiimeulplteitb Riemer aus 
feine flrafi unb 33ermögen jufommettjte^enbe statin /7 1 jh» 
fammeulmlteitb] so Riemer aus ,utfammeu,}ieBenbc //' Imlteitb 
HC; in // strich Riemer zunächst jufanwnenjte^enbe, dann 
schrieb er balteube über jieljenbe und radirte den Tilgungs- 
strich von jufammeu wieder aus; dies jedoch nur anvoll- 
kommen, so dass ihn der Schreiber von H noch für gültig 
ansah. 8 — 10 2)er — e§] e3 fott feinen fttttbe ba broBen fugte et 
ju fid) felbft 7 1 * 11 lüftcru] Begierig P u—n an — Sorten] 
am Sioi)\. nodj nit SftüBen ober fottft am ©etnüfe in Topfe mangeln 
bninit bem tlnfelid}ett Äatboffelgenufj einiget mafjen bah ©leidj« 
gemidjt geBalten toetbeti unb auf biefe Sßeife fugte et (jetnot ju 
bringen tooju tfjm fein SBefifjt^ura ©elegenfjeit gieBi ba [sollte 
heissen ba»] fugte et in gleidjen ©hin an einer gangen langen 
6>ebirg3,utg Bin ,ut erftverfeu unb ei ift wahr fdjou haben fid; biele V 
20 hrie ein ftinb fehlt P 22 Sannen] Qfüdjten J 1 23 toeniget] 
nach $rommftttu stehend i 1 , umbestellt von Riemer // l 
•jt etguidtidj] bolfomeneä f 1 (StaBen jy 1 für tarnten [sollte 
heissen SBaaten] i l 25 ÖJefdjenfe ,</' für t'aum [sollte heissen 
©oben] V 27 Absatz g ll x unfet unirbige Sanbljet*] unfet 
taJütbiget ßanb^ett P unfet SBütbige Riemer aus unfet tarihbige 
H 1 unfet SEBtttbiget mit Blei aus unfet Sßütbige H unfet 
SBütbtget C7; in der Niederschrift 7/', die Goethe auf Grund- 
lage von 7 1 dictirte, fiel otfenbar nur aus Versehen das Sub- 
stant iv Sanb^ett aus. mandjeS] mandjeS not^toentige V ; letzteres 
Wort ist doch wohl auch nur aus Versehen beim zweiten Dictat 
ausgefallen, da es als Gegenbegriff zu dem späteren S3e= 
bürfittffe 98, 3 nicht gut entbehrlich erscheint; ich hätte 
also hier besser in den Text gesetzt: mandjeä s J{otf)Uienbige. 
•.'s bem (Gebirge] so V beu (SJeBitgen H 1 — C; dass die Lesart 
des ersten Dictats richtig ist, ergibt der Zusammenhang; 
vgl. Z «. 7 bem grofjeu nahen (SeBitg 31t SieBe, Z is. 19 in 
bie tiefften ©djlud)ten beS ^FelSgeBivgeS , 97, 2s. 98, 1 tu biefen 
©eBäuben am $uf?e f)iu. *98, 3. i biefj — er, Riemer aus er 
fagt e§ feben bic§ feine Sebütfniffe 7/ 1 97, 28—98, 5 in — ftnben] 
Bali} botjüglid) ber [sollte heissen <Ba[) botjüglidj. <5r] tjat 
6inleibung gebrofeu baf3 tut Wotfjfah and) bie etfotbetliäjen ^xob- 



38 Lesarten zu Band 24. 

früdjtc eilig tjcvbci gefdjaft tnerben rönne fie finben bie beften 
©trafjen bureb alle feine 23cfi|stbümer tuen man ifnn in alle [it)m 
in alte dürfte verhört sein für liberale] ©efinnnugeu im alt-- 
gemeinen SBetüIjtitt pflegt er 31t fagen ba§ überatft ift ein guter 
35ßeg b [mit dem letzteren Buchstaben bricht das Dictat 
ab] J 1 * 11. la unfer neue] so H 1 unfer neuer mit Blei aus 
unfer neue H unfer neuer C\ die Analogie des zu 60, 27 er- 
örterten Falls gibt hier der Lesart von H 1 genügende Ge- 
währ; vgl. auch zu 102,9. 2x2t gereieben üielmebr mit 
Blei aus uielmcbr gcreidjeu H l ; es war also wohl ursprüng- 
lich dictirt bielmehr gereidjen fie 25 Üafelftuube] üTageSftttnbe 
H 1 — C, also die Gesammtüberlieferung ; das vom Zusammen- 
hang geforderte üEafelftunbe setzt schon St ein. 27. 28 eine — 
(Statte Riemer aus bafj eine ber fdjöuften örfinbungeu neuerer geit 
ba* ©peifen nacb ber (Hjarte feb H l 99, 7 noch, Riemer H l 
17 tjerborleudjteu] fyerbor treten I 1 *is ^juliette] der Name un- 
ausgeschrieben g 1 I 1 %ülk H 1 — C; ^jitliette ist die sonst stets 
gebrauchte Namensform für die hier gemeinte Person. is. 
19 s Juub — fei:] 9iacb einigem] 3toifd)eurebe[u] fuhr 3ul[iette] fo[rt] 
3U erfl[ären] toie e§ gemfeiut] g l I 1 * 20 bon bem g 1 aus unb 
bem I 1 21 toarbj mar P—G; roarb wird vom Sinn erfordert, 
das auslautende b wurde unter dem Anlaut des folgenden 
311 überhört; vgl. zu 94,27. roürbigen g 1 für erfennen I 1 
21 — 26 ex — genießen.] er greife mit allen feineu ^ertigfeiteu 
fo toett um fict) aß er nur etmdjen fauu atteS mehr es feb, nur 
um anberc barau ll)cil uebmeu 31t laffen. 2>enn in [in von Goethe 
aus Versehen gestrichen.] roieferu Uierbcu bie üüermögcnbeu 
[SBetmögenben g 1 für (frreiebeuben dies g für ©rteidjen] gefcbätjt : 
al§ infofern [nach iufoferu Hess Goethe versehentlich fie stehen.] 
anbere babon genießen, g und g x aus unb Seme mit guten hüllen 
mit gertigfeit fo biet alä er nur erreidjen faun baran 2beil neunten 
tarnt, in toiefern tuerben bie (Stteidjen ©cfdjätjt al§ in fofern fie 
anberc baxan Stjeil nehmen laffen baber ift ber ©eift [sollte 
heissen ®ei3] fein lauter ftmberu ein Unglücf man fdjilt ibu 
inct)t al§ bie 3}erfd)roenbuug bie boeb aud) nur ein Unglücf ift I 1 
27—100, 7 Zubern - rcüufdjte fehlt I 1 100, 13 abfouberte] ab= 
gefoubert bat I 1 14 9hm — ungemeinen fehlt I 1 16 bon 
bem] roobon I 1 , Riemer für letzteres H l 17 ©gotift] so g x 
für efobift J 1 so fl 1 ggoift Göttling aus ggotift H ggoift *C 



Seite 98, 5 — 101, 5-7. 39 

'Egotist' ist ein Mensch, der eichte Höheres ale Bich seihst 
kennt,, dem das v'erständniss für andere ahgeht, weil er in 
sich Belbst die Welt nicht. Hein Wort, chis mir aus der 
deutschen Litteratur sonst nicht bekannt ist, dürfte Goethe 
zuerst im 562. Stück von Addisons Spectator begegnet sein, 
wo aber Wen Begriff und die Herkunft des 'egotism' ge- 
handelt wird und ('icero und Montaigne als litterarische 
Muster dieser Eigenschaft hingestellt werden, der letztere 
weil er in seinen Essays immer wieder auf sein eignes Ich 
zurückkomme. Das anschaulichste und vielseitigste Bild 
eines Egotisten erhält man aus einem berühmten neueren 
englischen Roman, der sich die Enthüllung dieses Charakters 
/.um Problem gestellt hat: aus George Meredith's 'The Egoist 1 
(1879). 18—20 jufanrmert — betragen] bbrig [sollte heissen 
fhöridjt] ift e* Sefifc unb ÖJitt an bie Trinen 51t geben e§ für 
anbere SBettoalben ift löoltdj P n angreifen] anfaffen /' 23 
im SBeltlaufe] im gangen Saufe berSBeli obnebin /' 23.24 cut= 

geböten.] Zwischen dem mit diesem Worte schliessenden und 
dem neuen Abschnitt steht in //' mit Blei h, ein Zeichen, 
das all wiederholt wird. Es scheint, also, als oh an dieser 
Stelle noch eine Einfügung beabsichtigt gewesen wäre. 
*25. 26 hatte -bcm| (jatte bat 7 1 25 — 101, 4 2Jhm — ©letdje. 
Diese Stelle setzt Düntzer nach 102,25 ein „da in ihr schon 
der Oheim anwesend gedacht wird". Dass die Stolle an 
ihrem richtigen Platz überliefert ist, wird schon durch ihren 
Inhalt verbürgt. Man hat sich in den Worten nicht eine 
gegenwärtige Unterhaltung mit dem Oheim vorzustellen, 
sondern nur den Bericht über eine Unterhaltung mit diesem."' 
27 eintrügen] Eintragen P 27. 28 Gtx — 2Iu3gaI>c] id) fefje fagte 
er bie geringere ISinnabnte ali eine 9fo§gaoe an P, g und 
Kiemer ans @t ücrfcljtc bagegen: SHe geringere Einnahme fcf) 
tet) an al§ eine 2lu*gabe H U: *28 betradjt' idj] so g* Jl ] so 
H bctraäjte irfj C 101, 1 inbem idj anbem] tueil idj ben 
anbevn J x •-'.:; idj — bitrcfjgeljt fehlt /' *101, 1 toadjfens 
beut gegenfeitigen] toadjfenben gegenfeitigen IL 1 roadjfenbem gegen» 
fettigem Göttling aus letzterem 11 toadjfenbem gegenfeitigen! C; 
die Correctur Göttlings durfte nach der Beobachtung zu 
60,27 nur für das erste Wort anerkannt werden. 5 — 7 1er- 
geftalt — fie] bie grattenjimmer unterhielten fidj mit ben 



40 Lesarten zu Band 24. 

neuen ^rennbe 311 bem fie immermehr 23ertrauen getoanb [sollte 
heissen genommen] J 1 * s ben] so I 1 einen H'—C; es ist zwar 
anzunehmen, dass einen in H> wirklich auf Goethes Dictat 
zurückgeht; hätte er sich aber wie bei seinem ersten Dictat 
noch des 94, 22. 23 Erwähnten erinnert, so hätte er die ur- 
sprüngliche Lesart beibehalten. 9 2Btr halten] 3ch hatte 31t 
[1 sumeift] P 10 feit] in P 11.12 anmuthjge — anbeutenbe] 
au§ alten Sanbeu bie artigften /', Riemer für au$ alten 
ßanben aumuthtgc rätbjelbaftc H 1 12 nun fehlt P n aus?] 
tu P 17 frntt 2lbenb] so P £cute Slbcnb H'—C *is Weitere 
Riemer für ©ait3e H 1 is. 19 toorau§ — hinsu:] roorauf trjir ba3 
gan3e überfehen I 1 * 21 öerrücften] hnmbcrtidjen P ÖJefteti. 
es] so Riemer H 1 so H ©eftehe e§ C 21. 22 (Sefteh e§ nur] 
föeftauben fet) es I 1 , Riemer für ©et) e» geftanbeu H l 22. 33 
fügte — 3lbfid)t] nur haben bei tiefer 2>citib,eilnng einige 3lbfid)t 
üor fie P 23 nach 9lbficht. steht in IP und in H\ in letzte- 
rer Niederschrift aber mit Tinte gestrichen: Sängft hatte bie 
Gtefellfdmft abgefpeijjt als mau melbete [in II 1 steht gemelbet 
mar für mau metbete] ber Cbeim rcünfcbe fie in ber grofjeu Saide, 
mo er fich hatte aufbccfen laffett alle bei) ficfi 3U fehen. 2a er 
Sie nun alle um fict) Derfammett fah fragte er nach bem toaS [für 
er 6ie — tt>a§ steht in IP fie fid) um ihn uerfammelt erfuubigt 
er fid) bai>) biehcr begegnet unb roomit man fich unterhalten. 
25. 2fi Reibung — 9cact)ioft g und g ' aus s J{adjricht anfam 
ber £)l)eim erroarnete gefelfchaft mit irjr folche* P 27 §in= 
mege] so PH 1 so Riemer aR aus .ipeimrcege H letzteres C 
i^eimmege passt gar nicht in den Zusammenhang, da erst 
104, 16 ber iHücfmeg angetreten wird; und Riemers Rand- 
correctur in H, die mit ausdrücklichem Bestätigungszeichen 
Goethes versehen ist, blieb bloss deswegen unberücksichtigt, 
weil Goethe das Wort im Text, das Riemer nur unter- 
strichen hatte, zu durchstreichen versäumte; vgl. den 
ganz entsprechenden Fall zu 85, 10. 2«. 102, 1 feljr emfig 
tfn-e — Leiter g aus mit itjren — Settern I 1 102, 3 fanb 
man g aus fanben fie I 1 4 frifchgebecften g aus blanf ge= 
tecften P 101,27-102,7 SCttf — toitrbeit fehlt P*H^* 
*9 llnfer gute] so mit Blei aus unfer guter H 1 letzteres P 
und dann wieder HC; vgl. zu 98, 11. 12. 14 roatfre§] 
loacfere* PHW- ie toa§ g für bafj I 1 18 -Ipeiterfeit g aus 



Seite 101,5-7- 103,28. 41 

gtcirijlirijfeit [Utfleidjgültigfett] P 102,9 — 23 Rufet- bringen.-] 
ttirfet 6op biel .fierfüic fo fdjuell [.sollte heissen borfdjnetl] ein 
ruörc roohl übet ihren (afouifdjen 3fnfdjtiften berroirt geworben 
lobre uid)t 3ulietie mit ber fortlanfciiben (Sommentat ihn 311 ^ȟlfe 
gcfoiiiuieu. Dagegen innfj ict; niid; betfebte älMlljclm toettn id) 
tebeu botf eiuigetmnfjeu betroateu bo id) uidjt ,yi iianbeln fonbern 
}U Seobadjten berufen bin nutf; id) mid) jUtn allettjörijftcn freuen 
roeuu id) irgeub wo einen ^uftanb finbe ber mit meiner Übet: 
jeigung überciutrift II 1 * 24. 25 in — nod) g aus nod) in feinem 
ganzen Sebew P 27 fo — faum <y aus bafj fpätereu fein /' 
103,i.-.' ihren iöcrnfj ifjre 58efd)äftigung /'. g aus letzterem //' 
2.3 bem leisten Stugenblttf] ben legten Wugeublitfeu P, Riemer aus 
Letzterem H l 6 unb] fehlt I 1 , Riemer //' foUte] burfte /', 
Riemer aus letzterem H x 8 £a§ — fid) <j aus gelobt hatten 
fie /'; rermuthlich hatte Goethe dictirt ©elabt hatten 
fid) und wurde zu seiner Änderung nur dadurch veranlasst 
dass er aus Stadelmanns Niederschrift den Sinn Beines 
ursprünglichen Dictats nicht wiedererkannte. 9 gnt] fid) 
g für auri) P, g für ersteres H l 11 SBleibenben] ©efellfdjaft P, 
Riemer für letzteres H 1 13 borging g aus borftnnb /' u 
fid) g aus fid) gegen benfelben /' *i5. ig trefflieben g für oxädy- 
tigeu P 18 am] so g aus an 1P letzteres /' und durch Über- 
sehen der Correctur Goethes dann wieder HC befouberen 
Keinen] feinen eigenen P, g aus letzterem H l 20 habe g aus 
fagte er habe /' 14 — 21 Sie — gcfnd)t. Vgl. 98, 22— 28.* 
21. ."-' bon — ift| so g aus bon heften* .£mmobe§ /' bon 
[von Riemer undeutlich durch Rückbesserung aus bom] 
beften .fmmot ift //' Dom heften .fmmot ift HC 24 befchäftigt] 
fehlt I 1 , g H l 25. 26 unb — heranführt] roo er [er Hör- 
fehler für gar?] ein ganj liuglütf fleiucu $inbet an Üifdj 
fütjrt P, g aus letzterem IP 27. 28 (jetbotgebtadjt ift.] rjerberj 
fiir)rt. g aus herbei) friert id) /' I)erüorbriugt. Riemer aus 
ersterem H l berborbringt. HC. Aber berborbringt würde nur 
passen, wenn statt mit augeublidlidjer s 4>öbagogif stünde 
angeublidtid)e ^uibagogif; ersterer Ausdruck erfordert eine 
passivische Form des Verbs. In P erkennt man Spuren 
derselben: denn das unsinnige id) dürfte hier auf Hörfehler 
für ift beruhen und Goethe hätte demgemäss bei besserer 
Vergegenwärtigung des Zusammenhangs dieses id) nicht 



42 Lesarten zu Band 24. 

kurzweg gestrichen. 28 fruit] so g aus fagte I' letzteres 
J7* — G; die vom Zusammenhang erforderte Correctur Goethes 
wurde übersehen. 104, a fteht gl aus ftebt iubeffeu Z l 4 er] 
er immer I 1 , <? aus letzterem i/ 1 7 alle jerftmiteu] aue §et« 
ftrcute I\ g und Riemer aus letzterem ZZ 1 7. 8 Angehörigen 
— haben g aus Angehörigen auf* fiufere [? etfrigfte im Gegen- 
satz zu 103, 23 — 2s] mie fic gefehen haben mie er if)it bo§ be- 
fcherbc Z 1 10 Appetit mitbringt] Vuft hat I 1 , Riemer für 
letzteres JFZ 1 auffielen] aufftehn l l H l n gelabt] geheufei 
[? gefpeift] r 12 ©eniejjenben] gentefjenben 2Jtenfchen I 1 , Riemer 
aas letzterem H l ia ich if)it g für er 31t I 1 u nie g für 
nicftt I 1 15 im ftalle ,9 für fäfitg Z 1 104, ie - 105, 11 Auf - 
&cmfe. fehlt I 1 «!? 1 »; vgl. zu 105, 12— is. ie Utuf — ©djtog] Sei) 
ber SRücffehr brachte uuermarteteö Abenfheucr I 1 , Riemer aus 
letzterem H l 20 id) — gefehen fehlt l 1 *22 mar im 
.3urittftommen Riemer für fam 3itrüd' H l 21—23 regte — 
fdjüttelte g mit der eben bemerkten Abweichung aus reifste 
[reifte g für ridjtete] fein 5ßferb ein itnb fprengte barauf lofj 
mieber einen ganzen büfäjet blnhenber fronen bie Hon meiten Z 1 * 
*25 Leiter] beutet H l H 25. 26 fid) — hinfprengenb] fid) 3toel) 
|fid) 3roet) // aus fic einen] Leiter üou ber ©efellfdjaft uub fprengtcu 
nad) bm Orte I 1 * 27 SBttfielm] kein Absatz I 1 Silagen] 
SBogen fpringeu I 1 105, 2 ber — borten] so I 1 , fehlt Z? 1 — C; 
ein für den Zusammenhang unentbehrlicher Satz, den Goethe, 
als er H'' dictirte, aus erkennbarem Grunde übersprang. 
Es stehen nämlich die Worte Chirurg und fdjon von ihm 
über der Zeile geschrieben und mit Einfügungsstrichen ver- 
sehen, die aussehen, als ob sie Tilgungsstriche der ganzen 
Stelle bedeuten sollten, ^crfilie] 2lnd) £>erfilie I 1 *4 und 5 
(Sdjon und mieber g 1 für 3foar und fdjon H 1 4— s ©chon — 311,] 
Auch fprengte gelir fdjon, 3roar [3mar g für mit und dies wohl 
Schreibfehler für mieber] mit Perbuubeuem ßopfe heran bie 
btitheube 33äube hatte er noch uidjt Io3 gclaffen [mit] fetbft ge= 
fälligiett reichte er ben ©trau* Ijin Z l * s Ieid)te§ fehlt I 1 
11 ätoar — geftimmt] tmfler 3 u f r i e beuhcit I 1 , Riemer für letz- 
teres H 1 *105, 13. 14 ber hier folgenbc Riemer aus nach/ 
ftefcenbet H 1 15 nach mad). steht (©infchaltung ber 33riefe) unb 
©. 17. [unb ©. 17 g 1 ; die Zahl bezieht sich auf die Signirung 
in H'] H 1 : eine Notiz, mit der auf die Partien von E, die 



Seite 103, 28 - 109, 87. 43 

in 105,16—115,8 enthalten sind, hingedeutet wird. is — ir. 
63 — tund).| Spät gelangte mau und) tjnuf; unb trennte fidj al\o-- 
balb fdjoit hatte 3Bi£t)eIm cvflärt bofe et morgen afaeifen mü§e 
benni [für betnn steht in 7 ,;i betnn Wndjtgruf; g ans betrat 5 vn 
| '? ,"s'i'ü()flüct]. Es sollte vermuthlich gesagt werden, dass 
Wilhelm beim Nachtgruss den Briefwechsel erhielt.] l lA H l * 
Goethe Hess in J/' a die Abschliessnng der eben angeführten 
Stelle offen, weil er nicht gleich einen passenden Übergang 
zur „Einschaltung der Briefe" fand, und begann sofort mit 
dem Dictat des neuen Capitels. In / la wie in H i& folgten 
die Worte unmittelbar nach 104, i 5 (vgl. zu 104, ig— 105, n). 
in B 1 » aber kündet die ij x Notiz Sonntag 3lbeuteuer die Absicht 
an, hier ein Stück einzufügen. Das neue Stück 104, 16— 105, n 
bietet nur die Ausführung des letzteren Punctes 3lbeutcuer, 
während die Ausführung des ersten Puncts in 124,1 — 125,8 
enthalten ist. Dieser Passus war ursprünglich wirklich für 
die in H 1 * angedeutete Stelle vorgesehen. Dies ergibt sich 

1. daraus, dass das Blatt, auf «lein 124,1 — 125,8 in //' 
steht, die Überschrift enthält g 1 311m adjtcn (SoJjntel und 

2. daraus, dass das Blatt die Signatur g 1 13 aufweist, 
während das mit 104, ig beginnende Blatt in //' die Signatur 
(j 1 14 trägt. Warum unser Blatt aus seinem alten Verbände 
gerieth, darüber vergleiche zu 124,1 — 125,8 (S. 50).* ig 
ßenatbo nit bic laute] Dieser Überschrift geht in B die 
Überschrift 2)a§ uufrbvauue s JJüibd)en voraus, in E--IH ward 
letztere Überschrift ersetzt durch g gehütet Ga^ttel und 
später auch dieses mit Tinte gestrichen. 23. 24 in bie| aüS 
ber J 100,4 toie] so JE luo HC; schon St setzt wieder 
roie ein. g bann] nur ./ 10 auf] an J 12 fnüöfen] ans 
fnityfen J 107, '.-4 noch alle* toofjl] lies h)ot)l uod) aHe§ 
108,8 unferer] uufrer ./ meinen] mein J 109, g JeineStoegeS] 
Ieine§toeg§ JE 1 betriegt] betrügt JE 8 fidjett] toeifj J 
22.23 itjm — luitjutheilcu] bafo iitait ifjni — fdjtrfe J 110,5 
unartig] fefjt J 7 nnfere] uufve ,/ n. 18 tomnten: beim] 
i'ommeu, uub / 24 bütfte] tonnte J 26 enttuicfeln] ent= 
hjtct'ten J 111, 11 unferc*] unfetS JE 10 bvaud)' idj] so J 
btuudjc icr) E—C 2lber er] @r aber J 16 ettoaS] too§ JE 
n gleichfalls] so JE, fehlt HC io eine fe§t gute] fel)r batb 
ciue gute J 25 .£uinuuel Hon fehlt J 27 gerafheu] gefoiumeu ./ 



44 Lesarten zu Band 24. 

bleibt mir toöltig] ift mir toieber gatt3 J 112, 4 er] er fid) J 
s Site«, Stuten] Sncn J 113,3 Scimrbo] Seonarbo J 8 au= 
bere] 9lnbre J" 9 lieben] so J fittb E—C; lieben stellt den 
klar beabsichtigten Parallelismus zum Folgenden wieder 
her, indem der Antithese ßeiben —Siebe nun die leiben — 
lieben entspricht. n ,£>erfilieuj so J—H ,£)erfilie C; ^erfitie 
beruht auf Druckfehler, da die schwachen Namensformen 
sonst überall belassen sind, vgl. 71, 18. 108, l. 111, 7. 

113, n etc. 12 nu ßettarbo mit] so JE mit an Senarbo HC 
u Neigung] so JE Meinung HC; die Worte meine iucorrigiblc 
Steigung gebraucht die Tante mit deutlichem Bezug auf die 
vorhergegangene Äusserung Hersiliens ^hver Siebe ift nid)t 3U 
helfen 113,9. 10. ie nach fort, folgt ©0 eben nimmt ber junge 
9J?cunt oou mir 9lbfchieb, ber feit Äußern in unferm Greife lebt 
unb burd) bie fettfamfte Gelegenheit un§ jicmlid) leimen lernte, 
babety berftänbiger unb gntmüf()igcr 9catur ift. $fon fdjicfc ich 
ab. @r übernimmt ben Auftrag gern. @r foll unfern Scimrbo 
oorbereiteu, fdjideu ober bringen. ©0 toeifj bie Üantc fid) uou 
einem rafdjen Gnitfdjluf; toieber 311 finbett, unb einen aubern 2ßeg 
einuilenten. £)erfüie toirb fich and) befiuucii unb e3 an einem 
freunblidjen Söicberruf nicht fehlen laffen E (S 112) das eben 
Angeführte erst mit Blei und dann mit Tinte gestrichen 
in E--H 1 is— 115, s Das Schreiben Wilhelms an Natalien 
geht in E dem Briefwechsel mit der Tante voraus; die 
Nachstellung deutete Goethe in E--H 1 mit Blei an. Durch 
sie aber steht nun der Schluss .£)ier alfo einige Briefe bie 
bich in ben $reiS einführen werben, in betn ich, mich gegenwärtig 
herumbrehe, ohne mein ©elübbe 31t bredjen ober 3U umgehen. 
(115, 5 — 8) ohne Beziehung da. 113, 22 Söorte] 2ßort E 

114, 11 nur] so E, fehlt H l — C\ nur fiel beim Dictat nach 
E in H 1 offenbar nur aus Versehen aus. 12 gebilbeten] 
mehreren gebilbeten E, mit Blei aus letzterem H 1 15 33er= 
tuanbten unb greunben] greunben unb a3ertoaubten E is 
feit einigen lagen] fdjon feit einigen SBocheu E aufbringt] in 
mehreren Ökfeltfchaften aufbringt E, mit Blei aus letzterem H 1 
116,i Siebente^] 9teuute§ g P*H ia -H\ John mit Blei auf ver- 
wischtem g l H 2 frühften] früheften I^H 1 * unfer g für 
ber 2 la 3 aHein] fehlt I\ g H la 1 eigenes] eignet I 1 »!? 1 » 
7. s fid) ohne Umgebung g aus [ohne] feine Umgebungen I la 10. 11 



Seite 109,27 — 117,14. Ah 

entfcbiebenc — auroenbcn g aus eine entfcfjiebette Shifmertfamiett 
gönnen l' a ia er — Spiegelglas] bor beut (Spiegelglas ber 
ÜJieufd) P, Riemer aus letzterem 1P 13 (Sin g für ber Z 1 

14 fo Aatfet aß] ßaifer uitb P, Riemer aus letzterem H l 

15 £rübe g für fühle 7 1 19 fobann] gleidjfaltä /', # für 
letzteres H 1 20 borübergegangenen] borübergegangeu[en] g aus 
berborbeuer [sollte heissen berftorbeuer] P 21 tfim] fehlt i J , 
Riemer H 1 ; ausser ihm hätte zugleich bon tljm vor leibhaftig 
eingefügt werden sollen. 23 Sfleufcften — ihm] ja $ihnltdjieit 
mit ifjni g aus \a mit fidj P, # aus dem vorletzten .H 1 
23 und 117, 1 au§ und enttotcfelii?] g aus bon und ^eignen [jcigneu 
steht für erjeugenj P 117, 3 ©eboofej Sdjoofj P, Riemer 
aus letzterem iZ 1 gleid),5citig — Sßaufcn] alfobalb ober in 
golge g aus gleid) ober in einer geringelter I 1 , g aus dem vor- 
letzten H 1 *b burftc] tonnte /', g für letzteres H 1 gnb= 
lid) — Sefchauer mit der ehen hemerkten Abweichung g aus 
imb fo fomtbe beim auch unfer ^reunb P* 1 ertoetfenbe g aus 
merfeube 7 1 7. s borüberfchtoebc] erfdjien g aus fdjien P, Rie- 
mer für erfdjien H 1 10 biefe # für mifere P 11 hiernach 
für aud) I 1 12. 13 2>enn — geführt # aus inbem er ihn in bie 
innere 3immer fübrte P; nur innere lässt Goethe stehen, ein 
Versehen, das dann erst in H berichtigt wird. 13. 14 h)0 
er föftliche Silber bebeutenber 2)cämier beS fedjjehnten %a\)x-- 
hnubertS fab,] roo er föftliche Silber bebeutenber Üiänner be§ 
ferijje()uteu 3al)tljuitb«t8, g aus hier fah er freitief) bie föftlidjeu 
Silber bebeutenber 2Jctiuuer Z 1 Oor bie töftlidjften Silber bebeutenber 
SJtännet be§ fedjjehntcn SahrhunbertS Riemer aus roo bie föft= 
lidjftcu Silber bebeutenber 3Jiäuncr beä ferfjjefjnten 3af}t$uitb«t3 
dies g aus roo eS foftlidjen Silber bebeutenber SKäuuer beS fed)= 
Junten 3af)rf)nubcrt» 1P oor bie foftlidjfteu Silber bebeutenber 
Beamter beä jeebjefinten 3fat)r1)unbeTt3 HC Goethe vergisst 
also in P farj einzufügen; in der Abschrift H l kommen noch 
weitere Fehler hinzu: 1. e» für er ein Lesefehler, durch 
Goethes undeutliche Schrift verursacht. Dies Wort aber 
musste nun, wo auch das Verb ausgefallen war, zu dem er 
ursprünglich gehören sollte, ganz unverständlich scheinen, 
und Goethe strich es demgemäss bei der Revision von H l 
einfach. 2. foftlidjen indem der Schreiber die Tilgung des 
letzten Buchstabens unbeachtet Hess. Goethe setzte bei der 



46 Lesarten zu Band 24. 

Revision von JET 1 mechanisch den früher gestrichenen Artikel 
wieder ein und verwandelte im Anschluss daran föftlidjen 
in föftüchfteu. Schliesslich suchte dann Riemers Correctur 
noch den Anstoss des mangelnden Verbs durch Verwand- 
lung des too in bor. zu beseitigen, womit denn nun das 
Satzungethüm vollendet war, das unbeanstandet in C über- 
ging. Ich habe Goethes ursprüngliche Correctur wieder ein- 
gesetzt, indem ich sie durch das vergessene fah vervoll- 
ständigte, und man kann allein zweifeln, ob dieses fah, besser 
nach (Segeutoart Z 15 statt nach ^afirfjunbertS einzufügen 
war. 16 etrca] fehlt I 1 , g H 1 is nur] so g I 1 unb H l —C; 
unb beruht ebenfalls nur auf einem durch Goethes undeut- 
liche Schrift veranlassten Lesefehler, ihr SDafein] ©egeuümrt 
g aus tfite ©egcnroart I\ Riemer für ©egentoart H 1 22 ifitt] 
ihn in I 1 , g auf Blei aus ihre [ihre Lesefehler für das un- 
deutliche ihn der Vorlage] in H 1 23 5Perftmen g I 1 24 fo= 
gar für ganj I 1 118, 1 td> g für unb I 1 etroaS] so PH X 
e§ ettt>a§ H 1 — C; das schon von Düntzer beseitigte e§ zer- 
stört den Sinn. 2. 3 ^eitthütner] so P H 1 «gjeitigthümct HC 
3 fudje aus fudjfe P 4 31t üerfdmffen g P mürben] so PH 1 
mürben H roerben C; die Lesart der Drucke ist eine Correctur, 
mit der mechanisch die Übereinstimmung der Tempora 
wiederhergestellt wird, auf deren Incongruenz Göttling in H 
aufmerksam machte, indem er das u in mürben und das d) 
in fud)e Z 3 unterstrich und ein Kreuz aR setzte. 9 meines] 
fehlt I 1 , H 1 um einige Qtilen g aus einige feilen 3U fdjreiben 
P 11 Sabetenthüre Riemer aus Sapenthür H 1 u bicfer] ber 
P, für letzteres H 1 17 in] an P—C l C- und auch St 
bcvinnthet g für hält P 19. 21 um und eingereiht 311 rcerben] 
unb und eiugeroeü)t I 1 , Riemer aus letzterem H l 22 unfer] 
ber P— C; auch kurz vorher (IIb', 2) und kurz nachher 
(119, 19) heisst Wilhelm unfer greunb und an der ersteren Stelle 
bessert Goethe direct unfer grennb aus ber greunb; aus diesem 
Grunde habe ich auch an der vorliegenden Stelle ber durch 
unfer ersetzt, obwohl die gelegentliche Einführung des Hel- 
den mit dem Ausdruck ber O^unb nicht gegen Goethes 
Sprachgebrauch ist. bicfj] so PH 1 baZ HC 24. 25 fchon 
— grauenäimmer g aus mit \>m ga-aue^immeru I 1 2s befd)äf= 
tigt] befdjiiftiget PH 1 26. 27 er nun — fei g aus fid) nun einmal 



Seite 117,i4 — 120,ii. 47 

ttidjt falten laffen Z 1 97 3Rafatie] fehlt /'//', g 11 119, i 
toetbe g aus totitbe /' 5 jobocii j aber ädZ ••"// 1 aber 7 1 2Bo= 
l)iit - fenben] tuofjtn Sic mid) nud) fcitben aus too Sie mid) l)iu= 
feitbeu *IV das letztere P 6 begeb' icl) mid)] begebe irij mid) and) 
Z 1 7 §db' id)| so : '7/' tjabe /' (jabc td) Göttling aas letzterem // 
Ijabe idj C s bin] tdj bin : //' 8.9 bem — Söege] beit uäd)= 
ften äßegen -Il ] r 9 SEßege aus äBeg 77 ' metjt uitb mefit] 
so *JP mefit 7 1 mefir al* id) etttmtten faiin 1D—C\ Stadel- 
iiKimi schrieb in 7 1 mcljr statt mefit uub ntcfjr vermuthlich in 
dem Glauben, dass Goethe nur ihm zu Liebe mefjr doppelt 
sagte, die Lesart in W entstand aus ungenügender Ver- 
gegenwärtigung des Zusammenhangs: denn niefit ohj id) cr= 
blatten tonnte wiederholt störend den kurz vorhergehenden 
Ausdruck mefit al§ tdj ftoffeu butfte anstatt ihn zu steigern. 
L2. LS fragte — erroiberte] nun betfefcte ber ünabc I 1 i?> immer 

— .£)ierauf] gleid) immer roieber bei) bit feint fann batauf P 
16 bebenflidj] fehlt I 1 , g 1 77 1 ir>. 17 fjat eä mir] l>attc mir es J 1 
18 näd)ften§ fehlt I 1 toiH.] Nach dem mit diesem Wort 
schliessenden Abschnitt deutet Goethe in H 1 den Rest des 
Capitels zunächst mit Blei durch die Worte @infd)altung | 
8)ot bem ^Ibfdjteb an. *2i feine» g für unfte§ 7Z la 19—23 9tim 

— lmidjctt fehlt 7 la * *u muffen g aus müßten # la 120, 1 
imfcrc] unfre fl la — JB. 2 2ßa§ — golgcubcB:] 2ßa3 mir auö-- 
f ragten ift foXgenbeä g II Ux : j . lebte | mar i/ lil ab? tfiättgeS 
g aus bog tfiärige fl 1 » s erhabenen] so 9 77 ,a so fl 1 , fehlt 7/r 
119, 2:1 — 120, r. Um — Sßenn.] DiefeS aufjetotbentlic&en SDlcrmteS 
tSigenfieiten 31t beutffieüen mufj mau fein ipcrfommcu rciffcu. 
@r fetbft ift fdjon in ftufien ^afjtctt , ber (Srofjuater einen ©e= 
faubten nad) ©ngtanb bcglcitenb reidjte al» Stfingling Bio au bie 
Reiten tum üEBittiam Sßenn, marfite beffeu SBefanntfdjaft. u 1 aus 
2)iefe§ aufeerorbentüdjeu 2Jtamte§ ßigenfjeiten ,51t beuttfieilen mufj 
mau fein .£>erfommeu tröffen. | @r fetbft ift fdjon in hofjcn 
Sfafiten. | Sein ßkofjbater reidjt aU Jüngling bi» an bie 3eiten 
toon Söitliam s 4totn. | £er ©tofjbatet madjte beffen SBefamttfdjaft, 
einen föcfaubten nad) (Sugtanb bcglcitenb. 7 la * 120, 5 bobe 
g l für grofje I la «bie unberriirfte] unberrüdte 7 la 6 — 9 
eincS — fdjieu] ber ßouflict mit ber SCÖctt , bie barau» entftanbc= 
nen ©efabren unb SBebtängniffe J' a , g aus letzterem 11 ' i 
to. 11 erregten — cntfdjiebcne»] gaben bem jungen 5)iauu ein 



48 Lesarten zu Band 24. 

f)obe-3 J la ba* afte3 [ba% atle§ g] erregte [für erregte bleibt 
erregten stehen] in ben jungen Wann ein entfchiebeneä -H la 
u. 12 er — enblid)] Absatz ßr 30g I la , <7 aus genug er 30g J/ la 
13 £er) Absatz I la unfere§] unfrei I^H 1 14 beibe rühmten] 
rühmten I la 15 allgemein freiere] so H 1 !? allgemeine freiere C 
allgemeinere fretje P*H l & n fekx] (5§ l 1 is herfömmlidj] 
so I 1 , fehlt H x —C. Das Wort verdeutlicht den Gedanken 
und kann daher nur aus Versehen beim zweiten Dictat aus- 
gefallen sein. *2o bor] so H l , fehlt HC 19. 20 bor — fiel)] 
fich bor aller fremben ßiuroirfung i" 1 * 23. 24 im — ber] forooht 
im (Srtoerb als in I\ g aus letzterem JET 1 ; nur dass Goethe 
hier freien schreibt, ein Versehen, das erst in den Drucken 
berichtigt ist. 27 ein fehlt I 1 28 befanb] so H 1 fanb I 1 und 
dann wieder HC 121, 1 hoffte; biefer] hoffte. [Absatz] 
Siefer J 1 2 roünfchenSroerflje] bie fdjönen I 1 2— 5 mau — noch] 
311 erlangen roaren ehe noch bie 23ebölferung weiter nach SBeften 
rücfte. [Absatz] ©an3e ©raff (haften [tauben I 1 6 anfereS] 
unfrei I 1 1 bebeuteub angefiebclt] angefauft I 1 , nach gar H l 
9. 10 unb Einrichtungen] so PH 1 , fehlt HC 10 aetgte fid)'*] 
fanb e* fich I 1 , g aus 3eigte eä fid) H l 10. u llnfer — gelangt] 
[Absatz] Unfer -£mu§herr mar al» 3ütt8 l i n 8 n °d) @uroba ge= 
fommeu unb er I 1 12 anberS — mehreren] anber§. [Absatz] 
SDiefe ßultur feit mehrern I 1 15. 16 unb und herbortretenb] unb 
fid) und äufjrenb I 1 ie. 17 Segriffe, rool)in] Segriffe bon ber £)öhe 
morauf I\ g aus SSegriffe roorauf H ; in H 1 fiel also bon ber 
£)öhe nur aus Versehen aus und erst hierdurch wurde Goethes 
Correctur nöthig. 17 @r] Absatz I 1 is. 19 unüberfe()tid)eu 

— lieber] unb unfdjätjbaren Sortierten Shert 31t nehmen unb P 
19 geregelt] fehlt I\ g H 1 22 fbielen — Überall] fpieleu. 
[Absatz] Überall I 1 26 jugeftehe] geroähre J 1 meinen] meinem I 1 
28 einer] ber I 1 122, 1 Sfrofefett] hierfür offen gelassene 
»Stelle in I 1 2 betriege] betrüge I l —H 3. 4 berbräugen — mirb] 
berbrüngen I 1 6 fie] fid) I 1 7 flüglich fehlt J 1 10. 11 ©ebiet 

— unb] 9ieich I 1 12 immer noch] noch immer I 1 *i5 in — 
Zob g H 1 17 fich abfonbere g für auffenbleibe H l 21. 22 ber= 
fammeln fich bie g für fämmtlidje H 25 aufgeführt] gc= 
führt H l H 28 und 123,2 fehen und fich fchtoenfenb g aus 
haben und fchtoenfenb gefehen H 1 28 getoöhnlich] g über 
Weiterer H l , vor heiterer HC; Goethes Absicht in H 1 war 



Seite 120,11 — 123,26. 49 

offenbar, gemotjnlid) unter Weiterer und nicht über heiterer zu 
schreiben: denn unter fettetet wäre das nachgetragene Wort 
an den Platz zu stehen gekommen, den ich ihm jetzt aus 
»iründen des Sinnes gegeben habe. 29 heiterer g aus Weiterer 
troefener 1P 123, i im <i für 311m IT 1 (Semeiube] ©enteilte 
lVlh'U'i 3 ,<peitere] -f)eitige H l —C; also die Gesammt- 
überlieferung. ^eitere aber wird vom Zusammenhang ge- 
fordert und .f)etlige ist ein Fehler, der offenbar nur durch 
das gleich folgende ^»eiligfeit veranlasst wurde. 7. 8 tier-- 
fdjiebene SBüulidjfeiten ben g für mehrere Totalitäten 311 //' 
122, 13 — 123, 8 !Religü»3fretfjett - roibmen. fehlt P* 123, 9—25 
Die diesem Theil in P entsprechende Darstellung schliesst 
sich in P zunächst unmittelbar an 120, 2'>. Goethe dictirte 
120,26 — 122,12 erst nachträglich in I', während 122,13 — 
123, 8 hier, wie wir eben sahen, noch ganz fehlte. *9. 10 ©e- 
metnfnm=fitflicbe g aus (Semeinfante TP 10 bleibt g für ift H 1 
11 ja g für itnb dies g H 1 3nbiv>ibiiclle§ von Goethe 
erst gestrichen, dann unterpungirt TP 11.12 beim — trnttt 
g aus fie ift nnttj allein auf bn>3 ©etuiffeu gerietet W 13 e§] 
so H 1 , fehlt HC u bnl)iu brütet g aus babirt fcbltift dies 
g für 31t roerben fcrjciitt //' 16 SDenn tag für ®iefe§ TP n bie 
g aus beim eigentlidj ift ba* eine (Sorge bie H l 9 — 19 2Benn 
— rjabeit.] £a* befonbere Sitttidje aber, roie e3 ob? ©efetj in 
einem Staate obroaltet [tute -- obroaltet //' aus ha* ©efefc ha* 
in einem Staate obroaltet unb beffen SBefrimmungen nach innen 
roie uad) auften] muffe bon ntteit Bürgern gletrfj unb unl'erbrüd)= 
lid) gegolten werben. [Absatz] 2ludj |Wnd) g x für ©ben fo] muffe 
fid) jebe befonbere 9celigion§benftoeife nub (Stotteibereljrung auf bai 
©chriffeu eine* jeben bejiehen. [Absatz] 2)a§ ©eUriffcn aber [nach 
aber ist in 33c3itg auf allgemeine Sitte von Goethe gestrichen] 
mnfj immer frifd) erhalten roerben unb hierauf jeber 6uttu§, er 
ferj roeldjer %xi er motte, gerietet feint. P* 123, 20 — 22 STa — 
ift] 2ikil man nun ()ic,ut unb 311 fotdjen Betrachtungen ttidjt 
immer aufgelegt fei) and) nidjt immer aufgefüttert roerben tonne, 
fo fet) P 2:. mttfe.] muffe. Unb [Hon] ber getjer bei Somitngö 
roarb Ijienädjfi fotgenbe Suirunft gegeben. P. Der Satz Hub — 
gegeben, dürfte doch wohl nur aus Versehen in H l nicht 
übernommen sein. Ich bedaure nachträglich, ihn in meinem 
Text nicht wiederhergestellt zu haben. Denn durch seine 
©octficS SSkrfe. 25. SM». 2. Witt). 4 



50 Lesarten zu Band 24. 

Aufnahme wäre die in der folgenden Notiz gekennzeichnete 
Discrepanz wenn auch nicht ganz gehoben, so doch sehr 
gemildert erschienen. 124,1 — 125,8 Dieser Theil schloss 
sich ursprünglich unmittelbar an I 1 104, in und behielt auch 
in H l zunächst den entsprechenden Platz, wie aus der Pagi- 
nirung hervorgeht, die das Blatt mit diesem Stück in H l 
noch trägt. Erst als die Darstellung bis J 1 123,25 weiter 
gerückt war, erhielt das Stück seinen jetzigen Platz, weil 
es sich an die Erwähnung des ©onntag äusserlich gut an- 
schloss. Goethe versäumte aber dem Stück die Form zu 
geben, in der es sich seiner neuen Stellung einfügte: denn 
dass Juliette das Wort nimmt und nachher auch Hersilie 
spricht, ist im Gefolge von 104,15 ganz in der Ordnung, 
jetzt aber tritt das Schwesternpaar völlig unvermittelt und 
den Gang der Darstellung unterbrechend auf. 124, 2. 3 hriirbe 
— ©ie] toirt unfer ©omitctg nidjt ihnen SRtfjfallen fie toürbe 
übet morgen früh, I 1 i jeber] unb [sollte wohl heissen ein] 
jeber I 1 i bet ©ountag] über morgen I 1 9 adjtetcn] adjten I 1 
9. 10 am — neuen] ©ontag§ J 1 10—15 unfete — erbitten] etroa§ 
®eiftlid)c§ toa§ utt§ eitmimbt f muffen [muffen Hörfehler für luiff en] 
mir und alfobalb an einen fjfteuub an einen berftättbtgcn 2Boh(= 
benteuben 31t toenbeu tft fie (Sfonomtfd) ober fonft berüftmltcfo fo finb 
nufcre Beamten oetbffichtet ©onntagd frür) ibte ©thung 31t Balten I 1 
16—is eine — bürfe] in jener Angelegenheit in jener 9tett)e ber 
SBoche annehmen muffe I % 19 gcnnffcuhafteftc] geniiffenbafte I 1 
22 ?lud) — Prüfung] unfer Dbeim übettoütft [sollte heissen 
unterwirft] fich folcbet fclbft 23rtefung [sollte heissen 6elbft= 
Prüfung] lote hrit alte I 1 *23 mit Riemer i/ 1 betttaulid) 
nach über H 1 23. 24 e§ — Angelegenheit] unb e§ finb $äUc hio 
[er] fogar un§ [über eine] bctttaulidjc Angelegenheit I 1 * *26 
uuferer] unfrer H 25—27 am — Slud)] oft i'ommt er beähalb 
mit ber £ante 3ufammen unb oft I 1 * 28 ob] ob auch I 1 
125, 5 tief g für betfehte H 1 6 alte nach jcbe lUod?c H l 
7 brei Imubcrt unb fünf unb fed^igen „rnüsste doch, mit Ab- 
zug der Sonntage, breihimbertbret3ehu heissen" Düntzer. 
126, 3 fieraufommen] so H 1 £>erfommeu HC; vgl. 119,25. 



Seite 123, 35 — 146, ie. 51 



StdjtcS Kapitel. 

127, i 9l$te§ John mit Blei auf g* 11 2ld)te3 (Fapitct 
fehlt E gimnteS (Sapttcl // E--H 2 Söer iß] 2ßo [tieft /<;, #' für 
letzteres E--1C 128, 2 banu-bitteu] btd) flet)eutttd) bitte E-C; 
also die Gesamrntüberlieferung: aber mein Text ist vom 
Sinn erfordert und stellt die Parallele zu dem Satz unb btt 
möd)t' id) juetfi fagen (127, 22. 128, 1) her. 25 «plane] so EH 
«Plane G 98 f^amiltcn — 33etbinbungcn] Düntzer setzt mit Recht 
die singulare Form ein. 129, S ßnabeu] ßttabettä E, mit Blei 
aus letzterem // 7 cjefcfjn] gefeften /? 13 ftcranroadjfcn] so 27 
()erattgetoad)fen HC; t)eraugeroarf)fen passt hier noch nicht in 
den Zusammenhang, vgl. 130, 20. 133,5. 20 einem] bem E, g l 
für letzteres H 24 Äettntniffe] so E Äenntnifj HC 24. 25 
,"vä()iateiten| It)ötigteiten E— G; also die Gesammtüberlieferung, 
aber f^ätjigfeiten erscheint mir des Sinnes wegen erforderlich, 
vgl. auch 130,9. 131,2 bnftemben] so EH ba ftaitbcn C 
14 wenn] nimm E, g 1 aus letzterem H 14 «pftegunter] diese 
Form bietet hier die Gesammtüberlieferung, und es liegt 
kein Grund vor, sie durch die volle Form zu ersetzen, wie 
in den zu 15, 38 bezeichneten Füllen, obwohl St auch an 
unsrer Stelle «Pftegetmter schreibt. 132, 11 obern] oberen E 
26 er] 5>cr Sätet E, g i für letzteres H 27 im Seifte] fehlt E, 
g x II 133, 1 bagegen] fehlt E, g 1 H 20. 21 auSleBenb nun 
— au§3ut)elfen] so E auätebenb, nun — auSljelfenb HC; auMebenb 
in dem Sinne: den Rest seines Lebens verbringend; au§= 
bclfenb ist ein Abschriftfehler, der durch das vorhergehende 
auälebenb veranlasst wurde. 134, is etroa*] h)a3 E, g 1 aus 
letzterem IT 136,21 einen aubertt] so E aubern 11 anbete C; 
die Lesart der Drucke beruht auf einer Correctur, die erst 
durch den Abschriftfehler in II hervorgerufen wurde. 137, 
24 fie] so E, fehlt HC; an dieser Stelle wie 147, 12. 27. 156, ig. 
165, 19, wo ebenfalls Worte ausgefallen sind, findet sich in 
H ein Bleizeichen. 138,4 3frtgenbfteunbe§] 3fugenbfteunb3 E 
139,12 nod)] so E, fehlt HC 143, 21 biet] totere E, mit Blei 
aus letzterem II 27 che] el) E 144, 14 beginn' idj'| so E 
beginne iri) C 15 fab] so E faub HC 19 tonnt' id)] so E 
tonnte \ä)HC 145, 1 foinm' id)] soUfotmne \ä)HC 28 näher | 
so E, fehlt HC 146, u genouefte] genauftc EH u; 9icd)t= 



52 Lesarten zu Band 24. 

Itcbfeit] so E 9tebltd)feit HC 27 Weitläufig] roetfläuftig E 
28 in «Gerbinbung] so E, nach SSatet (147, 1) HC 147, 12 fo] 
so E, fehlt HC 27. 2s f onnte — ein ,] so E lonnte HC 
148,27.28 fid) — erbebenb] fid); Suctnbe, al§ fie, fid) gleicbfattä 
erbotenb E—C; die entstellte Überlieferung ist schon von 
Düntzer in der Fussnote berichtigt, nur dass er Sucinbe 
belässt, statt dafür die in unserm Roman übliche schwache 
Form Sucinben einzusetzen. 149,25 9lur] so E 9hm HC; 
9hir, das den Gegensatz zu Z 23 ausdrückt, ist schon in St 
wiederhergestellt. 150, 9 berjhjctfeln] betatoeiflen E 



Neuntes Sopitcl. 

151, 1 9ieunte§ gapitel] fehlt E, John auf Blei H 2 $er] 
keine neue Seite E 22 anbete] anbre E 152, 2 eigenen] 
eignen i£H 12 toemt] toann -B, mit Blei aus letzterem H 
153, 22 treffticber] so E bortrefflidjer HC 154, 5 aufjerorbent* 
lidjeu] orbentticben i? — C, also die Gesammtüberlieferung; 
aber orbeuttidjen ist nicht der Ausdruck, den man hier 
erwartet, aufjerorbentltdjett dagegen entspricht dem vorher 
gebrauchten Wort borjüglicfoer (153, 28). 10 und is neuefte] 
neufte EH 24 fieftig] so E, nach unten HC 155, 1 fo fehlt 
E — C. Aber welchen Sinn soll man mit dem Gedanken, 
der der Überlieferung entspricht : 'absurd zu sein ist gar zu 
absurd' verbinden? 14 beibe jungen] so E beibe junge HC 
156, 6 unfern] unferen E 10 unb hneber an] so E, fehlt HC 
157, 1 hinten bin gebettet] Eingebettet E—C; bin gebettet ergibt 
hier keinen Sinn, bilden konnte leicht vor bin verloren gehen, 
St bessert binten gebettet. 22 pon früber] früher EC 159, 
3 alten] besser mit Düntzer altem 4 fixerem] fieberm E 5 
nach entfcbloffen. findet sich in H ein Bleizeichen und aR 
ein Bleistrich. 26 eigenen] eignen E 28 (Befchäftäüotträgen] 
so E (Sefd)äft'3üerträgen C; vgl. 160, 3. ©efdjäftsporträgen stellt 
schon St wieder her. 1G0, 27 Hergangene»] vergangne* EH 
161,22 Slblauf] so E Slntauf HC; Ablauf schon von St wieder 
eingesetzt. 162, 17 nieber] so E roieber mit Blei aR für nieber 
H roieber C toieber unb ioieber bin ist hier eine ziemlich leere 



Seite 140, ir, - 175, 24. 53 

Phrase, die nur dem ersten Blick bestechend erscheint und 
Goethe hätte diese Änderung Göttlings(V) nicht angenommen, 
war er noch im lebendigen Zusammenhang seiner Dichtung 
gewesen: Lucidor hängt mit dem Kopf über der Schulter 
seiner Geliebten. Er blickt auf und sieht sein Bild im 
Spiegel; überwältigt senkt er seine Augen wieder, um sie 
von neuem zu erheben, den Anblick zu geniessen. 21 ahnung§= 
boll] ahubnngsüoll E 27 gcpnht unb befranst] so E gepntjt 
unb befragte H geputtte unb befranste C 165, 8 fönnej so 
EH fonnte C 19 bort hinten] so E, fehlt HC 166, 12 für] 
lies bor 167, 3 rooÜT Sfmen] so E toottte 3hnen HC 168, 
14 bor] für E, Göttling (?) aus letzterem H 170, 15 ge= 
jtonngene] so E erjtoungene HC 171, 1 toa§] so E toa§ ba HC 
20. 21 nach £afel] so EH nad) ber Safel C 22 noch] so E 
un3 HC; das ungehörige un3 — denn nicht der Kutscher 
sondern Lucidor wird hier angeredet — wurde schon in H 
durch Unterstreichung mit Blei und Bleistrich aR bean- 
standet. 25 Jüngern] jüngeren E 



3eh,nteä Gapitcl. 

174, 1 3ef)tttc3 Kapitel] Gapttel g 1 mit offen gelassener Stelle 
für die Zahl l 4 biefer g für jener I u. 15 9J{aurer — ber= 
geftalt g aus fo eben 9Jlaurcr nnb Stehimetjcit abgegangen roärcit, 
fo / 16 erfd)ieuen| jeftieneu /, .lohn auf Kiemer aus letzterem // 
16. 17 ausgearbeiteten SBerjierungen g aus Screening / is %ex 

— an g aus @tn mebatluer ') fdjtocrer Sftiitg I 175, r>. 7 nad) 

— @5ürtel§] bic Sfnhängfet ihre? ®ürtel3 betradjtenb /, John 
auf Kiemer aus letzterem H 11. 12 eine — ©ebübernngen] 
gefrfndjt(id) gemalt 7, John auf Riemer für letzteres H *uben 
65aft g für ifm Iß 18 toeiteften] toettften IßR is. 19 hti — 
belehrenbe] am Zaq befebrenber *I a 23 roenn'3 — gleich] im 
«HotftfaU jieti *JP X 14—24 3fene — ßebeusbeglettcrin. [Kein Ab- 
satz.] ©ie gab ftcf; aU unmittelbare öJefellfchaftcrum SRafarienä 
3u erlernten, ihn ftellte fie uor all äfftet, IHathematifer, Slftronom 



*) doch lässt Goethe aus Versehen metaflner stehen. 



54 Lesarten zu Band 24. 

unb jugleicrj bannt fie fid) bor btefot Origenfchafteu nicht entfern 
mödjten, aß §au*freunb unb fettem (Sefettfäjafte«, inte er fitf» 
benn auch alä folgen gar halb ertoteä fo bafj einige geit in an= 
genehmer Unterhaltung t>iufto§. I* 38. 170, i marb auf] ftmrbe 
auf 7, John auf Rierner aus letzterem H 176, 5 Riffen g 
aus ßüffen I n. is gefunben — belebt g aus eblen $ern nod) 
»erebelt unb erhöht I 21. 22 tarn ber (Scgenmart g für fich burch 
bie (SefeHfchaft 1 22 raieberum] abermals 1 g I, John auf Riemer 
für letzteres H 2s äöenigerem] weniger I, Göttling aus letz- 
terem H 177, 15 "habe g für hätte J 22 möchte] moflte, 
mödjte I, g l aus letzterem, das von Göttling beanstandet 
wurde H 22. 23 ungefähr] ohngefähr I 23—178, 1 bie — 
nichtigen] bie 9RängeI eine» ÜDcenfdjen 3itgleich mit feinen 33or= 
äugen 3ugleid) artifuliren fott"; ßob unb £abel heben einanber 
auf unb es" fdjeiut mir immer, baf} biejenigen bie fid) aumafjeu 
geredjt 3U fetjn, Söerbienft unb 9JJaugeI gegen einanber abmiegen 3U 
motten, bie ^erföutichfeit fetbft bernichten. [Absatz.] 2Sir motten 
bie Slnnalogie gelten laffen, toerfejjte ber ^>au»freunb, nur ift bic§= 
mal bei) uns 1 bon einem ßomblcr, mehrerer 3Jteufdjen, uon einer 
SBiffeftfdjaft Hon einer I 178,5 ctroaä g aus and) ettoa§ 1 
6 bem] ben 1, Göttling aus letzterem H 13. 14 mit — 23ilber 
fdjon g aus fchou mit — Silber I, freilich vergisst Goethe das 
erste fcbon zu streichen. 15 merfen läfjt g für 3cigt I ig 33er= 
gönnt mir] Vergönnet mir g für 9)lan laffe mid) / 17 31t fehlt 
in I in Folge unvollständiger Correctur Goethes. 25 iubem 
g für ba I ein anberer g für nod) ieinaub I 2s follte — au§= 
brüden g aus menn — au§brüdt 1 179,4 anberer 31t] 31t anberer I, 
mit Blei aus letzterem H 1 traue g aus trau I, obwohl ich 
folgt. 9 fdjeiut] Jdjeinen I, g auf Blei aus letzterem H 
13 ©önner g für Sefer I u beim gl 20 unferer] unfrer H 
Söobltoottenbeu g für ÖJönner I 25 obmattcube 9väthfet enb= 
lid)] ttn§ borgetegte 9täthfet uad) unb uad) I, John auf Riemer 
für letzteres H 25. 26 aufgeftärt 31t fehcn g aus auf3iif(ären I 
27. 28 aber — nod) g aus jebod) nicht nod) einiges 1 3U ermähnen 
mag II 28. 180, 1 abenbltchen ©djeibcu g 3 aus 3tbenbfd)eibeu 
dies g aus (Scheiben II *180, 3. 4 oernehm' id)] so *ZF*I ber» 
neunte ich. HC 4 gähigfeiten unb] gähigfeiten *II a 5 3ulcfct 
fehlt *JOP 6 (Sollte id) g 1 aus SBüfjte id) bie *JI« barüber «t'§ 
ßur3e] hierüber in fingern] *J2 Ö 3—9 §icr— fottteu !J betradjt 



Seite 175,24- 180,22. 55 

id) benSBertlj unb bic 1 ) SEßi^HgJeit jener fragen im allgemeinen] 
fo fdjeint mir atlc§ auf bie jyorbcruug einfädlet unb rcblidjer 
3?efianblung 31t berufen. (Stfi f'ommt bie SBürbe be§ 3roed§ 3 1 ** 
Sprache -1 [betradjt — ©pradje g aus ot)ue beit SEetÜj unb bet 
JüMdjtigfcit jeuer fragen im minbefteu 31t uabc 311 treten fdjeint 
mir tjaubtfädjlid) auf 3 ) @infari)f)eit unb Mcbltdjfett 31t berufen. 
Mc3 fommt auf bic 2Bürbe beö Qtwd* an*)] unb fobann bafj 
berfelbc mit Weiidjcit verfolgt werbe. @3 giebt uidjt* fdjledjteS 
in ber SBelt, roo3it man ntdjt bic ebclftcn Glittet mifjbraurijcu 
tonnte; eS giebt feinen bobeu 3rocd ber fid) niäjt auf eben bie 
SBeife exntebvtgen tiefte [ber fid) — liefje r/ für beu man — tonnte]. 
(Sin großer ökbaufe unb ein reine* f>er§, ba§ ift alle» roarum 
ber äRenfdj ®oü bitten fußte. II* 10.11 löf'tc — auf] trennte 
fid) bic <3>cft?llfd)aft // 13 äßuuberu (j für -£errlid)feiten // 
oollfommen fehlt // 15 9£ad) einigen ©tuubcu] Stef in 
ber Wadjt /T, ,9 für letzteres I lief; für füljrtc // 15. 16 
feinen ©aft] unfern gfreunb TT, g I i« fid) hjuaufnrinbeu g 
aus |)inauf ftcigeu IT *n allein] su // // so /, fehlt HC 
17. is unb — ()ernuc-trcteu.| wo er 3idci$t allein auf eine böttig 
fretye r ') ^fliidjc eine» bobeu Xfjurme» beranötrat ; // aus Wo 3idctd 
fid) auf einer böttig fretjeu gtädjc etneS Ijofjen Xbuvme* hs\anb II, 
g aus Wo er §ulejj|t allein auf bic üöflig fretje frlädje eine» ruubeu 
botjen llmrmc'5 bcrau»trat. I* *20 crfteumalc] erftcnmal III 
22 glaubte] badjte g II. g für letzteres 1 18 — 22 2>ie — glaubte. 
mit den beiden eben genannten Abweichungen g aus eine 
böttig flare Warbt umgab ben ©djaucnbeit, Welchen jener allein 
gelaffen (jatte, unb nun glaubte er [jener — er g aus ber J^rcuub 
allein gelaffen fjatte, er glaubte | 311m erfteumat baä tjofje .fummele 
getoölbe in feiner ganjen £errlid)ieit 31t fet)cu; //•'■' 22 im gc= 

') Goethe Hess ber für bic in Folge unvollkommener Cor- 
rectur stehen. -) Nach ©pradje steht an weil Goethe dieses 
Wort zu tilgen vergass. 3 ) Nach auf ist uou gestrichen: 
Goethe hatte vermutblich dictirt alle§ auf ^orberung rwn 
4 ) Die Absicht diese Stelle neu zu fassen ist von Goethe 
auf der leeren Stelle zu Ende des Blatts durch die mit Blei 
hingeworfenen Worte -£>ül)e unb 2Bürbe be§ 3Werf» @tnftd)t 
unb SRebtidjfeit ber 3Bef)anbl[ung] angedeutet. 5 ) Hierfür lässt 
Goethe aus Versehen freien stehen. 



56 Lesarten zu Band 24. 

meinen Seben g II 23 fo oft] so II, fehlt I—C; fo oft wurde 
offenbar nur aus Versehen von Goethe in I nicht mit- 
dictirt. 23. 24 ben ©lansraum] bie £)errlict)!eiten II 24 btn= 
bern] finb im SBege [im Sßege nach (Skmüffig Z 27] III, g 
auf Blei für letzteres H 25 ©icM] Stürme II 26 S5e= 
unrutjigungen] 23efdjäftigungen // Hi Umtoelt] so g aus Söelt II 
so 7 Umfielt John auf Riemer aus Umtoege H llmfid)t die 
Drucke; Umfid)t ist eine auf ungenügender Erinnerung be- 
ruhende Correctur, die den Text verschlechtert. 27. 2s alle 
— fietbetoegen.] bie llmroelt meftr als 9tebel unb 2J}ifjroetter ber= 
büftern g aus untrer bie 2Belt öerbüftern , meftr aU 9tebel unb 
SRifjtoetter bie Umroelt II* 181, 7 fufjr er fort g für fbrad) er 
•ju fid) felbft i" b be§] so (7 üdZ i, fehlt HC 13. 14 eroig 
lebcnbigen g aus beharrlichen eroigen I u fobalb] toenn J, 
John auf Riemer für letzteres H fid) g für fid) nach 9Jcittel= 
pnnet Z 16 1 14. 15 gleichfalls? g 1 für and) I 15 bebarrlidj] so 1 
fierrltd) ü C 16. 17 Unb — mürbe # aus unb toenn bu felbft un= 
fäfiig märeft I is aufäufinben] auf 3U finben g aus 3U finben 1 
*i9. 20 bon ibm ausgebt g 1 aus ibn umlreift dies g aus ibn 
[vor eine Z 19] umfreifen roirb I is — 20 roürbeft — gibt g 
und g x aus ift bod) nicbtS beuttieber als bafj 1 ) in feinen 
Siufjerungen ibn eine roobltootlenbe roorjltrjättge SBirfnng um= 
f reifen toirb 1* 182, 1 toieberljolen fie, gl 4. 5 Unb — ju g und 
g 3 aus diesmal aber fannft bu fagen id) barf mieb biefe§ 33erl)ält= 
lttf|e§ nid)t I s ift g aus ift tljr I; ift it)r ist offenbar Hör- 
fehler für ift bir, letzteres hätte Goethe consequenter Weise 
in mir ändern müssen, wie er Z 4 faun id) besserte aus tannft 
bu, vgl. auch die folgende Variante. 8.9 ^cbfoll — fott g 
aus 2>u follft — bu foEft I 11. 12 adjteten fie beiner] rcüfjten fie 
ton bir I, John auf Riemer aus letzterem H 12 beine g 3 für 
feine I 15 ober] so I unb HC; ober entspricht dem Zu- 
sammenhang: Wilhelm spricht hier nicht in Wirklichkeit, 
sondern denkt nur, ober gilt also im Sinne von ober biet 
mebr. 20 fogleidj] fobann I, John auf Riemer für letzteres H 
23 ÜHonben g für platteten I 26 ©temfreuube g aus Ö5eftirn= 
freunbe I 28 aUe§ 21Jajg] alle» Wlaa* g 1 aus alle Skrbältniffe / 
183, 2 bem übrigen Unsäbligen] so I daraus ben übrigen un= 



J ) Nach bafj ist ibm gestrichen. 



Seite 180,22- 186, 17. 57 

,}äf)ligen John auf Riemer H; Riemers Correctur habe ich 
rückgängig gemacht, obwohl sie von Goethe anerkannt 
scheint, weil sie auf ungenügender Vergegenwärtigung des 
Zusammenhangs beruht; der Collectivbegriff ist des Gegen- 
satzes wegen nothwendig und wird auch durch den gleich 
folgenden Ausdruck bie übrigen ©chaaren Z 5 bestätigt, uub 
31t mir g I 3 felbft g 1 I 4—6 nid)t — folltc. g aus bie 
übrigen Sdmoren nicht gleidjerWeifc (jeranjuführen. I 6. 7 ©ie 
— beängftigen. gl 10 Unerwartete] (Srgötdidje I, John auf 
Riemer für letzteres H 15 — 17 eä — gefunben] au-33ufpred)en 
bafj ich im Sehen überhaupt unb im j£urd)fchnitt gcfnnbcn l)abe I, 
John auf Riemer aus letzterem H 19 ausüben g 1 aus aus- 
übt I 24 ihr innere», Sßahre»] so I innere» SBatjre» John 
auf Riemer aus innere», 2öahre§ H innere» äßahre» C; Riemers 
Correctur, die durch den Ausfall von ihr in H veranlasst 
ward, ist rein mechanischer Natur und wird dem ursprüng- 
lichen Gedanken nicht gerecht. 24. 25 Don — au?,uigleitf)en 
g auf g 1 aus ändern galfdjen inS GKeichgeWidjt 311 bringen / 
184,2 gefd)Winb] so / gcfchtoiubcr HC; der Gomparativ ergib! 
keinen Sinn und wurde wohl nur durch das folgende Wort 
Wieb er veranlasst. Nach Wenn ist id) von Goethe gestrichen I 
4 befriebigt ift g in offen gelassener Stelle I; das nach Wenn 
Z 2 gestrichene id) beweist, dass Goethe hier ursprünglich 
eine activische Verbform dictirt oder doch im Sinne hatte. 

6 \o Wenig gl 11 id) fehlt / *i3 fiauptfüdjlid)] bie ()nupt= 
färijlidjfte g für hauptiäd)lid)e I, John auf Riemer aus erstcrem II 
vi. ta an — Ijat g mit der eben bemerkten Abweichung aus 
()auptjad)lid)c ©chulb hat an bem Süitfet unjerer jungen Seutc 1* 
14 vor Unter Absatzzeichen gl is im — Diamt g für ?(rjt / 
•sa gehalten] so I erhalten HC; der Schreibfehler erhalten ent- 
stand wohl unter Einfluss des vorhergehenden Worts munter 
vgl. zu 184, 2. 24 WotjlWolleubcu uorforglidjeu g für würbigeu / 

staune» von Goethe, doch nur aus Versehen, gestrichen 
in 1 26 augeublitflid) g aus in bem ^lugcublitf / gejunfcn 
g aus berfunfen I 185, 5 bal g aus ba es /; letzteres wohl 
nur Hörfehler. 7 überrafdjenb -Würbe g I 19 vor uon ist aber 
von Goethe gestrichen / 38 immer g für fur3 borhcr oben 
auf ber 3i ltltc l 186, 10 ja g I 15 uu§ nur] so I, fehlt 
HC; un» nur stehen in I am Zeilenende. 17 ift.] Auf den 



58 Lesarten zu Band 24. 

mit diesem Wort sehliessenden Abschnitt sollte ursprünglich 
unmittelbar 193. 21 folgen, wobei sich Goethe nur einen 
kleinen Übergang vorbehielt, wie ihn 193,17 — 20 wirklich 
bietet. Dass nämlich der zwischenliegende Theil (186, is— 
193, lfi) nicht von vornherein geplant war, sondern erst nach 
dem Schlussstück des Capitels in Angriff genommen wurde, 
ergibt sich aus der Paginirung, die H aufweist. Hier 
steht 2>er — ift. 186, 13— 17 zu Beginn der Rückseite von 
133 b ; der Rest des zehnten Capitels, also 186,18—195,6, 
steht auf der übrigen Rückseite von 133 b und auf 134. 135. 
136 a . 136 b ; c i as elfte Capitel 196, 1 setzt mit 136° ein und 
mit lüteber 197, 15 beginnt 136 d . 136° und 136 d aber tragen 
die Spuren einer verwischten Paginirung: 136 c steht über 
ursprünglichem 135, 136 d über ursprünglichem 136. Dies 
alles nun erklärt sich so : die Reinschrift des elften Capitels 
ward angefertigt oder wenigstens begonnen, ehe der Schluss 
des zehnten Capitels seine endgiltige Fassung erhalten 
hatte. Für diesen war die Einfügung bloss eines neuen 
Blattes vorgesehen, das die Nummer 134 führen sollte. 
Dieser Raumdisposition entspricht aber nur der Text des 
Blattes, das 193, 21—195, 6 in erster Fassung enthält. Indem 
der ursprüngliche Schluss sich dann später noch um 186, 18 
— 193, 20 erweiterte, ward es nöthig, statt des vorgesehenen 
einen Blattes deren vier einzulegen. Goethe bezeichnete 
diese nun mit 134. 135. 136 a . 136 b und demgemäss waren 
für die Anfangsblätter des elften Capitels die Nummern 
135. 136 nicht mehr vacant, sondern mussten durch 136 c . 
136 d ersetzt werden. 186, is— 193, 1« An Stelle dieses Theils 
sollte ursprünglich die unten angeführte, ganz abweichende 
Fassung stehen, die in den drei Niederschriften *3 2 1 vor- 
handen ist. 2 enthält unter diesen Niederschriften allein 
den vollständigen Text und durfte im Folgenden um so eher 
zu Grunde gelegt werden, als 1 nur eine Abschrift von 2 ist. 
2ßttf)elm an ^otatien. 1 ) 
[1] Söäre mir burdf) bidj oügeltebtefte, aütfjcucrftc ^rcunbin, 

') In *3 steht der Brief ohne Überschrift und es gehen 
ihm die Worte SBefndtj brtj bet Ücuite. S3etouuberuttg. ©hutbe. 
voraus zur Andeutung des Theils, dem er folgen sollte. 



Seite 186, 17 — 193, le. 59 

jebcä 1 ) Otätftfel bcr Söclt ttidjt 2 ) frfjou im borau* gelöf't; fo hätte 
mit beut ein 8 ) neue? ^id)t aufgeben muffen. SBa3*) an bir fiel; 
afö ©ibfelflamme eineS") frfjönen uolUommeiten Safetyträ erroeift") 
t)ab id; biet abgefonbett 7 ), einzeln gefiiubeu, tote e3 fiel) ol» 8 ) @lm3= 
fetjer, ot3') eine flattcrnbc 10 ) £aube auf 11 ) bie 12 ) irbifdjeu ©ipfet 
nieberläfjt. 9iid)t maö i:! ) fic ift, beim 1 *) bieg to&te unau3fbtedj= 
lid), aber toaä id) in ifjrcr Umgebung gebadjt fiubeft bu auf btty 
licgeitbcu blättern, bie id) 1 "') in einiget Geljufiidjt uad) beiuer 
föcgeuluart nieberfdjrieb 15 ). 

[II] ©ie fointte 16 ) bie Söelt nid)t burdj ben") flßttoet feiiuen 
lernen 1 "), baä bolbcfte Organ bat MtS jjugetf)eilt ift mar i()r un= 
braudjbar; bagegeu 1!l ) cntloirfelte fie ein Ijöljcrc», Ijödjflei, aber 20 ) 
fo rein, fo bollfommeu bnfj e» fid) roie btomeff)eifdjeä geltet 

gleid) auf beu erftcu TOcufihcn tjättc uiebertaffeu föuueii, um i()it 
uitb bie gatiäe 7cad)fommeufd)aft }U beleben. 

[III] Sdifnug 21 ) uub (5ube beS SBefttebenS ift ein» bei) i()r; 
beätoegen t)ä(t mau fie für toeife tucil fie fdjon ba ift toobin bie 
anbeut fid) feinten. 

') all [ebe§ *3 2 ) fehlt, natürlich nur aus Versehen *3 
3 ) fehlt *3 4 ) 2öa» — nieberfdjrieb (Schlusswort des Briefs) 
Der diesem Stück entsprechende Passus ward in *3 im fort- 
laufenden Text nur durch das Wort lageburi) angedeutet, 
auf der Rückseite des Blatts aber nachgetragen. r> ) eine» 
— 2)afetm§] einer frijbu[cu] tioIltüiu[menen| Statut *3, g aus einer 
fcfjoueu uollfoiuiueucu 2 •) fid) eriueift *3, g aus letzterem 2 
7 ) fehlt *3 8 ) aU eine *3 •) liric *3, # für letzteres 2 
,0 ) flatterubc teid)tc *3 »») fehlt in / durch Abschriftfehler. 
,J ) bie-6Ktofet] ba§ irbifdje *3 »■) toa§ uub toie *3 »*) beim— 
uuauefprerijlid), fehlt *3 l5 ) bie id) und uiebcrfd)ricb fehlt *3 
Ui ) Sie tonnte über einem gestrichenen unleserlichen Wort *3 a 
17 j i()ren "'3 a lH ) lernen — unbraurijbar] lernen. 6in anbreä 
•Organ in ibr auSgebilbet *3» lu ) bagegeu — fie] fie eutloid[elte] *3 
20 ) aber] unb für aber *3 21 ) Anfang — fernen] Der Schreiber 
schrieb in 1 an Stelle dieses Stücks aus Versehen den Spruch 
XIII, der nachträglich mit Blei wieder gestrichen wurde, 
ohne dass man den richtigen Spruch einfügte. 



60 Lesarten zu Band 24. 

[IV] 3dj fann mir fie nur immer 1 ) ol§ eine flamme benfett, 
bereit 2 ) ©ibfel unauffiattfam 3 ) ttad) oben ftrebt, inbem fie fid) in 
liebeboller (Memeinfcfiaft herunter fenlenb*), erleuäjtenb unb be= 
lebenb wirft. 

[V] ©o feljrt man immer 5 ) bom Unfafjtidjen junt ®(eid)= 
nife unb immer ju bemfelbeu ©leidjmfj aurüd. 

[VI] (Sinen 8 ) £)au3genoffen fanb idj bei) ifir Wie id) ifin 
am Wenigften bermutbete; einen treff lieben 9Jaturforfdjer, ber fie 
im allgemeinen unb allgemeiufteu bon ben größten unb fleinften 
(Jrfdjeinungen unterhält, Wofür bie ÜJtenfcben fid) bon jefjer inter= 
effirt haben unb fid) einig intereffiren Werben. 



[VII] 9Jkn 7 ) fagt aWifdjcu aWeb, entgegengefefcten 8 ) Wety 
nuugen liege bie aBatjr'fjcit mitten inne. 9 ) $eine§Weg»! 3>a3 
Problem liegt baaWifdjen, ba» uufdjaubare 10 ), ba§ einig tätige 
ßebcn in Düifie gebadjt. 

[VIII] 11 ) Sener ift e§ 12 ) ber ba§ Sorftebenbe au§fbrad) unb 
ba er fid) aud) Wobl erlaubt in fo guter ©efellfdjaft fiumoriftifd) 
ju fel)n fügt er bin^u: Wer Weta etwa* bon (Jlectricität aU Wenn 



J ) immer teieber *3 2 ) beren (Sibfel aus bie an ihrem 
©ibfel 3U *3 3 ) fehlt *3 4 ) herunterfenfenb - Wirft] herunter; 
feufenb erleud)tct unb belebt *3 5 ) immer — immer] bom un= 
erfafjlidjen immer jum ©leidjuifj unb *3 6 ) (Sinen — werben. 
(Schlusswort des Stücks) ist in der Niederschrift 1, die mit 
diesem Stück schliesst, mit Blei gestrichen. 7 ) aR des mit 
diesem Wort beginnenden Stückes befindet sich in 2 eine 
Schlangenlinie mit Blei. 8 ) üdZ *3 9 ) mitten inne für 
in ber s Dfitte *3 ,0 ) uufdjaubare — Sehen] unfenntlich unfdjau= 
bare ba% ewig fhätige Sebenbige al§ [ba% — al§ aus bie ewig 
fhätige Äraft] *3 ") Stück VIII lautet in *3 2öer Wei§ etWaS 
bon ßleftricität al§ Wenn er bei) 9kcftt eine $ahe fdjrrj[ar3c] $ahe 
ftreid)[elt] ober 33lij unb S)onner neben ihm leuchten unb braff[eln]. 
aSeicjet^ bafj man in fo guter (SJefcllfchaft humoriftifd) Wirb 12 ) %e-- 
ner ift e» y l aus 6r iftS 



Seite 186,18 — 193,16. 61 

er im ginftetn eine fdjroarje Äafce ftrcichelt ober SBIijj itnb Sonnet 
neben il)m niebevtcitdjteu itnb raffeln. SBieniet nnb Brie tuenig 
toei§ et aisbann bnüon. 

[IX] 1 ) tft fct)ü(3t ßid)tenbetgen fet)t (md), ob et gleid) alle* 
etuftet nimmt; feinet ©djtifteu tonnen mit waä aU bet tounber= 
batfteu Söünfdjeltutrje bebienen, mo et einen ©bafj macht liegt 
ein Problem uetbotgen. 

[X] $n oen flvofeeit lecten Sßeltraum jtotf(^en 9Qcar§ unb 
Jupiter legte aud) üidjtenbetg einen fieitreu (Siufall, al3 Äant 
f orgfaltig beroiefeu blatte, bafj bie bct)ben genannten Planeten 
alle* aufge3et)tt unb fid) angeeignet Ratten, roa3 nut in biefen 
Säumen ton SRatetie 311 finbeu gemefen; fagte jenet 2 ) febe^haft, 
nad) feinet 9lrt; toatunt foltte es nidjt nud) uufid)tbate äBetiett 
geben; unb bat et nidjt bollfoinmen lv>at)t gefbrodjen? finb bie 
neu entbedteu Planeten nicht bet ganzen 2Mt unfid)tbat, aufjet 
ben meuigen Slfttonomen, beuen mit auf 2Bott unb Dtedmuug 
glauben muffen? 

[XI] Set benteube SDcenfd) bat bie tounberlidje Grigeufchaft, 
bafj et an bie ©teile, too ba* uuaufgeli.if]te fyxobttm liegt, getne 
ein ^hautaficbilb 3 ) hiufabett, boi et nidjt lo§ metbeu fnuu, meun 
i>a* SßroHem aud) aufgelöst unb bie Stfahtheit am Sage ift. 



[XII] ©3 gehört eine eigne 65eifte3menbnug ba^u, um ba3 
geftaltlofe Jöttflidje in feinet eigeuften 8M 31t faffen unb e3 bon 
."pirngefbiuften 31t uutetfrijeiben, bie fid) beim bod) and) mit einet 
gemiffeu 2iHtflid)feit lebhaft aufbtiugcn. 

[XIII] Sie SJcenfchcu metben an fid) unb anbetn itte meil 
fie bie Mittel aU 3merf behanbelu 4 ) ba benn für lautet Sl)ätigteit 
gat nicht* gefchieljt, obet bielleidjt 5 ) gat ba? SBibettoattige. 

') Die Stücke IX — XII sind in *3 nicht vorhanden. 

2 ) fagte jenet g aus jenet fagte 3 ) ein ^hautafiebitb aus 

s 4.V()autafiebilbet 4 ) g y für anfebn *3 6 ) uielleidjt gat] hmhl 
ädZ •".•; 



62 Lesarten zu Band 24. 

[XIV] 1 ) 2)ie 2Kenfdjen hmubern fid) bafj idj e§ Beffer roei§ 
hrie fie unb e§ ift fein Söunber, fie galten fefrr oft für falfd) 
roa§ id) benfe. 

[XV] SBq§ mir ausbeuten, nio3 mir nomehmen, folltc fdjon 2 ) 
noHfommen fo rein unb fdjön fetjn, ba^ bie 2ßelt nur baran 3U 
öerbcrben fiätte, mir Blieben baburd) in bem a>ort()etC 3 ) ba§ 23er= 
fdjobeuc auredjt 3U rüden, ba§ 4 ) $erftörte hnebcr he^ufteEen. 5 ) 



[XVI] 6 ) 2In foldjen Unterhaltungen nimmt unfere Ijobe 
greuubin gern SInttjeil, »on (Befieimniffen ©otte* unb ber 9?atur 
fagte fie, foE man fid) unterhalten; in menfd)tid)eu Singen foE 
man roirfen. 2!a§ Sftbifdje roirb aEe§ unhnirbig foualb man 
barüber fpridjt. 

Ich habe die einzelnen Stücke des obigen Textes in 
den eckigen Klammern mit römischen Zahlen numerirt. In 
2 und in *3, soweit die Stücke hier vorhanden sind, herrschte 
ursprünglich eine andere Ordnung der Stücke, nämlich 
diese: I II III XIII XV IV V VII VI VIII IX XVI XIV X 
XII XI. Von diesen Stücken wurden X XII XI erst nach- 
träglich der Niederschrift 2 einverleibt, letztere gehörten 
nämlich zunächst der ersten Niederschrift des folgenden 
Theils 193, 21 — 195, 6 an. Sie wurden aus diesem Theil 
erst entnommen, als Goethe diesen schon früher vorhandenen 
Capitelschluss mit der nachträglich verfassten Zwischen- 
partie verbinden wollte. Bei dieser Gelegenheit nahm er 
zugleich die Neuordnung unseres Theils vor. Diese machte 
er kenntlich, indem er aR der einzelnen Stücke der eben 
angeführten Folge die Bezeichnungen 1 2 3 A C 4 5 
b a c d AA B e g f mit Blei beifügte. — Einige Sprüche 
des oben mitgetheilten Textes brachte Goethe später in den 
Anhängen zum zweiten und zum dritten Buch, in den 83e= 



J ) Stück XIV ist in *3 nicht vorhanden. 2 ) fdjon fo *3 
8 ) 3uftonbe *3 *) ba§ SBerlefete 31t feilen ba§ *3 5 ) Dieses 
Stück ist das einzige in 2, das nicht mit Röthel durch- 
strichen ward. 6 ) Dieses Stück ist in *3 nicht vorhanden. 



Seite 186, 1« - 193, 16 - 187, 26. G3 

trndjtnngen im Sinne bcr SBmtbercr und in KuS 2ftafaricn3 
2lrd)io, unter: VII steht (7 22,261; VIII— X G 23, 265; XI 
und XII C 22, 255; XIII und XV C 22, 220. 

*186,25 Reiter grüjjeubj fjciter, rirüfjcub J 28 auf unb abging 
# 3 für fdjieu 1 187, i eine jo (f für biefe / g jungen 
aus hinge I 9. io Sind) — Zöglinge g' für biefe guten Äinber 
finb / io ctroan g 3 aus etroa / 186, 18 — 187, u Ten — 
einzuführen.] ©teid) üon beut erfteit (Eintritt in biefein Ä?rei» an 
muf;t id) ein gfrauengünme« bemerfen uon fdjöner (ikftatt unb 
Don ruhigen betragen [tili in ©efcllfdjaft , mandpnal Dcvftänbig 
eiurebenb; getoöf)nlid) faj] fie in einiger (Entfernung nm fyciifter 
unb fiidte, bori) fdjicn fie aufmerffam gugutyfren ging leife fjin 
unb roieber unb modjte bie leijeften SOBinfe 3Kaforien§ uerfteheu. 
5Bon ben .£>au»gcnoffeu mar fie Angela genannt üon ifyrcr Lettin 
mit bem fügen Flamen ßngcl bejeidjnet fie fducn ba-3 ^auitoefen 
311 beforgen unb bie "JJfäbdjeu 311 fügten unb 31t leiten bic fid) 
bttvd) ba§ Sdjlofj unb um bie Same ber beroegten. [Absatz.] %fy 
mar in ben ©arten gegangen um 3?etir aufpfudjen bex fid) oft 
bertor unb bieämat nirgenb* 31t finben mar; id) jeiebnete eben 
in meine Sdjreibtafet merftoürbige 2Bortc bie id) in ber ©efetb 
febaft getjört unb mid) (ädjetub besfjnlb unb frijcrjenb berief. Sie 
roottte mir abgemertt fjaben baß id) befonber* aufniertfam fei) 
unb bic Wugeublirfe 311 fteljleu miffe unb ba* ÖJel)örte forgfättig 
auf3ubema()rcu. £a id) bie-3 toebet täuguen tonnte nod) luoüte 
fo geftanb fie mir bafj d)r eben biefe» ©efcfoäft Don SJafarien 
aufgetragen fei). [Absatz.] III 3roet)ter log. [^loenter lag 
//' als Überschrift.] leu anbent Würgen ging älMHjetm in ben 
Warten um J^etir aufjufudjen bcr fid) fdjou früb ftiüfcbweigeub 
unb f)eindid) entfernt l)atte; er begegnete Angela meldje fo eben 
im Segriff fefoien bie 33eete bearbeitenbeu s JJ(äbd)en weitere %\\- 
orbnuug 31t erteilen alte roaren t)üb\ä) unb reiuliri) gefteibei 
iljmu Staub unb Hjtet Sefcbäftigung gemäfe. II* * 187, 19 
fagte txg 1 1 21 oerfetjte jene] so II (nur dass hier Angela für 
jene steht) so 1 toerfetjte jene nach befriebigen HC u — 26 Tiady- 
bem — werben.] Zur Andeutung dieses Abschnitts steht g l 
äBunfdj baö SBorgelefene nochmals 31t lefen /// £a tonnte 
beim unfer greunb nicht uutertaffen bie Unterhaltung Don geftem 
Wieber aufuiiiefunen unb ben SBunfctj 31t äufjertt baS geftem $or= 



64 Lesarten zu Band 24. 

gelegene nod) einmal burdjjugefjen um fid) bamit näber 311 6e= 
freuttben. liefen äßunfd) berfefcte Singeta fann id) teidjt erfüllen 
bie gebadjteu SB'lätter finb febon in meiner ßteroabrf am , td) babe 
fie in baü> 2lrd)ib niebergelegt roo Sie merfroürbige "üiuge finben 
mürben, menn ©ie Qtit hätten beb, un§ 31t berroeilen. 77* *37 fübr 
fie fort] fagte fie III 28 augenblidlidjen ©efprad)3] 3lugen= 
Wide« im ©efbräd) 777, </ 3 aus letzterem I 188, 3 baben — 
fie] fabelt unb fie mad)tc III, g 3 aus letzterem I 6 fagt] so 
g 3 aus fagte 7 letzteres III und dann wieder 770; vgl. 
188, 1. 8 inbem] roentt III, g 3 aus letzterem 7 10. 11 finben — 
mir] finben unb mir fommcit III, g 3 aus letzterem 7, nur dass 
hier mir von Goethe gestrichen statt umgestellt ist, ein Ver- 
sehen, das erst von Riemer in 77 beseitigt ward. 12 Zweites 
rooäu] unb ju ber 777, g 3 aus unb 3U I; Goethes Änderung 
der ursprünglichen Lesart ward erst durch den Auslassungs- 
fehler in 7 veranlasst, rco ( ut mit Düntzer als Druckfehler 
zu behandeln und durch roorein zu ersetzen, ist demnach 
nicht statthaft. 13. 14 mufj — an.] mufj. 777, g 3 aus 
letzterem 7 ir> 2lngela] Slngela geftanb bafi fie eine grofje 
gertigfeit erroorben fold)c 9tefultate 31t inerten unb attf^u^eidjnen 
bie menn mir uid)t bie äJerantaffuug roiffeu aU barabor crfdjeineu 
un§ aber nöfhigeu burd) ein umgefcbrtcy finben unb erfinben 
rüdmärtä 31t geben unb wt§ bie giliation foldjer ©cbanfeu bott 
unten berauf raieber 31t bergegenroärtigen. [Absatz.] Slngela 727 
bem (Safte] ihm g x für mir 7/7, g 3 für letzteres 7 18 bei 
roeldjer (Gelegenheit] morauä 777, g für letzteres 7 22 $ügel= 
d)en] Äüdjeldjen 7777 23 feine g> für meine 777 24 fie] fie 
mir 777, g 3 aus letzterem 7 26 ibm, ba er] mir menn id) 
777, g 3 für letzteres 7 187,27—188,27 9Mne — borlegen, 
fehlt 77* *188, 28—189, 2 Unter — eintretenb,] SH§ id) in bie 
Zimmer eine» ©eitengebäube§ hiueintrat 7777, John auf Riemer 
aus letzterem 77 189, 5 irjn] mid) 777 7, John auf Riemer 
für letzteres 77 bineinblideu g 1 aus bineinfebaueu 777 6. 7. s 
er — feiner — fid)] id) — meinen — mir 777 7, John auf Riemer 
aus letzterem 77 8 biefen] tiefen feinen 7777, Riemer aus 
letzterem 77 9. 10 er — if)m] id) — mir 777 7, John auf Riemer 
für letzteres H 10 ber Änabe] er 777 jenen] jeben 7777 (Hör- 
fehler!), g auf Göttlings Vorschlag für letzteres 77 11 l)ie3it] 
ba3u 777 12. 13 unb — fyabe.] beim er motte einmal bor utlemal 



Seite 187, 26 — 190, 92. 05 

fdjreibeu lernen um an £)crfilien audy au* ber ^erne feine Siebe 
feine fortbauernbe i'etbenfdyaft bc3eugen 31t fönnen. [um — fönnen 
mit Blei gestrichen] III 188, 28-189, 13 Unter — 1)aU.] Um 
aber biefe 3 u f ö 3 e otfobatb 31t erfüllen führte fie ben ^reunb in 
baZ .£)au3 ßiirücf roo fie ibn fdye^cub uutertocg» ein 6$eheimni3 3U 
offenbaren 3ufagte. SBalb aber tief] fie ilyn einen 23orbang leife 
bei) ©cite hebenb, in ein (Sabinet feigen roo er 31t feiner großen 
Ukrrounberung feineu gelir. febreibenb an einen pulten filjeu fatj 
unb fidy btefen uuerroarteteu O^'f? tiirfjt cnträtfyfclu tonnte, batb 
aber belehrt rourbe, iubem er bernafjm, ber ftnabe lynbe ilyr er= 
flärt, er roolle ein für allemal fdyreiben lernen um feine fort= 
bauernbe Setbcufdjaft A^ctfilieu fdyriftlid) bc3eigcn 311 fönnen. II* 
189, 14 llnfer] Kein Absatz II 15— .18 biete — berbor.] gar Diele 
roob/lgeorbnete ^abiere geroab,r roarb; SRubtifetl mandyer ?lrt fanb 
er angeheftet 1 ) bereit ^iifatnitictitrcffcit bier am Orte fie um= 
ftänblidy erflärte; fie ryabe nämlidy ben Auftrag bou SJiafarieu 
roa§ in ber Gkfellfdyaft roidytige* gefprodyen mürbe II [II bricht 
hier ab.] i* 23or3Üge g 3 I 19 berfelben g 3 aus beffelben I 

Angela g 3 für 2ftafarie / 22 eigener g 3 für einiger I 22. 23 
darauf — SDtanufcripte g 3 aus Sie geftern borgelefeuen 3Jknu= 
feripte legte fie ibm / 24 bem ^Begierigen g* für ibm I 25. 26 
ju — uebmeu.] einfidyflid), bielletdjt audy abfdyriftlid) 31t bebienen /, 
John auf Riemer aus letzterem H 27 befdyeibcn g 3 aus be= 
fcrjeibentlid) I 190, 1 adjtete — Apeftc g 3 aus roaren ibm bie 
«Sammlungen I 2 faum 3ufammenfjäugeuber g aus unjufammen= 
fyängeuber I 3 roaren e3 g 3 I ifjre g 3 für bie J 5. 6 ber= 
mittetft — @rfiubeu-3 g 3 aus burdy ein umgefebrte? $iubeu unb 
(Srfinbeu / 7. s roo mögtidy g 3 für roieber I *9 Sludy] so g 3 I, 
ohne Absatz HC bergleidyeu g 3 für biefen I 9. 10 3lndj — 
einräumen, g 3 1* 13 roiffen g auf g 3 1 u begab g 1 für ber= 
fügte *ü 15. 16 uidjt — ibr. g 1 aus ftanb nid)t ofyne einige 
23er(egenbeit bor itjr, bie fie 31t berfftetyn] fdjieu. *II 16 feilte 
mit Absatz für unausgeschriebenes Apeute ohne Absatz *1I 

fprady er üdZ *ZZ 17 — 19 bei— testen] bie idj geftern 
ben ganzen lag nidyt goferyn, meine *II, g 3 aus bie iri) geftern ben 
ganjen lag leiber nidyt gefetyen meine I 19 nun] nun befeuu 
idy S^nen [unausgeschrieben und undeutlich] *II 22 gönnen 



l ) Nach angefyeftct ist unb gestrichen. 
©oetDe-3 Werfe. 25. «b. 2. Slbtl). 



66 Lesarten zu Band 24. 

— 3Bobttb,at.] eröffnen fie e§. [eröffnen nicht sicher, weil ver- 
wischt] *II 23 3u] fd)on[?] 31t *II 24 fbredjen ©te roeiter] 
fabreu fie fort *III, John auf Riemer für letzteres H rounber= 
barer] rounberfamer *U 25 fufir er fort, fehlt *II, g 3 I 
*191, 4 93emüt)ung g 3 aus äBemüb/ungen I 190, 25—191, 4 ernften 

— -guminelälicbter] |)immelafunbigen [aus ©ternfunbigen] nodj [?] 
geft . . [?] ein befonbreS [befonbte§ üdZ] berfd)IoJ3tt[e§] %a<$) 
unter ben pgänglictjen [3ugänglicben für offnen] ©djranfen 
mit ber .^nfcfjrift 2Jiofarien§ Eigenheiten baZ olle» 3nfam[men] 
läfjt micb oermutben, bie 33emübung um bie Stftronomie [9lftro= 
nomie für ©ternfunbe] *H* 191, 6 bielmefjr fei 3U] biel= 
meb,r §ab id) *II, g 3 für genug id) f)abe I 1 bier fehlt *II 
s berborgen] 3um ©runbe *Z2 9 müfde] so *III mufjte HC 
10. 11 hriffen§roertber] so *II roicbtiger I— C; toid)tiger wurde 
durch rotcbtig Z 9 veranlasst. 14 3U — mödjte] bergönnen tootle 
aus binsufügen tootte *U 3)iefe§ mit Absatz *II 14. 15 35tefe» 
3U getoäbren] biefe* 3U leiften für §ie3u *II *it. 18 §au§= 
freunb] §au§fremtbe IH 16 — 21 merfroürbiger — fübren.] fon= 
berbare* Eingreifen, if)X unbermuff)[et]e3 Gürfaffen blieb un§ nidjt 
berborgen *II* 21 — 23 Soffen — belfen.] Soffen [Sie] micb, 31t 
Sbnen reben crft gteicbnifjroeife unb 3toar in b[em] *II (mitten 
abbrechend.) 24 2Bie] ohne Absatz II, mit Absatz g 3 aus 
letzterem I. In II findet sich vor 2öie von Goethe ge- 
strichen: ^d) fjabe biebon im Anfang and) nur gleicbnigtoeiS 
reben mögen unb 3toar in bem ©inne rote id) Sfbnen biefeS 2Bnnber= 
bare jetjt bertraueu fatm. und zwar ist 3fd) — mögen mit Blei, 
unb — fann. mit rother Tinte gestrichen. Für die mit Blei 
gestrichenen Worte steht von Goethes Hand, ebenfalls mit 
Blei, dritter %aa j . Mit diesen Worten aber deutet Goethe den in 
eigenhändiger Niederschrift vorhandenen Theil 190, 14 — 191, 23 
an. Dieses Stück also verfasste Goethe erst, nachdem 191, 
24 — 193, 16 bereits dictirt war. 191, 24 — 193, 16 aber sollte in 
seiner ursprünglichen Gestalt offenbar direct auf den mit 
bergegenroärttgen. 190,8 schliessenden Abschnitt folgen: denn 
auch 190, 9 — 13 entstand erst nachträglich , wie daraus er- 
sichtlich ist, dass 190, 9. 10 5lud) — einräumen erst von Goethe 
mit rother Tinte angefügt ward und 190, 10—13 ^ebod)— lüiffen 
erst zu Beginn des Dictats I 190, 14— 193, 16 steht. 190,9— 
13 wurde verfasst, weil durch den Einscliub des 'dritten Tags' 



Seite 190,22-192,25. 67 

ein Abschluss des vorhergehenden Theils nöthig wurde. Dass 
der 'dritte Tag' noch nicht geplant war, als Goethe das 
Stück 191, 24—193, 16 dictirte, geht auch daraus hervor, dass 
es hier ursprünglich hiess nidjt cfjcr jcbod; tarn fie hierüber 
jur (Sinheit unb Beruhigung als bi» fie ben 23eiftanb, bcn greunb 
geroonnen fjatte, bcn fie geftern fennen lern[t]en (vgl. die Les- 
art zu 192, io. n) as fidjtltdjeu] so II fittlicfjcn I—C; letzteres 
natürlich nur auf Hörfehler beruhend. 25 — 27 feien — ent= 
roicfeln] Jollen in feiner 9catur Verborgen liegen, unb fidj an« 
ihm nach unb nad) entroitfetn g 3 aus liegen in ifyn uon 9catur 
üerborgen unb entnadeln fich au» ihm nad) unb nad) II 27 bafj] 

— SBett] bergeftalt, bafj ihm nichts // 28 fomme] fommt g' 
aus fomme II er # 3 II 192, i gelebt] so II gehabt I—C; 
letzteres kann nur auf Hörfehler des Schreibers beruhen 
oder darauf, dass Goethe beim Dictiren seine Vorlage 
falsch las. finb] fctjcn g 3 II, für letzteres I tote mit 
Tinte aus fo roie I fdjetnen roitt] fdjeute g 3 aus fd)cint II 
2 Serbältniffe] ßtemente II *192, 3 fobann fidj g 3 aus fidj 
fobatm I 3 — 5 rufjenb — eingeboren.] rnfjenb unb fidj fobann 
nad) unb nad) cntroitfelnb unb immer beutlidjer belebenb, ctn= 
gebogen, g 3 aus ruhen unb fid) nad) unb nad) cntroideln unb 
immer bcutüdjer beleben. II* *io. n fennen lernten] fjabeu 
fennen lernen g 3 aus fennen lernen II haben fennen lernen I, 
John auf Riemer aus letzterem H beffen — lernten] ben fie 
bei) un» geuugfam Ijaben fennen lernen g 3 aus ben fie geftern 
fennen lernen II* 12 311» — Don g 3 aus Ungläubig Dom II 
13 mar er] unb 17, # für letzteres I 14 ctroa g 3 II u. 15 
benn — geftcfjen # 3 und g 1 aus ba fie geftefjen mufjte II 
15. 16 genoffen] gehabt III, John auf Riemer für letzteres 
H 17—20 haben — toerglidjen,] haben, ferner berichtete fie 
roie Diele %at)xe ihre» Sehen» fie [haben — fie g 3 aus h aoe n; 
roie fie benn audj biele Satjre ihre» Sehen»] bie innern 6r= 
fdjeinungen mit bem äußern ©croahrmerben 3ufammengef)alteu 
unb oerglidjen. II *24 geuauefte] genaufte II— H 20—25 aber 

— barau»,] ^ierin aber niemal» eine Übereinftim[mung] finbett 
fönne. 2er SiMffenbe liefj fid) fjierauf [Ser— hierauf g 3 aus (fr 
ließ fidj] alle» roa3 fie fdjaute auf[§] genaufte öortragen, ftettte 
23ered)nung an g 1 auf einem andern Blatt für Sllte» biefe» 
root)l erroogeu überzeugte fid) unfer ^orfdjer dies g* aus 9cadj 

5* 



68 Lesarten zu Band 24. 

unb nach, aber überjeugte ftd^ unfer greunb, II* 26 foroofit r/ s 
für nur -ZT 27 Dielmefyr g 3 für auch 17 ein fehlt II -zs— 
193,2 betoege — beftätigt.] betoege, toe§fialb et 93erecfinungen an= 
[teilte, bie auf eine unglaubliche äßeife burcfi ifire Slusfagen he= 
[tätigt tourben. II 193, 3 ©oöiel— biefjmal] Slefir barf id) Sitten 
bie»mal niefit II 4 biefe»] bit* II eröffne id) nur] eröffne nur 
g 3 II eröffne nur g aus Eröffnen nur 2", aus eröffne nur H 
5 niemanben] niemanb 77 6 foHte] toürbe II 6. 7 Verftänbige 
— 2Bot)ltoolien g 3 aus ©elbftberftänbige unb Vernünftige II 
s 5tuft,erungen und zweites für fehlt II n bie] biefe II, eine 
Lesart, die doch wohl auch Aufnahme in den Text verdient 
hätte. 14 ^ntereffen] ©efcfiäften II is mein greunb g 3 II 
*n unfer mit Blei aus unfrer 77 tüaxb unfer SBanberer] roiebev 
toarb er nun *7* 18. 19 SBelefirenbe fant] Sefirreidje tarn 
ba *I 19 9cad)ftef)enbe§] folgenbeg *I 23 fönnte. 2>iefe] fönnte, 
unb bie IV fönnte unb biefe III fönnte; unb biefe II gerabe] 
immer IV bebenfücfiften g l für ftfitimmften IV, in IV folgten 
dem mit diesem Wort scbliessenden Abschnitt ursprünglich 
die Seite 61 angeführten Stücke X, XII, XI ; wegen der Um- 
stellung dieser Stücke vgl. Seite 62. *i4. 25 3" — junge] 
[Absatz.] 2>iefe Setrachbung fiabe id) Korjügtid) über meine Neffen 
ansuftellen urfadje gehabt über ben jungen III 3 U biefer S5e= 
traefitung §at mir bezüglich, biefer geliebte s 3teffe Einlaß gegeben, 
ber junge 1 ) g aus [Absatz.] SHefe ^Betrachtung fiabe icfi bor= 
3ügtid) über meinen Steffen anauftelten Gelegenheit gehabt, über 
ben II 26 ©eltfame] tounberlidje III äßunberlicfie II 27. 2s 
tote — befianblen] mefir aU biüicfi fdjonenb unb liebenb toie ©ie 
fageu behanble III toie jene fagen, mehr aU billig, fcfionenb unb 
liebenb befianble g aus toie ©ie fagen, fcfionenb unb liebenb, mefir 
aU billig, beljanbett II 24 — 28 3 U — behanble.] [Absatz.] Unb 
biefe§ ift e§ eben, toa§ meinen [meinen g 1 aus meine] 51effen, über 
ben ©ie in ber gamilie fo biel 2ßunbertiche§ beruommen haben, 
beunruhigt, too niefit unglüdtid) madjt: ©ein lange§ Reifen, 3ln= 
uafiern, 3aubern toei* ich nicht 3U erflären, bie Urfacfie glaube 
icfi 31t ahnen TV* 194, 1 vor Von g ' Absatzzeichen IV 
2 muntere fehlt IV— II 3. 4 barin — 9Jiei[terfcha[t] mit &IM 
barin IV— II 4— s fortfefiritt — foEten.j fortfefiritt; und hier- 



1 ) Goethe Hess jungen aus Versehen stehen. 



Seite 192,25 — 194,25. 09 

nach weiter nichts als g 1 ein Einfügungszeichen IV fort 
fchritt aud) toaa er Hon fHctfcu fdnicftc mar immer bar [sollte 
heissen ba%] }arfte feinfte fünftlichfte Don -franbarbeit bei* onf 
ba* Sanb hinbeutete roo er fid) eben befanb ['? unb ba% e§] nur 
hevüor bringen fonnte /// fortfdjritt; aud) mar aHe§ toa§ er 
bon Steifen fdjidte immer ba* Äünftlidjftc, -ßtügfte, ßarteftc, 
feinfte Don .£>aubarbett, auf ba* Sanb hinbeutenb , mo er fid) 
eben befanb unb roetdjeä mir erraten füllten. II *n 311m Gin= 
greifen] 3itr Ifjeilnahme 7", John auf// 1 für letzteres H a — la 
£>terau3 — ^Betrachtungen] ,311 fittlicheu Vetradjtungeu toar er III 
Iroden 3U allgemein fttttidjen 33etrad)tungen mar er g aus 3" fttfc 
lidjen 33etrad)tungen mar er II* 13 im — ©eheimen fehlt III II 
16 jüngere] jüngere, meber gegen Verroanbte noch grembe, III II 
jemals fehlt HI, g* II u 3lber] allein III II angeborne] 
angeborene / 19 fogar fehlt III, g für eigenhändig ein- 
gefügtes rooht 77 so ba mo] roenn III II 21 irgenb ein= 
mat] hier unb ba III II als ©chulbner] für einen <£d)ulbner 
g 1 aus für einen Scbulbtgen III ersteres II aa befemten] er= 
fennen Hill 194, 1—22 23on — befeunen.] Dieser Abschnitt 
sei in seiner ersten Fassung noch einmal im Zusammen- 
hang angeführt : [Kein Absatz.] 25on 3"9C"b auf cutroidelte fid) 
in ihm eine geroiffe tedjnifdje gertigfeit, ber er fid) ganj bingab unb 
mit Ctflüd barin fortfdjritt; 3" fitt(id)en 33etrad)tungen mar er nicht 
aufgelegt, aber er befafj einen rounberbar feinen practifchen 2act 
bes föuten unb 2?öfen, be§ Cbblidjen unb llulöbtidjen, bafj id) 
ihn toeber gegen Gittere nod) jüngere, meber gegen Verroanbte 
noch j5 rcmoc - toeber gegen DBete nod) Untere habe festen feben; 
Mein biefe angeborne ©eroiffenfjaftigfeit, ungeregelt, mie fie mar, 
bilbete fid) im Sinjelnen 311 grillenhafter Sdjroädje. Gr mochte 
fid) Vflidjten erfinben, menn fie nid)t geforbert mürben unb fid) 
gan,j ohne -Jlotf) hier unb ba für einen Sdjutbner erlernten. 23—25 
9lad) feinem ganzen Jteifeoerfahreu — nach ben Vorbereitungen — 
glaube id)] ?ln feinem ganjen Steifeüerfahreu — an ben 5k>r= 
bereitungen — glaube ich ,31t entbeden III II 2(n feinem galten 
9teifeoerfahren — an ben Vorbereitungen — glaube ich I—C 
(d. i. IHo-H&C). Goethe dictirte ju entbeden in I otfenbar 
absichtlich nicht mit, um die schnelle Aufeinanderfolge des- 
selben Worts zu vermeiden. In I schliesst sich nämlich an 
roohl gebe (195, 1) ein Satz, der mit den Worten beginnt 



70 Lesarten zu Band 24. 

9ttit ollem 91ad)finnen Ijabe id) ntcbt entbeden fönnen (vgl. zu 
195,1—6). Wenn Goethe aber die voraufgehende Praeposition 
an unberührt Hess, anstatt sie nun passend in nad) oder au§ 
zu ändern, so beruht dies nur auf Versehen. In H 3 - fällt 
der Anstoss für 31t entbetfen weg, weil hier der mit den 
Worten 2JHt allem 9tad)finncn babc id) nid)t entbeden fönnen 
beginnende Satz durch einen andern ersetzt wird, in der 
entbeden nicht wieder vorkommt. Gleichwohl schien es 
methodisch richtiger, die Praeposition im Sinne von Goethes 
erster Correctur zu ändern als das ursprüngliche 3U entbeden 
wieder einzusetzen. 26 jetst] gegenwärtig III— I Das seit i? a 
auftretende jetjt beruht auf Unachtsamkeit des Schreibers, 
der sich hier gerade so wie gleich nachher (vgl. die folgende 
Variante) ein Synonym in die Feder laufen lässt. Aber da 
Goethe bei der Revision von J? a eine Kürzung vornahm, 
durch die gegenwärtigen (195, 2) in unmittelbare Nähe rückte, 
so ist an unsrer Stelle der Ersatz von gegenwärtig durch 
das synonyme jetjt ganz im Sinne Goethes und war daher 
beizubehalten. 27. 2s Wobon — mürbe] unb Wo er fid) befreit 
unb etlöf't füblen mödjte III, g aus letzterem II 2s bet= 
nehmen fönnte] erführe III II 194, 2s— e rcobl gefje — fegnen.] 
rooblgelje; id) Will 3dmen barüber näbere HuSfunft geben. [Ab- 
satz.] ©te tl)at'» unb ber bertraute greunb eilte nunmebt fetner 
neuen Seftimmung 3U. III W\t altem ^adjfinnen tjabc id) nicfjt 
entbeden fönnen roeld)e allenfalls 1 gemeint fet) [allenfalls' — fet) 
g aus gemeint] audj finbe [finbe g für t)abe] id) nid)t bie ge= 
ringfte ©pur bon irgenb einem fold)en Skrbältnifj bor feiner 2lb= 
reife, ferner maltet offenbar babeb, eine 91amen3betWed)felung 
ob [Slbtetfe — ob g aus 9lbteife, aud) maltet babeb, offenbar eine 
9lamen»betWed)felung] bereit 2lufflätung mir Sbnen auftauen. 
9iebmen Sie gegenwärtigen S3rief mit unb bereiten [bereiten g für 
berfcbaffen] unferer g-amilie ein glüdlid)e§ gufammentteffen. 2twf s 
richtig geftanben id) münfd)te ibn auf btefer (Srbe nodjmals' 3U 
feben unb im 3lbfd)eiben ib,m l)er3lid) ju fegnen. John nach 
Dictat für letzteres II Woljl gebe. 9Jlit allem Diadjfinnen 
fjabe id) nid)t entbeden fönnen, Weld)e allenfalls 1 gemeint feb, bcnn 
id) finbe nidjt bie geringfte ©pur bon irgenb einem foldjen 33er= 
bältnijj bor feiner Slbreife. gerner Waltet offenbar babei eine 
•Jiamenabetroecfiöluug ob, beren Slufflärung mir $bnett auftauen. 



Seite 194,25-199,18. 71 

[Nach jutroucn. ein Einfügungszeichen g 3 .] Nehmen ©ie 
gegenwärtigen Sßxief unb bereiten unfrer gamitic ein giütfltd)c§ 
3ttfonunentteffot. Slufridjtig geftanben: tdj roünfcfite ihn auf 
biefer (hbe nodmtahS 311 fefjen, unb im Stbfdjeibcu ihn Tjerjlid) 311 
fegnetl. I; letzterer Text kehrt in fl» mit folgenden Ab- 
weichungen wieder: 91amen3bcrroed)feluug [9iamen§berh)cd)§= 
lung !]'■, ob nach ftatt, letzteres kam dem Schreiber in die 
Feder, indem ihm statt mattet ob das synonyme finbet ftatt 
vorschwebte ; das Einfügungszeichen nach jutrauen. bleibt 
unberücksichtigt; 3 u f Qmmen finbcn g 1 aus gufammentreffeu 
[letzteres I]. Endlich ist der Passus 9Jiit — 3utrauen. nach- 
träglich von Goethe mit Blei gestrichen. 



Gitfteä ©apitet. 

196, 1 @ilfte§ John mit Blei über ausgewischtes g l Qetyv- 
te§ H 3 -Machbem] Der mit diesem Wort beginnende Theil 
folgt in E unmittelbar, doch auf neuer Seite, auf den 
Brief, dessen Schluss sich Lesarten zu 113, 16 angegeben 
fandet. 3. 4 Söitfielm — au§gerid)tet] SBilfielm *** bergeftatt 
feine ßrjäfalung geenbtgt J 7. 8 am — mir] noch am ©djlufj 
einen Stuf trag gegeben, mir noefi J 9 anbere] Slnbre J u 
3uftanbe] ßuftanb JE 197, 2 nehmen] haben J 4 feinet 
rocge§] feine§roeg§ J—H s barf] fann e* J 6 unb] unb 
Sfmen J 19 fei e§] fe^'3 J 25 Sie fierfömmlicfie ßreisfafirt] 
Sie grofje 2our J Sa3 grofjc 2Bauberuugö=Stbeutt)euer E, g für 
letzteres H 26 beftehen] madjeu J 28 fid) aber] so J^ aber 
ich HC ' 198, 6 hatten] so JE, fehlt HC 7 ehe] al§ J 
13 anbere] Slnbre JE ruhen] rufin ,7 26 biefem — 2tu§füfirung] 
bat Übrige war ifim J 27 erfuhren] erfafiren J 199, 1 unferer] 
unfrer J 2 ausgetrieben,] aufgetrieben unb J 3 311 färgtidjcm 
@rfa£] 3itr (Srfetmng J 4 auberWeit] anbcrWcitig J 5 bon] 
bou ber J 8 al» ^auafialtcr] in ber -!pau§fialtung J aU $au& 
hälter 2£ 9—12 9£ach — eitt3ugreifen] ©eine grau roar geftorben; 
feine Sodjtcr, bie man nur ba* nufjbraune 9J(äbcfien nannte, roar 
3U jung, al§ bafj fie hätte eingreifen fönucn J 1«; miifjt'] mufete 
JE 17 ßoslöfenj 2tbfd)iebncfimen J bie] unb bie J 18 ben] 



72 Lesarten zu Band 24. 

unfern J 200, 5 eigne] eigene J 15. ig bielt — botbbeilig] 
toaren 23erfprecbungen mir beilig J 25 ein] aU ein J 201, 5 
gefaxt,] gefaßt unb J n erweitert] so JE, fehlt HC 18 nicht] 
so J-E", fehlt J7, vor an (Z 17) (7 21 fpeif'te] föielte J 25 nie] 
jemal§ J 202, g. 7 3U — aber] gut ju meiner bisherigen SBe= 
bienung, aber feine§toeg§ J 10. 11 ©elbangelegenheiten] ®elb= 
angelegenheit J 14 ettoa§] toaS J n beläuft] belauft J 20. 21 
nadj binlt] nachiommt J 21 anbern] anbere J 203, 2 abhänge] 
abbange J 4 um fehlt J 19 getilgt] so J, oertilgt E 1 — C; 
getilgt passt besser zum Subject ' ein unauSlöfdjticher ©inbrud 
als bertiigt, letzteres ist offenbar nur ein Schreibfehler, der 
unter Einfluss des vorhergehenden öerbedEt entstand. 20 er= 
neut] so J, fehlt E—C 23 auf mid) gelaben] so JE auf= 
geloben HC 26 in — ^Briefen fehlt J 28. 204, 1 biefcn 
5ßunct] auf biefen 5J3unft ettoa» J 204, e Seltener] ©eltner JE 
12 nähere] toieber nähere J; toieber fiel in E vermuthlich wegen 
des gleich folgenden toieber aus. Es empfiehlt sich also 
nicht, an unsrer Stelle toieber mit Diintzer wiederherzustellen. 
fie] so E und schon St wieder ich JHC; der merkwürdige 
Zufall, dass in H der Fehler J's selbständig wiederkehrt, 
erklärt sich aus dem Vorausgehen zweier ich. 19. 21 mir 
fdjien — ©chidfalS] fo fcheint mir, bafj — ©chidfal» getoefen J 
26 bie 9teue] biefe Steue J 205, 13. 14 besicherte] berfichert J 
22 %af)x] ^ahre J 27 mittoirfen] thun J 206, 3 fdjriftlich] 
enttoeber fdjriftlid) J g tiefer] so JE £er HC s <Sr] SDßiI= 
beim J 16 ber] ber nun J; nun fiel in E wegen des vorher- 
gehenden nunmehr aus; auch hier also wird man das Wort 
nicht mit Düntzer wiederherstellen; vgl. zu 204, 12. 23 nidjt 
Göttling aR H SSalerinen] so JE, vor nidjt HC 25 mid) 
vor tum J 207, 9 fürchtenben] befürchtenben J u Sanbbaueg] 
SanbbauS J 28 toie oft] toann J 208, 9 ^>erm] -Iperr JE 
15 fonberbaren] fonberbareJ— H 209, 7 gelbbaue§] ftdbhauZJE 
10 bofilommen] fo J 11 gemäfj] fo gemäfj J 12 burchau§] fo J 
12. 13 Ort; er] so JE orte; er HC 13 berfetben] so JE, 
fehlt HC; doch steht in H nach Urfacrjen ein Bleizeichen, 
das wohl andeuten sollte, dass hier ein Wort ausgefallen 
sein müsse, vgl. zu 76, 1. 14 begriff] begriffen J 27 allem er= 
beglichen] aEen erbenftitben E allem erbentlichen Göttling aus 
letzterem H; Göttlings Correctur ging mit Recht nur in 



Seite 199,18 — 216,15. 73 

ihrem ersten Theil in den Druck über; vgl. zu 60, 27. 
210,4 ergöfctl ergebt C n n biefem] bem ./ 2:5 SEefen] so J 
9Jtäbd)eit E—C\ SBefett passt zu dem folgenden Satz nun — 
entgegen besser als 2Jcäbchen, das dem Schreiber von E aus 
X 19 noch im Sinne lag. 211, 1 fehr] so JE, fehlt HC 
1. 9 unb — geroefeu] um — ^u fet»n J 9 bann fehlt J 12 roarb] 
toar J 16. 17 beiuiftehen] bei.utftchn J 33 beibe] bie J lt. ben 
GJaftjimment] so JE bem ©aftummer 7/C 212, 10 len folgen* 
beu borgen] S)e3 onbern äRoxgenS ■/ 20 bei nußbraunen !Diäb= 
chens] ba§ mttjbraune 2Jcäbd)en J 29 ba« Sßeitere] bie Warf)* 
riebt J 96 warmem] warmen J ss das zweite unb fehlt J 
213, 8 einer] ber J 9 beiber] bet betjben J 21 barübet fehlt J 
24 Sie mir] mir Sie-/ 214, 9 .^anbetn] £)anblen JE *s tjab'] 
fo[U] fyab f ig funft=] lies fiunft--, wie I ganz richtig schreibt, 
denn es ist (Seltenheiten zu $unft = zu ergänzen. 24 einen] 
jenen /, (löttling für letzteres H eine g 1 für jene / 96 be§ 
ßinbes g 1 1 27 Slugenblicf] 2tugenblicfe / 215, 9 vor Sttineh 
Weg* Absatzzeichen g l I 10 elterlicher] so I bäterlidjer 
HC- bäuerlicher kam dem Schreiber von H unter Einfluss des 
kurz vorhergehenden (Z 8) 23ater§ und gleich folgenden 
Sßater in die Feder. 25. 2fi bem — 2>iuge] ber 2Birflichieit I, 
Riemer für letzteres H 216,3 Wie] so g i für Wo 1 Wem 
Riemer für roie H roem C; Riemers Correctur erscheint 
ganz ungehörig, weil sie weder zu dem vorhergehenden 
Satz er — bezeichnen noch zu dem folgenden unb — formen 
passt. Sie ihrem John aus e§ ihren I 214, 4—216, 5 ^ad) 
— fönnen.] Sich reife nach Jpaufe, fitdic 9cad)ticht etn.ytjielien unb 
fenbe 2f^nett mit einem oertrauten ÜJianne %t)xen gfelij .uirücf. 
©eben Sie ba§ Äinb, roie e* 3£)re Slbficht roar, bahm, roo titele 
fcine§ ©tetdjen heranWadjfen : eä ift beinahe gleichgültig, unter 
Welcher Slufficbt; boeb müßte idj mid) fehr irren, wenn Sie nicht 
gerabc an bem Ott, in ber ©egenb, roo ich Wünfdje, barj fte 
3h*en Sohn unb feinen Begleiter erwarten, einen Wann finben 
füllten, ber „jhnen hierüber bie hefte HuSbmft geben fann. @§ 
ift ber, bem ich °i e SBitbung metner ^ugenb berbanfe, ben id) 
fo gern auf meinen Üteifen immer neben mir gefehen, bem ich 
roenigfteni manchmal gern begegnet hätte, Wenn er nicht ein 
häuslich - ftilleä Sehen bo^ieben Wollen. E (S 140, 12— 141,6) * 
*216, 15 fo eben streicht man wohl besser mit Düntzer. 



74 Lesarten zu Band 24. 

24 bemannten] bernefinten H 35 genauefte] genaufte H 21 
Neigung mtb SBeft^ung] Neigungen unb 23efitmngeu im Schema 
217, 8 feine SSorfabren] fein SJorfabr im Schema 16 btefet 
©intte§art Riemer aus bicfe§ H 19 hocbgebilbeten — SBöHex 
Riemer aus fiochgebtlbete 3Beit H 20 abftufen] so HC 1 ab- 
ftumbfen G; die Änderung C's ist nahe liegend; die Ver- 
gegenwärtigung des intimeren Zusammenhangs aber lehrt, 
dass abftufen hier ein fein gewählter, viel besagender Aus- 
druck ist: Lenardo hat auf seinen Reisen alle möglichen 
Stufen der Cultur kennen gelernt, aber seine Gefühle bleiben 
hiervon unberührt, sie streben nach wie vor nach 'uranfäng- 
lichen', nach 'unabgestuften' Zuständen des Daseins. 218, 2 
bebenfen Riemer aus benlen H 216, 6—218, 24 $m — legen.] 
2>ie greunbe waren an ben Ort gelangt, too fie mtnmebr hrirflid) 
fd)eiben foßten. $nbem bie ^ßferbe gefüttert würben, fcbtieb 
ßenarbo einen 23rief, ben Söilbelm annabm, im Übrigen aber 
ntdjt umbin fonnte Senarbon feine Sebenfticbfeiten mitjutbei: 
len. E (S 141, 7 — 12)* 218, 17 Montan] 3arno E—G; 
vgl. zu 56,9. 25. 26 ben — 3Uann,] einen hnutfcben§merfbeu 
Stuftrag, einen eblen 9Jiann JE 219,4 roerbe.] Mit diesem 
Wort schliesst eine Einlage in H; denn toerbe steht ein- 
mal als Schlusswort von 148 c , dessen Rückseite zum grössten 
Theil leer bleibt, von Goethe mit Blei geschrieben, und steht 
dann wieder zu Beginn von 149; Goethe setzte toerbe auf 
Bl. 148 c also nur als Merkwort hin, um anzudeuten, dass 
mit diesem Anfangswort von 149 wieder der alte Text ein- 
trete. Dass noch die Blätter 148 a und 148 b zur Einlage 
gehören, geht schon aus der Paginirung hervor. Aber die 
Einlage beginnt bereits mit Blatt 148 (213, 20 Hoffnungen), 
das ebenso wie 148 a — 148 c von Goethes Hand paginirt ist 
und ebenso wie diese Blätter directes Dictat bietet. Das ur- 
sprüngliche Blatt 148 wurde demnach ausgeschieden. Was es 
enthielt, kann nicht zweifelhaft sein : den in E 139, 20 (£>off= 
nungen) — 141, 22 (begegnen) folgenden Text in unveränderter 
Abschrift. Dieser Text würde nämlich, nach dem Massstab 
der übrigen Copien aus E berechnet, genau den Raum 
eines Blattes in H einnehmen. 13 ©tanbe] <Stanb J 220,2 
fich] so J, fehlt E-C 



Seite 216, 24 — 228, 5. 75 

3hJöIfte8 Gapitel. 

221, l 3ttölfte3] fteunteä C, John mit Blei auf weg- 
gewischtem 3* ü ölfteä , das aus (Sitfte» gebessert scheint. 
13 Slufjeru] 9lu£;ercn E 222, n biel anbete] so E biele aubere 
HC 26 täglich] so E, fehlt HC 223, i lugenb] so E 
eine Üugenb HC 4 grofjen unb meiten] so E lueiten großen 
HC u ju fdjliefjen] so E 3U3Ufd^Iiegett HC 225, 21. 22 
ungefähr jeljn] ohngefähr 3ehen E 27. 28 33ctounberuug] S5c= 
nntnbruug E 226, 1 ©rgötteu] @rgejjen C 1 1.2 erhielt] er= 
halt' E, mit Blei aus erhält H 23 befoubereä fehlt E be= 
fonber* # H* 23. 24 honortrt] geehrt E, g für letzteres i/ a 
*26— 227, 1 ftch — befannte g aus berieft) man [ich über ba<i 
ilnterfommen be>3 guten ^elij, ber alte gteunb befannte ohne 
SBeitere» ftch 311 einigen Dcarjmen I 227, 4. 5 welche» — er= 
toorben rairb g aus unb bei* roirb — erroorben I 5. g au§= 
üben g aus üben I n bort hintoenbet] so g 3 aus bort= 
hin ftrebt I borthiu toenbet HC 12 ben ßnaben g für ihn I 
ig ©obantt — fort,] 2luch *H n vor herrltd) ein nicht sicher 
lesbares Wort gestrichen *H ts. 19 leiten — ift,] leiten 
f[öune]n btö gut[e] DJiäbcfjefn] 31t finben "'II 20 madjte] ge= 
mad)t bat unb beffen IPfcrtbJ hat *//, g für gemacht hat I m\- 
fdjulbtgeu] guten ''II 22 beffen] ihr l 'll, g für letzteres 1 
23. 24 3U — mar] machte * II, g aus madjett mufjte I 26 unb 
fehlt *II 228, 1 foltte] hfoüfe] 1 für fo!t[te] *1I bem 
traurigen fehlt *I1 1. 2 motu benfen] 0er3toeifeln aus nicht ber= 
3meifelu *II, g aus wohl hoffen J 2—5 biefe — hriffen'»] er in 
biefe bü[rren] ftarrfen] 2lft[e] im nächften fjrüt}[jat)r] üneb[cr| 
grü[ucu] 33l[ütfjenJ unb ^üd)t[e] trag[cn] fönnt[en] *H 5 totf= 
fen'ä. [Schluss des ersten Buchs und zugleich Schluss des ein- 
undzwanzigsten Bandes der Ausgabe letzter Hand. 226, 25 
—228, 5 2113 — toiffen'3.] Dieser Theil, der in H auf Blatt 154 
steht, entstand erst nachträglich in H. Dies geht aus der 
ersten Niederschrift "'II 227, 16 — 228, 5 hervor, für die Goethe 
eine Rechnung des Datums 28. August 1828 benutzte, und 
ferner daraus, dass dem jetzigen Blatt 154 ein ausgeschie- 
denes Blatt 154 vorherging. Auf diesem ursprünglichen 
Blatt 154 aber stand zu Beginn 226, 20—24 mandjen — foltte, 
ein Passus der nun auf dem eingelegten Blatt 153 a Platz 



76 Lesarten zu Band 24. 

gefunden hat, und dann folgte der sich in E anschliessende 
Text E Seite 152, xe — 154,4. Denn der noch erhaltene 
Oberstreifen des ausgeschiedenen Blattes 154 enthält auf 
seiner Vorderseite den eben angeführten Passus 226, 20 — 24 
und auf seiner Rückseite E 153, 10 — u erhalten — bem 2Iu=. 
Der sich in E anschliessende Text, an dessen Stelle also 
226,25—228,5 trat, lautet: ©o brachten fie ifite ©tunben febr 
untertjaltenb unb tef)rreid) 31t, bi3 enbticb, f^elir., auf einem mun= 
tern 5ßferbd)en, glücfltd) anlangte. (Sin 9tcitfned)t ftatte tfjn be= 
gleitet, ber nun and} Sßtlfielmen einige $eit weiter folgen unb 
tfjn bebienen fottte. (Sin Srief oon Senarbo, 3ugleicb überbracbt, 
bef tagte, bafj er feine ©pur oon bem nu&braunen üftäbcfjen babe 
finben tonnen unb Söitbetm rcarb auf* 9teue befdjrooren fein 
3JtögIidjfte§ 3U tbun um fie au§3uforfcben. Sßtlbelm bertraute ben 
gaH feinem äBirtbe. tiefer lädjette unb fagte: mir muffen un§, 
um be§ greunbeä mitten, roof)( alte 9Jiübe geben; rjieHctrfjt ge= 
Itngt mir§ ein 9iäf)ere* 3U erfahren. ©0 mie uralte Öteräfljfcfjaften, 
fo fjabe icb mir aud) uralte grcunbe erbatten. ©ie fagen mir, 
ber 33ater biefe§ 9Mbcf)etty fei) burcb grbmmtgfeit au^eicbnet 
gemefen. Sie frommen fjaben innigem 3 u f am menbang aU bie 
33öfen, ob e§ ibnen gteid), bem Sutfjent nad), ntdjt immer fo roofjl 
gerät!). Unb fo fjoffe id) auf bie ©pur 3U fommen, roefdje 3U 
erforfd)en ©ie abgefcnbet finb. $ur Vorbereitung aber üerfofgen 
©ie ben Gnttfcfjlufj, %$xen geltj 3U feine§ ©feicfjen, ifnt 31t irgenb 
einer beftimmten Jfjätigf'eit 31t bringen, eilen ©ie mit ibm 3U ber 
großen Sebranftalt. %ä) roiE ben ÜBeg be3eidmen, ben ©ie nehmen 
muffen, um ben Obern 3U finben, ber balb in einer, batb in ber 
anbcrn 2lbtt)eitung feine 3tefiben3 fiat. ©inen 23rief geb' icb Sffjnen 
mit, guten 9tatf) unb 2lnbeutung.* 



3»ette§ 23ud). 



Dieses Buch bildet den zweiundzwanzigsten Band der 
Ausgabe letzter Hand. 

229 vor ,3toeite3 Sud) steht in H CEtn Roman von (Soetfje. 

grfteS Sapttel. 

231, i grfteä] 3efintc§ .E, g auf Blei H 5 eintritt] Dieses 
Wort ist in H mit Blei unterstriehen und es findet sieh 
zugleich ein Bleistrich aR: beides vermuthlich, um Goethe 
darauf aufmerksam zu machen, ob nach (Sintritt nicht eine 
nähere Bestimmung, etwa in biefelbe, fehle. 232,25 an- 
3uue(;men] so E eiitjimefimen HC 234, u id) fehlt Ell 
16 größten imb Heinftcn] so E fleinften unb größten HC u garbe] 
soüJ färben HC; vgl. auch in Schnitt unb garbe Z io. n, an 
ftarbe unb (Sdjnttt 257, io. n. 21 id)] so E id) mid) HC; 
der Fehler wurde durch das id) mid) der vorhergehenden 
Zeile veranlasst. 2G bem] bcr E, mit Blei aus letzterem H 
235, l fie] so E fie audj HC; aud) durch das vorhergehende 
aud) veranlasst. ie ÜBUbung] so E 2lu3bübuug HC; vgl. 
auch ouf roeldjer ©tufe bcr iy Übung 233, u, ben (Stufen ftjret 
Sitbung gemcijjj 238,26; 2(u§bitbung ward offenbar unter 
Einfluss des voraufgehenden auägcbilbet Z it geschrieben. 
236, 12 einen] so E einem HC 13 Sergttmt,] Sergtbat E-C 
13.H eingcfdjtoffcitj aoEC 1 cingefdjlojjcn, C 24 eigener] eigner EH 

237, 12 ergöi}teu] ergcjjten C 1 u freubig,] so E freubig HC 
15 3tege(nbeit] 3luffcf)cr» E Steglenben g für letzteres H 239, i 
getoiffeS] so E gegebene* HC; der Fehler entstand unter Ein- 
fluss des voraufgehenden umgebenen. 12 ben fehlt EG; vgl. 

238, 14. 19. 231, 18. Sie Treie ist stehender Betriff. 22 ©e= 



78 Lesarten zu Band 24. 

bärben = (Srüfje] so E ©ebärben unb ©rüfje </ auf Vorschlag 
Göttlings aus ©ebcirben ©rüfje H ©ebärben unb ©rüfje C; 
vgl. 233, 11 ff.; Goethe nahm Göttlings Vorschlag an, ohne 
den Zusammenhang zu beachten. 24 auf'3] sol? auf bo§ HC 
240,9 @brfurd)t] so E, nicht gesperrt HC 27 befdjäbigte] 
so E befrfjäbigt HC 241, 3 Seben laug] Sebelang E s ftratfj 
so E und dann 5t ftarl HC; vgl. auch ftrad unb mutfiig 232, ig. 
19 beffcn ungeachtet] bemohngeadjtet E, g auf Blei aus letzterem H 
22. 23 abnuugsboEeu] abnbung§üoHen E 243, 5 fogenanuten 
Ijeibnifdjen] fogenannte fieibnifcfte EH 244, 26 hierauf] $m-- 
xiad) E, Riemer aus letzterem H 



3roette§ ßapitct. 

246, l 3toette§] <5tlfte§ E, g 1 H 2 nun] nunmebr E; die 
Lesart in H beruht zwar wieder nur auf Flüchtigkeit des 
Schreibers, aber sie verdient Anerkennung, weil Goethe wie 
seine Revisoren wegen des gleich folgenden bielmebr es gut 
geheissen hätten, hier uuumebr in nun zu ändern. 5 au%-- 
gejiert] so E beratert HC 241, h jutn] so E und dann St 
im HC 7 ^aubtgegenftanbe] so E (Stegenftaube HC 249, 3. 4 
33e3tefiungen] so E Schiebung HC 250, 10 fcbon] fehlt E, John 
üdZ H 251, 22. 23 öerebeln] bereblen E 252, i bat 2Iufjer= 
orbentlidje] so E Stufjerorbeutlicbe HC 4 Segriff] begriff, E—C 
7 gegenwärtig,] so E gegenwärtig HC 25 fiter] so E, fehlt 
HC 253, 9 biefen] so EH btefem C 254, 5 Seffern] 33ef= 
feren E 13 nidjtä roeiter] so E toetter ntd)t§ HC 256, 5 
unfere] unfre E 258, n 9tet3enbe§] so E ettoa§ 3ietäenbe§ HC; 
etroa» durch ettoaa vor 9teue§ veranlasst. 24 SBerfteltung] so 
E und dann St SSorftettung HC 2s ben] so E bem HC 
*259, 3 3uuäd)ft g für nunmehr H z—s bemerfte — entlaffen] 
roarb nunmefir mit bem Sluffefier toerabrebet: uacb Verlauf ehte§ 
3abr§ foEe fid) 2Mb,eIm hneber einfiuben , reo gerabe ba§ grofje 
brefijäfyrtge fj-eft gefeiert toerbe, 100,311 bie fämmtlid)en (Sttern etn= 
gelabcn unb tüdjtige göglinge tn§ frctje aufällige ßeben entlaffen 
Werben E* 8 aud) nach 2lt»bann E 10 eigenen] eignen E 



Seite 239,22 — 260.i:i. 79 



©ritteS (SapiteL 

*260, 1 dritte? ©apitel. John auf g l H **2 £er g aus 
9?ad)fte()enbc C^r^dfjtitug gebadjtcn luir crft um bcr I tuertljeu g i I 
4 fiitbct g für fjat 2 3—6 2er — vorzulegen | Diacljftctj[cnbe ] 
(*rzäl)luug gebadjteu tuir crft um ber ÜJeiuoljnljeit be* 5ßublifum§ 
,511 fdjmeichlen roclcbes fett geraumer 3 e ^ gcnjofjnt ift [getooljnt 
ift g* aus fid) gctoobut hat], fid) ftürfroeife ui unterhalten, ab- 
gettjeilt nnb in mehreren Stüden vorzulegen [vorzulegen g i aus 
vorzutragen] ''II ** 7 b nad) — einen] ber öefinnung[en] öe= 
fül)(e unb (Sreigniffe betvog unS enblid) 31t einem •'//, g 1 aus ber 
öefiunung Ginpfinbungen unb Greigniffe beroogen fämtlid) 31t 
einem I 9. 10 ^ugleid)] aud) : 'II 10 beutlich] bcr §>ufammen' 
bang beutlid) *ZZ 10—13 513erfonen — roorbcn] Sßerfon — ift *// 
1—13 ShrftteS — toorben.] In E findet sich hierfür S 199 
— 202: @tlfte3 Äapitel. [Absatz.] fjerfilie an SBilfjelm. [Ab- 
satz.] Sie haben, mein Jheurer, unb, bafj ich e§ nur au*fprcdje, 
lieber greunb, Sie fjaben Unredjt, unb, tveil Sie nad) ^brer 
Überzeugung ()anbetn boch nid)t Unredjt ; bas nußbraune DJMbdjcn 
ift alfo gefunbeu, gefefjen, gefprodjcn, gefanut unb anerfamtt, fo 
fagcn Sie unb Verfichem zugleich, baß eS nidjt möglid) fev biefer 
felteuen 5ßerfon, nad) it)rer eignen i'lrt unb SBeife, einen befferu 
.Suitanb §u roünfdjett, nod) ifjr in bem gegenwärtigen irgeub ctma* 
toahrhaft görberlidje* zu ertveifeu. [Absatz.] 9cuu madjeu Sie 
fid) ein ©erviffeu barau-3 ben Aufenthalt beS muuberfamcn SBefenS 
',u entbeden, ba* mögen Sie mit obrem Öciviffeu abmadjen, gegen 
unS aber ift e§ getviffenlo»; Sie glauben Senarbo'n ju befdjloid)-- 
tigen, inbem Sic ibm verfidjern, ba% e* iljr mol)l gehe. Gr hatte 
auögefprodjeu, beinahe verfprochen, babev toolle er fict) beruhigen; 
fta§ Verfpridjt aber ber üeibcnfdjaftlidje nicht alte* anbern unb 
fid)! äöiffen Sie alfo: bie Sadje ift baburd) EeineStoegS abgetan. 
Sie ift, fagen Sie, glüdlid), burd) eigene Xtjätigfcit unb Ster= 
bienft glüdlid); nun aber mödjte er toiffen toie? mann? unb too? 
unb, tvaä ba» ©djlimmfte ift, bie Schtvefteru mödjten eS aud) 
gern toiffen. Gin halbe* %ab)x ift nun feit ^l)rer ^tbreife Ver= 
floffen, Vor bem Gnbe bes ganzen bürfen mir iticfjt boffeu Sie 
betj un§ z u fefjert. Äönnteu Sie aber nidjt ifjr ehrig Bouge et 
noir, fünftlid) unb flug, in unfere 9cäf)e fpicteu '. man oerftcljt ja 
mit bem Springer ba* ganze Sdjadjfelb }U burd)f)üpfeu, ohne 



80 Lesarten zu Band 24. 

Wieber auf baffelbe Guabrat 3U fommen. 3n btefem ßunftftüd 
foEten ©ie 9Jieifter Werben, fo bürften 3bre greunbe ©ie fo lange 
nidjt entbehren. [Absatz.] 2>amit ©ie aber meinen guten SBillen 
gegen ©te reäjt beutlid) erfennen, fo öertrau id) Sftnen, bafj 
jroet) allerliebfte SBefen unterwegs ftnb; Wober fag id) nid)t, 
Wot)in and) nid)t; ju beschreiben finb fie nid)t unb ein Sob er= 
reidjt fie nid)t. @in jüngere* unb ein ältere» ^rauenjimmer, unter 
benen einem immer bie 2öabt Webe tbut; jene fo Iieben§Würbig, 
bafj bon ibr geliebt 311 werben jebermaun Wünfdjen mufj; biefe 
fo anjie^enb, ba$ man mit ib,r leben möd)te unb müßte, aud) 
ebne geliebt 3U Werben. 3d) Wünfdjte bod) Wobl ©ie brerj Jage 
3toifd)en bie betjben -!perrtid)feiten eingeklemmt 3U feben, am Georgen 
be§ feierten Würbe SImen Sfyr ftrengeö ©etübbe gar fefjr 3U ftatten 
lommen. [Absatz.] gu einigem SBorfdjmad fenbe eine ©efd)id)te, 
bie fid) einigermaßen auf bie betiben be3ieb,t; Wa§ baran Watjr 
ober erbiä)tet ift, fud)en ©ie öon itjnen felbft 3U erfabren 
260,1 — 13 steht in H auf Blatt 23. Dieses Blatt, das 
260,1 — 261,12 (fid)) umfasst, ist zusammen mit dem vor- 
hergebenden Blatt 22, das 258,22 — 259, 11 umfasst, an 
Stelle dreier ausgeschiedener Blätter getreten, die mit 
Blatt 22. 23. 24 bezeichnet waren und zugleich die ältere 
Zählung 178. 179. 180 trugen. Dies ergibt sich aus folgenden 
Gründen: 1. auf Blatt 23 folgt in H unmittelbar Blatt 25, 
unter der Foliozahl 23 steht aber von Goethes Hand be- 
merkt '24 fiel au%\ 2. in der fortlaufenden Reihe der alten 
Zählung, die die Blätter 1 — 47 neben ihrer jüngeren tragen, 
fehlen die Zahlen 178. 179. 180, indem zwar Blatt 21 die 
Nebenzahl 177 und Blatt 25 die Nebenzahl 181 trägt , die 
dazwischen liegenden Blätter 22. 23 aber nur die junge 
Signatur aufweisen. 3. vergleiche die in der Einleitung be- 
merkten Eigenthümlichkeiten der vorliegenden Blätter 22. 23. 
— Auf dem ausgesebiedenen Blatt 22 nun stand ein Text, der 
sich von dem jetzigen vermuthlich dadurch unterschied, 
dass er die oben genannten Abweichungen von E noch 
nicht enthielt. Auf den ausgeschiedenen Blättern 23. 24 
aber stand der in E des weitern folgende Text, d. i. der 
eben angeführte Brief £erfilie an Söilbelm {E S 199—202). 
Hierfür ist ein zweifelloses Zeugniss vorhanden in dem 
Correcturschema von Johns Hand, das sich in Krauses Nach- 



Seite 260, 13 — 270, w. 81 

lass zu der ausgeschiedenen Partie gefunden hat. Dieses 
lautet: I. 179 | Gapttel | £erfitie an 2ßiihelm. | £er Anfang 
bleibt. | S)aS au§gefd}tebene toirb ueräubert. | £er ©chlufj bleibt. | 
Tort) wirb ba$ G$ait3e cüüa3 anbetS bchaubclt. | gortfetutug be§ 
SBtiefcS. | Setdjttgfett ficb burd) 23otcu 31t communiciren toirb ge= 
lobt. | Slnbeittuttg ber graucujitnmer. | Dieses Schema bezieht 
sich auf den Brief Hersiliens an Wilhelm J? 199— 202, mit 
dem der erste Theil der Novelle eingeleitet, und auf Ber- 
siliens Nachschrift i? 250— 253, mit der der erste Theil der 
Novelle beschlossen wird. In den alten Blättern muss also 
der Brief Hersiliens in der Fassung von E gestanden haben. 
Sie wurden ausgeschieden, weil der Brief nach dem eben 
mitgetheilten Correcturschema geändert werden sollte.* 
260, 14 Unter der Überschrift steht Sßon (Goethe J 15 hcr= 
eingeritten] hineingeritten J 261,2:. ber nicht gesperrt 
J — C 262, 6 hoffen famt vor toiebcr Zs J 8 nur] so J, 
fehlt E — C io. n trugen] brachten J n anjufehn] 011311= 
fehen J 27 ^rühftücf — ßinb] so JE fchöttc ßtnb uub ba§ 
grühftücf HC 263, 2s fagte] so JE berfehte HC; ucr= 
fcbte durch oerfcbte der voraufgehenden Zeile veranlasst. 
264, a altern] älteren J 15 für ihn] so J bei ihm E — C; bei 
offenbar wieder nur durch das bei der voraufgehenden Zeile 
veranlasst. 24 eignen] eigenen JE 265, 11 fleinen fehlt .7 
13 toeuige] so J toenigi?— G' 18 mehreren] mehrcru J 21 a 
3U — Umftanb] gereinigt ehe ber §err auf ftanb ; unb [V nun] toar 
ber .fierr fpäter 311 SBette gegangen, bie Sßfetbe tourbett fpäter bets 
forgt, bie ÄIeü>ung§fhufe fpäter gereinigt, uub ber §err toar 
früher aufgeftanben. [Absatz.] 3tber noch ein auberer Umftanb 
gefeilte fich J 25 Vlrt] 3M Hon ./ 266, 2 läugnen] toerleug= 
neu J 10 fef)en] finbcn ./ 21 baä — hatte,] so JE, fehlt HC 
24 er] so J, fehlt E—C; er ging vor dem gleichlautenden 
Präfix des folgenden Worts verloren. 267, 1. 2 %at)X älter | 
so JEH 3ahre älter C 0.7 3Ran — toieberfah.| so J, fehlt 
E—C 26 Schaben] so J—C l C- und dann St «Btfjagen C 
268,6 Äeine3toeg»]$eine5h)ege»J 10 gcrotffeu] betnett J lsbatunt] 
so JE barutn befjhalb HC; befjhalb kam dem Schreiber als 
Synonym von barum in die Feder. 269, 3 3UJ so.//-.', fehlt HC 
anfrifchen] so J auffrifdben E-C 7 bei'tn] so J bei E—C 
28 Ferren] ^errtt JE 270, ts oerbarre] oerharr' ich J 19 toei= 
©octf»c§ SBcrfe. 2',. So. 2. St (Uli. 6 



82 Lesarten zu Band 24. 

tern] Weiteren J 25 roetbe fehlt J 271, 13 belegener] b«= 
legner J £ifdje] £ifcfi J n. is anbringlidt; 3ufagte] jum 2)or= 
fcfilag bratfjte J" 272, 12 betrafen] berufen J" n fiabe] fiat J 
20 be§ einen «727 e» einen H eine§ C 21 bie] ben J fiin= 
bert] so E fiinberte C fiiubei'Iich mürbe J 24. 25 rouuberlicfi= 
bertieiuenbe] munberlidje bemeinenbe J 273, 2. 3 biefe§ ©elbft= 
gefüfil anbern] biefe Grmbfinbung »on ficfi felbft 3tnbern J 4 eigner] 
eigener J g ©inne] ©inn J 10 SOiann] so JJ£ SJtenfd) HC; 
es handelt sich hier gerade um den Gegensatz der Ge- 
schlechter; 2JJenfd) ist aus Z 5 hereingedrungen. 18 fchaffe] 
so JE berfdjaffe HC; berfcfiaffe unter Einfluss von Vergnügen 
geschrieben. 10 anbere] 5lnbre J 21 ergoßen] ergeben JC 1 
22 anbere] Slnbre J 274, 12 meinen] so JE meinem HC 
13 ^ngvebienäien] ^ngrebienäen J 275, 1 anbere] 3tnbre J—H 
5 eigne] eigene J 7 fie] Slnbre ba*J 8 ihnen] 2tnbern J 14. 15 
Serjüngungöfnnft] SüerjüngerungSmuft JE; vgl. 276, 5 und 
26 2}erjüngung§mittel. 281, 23 SBerjüugungSbiener. is %ä) fagte 
fcfiott:] 2öie gefagt, J ©becereien] bie ©beceretjen J 276,2 
hofieren] fiöfyem J 10 fiereintritt] fiineintritt JE 20 geroefen] 
so J, fehlt E—H 23 bor ficfi gefie] borgefie J 277, 12 etmaS] 
so JE, fehlt HC n ^Injuge] 9ln3itg JE 278, 4 Kleiber] 
so JE ßleibung HC 15 benn] so JE aU HC; durch aU Z ig 
veranlasst. 19. 20 toenbete. @ine] bertocnbete. üDiefe J *2i fiei= 
tern] heiteren E einen — ©inn] eine befonberS fieitere 6kmüth> 
ftimmung J* 27 getoefen] gctoefen mar J 279, 13 fragte: men 
er] fagte: men er raol J n noch nach fid) J 280, 10 ifim] 
so J—H ihn die Drucke. 15 er] so JE er au§ HC 28 hin] 
so JE bahin HC 281, 23 äterjüngungSbiener] 9)erjüngung§= 
ratfie J 26 fid}] einanber J 27 auf's] auf bo§ J 282, s it)in 
nach SQnter J 283, 5 anbere] Slnbre J 12 gänjlid)] ganj J 
is ©ohne»] ©ohn§ J 24 äußeren] äußern JE 27 hödjft] fo J 
284, 2 betriege] betrüge JE mir] mir fchon J 1. 8 3arten 
©unffbejeigungen'J 3arte ©unftbejeugungen J 9 freitid)] so JE, 
fehlt 270 ig fobiel] so JE biel HC 285, u ber borübcr= 
fdjtoebenbe ©ebanfe] bafj ©ie ben ©ebanlen faffen tonnen J 

24 offnem] offenem J 286, 5 roohiciugeridjteten] moblcmgertcfi= 
tetem «7 14 recht fehlt J 22 an] so J auf 27—0; letzteres 
durch das voraufgehende auf veranlasst. 23 beinafie] beiiiafi J 

25 ©ofiueS] ©ofin* .7 *288, 2 joubet^ofteS] Düntzer hält dieses 



Seite 270, 19 - 294, 9. 83 

Wort für 'ganz unpassend' und ersetzt es in seinem Text 
durch 3aubevt)aft. Doch wer den Ausdruck Spenelopeifdj jaubet= 
haft im Zusammenhang der kurz vorhergehenden Ausfüh- 
rungen 287,i — i9 und der späteren Stelle 293, 19 — 22 be- 
trachtet, wird ihn durchaus am Platze finden. 287, 1 
— 288, 3 graiteu.yinmerlidje -glaubte.] Dieser Abschnitt fehlt 
in JE und fehlte auch in // zunächst. Hier wurde er 
nachträglich auf die Rückseite eines vorgesetzten Blatts 
geschrieben und der Platz, wo er im nachfolgenden Blatt 
einzufügen sei, durch Stichworte und Weisezeichen be- 
deutet. Da die leere Vorderseite des vorgesetzten Blattes 
die laufenden Nummern 44 und 200 zeigt, so dürfen wir 
schliessen, dass der Nachtrag vor der Numerirung geschah.* 
288, 7 uerfehte] jagte ./ 18. 19 lebhafteren] lebhaftem JE 289, 7 
giitftere] gfinftre EH 15 Sbüre] Ziy&x J 290, 4 in] so JE 
auf HC; letzteres durch das gleich folgende auf veranlasst. 
iu einigemale] einigemal JE 16 [tauben] ftunben J 291, 15 
tua3] ha» J 28— 292, 1 toürbc — nidjt] bätte ber ©otju einen 
fo glücflidjeu Vlugeublirf gefunben, wenn rtidjt ber SSatex il)ii J 
292,4 big tief) so JE tief bis HC 5.6 bei — SBSittoe] so J, 
fehlt E-C 



93terte§ (Kapitel. 

293, 1 Vierte* Kapitel] fehlt //'. g auf g x und in einer 
voraufgehenden Zeile die gestrichene Überschrift 3)et 3Raxm 
Don fünfzig Sfabren. H — Über die Geschichte des Theils 
293, i—353,i4 vgl. später Seite 110 ff. 2 unfet g für ber fl 1 

8 Jüngern] jüngeren 7/ 1 jüngeren II 10. 11 iljv toedjfefe 
feitigeS g aus bie Unterhaltung toie \fyt IV *i3. u eine — eben] 
fo eben eine fleißig gearbeitete Srieftafdje ff 1 , g ans letzterem, 
veranlasst durch folgende, jetzt fast ganz verwischte Rand- 
notiz Eckermanns: (S§ mufj angebeutet toerbett bafj bie S8tief= 
tafdje beut geftetn ift II 21 SäuntenS] SBetfäumenS //'. g ans 
letzterem H 294, 1 redjt] jured)t ff 1 , </ aus letzterem H 

|jerr ÜJlajor a 7/ 1 6 bollenbet fie g aus bollenbet* fl 1 
7. 8 felbft - billig,] bie 9lrbcit felbft fl 1 , g auf fl 1 aus letzterem // 

9 fönne] so g 1 aus faun fl letzteres fl 1 und dann die Drucke. 

G* 



84 Lesarten zu Band 24. 

linier — 3ufpred)eu] ber 2JtaJor mufjte bie Slrbeit frep/lid) be= 
Wunbern ü 1 , </ aus letzterem (nur schrieb Goethe für jufprechen 
zuerst erthetlen, ein Wort das dann, wie ein Bleistrich aR 
zeigt, bei Göttling oder einem andern Revisor Anstoss er- 
regte, offenbar wegen des unmittelbar folgenden theil».) H 
n—13 erregte — fei g H 1 **is umgefchlungenen] umgefchtingen= 
ben g aus umgefchlungenben H 1 umfchltngenben HC; Goethe 
hatte zuerst umfdjlingenben in der Feder, als er bis zum f 
gekommen war, corrigirte er in dieses ein g herein, um 
umgefdjlungenen zu schreiben, er schrieb aber umgefcblungenben: 
bei der Durchsicht verwandelte er dann fälschlich das u- 
Zeichen in ein i-Zeichen statt das b zu streichen. is. 19 bie 
— 3knbe§ g au§ ha* SBanb H l ** 19 mit bem g für im H l 
22 gewöhnt g aus burdjaua gewöhnt H 1 25. 26 üerfertigen g aus 
3U üerfertigen H 1 295, i. 2 Vollbrachte] so W Sollenbete HC 
4 SBerth] so H l H 2Berth die Drucke; das Wort tritt in 
den Drucken gesperrt auf, weil es in H mit Blei unter- 
strichen wurde, dies geschah aber offenbar nur deswegen, 
um Goethe darauf aufmerksam zu machen, dass SJßertrj hier 
kurz auf Werth Z i folge, s. 9 erlannten e§# aus erfannten? H l 
io—i3 üielfad) — Warb, g für obgleich [obgleich g üdZ] ohne be= 
fonberu 33e3ug eben baburch einen bötjeru Süßertf) erhielt inbetn 
bie 2lnWenbung etneä üielfachett auf ben einen fidj auszeichnete H 1 
u iiebcn§Würbtge§] anmuthigea *J}, g für letzteres H 1 23e= 
femttnijj] Skrhältnifj *I 1 15 boch] Hierfür setzte Goethe zuerst 
zu dem Wort Wogegen an *J 1 16 bagegen und Wohlflingenbe 
fehlen '^I 1 17—20 bie — etnjuprägen,] bey in bebeutenben ?lugen= 
bilden fich alter Stchtcrfprüche 311 erinnern *I l 22. 23 nur ihrer] 
so H 1 ihrer nur HC 26. 27 Woburch — wäre] unb ha* (SJefpräd) 
besljalb beinahe in* Storfen gerieft) H 1 , g zum Theil auf Riemer 
aus letzterem H 293, 13—295, 27 Sie — toäte.] Dieser Theil 
ist in H l& nur durch das Wort g 1 23rieftafche angedeutet.* 
*295, 28. 296, 1 bei — ähtche g aus SBuche, welches fie berj bem 
©tntritt be§ greunbes" niebergelegt hatte H 1 296, 10 ben ©ebichten 
g 1 aus bem Talent H 1 13 üorfchreitenben] so H l 35 or f abreiten = 
ben HC 295, 2S-296, u 2>ie — Jüngling] Sie ältere hatte 
[®ie — hatte g aus ©ie hatten] fo eben gelefen unb legte [legte 
g aus legten] ein Such bor fich hin; bie§ gab (Gelegenheit üon 
Sichtung 31t fprechen; benn e§ War eine ©ammluttg ^ßoefien 



Seite 294, 9 — 298, 27. 85 

[Sßoefieti g aus laut SPoejte], rcclrijc fo eben bie Slufmerffamfeit 
bev Tarnen befrijäftigte [befrijäftigte g für in 5lufprud) genommen 
hatte]. Tod) blieb ba* Öktyräd) uidjt lange im Mgemeiueu, 
beim gar balb fprad)en bie dornen toxi bafj fie von bem poctifdjen 
laleitt be-5 s JJcajor§ unterrichtet fetjen. 2er Sohn ber felbft auf 
beit (vt)veutitct einei Tidjter* feine 9tbficbten ntd)t uerbarg, [auf 
— oerbarg, g aus Slnfpriuhe markte Xidjter ju fet)it] mochte fid) 
gern mit einer poetifdjen ,<perfunft fdjmeidjeln, um tuie e§ bie 
Sugeub geroohnt ift fiel; für einen ü'orjdjreitenben bie latente be§ 
SBatetsä fteigernbeu H i& * *296, iß ba] inbem //', g auf Blei 
für letzteres 11 15 — 18 ber fid) — fror 9 1 mit der eben be- 
merkten Abweichung aus fudjtc fid) jurürfjujietjen inbem er 
bloö ai% ßiterator unb Liebhaber gelten roollte unb ba tfjtn fein 
2tu§toeg getaffen mürbe glaubte er 7/ 1 * 18 toenigftcu* g II 1 
19 allenfalls] so JP ebenfalls HC 20 roiffcu] haben H 1 , g für 
letzteres H 21 bemjeuigen] bem H 1 , g auf Blei aus letzterem H 
2:1 habe] hatte II\ g für letzteres H Tic <7 aus Sie ohne 
Absatz H 1 25 Tidjtart] Tid)tarteu B> 28 njitttürlid) # für 
gleidjfaEs' #* 297, 1 um! unb um H 1 , mit Tinte auf Blei 
aus letzterem H 3 bod) einmal] beuu bod) //', g auf Riemer 
aus letzterem H 5 üerfeht g für führt //' 1 mid) — -f)aiue 
# aus unb, roenn e» ja fet)it foll, bureb einen bufd)igeu .£miu i/ 1 

10 roatbgefröntc r/ für bufdjige H* 11 fern] so H l , fehlt J/G 1 
14 ber Tidjter g für er H 1 19 bas" uorroaltenbe # für biefeSH 1 
26.27 ber unbergleid)licbcn — -Jceiguug g 1 aus feine Steigung ber 
uiiuergletd)üd)eu Tarne H l 298,3 glüdlid) g x aus glütflirije //' 
i Uuglüdlidjen] unglürtlidjeu H 1 10 mortu g aus moriuueu //' 

11 (Sinjelntjeiteu g* für Unternehmungen i/ 1 12 tfjeilroeife] im 
Sinjelnen H 1 , g auf Riemer für letzteres H 13. u nidjt wor= 
.uienthalteu] mit.uttbeilen H l , g auf Riemer für letzteres H 
16. 17 ben 3ufammcnb,ang g für ba§ GJanje -?/ 1 17 nun] nun 
l)ierauf g aus benn hierauf II 1 , mit Tinte auf Blei aus nun 
hierauf H 20 c§ für] bie§ al§ H 1 , g auf Riemer für letzteres // 
anfpradjen g aus aufaben H* 23 fobann aber ualjtn g aus unb 
fo nahm aud) H 1 24. 2s 31t — üorjubriiigen g aus weiter 
etroa* ,ui (fünften feiner herPor.utbriugeu II 1 25 ba ibm biefer] 
it)in biefer g für ba ber ©ohn H\ g auf Riemer aus it)in biefer H 
-•7 Ta] Der mit diesem Wort beginnende und mit über= 
bringen. 299, u schliessende Abschnitt ward in H 1 nach- 



86 . Lesarten zu Band 24. 

träglich eingefügt, vermuthlich erst, als B bis zum vorher- 
gehenden Abschnitt gediehen war. 299, l mit g für in B l 
SBerlegenbeit] so B 1 bon äkrlegenbeit HC 5 im] in H\ 
Göttling aus letzterem H 6 öaber] be^balb B % , g auf Riemer 
für letzteres H 6. i baZ 2Bort g aus bie SÖorte -H 1 7 6breu= 
manneg] @brenmann§ H 1 10 ettoa§] roa§ Ä 1 n. 12 mancbe — 
Arbeit g aus lange $eit ift baran gearbeitet B 1 14 überbringen.] 
Nach diesem Wort fügte Goethe in B 1 den folgenden Satz 
ein: 2)ie hierauf folgenbe [tnmme ©cene angebeutet 3U baben feb, 
genug. In Haber findet sich dieser letztere Satz durchstrichen 
und statt dessen die Ausführung 299, 15 — 28, deren nachträg- 
liche Entstehung in H sich auch dadurch verräth, dass sie auf 
einem Blatt mit leerer Rückseite steht. 22 9tur g auf Vor- 
schlag Riemers aus 9httt H 300, 1 2ltfo] Unb fo H l . Der mit 
2tlfo beginnende und mit totrb. Z 13 schliessende Abschnitt 
ward in H 1 gestrichen und fehlte demgemäss auch zunächst 
in B. Als Goethe aber dann in H die stumme Scene (vgl. 
zu 299, 14) ausführte , fügte er zugleich das Dictat unsres 
Abschnittes an, indem er auf die in B x getilgte Stelle 
wieder zurückgriff. Daher steht unser Abschnitt auf einem 
Blatt mit 299, 15 — 28. Dass aber unser Abschnitt in H nicht 
auf Abschrift, sondern auf neuem Dictat beruht, ergibt sich 
aus verschiedenen Abweichungen von der Fassung in B 1 , 
die sich in B nicht erst auf dem Wege schriftlicher Cor- 
rectur entstanden zeigen. 3 fid) fehlt B 1 bertoflicbtet g B 1 
4 ibtn strich Goethe in B 1 und setzte dafür er, vermuthlich weil 
er im Sinne hatte, Z 5 nicht fiel sondern fanb für mar zu 
schreiben. 5 e§] so B\ fehlt ITC 5. 6 auf — Söeife nach grauem 
3immer B 1 6 bem grauenaimmer g aus beu grauenaimmern H 1 
s alfo g für jeboü) B 1 10 Aufmunterung g H 1 11 trcufteifjiger 
fehlt H 1 13 an £beil g für gefdjcnft B 1 u. 15 ber aJtajor] er ff 1 * 
g für letzteres B 1 15 feiner g 1 für ber H l * ig ba] e§ B la 17. 18 
in — aber g 1 aus feiner 3)arftcltnng eine gettiiffe (Sjaltation fid) 
abmerfen liefe, bie er ptm £beit felbft embfaub, ttjeilä [für tbeil» 
besserte g l zunächst bann aber und erst hierauf bie aber] B 1& 
19 ©obn§] ©obne3 B lg - 20 mebr fehlt B la * 24 roerben fonnte] 
niurbe B\ g auf Riemer für letzteres B 21—25 2luf — 
ftellen] Kein Absatz Stuf bie SBaronin macbte biefer SSrief 
[Slnf — SBrief g 1 aus -ftun aber macbte biefer SBrief auf bie 



Seite 298, 27 — 301, 23. 87 

SJarontn] einen fehr gemifdjteu Crinbrutf. SÖetm bic Setdjtigs 
feit, toomit bic SBerbtubuug be<? 33rubcr§ mit Filarien müglid) 
rourbe fie 3iifrieben fteften mußte g 1 und g [g nur Gtnbriirf. 
SGÖemt aus Ginbrurf, rcenn] aus tiefer 23rief machte auf bie 
SBarojitn einen fef)t gemifchten (Sinbrud, toenn bie Setdjtigfeit, 
toomit bie SBerbinbung bed SRajorü? mit Filarien geförbert mürbe 
ifjr ,uir 3ufriebcubeit gereichen mußte H*** 26 rcdjf] so JZ 1 » 
fehlt II 1 — C 27 beßluegcn] behalt) 77 la Nach hätte Komma 
H 1 * 27. 28 2ßir — SBemerfung.] 2ßir ober aU )3feubo epifd)[er] 
3>id)ter g 1 aR zur Andeutung späterer Ausführung für ob 
fie gleich in ©ebonfen im ©elbftgefpräch , im 53rief an eine 
erhabene ^reunbin fid) geroiffcrinaßcu barüber ausfpraäj, toelcheä 
toir in furje ^Betrachtungen jttfammenfaffen tooflen. £arf bod) 
ber epifdje Sichter, aU toeldjem ber s Jtomaufd)reiber fid) aud) 
root)l anfügt fid) bei* 9techt anmaßen [roohcn — anmaßen g 1 aus 
roohen, ba fid) ber epifdje dichter aU toeldjen ber 9comaufchreiber 
fid) auch moht aufehen barf ba% 9iedjt anmaßt] überall nach. S8e= 
lieben gegenwärtig ju fetjn. H 1 *. 301, 1 vor £cn Absatzzeichen 
g 1 H la - 3. 4 um fid) — ju halten] al§ ba^ fie fid) toedjfel§= 
toeife — halten füllten H ia at§ baß fie fich— Ijalten fohten H 1 , 
g auf Riemer aus letzterem H 5 fommen ibueu uor g 1 für 
fefjen fie an H 1 * *6 §onbeI§mann] Kaufmann H l *H\ g auf 
Riemer für letzteres H 5 — 7 fommen — auch g 1 mit der 
eben bemerkten Abweichung aus feben fie an, roie Säufer im 
öaben, too ber Kaufmann mit feinen Sßaaren im SSorffjeil ftcTjt 
unb i/ ,a * 8—10 bie — fie] (Gelegenheit nimmt uub fid? auch, tr>ot)t 
eine £ift erlaubt; ber Häufet hingegen bebarf ber SBaare, totfl unb 
toünfd)t fie g 1 aus ©elegenbeit nimmt, ^eber Serfäufer ift (iftig, 
biefer bebarfä unb hn'tB H 1 * 10. 11 berfteht — betrachten] ficht bic 
©acbe feiten mit ilenneraugen an 77 la 12 uid)t immer] feiten g 1 
für nid)t immer H 1& * 13 3lber — einmal] 3lud) ift biefeä II\ 
g auf Riemer aus letzterem H 13 — 15 2lber — al»] bod) ift 
bie* in [? im] menfdjlidjcn ©ein [?] redjt gut unb g 1 aus e§ ift 
bieä recht gut unb H la * 17—21 3« — ließ] 3n (befolg foldjcn 
*Bctrad)tens ift bie Sktoneffe [%n — Söaroncffc g 1 aus bie 83aro= 
neffe ift] nid)t gaitj aufrieben roeber mit ber Seibenfdjaft be§ 
©ohn3 nod) mit ber güuftigen ©chitberung be» 25ater»; fie fittbet 
fid) überrafcht oon ber güuftigen Sßenbung ber Sadje, bod) fauu 
fie IP* 23 fid) g H 1 abroeifen] ablehnen II 1 , g aus letzterem H 



88 Lesarten zu Band 24. 

27 [eifert] leidjteu ff 1 , llieruer aus letzterem!? 302,3. .'s inbem 

— 2>ie (f aus uad) einem gefdjidjtlidjeu Griugang fuf)r fie fort, 
bie H l 14 iiMe§] Übelö H*H n. is idj — falte] bo§ ©efähr= 
lidjfte babetj i(t H\ g auf g 1 für letzteres H is reftectirt g 1 
aus reflectib ff 1 23. 24 Ser — ber # aus SDer [£er ohne Absatz] 
Wu\\ox toar nunmehr auf ben dnttern angelangt uub bertoenbete 
lag unb ©tuube auf -ff 1 303, 2 ift] Dieses Wort wollte Goethe 
erst durch fet) ersetzen, unterpungirte es dann aber wieder. 
2. 3 in — beinahe g aus fo bafj [fo baf? g aus bafs] ber auf= 
gefaxte Segriff -ff 1 9 vor Uub Absatzzeichen g l H x 9. 10 
benn — beruachläffigter g aus ber traurige Slnblicf beruadjläffigter, 
fchöner -ff 1 10 mißbrauchter] so H 1 , fehlt HC 12. 13 bureb, 

— Dfonomen vor ju H 1 — C; bie von mir vorgenommene Um- 
stellung erfordert der Sinn. ig fefcen] so H l berfefeen HC 
18. 19 unb 3toar fehlt *P 20 ber] toetdjer *I l 20. 21 ju — ge= 
hörte aus einer bon ben 90cenfcheu toar *P 23 täglich = unb 
ftüubli(he§] täglid) uub ftünblich *P täglich, unb ftünblidje§ g 1 
aus letzterem H 1 täglid) unb ftünbltthe* C 24. 25 9cach — 
ernft] ^ye^t tootlte er *J 1 , g aus letzterem (doch für 9cach 
langem Räubern zunächst ry Sieämal) H l * 20 3U vor toerben 
und zwischen abschütteln vergisst Goethe in H 1 , seiner vor- 
hergehenden Correctur gemäss, einzufügen, während er es 
vor fefeen 27 und vor genießen 28 hineinbessert. 26 — 304, 1 3U — 
genießen] toerben bie ©üter Saft abfthütteln, bie llnorbnung feineS 
.^auStoefen* regulieren], einen anftän[bi]gen Sebenä Unterhalt ofjnc 
©orge gewinnen *!'* 304, 1. 2 wollte — fahren] aber and) nicfjt 
ba$ ©eriugfte bon ben bisherigen 23räud)lichieiten fahren *P ff 1 , 
aber auch nidjt bas ©cringfte bon ben bigfjerigen S3räucrjlid)feiten 
fahren 3U auf Grund einer vermuthlich erst in Augsburg 
vorgenommenen Correctur aus letzterem H und die ent- 
sprechende Lesart dann in den Drucken; ich habe den Text 
in Consequenz der zu Z 24. 25 angeführten Correctur Goethes 
geändert. 3 3m Öanjen] ©0 *P *5. 6 auf — ^abillon] ein 
getoiffe* Sufthau? *P ein getoiffe* anftofeenbe§ Sufthau» H\ g 
auf g l für letzteres H s ferner] auch H 1 , g auf g l für 
letzteres H s. 9 baxan gelegenen 3i eT Q c i i: ten g aus baran= 
ftofeenben (harten H l 9 folchen] folche§ H 1 , g aus letzterem H 
11 alle — Sufthaufe] füllten in bem ©ebäube _H\ g auf g 1 aus 
letzterem H 13 ber ©poliere g aus be§ ©artenS-ff 1 werben] 



Seite 301, 27 — 306, u. 89 

bleiben g für [eönü 1 , g auf Riemer für bleiben // u SBitnen] 
S3itn H\ g auf Blei aus letzterem 7/ 18 treulief; geliefert g 
für oerfidjevt EP fein] roerben H\ g i für letzteres 11 19 nodjl 
80 //', fehlt ITC -,— -ji Quf — bcfrfjtücrltdj] ein gemiffe* Suffc 
bnitö in toeldjem er atte3ah,r auf fein [eu] Oaebutkdag bie iiltefteu 
gfreunbe imb bic neufteit ätefannte einlub wollte er uirfjt faxten 
laffenf,] auf einen bet ©arten barem tonnte er bie änfötüdje nid)t 
aufgeben. Sie i^i fi x- firfjc bie (Srbbeeteu bon auSgefucbtet 3dj| önfjei |t 
bie 33irn uub bie Gipfel befouber* eine gewiffe Sorte bie er feit 
biclfen] 3o^t[en] bet gfütfHn 2Bit[ttoe] §u bete6t[en] gewohnt 
to[ar] follte|u] ifjm garantitt Werben mib uod) anbte SBebingungen 
oon geringem SBettb, bic aber bie .£)au£<bef [iijet] ber ?ßäd)tet Üer= 
Walter CÜärtttcr ungemein mifjlidj [fanb| *I* 305,7 UnUfoni; 
meue] Willfommue //' 13 — 16 ba8 — barf] bau einen thätigen 
"JJiauu freubig aufrichtet, toenn er bau Verworrene ,m lofen, nlc- 
ba* (futWouen bor jtdj 51t fefieu [bor — feljen von Goethe erst 
gestrichen, dann unterpungirt] fjoffeu barf //' aus bafj einem 
tl)ätigen 5)iattue uielme()r £Jtcube madjt, bat Verworrene ju (bfen, 
als baä (Snttootrene ,m feljen EP; Goethes Correctur ist im- 
vollständig-, da er bai ßntWorreiie im Sinne hatte in ent= 
Worren zu ändern. Indem die unvollständige Correctur in 
II überging und hier noch die onterpungirten Worte aus- 
gelassen wurden, lautete der Schluss der Stelle min al§ ba§ 
gnttootten ()offen barf. Miese Worte aber änderte dann bei der 
Revision EPs Goethe anf Riemer in bei* ©nttoortene ju gentefjen 
hoffen barf: eine Lesart, die folgerechl in den Drachen er- 
scheint. Ich habe sie im Interesse des Sinns zu Gunsten 
von Goethes erster Correctur wieder beseitigt, da diese nur 
durch die Auslassungssündc 7/'s verloren ging. 21 bem (Mc= 
fchäft] biefem ÖJefdjäft g l aus biefer Angelegenheit EP, g auf 
Riemer aus biefem Öcfrijäft H 22 Woburd) man g i aus unb 
man auf biefc SOeife TP 24 biefj] so mit Blei aus biefed 11 
letzteres IP und die Drucke. 2s Ski] In H l —C geht 
hier voraus 2Bte — ift. 310,3—311,21; vgl. unten zu 310,3. 
306, 5— * ,ut gleidjer 3"t tarnen ihm — roieber ,mr £>anb] ba ihm 
beim aud) JU gleicher 3«t — Jttt .franb tarnen H\ g auf Riemer aus 
letzterem H 10 SBebauern] ^Bebauten EP 16 L'nter den latei- 
nischen Versen steht in H x Hör:, was in H gestrichen ward. 
17 üflutfje?] so aus 9ftutl)el H letzteres H 1 und die Drucke. 



90 Lesarten zu Band 24. 

25 9Jad)bem] Der mit diesem Worte beginnende und bis fabelt. 
308, 24 reichende Theil wurde in H 1 nachträglich eingefügt 
und zwar erst als H bereits bis hierher gediehen war. Zum 
Zeichen des gehen in H unserem Abschnitt die gestrichenen 
Worte 2luth feine eigenen ©ebidjte behanbetten bie§ traurige 
2ftema, ja fogar bie heitere SDarftellung voran: es ist dies näm- 
lich die Fassung, in der sich in H l 308, 25 unmittelbar 
an 306, 24 anschloss ; vgl. die Lesarten zu 308, 25. 25. 26 
mohlgeorbneten papieren baZ g 1 aus feinen roohlgeorbneten 
papieren fein H 1 307, i 2)ie] 2>iefe I— C; schon St ändert 
richtig. 5 *profaifdie§ aber faum g 1 aus in 5ßrofa mar 
faum hier etroaä H 1 12 fah'3 g 1 aus fah H 1 14 entmicfeln] 
eutroicflen H 1 20 grennb g i für den Schreibfehler geil H 1 
21—23 er tabelte, ba$ er — babe, unb e§ oerbrofj ibn g l aus 
roenn er — hatte, unb H 1 24.25 »erbeffern — 9tun g 1 aus ju 
beffem nutzte, \oH l 25. 26 toarb — lebcnbig] trat — lebbaft H 1 , 
g auf Riemer aus letzterem H\ in H l fiel also herbor nach 
lebbaft aus, ein Versehen, das dann die Änderung in // ver- 
anlasste. 308,i. 2 mit bem Urtejte g 1 H 1 6 babei g 1 für 
benn H 1 11 aber g 1 H 1 13 roenn — ferne g 1 H 1 14 im 
g 1 aus unb im H 1 15 konnte man g 1 aus Unb man fonttte H l 
is. 19 einer folcheu g 1 für biefer H 1 22 fich — erlauben #' aus bie 
©djalffiett haben H 1 22—24 ©enitg — haben] 3Qon bem föebichte 
felbft babeit [fjabcn g 1 für muffen] mir jebod) einige SBorte nach/ 
3ubrtngen [g 1 aus nadjbringen] H 1 , g für letzteres H *25 
2)er — ftd)] ^a fogar in feinen Reitern Öebichtett Hang biefc§ 
elcgifdje 2t)cma nach. 2ßtr beluftigen un§ H 1 , g für letzteres H 
309,i nacbftettt] so g W* nachftrebt ff 1 — C; nachftrebt be- 
ruht auf Hörfehler; auch Z 23 verhört sich der Schreiber, 
vgl. die Lesart. 5 fcbäbigen] so g H^H 1 befchäbigen HC; 
befchäbigen ward in H unter Einfluss des vorhergehenden 
beforbern geschrieben. 308,25 — 309,7 2>er — beljanbett] 
Sa fogar in feinen Reitern (Bebichtcn flang bie§ elegifdje 
'2f)ema nach. 2üir beluftigen un§ an ber eutfchicbetteit %aq,b-- 
liebljabcrer) unb allem roa§ fie begünftigen mag. ©rfreulid) 
wirft ber SfahteSjeiten SBecbfel ber fie manigfaltig aufruft unb 
anregt. 3Me (Eigenheiten fämmflicher ©efchöbfe betten man nach= 
fteüt roeldjc mau 31t erlegen gebeult, bie berfebiebettett (Eharaftere 
ber 2?äger bie fid) biefer ßttft, biefer Wiüty hingeben, bie $u= 



Seite 306,25 — 311,9. 91 

fätligfciteu , tote fie befdtbetn ober fdjöbigen, genug, atleä toot[,] 
befonber* toaä auf baä Geflügel SBejug hatte, mit ber beften Saune 
bargeftellt unb mit großer Sigent^ümltdjlett betymbelt <f and ,y 
aus "iludj feine eignen föebidjtc behanbelten bie» trautige Ühema, 
ja fogar bie Weitere Xavfteltung ber 3'agbliebbabeM), ber 3fafpe& 
jetten, metefte fie begünftigeu uub aufrufen, ber Eigenheiten fämmt= 
lirfjer Wefdjüpfc, beiieu man uact^uftetlen , bie man 31t erlegen ge= 
fiiiut ift, ber Uerfrfjiebeueu Gharactcre, bie ftdj biefer Suft, biefer 
ÜRü$e Eingeben, bie ^ufäfligfeiten, mic fie begünftigeu ober be= 
fiijäbigcu, genug, atle§ mar mit ber beften Saune bargeftellt unb 
mit großer gigenthümlidjfeit H 1 ** 809,8 2>on ohne Absatz 
H ,& 9 mar von Goethe gestrichen in ff la 12 bargeftelü, 
g aus bargeftellt, fo bafj mir bem 93efenntni§ jener S)ame motjl 
gern beitreten. ff la 13. 14 3'e»^ — <d*] ?lbcr bod) mar bai 
6ati3c mehr [mehr g ff la ] ot3 ff la ff' Stber bod) toar baZ 
ÖJait3e roie y 1 ff, g für letzteres ff 15. 16 raoburch — gc= 
toann] tooburdi e§ 3mar einen gefühlvollen luftrid) be§ heiter 
2)urdjgeJebten erhielt g aus ba3 ihm 3tuar fehr angenehmen 2ln= 
ffrtdj be9 Vergangenen gab ff 1 » 16 fet)r // für fogar 7/ la fo] 
so ff' a ff J 18 nad) bem 3 für mitten im ff la burdjempfiubeu] 
so ff 1 üorempfinbeu ff 1 » cmpfiubeu HC 19 2Bar mit Absatz ff la 

ba* Umblättern] bie £urd)ficht ff la fonft] mar e§ ff la 20 füt)(te 
# für fanb ff la 33 fie| fie aber ff 1 »!! 1 , aus letzterem TZ" 33 fchieu 
er // für den Hörfehler Pielmehr ff 1 25 — 27 Eine — lieft] bie 
äkrfpätung im %ai)xe, Mangel an gewöhntet SBetoegung, aüe§ 
machte ff ,a 38 cmpfiubeu g für füllen ff la 310, 1 ftcf) — hetoteS] 
ungebultiger marb i/ la 2 mochte] möchte ff la a SGßie aus 2Bie 
ohne Absatz und dies für 2a ff 1 . Der Absatz wurde erst her- 
gestellt, nachdem 310,3 von 305,27 durch Zwischentreten des 
Stücks 305, 28 — 310,2 abgegrenzt war. Ich hätte daher mit 
Einführung der richtigen Ordnung wohl auch wieder SGßie 
ohne Absatz schreiben sollen, aber fehlt ff 1 , g auf Riemer // 

bm g 1 aus berj btn ff 3. 4 ihre biöhet] eine //', Riemer 
für letzteres ff 5 ben für bei) ben ff 13 fdneu] fd)ieu jebod) ff 1 . 
mit Blei und Tinte aus letzterem ff 15 aubern] anbeten H 1 
19 lief} er ben] mar ber ff 1 , Riemer aus letzterem ff 25 ein= 
gefd)ärft] erinnert ff 1 . Riemer für letzteres ff 311, 2—4 hatte. 
jDabei mürbe — anempfohlen] hatte! roobet) ben[n] —anempfohlen 
mürbe ff 1 , g auf Riemer aus letzterem ff 5—9 benn — modjte] 



92 Lesarten zu Band 24. 

beim aber biefer <3d)önbcit§ = Untcrbaltuitg§lel)rer fid) feinen 2lb= 
fdjieb erbat, tucil er feinen Gerrit nidjtS mehr tiühe fet)it fömte 
unb fid) beim bod) lieber 3U feinem borigen Patron 3itrüd= 
hjuiifdjtc H l , g auf Riemer aus letzterem H 15 herfomm= 
Itdjen] fycrfommücheit H l 20 biefieidjt beu] bielleidjt be§ g 1 aus 
einer ber H 1 bietlcicht be§ HC; Goethe schrieb be§ statt bcn 
nur aus Unachtsamkeit. 20. 21 ber — ift] bie — finb H l was 
Goethe aus Versehen stehen Hess. 310,3—311,21 Söie — 
ift.] Dieses Stück steht in H l — C, also in der Gesammt- 
überlieferung, zwischen 305, 27 und 305, 28. Dies aber erklärt 
sich so: 310, 3 — 311, 21 steht in der ersten Niederschrift auf 
einem von Goethe mit J bezeichneten Blatt; 305,28—310,2 
(ohne das erst später hinzugekommene Stück 306, 25—309, 12) 
auf einem von Goethe mit K bezeichneten Blatt. Diese 
Bezeichnung mit J und K beruht auf einem Irrthum, der 
daraus enstand , dass die Blätter in falscher Folge lagen, 
als sie Goethe signirte. In der richtigen Folge wäre dem 
Blatt des Stücks 305, 28—310, 2 die Bezeichnung J, dem 
Blatt des Stücks 310,3 — 311,21 die Bezeichnung K zu- 
gekommen. Die Blätter geriethen in falsche Folge, weil 
Goethe nach Erledigung des Blattes mit dem Stück 310, 3 
— 311,21 noch einmal das Blatt mit dem Stück 305,28 — 
310, 2 zur Hand nahm, um auf dem zunächst frei gelassenen 
Baume des letzteren die Übersetzung der lateinischen Verse, 
die deutschen Verse 306, 17 — 24 nachzutragen. So bekam 
das Blatt des Stückes 305, 2S— 310, 2 seinen Platz nach dem 
Blatt des Stückes 310,3—311,21 und blieb hier auch aus 
Versehen liegen, als Goethe die Signirung unternahm. Der 
Irrthum blieb auch bei der späteren Abschrift und den ver- 
schiedenen Revisionen unbemerkt. Die Richtigkeit der für 
den neuen Text vorgeschlagenen Ordnung ergibt sich auf 
den ersten Blick und wird auch noch durch das erhaltene 
Schema dieses Theils bestätigt, in welchem die einzelnen 
Puncte sich in einer Folge verzeichnet finden, mit der 
der neue Text in genaue Übereinstimmung treten würde 
(vgl. Paralipomena).* 311,22 fämmtlidjen g *P 24 be= 
fdjäftigte — Stefibena] toar befdjäftigt in ber 9eefiben3 befdjäf tigt *P 
26 abfthüefeüdj] fehlt *I\ g für 2Ibfd)tuffe§ m * 31 1,28. 
312, 1 mit Seibenfdjaf t feiner ©djönen] so <j aus mit Seibcnfchaft H l 



Seite 311, 9 — 815, 10. 93 

feinet Sdjönen mit Öeibeufdjaft HC 311,36—812,1 bie — 

Sdjöncu] öic Sduncftcr mit bie SBatoitin unb £)ilaric, befdjäftigt 
mit ber tjeiterften reidjlidjftcn Wusftatt[uug], ber ©oljn feine Setbens 
fdjafüichieit [?] bei) ber fchjoneu] $rau [hier bricht die Nieder- 
schrift ab] */»* 312, 3 ttnbli^enl Ifinblid&e H l H 5 biiftre] 
büftere H 1 6 ber — ©djloffc» g aus bie töegenb unb baä Sdjlofj ber 
Söaronin H l 9 büfter # 7/ 1 10—12 bie er g aus ein gattj er= 
leudjteteö Sdjlofj bor fid) crblicftc, H l u roenigen] toenig EP, g auf 
Riemer aus Letzterem H er(end)tete) (jede 7/ 1 , g für letzteres, 
das bei der Revision wegen des Z 16 folgenden fetten be- 
anstandet wurde H 17 jlütfrljen und neben g II 1 19. 20 in 
— glauben g 1 aus gleidjfam in einem feftlidjen 3ufialtbe erbtirfen H 1 
20 nöfhjg] so H 1 nothtoenbig HC 21. 22 nidjt — fei g l aus 
nidjt» aufjerorbcntlidje» mar //' 23 gehöre g 1 aus geborte H 1 

frühem] früheren J/ 1 26 3«bj*3eiten] ^atjre^.jciten H l 27 
jum Schuehardt (d. i. der Schreiber) für das g l gestrichene 
aU bol H l 313, 12 anfangt g für eigentlich ID 15 nad)= 
barlidjen SBerbinbungcu g für ÜBiciualroege H l 31 Jag] £age H x 
2r, glid) faf)] gleid) i/ 1 , # auf Riemer H 27 Seit] Das mit 
diesem Wort beginnende und bis mar. 314,8 reichende Stink 
steht auf übergeklebtem Zettel und enthält eine Abschrift 
der mit vielfachen Correcturen versehenen beklebten Stelle. 

Sen heutigen üEag] SÜefen ?lbenb H x , g auf Riemer für 
letzteres H* 314, 3 — 7 beu bringen] ben G^ammerbieucr bie 
Grleudjtimg 31t fteigern bcrmodjt alle* jufammengetegt ünb au»= 
gebreitet, roa§ jut SluSfiathmg $tlaxien9 bieder uorgearbeitet 
mar, unb 3toar liftig mehr um 311t Sprache 31t bringen, roa3 noch 
fe()te g aus bk (Erleuchtung bc-3 ßamerbiencr» nod) [nod) üdZ] 
fteigernb alle» jufammengelegt, mas 3itr Suiftathmg £)ilar[i]en§ 
bieber [btsfier üdZ] Vorgearbeitet mar, unb 3tt>ar liftig meljr um 3itr 
Sprache 311 bringen, ma3 nod) fel)te //'. g zum Theil auf Riemer 
aus ersterem H 12 ba g H 1 20 5lllcmeuefte] Slllerueufte //' 
23. 24 ihren — Unterhaltungen] so H\ hieraus ward in H mit 
Blei gebessert ihrer — Unterhaltung, eine Lesart, die dann 
in die Drucke überging ; dass aber die Correctur in H ausser 
dem Zusammenhang vorgenommen wurde, beweist gleich 
315, 1. 24 erfannte] roufjte H 1 , für letzteres H 315, 1 3u : 
ftanbe] 3"f iari b H\ Riemer aus letzterem // 5—7 biefj — fein] 
fie bie§ leiftete gehört nietjt fjicrfjer H\ für letzteres 11 10 ge- 



94 Lesarten zu Band 24. 

fällig g für anmutig H 1 n metjr] so ü 1 , fehlt HC 
i6 ©inue <? für ßmbfinben H 1 n 2lnanette // für Sonette H 1 
21—24 9luf — Sßärme, # aus 3^re Gmpfinbungen Ratten ficf) mit 
ber fie umgebenbenben Älartjeit einer roohlftjättgen SBärme, man 
bnrf Jüofjl fagen H ' 



fünftes ßapitet. 

316, 1 pnfte§ ßapitel gi auf g 1 H 2 £t)or] 2t)ore *I 
3. 4 £id)t unb gadelfdjein] Sidjte unb Radeln *1 6 bod) rubjg] 
rutjig ober ^I 1 s Ijerauffommenber 2)länuer] herauffommenber 
üdZ *I 10 toerroorrenen und Z 12 3erfebten] so *Jff l'er= 
roorreue§ und 3erfet?tc§ die Drucke. 15 tjerangeroatct] fieran^ 
roatenb aus tjerantommenb *I fterongeroabet HC \t 9)ietn 
23ater!] 2Kein 33ater! 3Jiein SJotet *I 18 frühfter] frühster *1 
tiebebotlfter Pfleger] (Steher *I 21 «Rid&t Absatz *1 317, 
2 ßafjt] ßafj *I 4.5 feine — nur] ihn bet) ber -§>anb, borfidjtig 
nad) betn 5ßulfe *I 5 mehrere] mehre *I 6 2ßa3 Absatz *J 
9 @r Absatz *J 10 in aus ihn in *I 13 Oreft — ber= 
folgt] ben bon gurten befolgten Oreft gefebm aus üon ben 
guricn berfolgt Oreft geferjen *I 14 burdj für bon *I u. 
15 greulicher roiberroärtiger SBirf lid)f eit ,] greuliger roiberlidjer 
©egcnroart. *J *i5 befiaglichen] rcohlbefteEten *i 15. 16 bie 

— GSlanaroolmung mit der eben genannten Abweichung 
aus Unb im (Fontraft gegen eine toohlbcfteEte ®lan3root)iiuug ge= 
paart *J* 21 barauf] Vor diesem Wort ein gestrichener An- 
satz zu fogteid) *I 25 gefdjeljen.] gefd)et)en. — *J 28. 

318,i unb — möglidjft] fonft befänftigenbeS *II 318, 1. 2 fei 

— gebracht aus liege fet) niebergelegt roorben *XT 4 it>n vor 
roenn *ü ber 3lrjt] mau *U 7 grünen ©d)irm] ßid)tfd)irm 
' l II, für letzteres * J 7. 8 man — uid)t§ ; ] 9ttatt fah, niiht3 
man f)örte nid)t§. aus ©ie faljen nid)t§ fie hörten nidjt» *II 

8 bie — 33ette,] fehlt «TI, nach Filarie fehn' L fud>tsr>oU] *I 

9 febnfud)t3boll — ßiddl fetjnfüdjtig [üdZ] ergriff bie ^erje *ü 
*i2 febjenen #' aus blidten und dies Riemer für halben 
fid) ü" 15. 16 Filarie — felbft g auf Riemer aus ©elbft — 
fie H 10 — 16 ©o — bernetjmen,] @r lag mit bem ©efid)t ab-- 
gerceubet aber ein rcotjtgebilbete* Ohr, eine tolle jefct bläfjlidje 



Seite 315, 10 - 319, 15. 95 

SBange jeigte fich bot leife attjmfenbcul [teife atfjm ttdZ] 6cb>= 
fudjtsuotlen. .£)ilarie hielt ben Wtljcm juxüd *// ör lag abge» 
rocubet ober ein tjöd;ft jietltdjeS Dl)t eine Dolle Sßange je^t eher 
[eher üdZ] bläfjlid) hüben fid) bcfto mehr herüor, unb bie rubcubc 
.S>anb mit längüdjen 3nrt fväftigcn gingern 30g ben S3lid an. 
Selbft teife atrmteub glaubte fie einen leifeu Sltljem 31t uernebmen, 
*I* *n heilfamfte] Ijeilfame *I ig — 19 fie — ^immern] 
aber fie näherte bie Sitx^e, fie ftanb toie s 4>ft)d)e in GJefafyr 
[nach föefabr stehen zwei unleserliche Worte] 5Der Slrjt 
nahm i>az £id)t rocg unb teudjtete ben Samen 31t iljrem gimmer. 
"//* 2e.at 2ßie — 5J?erfoneu] ©iefe guten atle3 9lntr)eil3 roür= 
bigen Sperfonen roie fie *Zj g aus letzterem H 21 ihre für 
bie *1 22 — 25 ben — briugenb .ins ber anbere DJforgeu loarb 
Don früh, an hbcbft ungcbnltig [diese Form bleibt stehen] 
«utgebradjt *1 27 glaoio — Apanb hin aus er — fganb *I 
28 ©ebulb] ©ebult *J 319, 2 flechte für £anb *I 2. 3 
ba* — liefe aus ihr fuhr e» burd)3 ^erj — er IteS bie £)anb 
*J *6 ftimmteu] ftimmcnb *I, g auf Blei aus letzterem H 
7 bagegen — fie] ftanb fie entgegen] *I 5—7 fdjöuften — iKube,] 
fdjönften ©tun. Seine be§ 3JüngItrtg3 [chtoatjen fuidelubeu 
[fdjtoatjeit fuufelnben aus Versehen stehen bleibend für [djtoatje 
funfelube] 2lugen paffetto ftimmcnb 31t ben büfteru oertoirrten 
Hoden ftanb fie entgefgen] febeinbar hjmmlifd) in [fdjeiubar — 
in aus in [djeiubar tjimmlifdjer] 9fcut)e aus ^)5d)ften, er bie 
fd)loar3eu fuufcüibeu klugen, er uerroorren 3U ben fdjttmr^en ber= 
toirrten Hoden paffenb unb ftimmenb, fie mit himmlifdjer Kutje. 
•I* 7-11 bod) — fprad):] bod) 31t bem erfebütteutben SBegebnife 
Farn gefeilte fid) nun, bie af)uiuig*Dolle ©egenmart, bie Benennung 
Sdjroefter! 'ifyt alleriunerfte* [allerinnerfte§ aus 3fnnerfte*] roar 
aufgeregt. 2>ie Jöaronin fpradj: aus bod) mit ucrfdjlerjcrtem 
23lid beim baZ aufregeube SBegehnife bie ar}mmg§t»[otfe] öJegenroart 
bie ^Benennung Sdjmefter hatten fie im lief (Yen ] belo[egt]. 3)ie 
Baronin und dies aus im flaren SBtid ben aber [aber tldZ] bie 
fonberbare ©egeuroart bie ^Benennung ©djtoeftet ein 50coment über= 
frijlerjertc. — *I 11 fleffe ersetzt Goethe in *1 erst durch 
ÜUetter, stellt aber dann die ursprüngliche Lesart wieder her. 
15 atlc§ alle» für alle§ *I ihre] so *1 ihr HC; ihre ist eine 
Form, die syntaktisch dem vorhergehenden Parallelbegriff 
mein entspricht und ausserdem sowohl an unsrer Stelle wie 



96 Lesarten zu Band 24. 

Z 26 zwiefach eigenhändig bestätigt erscheint: an unsrer 
Stelle zwiefach weil Goethe bei der Revision alle» ifjre 
streicht und darüber wiederum alle» aHeg ihre schreibt, 
wegen Z 26 siehe die Lesarten unten. n fein 2lntti| üdZ *I 
is s X>ücne üdZ auf g x *I jeigte aus jetgten *1 ia ba» 
liebe Äinb für fie *I 20 tot ftdj üdZ *J 22 leibenfchaft= 
lidj üdZ *Z ©aal, warf] ©aal unb Warf *J 22. 23 im 
leisten] im aus in'» *J 23 folgte] folgte, ftanb bor itjr *I 
25 ba* — 33lut üdZ *J 25. 20 alles? — iljre] so aus einfacbeni 
alle»' ihre *T alfeö ihr, alle§ ifir mit Blei aus alte» ihre, 
alte§ ifite .ff alle» Ujr, aHe§ iftr OC; vgl. zu Z 15. 26. 27 
Unglütffelige] Unglücflid)e üdZ *J 28 bitterfte für beifjefte *I 
*320, 1 unternähme e§ 5 auf Riemer aus unterfange fid) -ff 4 
ertoachfenbc 5 auf Riemer aus erü>ad)fenc -ff 8 fanb g aus 
embfanb -ff 12 ober g aus aber and) ff 320, 1 — 14 2ßer — 
aufgejetdmct, hierfür findet sich in *I folgende Skizze, die 
ich anführe, indem ich die Worte ausschreibe und statt 
nach den einzelnen Zeilen abzusetzen immer die Hinweise 
auf den Text gebe: 2Ber unterfinge fid) bie hier fid) eutnrideln= 
bin 3uftänbe 31t fchitbern [Z 1. 2] 3lu§ biefer (Srften ,3ufantmen= 
fünft. Unheil für bie grauen [Z 3. 4] Sluch für ben Setbenben 
fchäblich [Z 4.5] 55er 3trjt 3toar öfter» berfonüdj referirenb [Z 5—7] 
Slßer Annäherung aber berbietenb [Z 7. s] 2>ie Tochter toagt nid)t 
jn berlangen toa§ bie -Uiuttcr nicht 3ugegeben tjätte Unb fo ge= 
hord)te mau bem 9vatb unb ©ebot be» berftänbigen 3Jtanne§ 
[Z 8 — 12 £abei — 9LRannc».] Sogegen brachte er 9iad)rid)t ber 
■Kranfe habe mit 3iemtid)er 33efinnung geber unb Stinte ber= 
laugt [Z 12. 13] 2Iuä) einige» gefdjrteben [Z 13. 14]* 14 e» g auf 
Riemer für fold)e§ -ff 26 tonnte g auf Riemer für erhne§ H 
27 3«iiig berfdjmoljen mit] begleitet bon *J, g für Surdjbrungen 
bon H 321, 1 anregt aus aufregt *I 1. 2. in auflöfenben] 
fie in auflöfenben aus fie in löfenben *J 2 hatte fid)] fdjien 
*IPI 3 ber — ber^ufteUen] auf biefcm angebeuteten 2öege bie 
§eiluug 31t gewinnen "'II 4 Werbe — fid)] nur am (Setiüittje 
franf Werbe er fid) fdjuett */ 5. 6 Wenn — 31t heben ober 3U 
liitbern märe] Wenn man — heben ober linbern rannte *I s 
9JMobie] 9ftufic *I 9—14 31t — ab3unmben :] Wa§ [?] foldjeu 
©d)tner3en entfbrad) ['?] nur 9tl)t)thmu» ber Siebe, fchmeidjelte 
fid) ein alle» linberte fid) unb fo eutftanb folgenbe ©troblje. *I 



Seite 819,25 — 324,21. 97 

15 nod)] bu *I n tafd) gefuttbcm] neuem teilten *I is — 20 
Stamm — fpriefje] Äomm in bct f^reunbfdjaft ^immelSglanj unb 
.£>elte Umgeben [teljc bu tu liebet IKitte (Sutfuriefce für 9iun 
in bcv gteunbfdjaft <<pimmet»g(au3 unb .'pette (Scroaljr empfinbe 
bu au £ebensqueüe ©ntfptiefje * I 21 — 2s S)er — Filarie] 2üer 
Sltjt übernahm bie ÜBotfdmft fie [£>er — fte aus bie 33otfdmft] 
gtüdtc, ber Jüngling ermieberte fie gemäßigt, fie *I u heitere 

— freien] freien Sag heitere *I 25. 26 ift — Vergönnet für 
finb mir fo gtüdlid) *I 27 gett Derftrid)] Sage fcerftridjen *I, 
g aus letzterein H 28 fotdjer — ein] in biefcr 33cfd)üftigung. 
(Sin *1 322, 4 unb bicfe g auf Riemer für eine H 8. 9 
bcren — fräftigte g aus unb ii)re 23etrad)tuug ftärtte ben Wuth 
für ben Stugeublid H 18 Stufräumen aus aufräumen aber H 
28 in aus in bm *I 323, 1 ^eitere^, — Sädjerliche»] beitere» 
ja tädjertidjeä *I heiter aud) mohl lädjertidj HC 5—7 bebicnt 

— tiefe] bebieut um ben abgeriffeueu einjufteibeu *I s unb] aber 
*I iü— 12 unb— nun] unb um' 1 '/ 15. ie fei — fei] mar etroa» 
größer beS^alb bem ©ohn bie Kleiber ju taug biefer *I 17—19 
Seibe — 5tnfef)cn. fehlt '"I 20 jcbod) fehlt *I 21 — 24 gut— 
bebräugenb.| Filarien freilief) bleibt bie Sltmlidjfcit be» jugcublid) 
bätetlidjen SBilbeS mit ber frifdjeit SebenSgegentoatt bei Sotju». *I 
25. 26 ben nädjftcn 3 e i^ cr ^ au f] °i e nädjfte (Spodje *1I 27. 28 
3U — un§] ba mir unS nad) 2trt unb ©inn *IT l I 28—324,2 
bürfeu — feinj fönnen. Unb mir rufen baber bie (Siuflüffe ber 
Sidjtfunft mieber 31t #ülfe *II bürfen, unb fo rufen mir benn 
ben ©influfj ber SDidjtfuuft mieber 3U £>ülfe *I 324, 3 uuferm 
fehlt *II H e§ beburfte jebod)] aber e3 beburfte *II*1 
h leibenfdjafttid) fiuntietjen] finnlid) leibcnfdjaftlidjen tchten *1I 
6 aud) fehlt *I s nun fehlt *J 9 tiebensmürbigen] üebeni» 
mertt)en *I u fie — beroufjtea] mit beimtid) unbemufjtem 
*II 16 teife, 'teife] so *II, so *I teife Göttling aus letz- 
terem H teife C; dass Göttling die Doppelsetzung von 
teife mit Unrecht für ein Versehen hielt, ist also zwiefach 
durch eigenhändiges Zeugniss erhärtet; vergleiche auch zu 
91, 18 S. 32. 17 ging] neigte [neigte für ein unleserliches 
Wort *IT\ fidj *II*I 17. 18 immer — äkbeutenbej immer metjr 
in» [?] dies alles üdZ und danach ein unleserliches Wort *II 
19—21 berfajjt— roüufdjt] fjinfdjrcibt toeil er fid) tion ber Sieben= 
ben roaö er roünfdjt fann erroiebern laffen [nach taffen mit 

©oetljcS "I3crfc. 25. 330. 2. Slbtli. 7 



98 Lesarten zu Band 24. 

einem Einfügungszeichen abbrechend] *11 27 mufjte] so 
H und später St müfjte C 325, 8 inbefj g für jeboch H 
326, 3 nad) — SBorten g auf Riemer aus bie freunblid)ften Söorte 
enthielt unb if s foEte bevlängert roerben # auf Blei aus ber= 
tängert roerben foEte H 12 nach g auf Blei für in H 22 
3ufammenbielt g aus sufammengehalten H 25 lag al§ g für mar 
.H 327, 6 nach. — berbreitenb mit Tinte und Blei aus toarb 
nach— verbreitet H 15—17 ben — gefallen g aus biefe Unglück 
tage muffte bk ftieberfunft einer ^rau gefaEen fetjn H 20 ®a= 
bei g auf Blei aus Riebet) H 21 äßar — fo g aus 9tiemanb 
mar umgefommen, bagegen H 328, 3—5 in — geroefen 3U fein 
g auf Blei aus bafj [mir] in — getoefen H 8.9 um — stehen .9 
auf Blei aus 3U erroarten fetjn unb ba$ tofe=gefnübfte Sßanb noch 
fefter atefjen H 12 blieb g für toar H 15 gortrubernben g 
aus gortfdjroimmenben H 23 Slnnäfjern unb g H 24 toarb 
g* H bebentücher g für gefährlicher fl" 25 3lnmuthig] 2tn= 
mutiger *J, mit Blei aus letzterem i? jebodj] jebodj junächft 
*I 28 afatjtäjett] *1H 329, 1 allen Stugen] ihnen *I 3 
erft und nunmehr fehlen *J 5 ermünfd)te Vermittlerin] er= 
münfchte§ Mittel *I 7 in] mitten in *I 9 öffnete ftch] tfjat 
fich auf unb *J, # auf Riemer für that fid) auf H *i2. 13 3U 
hothfter Seiihtigfeit g auf Riemer für tjoch unb leicht H 10 — 
13 gtädje— biefe»] g^ädje 3U bitrchjchreiten. ©tefe§ *i* 14 ber= 
binbenben fehlt *J 15— is ber— glabio] fernfiin [?] erroeiterten 
gelbern. gtabio *I 18 feit — ^abren] bon frühen ^atjren 'ber 
*J 19 angeleitet] so *J eingeleitet HC 22 ^Reiben] so *J 
meiben flC 24 fich, # auf Blei aus fid) unb fudjte H 26 
innerhalb biefer für nidjt blofj *I greubigfeit] greuben *^ 
</ aus letzterem H 28 nur fjalb] nidjt genug *I 330, 1 
nunmehr fehlt *2 tüchtig für ftarf *I 2 t)in unb hriebcr 
fehlt *I 4. 5 ber — Orten] Ortfdjaften bie bon ber -!paubt= 
ftrafce fern lagen *I 6 bie nächsten fehlt *I i Kleinen ©täbte 
unb] so * I ©täbte unb flehten HC s. 9 aEer — 91un] äBaaren 
aEer 2lrt surüd bringen tonnte unb fo *I 9. 10 ben bitterften 
Mangel nach ben IMangel *I 10. 11 befreit — burdj] befrebt 
inbem butd) *I 12 geöffnete] offene *I *i4 einer g auf Riemer 
H H. 15 mancher — gebenten] ftch, ber 5ßflidjten liebeboEer 3ln= 
bängtidjfeit 31t entlebigen *I* 16 2ööct)nerin,] äßödjnerin unb *I 
1»; auch] fehlt *J, g auf Riemer H 19 — 20 erbauliche — üprü= 



Seite 324, 21 - 332, 26. 99 

fung] fonft erbautid)e Unterhaltung 311 pflegen unb jefct mitten 
in btefer Prüfung fie *I 22 — ss ttor — fid)] fiel) früt)er in 
gefätjrlidjcr Wieberung anjubaun bieemal bod) burd) root)(an= 
gelegte Dämme gefdjübt geblieben unb fid) uad) fobiel 21ngft *I 
*27 aud) rool)t 5dZ H 27 — 331, 1 er — leidjt] einer fiel bem 
anberu er^ätjlenb *Z* 1. 8 man — befdjäftigt] nun ber Dag 
in jo rafdjer 53ctoegung unb lebhaftem ^xttereffe jugebradjt *I 
8 berlieb für gab *I 11 bajj bie Slnftrengung] baf; er nadj 
bafj bie beftiqftc Stnftrengung *I 12 bie] auf bie *I 12. 
13 ©ämmtlicbe] Denn fämmtlidjc *I 19. 20 fid) — umgeraeubet] 
(jeute 5lbcnb fid) biete ©efellfdjaft berfammelte toarb auf einfmal] 
tolötjlidj aufgehalten *I 35 über] auf *J 28 — 332, 1 Der — 
tjerauf] Kein Absatz. Der SMmonb ging auf *I 332,2 — 6 
beutlid) — ttKH'tid)] beuttief». Die Slugen mareu tiefer roie fonft 
unb bod) fuebten fie itt iljren ^Ibgrüttben toa§ ber 2)hmb *i" 8 
91Ue ohne Absatz *I 12 bem lang baber] benn bem lang *I 
15. 16 hin= unb herfdjtoeben] baber febtoebeu *I ie ber] ber 
nadj *I 17 felbft bunfel fehlt *I 20 — 26 immerfort — 
jener] so *I fid) immerfort bin unb betbetoegenbe ©cftalt unb 
fd)iencn niebt bemerft 3U feb,n. ©ie berfolgten ibren geraben 
2Beg nactj bem ©djloffe, bod) berliefc fie auf einmal biefe ruhige 
Raffung, benn bie ©cftalt umfreif'te metjr ati einmal bat 
beangftigte ^aar. 3 u fäHtg Ratten fie bie ©cbattenfeite ge= 
roonnen, jener bom [bom für im -H] bollen s Dtonbglanj be= 
teucfjtet futjr gerabe HC. Ich habe hier das Dictat 
Goethes (ü) durch seine vorausgehende eigenhändige 
Niederschrift (*T) aus folgenden Gründen ersetzt: 1. Der 
Text, wie er in Übereinstimmung mit H in C vorliegt, 
ist verworren und zusammenhanglos. Wenn von dem 
Paare gesagt wird ©ie berfolgten if)ren geraben Sßeg nach 
bem ©djloffe so stimmt dies nicht zum Vorausgehenden. Denn 
nach diesem hat man anzunehmen, dass das Paar nicht zum 
Schloss hin, den Vater im Rücken lassend, umkehrt, son- 
dern dass sie dem auf sie und das Schloss Zuschreitenden 
seitwärts ausweichen, ihn ängstlich im Auge behaltend, 
ohne von ihm selber bemerkt zu werden. Auch zum nach- 
folgenden Theil passt der angeführte Satz nicht. Denn 
wenn das Paar den geraden Weg zum Schloss nimmt, so 
hat es bereits die Schattenseite inne, und es ist daher 



100 Lesarten zu Band 24. 

unsinnig zu sagen gufäüig Ratten fic bie ©cftattenfeite ge= 
monneu. — 2. Es lassen sich die Motive der veränderten 
Fassung erkennen. *I enthält sehr flüchtige, zum Theil 
recht undeutliche Schrift, die leicht Verlesungen her- 
vorrufen konnte. Eine solche scheint das Wort Stiftung 
betroffen zu haben, indem es Goethe für Stufte las. Mit 
dieser Stufte die er wohl durch das Pronomen fie und die 
unausgeschriebenen Endsilben verleitet, dem Paare zutheilte, 
das Verfolgen des geraden Wegs in causalen Zusammenhang 
zu bringen , lag nahe genug : und so war die Verwirrung 
fertig, die natürlich nur dadurch möglich wurde, dass unser 
Dichter bei seinem Dictat das Ganze nicht mehr lebendig 
vor Augen hatte. 27 noft] natjc *I *333, l ben Sdjrttt 
g auf g 1 H 27 — 333, i e§ — anftaltenb,] fie ernannten iftn 
e§ mar ber 33ater. Filarie *2* 333, 3 ju gleicfter $eit 
fehlt *I 4 £aupt] blutig[e§] $aupt *I auf fehlt *I 5 
2tngeficftt] ßtefidjt *I 8. 9 befcftäbigt — roieber!] befcftäbigt. 
*I, g auf g 1 aus letzterem H * 13 fteftig g auf g 1 H 
12 — 15 beroegte — nidjt] 30g nacft ber (Stegenfette be§ ©cftloffe* 
mit foldjer ©dmeüe bafj glabto ficft anftrengen mufjte, er er= 
reidjte fie unb gab tyx bit freunblicftften äöorte. 9ticftt ou§= 
3uma(en ift *I* 16 nunmeftr] fehlt *I, g auf Riemer H u 
Verirrten, SSertoirrten.] Sterirrten. *I is. 19 einzeln — magenb,] 
faum berührt *J 21. 22 2Ruftf unb Zan% aus 35te 3Jiufi! *I 
23 fdjmeratidjcr] ber fchmerjlicften *I 25. 26 Slnorbnung— bereu] 
Sanäwoftl gern jungen ©efeflen bie fid) bcffen *I *334, 1 eige= 
nen] eignen g auf g 1 H 27—334,3 2)er — Itegenb. fehlt *I* 
4 mit anftäubigem 3^a«Q] nur mit 3ttiang unb [nach unb leerer 
Raum für ein Wort] *I 1 erflären] erflären unb it}r[e] Sorge 
D *I s e§] man *I 8.9 ba§ — begreifen] fid) in§ Unerroortete 
3U ftuben *I 9 fteben für löfen *J 10. 11 Söfung — nicftt] 
einer Söfung unb SBefretjung h)ar fobalb nidjt *I 13 $unct 
an] so *I ^ßunete an HC mir — ©efeftieftte] unfrer ©efeftitftte 
mir [mir aus Versehen gestrichen] unfern 23ortrag ber= 
änberub [unfern — beränbernb üdZ] *1 14 betrachteitb nach 
refi[ectirenb] *I 15 in nach einigermaßen *J is 2öir — 
juerft] 3 uei: ft a *f berichten mir *I, g aus letzterem H 19 ben 
Singen] bem Sluge *I 21 e§ aud) tiorlag] aud) bie Slbficftt cor 
Slugen lag * j 23 benn fehlt *I 25 auf] in *I 26 - 2s 



Seite 332,26- 389,13. 101 

ueränbcru — betreiben] bercinberu, bei) Uerfdjicbencn Stellen unb 
^erfonen bic Angelegenheit 311 betreiben hatte J311 — hatte aus 
betreiben mufjte] : '/ 335,1—e unb — unterrichten | 311 ihm unb 
uitorbeuttid) 311 ihm, bon ber Äranfheit erfuhr er 3uerft, bann 
öon einem Urtaub. 23on .£)ilarieii* umgeroenbeter [oder um= 
fjeraanbterVI Neigung aber [aber üdZ] uid)t§, benn roie ^ätte 
bie Schniefter babon mclbeu *I *9. 10 Sdjrittfdjube g aus 
Scftlittfchuhe H 7—15 9Iuf— uuangenefjmftc] ?ll§ [er] bic Wady- 
ricfjt bon ber Üoetfdjroemmung üernahm ucfdjleumgte er feine 
Weife bod) fam er erft berj eingefallenem groft in bie 9cähe be§ 
6t§fclbe§ [,] in einer f leinen ©tabt, fchaffte er fid) ©chrittfdute 
unb gelangte er in ftarcr 9tad)t 311m nnerfreulidjften 'ülnfdjauen. 
Unb mar mit fid) fetbft in bie unerfreuüdjfte *Z* 15 unan= 
gene()mfte g auf Riemer für unerfrcididjftc H 16 £er Ab- 
satzzeichen (ß *I 18 foKte . . fechte haben g 2 aus tjat 
. . 9vedjte *I 19. 20 ein§ bom anbernl biefe? bon jenem *I 

23 unb nur] nur (f- aus unb *J 2. r > fid)| fie *I -.'6 — 28 
Miefen — muftjig] flauen fid) inj beut] ber alte 2öeg Derfperrt 
ift nicfjt [lange] nad) einem neuen um, itjti |ihu g l für ben] 
atlfofort frifd) ermutl)igt | hierfür wollte Goethe erst schreiben 
mit frifdjcm OJfuth] *I 336, 1 tuelche] bh *I 3 bie] aber 
auch bie *I [*I bricht hier ab.] 337, 2 5ßaar — bie ßieben§= 
loürbigfte g auf g 1 aus 8iebe§paar — fie H s feine] so H 
feiner die Drucke. *i6 ^labio g auf g 1 H 17 berrieth g 
für 31t berratben fd)ieu H 15 — n Um — fie] Sie ©djöne um 
ihren Verehrer einer anberu ßiebeu3roürbigen nicht 31t überladen, 
menbete *I* u fie g H 19 aufgeregt unb fehlt *I 20 ht'S 
Ungehörige] 3um ungehörigen "'I *crft g aus erfttich H 
91 barauf g für unb -H" 20 22 erft — ein] erfttid) 3nnft mit 
entfehiebenem 23rttd) bem ga^eu Süerljaltnifj ein untotebet^eits 
ftedbareä *2* 338, 1 fobann , um g auf Blei H 7 eä g 
auf Blei H 9 roährenb — ausbleibeub # aus bei) feinem 
längeren ausbleiben H 11 be3 <7 für beffeu H 11. 12 toohl= 
conferbirten r/ auf Blei in offen gelassener Stelle H 21. 22 
9cun — 9ttaj;or # aus gr geigte // 22 (ädjelttbj lädjtenb H 

24 be§ 3nljalte§ g für biefe* 23Iatte§ if 27 3ierlid)e (Bletdjniffe] 
ein 3terlid)e§ ©teichnifj IT 1 339, 1 „3>er ohne Absatz H* 
3 in /y 1 für bor If a 4 — 7 bie gidjte — Sirfe nur durch g 1 bie 
Jidjtc ff. angedeutet H & 339, 10 hier g für nidjt fl" 13 ju= 



102 Lesarten zu Band 24. 

neigenb g für julcnfenb H 26. 27 entfrembet g auf g x für 
auc-gebrochen -H 340, u — n 3U — gteichfam] tn§ gimmer 
§iIotten§ fie fanb bie £od)ter am $lügel 3U eigner aBegleitung 
fingenb unb bie eintretenbe begrüfeenb unb mit Ijeitrem SSXicf fie 
gteichfam 3um 2luf)ören *I is ßieb fehlt *I ber ©ängerin] 
§ilarien§ *I 21 ältere 33ebäcbtige für 2Rutter *I 22 31t 
fpredjen fehlt *I 23 bie — fo] unfre fo mistige 2lngelegeu= 
t)eit *J 28 2>ie ohne Absatz und naeh Zinn beg.[amt] Sie *T 
341,3 — 6 ber — 4?er3] be§ 6t)arafter§ ib,re§ 33ruber§ feiner 23er= 
bienfte unb be§ (Sinbrudö ben ber einige 2flann bon Sßerth ben 
ein junget 9Jtäbchen oft unb fo naf)e gefehen *I 1 toie] so 
*IH, fehlt C 12 ging] ging nun *J unb jene liefe] fie liefe 
*J 13 menn] al§ *J, g auf Riemer für letzteres H 15. 16 
geroufet — fich] roufete fo hielt fie *I n an] auf * J is — 20 
at§ — berfbrädje.] ein mehr als bottfommen gattlid)er Seben§ge= 
fätjrte geroätjÜ unb bie böttige 23erhrirtticfmng be§ eblen bäter= 
lidjcn 23ilbe§ bon ber 3eit wie bittig geforbert roerbe. — *I 
21 hierin] so aus hier *I hier i?C 22 obfdmn ein] rote ein 
3toar *I, g auf Riemer aus roenn fdjon -H" 23. 24 eine— fjödjft] 
geroiffe in biefem gatte gan3 *I 24 innere] so üdZ *I, fehlt 
fi C; Goethe übersah hier gerade so wie kurz vorher (zu Z 21) 
beim Dictat seine Correctur. 24—26 9luf— Vortrag.] Hierfür 
steht in *I Sie 3ttutter fdjeute nun nidjt au§ all bem gefagten 
unb flar borge [Absatz] 2)ie 2Jhttter ging barauf 3U ben äufeern 
Umftänben, ben fdjon geficherten [hier abbrechend.] Die abge- 
setzten Worte vermuthlich nur eine Variante des voran- 
stehenden abgebrochenen Satzes. 342, 3 tonnte g auf Riemer 
für burfte H 11 nach fbredjenb eine kleine offene Stelle H 
16 nidjt unternehmen g auf Riemer aus un§ nidjt getrauen -H a 
20 benf lidjen] benftidje H*H 21 fühlen g auf Riemer für fin= 
ben -H a 23 anbern] anberen H*H 343, 6 surüdtrat] so H & 
3ttrüd3og HC 8 herborhoh.] Nach diesem Wort findet sich in 
H a folgender Abschnitt von Goethe gestrichen: 2Bie fehr 
hätten mir geroünfdjt biefe ©cene bramatifd) au§3uf üfjren ; ©ie ift 
bon ber 2lrt, bafe ber fülle Sudjftabe,- tote bk laute ©djaubidme 
eine [eine g 1 für bie] miliige (Sinbitbungäiraft, fomie [fotoie g 1 für 
unter] bie getoaltfam aufbringenbe tfjeatraltfdje SBirflithteit , auf 
©emütt) unb ©eift burd)au§ toirfen, einen grofeen (Sinbrud ljer= 
borbringen unb einen fitflidj anmutigen 9<iad)flang tjiuterlaffen 



Seite 899, ia 345, ao. 103 

muffe. 3"bem toir aber gegenroärtig borauf 3Jer,}icl)t tfjuit, übcr= 
laffen toir bic SluSfüljtung einem jüngeren Siebter Hon glürflidjeu 
$aben. n. 12 bafe— tum] loaS ber ÜDtajor ber, bon g auf Rie- 
mer aus toaä ber 9Jhijor, bon H» tooä ber ÜJJajor, ber bon HC. 
Aus diesem Sachverhalt dürfen wir entnehmen, dass dem 
Dichter für Z 9 — 17 ursprünglich folgender Gegensatz vor- 
schwebte: 3u roeldjer Ukrroirruitg Die äSaroniu 311 bem Vorüber 
( yirürttel)rte, lägt firfj beuten: nid)t fo bolifommeu aber lägt fid) 
nadjembfinben, toa§ ber 2Jiajor fühlte, al§ er cor ber ©djroefter 
ftanb. Goethe indessen fuhr nach 2Jtajor so fort, als ob er 
den Satz nicht mit toa§, sondern mit bag oder vielmehr mit 
tote — und dieses Wort hätte ich auch wohl besser statt 
bag in den Text gesetzt — begonnen hätte. Durch die 
spätere Einfügung von ber wurde der ursprünglich beab- 
sichtigte Gegensatz noch weiter verwischt, ohne dass die 
syntaktische Verwirrung gebessert ward. Mir blieb daher 
nichts anderes übrig als Goethes Correctur rückgängig zu 
machen und durch Änderung von toa§ den Satzbau in solcher 
Weise zu berichtigen, dass Goethes ursprünglicher Gedanke 
möglichst zum Ausdruck kam. 26 duftere] 2lugrc H 344, 8 
föang g auf Riemer für (Shre II 1 10 glaubte g für fdjtett H* 
*12 ©rille] so H A , fehlt HC; in iJward die Lücke durch ein 
Zeichen mit Blei bei der Revision angedeutet; seit St wird sie 
durch 33ebenflid)feit ergänzt, an — feftien g aus burdj eine ©rille 
berfnübft fdjien und dies aus burdj eine (Brille fidj nicht ju löfen 
fdjeinc H»* 25 aber und fclbft g y H 2s Sßebauern] SBebaurcn H 
845, 1—4 Qualen— herbortjoben,] DuqoI roie ein beroeglidjer hiebet 
immer borfdjtoebte balb als Apintergrunb auf roeldjem fief» bie 
2Birflidjfeit be* befrfjäftigtcit Xagcö Ijerborljob — , *I 1 forberubc] 
bringeube : '/ 8 e3 bei nödjtlidjcm aus ein nädjtlidje» *1 
*nach luo ist fidj mit Blei und Tinte gestrichen H 8— 10 
roo — umroäijte] reo fid) alte* Sßibertoärtigc geftaltet uub \\m- 
geftaltet in einem uuerfreulidjen $rei* in feinem Innern um unb 
um toäljte : '/* 11 bieg — Unabtoei§bare] biefeä crotge 2Bieber= 
febr[en] bes Uuabtoei§baren *1 *ia ©djaffen g auf g 1 für 
Sohlen H 13— 16 -gmnbeln — rootlten| 2;t)ätigfeit bis fonft al§ 
[aU für ein] Heilmittel für foldje Sagen fid) am firi)erften beroäljrt 
faum linbernb gefebtoeige beim oerrjeilenb fid? befriebigenb hrirfett 
uioUte *I* *345, 17 — 20 unfer — bringenbj ber 3ttajor ein 



104 Lesarten zu Band 24. 

bon einer fdjneüeu [?] flüchtigen Ejanb bte er für uubefannter 
©djreiben |)anb mit @intabung in bo§ ^oftBaus bcs nalje gelegenen 
©täbtttjen», i£r ber gcroorjnt war bev too ein üDurdjreifenber eilig 
bringenb if)n *IU 21 ©efd)äfts= unb 2Beltt>erfjättntffen] ©ejdjäftcn 
unb 23erBättniffen *III 23 einigermaßen üdZ *1II 24 Jftüfng 
nach ob er *III 25 nach Ort folgt in *I1I noch aber toie 
bertounbert \a erftannt fear er aU er [hiermit bricht *IZJ ab.] 
in ber y aus ifim in bem Begeictmeten H 26 Bäuerifd)en] 
BiiurtfcBett H 346, 9 boju fehlt HC; schon von Düntzer 
ergänzt. 16. 17 Filarien, — ©djtoefter, g aus Filarie unb 
gerbtnanb H 345, 17— 346 ,20 %n— äurücfftalten] Sn 1 ) einem 
3uftanbe too ba% immer erneute -!pin unb tniebet [nach mieber 
folgt als zweiter Cornpositionstheil ein unleserliches Wort] 
nicfctö frudjtet erhielt ber 2)kjor öon uubefannter £)anb einen 
Srief 2 ), mit ber Sinlabung einen beseiteten ©aftbof im närfjften 
Stäbtdjen fogleicB 3 ) 311 befudjen; er mies ifm ber ©djtoefter bor, 
bte nach aufmerfjamer ^Betrachtung be§ S3Iatte§ lädjelnb *) ju ibm 
fagte: ha* Stbentbeuer fdjeint föttteö 3U berfpredjen, id) Balte biel 5 ) 
für bie §anb eines gebilbeten grauettäimmers, eine feltene. 9tegel= 
mäßig, flüchtig, genau unb gef cbmadöolt ; id) mödjte 6 ) bie finget 
feiert, toenn aus ibnen bergleidjen güge fjerOorftießen. 3? ift bu 
nid)t neugierig mein Skuber? 



*) 3n — «Kajor g 1 aus 3>er 3ftajor erhielt J 3n- @tn= 
labung] 2>er Üttajor erfnelt einen Srief bon unBefannter £)anb 
ber ifjn einlub *I1 2 ) Zum Schluss der Niederschrift : II 
(nach 2ln grau b. ©. — Die vergleiche zu 347, 13) findet 
sich von dem Vorhergehenden durch einen Interlinearstrich 
getrennt folgender in der späteren Bearbeitung unberück- 
sichtigter Passus, in dem man wohl einen Versuch Goethes 
sehen darf, den im Text erwähnten Brief der Wittwe an 
den Major auszuführen: 

Söotten ©ie als treuer brüberlidjer greunb als 5Rittersmann 
geleitenb fidj gu einer 2tmajone gefellcn bie [bie aus Versehen 
doppelt geschrieben] fattm einen leiblichen SBegriff ben 9Jiännern 
abgewinnen fonnte. §ier ift meine -Ipanb. [Absatz.] gs ift nidjt 
mohlgetBan jenen SBefeuntuiffen — [hier abbrechend.] 
3 ) Balbigft *II 4 ) läcfjlenb *II 5 ) es *II 6 ) fehlt aus 
Versehen *II 



Seite 345,20 — 348,2. 105 

Tu rocifjt, berfetjte biefer, bn^ mid) jeijt nidjt* rühren fann, 
nud) ba» SBlat 1 ) rounbert mid) utdjt, erregt feine 9ceugierbe, unb 
bie 9lufjcutoclt ift mir ganj gtctcfjgütttg — Unb-) bocfj mar 3 ) ber 
braue 2){ami berrouubcrt unb tarn auS [einet gleichgültigen Raffung 
a(3 bie 4 ) fd)öne SBitttoe ihm entgegen trat, freunblid) anmuttjig 
mie er fie bertaffcu hatte, ©ogleid) berbarg '") er jebod) feine 
äkrroirrung unter bcm Schein allgemeiner ^öflidjfeit , grüßte fie 
berbiublich mit berlegener ftftlte. 9cid)t fo rief fie au§ mein 
Hefter 6 ), feine§meg3 tjab id) fie in ein geweifte» 3i mmer e in ; 
geloben, unter biefen fdjted)ten Jpau3rafh um un§ f)öfifch 3U 
unterhalten. %ä\ habe in il)rem .!paufe biel Unheil augeridjtct. 
Ter 2Jtajor trat ftutsenb jurüd. 3ch toei§ alle?, mir braudjen 
nn§ nidjt 311 erflären, fie nub Filarie Filarie unb gerbinanb, 
fie alle bebauere id), ihre grunbgute 7 ) trefflidje ©djiuefter am 
mciftcn. STie Sprache fdjien if)r 31t ftoden[,| bie 8 ) hcrrlidjen 9lugen= 
lieber fonnten herborquetlenbe ürhränen nicht 3itrüd()atten I* 
*346, 21. 22 ber ebte Mann] Xhcobor I ber alte 3Jlann C'C 2 %u 

— irjr,] Unter biefen Sieben berroirrte fid) 2heobor auf? äufjerftc 
*II* 23 mir un§, fagte g l für ©ie fid) *ü *27 bitterlid)] 
bitter I 25 — 27 ©ie hielt - meinte, fehlt *U* 347, 1 gnfc 
big) gnäbigen *HH* 1. 2 entgegnete — tädjelnb] entgegnete [g 1 
für rief] fie lädjlenb *U 4 Sage] augenblidlidje Sage *Z7 
*5 aller] allen Z, mit Blei aus letzterem H 0. 6 aller — 
unterrichten 1 ?] id) fenne alte [alle üdZ] ihre (Scfiunungen unb 
Seiben. — 2üa§ für Slufpaffer für 2lu*forfd)er baben ©ie 3U 
finben gcraufjt. — *U* 8 entfaltete fehlt *U 9. 10 mehrere 

— bertraute!] mcbrere! *II 10 §aben ©ie] ©iub ©ie benn *III 
13 2In ***] Sin 5r[au] b[on] ©. - Die *// %n grau bon ©. I 
[*1I bricht hier ab.] an ÜJafarien] ^Jinfaric g 1 I u auch] 
so I bod) HC ie. 17 miebcr — too — ] nid)t mieber 31t finben 
miffen. / *91 jene — im <j für fie burd) H 28 — 348,2 in 

— entfdjieben y auf Blei aus unfer greunb, roenn e§ iljm and) 



») berührt, *H, .9 für berührt H* °-) Absatz *// 3 ) hmrb 
*II [mar nur Hörfehler] *) bie — trat aus er bie jchöne 
SBitme bor fid) fah : TI 5 ) berbarg er jebod)] aber barg er 
*H 6 ) SBefter — unterhalten] Hefter! ©ie feben mit [? mid)] in 
einen gemeinten und danach Raum für eine Zeile *II 7 ) gute 
*II 8 ) bk — 3urüdl)alten] Ibräneu füllten bie Slugenliebcr l II 



106 Lesarten zu Band 24. 

nicht liax rourbe, füllte bod) H 847, n-348, 5 (SJott - f>erbor= 
ftjat. —) 2Id) lote oft t)<xb' id) nid)t gefeljen ba% fie burd) 23or= 
galten ihre§ magifctjen ©piegelö, burd) bie äußere bertoorrene ®e= 
ftalt irgeub einem Unglüdlidjen fein reine§ innere getoiefen unb 
ihn auf einmal erft mit fid) felbft beruhigt unb 3U einem neuen 
Sehen aufgeforbert hat — 1* 348, 6 fuhr fie fort, fehlt I 8— 
n id) — Ijeraugputjte; fehlt I 12 feit g auf Blei H 12. 13 feit — 
fömte, fehlt 1 *16 etfd}ien # auf Blei für toar H 15—17 mehr 
— 5ln^änglid)leit.] t)öd)ft lieben§roürbig. — I* is f äffen] fuhr 
fie fort, faffen I 19 ju bebenfen] so J fid) 3U bebenlen U(7 
*349, 17 beginnt g auf Blei für «nftalt mad)t £ 348, 22 — 
349, is toerben — 9Jlafarien.] bebarf e3 toeniger Söorte unb unfere 
3uftänbe finb entfdjieben. [Absatz.] 33rieftoed)fet ®ie SBaronin 
beitagt fid) bet) 5Dcafarien über bie fdjöue äBitttoe. anficht einer 
sjrau öon ber anbern. 3Jtilbere SBeurtfjeilung Oon ÜDMarien. 
©djilberung eine§ foldjen 2öefen§. ®efd)id)tliche§ bon ber Safere!) 
unb UoEheit be3 ©otm<s. 2>er loadjfenben Neugier be§ jungen 
5|}aar3, ber Slnfunft be» SDaterä unb ber abgefdjloffenen Steigerung. 
ÜberaE ein Entgegnen 2Jtafarien§ 23iEigteit aber al§ . . [. . unleser- 
liches Wort] Über3eugung unb barauä fittlidje 23efferung. 6infen= 
bung ber fdjönen $xau btefer Rapiere. 2Jcit (Ermahnung. ®urd) eine 
SSotin. [33riefroed)fel — 33otin. g 1 für (§ier toirb ber 33rieftoed)fel 
ber 93aronin mit $rau bon ©. eingefchaltet.)] I Hierher gehört 
auch der folgende, in der späteren Bearbeitung unberück- 
sichtigte Passus, der von Goethe mit Blei zu Beginn des 
Blattes geschrieben ist, auf dem die Niederschrift *II 345, 17 
—347,13 steht: 2lch toenn e§ nur nicht förderlich toäre! 2>er 
Seift foEte fchon bamit fertig toerben, aber bie§ §er3 ba% fotoiel 
©efahren roiberftanb fann biefen ©d)tner3 nicht ertragen. [Absatz.] 
28ie lange hatte id) fein ©efüht bafj id) Siebe bebürfe. %tyt 
fühl id)3. (33rief ber 23arouin.) [darunter ein Interlinearstrich, 
der das eben angeführte Stück von dem Folgenden trennt.]* 



©edj§te§ ©apttel. 

350, 1 ©ed)§te§ ßabitel g H 12. 13 ber Pflichten] so in 
Skizze II und in Skizze III, fehlt seit Skizze IV, ist aber 
für den Sinn unentbehrlich. n £f)ätigieit] In den Skizzen 



Seite 348, 2 - 353, u. 107 

findet sich für diesen Begriff Grinfad)hcit. 18 angenehmeren] 
Nach den Skizzen wäre für dieses Wort anmuthigeren zu er- 
warten gewesen. 351, 8 3U roibmen fudjen] so Skizze IV fju 
roibmen H roibmen die Drucke. 18 trtegt] trügt HC 1 22 euren] 
eurem HC; euren empfiehlt schon Düntzer. 22. 23 ununter* 
brodjenem bebeuteuben] so H ununterbrochenem bebeutenbem die 
Drucke; vgl. zu 59,27 S. 19. 24 ift Riemer H 352, 10. 11 
©obalb — jurücfgclegt, Eiemer aus 9tadj 23otlenbung einer from= 
men 2BatIfabrt H 



©iebente§ (Sapitet. 

353, 1 (Siebentes] g l I, g auf g l H 2 uorfteheube Briefe] bor= 
ftefjenbeu 33ricf g aus letzterem H 3 er] er nun I, aus letzterem II 
3— g burch — Seben§gange3 g und g 1 aus mandjem bcnad)bartcn 
ßkbirg 3U, burdjroanbernb immer roeiter bi§ bie tjerrlichc £hat= 
gegeub fid) bor ihm eröffnete, too er bor einem neuen 2eb?nz-- 
gouge I 13. 13 umherroattbelu| umherroanbteit IH 293, 1— 
353, 14 SierteS — $ünffter] Statt dieses Theils, also an Stelle 
des ganzen Mittelstücks unserer Novelle findet sich in E 
(S 250,9-260,6): 

-£>erfilien§ 9cad)fd)rift. 
-ipier brech' ich ab, HjeilS roeit idj gegenrocirtig nicht metter 
fdjreiben fann, fheili? aber um Sfönen einen ©fachet ine tgex^ 3U 
fenfen. 33eantroortcn ©ie fid) btc Qaagc nun felbft, roie rouuber= 

5 lieh uad) allem roa* ©ie gelefen, z% um biefc grauenjimmer flehen 
muffe? Sicher Ratten fie gar fein äkrhältnifj unter fich, fie 
fanttten fid) nicht, obgleich J eoc befonber» auf eine 33erbinbung 3U 
hoffen fdnen, bie aud) fie einanber annähern fotlte. s Jhm fiuben mir 
fie 3ttfammen, aber allein, ohne männlidje Segteitnng, in bie Söelt 

10 3iehenb. 2üa3 ift borhergegangen, roa§ fann barau» folgen ? ©ie, 
mein ©uter, helfen fich geroifj baburd) herauf, bafj Sie traurig 
bor fich hiufprechen: bau finb nun auch toieber einmal 6nt= 
fagenbe! unb barin haben ©ie boltfommen s Jted)t; ob aber and) 
^offenbe 1 ? ba* barf ich nicht entbeden, unb roenn ich? roüfjte. 

15 Um Shnen nun ben äöeg 3U seigeu, mie ©ie ba* liebend 
roürbige 5£aar auf ^hrett äßauberungen treffen föntten, fo er^ 



108 Lesarten zu Band 24. 

greife id) ein munberlidjeö' ^Rittet, ©ie ermatten Riebet) ben flehten 
2lu§fdmitt einet Sanbdjarte; Wenn ©ie biefen auf bie größere 
legen, fo beutet bie barauf ge^eidjnete 90tagnetnabel mit ber Sßfctls 
fpifce nad) ber ©egeub, Wo bie ©udjeuSwertljen fjin^ieljen. £iefe§ 
9Mtl)fet ift nidjt fo gar fd)Wcr 31t töfen, aber id} toünfdjte bafj 
©ie ton 3eit 311 3eit S e 9 en un * e ' n Ü5Ietd)e§ träten uub ein 
©djnippdjen Sanbdjarte an uns» Wenbetcn, Wir würben alSbann 
bod) einigermaßen erfahren, Wotjin mir unfere ©ebanfen 3U ridjten 
fjätten, uub wie freubig Würben Wir ferm, Wenn bie 9label aud) 
einmal uon un§ ange3ogen Würbe. 2ftöd)te $fjmn aüe§ (&ute ge= 
gönnt, aller ^rrtfjum ücr^tetjen ferjn. 



9ttan fagt ben grauensimmern nad), bafj fie feinen 33rief 
ofjne 5|ßoftfcript atifenben fönnen; Wa3 man aud) für Folgerungen 
barau§ 3ief)en mag, fo fann id) nid)t läugnen, bafj biefe§ fdjon 
bie 3Wet)te 9tad)fd)rift fet) unb Worin eigentlid) oon ber Igavipt* 15 
fadje bk Diebe fet)tt foll. SDiefen ©djaft be» Sßfeite§ auf bet)= 
fommcubem 23lättd)en l)at £nlarie felbft gejogen nnb mit 3ier= 
lidjem ßiefieber gefdratüdt; bie fdjarfe ©piije jebod) fügte bk 
fdjöne SBittWc l)in3u; geben fie 3ld)t bafj er nidjt riije, üielleidjt 
gar treffe. Unfere Skrabrebung ift, bajj ©ie bet) ber erften Qu-- 20 
fammenfuuft, fie gefdjefje Wo fie Wolle, gleid) ba% 33tättd)en bor= 
Weifen, ba ©ie benn um befto fdjneller unb 3Utraulid)er empfangen 
Werben follen. 

3wifd)enrebe. 
2)ajjj eine geWiffe &üde, toieEeidjt in fu^em fühlbar, im 25 
(Jansen f)ie unb ba bemerflid) unb bod) nid)t 3U oermeiben fetyn 
Werbe, fpredjen Wir lieber felbft auS, otjne 5 urc *)t ben ßtenufj 
unferer ßefer baburd) 3U f raufen. 3?et) ber gegenwärtigen, 3War 
mit 33orbebad)t unb SDlutt) unternommenen 3tebaction fto§en Wir 
bod) auf alle bie llnbequemlidjfeiten, Weldje bie §erau3gabe biefer 30 
Sänbdjen feit 3Wan3ig ^a^en oerfpäteten. Siefe 3eit tjat baran 
nid)t» üerbeffert. 2öir fef)en un§ nod) immer auf mef)r aU eine 
Sßeife geljinbert unb, an biefer ober jener ©teile, mit irgenb einer 
©todung bebrot)t. S)enn Wir l)aben bie bebenfüdje Aufgabe 3U 
löfen, au» ben mannigfaltigften papieren ba§ SBertljefte unb 35 
SBidjtigfte au§3ufudjen, Wie e£ benfenben uub gebilbeten ©e= 
mütljern erfrcntidj fctjtt unb fie, auf mandjer ©tufe be» Seben§, 



Seite 353, u. 109 

erquideu unb förberu tonnte. Ta liegen nun aber bot itttS STage- 
bürijer , meljr ober roenigcr auöfübrtid), balb ohne ^luftaub mit= 
teilbar, balb biegen nnbcbcutenben, nud) all^ubebeutenben 3» : 
^altS uurätljlid) eiujufdjalteu. 
5 ©ognt fehlt es nidjt an .fteften bcr roirflicheu SCßclt gehribmct, 

ftatiftifdjeit , tedjuifdjeu unb fouft realen Snfjaltä. -Tiefe aU tm> 
gehörig abjufonbetn fällt fdjioer, ba Beben unb Steigung, @rfennt= 
nif; unb l'eibeufdjaft, fid) rounbcrbar bereinigen!), im engfien Söunbc 
mit einanbex fortfdjreiteu. 

io SdSbann begegnen uni (*utroürfe, mit guter Giuficbt unb ju 

tjerrlidjcn ,3n)erfen gefchrieben, aber ntdjt fo folgcredjt unb buxdy- 

greifenb, bafj man fie uöüig billigen ober aber in ber neuen, fo 

roeit üorgefdjrittenen 3eit für lesbar unb mirffam ballen fönnte. 

6ben fo begegnen mir deinen Slnecboten ohne 3ufammenhaug, 

15 fdjrocr linier Ütubrifen 311 bringen, manche, genau befehen, nidjt 
gonj uutierfäuglirij. ftie unb ba treffen mir auf auegcbilbetere 
(Srjäfjlungen, beren maudje fd)ou befannt, benuod) t)icr noth= 
roenbig einen ^tatj »erlangen unb jugleid) ?luflöfung unb %b-- 
fchluß forbcrn. 2ludj an (Sebid)ten ift fein 9JJangcl unb bod) läßt 

30 fid) uidd leidjt, nidjt immer eutfdjeibeu, roo fie eiugcfdjattet loerben 
bürften, um ber roahreu Stimmung lmdjyiljelfen, luetdje gar leidjt 
geflört unb umgetoenbet toitb. Sßenn totr alfo uicijt , toie fdjou 
oft feit oielen Sauren, in biefcin ©efdjäft abermals ftod'en follen, 
fo bleibt uns nid)t§ übrig, aU ju überliefern roa» mir befiheii, 

25 mitjuttjeileu toa» fid) erhalten ()at. Unb fo geben mir baljer 
einige ftabitel, bereu 2lu»führuug mohl roüufdjenstuerth getoefen, 
nur in worüber eüenbcr ©eftalt, bamit ber Sefet nicht nur fü()le, 
baß fjier etma§ ermangelt, foubern baß er uon bem ÜJkngelubeu 
näl)er uutertidjtct fetj unb fid) basjeuige felbft ausbilbe roa<§, 

30 t$etlä ber 9iatur be§ (Segenftanbe* nach, tfjeil» ben eintretenbcu 
llmftänbeu gemäß, nidjt ootlfommeu ausgebilbet ober mit alten 
belegen gefräftiget ihm entgegen treten fann. 



3toötfte§ Kapitel. 

Über ba§ Vorgelegte iKät^fel fanb fid) SÖilhelm einigermaßen 

35 betroffen, bod) füllte er fogleid) eine fülle Slnjiehung, eine 2ln= 

roanblung öon Sehnfudjt jene beftimmte .i'inie 3U erreictjeu unb 

ihrer ^lubeutuug ,51t folgen. SDÖie mir beun gar }U gern etroaö 



110 Lesarten zu Band 24. 



e§, ba* unfere @inbitbung§fraft, unfer .IpanblungSbermögett 
erregt, ausüben unb auslüften mögen. 

(Sin Äinb, bat 2Hmofen erbittenb, un§ einen 3 e bbel t)in= 
reidjt, auf reellem fünf Sotto=9iummcrn gefcbrieben finb, roeifen 
mir txicfjt Ieiä)t ab, unb e§ lammt auf ben Slugenblicf an, be= 5 
fonbers toemt e§ furj öor bem Termin ber giefywg ift» 00 wir 
nicht, mit 3ufäHig erregter «Ipoffnung, gan3 gegen unfere fonftige 
Söeife, gerabe biefe Hummern ftar! befe^en. 

SDer SBanberer prüfte nunmehr an einer größeren ßanb= 
cbarte ben fteineren Slusfdmitt unb ftanb oerrounbert, erftaunt, 10 
erfcbrocfen , al§ bie 9iabel gerabe nacfj 9Jcignons G5eburt*gegenb, 
nad) ibren Söohnungen binbeutete. 2ßie iljm baberj 3U 2ftuthe 
geworben, finben mir nicht au^gefprochen; mer aber ben ©cblufj 
ber Öcbrjahre ficb bergegenroärtigen mag, mirb im eignen ©inn 
unb ©efüht ba^ 5itjnltdf)e gar roobl hercorrufen. 15 

2>er rcichtigfte Umftanb jeboch, marum mir bon jener gahrt 
meniger als" mir hmnfchten aufgeseichnet finben, mochte roohl ferjn, 
bafj SBilhelm auf einen jungen lebhaften DWfegefährten traf, 
burcb melden möglich marb ein lebenbiges unb fräftigeä 2ln= 
benfen jener frommen SBattfahrt, jener heiligen ©tunben für ficb 20 
unb bie ©einigen aufäubetoatjren. Unbermufhet finbet er ficb mit 
einem 2J?aIer ^ufammen, bergteichen 3toar biete in ber offenen 
2ßelt, mehrere noch in Romanen unb Dramen umhertaanblen unb 
fpufen, ber fich aber biefjmat als ein roirfücb ausgeseicbneter 
ßünftler augenblicklich, 25 

H erhielt seine jetzige Gestalt erst nachträglich. Ur- 
sprünglich stand in H der eben angeführte Text von E. 
Dies ergibt sich aus der Foliirung ITs. Der zur Erörterung 
stehende Theil 293,1-353, 1* (Vierter - Äünftler) weist in 
H die Neuzählung 49 — 84 auf, entbehrt aber der alten 
fortlaufenden Numerirung. Die umschliessenden Blätter 48 
und 85 jedoch führen die alten Nummern 204 und 209. 
Die alte Reihe wird also durch unsern Theil um die 
Nummern 205 — 208 unterbrochen: d. h. die nur mit neuer 
Zählung versehenen Blätter 49 — 84 müssen an Stelle von 
vier ausgeschiedenen Blättern getreten sein, die die alten 
Nummern 205 — 208 trugen. Nun aber bietet der oben an- 
geführte Abschnitt aus E einen Text, der gerade vier 
Blätter in H einnehmen würde: und dass das letzte der 



Seite 353,14- 372,1. 111 

ausgeschiedenen Blätter mit dem Texte E's schloss, dafür 
ist noch eine sichtbare Spur vorhanden. In H findet sich 
nämlich vor barfteHte , dem ersten Wort von Blatt 85, die 
gestrichene Silbe ltd). In E aber lautet das Wort, das vor 
barfteHte steht, augenblttf'tid). 

354,27 ©äulenportalc] ©äuleuportal E 355,4 allen] allem E 
356, 2. :i 2Bal)rf)eitfinne] so E 2Bat)rl)ett*fiittte HC 8.9 war — 
jurürt mit Tinte gestrichen, dann wieder unterpungirt H 
Dachte Goethe daran, die Beziehung dieser Worte deutlicher 
zu machen? Auch der Abschnitt Z 18 — 19 scheint Beanstan- 
dung gefunden zu haben, wie sich aus zarten Bleistrichen, 
mit denen er durchkreuzt ist, zeigt. 15 ÜJiann] so E, fehlt 
HC 358, s begleitet von Gattung beanstandet H 11 fräftig, 
üoUfliugeub] so E fräftig botlflütgcnb HC 18 Sebingung] so 
E ^ebentung HC 20 unb] so E um HC 359, s eigne] 
eigene E 360,2 — 4 aU — anerkannten.] Die Stelle ist jetzt 
unverständlich, wie schon Düntzer bemerkt, da Hersiliens 
Nachschrift (vergleiche oben S. 107), auf die sie sich bezog, 
in der Neubearbeitung ausgefallen ist. 20 toi'mfdjeitsmertbcu] 
roünfdjenalüerthe EH 361,3 Umgebung] so E Umgegenb HC 
10 immer] so E, fehlt HC; nach Ufer, dem immer vorhergehenden 
Wort, steht in H ein Bleizeichen, durch das Goethe vermuth- 
lich aufmerksam gemacht werden sollte, dass hier ein Wort 
fehle; ein gleiches Bleizeichen findet sich in H Z 26 hinter 
©d)tff, einem Wort, nach welchem ebenfalls —wenn auch 
nicht unmittelbar — ein anderes ausgefallen ist; vgl. auch 
zu 373, 7. 26 bocfi] so E, fehlt HC 362, 15 too] Für dieses 
Wort schlägt Göttling oder Meyer aR ob vor H 363, 18 ©nt* 
fernen] so E Entfernung HC 364, 15 vermitteln] bermittlen E 
365, 18 entfd)ieben,] auögefprocfjen E, g für letzteres H 28 
mürben] so E toorben HC 366, 2. 3 eingeborne] etngeuobreue E 
7 inbcm] ba§ E, g für letzteres H; man darf also hier nicht 
mit Düntzer die Lesart .E's wieder einsetzen. 9 erfteiimat alle] 
so E erftenmale alle HC 367,3.4 -gwdjgebirg] Apodjgebirge E 
13 fächeln] fädjleu EH 368, u menige] so EHC^C 1 toenig C 
20 jattem] so EH jarten die Drucke. 369, 2 toilben] milber 
E 372, 1 2er] In E— C steht vor dem mit diesem Wort 
beginnenden Abschnitt folgende »Stelle: [Absatz.] Xie fdjöne 
äBitme ging inbefj mit SBilbelm, unter (typreffen unb üßimen, 



112 Lesarten zu Band 24. 

halb an £rauben= halb an Orangegelänbern ber ^erraffen bin unb 
lonnte fid) suleüt nid)t enthalten ben leife angebeuteten 2Bunfcf) 
be§ neuen greunbeS 3U erfüllen; fie mufjte irjm bie rouuberfame 
Skrfdjränfung offenbaren, tooburcfj bie ^reunbinnen bon ibren 
früheren [frühem E] SBerbälhüffen getrennt, unter fid) innig 
berbunben, in bie SCßelt binau*gefd)idt roorben. [Absatz.] 2M= 
beim, ber bie (Sabe nicht bermifjte fid) aEe» genau 3U merleu, 
fdjrieb bie traulidje ©rjäblung fbäter auf, unb roir gebenfeu fie, 
roie er folcbe berfafjt unb burd) §erfilien an 5iatalicn gefenbet, 
fünftig unfern ßefern mitäutfteilen. 

Diese Stelle passte in E und in die ursprüngliche Gestalt 
von H, die, wie wir oben S. 110 zu 293, 1 — 353, 14 sahen, 
E entsprach. Denn in diesen beiden Bearbeitungen war das 
Mittelstück der Novelle unausgeführt. Nachdem aber dieses 
Mittelstück eingefügt war, stand unsere Stelle ohne Be- 
ziehung da und ward offenbar nur aus reiner Vergesslich- 
keit nicht getilgt. 372, 5 allen ©eiten g für borgen unb 5lbenb 
welches letztere Göttling beanstandete H 6 ring§ g H 
8 unb] so EHC l C°-, fehlt C 10 fo] fehlt E, Göttling oder 
Meyer aR mit Fragezeichen H 12. 13 geroaltigern] so mit 
Düntzer geroaltigen E—C 13 milbern] milberen E 373, 7 
toirftid)] so E, fehlt HC; die Lücke ist in E durch ein 
Bleizeichen nach ber angedeutet; vgl. zu 361, 16. 19 ernft= 
lieblichen] so E ernftlicben HC; vgl. auch Bernays, Über Kritik 
und Geschichte des Goethetextes (1866), S. 75. 374, 3 £age»] 
üTag§ E 375, 9 Die ursprüngliche Fassung H* von 375, 9— 
25, 1, 5 (@r) führe ich später, hinter den Lesarten zu 25, 5, an. 
376, 5 ganj — un§ g aus un§ gegen 3bre Slbfidjt I *u - u 
beftätigt — gejogen] e§ toeift fid) au§ bafj er ton ber roidjtigen 2ln= 
getegentjeit fid) böEig [wichtigen - böEig g 1 aus guten ©ad)e fiel)] 
burdjbruugen, unb bor aEem anbern fid) ba [ba g 1 üdZ] t)inge= 
3ogen I 15 unferm neuen g 1 üdZ_J s — 1< bieEeitht — llnter= 
fudjung, g und g 1 mit der zu Z 11 — 14 bemerkten Abweichung 
aus faft aEe§ fiätte fielen unb liegen laffen, nur finb unfre nun= 
mefjr berbunbenen 2lbficbten fo grofj unb roeit au§fet)enb als bafj 
er nidjt foEte babon burcbau§ eingenommen unb bingeriffen roer= 
ben. 2>enn e§ ergaben fid) beb, näherer llnterfutbung I* a — 19 
für — 3)enu] der diesem Stück entsprechende Theil lautete in 
I ursprünglich so : [Absatz.] TOerbing» befinbet fid) üenarbo 



Seite 372, i - 378, 24. 113 

hier [,1 ihm unb un» 31t größerem aioxtfjcit [,] al» fid) hätte 
teufen (äffen, und wurde dann von Goethe ebenda um zu der 
nachträglich verfassten Partie Z 4 — 17 (ltutcrfudjuug) eine 
Überleitung zu schaffen, so geändert: für jene tüte für uu» 
meit größeren Söovttjett al» ftd) je hätte benfen taffen. Senn 
21 roarb] ift I 99 unfexe] unfre IH 2:1. u trjoburd) — berfclbeu] 
moburd) ber bctjbcrfetttge SBettfc, »Denn mir un» aueitianber fd)lic= 
fjett, fid) 1 377, 1 — 5 Sterbet — ftd)] Riebet) fann er feine 
£>auptneiguitg oon born anjufangen \g aus 3lud) er fann feiner 
.frauptneigung ton Dorn anjufangen hier] gaitß bequem entroidelu. 
9ced)t» itttb litt!» üon jener äßafferftrafje liegt unbebaute» itttb 
uuberoobntc» ßaub genug, bort mögen fid) ©pinnerinnen unb 
SBeberinnen 1 *6 iljnen] so g I jenen HC dürfte nur auf 
Lesefehler beruhen. 9 ben] einen I 5 — 10 3Jiaurer — ber 
mit der eben bemerkten Abweichung g aus unb alle* burd) 
bic erfte .£mnb gefchehen inbeffeu mir anbern bic Dermitfclteu 9luf= 
gaben ,31t löfen uitternäf)meu unb eine fchuctlere I* 11 — 378, 6 
2>iefe» — ßettarbo] ©ie üon feinen itäcr)ftert 2lbfid)ten 3U ttnterrid)ten 
jdjiebt er mir 31t. Unb fycx fann id) aufrid)tig [zuerst schrieb 
Goethe mit 2lufrid)tigfeif] ber SBafctheit gemäf; ansprechen: [g aus 
uon feinen nächften 2lbfid)ten mirb er ©ie felbft unterrichten] er 
()at gerabe 31t bem roa» jetjt tierlangt mirb bic herrlichften 6igeu= 
fdjaften, roa» mir anbern 3U thun haben märe gräti3enlo», toäre 
nicht alte» fo gut borgefel)eu unb eingeleitet. Sot^atio geht mdy- 
ftett» bortljin, id) bereite mich ihm 31t folgen unb id) fage nicht» 
meiter meint mir un» mieber febn mirb ba» SBuuberbarfte getfjan 
fetjn. [Absatz.] 9lad) unfrei alten SBeife nur nod) ein altgemeine» 
Söort, bei; Gelegenheit $$te§ ©abreiben» an Senarbo [ßettarbo g 
für Sottjario] J 378, $ grünbet fid)] beruht / 9 beult aud)] 
aud) gl 10 be» ©anjen] so I, fehlt J7C 11.12 bett— unfrei 
un» einen 33egriff bon ber SJBeltfrömmigfeit machen unfere I 
13 in'» SBeite g für nad) aujjen I u unfre] unfere I jugteid) 
fehlt I 15 Nach mitttel)men. folgt in J noch : [Absatz.] %nd) 
t)ierin finbet fid) Senarbo unb er mirb un» t>on grofjen 5httjen 
fehlt; £ed)mf auch im fteinften beförbern, hdfjt förbern ma» alle 
thun föuueit in— 24 Um — entbunben,] 3rt)r ©efud), mein befter, 
fjat 9Jcontan, 3U rechter Qnt bei) un» augebradjt unb fie mürben 
fogleid) Don jeber 33efd)ränffheit entbunben, g aus 3hr ÜJefud) 
mein befter ^)err [hat] Montan, 3U red)ter 3"t bei) un» ange= 
©ücttjc^ Vierte. 25. ißb. 2. 2lbtt). 8 



114 Lesarten zu Band 24. 

bradjt unb idj foll Sie hiermit bon jeber 33efchränfung entbinben ; 
I *26. 27 toieberfjol'] toieberhole g I 25—27 Jute — alter: g mit 
der eben bemerkten Abweichung I 27 — 379, 1 ^toecf — 
Steifen] gtoecf toirb gebiüigt, reifen I 379, 2. 3 toa3 — gum] 
in bem ©inne tote ©ie ftch erftärt ftaBen toirb atte§ reäjt fetjn 
unb ©ie toerben fid) 3U bem I 6 unfrer] unfrer toechfetfeitigen 
I 10 fidjere] fidjre I 11 — 13 6ben — fjaben. fehlt I 380, 
1—20 steht in H auf einem eingelegten Blatt mit der lau- 
fenden Nummer 105. Dieses Blatt trat in H an Stelle eines 
noch erhaltenen ausgeschiedenen Blattes, das zwar nicht 
die jüngere Nummer 105 führt, aber durch seine Zahl 73 
zwischen Blatt 104 und Blatt 106 gewiesen wird, da diese 
als ältere Bezeichnung die Zahlen 72 und 74 führen. Auf 
dem ausgeschiedenen Blatte (H*) steht die gtoifchenrebe, die 
für H ursprünglich überhaupt nicht geplant war, wie aus 
einem andern später (S 117 ff.) mitgetheilten ausgeschiedenen 
Blatt der Druckhandschrift hervorgeht, in einer völlig ab- 
weichenden Fassung, für die auch noch zwei Vorstufen *J7 a 
J a erhalten sind. Ich führe die Fassung H 3 - an, indem ich 
die Varianten von *II* I a als Fussnoten mittheile. 



3toifchen Siebe. 

Steid) bem bisherigen toerben unfre Sefer ben 3 u f* ano bn 
^erfonen bie un§ am meiften befchäftigen gar 1 ) tooftt entnehmen 
tonnen. <£)ier aber finb toir geuötbigt eine üpaufe eintreten 3U 
laffen: benn toie im ßeben fo auch im Stomau übt 2 ) bie 3eit be= 
beutenbe Stedjte. Vergönnen toir nun 3 ) unfern Seuten einige 
Sahre, bie ihnen unb un£ gu gute fommen mögen *). Sie Gitteren 
toerben jur 6 ) Sefinnung fommen; bie Mittleren fräftiger unb 
berftänbiger auftreten, bie jüngeren 6 ) finben toir fobann heran= 
getoacftfen, um an unfern üthorfjeiten , too möglich an unfern 
Sugenben Sheil 3U nehmen. 



*) fehlt *II *) übte -Siechte] tft bie 3eit bon bebeuten= 
ber ©intoirfung *II 3 ) fehlt *II 4 ) fotten *I1 6 ) jur 
— fommen] fid) befiunen *II 6 ) ^üngften *I1* I 3 - 



Seite 378,24 — 380,20. HS 

2ie Surfe jebod), roeldje f)icburd) in bem 1 ) biftorifdjen 33or= 
trag bemerftid) roirb, gebcnfen roir mit einjetneu 53ctrad)tungen 
itub ?lufd)auuugen au^ufütten. 2er 2 ) aufmerljame ßefet roirb 
fiel) erinnern, baß roir hie unb ba öon Vorträgen gefprodjen, ourfj 
uou Unterhaltungen, bie roir ausfübrlid) ciujufdjalten Siebenten 
trugen, nm ben Sauf 3 ) ber ®efd)id)te uidjt 31t 4 ; unterbrechen, 
föcgenroärtig aber, roo roir ben Sefer einige 3 c it 3« 3crftrenen, 
ihn üon ben 5 ) Vorgängen ab- ) unb auf firf) felbft jutüdEjufü^ren 
roünfdjten, fcfjeiut 7 ) c3 unö rooblgctban, bergteidjen bei) Seite ge= 
taffeneS hier einzuführen. 2er 9cad)benfenbe roirb, biefc abgefon= 
berteu Sin^ctfjeiten 8 ) betraebtenb, gar rooh,! gcroatjr roerben roo 
fie allenfalls hjugehbren, auetj roirb er in 9 ) ber golge tyt]u ®e= 
legenheit finben, inbem gemeint ift 10 ) baZ 3lu*gcfprochene forooht 
oor= aU rürfroärta 31t beuten, bie ÜJcanuigfaltigfeit ber s 2litfid)t 31t 
uermchren unb bie 9tcinrjeit ber 2lu»fid)t ,311 Verbreiten. 

Sollte jebod) ber Sefer, befouberS ba-i erfte 2ftal, auf ben 
fernem Grfolg 11 ) ber gäbet begierig f etjn , fo roirb er fid) feine? 
<Ked)t§ bebienen, roenige 12 ) Sötätter ju überfd)lagen unb foglcid) 
bei)in neunten l3 ) Gapitet ben fortlaufenbeu gaben roieber an» 
jufaffen. 



l ) bem tjiftorifdjen] unfrem *II a 2 ) 2er — Sefer] 2Jcan *II* 
3 ) (Bang */I a *) 311 unterbrechen] aufzuhalten *JJ a ß ) ben 
Vorgängen] ber ©efd)id)te *II* 6 ) ab- unb] ab *J7 a , Riemer 
aus letzterem J a 7 ) feheiut — 9?ad)benfenbe] tragen roir fein 
Siebenten ba* 31t oerfidjeru. 2er Ginficfjtige *1I* 8 ; (Sinjefo 
Reiten *II* (Sinzeujeiten aus letzterem i a 9 ) in — finben] fid) 
in ber golge ba3it (Megenheit nctjmen g 1 aus fid) in ber g^fle 
bauon über3eugeu *II* 10 ) gemeint ift von Riemer am Schluss 
des Satzes getilgt und hierher gesetzt I a gemeint — Derbretten] 
ba* 5lu3gefprod)ene, foroobt Oor aU rücfroärtä beutet unb bie 
33}anigfaltigfcit ber Slufichten oermehrt unb bie Feinheit ber 9lul= 
fictjten 3U tierbreiten geneigt ift *II* ll ) Fortgang *II* 12 ) bie 
roenigen *II* 1S ) jefjntcn *II* neunten y für letzteres I a 



Lesarten zu Bd. 25. 
25. äScmb. 

Wegen der neuen typographischen Einrichtung vgl. 
Einleitung. 

3l<$teä Gapitel. 

1, i 5Icfote§] Neunte» HC Es liegt hier eine bei den 
Revisionen unbemerkt gebliebene irrthümliche Zählung 
Goethes vor, deren Consequenzen sich für die Folge des 
zweiten Buches fortsetzen. Ich hätte Goethes Versehen 
vielleicht zweckmässiger dadurch ausgeglichen, dass ich, 
den Gedanken Düntzers acceptirend, 375, 9—379, 13 (Band 24) 
als eigenes Siebte* ßatoitet gefasst hätte. Indessen ist fest- 
zuhalten, dass Goethes irrthümliche Zählung schon bestand, 
bevor die Partie 375, 9—379, 13 überhaupt geplant war (vgl. 
die S 117 ff. angeführte ursprüngliche Fassung H 3 ) und 
dass sich in den hinterlassenen Papieren keine Andeutung 
dafür findet, dass er jenem Theil die Überschrift eines eigenen 
Capitels zukommen lassen wollte. 375,9 (Band 24) —1,5 
Senarbo — @r] Für diesen Theil steht in E (S 295—297): 

3)ret)3efinte§ Kapitel, [dies Überschrift.] SB et) btefer 2lb= 
tfietlung Ratten toir eigentlich ber entfcbulbigenben groifcrjenrebe 
mebr bebutft aU bet) ber borigen: benn bort tonnten toir gtoar 
bie getcbnungen be§ 9Jceifter§ unb ber ©cfoüterinn , toorauf bod) 
atte§ anleime, nicbt bortoeifen; toeber bie SEreffltdjleit be§ fertigen 
ßihtjllttS, nod) bie anfänglicbe SBefcbränltfieit unb fcbneKe @nt= 
toicfetung ber lunftliebenben ©ctjöne bermocbten toir bor fingen 
3U bringen; bod) blieb bie SDarftellung nicbt gan^ mangelhaft 
unb mancbe§ -^erjltcbe , ©innerbebenbe toar nod) mitaufbeilen. 
§ier aber, too bon einem großen ©egenftanb bie s Jiebe ift, ben 



Seite l,i. 117 

man auf* auifübrtidjfte bebanbclt tuüufdfitc, finbet fid) Cetbcr iura 
aUptoenig aufgejeidjnet, itnb mir bürfen nidjt hoffen, bafj eine 
oollftrtubigc 2Infi(J)t auZ imfern Überlieferungen (jeroorgebtt locrbe. 
[Absatz.] Sann aber roirb bemcrflid), bafj roir im [Roman, eben 
tüte e» in bcr 2Bcttgefd)id)te gebt, an imgeroiffer ^fittedmung 
leiben, uitb nid)t ganj eutfcbicben 311 befummelt Dcrmögeu roa§ 
fid) früfjer ober fpäter ereignet. 2Bir batten un§ baber an bic 
ftcbcrftcn 5ßunftc. [Absatz und Interlinearstricb.] £afj ein $ofyt 
injroifdjcn vergangen, feitbem SBitfielm bie päbagogifdje ^ro0ut3 
Ocrlaffen, roirb baburd) jur ©eroifjfjeit, ba^ roir ibn berjm ftefte, 
100311 er eingelaben roorben, gegenwärtig antreffen; roeit aber 
nuferc 2Banbcrnb=Cnitfagcnbctt balb imticrmttfbet untertaiidjen unb 
oor nnferm 33lirf rjcrfdjroinbcn, bann aber roicber, an einer Stelle 
roo roir fic nicfjt erroarteten, beröorfdjimment; fo läfjt fidj ttidjt 
genau nadjtoeifen, roelcbe Üttdjhmg fie in ber Serborgenrjeit ge= 
nommcn. [Absatz.] 9hm aber tritt ber Sßanberer, oon Seiten 
be§ flacben Saube» ber, in bie päbagogifdje ^roöiit3, er 

In der Neubearbeitung hatte der eben angeführte Theil 
ursprünglich eine Gestalt, die uns auf einem ausgeschiedenen 
Blatte fl's bewahrt ist und also lautet: 

fteunte§ Sapitet 1 ). 
2>urd) ba§ oben mit gerbeiite ©djreiben 2Bifijeun§ an ßcnarbo 
[vgl. Band 25, S 350. 351.] finb mir unterricbtet bafj fein 33or= 
nebmen 2 ) gtütftid) gelungen fei) 3 ), bafo 4 ) er bie ©efucfjte gefunben 
nnb jroar 5 ) in einem roünfcfien§rocrtben ^uftanb angetroffen babe 8 ), 
rooburd) 7 er nur nod) entfdjiebencr bcranlafjt roorben feinen 
ebeln greunb boppclt unb brerjf ad) 31t bitten nnb 311 befd)roören 7 ) 
er möge ja 8 ) nid)t roeiter forfd)en unb fucben, fonbern ba§ gute 
Söcfen 9 ) ber Sßorferjimg 10 ), im Vertrauen auf biötjerige f)öd)ft 
günftige gül)rung, auä) für bie 3»hutft übertaffen; ibrcm eigenen 
©cbutjgeifte unb einer f)ödjft angemeffenen Umgebung 10 ). 



. J ) 9ieunte§ 6apitet fehlt *I a 2 ) für Unternehmen *7» 
3 ) fehlt *I» 4 ) aus unb ba§ */ a 8 ) fic *2 a 6 ) fehlt *I» 
7 ) rooburd) — befdjroören] ber ibn Oerantafjt nun nod) boppett 
unb brerjfad) ben greunb 3U bitten *I a 8 ) nur ja *I a ») ©e= 
fcböpf *I a 10 ) Sorfebung — Umgebung] 33orfet)img unb ibrem 
guten ©eniuä [(Sfettmä für ©eift] übertaffen *J a 



118 Lesarten zu Band 25. 

Senatbo, toie toir gXeicCjfaCfg untemdjtet finb, beruhigt ftdtj 
für ben 5lugenblid unb giebt bcm greunbe 9tad)rid)t bou bcn 
füvtfc^reitertben Unternehmungen ber eblen ©efedfcbaft; roorauf 
unfer greunb nad) einer furaen äöallfabrt ju a^ignonl Gbtbuvth 
gegenb, fid) im ©tiHen 3um Verfolg eine» rafd) angetretenen 
8cben3toege» begiebt; ba er benn auf fein motibirteS ©efudj burd) 
Sftatalieit unb bie übrigen bobeu ©euoffen, bou ber befd)toer= 
lidjeu 33ebingung eine§ über brerj Hage nidjt 31t erftredcnbeu 
3lufenttjalte§ befreljt, an einem bebeutenben Orte fid) aufjutjaltcu 
unb fid) in ber ebelften Äunft au§3ubilben (Megeubeit finbet; 
mobou mir benn aud) 3U feiner Qdt ba§ habere bernebmeu 
werben. 

SBie lange er fid) biefem ®efd)äft au§fd)tiefdid) geroibmet, 
hri'tfjtcn toir nicbt ansugeben; genug, er bemerfte berj gctegettt= 
lidjer -!pimmel3betrad)tung , toie nadj unb nad) bie Planeten 
3itfammenrüdten, um jene? grofje bäbagogifcbe geft au3itfunbigeii, 
tote e§ ibm früher angebeutet toorben unb er habe nunmehr, 
toenn er baran £f)eil nehme unb feinen ^elij toieber fehen tooHc 
fid) aücrbingi auf ben be3eid)neteu unb näfjer befannten Söeg 
3U begeben. 

9tad)bein ber Sßauberer nun ha* ©ebirg überftiegeu blatte, 
tritt er bon ©eiten be§ flachen £anbe§ her in bie bäbagogifcbe 
$robin3, er 

Die eben niitgetheilte Fassung (_ET a ) steht auf einem 
ausgeschiedenen Blatte H's, das die Zahlen 226 und 70 
aufweist. Diese Zahlen schliessen sich an die Zahlen 225 
und 69, die in H das Blatt 101 als Nehennummern trägt. 
Das Blatt 101 in IT schliesst aber mit 375, s (Band 24): 
daraus folgt also, dass das eben angeführte Stück sich un- 
mittelbar an 371—5,8 anfügen sollte. Dasselbe plante Goethe 
nun zunächst so zu ändern, dass er an Stelle der drei ersten 
Abschnitte (S)urd) — begeben.) die in E S 254—257 vor dem 
zwölften Capitel stehende Zwischenrede (vgl. oben S 108 ff.) 
setzen und das neue Capitel dann mit dem vierten Abschnitt 
(9lad)bein ber äBanbercr) beginnen lassen wollte. Dies dürfen 
wir daraus entnehmen, dass er die drei ersten Abschnitte 
mit einem Tilgungsstrich versah und darüber schrieb ^mifdjen 
3ft[ebe] b[or] 3to[ölftem ßabitel] und über dem letzten Ab- 
schnitt Neunte? Qiap. schrieb. Im dritten Stadium verfasste 



Seite 1,1 — 3,3«. 119 

Goethe dann die Briefe fienarbo mt 2ßilhelm und £er Slbbe 
an SBÜhelm 375,9 — 379, 13 und die Zwischenrede in der 
oben (S 114 f.) mitgetheilten Fassung, aus welcher hervor- 
geht, d&BS der Zwischenrede zur Ausfüllung der zeitlichen 
Lücke eine Sammlung von SBetradjtungcn unb Wnfdjauungeu 
folgen sollte. Im vierten, dem endgiltigen Stadium, gab 
Goethe der Zwischenrede eine neue Fassung und liess den 
Gedanken, 3?etrad)tungcu unb 3lufd)auuugcn zwischen sie und 
das neue Capitel zu schieben, fallen. 1, n gewahrte] ge= 

Wafjrt E 12. 13 biefe* — 3Xtter«] üon ©tuten unb fohlen E 
2, i ungeteilte] ungeheuere E 9 begteitenben fehlt E *8 ju 
gufj herumgetrieben g* in offen gelassener Stelle H 6—3,2 
Sohn — iüo] <finabe beridjtet, bafj ihm ba% Sanblcbcn nicht nn= 
geftonben; t>a% (Jmbtefeft 3War gaii3 Wohl, aber ba$ SBefteltcit 
hiuterbrein, pflügen unb (graben, feiucsWcg* gefallen habe. SDief? 
bemerten bie Süorgefchteu, Werben aber aud) jugleid) gewahr, bafj 
er fid) gern mit Iljieren befdjäftigt; fte Weifen ihn auf bk nofh= 
Weubigeu unb uuhbaren .fmusfhiere, prüfen ihn al» ftillen §irten 
unb §üter unb beförbem ihn eubltdj jiw lebhaftem Steitcrch, Wo 
er beim jetjt, felbft junget iJoh/len, bie fohlen 3U hüten, für bereu 
gute Währung unb Pflege, unter Obhut bon tüdjttgen ©efellen, 
31t forgen Xjat. [Absatz.] 33atcr unb ©olju gelangten ber beerbe 
folgenb, bei) einfallt liegenben weitläufigen ©cfjöftcu uorüber, 3U 
bem Ort aber gletfen, neben Welchem E* 3,3 Wühlte] Wühlt 
EH* 4. s unb — unterfcheiben] Wöbet) man nid)t 31t unter= 
feheiben Wufetc, E unb mau Weife nidjt 31t unterfchetben Riemer 
aus letzterem H* 6 erregten] erregen mit Blei aus erregten H* 
treffen] trafen E, Riemer aus letzterem H* 7 \Jlbfuuft 
fehlt EH* 8 glaubt] glaubte E, mit Blei aus letzterem H* 
*i7 befdjränfter] befdjränfte HC; befd)ränfter aber entspricht 
auch dem Text von EH* 12—19 llnfer— pflege] 2>er äßanberer 
trifft ben borigen Sluffeher Wieber an, ber ihn aubern empfiehlt; 
fogar einem ber üErehe wirb er oorgeftellt, unb üon biefem, ob= 
gleich nur im 23orübergcl)en , feguenb unb anbeutenb, begrüfjt. 
[Absatz.] SBilfjelm, ber ()ier abermals ein 58et)fptel ausfchlie§= 
lidjer SMlbung unb £ebeu»leituug erfährt, Wünfdjt 3U Wiffen, 
Worinn man bie 3ögli"gc fonft noch übe EH** 21 unb er= 
3iehenb fehlt EH* 25.26 ©prad)übung unb ©prachbilbung] bie 
©pradjübuug unb Witsbilbung uämltd) E, Riemer aus letz- 



120 Lesarten zu Band 25. 

terem JT a *4, 5 bagegen und 7 be§ 23ater§ # H 10 9lugen= 
blide] Stugenbltd H und diese Form hätte ich, da antwortete 
folgt, nach dem sonst geübten Princip in den Text auf- 
nehmen sollen. 13 ungefafjr] ofjrtgefäbr H 3, 27—4, 21 ^n 
— fpaäterte. fehlt E, die Stelle wird in H* mit folgenden 
Bleinotizen Goethes angedeutet: 2öa[a]ren Skbürfnif; Zabu-- 
lcttfr[ämer] gelij berliert fid). Übergang. ©fcradj[übungen.] * 
4, ai. 22 3 U ~ tob] -&' e 3 u Würben mir, tjiefj e§, E <!pie3U hntrben 
mir mit Blei aus letzterem H* 5 ; 3 eigenen] eignen EH* 
5 gerne] so EH 3 -, fehlt HC 6 SSerhnrrung] ©bradjt<erttnr= 
rnng E, mit Blei aus letzterem JEf a 7 fo fehlt EH 3 - 26— 2S ba — 
ibr] ^br foHtet .&, John aus letzterem und aR steht g^yerwischt 
föcfang als Stichwort für die nachträgliche Einfügung Johns. 
28 ibn so E Sangroeile] ßangeroeile E 6, 8. 9 unter bem Diafen 
und befdjeiben] so E, fehlt HC 22 SDem] so E, mit Absatz HC 
23 gegenüber — Hehlerei] so E ftanb ein Heinere? jur ©eite g 
aus ftanb ein fleinere§ H 27 mit] so E, fehlt HC 7, i borte 
rübmeit] batte ju öernebinen E, g auf Riemer für letzteres H 

5 fid) l)er»ortbat] berbortrat JE/, g auf Riemer aus letzterem H 

6 eine] bie J5, g für letzteres ü 9 £)ier] Riebet) -E, # auf 
Riemer aus letzterem H 12. 13 eine — anbre] berjbc E, g auf 
Biemer für letzteres H 25 — 8, 2 mürbe fid) gar balb beruidjtct 
füllen, raupte er — berboi^urufen] fid) gar balb bernidjtet füljlte, 
roenn er — b crDDr 3 uru f en toüfetc E, g auf Riemer aus letzterem H 
8, 11 toräebtig unb fehlt E tüdjtig unb g auf Bleischrift Riemers. 
Aber tüdjtig passt weder zu bon unfre noch als Gegensatz 
zu büttenartig. Dass prädjtig hier das Richtige ist und tüdjtig 
also nur auf Lesefehler Goethes beruht, wird durch 11, 3 — 5 
bestätigt. 15 eigene] eigne E 9, 4 eigner] eigener E 8 a(3] 
ba E, Riemer H 11, is l/at — 3U] barf er nidjt E, g auf 
Riemer aus letzterem H 27 23olf*gemeinbe] SMfgemeine EC 1 C' 2 
12, 1 fid)] fehlt E, g auf Riemer H 5 nidjt audj auSgefcbt] 
immer fortgefebt E, g auf Riemer aus letzterem H 12 immcr= 
fort] so E immer HC 26 genügen] genügenb E, mit Blei aus 
letzterem H 15, 1 geigte fid) juerft] fiel juerft in bie ?lugcu E, 
g auf Riemer aus letzterem H 6 traulidjen] traurigen E, 
trauligen aus letzterem II trauligeu C 1 9 Umfang] greife um= 
ber E, y auf Riemer für letzteres H 25 baffelbe] foldje§ E, 
g auf Riemer für letzteres H 27 fo allei] fehlt E, g auf 



Seite 3,26 — 26,26. 121 

Riemer H 16,3 bergcftalt] fo E, g auf Bieruer für letz- 
teres II 27 uod)] nun JE, g auf Kiemer für letzteres H 
20, is gfotte] so E 9iad)tfieit HC; der Fehler durch ftacbtbcU 
/ i! veranlasst. 2$ unb] fehlt E, auf Vorschlag Gött- 
lings(?) H 22,'.) un-i hiu.utgcben] hinzuhängen E, g auf 
Riemer aus letzterem II 19 um| fehlt E, Riemer // 



9leunte§ Gapitel. 
24, i Shuntes] 3ehnte3 g auf g* H; vgl. zu 1, i S 116. 

2 SJBifhelm ttmrbe baroufl Darauf toarb er ohne neue Capitel- 
überschrift sich an 23, 7 schliessend E, g auf Riemer 
aus Darauf warb er H 7. » mürbe — fefcen] roenu — feijcn 
roerbe E, g auf Riemer aus letzterem H 21 bennl bentt 
hmflirf) founten fie einanber roohl beobachten , E, mit Blei 
und Tinte aus letzterem H 25, i erfdjiencn] roaren E, g 
auf Riemer für letzteres H 10 jcrftreute] jerftreut E 20 
ahnung*Dotlen] ahnbungöüou'en EH*H erHang] erflang nun E, 
mit Blei aus letzterem H* 23 glfinjenbeS] btenbeube* EH* 
*26, 7 unter unb über] über unb unter *II 10. 11 fein — toarft] 
mit 3tuff lärmig unb Unterridjt gegen mid) fcrjn aU bamalä *II 
12. 13 ftumme — Sd)ü(er] ftumm unb madjcn un§ jctroeigfam *H, 
g l aus letzterem I 6 -13 gtürflidjer — Schüler.] nun tonnte 
id) Dir, auf befragen, gar mandjel enthüllen unb anffläreu roai? 
mir felbft bor einem %at)xe noch ein Siätfifel geroefen. EH* In 
II* folgen Bleinotizen, zur Andeutung von Puncten, die im 
folgenden Theil ausgeführt sind.* u 2ln] Für die mit 
diesem Wort beginnende und mit SSudj. 61, '• sehliessende 
Partie steht in E ein Text, den ich später S 130 — 132 
anführe. *i« beferoegen] beöhatb II 1 ) 22 gar balb] so II, 
fehlt HC 22. 23 Geringerem] roeniger II 23 unb (nftehung] 
öon Gntftehung II 25 öermitfelte fid)] ent^ünbete fid) g auf 
g 1 entjünbete fid), immer mehr berroitfelnb II 14 — 2r 3tn 
— ©treit. mit den oben bemerkten Abweichungen g auf g 1 

2 ) Die Lesarten von I müssen für 26, H—27, n (@rbe) 
unberücksichtigt bleiben, da sich das Blatt, auf dem dieser 
Theil vermuthlich stand, bisher nicht gefunden hat. 



122 Lesarten zu Band 25. 

aus @in ©aftmaht folgte biefer gerjerlidjteit. 9(n bem lifchc too 
DJlontnn unb fein grcuttb fich ntebergefefd cntftanb fogleicb ein 
ottgentäfjeS (Befbräch ; e§ toar bon ©ebirgen, Sägern unb ©äugen 
bon ©angarteu unb 3JietaHen bcr ©egenb ausführlich bie 9tebe, 
auch bertor fich gar halb bol ©efbräcb in§ Sltlgemetne unb e§ 
toar bon nichts, mefyr bie toenigcr als bon @rfchaffung bon @nt= 
ftehung ber 2Mt bie Diebe, toorüber benn gar balb ein lebhafter 
(Streit entftanb. II* 27-27, u Mehrere - bitbete] ginige 1 ) toollten 
unfern Grrbball aus einer und} unb nach abttchmenben SÖafferbebedung 
herleiten 2 ), ©ie führten bie krümmer organifdjer SftcereSbetoohuer 
auf ben tjödjften Sergen 3U ihrem SJottljeit an. Sie anberen 
im 3 ) ©egeufatj liefen] alle« glitten] unb fdjmet3[en] buxä)- 
au§ ein fetter obtoalteu, ha* nachb[em] e§ auf ber £)ber= 
fläche genug gctoütfjet 3ttlcht fich in bie 2tefe 3u[rüdge3ogeu,] 
unb beuteten etc. II 11 — 14 toie — borausfefce.] Dieser Satz 
ist in II durch die Bleinotiz Goethes aR angedeutet: 
toöllig unbegreiflich tote ohne geuer ettoa§ fjetfj toerbeu fönne 
14 — 16 ©0 — 3itfrieben;] (Siner brüten Partie toar bie* nicht 
hiureidjettb, II *18 mittelft — etaftifcher Riemer aus burd) 
untoiberftehlid) elaftifdjc I 19 htnburd) Riemer I 23 foldje] 
Zum Ersatz dieses Worts schrieb Riemer aR berarttge, ein 
Vorschlag, der keine Aufnahme fand. I 16— 24 fte — feien.] 
nach ihnen tourben bie in bem ©thoos ber @rbe fertig getoorbcnen 
©ebilbe ftracfs burd) untoiberftebttchc (Ba§arten in bte .Ipöhe ge= 
trieben unb unter biefem Tumulte manche 3;t)eite berfelben toeit 
über -Jcachbarfdjaft unb gerne umhergeftreut. g x aus fte liefen 
bte in bem ©djoos ber @rbe fertig gctoorbenen ©ebilbe ftrad» in 
bk -£)öhe fteigen unb unter biefem Tumulte auf mand)e 2heile 
berfelben toeit über bie SBelt umhcrftreuen. 11* 25 toenn auch] 
obgleich II, Riemer aus toenn I 26 bergebltdjen] bergebeneu II, 
Riemer für letzteres I *28 toofern Riemer für toenn I 
28, 3 burd) — laffe] überbetfen laffe II burd) fte berbedt toerbeu 
laffe Riemer für fie berbeden laffe I burd) fie bebedt toerbeu 
laffe HC; ich habe des Sinnes wegen das der ursprünglichen 
Lesart entsprechende überbedt eingesetzt. 27—28, 3 unb — 



*) Einige — (SrbbaH g auf g 1 für bte einen toollten fie 
2 ) herleiten, ©ie g auf g 1 aus herleiten unb 3 ) im — 3urüd= 
ge3ogen g 1 für toollten ein tiefglütjenbes fetter uöthtg finbett 



Seite 26,26 — 29,5. 123 

[äffe.] imb fiettjeuetie gar maudje» SBorfontmenbe foffe ftdj rtic^i 
cvFlä| reu] toerbe nie 31t crftä|ven] fctju meuu man uidjt größere 
xmb Heinere Webtrg^ftrerfeu au* bet X'ltutofpf)äre herunter fallen 
imb toeii mib breite ßanbfdjaften überberfeu (äffe. g 1 aus liefe 
ober gtöfjete imb flcinere Wcbirgejtretfen au» ber Sltmofpbärc 
herunter falten nnb toeit nnb breite Sanbfdjaften überbetfen. II* 
28,:i Sie] Tiefe Ichjtcrul aber g 1 aus biefe //, Riemer aus 
Tiefe letjtem I 4—7 jerftreut — toerbeu] nod) bi» in nnfren 
lagen tum oben Jjetuntetflütjen II *9 einen 3eitraum grim= 
tniger g ans eine grimmige Iß ij. is biefe — ferner Riemer 
aus unb auf glatter SBafjn fie lueit Iß 13 im (Steifte g Iß 
19. 20 tonnten — burdjbringen] fauben jebod) geringen Söcrjfaft: /,-( 
tonnten mit irjrcr ettoaS [ctroaS üdZ] füb>u ruhigen SBetrad&tung 
toenig gingong finbenly 20— 33 ÜRan — laffen] 2>a§ fradjenbe 
toloifalc Rieben ba» tobeube feurig [feurig g] hnlbe ©djteubcrn 
roarb jur Crrfdjaffung einer 2Bcft burdjau» naturgemäßer gc= 
fuiibeu Ij Wem Ijiett e» btttdjani für naturgemäßer bic ©r= 
fäjaffnng einer SBelt burd; ein foloffale» Äraren unb §eben, 
burri) ein toitbe» Toben unb feurige» [foloffale» — feurige» aus 
fradjeubc» foloffale» |)cbcu, burd) ein tobeube» feurig toitbeS] bor 
gehen 31t [offen Iy\ in Bezug auf die Fassung Iti ist nur zu 
bemerken , dass Riemer anstatt jugleid) Z. 20 zuerst ent- 
sprechend Iy burdjau» für schrieb. 28, s — lv, 3uletjt — ab= 
gefdjf offen, fehlt II [Kein Absatz] ftad) biefem Stilen aber 
uioHten nod) einige gfrofl unb @i» 311 |)ülfe neunten, roefdje 
jeboch 90113 unb gar uidjt 311111 Söorte tarnen. 7 3uletjt luollteu 
3lo[etj] ober bret) [^Wt) ober brerj für einige roenige] gar eine 
grimmige flSIte 31t £tttfe rufen nub burd) toeit ^ingefenlte 
fölctfdjer, gteidjfam [gleidjfam erst durch al§ ersetzt und dann 
wiederhergestellt.] SRutfdjtoege für fdjtocre (Kranit = Waffen be= 
reitet toiffen [bereitet toiffen für gelten faffeu], jugleidj aber burd) 
fd)toimmcnbe» [fdjtoüniiieitbec- üdZ] Ireib (*i-> ben Iran»port uu-- 
gebeurer ^etsblöde Don Sorben I)er beronloffen. [Absatz.] Tiefe 
jebod) fonben geringfen] SeirfoH ba-i titmultuorifdje (Softem übet* 
täubte [?] fie unb . . Hebung unb Sdjlcuberung 311 erfefjaffenber 

SBelten beförberte [?] bie ©tut ba SGBetn ©lut nod) hin= 

311 fommenb *!«* *29,2. 3 bie hofften ßkbirge] so IH bin 
f)öd)ften ©ebirgen die Drucke 28, 27—29, 5 unb — feiner] mar 
e» unferm ^reunb 31t l'iuttje biefe Tiugc 3u fjören, bem unter 



124 Lesarten zu Band 25. 

btefen Otcben bie fdjcinbar foroobl georbnete betoadjfene belebte 
Seit in ber H* 29, 7 bcn ernfteu] feinen ^reuub II 9 (Seftern 
— bid)] bid) tonnt id) II 10 unb 9icben und n unb fehlen II 
12. 13 an — jener] anftatt beffen fbrangft bu balb auf biefe balb 
auf iene II u. 15 aber — babon] fage mir eruftlid) [ernft(id) g 1 ] 
beine 5Cfletmung; fage [fage g 1 aus fage mir] ma§ bu baoou benfft 
unb II is aber — Siltjelm,] aber II n unerforfdjlid) g 1 aus 
baZ llnerforfdjlidje II 23 anfängt] anfinge II *26 meiter] 
so III, fehlt HC 2i — 26 ^aebbem — fort] @inige§ roarb nun 
hin unb toieber gebrochen roorauf 5JJontan bertraulid) meiter 
fortfuhr g 1 aus 9lad) einigem ^)in= unb rcieberreben fuhr 9JIontan 
bertraulid) meiter fort II* 27—30, l nadjtjalf — wahr,] forthalf 
unb baburd) bie 33ertoirrung nur nermebrte; II 30, 2— e fann — 
betoabren, g l zum Theil nur in skizzenhafter Niederschrift für 
raenn 3)u§ genau befiebft, II s—u in — ©leichgeroidjt] einlädt 3U 
ftreiten lommt au§ bem ©leicbgebicbt in fid) fetbft II *24 ©cniu§ be§ 
9Jienfd)enberftanbe§] 9}ienfd)enberftanb fd)on II 23 — 25 einem — 
flüftert mit der oben bemerkten Abweichung g 1 aus bodj 
obne gro^e llmftänbe ber 2ttenfd)enberftanb fd)on befiehlt II* 
26 — 28 irrt — 3urüdfinben] menn er irrt roirb er fid) balb toieber 
auf bem redeten Sege befinben II *31, 4—6 toohl — bod)] ifynen 
3itrufen Sinn auf! Süd) *IIa 10 leibenfehaftlid)] fo eif[rig] *IIa 
10. 11 e» enthält] fie enthalten *IIc(, Riemer aus letzterem I 
it. 12 9hm — berfelben] so Riemer aus 9iun hab id) mid) auf ba§ 
SQorfommen berfelben I hierüber hab id) mid) *JT« yiun habe id) 
mir bureb, baZ 23orfommen berfelben H 9iun tjabe id) mir baZ 
3}orfommen berfelben die Drucke; burd) in H ist ein Lese- 
fehler des Schreibers für auch, in J, veranlasst durch die 
undeutliche Correctur Riemers; audj wurde im Interesse des 
Sinns wiederhergestellt. 1 — 13 geleitete — ©a§] führte feinen 
^•reunb nunmehr wo fie überall mit einem berben (Blüd auf! 
begrübt mürben toobeb, Silljelm bemerftc ba% Montan anftatt 
eine§ gleid)lauteuben ©egengruffe§ bem SBegegnenben aurief ©inn 
auf! wobei) er gegen feinen 5 rcun fr geroenbet aufrief, id) mödjte 
fogern bie Wenfdjen aufmerffam mad)en ; ba% II* ie audj fehlt II 
16—18 trathte — baii] habe gefuebt ihnen il)re Grigenttjümlichfeit 
absugeminnen, man ift auf ba% WeiaU erbid)t rca§ II 18 it)rem] 
ihren II— C; ihren beruht auf einem Hörfebler, der sich 
dann durch alle Niederschriften zieht. 18. 19 id) — entbeden] 



Seite 29,5 — 36,28. 125 

so II, fehlt I—C; der Satz ist für den Zusammenhang un- 
entbehrlich. i9—2i 2ßtc — mcm'ö] behalt tdj im Stillen für 
und), id) gebe Sßcranlaffung e3 JU fiuben, man unternimmt* // 
33 man jagt] so III, fehlt HC 24 benft] so JA ahnet II beide 
die 1 »rucke; letztere Lesart aber stellt den Sinn geradezu auf 
den Kopf. 39 biefem] bemfetben II fönne] fonnte II 38 oor= 
bringe) fage II 28 — 32, i. 2 baß — fid)l fid) baburd) II, Riemer 
aus letzterem I 32, i bei (Srfenntniffe»] ber Grfenntnifj II, 
Riemer I 2 bredjen] fiuben II 4—6 an — geglütft g und g 3 
aus burd) biefe ÖJefpröcbe im ($cfübl burd) fein biöberigeö Übun 
uub Seiden I i feine* greunbe3 gorberungen g auf Riemer 
aus ben gorberungen feine» greunbe* 1 * 10 erlangt] so g I 
erlangte 1/C 9. 10 er— auferlegte g aus ibm bic 33ergünftigung 
gcroorben feine I* n. 13 einer uolfftäubigeu g aus fetner / 
is cinjutfjeiten g auf Riemer für abjumeffen I *17. 18 an= 
jutuenbeu — 31t erroeifen Riemer aus anlneuben — erroeifen ju 
tonnen JJ 14 — 19 .!pier — SLMcher] (^tüdlidjcrroeife [ohne Ab- 
Batz] beburfte e§ l)icr nicht utcte-3 s Jteben3, benn e§ ereignete fid) 
foeben ein gatl, [ereignete — galt, g auf Riemer aus lag fo eben 
ein gall üor] tote uitfer Jreimb fein erroorbeue* latent anroeitbeu 
unb fid) ber ©efellfdjaft aU roafjrhaft nütdid) betoeifen fonnte. 
SBetcber I* 20 Sfugenblitfe g aus 3tngenblid / 21 balb 
fehlt I eh' er] so g aus eber I ehe er HC 



3e$nte§ Gapttel. 

33, 1 3ebnte§ Galtet] gilfteS ßapitet g H*HC; vgl. zu 1, 1 
S HG. 34, ;> ju mit Blei aus um ju ü a 8 2lugcnbraunen] 
Augenbrauen mit Blei und Rasur aus ?liigeubrauncn H* reidje 
mit Blei aus berglcicben rcid)c H* 17 roeifjeä] so H^Jl ein 
roeifjeo die Drucke. 28 in SLierrounberung g auf Riemer H* 
35, 1 am meiften g auf Riemer für aber H a 12 raeldjer] fehlt 
Jf a , Riemer mit Tinte üdZ JJ ie mebr] so if a mebrere HC 
36, e fürforgliche </ auf Blei aus uorforglid)C H* f.. 7 gefdjab'a 
— roie's g auf Riemer aus gefdjah, bafj id) uiri)t roeiß tute es i? a 
8 ftedtc] ftedte es 5ubaub i/ a 9 jugefjeftet g aus fo geheftet was 
Göttling mit Fragezeichen begleitete. 28 boeb] su iu beiden 



126 Lesarten zu Band 25. 

Sckematen und vom Sinn erfordert; unb H a —C 37,3 be§ 
©eifte§ g auf Vorschlag Göttlings H a 7 eine» Riemer auf 
radirter Stelle H* 13 lachte] backte H*HWC* 



CUfteB Kapitel. 

38,i gilfteS Gatoitel] 3roölftc§ ßabitel gaufg 1 H dasselbe 
die Drucke; vgl. zu 1, i S 116. 39,1* Jftötigietten] Lies 
gäfjigf eiten , obwohl SLfyättgtettttt übereinstimmend in HC 
steht. Die Änderung der Überlieferung aber wird hier 
gerade so vom Sinn erfordert wie Z 23. 23 gäftigfeit] 
iljättgtcit HC; vgl. die vorhergehende Bemerkung. 41, 26. 
27 gelangten mir auf ber erften «Station Bei einem — ©eiftlictjen 
an.] gelangten nur auf ber erften Station, Bei einem ©etftlidjen. 
mit Blei aus gelangten mir auf bk erfte ©tatton, Bei einen 
©etftlid)en. H gelangten mir auf ber erften Station , Bei einem 
©eiftlicBen die Drucke. Der Fehler in H beruhte offenbar 
nur auf Auslassung des an und ich habe den Text dem 
entsprechend wieder hergestellt, weil die in die Drucke 
übergegangene Bleicorrectur H's sprachlich unmöglich ist. 
44, 27 un§ g auf Riemer H 45, 10 üßfarrerin g für 2Jtutter 
H ; diese Correctur wurde durch folgende Bemerkung Ecker- 
manns veranlasst: „Wenn die Familie am Nachmittage 
geht um den Amtmann zu besuchen, wird der Fischerknabe 
zurückgesandt mit dem Auftrag wegen der Krebse. Nun 
steht geschrieben: die Mutter sendet ihn zurück die 
Mutter giebt ihm den Auftrag. Es muss aber allem An- 
schein nachheissen: die Pfarrerin." u ben g auf Riemer 
für iljren H 27 gelbem g l für 33eeten H 46, 4 SulpeuBeeteu 
g 1 aus Üulpenreifien H 5 ©teilen g für SSeete H 6 £)t)aciutt)eit= 
glocfen g auf g 1 aus 9iarciffengloden H 12 utelblumiger 2tlien= 
ftängel g auf Riemer für ber Stlien H 12. 13 gar — ocrtfieilt 
mit Blei aus bie gar — oerffjeilt ftanben H 15 fdwtten mit 
Blei und Tinte aus Befd)atten H 18 ergriff Riemer aus er= 
greift H 48, g £)rte§ g für giecfen§ H; Goethen lag hier 
folgende Bemerkung Eckermanns vor: „Das Local wo der 
Pfarrer besucht wird und der Fischer wohnt, scheint seinen 
ländlichen Zuständen nach, ein Dorf zu seyn und wird 



Seite 36, 28 — 58, 25. 127 

auch verschiedentlich so genannt. Einmal aber heisst es: 
aus den ersten Häusern des Fleckens stürzten Weiber 
schreiend heraus. Ich schlage an dieser Stelle vor: aus 
den ersten Häusern des Orts etc." 19 felbfünfe g aus felb= 
fedjSe H; die Goethen vorgelegene Bemerkung Eckermanns 
lautet: „Der ertrunkenen Knaben sind sechse gewesen, 
nach der Angabe sind es aber nur fünf." 21 ber — e§ g 
üdZ auf Grund der Randbemerkung Riemers: „Fischer an- 
zuzeigen" H 49, a uictem John üdZ H u. is feinen — in bei: 
Rauben g auf Riemer aus unb feinen — gehalten H ig ^ifctjer 
g für i>ater; die Goethen vorgelegene Bemerkung Eckermanns 
lautet: „Sflit anbern aufgerufenen eilte ber juf&ttig fpät jittüifc 
fehrenbe Süater borthin. Und gleich darauf in einer der 
folgenden Zeilen: ber Pfarrer mit bem 2)ater gingen bc= 
benfüd) beut ©cmeinbeljaufe 3U. In dem ersten Falle ist es 
der Vater des Erzählenden. Dieses findet man aber erst 
durch Nachdenken; damit es dem Leser sogleich deutlich 
werde schlage ich vor, das erste 3)ater in gifdjer zu ver- 
wandeln." 50, 20 unfere] unfre g für bie H Goethen lag 
hier folgende Bemerkung Eckermanns vor: „Beym Nach- 
hausefahren ist unser junger Freund untröstlich. Zugleich 
heisst es: 5)ie Sftutter hatte fid) in ben Sßiüen ©otteS ergeben. 
Damit man ausser Zweifel komme, ob es die Mutter des 
Erzählenden oder des Ertrunkenen sey, schlage ich vor: bie 
9Jlutter be§ Knaben zu setzen." 21 hatte — ©otte» ergeben; 
3id) g auf Riemer aus ergab — ©otte§, aber id) H 51, 12 Nähere 
g auf Riemer für Sßeitere H 52, 2 bon ba g auf Riemer H 
9 unermübet gcfdjäftig herüorthat g aus gefdjäftig unb unermübet 
heruortfjat nub letzteres g x für fogar heftig unb toirffam äußerte H 
53,6 fei 3unäcf)ft bemerft g auf Riemer für bemerfen wir 3itnäd)ft H 
25 auf bie g auf Riemer für jur H 2s Slnlafj g auf Riemer 
aR H 54, 4 toarb] tnar HC; das auslautende b von toarb ging 
vor dem anlautenden b des folgenden Worts verloren; vgl. 
zu 99,2t S 38. 5. 6 ber — anfangt entgegen ftauben g auf Riemer 
aus bie — anfangt H is. 19 unregelmäßig] unregelmäßig, HC 
55, 5 bafür Göttling aus baüor H 56, 5. 6 abgefpielt] Dieses 
Wort ist im Sinne von 'endigend' 'auslaufend' zu nehmen ; 
St und Düntzer setzen daher mit Unrecht hier abgeriegelt. 
*57, 3 herbeizog g auf Riemer aus herborbrarfjte H 56, 27 — 



128 Lesarten zu Band 25. 

57, 18 25ie — füllte.] Dieses Stück findet sich in HC irrthüin- 
lich in Anführungszeichen eingeschlossen.* 57, 20. 21 ber 
— crroiberte g auf Riemer aus aud) er farmte [e§] fogletd) utib 
crroiberte auf meine ßrftärung H 21 bagegen,] bagegen," f brach, 
er, g auf Riemer aus bagegen", H bagegen", fbracb. er, die 
Drucke. Die Einfügung von fbrad; er, gehört in die Reihe 
irrthümlicher Correcturen. 58, 7 unb g auf g 1 H 25 mefir 
fehlt HC, ist aher wegen des Z 26 folgenden al* unentbehr- 
lich und schon von Düntzer ergänzt. 59,1.2 bte — über= 
laffen] In diesem Satz scheint eine Verderbniss vorzuliegen. 
10 bertetjenbe Riemer aR und dann g für jerftörenbe H 15 9Jar= 
rcnboffen] 9carren*boffen H 60, 1 jebod) Riemer H 13—18 
3itnä(fift — ttufjte. aus ein anbermal erfahren , rote mir bte @r= 
taubnifj an einem beftimmten Orte ju berroetten cnbltd) geftattet 
roar unb rote td) mtä) in ha* ©efdjäft, 1130311 id) immer eine ftiHe 
Steigung embfunben gar batb 3U fügen, mid) barin au^ubtlben 
mußte, ba'z roirft btt nädjften» bernehmen Ä a 20 roerb' id) aus 
roerbe id) -ff a 20. 21 ata — SBegen aus ein nütjlidjea ein nöt't)ige§ 
©lieb ber ©efeltfdmft barftelten, unb eucfi beglettenb if a 23 eurer] 
euer H & H 24 fein.] Als Beschluss dieses zweiten Buches folgt 
in H und demgemäss in den Drucken ein Anhang 23etrad)= 
tungcn im Sinne ber SBanberer. Ättnft, (£tf)ifd)e§, 9latur. Vgl. 
wegen dieses Theils die Einleitung. 



drittes 33ud). 



Dieses Buch unsres Romans füllt in H und den Drucken 
den dreiundzwanzigsten Band der Gesammtausgabe und es 
geht daher hier ein Blatt voraus mit folgendem Titel: 
©oethe'3 | SBerfe. | Sßoffftänbige 2lu§gabe lefeter £>anb. | £ret)= 
unbjtoanjigfter S^anb. | Unter be§ burdjtauc^tigftcn bcutfcfjen 
23unbe3 fchütjenben 5priöilcgten. | (Stuttgart itnb üübingcn in ber 
3f. ©. ßotta'i'djen ÜBudjhanblung. 1830. In II findet sich zum 
Schluss der Titelseite für die Druckerei bemerkt g* ü£a§ 
mit SBleiftif t Semerfte gilt bnrchau*. 61, 4 Unter bie 6nt= 
fageubcn.] £in Homan | von | (5oeti\e g 1 H 26, h— 61, 5 3In 
— Such.] Hierfür findet sich in E S 331, 10— 336 folgender 
Text: 3tuf biejem 5ßuucte berlaffen uns nun mtfere 9Jianufcripte; 
bon ber Unterhaltung bcr ^reuube finbcn mir nicfjtä oufgejetd^ttet, 
eben fo roenig bermödjten mir ben 3 u f amiTten f) nn 9 m ^ oem 9cächft= 
fotgenben genau anjugcbcn, roobon mir in bemfelben ^ascifel, auf 
bemfelben Rapiere fur3e (5rraäbnuug finben, ba$ nämlich eine $u= 
fammenfunft unfete» Sßanberer* mit Sothario unb bcm 2tbbe 
Statt gehabt. Seiber ift and) hier rcie bei) jo bieten anbern 
blättern ba* Saturn bernachläjfigt. [Absatz.] ßinige Stellen, 
mehr au§rufung§roeije al» uadjrtchtlid) augebradjt, beuten auf ben 
hohen Sinn be§ Gntfagens, burch roeldjen bcr eigentliche Gintritt 
in§ Sehen erft benfbar ift. Sobann treffen mir auf eine mit 
mchrern auf einauber roeifeuben Pfeilen bezeichnete i'aubdjarte, 
neben rcetdjer mir, in geroiffer O 10 ^' mehrere 2Jconat*tage an= 
geschrieben finben, fo bafj mir un§ alfo überreben bürften, roieber 
in ber roirtlichen 23ett 3U toanbeln unb über bie nädjfte 2)carfd)= 
xoute unfere» greunbe§ jiemlich im ßlaren ju fet)n, menn un» 
ntdjt and) fjier berjdjiebenttid) hinzugefügte 3eichen uub Gtjiffern 

®oetl)ci SBeifc. 25. SD. 2. Slbtt). 9 



130 Lesarten zu Band 25. 

befürchten liefen, eine geheimere ÜBebeutmtg Werbe unS immer 
berborgen bleiben. [Absatz.] 2Ba§ un§ aber ganj au§ aller 
tjiftorifdjen Raffung bringt, ift ber Wunberliche Umftanb, bafj nn= 
mittelbar an alle» biefe* bie unWahrfcbeinlidjfte dhcjfflfjtung fich 
anfdjliefjt; ton ber 3lrt Wie jene Sföätytdjen, burd) Welche man bie 
Neugier bes ^örerg lange mit äöunberu f)int)ält unb sulefct er= 
flärt: e§ fet) bon einem £raum bie 9iebe geWefen. 3ebod) tt)ei(en 
mir Ina» un§ borliegt buchftäblich mit. [Interlinearstrich.] äßenn 
mir un3 biöber in bem metallreichen ©ebirge aufgehalten, Weldje* 
oben fanft unb feinestoeg» Wilb anjujeben ift, geleitete man mich 
nun burd) fdjroffe, faum 3U erfteigenbe ©djtucbten unb Reifen; 
3ulebt gelaugt' td) gan3 oben auf eine flippe, beren (Sipfet nur 
einem ein3igen ©tehenben 3taum gab, Welcher, in bie greuliche 
£iefe hinabfebauenb, geWaltfame 23ergftröme burd) fd)War3e ftlüfte 
fchäumen fah. SDiefjmat blidt' ich, ohne ©chWinbel unb ©chauber 
hinab, e§ War mir leiebt 31t 2Jiuthe; nun aber richtete fich meine 
Slufmerffamfeit auf gegenüberftetjenbe gleich gähftol3ige Reifen, 
beren ©ipfel jeboeb größere glädjen unb Diäume barboten. £)b= 
fchon burd; eine ungeheuere ßluft getrennt brängten fid) boch bie 
gewaltigen Waffen fo nah heran, bafj ich mit blofjen Slugen gatt3 
beutlid) mehrere ^erfonen oben berfammelt erbtiden tonnte. 6» 
Waren meift ^rauensimmer, beren eine hiZ an ben Dianb t)erbor= 
tretenb mich boppelt unb bretjfach für fie beforgt machte, aß bie 
böEige Überzeugung in mir aufging, e§ fet) 9tatalie fetbft. Sie 
ßtefafjr eine§ foldj unerwarteten 2Bieberfehen§ Wuchs mit jebem 
Slugcnblid; grä^enloä aber, aU mir ein gernrohr bor» 3(uge 
fam, ba§ mir fie böllig heran, mid} 31t tf)r böllig hinüber brachte, 
©ehrotjre haben burchau» etWa§ 2Jcagifche§. SBärcn Wir nicht 
bon 3«ge"b auf gewohnt hinbureb 3U flauen, Wir Würben jebe§= 
mal Wenn Wir fie bor§ 2luge nehmen fchaubem unb erfchreden. 
SBir. finb e3 bie erbliden unb finb e» nicht, ein Söefen ift», beffen 
Organe auf hötjere Stufe getjoben, beffen Sefchränftheit aufgelöft, 
baZ in» Unenblidje 3U reichen berechtigt Warb. [Absatz.] S3e= 
laufchen Wir 3. 33. SBeitentfernte burd) ein fotehe» 3Jiittel, fetjen 
Wir fie harmlo»nmfd)uibig bor fid) t)in, aU einfam unbeobachtet 
hanbetn, fo fann e§ un§ Wirtlid) bange Werben, fie möchten un§ 
entbeden unb Wegen berrätherifcher gubringlichfeit beleibigt 3Ürnen. 
[Absatz.] Unb fo bebrängte mid) gleid)fall§ ein feltfam (Befühl 
3Wifdjen üßäfj unb gerne 31t fdjWaufeu unb bon 3lugenblid 311 



Seite 61, 1 - G8, 25. 131 

^(ngenblid bet)be§ 311 Permedjfeln. [Absatz.] $nd) jene roarcn 
un§ geloaljr roorben, rooran ba% gcidjett mit einem meinen Schnupf: 
tud) nidjt jtoeifetn lief;, (?iuen l'liigeubtirf fäitmt' id) 1% ,51t cr= 
miebevn, beim id) fanb mid) 90113 in ber 9fcfi$e be§ angebeteten 
gSBefetiS. 3?ic§ ift ifyce reine, fiolbe Öcftolt, ihre fd)lanfen 9lrme, 
bie mir einft fo ftülfreid) crfcbiciieit nnb mid), nad) imfeligen 
Seiben nnb äSerroorrcitheiteu ( enblidj bod), roentt and) nur für 
Sliigeublirt'e, theitiiehmenb umfaßten. [Absatz.] 3fd) bemerfte 90113 
beutlid), bafj and) fie ein Seljrofir hielt nnb 31t mir herüberfdjautc ; 
ba oerfehtt' id) beim nidjt, burd) 3nd)a\, roie fie mir bereit roarett, 
ben Stuöbrud einer treuen nnb hetdidjen Wu&äiiglidjfcit au§= 
3itfprcd)en. [Absatz.] Unb tote bie (Srfafiruug giebt, bafj ferne 
föegenftönbe, bie roir burd) ein Sehrohr beutlid) erfanut, fid) and) 
nad)l)cr bem b'lofjen 9Iuge aU in beutlidjer ftähe beftimmt offen= 
baren, e§ fei) nun baf; genauere ßenntnifj ben Sinn gefdjärft, ober 
bafc @iiibilbung*fraft toerä ihm abgebt erfehe; genug, bie 2()eurc 
fah id) fo genau unb beutlid) aU 311 erreid)cit, ob id) gleid) ihre 
65efellfd)aft uod) nid)t 31t erfennen uermodjte. 3nbem id) mid) nun 
aud) t)ierum bemühte, unb mid) nad) il)r um beftomef)r beftrebte, 
ba brot)te ber Slbgrunb mid) 311 oerfdjlingeu , hätte nid)t eine 
hülfrcid)e §ax& mid) ergriffen unb 3ugleid) ber ©efahr, roie bem 
fd)önften ÜHüa* entriffen. 

@rfte§ (Sapttet. 

63, 1 grfleS ßapitel] SHetaetjnteS Kapitel E ßapit. 1 ©. 78 
[wegen ©.78 vgl. Beschreibung von H Buch III Neben- 
zählung 1] I @rfte§ [</] (Sapitet H *$ aber g I 2— s 9cad) 
— günftigften] £)ier treten roir nun roieber auf einen feftern 
©runb unb 33oben, beffeu Socalität mir mit einiger 2Bahrfri)eiu= 
lidjfeit beftimmen tonnen, ob mir gleid) auf uuferem 2Bcge ge= 
miffen Htifidjerheiten, mit benen mir un§ nidjt in Polier Klarheit 
abzufaulen roüfjten, ebenfalls begegnen. [Absatz.] £a SßMlhelm 
bie ßinie, bie ber erfte $feil be3cid)iiete, auf irgenb einem E, 
für letzteres auf übergeklebtem Zettel H 19 roorein] morin 
E, mit Blei aus letzterem H 65, 15. 16 Porgehen] borge()it E 
23 fingenb] so E, fehlt HC 66, 2 monrfjmol] fehlt E, 
Riemer H 20 2)a] 5lud) E, Riemer für letzteres H 68, u 
abgefef)en| angefehen E—C 25 311m Scheiß auf] ou§ Scher3, 



132 Lesarten zu Band 25. 

3um E, Riemer aus letzterem H 26 gerietet] gerietet 31t 
fet)n E, Riemer aus letzterem H 28 ftarfte] flärfte E 69, 7 
tote — ftrie] eintjeimtfd), foubern al§ E, Riemer aus letzterem H 
9 ©cbluffe] ©cblufj E 12. 13 für — bereite] sufammen, bie jd)on 
E, Riemer aus letzterem H ie berauf] heran i£, Riemer 
aus letzterem H 23 toorben] so E, fehlt ÜC 70, 1 für] 311 
E, Riemer für letzteres H 8 ertoedt] aufgetoed't E, Riemer 
aus letzterem H 72, 4 Knaben] so -EH einen Knaben die 
Drucke; die Lesart der Drucke beruht wieder auf unver- 
ständiger Pedanterie, denn einen 2Jcaurer unb Knaben besagt 
einen SOiauret mit Änaben. 10 ©chlofjthore] ©düofjfhor E 
13 hiefj] liefc E 73, g ©egentoärtigen] ©egentoärttge E 27 2ln= 
fommIing§] 2lniömmeling§ E 14=, 11 6hriftotoh] €t)rtfiobb§ E, 
mit Blei aus letzterem H 12 toohl] so E balb HC 18 be= 
trauern] betrauren E 75, 17 ©orge] so EH Sorgen die 
Drucke 2k. 27 bte — au§] man bon ben terraffirten ©d)tof}= 
gärten E, g auf Riemer aus letzterem H * 76, 7. s bte — 
(Säfte] eine folcfte Slntoefenheit *III eine foltfje 2lntoefenheit feltencr 
©chtualben *II 9 grucfctböben] ßornböben 'Uli 10. n fonft 

— erforberltcb] nur fonft folcben (Säften nothtuenbig *JQJ fonft 
noch bergtetcben ©äften nofhtoenbig *U 12 — 17 2)acbreihett — 
2Bohnlichfeif] S)äd)er toieber hergefteHt, 2)achftühle erneuert, dauern 
unb 5ßlanfen befeftigt [?] unb gerabe gerichtet, bafj ein lättgft ber= 
nachläffigte§ 3?efi^tbum einen frötjtich erneuerten 5lnblid [einen 

— 3lnbltcf g 1 aus ein fröfjtidj erneuertes Slufebn] *III Sachretheu 
erneuert [erneuert gestrichen und wieder unterpungirt] , too= 
beb, bie SDacbftühte niieberhergeftellt, Stauern unb planten unter= 
ftütjt unb au^gebeffert, auf ben @rab bafj ein längft bernad)= 
läffigte*, in SSerfatt gerathene§ 23efiidhum einer berblübenbeu 
Familie ben froben Slnbltd eine? lebenbig benutzen 33efi|ithum§ *II 
18 ßeben fchaffe ßeben] baf; ßeben ßeben fchaffe *H 19. 20 toer 

— berfetje] toer anbern nüfclich ift fid) aud) 9<cut;en fchafft unb be= 
tbätigt *II, g 1 aus bafj toer anbern nükttch ift fie aud) ihm 31t 
nufeen in bte 9}othtoenbigfeü nerfetse I 7—20 getoufjt — berfefce.] 
gemußt. E* 11, 2 £erfilie an Söitbelm.] Dieser Brief folgt 
in E nicht unmittelbar nach dem mit getoufjt. schliessenden 
Abschnitt, sondern zwischen jenem Abschnitt und diesem 
Brief liegt in E die umfangreiche Partie S 357, 16—455, 9, 
die in der Neubearbeitung andere Plätze erhielt, zu kleinen 



Seite 68, 25 — 77, 3. 133 

Theilen auch beseitigt wurde. E 357, lfi — 413, 22 rückte 
weiter nach hinten, es steht 129, 2-165, 13. .E 414, 1-419,4 
(abgedruckt Lesarten zu 72, 8 — 16 des 24. Bandes) fiel, denn 
dieses Stück dient in E um zu der S 420, l — 450, 21 folgenden 
Novelle Sie pilgernbe Üfjörin überzuleiten. Die Novelle 2)ie 
pilgerube Ühörttt aber rückte in der Neubearbeitung ganz 
zu Anfang des Romans — 72, 17—92, is des 24. Bandes — 
und erhält hier in 72, 8 — 16 eine andere Einführung, da die 
frühere in dem neuen Zusammenhang nicht mehr gepasst 
hätte. 451,i — 452,15 fiel, da dieses Stück schon inhaltlich 
zu einem Theil durch die Briefe am Schluss des zweiten 
Buchs vorausgenommen war, und zum andern Theil im 
vierzehnten Capitel des dritten Buchs weitere Ausführung 
erhält. 452,16 — 454,20 sollte ursprünglich das vierte 
Capitel des dritten Buchs einleiten, d. h. den Platz 101,2 
— 103, 26 einnehmen , und ist noch in der Niederschrift J/ a 
vorhanden. 454,21 — 455,9 fiel. Die ganze Partie E 451, 1 
— 455, 9 lautet : 

<Sieueit3eT)ttte§ Kapitel. 

Senarbo, toeldjcr fich jnr Üafelfhmbe fret) gemadjt, fpeifte mit 
ben Jreimben jufammen uttb begann fogletd) feine 3-amilieuberhält= 
niffe 311 euttoitfetn. Sie ältefte ©djtoefter mar bertjeitatet. Quin 
reicher ©djroager übernahm, 311t Ijöchftcn 3ufrtebenl)ett be3 Dheim3, 
bte Skrroaltung alter ©üter, baueben mirfte 23alerinen3 ©atte 
tüdjtig mit ein; fie arbeiten in» ©rofee unb berftärfen fief» burch 
33erbinbung mit fernen Sanben unb Orten. 

9hm fommett unfere älteften ^reunbe auch mieber jum 33or= 
fdjetn; Sotfjario, Sßerner, ber 9lbbee Don ibrer (Seite fetjeu bic 
hödjfte Xhätigfeit fort, inbeffen Santo fid) im Bergbau befähigt. 
@ine allgemeine Slffecuranj ift errichtet, ei 3eigt fid) ein mächtiger 
©nmbbefitj, auf roeldjem bie 2Röglirf)teit ber großen roaubernben 
©efettfdjaft berubt, bereu citt3elne ©lieber, unter ber Bebinguife ber 
möglichften Brauch barfeit, aller Söelt empfohlen, in jeber llnter= 
nebmuug geförbert unb gegen atte Unfälle gefiebert finb, bagegen 
aber auch, als benfbare 3erftreute ßoloniften auf» Baterlanb günftig 
3urücfmirfen. 

.Ipier erfcheint nun ßeuarbo überall aU roanbernbe<j SSanb, 
bet) Heineren unb größeren Bereinigungen mirb er meift getoäblt; 
auf iljm rutjt baa uubebingtefte Bertraueu. 



134 Lesarten zu Band 25. 

[452, ig] ©o toeit mar bie Eröffnung ttjetlä au§ Senarbo'?, 
ttjtiU au§ $riebrid)§ 9JJunbe gebieten, aU betjbe auf einmal ftitt 
fdjroiegen unb einer roie ber anbete Stnftanb ju nehmen fdjien 
fid) meiter 3U erftären. 9iad) einer furzen !ßaufe ergriff SOilbelm 
bau äöort unb rief: roa§ für ein neue? (Seheimnifi OerbüEt tjier 
auf einmal bie freunbticbfte Stnfflärung! mitt man midj abermal? 
im ©ticbe laffen? 

$einc?toeg?! entgegente griebrid); roiffe nur! er tjat ba? 
nußbraune 2Mbd)en gefunben unb um ibretroillen — ntd)t um 
ifyrethriltcn ! unterbrach Senarbo — unb bod) um ibretroillen ! be= 
darrte griebricb: betrügt @ud) nur nictjt felbft. Um ibretroiften 
oerroanbelt Sfyr @ud) in einen gef ermäßigen SBagabunbcn, wie 
mir anbern im§, frebtid) nidjt auf bie löblidjften 3tntäffe, in ge= 
feülofe Sanbfireicber fonft roobl berroanbclten. 

Skrf afjrcu mir gelaffeu, fagte Senarbo : bem $reuub muß offen? 
bart werben tote e? um un? ausftefjt, oorber aber mag er uodj 
einige? jur gelinben ©träfe babiunebmen. ©ie Ratten ha* nußbraune 
9Jiäbd)en gefunben, mir aber bie Äenntmjj ifjre? 3tufent^att§ oerfagt. 
üefjljalb mitt id} ©ie ntdjt tabeln; aber roa? batf'? 1 ? 3itr 6ut= 
bedung warb id) leibenfdjaffüd) Eingetrieben, [aR des letzteren 
Satzes bemerkt Goethe auf dem ausgeschiedenen Blatt i? a 
mit Blei 3ft ntdjt gef[unben]] unb £rok Sljrer ftugen ©org= 
folt tarn icb bodj auf bie ©pur. ©ie fjaben bie gute ©d)öne 
felbft geferjen, ibren 3 u f ta "° genau fennen gelernt unb it)n bod) 
nicbt ridjttg beurteilt. 9iur ber Siebenbe füblt unb entbedt roa? 
bie ©eliebte roünfdjt unb bcbarf, er toeiß e? itjr au? bem tieffteu 
fersen berau? 31t embfinben. £ieß ferj genug für bießmal, jut 
ßritärung bleibt uns beute feine 3eit. borgen burcblcb' id) ben 
beißeften £ag, übermorgen trennen mir un?. Stber 3U S^rcr 2tuf= 
fiarung, SBerubigung unb ^beilnabme erbalten ©ie bie Slbfdjrtft 
einer 2Bod)e meine? £agebud)?; e? ift baZ fdjönfte 33ermäd)tmß 
roo? id) Seinen mitgeben fann. ©ie merben sroar baxau* uid)t 
ftüger merben aU ©ie jefct finb unb al? id) jefct bin; bieß aber 
fei) genug für bie ©egenroart. Sie nädjfte 3 u ^nft, ober eine 
fernere roirb fügen unb beftimmen; baZ fjeißt alfo, mir miffeu 
in biefem ^alte, mie in fo bieten anbern, nid)t roa? au% un? 
merben lann. 

[454, 21] Senarbo erhielt 3um 9cad)tifd) ein 5ßafet, berj 
beffen Eröffnung er, einigermaßen ftujjenb, 2ßilf)ctmen einen SSxitf 



Seite 77,2 — 80,20. 13.5 

hinreichte. — 2ßa§ mag Schraefter .<pcrfilie für ©cheimniffe mit 
bem ^reunbc haben, für eilige Q5efd)äfte? „SBalbigft ju beftellen 
unb eiufam, ohne jemanb* ©egenroart, roeber 5 reun0en n °ä) 
gremben, jli eröffnen!" (können mir griebrid) bem Cfmpfänger 
alle möglidjc 23equemlid)feit, entfernen toitunS! SBilhelm erbrach 
Saftig unb laS: *77, 6 ift] ift röüig I s mie ein @d)o g 3 I 
n 5ßarirenb g 3 für ©rto'ebernb I 13 treten g 3 für gehen I 
18. 19 2ßo — mag] 2Bo Sie biefe* 33Iat auch antreffen mag, unb 
fiuben mirb c-3 Sie getuifj ha bie 33oten ber llnfrigcu qeben megen 
[?] lebhafter aU je *I 3— 19 3«ein — tautet] 2ßo Sie biefe^ Statt 
auch antreffen mag, mein ebter ^reunb, benn e§ fucht Sie tuohl in 
einem äßinfcl auf, mohin fie fid) cor Sidj fctbft bergeben* flüdjteten. 
3d) habe ^ntn burd) bie Setanntfchaft mit ben fdjbneu grauen 
gemifj einen fd)led)ten lienft gcleiftet. [Absatz.] 2öo Sic aber aud) 
fteden mögen, unb mau mirb Sic gcroifj auffiuben, fo ergeht EH** 
78, 3 unfer§] unfere* EH* unfre» H 4 üötlig] so EH*, fehlt 
HC h Slugenblid] 2lugeublitfe EH* -n nun unfer] ber E, 
g 3 für letzteres H* 38 ftadjlidjteS] beftad)clte§ E, g für letz- 
teres H* 79, 3 fd)liefje fie, fehroeige unb bat,] Ob diese wunder- 
liche Ausdrucksweise vielleicht verderbt ist aus fdjlicfje fie 
fehmeigenb, ba* ? 5 uerftohteueu] ocrftohlncn E 6 fei)'] fah E, 
g 3 aus letzterem H* n föchte] so E—C 1 und auch G % 
mod)te C 22 tonne] so .E fönnte H*—ü 80, 10 fei.] Nach 
dem mit diesem Wort schliessenden Abschnitt schreibt 
Goethe in H* zwischen die Zeilen mit Blei gelij am menigften 
In H findet diese Bemerkung keine Aufnahme, wird aber 
statt dessen 81,1—13 angefügt. «£)ier aber] §ier! 21ber EH* 
und in EH* steht die Abbildung des Schlüssels zum Schluss 
des Briefs. 17 brinnen] brinne E, Göttling aus letzterem H* 
20 madjen] In i'schliesst mit diesem Wort der Brief Hersiliens, 
und es folgt hier 460,6 — 461,2, ein in der Neubearbeitung 
nicht benutztes Stück, das lautet: griebrid) fam Weiterer unb 
luftiger jurüd aU er gegangen mar; gute Nachricht! rief er au», 
gute§ ©lud! ßenarbo erhielt föftliche Briefe, bie ifjm ben mor= 
genben Sd)eibetag fetjx erteid)tern; ßrebit mehr al§ nöthig, unb 
baran follft bu aud) roieber Iheil nehmen. S£a§ ©lud roeifj ge= 
mi§ fctbft nicht mie e3 bran ift, bafj e§ gefdjeiteu unb guten 
9Jtenfchen einmal etroas 3U £anf gemad)t hat. [Absatz.] hierauf 
überreichte er feinem ^reunbe eux tyaax abgeriffenc Ghartenftüde, 



136 Lesarten zu Band 25. 

mit ber 9tntoeifung too fie 31t probuciren unb gegen füngenbe 
3JUht3e ober 2Bed)fel nadj SSelieben 3U oertaufdjeu fcrjcn. 2Mbelm 
mufjte fie annehmen, ob er gleid) fcerficberte gegentoärtig bergteidjcn 
nicbt 31t bebürfen. — ©0 beburfen§ anbere! rief fyriebrtcb: genire 
bid) ja nicbt, unb too ©u bift erfdjeine al§ toobüfjätigeS SBefen. 
9lun aber tomm, toir tooEen un§ an bicfem -§)eft erfreuen, e§ ift 
uocb, lange bis 2tbenb, be3 ©efprodjenen toirb man tooljt mübe, 
ba §äb' idj mir ettoa§ ©efcbriebeneS 3ur Unterhaltung abgebeten. 
Siebe» 33Iatt in Senarbo'3 2lrd)ib ift im ©inne be§ &an^m, unb 
toie er mir biefe gab, fo fagte er: ba nebmt bin unb lefet, unfer 
greunb toirb mehr Zutrauen a ^ F 3U 23unb unb 33anb faffen, 
toenn er abermals treffticbe ©Heber tennen lernt. [Absatz.] 9<hm 
begaben fid) bie grcunbe 3« einer Reitern ©teile, unb ^riebrid) 
Ia§, mit rcä)t biet natürlicher (Snergie unb ^eiterteit baZ £>ar= 
geftelltc erfreulid) belebenb. 

Das hier erwähnte Heft aus Lenardos Archiv erwuchs 
in der Neubearbeitung zu Lenardos Tagebuch. In E findet 
sich keine weitere Andeutung über den Inhalt des Hefts, 
sondern es folgt unmittelbar nach den eben angeführten 
Worten die Novelle 2ßo fticft ber Verräter? 81, 1 noch 
fehlt *J 2 aber] e§ aber *J 5 nicbt aus Versehen aus- 
gelassen *J 10 einmal] toohl *I 11. 12 Unb — ©ohn !] nun 
geht§ toieber an ber SBater unb Sßruber *I 13 beibe fehlt *I 



©rittcS ©apitel. 

82, 1 ©ritteä ßapitel] &ap. 3 ©. 91 [@. 91 g 1 ] I, g H 2 
tounberlidje] so vermuthlich Goethe mit Blei aus tounberlidjer 
Hund so C 1 ^, tounberlicber Jund dann wieder C; vergleiche 
zu 60, 27 S 19. 3 unb g aus unb toar I 4 3luffd)rift g aus ^n- 
fdjrift I 11 fein möchte g aus fet> I 12 gaben] geben I, aus 
letzterem ? H bie ben berbften g 1 für biefen das natürlich 
Hörfehler für bie ben J 14. 15 fich — 31t betoeifen g x aus 
[bafj er] fid) — betoeifen tonnte J is befto] so I fo HG 
19. 20 toaren — ^reunbe] t> er gfreunbe baher toaren fo be= 
lebrenb al§ ergötjlicb, benn fie I, g auf g 1 aus letzterem ü 
2o ergöfclid)] ergc&lid) C 1 83, 2 toedjfelfcttig g l für felbft Z 



Seite 80, 20 — 95, 10. 137 

5 eine? Slbenb? John über Somit H u alle? genau bf- 
fehcu g für beim ba II 2c ©enoffen g auf g* für ©lieber H 
84, 5. 6 hiuberub — ©tubinm g wie es scheint auf Vorschlag 
Meyers für mar babei H 13. u bettoitft — Umgefommcne] 
so in den schematischen Skizzen, vgl. Paralipomena; bet= 
Kurilen, fonberu nud) anbete förperlid) geiftig äkrtoabrlof te HC; 
Umgefommcne ist für den Zusammenhang unentbehrlich und 
ebenso wird berroirft statt bermtrften vom Sinn gefordert. 
18 S3foft($t] Hatte Goethe statt dessen .fpiufirbt dictht? Dies 
möchte man aus der schematischen Skizze II schliessen, wo 
es heisst SEBibertoiUe ber ÜJienge bie im fittücben unb religiofeu 
Sinne tr)rc 3ubibibualitcit unb bk geliebte Sßerfon nidjt aufgeben 
will. 85, g Sitte?] so in der schematischen Skizze II; 9lber 
HC ist unverständlich; die ursprüngliche Lesart vermuthete 
schon Düntzer richtig. 6. 7 burchgebrofcheuer] burchgebrofdjeu 
HC s hätte g auf g l H is 53efriebiguug g auf g 1 für 9cah= 
rung H 86, u uiebcrjufihen g 1 aus fid) uieberjufefcen H 20 als 
einen feltenen g auf g l für nur manchmal II 33 bemerft - hatte g 
aus bemerft. (Sr hatte bemfelben fchon nadjgefragt H 87, s ©ilbe= 
gefügt #' aus ©iltegefühl 7/ 17 merben mit Blei aus mcrbeit 
tonnen 11 is and) g aus auf H 31 nun £ auf </» H 88, 
11 tüte in ben g auf g 1 aus in bem JT 14 faub g auf # ! für 
fah H 89,i.2 bei jeber Sertchnug g auf //■ für ba too fie ber= 
lebt mirb if .<> Sie folten g aus So folten fie H 7 lobte? 
beleben] £obte? = Seieben g ' aus ba? £obte beleben J7 12 ju] 
bemerft 31t 7/ 13 burdiau? g auf #* für be? 2lrm? H w auf= 
richten mit Blei und Tinte aus roiebcr aufrichten H 90, 4 
unb erroarb g aus uuterroarf H 5. 6 Dabei — augenehm g auf 
Riemer aus boch mar e? angenehm hiebet) // 7 er g auf Blei // 
16 Nach STrjetlen] ben enthaltenen unb berocgenbeu auf Bedenken 
Göttlings gestrichen H 22 rooreiit Göttling aus roorin H 
24 Söilhelm g für er H 91,4 6? — fich] aR dieser Zeile steht 
in H wohl wegen der Verknüpfung unb biefe ein Fragezeichen 
mit Blei. 17 jenen] so schon Düntzer; jenem HC 92, 19 einen 
John über ben H 93, 14 audj biefj g auf Blei für e? H 
19 ba — ÜJJenfchcngeift g aus rocuu ben HJeufchenfretmb H 
95,2 mie geführt fo g 3 auf g 1 aus geführt unb H 1 6.7 mie 
— fchien g 3 auf g 1 für abroefenb gemorben H 1 9 tjabe g 3 auf 
<y J ü 1 10 3JUeucnfenuer g 3 II 1 ber # 3 auf g x für einer i/ 1 



138 Lesarten zu Band 25. 

14 Vor jjriebrid) Absatzzeichen g 3 H 1 15 — 17 er tonne — 
galten g 3 auf g 1 aus bafj er — galten fönnte H l 20 burd)= 
jufe^en g s auf g* aus burd)3ufüfrren H l gebeult] beult H 1 durch 
Correctur aus letzterem ? H 20. 2t fid) — auf fält g 3 auf g 1 aus 
glauben fanu, belctbtgett f ollen H l 23 lebhaft erltriberte g 3 auf g 1 
in offen gelassener Stelle H 1 24 Vor 2)u Absatzzeichen # 3 iZ x 
27 fie] so H^H 1 mir J3C * 27. 23 im — alfobalb] aber im Seltenen 
f ogteid) fl la # 3 aus letzterem ü 1 27. 28 im - erbliden mit der eben 
genannten Abweichung g 1 H ,a * 96, 1 eud) — aHe§ g 1 aus fie 
mufs e§ .H la *2 Singen # 3 auf g 1 für eud) I? 1 3.4 lafjt— anber§ 
g 3 auf g 1 für ift e§ aud) recfrt gut unb toeiter nicfrtä H 1 4.5 
fd)on 3Utn borau§ g a auf f/ 1 ü 1 13 9iotfrtocnbtgteit g 3 auf f/ 1 
für 9lu§fürjrung H l 18. 19 reid)t— friebon # 3 auf p" aus ift nicfrt 
frinreicfrenb, frtetoou auf ©cfrulen flüd)tigc ßenntntjj i? 1 24 9ln= 
fcfrauen§] 5lnfd)aun§ -ff 1 2—26 cor— fudjen] Dor eud) treten unb 
bann ift es eud) aud) gut unb weiter nidjt*. 2ßa§ bu frier fagft 
fror id) Hon llnterrid)teten unb Satyen toieberfrolen, bon jenen au§ 
Sorurtfreil unb SBequemlidjfett bon biefen au§ ©leidjgültigfeit. 
©in 33orfraben toie bieg fonn bielleicfrt nur in einer neuen SDÖett 
ausgeführt «erben too jn einem unerläfelicfrett Sebürfnif) neue 
Mittel 311 ftuben [,] ber ©eift nad) einem Mittel 31t forfdjen 
[nacfr— forfdjen g x aus Mittel 3U finben] [SDtutfe f äffen muf?,] toeil 
bie getoöfrnlidjen alten mangeln. 5£a regt fid) bie ©rfinbung, ba 
gefeEt fid) bie Äüfrnfreit bie 23efiarrüd)tett ber 2lu*füfrrung frut3U. 
3lr3te fie mögen mit Heilmitteln ober mit ber <£)anb curireu finb 
nidjtä ofrne bie geuaufte Äenntnifj ber äußern unb iunem ©lieber 
beS 2)}cnfd)en, unb Co ift nid)t frinreicfrenb friebon auf ©cfrulen 
einmal flüdjttgc Äenntnifj babou genommen, fid) bon ©eftalt, Sage, 
gufammenfrang ber maunigfaltigften Sfreile be§ unerforfd)lid)en 
£)rganiimu§ einen oberfläd)lid)en 33egriff gemad)t 3U fraben. £äg= 
lid) füllte fid) ber recfrte 2trjt in ber SBieberfrolung biefeä 2Biffen§, 
biefeä 2tnfcftaun§ 311 üben fudjen, ben gufammenfraug btefe§ leben» 
bigcn SBunbcrö immer bor ©eift unb ©inn 31t fraben g 1 aus er= 
fd)eineu. 2>ie3 tdnn bielleidjt nur in einer neuen 2Mt gefdjefrcn, 
roo ber ©eift ÜDlutfr f äffen mufj; beim fonberbar fdjeint c§, 9Jtittel 
31t ergreifen, toeil bie übrigen fämmtlid) mangeln. S)a regt fid) 
bie (Srfinbung, ba gefeilt fid) bie ßüfrnfreit, bie 23efrarrlid)leit ber 
2lu§füfrrung frui3u. Slrste bie nicfrt mit Mitteln, fonbern mit ber 
§anb curireu finb nidjts ofrue bie geuaufte ßenuttiifj ber äußern 



Seite 95,14 — 100,18. 139 

mtb untern ©lieber beS ÜJieitfdjcn, imb e» hilft ntrfjtS, bafj fie 
einmal auf ©djulctt fjtcuou eine ftüdjtigc ftenntnifj neunten, fidf» 
tum (Seflalt, Sage, 3ufammenljang bet ntannigfalttgfien Steile 

einen oberfläd)lid)eu SBegtiff marfjen; täglich follte fid) bet redjtc 
Slr^t tu bev 2Bieberho(uug biefeS SBiffenS, biefeS 5lttfdjcuut§ üben, 
um ;hifammeuhang biefeS lebenbigen SBunbetS immer bot ©eift 
uub Sinti 311 haben H la * 27 31t folchen 2txbetten /y 3 II 1 2s er= 
maugelt] mangelt H\ g aus letzterem II 97, 1 — 4 befdjäftigt 
— üerftäube g 3 aus arbeitete, uub immer thätig auf bic fd)roierig= 
ftett fragen 31t auttoorten toüfjte H l 1 roerbett. 9lber g 3 auf g 1 
aus toerbett uub H l 9 31t grünben fiub g a auf g 1 aus gegrünbet 
toetbett H l 12 totrb] fehlt II 1 , g II 13 Vor %n Absatz- 
zeichen g ' H l 28 roeldie] so mit Tinte aus toeld)e§ II 1 letzteres 
durch Übersehen der Correctur wieder HC 98, 2. :s aber — 
Vertrauen y 3 H 1 4 Vorder Absatzzeichen g 3 a,uig l H 1 ftttbet// 3 
auf (j 1 in offen gelassener Stelle H l 6 tiefem <y 3 für größtem II 1 
7 — 10 bagegeu — ereignen g 3 auf/? 1 aus fic roerben mit beroaffiteter 
©djaar fommen, um fie geroalttbätig 31t rauben, uub bat ©djlimmfte 
311m ©djlimmcn roirb fommen II 1 12 3iifäHigcr] jitfättig^ 8 aus jn« 
fällig fdjarfftdjttger ü 1 jitfälltg HC; Goethe unterliess natürlich 
nur aus Versehen, nach Streichung von fdjarffidjtigcr an 311= 
fällig die Flexionsendung zu fügen. 18 — 20 einen — auSmat)» 
teu g 3 für eine Seidje 31t uerfdjaffeu H 1 20 mir] gestrichen, aber 
wohl nur aus Versehen g 3 H\ wiedereingefügt g 3 Ii 21 fabelt 
eiuauber an g 3 auf g 1 H 1 uub] fehlt H\ g 3 H 21.22 mir — ©e= 
fdjäft g 3 II 1 24 ©ie mit Blei aus ©ie, mein $reuub, H l 26 
üor allen g 3 für al§ bie erfte aller H l 99, 2 erfettn' ich] so mit 
Tinte aus erf ernte id) H l letzteres HC *u — 16 um — mar g 
aus 3ttgleid) ber -ffünftler mar unb um md) feiner %xt fertig 31t 
toetben feine ©ebnurre Hjetjubeten anfing, gar balb H l , fehlt in 
H 3 ; weil der Schreiber sich nicht aus Goethes Correcturen 
vernehmen konnte. 18 betoieS] ettoieS H l H* 22 getraut] so 
H 1 traut HC 27. 28 eine — beim g aus üollfommeu t)inreid]cnb 
fei; ; ba benn ja [ja g für btuh] II 1 28 jeben] jebem H l H 100,3 
befonbern Ühetl] befonbereu Sheil g für llmftaub W 4 empfehlen. 
Senn nur g aus empfehlen, nur .ff 1 10 £)iernad) # für ©0 H 1 
12 bicfelbe— tft </ aus bemfelben 2Bege tiorfdjrettet II 1 14 herüor= 
tritt. 2öir rooKeu g aus Ijerbortritt, toetdjer H l 99, s — 100, is 
tfettarbo — werben.] Sßetbe greunbe tocrfidjertcu uuumelir, bafj fie 



140 Lesarten zu Band 25. 

bon ber grudjtbarMt be§ Unternehmen? überzeugt fetjett. Senarbo 
berichtete bafj er in gruben] $abinet[ten] . . [. . unleserliches 
Wort] bergl[eid)en] bcWunbrungSwürbig[e] 9iad)bilbungen [?] an= 
getroffen. 25ie Sftöglidjfeit [?] fei) borbanben [?] [Senarbo — 
fei) . . g l ] unb man Wolle in ben neuen guftänben sufammen 
alle3 aufbieten [mau — aufbieten g x aus bafj fie in ifjren neuen 
3uftänben äufammeu aHe§ aufbieten wollten], um aud) in biefem 
^unft bie alte Söelt jn befcbämen 3ur 2öirtticbfeit ju be . . [3U 
be . . g 1 ] H^* 



Sßierte§ (Sapitei. 

*101, i 23ierte§ (Sa)ntel g 1 und darunter die gestrichenen 
Worte g 1 fol. 92 in ©efotg bon 2BübeIm§ anatomifdjer &x- 
3äblung. I 2 2>e§ — Borgens g und g 1 aus 2)en — borgen 2 
3 in äöil'fjelma 3immer 9 I 5 ber3U3äblen] ber3uer3äf)Ien 
IH; diese Lesart hätte wohl ebenfalls verdient wieder- 
hergestellt zu werden. 9 ftembeln] ftembelt IH Schreib- 
fehler. 13 leferlid) — flüdjttg g aus flüchtig aber angenebm 
leferlid) I is einer g für ein jeber I 19 Wenn er] ber 1, 
g für letzteres H auf 9JHtgenoffenfdjaft g aus eine» 3Jtit= 
genoffen I 21 gelingen g für gelten I 103, 10 ßbbie] Sucie HC; 
Stjbte berichtigt schont. 19 — 21 über — 3ufammengefunben 
g aus ber gefeEigen üöerbinbung in ficb, gcfdjtoffen H 101, 1— 
103, 26 In H* steht hierfür das S. 134 angeführte Stück E 
452, 16—454,20* 103, 27 ©ie sollte in H 1 ursprünglich ein neues 
Capitel beginnen, denn es steht unter der Überschrift ßabitel, 
die Goethe strich, statt die Capitelzahl auszufüllen; in H 
steht ©ie auf neuer Seite, die mit einem leeren Raum von 
einigen Zeilen beginnt. Auf demselben Spuren weggewischter 
Bleischrift von Goethe, wovon folgendes lesbar Übergang NB 
Senarbo§ JReife nid)t gWecf biefe§ . . (Sreigni*. Oben aR steht 
g 1 : „I 18 Cap." 28 Wunberfamen] so H 1 Wunberfam HC 
104, 1 guftanbe] guftanb H l ben erften Slugenblid g aus in ben 
erften Slugenbticfen H l 2 getroffen g für gcfunbcn H 1 4. 5 bon 
— ©tunbe g aus bom gegenwärtigen Stugenblia* H 1 1 id) g für 
id) nach ba§ H 1 9. 10 auf— fjat g aus mit bem Sßege befannt 3U 
maäjen ber micb bi§ bierber gefübrt H l 11 meiner fjäbigfeiten g für 



Seite 100, 18 - 100, 27. 141 

Einlagen B> 18 toenn mit Blei aus tote toenn H 1 15.16 Sauten, 
befonbeti # aus Sauten folnotjl, befonber» H 1 24 jebem für 3brcm 
H l 25. 26 fcbafft' id)] so H 1 fcbaffte id) HC 20 2ifd){ertoerf3eug] 
£ifchertoerf3eug H 1 105, 2 berftetjej berftüube H 1 , # auf Blei 
aus berftänbe H 5 freien] fret)e H 1 // 13 lieber g für mehr 
7/ 1 17 Sluijietmtg] so 22? 2lu§fü()ruug HC 2lu§füf)ruug kam 
dein Schreiber in Erinnerung an Z. 15 in die Feder. 
18 burfte g für fonnte H l 19 $nittelbrürfeu g aus Stnipptb 
brüden II 1 19.20 jeugten — ©mfigfeit g aus toaren geuguiffc 
unferer Xhätigfctt H l 22 getoefen # für toaren II 1 27 eigent* 
lid)fte§] so H l eigentliche^ HC 106,4 id) mid) auch y für müfcte 
nod) [letzteres Hörfehler für mid) beim aud)?] H 1 1 jeber 
</' aus einer jeben H 1 *n lebenbigen] tcbeubig //', g aus 
letzterem // 10. 11 ben— ©ansen mit der eben bemerkten Ab- 
weichung (/auf #' aus mau bat bai rcitifie CBef iitjt uou einem lebenbig 
©andern H v * 12 hatte id) g auf g l aus bat id) H l ; Goethe hatte 
also ursprünglich dictirt fjatt* id) was wiederherzustellen war. 
13 e§] fehlt H\ g H 14. 15 löblid) uub erfreulidi g aus auf 
eine löblidjc erfreuliebe Seife H l *ao nun g l I 26 altem g 1 
für bem / 27 hcroor brachten] so g x aus betüorbringen 7 letz- 
teres durch Übersehen der Correctur wieder HC 16 — 27 
2>iefe— berbovbradjten.] ©eltfam genug, ba id) Don meiner iKeife 
3iirüdfebrenb, bie fjrüdjtc foldjer Semübungen auf unfern ©ütern 
gebeif)tid) ju feben tjoffte, ergriff mid) auf 3 neue [aufä neue g H l \ 
jene uncrforfctjtidjc [unerforfd)iid)e g für feltfame H l ] (Setoiffeiu 
baftigteit, bie mir fdjon manche trübe ©tunbe gemacht fjattc; nun 
fudjt' id) mid) auf fatje 3 e it 31t bend)tgen, big %fyct s Jtachrid)t 
aufam. Sie battett ba» crfcrjntc SEBefen entbedt; beftanben aber 
hartnädig auf einer gebeimntfjDolIeu SBeigerung uub id) fal) mid) 
toieber plan- unb gtftnjenloS in bie SBelt getrieben. [Absatz.] 
3d) begütigte nunmehr llnrut) unb ßangetoeite burd) Seobadjtuugcn 
jener 3lrt [Seobacbtungen — Slrt g aus foldje Seobacbtungen SP], 
l)ielt ein au§fü()rlid)ea Sagebud), tooüott id) 3it)uen c ' ue wnjige 
2Bod)e in Slbfdnüft übergebe. [Absatz J ©ie "batten fetjr füufttid), 
mein toerttjer greunb, 3hrcn 2ß e S 3 U verbergen uub 3b re ©puren 
au^ulöfdjen üerftanben unb boch fjatf mir eine getoiffe Innung 
[Ahnung g aus äbnbung //'] auf bie rechten s 4>fabc [bie — ^}fabe 
g aus ben rechten 2Beg], toie ©ie ftnbeu toerbeu toenn ©ie lefen 
toaä nid)t 31t erjähfen ift. ÜJiögcn ©ie bei) ber ShtSfüb/tfidjleit 



142 Lesarten zu Band 25. 

biefe§ -Ipefte« feine Sangeroeile empfinben, möge Sitten bat, (Spinnen 
ttnb Soeben nidf»t berbrü^tidj [toerbriefjlidj H l ] werben! SBarb idj 
bodj 31t f$t)x tjingefpouneu itnb btngeroeift [getoeift H 1 ] ! SBenfen 
©ie an jene? 9Jiä£jrcfjen, an jenen Aberglauben; ein liebeboüc* 9Jiäb= 
dien fönne ben ©rfefmten , toenn fic iijrer SBeife ^eibenfefjaft unb 
3ärtlid)Ieit jauberifet) mittfjcile [mitfbeile g aus mitteilte H 1 ], ben 
äßottenben fo wie ben äöiberjpenftigen an bem fo fdjroad) fdjeiuenben 
fabelt f)eranäiet)en. [Absatz.] 9htn, mein guter, benutzen ©ie ben 
fdjöneu, mannen, roonnereidjeu Slbeub unb begleiten ©ie mid) im 
ÜJcgenfats 31t ftarren fröftetnben Reifen, roo ©ie aber bod) roarme 
£>erjen unb fclffam treue Steigung fiuben roerben; nad) ©onnen= 
Untergang fud/ idj ©ie auf. WH 3 -* 



fünftes ßapttel. 

107, i pnfteS Snpitel] fehlt H l H*I, g auf g* H unter 
dem aufgeklebten Streifen. 2 Seuarbo'3 gagebudj. fehlt WH* 
Sagcbud) IH unter dem aufgeklebten Streifen. 5 eingetroffen 
nach Verberge WH* 6 unb] unb roarb W, g unb mar -H a ; ich 
hätte die sinngerechtere Lesart von W wieder einsetzen sollen, 
da Goethes Correctur in H A nur aus einem Schreibfehler ent- 
sprang, erquidlidjem] tiefen W, g 1 für tiefem H 7. 8 ©d)etten= 
unb ©lodengetäute g auf g 1 aus ©djettengeläute W 9. 10 30g 

— tonnen g aus mar fdjon borbel) gesogen eb idj mid) anüeibeu 
unb itjnen tooreilen tonnte ff 15 grofje g auf g 1 für ungebeureH 1 
16 einerfeit§ — Reifen g auf g l aus an ber einen ©eite an ben 
Reifen an H l ie— is ba% SHjiet — jicfjf] fie — sieben W, g auf 
g l aus letzterem H 17 ©eite g H l 108, 1. 2 einen freien 
Reifen g auf g l aus einem freien ^clbe W 3 fülle g auf g 1 W 
*5. 6 geborten] so W gehörte HG 9 SBaare] so W SSaaren HC 
5 — 11 nidjt — beforgen Meyer auf angeklebtem Zettel für ber 
ben Transport übernommen tjatte H 1 * 13 unb Supern] fehlt H l , 
g H 14 SBerges] S5erg§, mit Blei aus 23erg§ berauf H 1 14. 15 
unb ©aumroffen] fehlt W, g auf Antrag Meyers H 15 3U 
biefen pöbelt g auf g 1 aus auf biefe £)öf)en W 15. 16 unb 

— ©ebirg§ g auf Meyer H 1 18 gefügter — 21u§Ianb g aus 
in§ 9lu3lanb foldjer 2Baaren W 19—21 bequemeren - 2>er] 



Seite 106,37 — 111,89. 143 

Don anberthatb bi« bret) 3entner, ber -ff 1 , g auf Antrag Meyers 
aus letzterem ff 23. sä bie — Söaummotle g für feine Sfikaren ff 1 
25 fehr g auf y l i/ 1 109, 2 bcm // auf /y 1 für ben nun H l 
b Q-elfcn braten jolitc g auf// 1 aus ben pfeifen bratete ff 1 8 eine 
üerfyältuifjmäfjig] nur eine H 1 , g auf Blei aus letzterem H 
12 feien — benu g auf </ 1 aus fetjen. £>ier fam ben[nl and) 
unb id) erfuhr .ff 1 u GJebirge] Ökbürge ff 1 jum] so ff 1 
31t HC 17 ©aruträger] ber QJaruträger H 1 ; ber fiel wohl 
nur aus Versehen aus in -ff genannt mirb /y auf g* für 
heifjt Z/ 1 31 überlaßt g auf ,7' aus läßt ff 1 22. 2:: unter= 
halb anfäii'igcu ^bncfluten g aus ftabrifanten ab H 1 25 her= 
3itfd)lenberu] be^uge^cn H 1 , g auf Blei aus letzterem H 
37 t)inab3nfteigcn] hinab 31t gehen H 1 , y aus letzterem .ff 
38. 110, 1 um — fiin3ufüf)rcu y aus unb — hinführte ff 1 110, 7 
belebte — öerbtle y für war 31t jehen i/ 1 9 fogar an einem y 
auf r/ 1 aus an einen ff 1 11 einzeln g auf # x aus etttyelne II 1 
12 ba3hiifd)eit fobann # für enbtid) faf) man gleich [gleich g] H 1 
14.15 febe — an*} 3ufammcnge3immcrt bon ff 1 , // auf Kiemer 
aus letzterem II 17 bamit # für bafj -ff 1 llnerachtct] £>hn= 
erachtet II 1 is äußern // auf Blei H 1 :i: i9. 20 mann— and)] 
bielmeht ff 1 , # auf Riemer für letzteres H 21 9luafehen] 2Iu3= 
fehu ff 1 18—33 mar — fühlte g mit den beiden oben be- 
merkten Abweichungen für fü()lte man fid) bod) gteid) tänblid) 
unb gefellig -ff 1 * 23 Vor 25er Absatzzeichen y auf g l H l 
©arnträger] 23ote -ff 1 — C- vgl. zu 120,26. 23-25 hatte 
— mar] mar berfetbe ff 1 , y auf Antrag Meyers für letz- 
teres -ff 25 immer] so -ff 1 , fehlt HC 27 bann] unb fo 
.ff 1 , g für letzteres H 27. 28 ging e§ rafd) y auf gf 1 aus 
getjt e§ immer frifcb H 1 111, 1 ftchen — fo y auf j/ 1 aus 
ftehen ff 1 2 Äinber # auf /y 1 aus bie $inber II 1 4. 5 hoch 
erfreut — 3eigte y aus abgefpeißt. Tie greube mar überall 
groß Hor3Üg(id) H l 8 um g auf ^r 1 für unb -ff' 9 (gefeite 
y für Vorfahr dies </ aus Vorfahre H l Solfe </ auf y l aus 
SBotf -ff 1 9. 10 motjt 3U betbun) rouuberlid) hcruiuutfrijleppeu II 1 , 
y nach Riemer für letzteres ff 11 Vor Sie Absatzzeichen // ff 1 
11. 13 hielten — bereit y aus hatten gar mandjerlet) fragen -ff 1 
13. 14 näher — faum y auf/; 1 aus nah biefen ©egenben nidjt ff 1 
31. 22 Unfer — üieben§falfe§ y auf g 1 aus 2)a3rcifchen mürbe er 
wegen manchen gälte? ff 1 22 mußte g aus mußt trotz fol- 



144 Lesarten zu Band 25. 

gendem er; der Deutlichkeit wegen H 1 24 jetgett — Salje 
g aus betoeifen; einige tropfen H 1 112, 10 SDorbemtuug] 35or= 
Bereitung hie3U H 1 , mit Blei aus letzterem H ie fo] tft nun H\ 
g für letzteres H 24 Stabe] 9tab H 1 25 gelten] so WHOC- 
hatten C 113,2 — 5 burch — gemährt g auf Meyer für be= 
fouber§ bottheilhaft au§3eichnet. 5 ernei: macht bie ütidjtung ber 
Slrme H 1 *i3 feltener] feltner H 1 12. 13 ^fatmen — Sieber g 
mit der eben bemerkten Abweichung auf Meyer in offen 
gelassener Stelle H l * u 3 e if^9 e — aufgehangen g für 2>te 
Söögel H 1 19 fjterju] Bieju H* 8.1. 26 (ba§ — ©ctimt}) # IT 1 
27. 28 unb — foldjen g auf # x aus welche nachher an ber $unfel 
befeftigt toirb. 2tu§ bieder H l 114, 4. 5 roelcbe§ — roirb g auf 
Meyer fi" 1 6 letjte g H 1 s ruhjge # für fanfte H 1 10 er= 
blidte g aus erblidt trotz nachfolgendem ich i? 1 ; vgl. zu 
111,22. 12 iju # aus mehr 3U H 1 i& fo genau mid)] so I? 1 
mich fo genau HC n borfprachen g aus jetgten unb bor= 
fprachen I? 1 Vor bemerfte fügte Goethe aufäeidjnenb ein, 
strich dies aber dann wieder, offenbar mit Rücksicht auf 
das gleich Z. is folgende 3etchnete H l is. 19 ja — 4?änbe] 
so H l , fehlt HC 20 — 23 fein — ßäftchen g auf Meyer aus 
ift. 2tud) bie boEbrachte Slrbeit rourbe forgfältig borgeroiefen, bie 
boEen ©pinbeln H l 24. 25 3Jun — ©aug g auf g 1 aus 2)er 
3lbenb brach ein, man mar fchon befannter getoorben, bie Arbeit 
jebod) nicht eingeteilt H l 26 3eigte g aus geigte man H 1 115, 1 
2>er — fid) g aus 2)a ber ^aSpet ein $lab unb 3ei§n fat f° 0Q 6 
fid) biefe§ umbteht unb H 1 5. 6 beren ©enniht — gerechnet 
roirb] roeldjem — gerechnet roirb g aus biefem roirb nun — ge= 
rechnet H 1 , g auf Blei aus ersterem H 7 Vor 9ted)ts Absatz- 
zeichen g H 1 11 «Schneller] (Sänge H\ g für letzteres H 
*i9. 20 Stabe — besohlt g auf Meyer aus Stabe H 17 — 21 in — 
©ie mit der eben genannten Abweichung g auf Blei aus 
mit berljältmfjmäfu'ger ©chneEigfeit; fie i? 1 * 22 unb g auf 
g 1 H 1 *25 30g — @nbe] ba% eine @nbe 30g fie H 1 , g aus 
letzterem H 27 boEbradjt] so H l abgefchloffen Riemer aR 
H und dann die Drucke. 25 — 2s 30g — bo^eigen mit der 
zu Z 25 angegebenen Abweichung g auf Blei aus ba benn 
baZ eine 6nbe burch ba% anbete burchgefchleift unb ba§ @e= 
fchäft ber Spinnerinnen boEbracht mar H 1 * 116, 1 3U be= 
metfett g für bordeigen ü 1 *6 nur biefe 2lrt] biefe 2lrt 



Seite 111,22-118,22. 145 

allein II 1 , g auf g 1 aus letzterem H fie — fie mit der 
eben angegebenen Abweichung g auf g x aus bicfe 2Irt H 1 * 
7 allein] nur H 1 , g auf Blei für letzteres II 9 hürb g für 
roerbe H l benn] so JZ 1 bann HC \z leuchtete hell t>om] 
so # auf #* aus ftanb bell am J/ 1 leuchtete Dom HC; das 
Übersehen von hell erklärt sich aus graphischen Gründen. 
14 roeitem] weiteren H 1 16 muffe g für mußte //' gut unb 
flar g aus flar unb gut H 1 31 e§ # aus e§ morgenfrüh H 1 
26 großem] größeren H 1 27 ein 25orf hätte] so H 1 I;ätte ein 
2orf 1/(7 117, 3. 4 bie — t)inbenteten g aus wenn fie aud) auf 
feine ©arten beuteten, fo fab man bod) bafj hier fdjon einiger 
2Bie6ttiad)a, roenn and) nur fpärlid) an3utreffcu fei) -ff 1 7 geftrige 
//H l *9 ©amträger] ©ambote .H 1 — C; vgl. zu 120, 26. 9.10 
ber — folgen mit der eben genannten Abweichung g aus 
man bereitete mtS eine tjinreichenbe Streu, ber ©ambote roarf 
fid) brauf unb fchlief. 3d) mar eben im Segriff mich nteber= 
julegen H 1 * 17 Ungetljüm g aus llubiug H 1 19 her] so g 
aus herüber H 1 , so if, fehlt in den Drucken. 21 rieth g aus 
rieth un* 7/ 1 24 fdjien g aus fdjicrt ; id) roolite jebod) bie eigeutüdje 
llrfad)e bie mir tooht befannt mar nicht 3ur ©pradje bringen H l 
25 ©amträger] ©arnbote H l —C; vgl. zu 120,26. 118, 1 nur 
g für fo H l 2 mürben g für müßten H 1 6 39eibe§] so H 1 
SBeibe HC 8 atjnung§oolle mit Tinte aus ah,nbung§DoIte H l 
an] so H 1 in HO 9 Umgebung,] Umgebung 7/ 1 9—12 
3cb — fanb g auf </' aus 2Bir tarnen gerabe 311 einem foldjcu 
beginnen nnb ba bie Umgebung jn feiner meiteru gerftreuuitg 
Einlaß gab H 1 13 roie] fo roie H 1 , mit Blei aus letzterem H 
14 gleichfam g auf r/ 1 i/ 1 15 £ie] Über dem mit diesem Wort 
beginnenden Theil ist in H l * die Überschrift SLienftag ben 
16 Septbr. mit Tinte gestrichen. 15. 16 Slrbeit — fßlan] ^Ubeit 
toar geftern berrichtet fie ift baZ ©am 3U leimen b. t). man g l 
aus Arbeit metd)e fobnnn oerrid)tet roirb ift ba* Qdaxn 311 (einten 
b. h. man H l & 17 £tärfemcb/l] <5tärfmef)t H**H l , mit Blei 
aus letzterem H is gäben] so H^H 1 gaben i/C *>\ Stabe] 
9tab J? la 19—21 grub, — roinben. 5 1 mit der eben bemerkten 
Abweichung aus ©inb bie ©arnftränge nun roieber getrodnet, 
fo toirb gefpult: nämlich ba* &axn am IRab auf SRohrf pulen 
getounben, die Form Wab hätte ich meinem sonst geübten 
Grundsatz gemäss einsetzen sollen. H la * *22 am Ofen 
©oct^cä Sßerfc. 25. 93b. 2. Slbtl). 10 



146 Lesarten zu Band 25. 

fifjenb g 1 H l 25. 26 einen — Stammen Meyer aus einen 9tat)men 
am 33rete H 1 27 um — ©räbte] auf bemfelben H 1 , g auf Meyer 
für letzteres H 21 — 28 2)er — liefen] folcfje^ fcerricbtcte bei 
alte (£ro§öater unb ein Snfel fie fafjen am Ofen bem getoöbn= 
lid)en Sßlafc für bal ©pulrab. [Absatz.] Snbeffen ftecfte ber 
äkter bie ©pulen um 31t jettetn auf einen Üialjmen an ®räte 
fo bafj fie fid) fret) um biefelbeu betoegen unb ben gaben ablaufen 
laffen g aus folcfje* toerridjten getoöbulid) alte unbermögenbe 
Männer, Sßeiber unb $inber, unb ber $la£ bebm Ofen ift ge= 
toöbnlidj ber 5ßlatj für ba% ©pulrab. [Absatz.] Sie ©pulen 
toerben nun um 3n 3 et t ein auf einen Stammen an 2>täte geftedt 
fo ba% fie fid) fret) um biefelben betoegen unb ben gaben ablaufen 
laffen fönnen Ä la * 119, 1 feinerm] feinerem II 3.4 un-- 
gefäbr] oljngefäbr H l 5 und 7 gäben] gaben H^C; vgl. zu 
118, is. 119,14. 11 Nach Sänge ist 10 — CO mit Blei 
gestrichen H l u gäben] so H 1 gaben HC 16 und is 
gäben] gaben H l —C; vgl. zu 119,5. 17 bem] ber -ff 1 
is SDiefeg g aus 2>ie ©acbe -ff 1 25 bringe] bringen mufj if 1 , 
aus letzterem H 26 $näuel§] $naul§ -ff 1 27 SBerfte] 
äßerpfe -ff 1 toirb.] Nach dem mit diesem Wort schliessen- 
den Theil steht vermuthlich zur Andeutung des folgenden 
erst später eingelegten Tbeils [vgl. zu 123, 1] von Goethe 
mit Blei geschrieben Stltlidjer ÜDkuu | icb, bemerfe nur toa§ er 
that nicbt toie er§ tbat H 1 120, 2 333« g 1 für ©ie .ff 1 4. 5 
vmS — feben g 1 aus ibnen beffer betoobnte§ Saub feben al§ bi§= 
ber -ff 1 *6 ©cbrittfteine] nur ©djrittfteine H 1 , aus letzterem -ff 
5—9 Ratten — Srüdeu Meyer mit der eben angemerkten Ab- 
weichung aus SBrüden toaren fdjou H 1 * 9. 10 breiter toerbenbe] 
fiel) toerbreitenbe II 1 , g auf Riemer für letzteres H 12 ben 
fämmtlidjeu] unfern H l , g für letzteres H 15. 16 Ijergefcbritten] 
Ijerübergefcbritten H 1 , aus letzterem -ff 18 ©ebatter ©arn= 
träger] so Meyer für ^>err ©ambotbe .ff 1 §err ©eoatter 
©arnträger HC; der schwache Bleistrich, der ,£>err tilgen 
sollte, wurde bei der Abschrift übersehen. 19 aud) g l H 1 
19. 20 Nach ÜBertounberung ist an» mit Blei gestrichen -ff 1 
20 ©ebatter ©efebirrfaffer] |)err ©eüatter (Sefcbirrfaffer aus £)err 
©djirrmeifter .ff 1 ersteres HC; doch §err blieb in H 1 nur 
aus Versehen stehen. 26 ©arnträger] (^arnbottje H 1 — C; 
vgl. zu Z. is und zu 121 , 25. 26 auch wird diese Figur 



Seite 118,82—121,26. 147 

an sämintlichen nachgetragenen Stellen als ©arnträger einge- 
führt. 121, s. 4 roürbc — erftiirt (jabeu g i aus l)ätte — ettX&Ten 
tonnen H 1 t ixiah g l aus alle» roa» H l 6. i bollfommeu 
g 1 IV 11 in — gebilbctcn, Meyer //' 12 inbem g 1 aus 
bem ID 19. 20 juetji] so W etft HC 21 gelangen g* 
für tornmen H l 24 felbft.] Nach diesem Wort steht in 
H l ein Bleizeichen Goethes, um anzudeuten, dass hier 
der Nachtrag, der auf dem Zettel Meyers unter ad u 
angeführt ist, einzufügen sei. Der Nachtrag, der wohl 
nur aus Versehen unberücksichtigt blieb, lautet: 3a tgnx 
bah fönnt ihr bem ©ebatter glauben, '3 finb braue Seilte 1111b 
bcrftefjen ben 23aumtoollengeroerb auh bem ©runbe 25. 26 boS 
©efpräd) maniüd)fattig fortgelegt] Diese Stelle lautete in JI 1 
ursprünglich bah ©efpräd) aber tiicljt f ortcjcfcljt, ba er nad) ber= 
|d)icbcueu ^Mannten in ber ©egettb fragte und mit diesen Worten 
ward in II 1 ursprünglich schon hier zu ©ufanne übergeleitet, 
denn es folgte hier: 2Bie gebt* beim ber [beim ber Meyer] grau 
Sufamtc! rief er au*. 3ft fie nod) |o frifd) uub ttjätig toiefonft? 
$at fie ben lob ilj«3 23räutigam-3, tyveS ©atten roenn ifjr luollt, 
berhmnben? Sdjchit fie bah ©efdjäft allein fortführen 311 motten, 
ober bat Sautet Hoffnung nad) geenbigtem Irauerjahr il)re #anb 
31t ertjalten' hierauf bcrfeijte ber ©arnträger [©arnträger Meyer 
aus ©arnbotlje] eh ftcljt aHeS nod» tnic tyr eh berlaffen babt, ja 
roenn man lagen barf alle» nod) netter uub rcintidjer al9 borf)cr, 
roie eh ber grauen %ü ift, unb an lebhaftem betrieb läßt fie eh 
ntdjt fehlen. [Nach fe()len sollte der auf Meyers Zettel unter 
ad r stehende Nachtrag eingefügt werden: aud) Raubte id) 
immer am tiebften mit it)r, fie giebt nid)t 3U biet aber toaS redjt 
ift unb fdjticfet ben ifauf mit roenig Sßorten] [Absatz.] auf meine 
fragen erroieberten fie mir nur fur3, bafj eh eine junge SBitttoe 
fet), bie nad) bem 2ob itjrcs, erft an [an Meyer für bor] feinem 
lobtbett angetrauten ©atten, eine anfetjulirtje SBaunttooHen Jyabrif 
fortfetje unb baburd) Il)ätigfeit nnb 9}af)rung in bem ©ebirg 
unterhatte, roetdjes [mit Blei aus roeldje] um fo lobeiisroürbigcr 
fei), toeil btefeä ©c)d)öft in ber neuem 3eit, 3U fdjroanfen anfange. 
6r toenbete fid) barauf triebet 311 feinem greuube unb erfimbigte 
fid) nad) ifjrcr Sdjrocfter Sorotfje [£oroff)e Meyer für SLordjen). 
5Xf)a! rief jener, biefe liegt eud) ruotjt näfjer alh grau ©ufatme 
felbft! leugnet* nur uirfjt! [Seugnet»— nid)t! Meyer] %ä) erinnere 

lu* 



148 Lesarten zu Band 25. 

mich noch recht gut toie §err ©dfjtrrfaffer e§ ein3urid)ten toufjte 
fid) toodjenfüdj im §au|e 3U befdjäftigen unb rote Sordjetts 2Beber= 
ftubl immer cm beften gerichtet unb gefchmüdt roor. [aR dieser 
Stelle steht von Meyers Hand : „Hier die Erklärung von 
der Gevatterschaft des Schirrfassers und des Garnträgers *, 
mit dieser Notiz weist Meyer auf folgende Stelle, die auf 
seinem Nachtragszettel unter „ad v b<i steht S)a§ merft ich mir, 
unb toeil meine grau eben mit bem 3toerjten Knaben in bie Sßodjen 
fom, fo nahm id) euch unb bie artige [bie artige für Jungfer] 
Sorotbe 3U ©ebattern. 3 1 -"*? ^eifj ifyr |mnbert ©ulben teilt id) 
roetteu ibr fetjb beffen toofjl aufrieben getoefen unb ha* Jüngferchen 
oieheicbt nod) beffer. Jfjr Betragt euch auch, gegen euere 9Jittt= 
gettatterin toie's billig unb recfjt ift, forgt fleißig bafj H)x 2Beb= 
ftüb/l unb ©efd)irr am heften eingerichtet am 3ierlid)ften gefdjmüdt 
fet). 2>afj t&r'§ aber nur reifet <£err Ötefater, bie anbern 2öeber= 
Jungfern beflagen fid; über barüher befonber» ßathrine bie 
©d)toagerin, fie fagen: e§ fet) feine ßnuft] Slnbere Jungfrauen 
befouberg Gafbrine [6aft)rine Meyer für ©ufechen] bie ©d)toä= 
gerin hef tagten fid) barüber, e§ ferj feine ßunft toenn SJordjen 
[Sordjeu Meyer oder g 1 für ©ufjdjen] feiner unb gefdjtoinber 
roebe aU bie anbern, roeit er für jene metjr Sorge trage [trage g 1 
für trägt], darauf ertoieberte jene fpretht nur nierjt Don 6att)arine 
[(Sattjarine g l für ©ufjchen], §err ©eoatter, [£err ©ebatter, Meyer] 
bie ift fatfdj, neibifd) tüdifdj, hat mir fdjon [fdjon Meyer] man= 
cfjen ©treid) gefpielt unb wirb [roirb Meyer] mid) suletjt bem 
§aufe entfremben [entfremben Meyer aus entfrembet], fo bafj id) 
jetjt fdjon [fdjon Meyer] nur barin tljue roa§ nöthig ift unb toa§ 
id) für 5pfüd)t fjalte. Unter biefen unb anbern ©efprädjen ge= 
laugten roir nad) einigem haften unb grüfjftürfe Die eben an- 
geführte Partie strich Goethe später und dictirte dann für 
die letzten Worte (Unter— grübftüdc) : unb roir gelangten nad) 
einigem haften unb $rühftürf, 122, 1 Nach befte. Meyer auf 
seinem Nachtragszettel: (B toar weif} getündjt, fjatte grün an= 
geftrid)ene genfterlaben unb eine fteinerne grerjtreppe nebenan tag 
ein fteiner aber tootjl beftehter unb 3ierlid) um3äunter ©arten too 
eine 2Renge frifd) geleimter &axn 3um Srodnen aufgehängt toar. 
Dieser Nachtrag blieb wohl nur aus Versehen unberück- 
sichtigt. 1. 2 ©arnträger] so Meyer auf dem Nachtragszettel 
©arnbotbe (©arnbote) H 1 — C; vgl. zu 120,26. s einem mit 



Seite 121, 36 — 124, 24. 149 

Blei aus einet H 1 9 ftocfte btö Meyer aus floaten bie H 1 

baZ juft] toetdjcä fo eben Meyer aus bie fo eben H l , g für 

roeldjeB fo eben H 10 foltte Meyer aus füllten H 1 10. n eben 

— aud)] fo biett fie aud) Meyer aus aud) fo t)ielt fie H 1 , g aus 
ersterem H n ©arnträger] ©arnbotbe (©arnbote) H 1 — C; 
vgl. zu 120, 26. 14 burdj g 1 für jum H l ie roenbete g l aus 
roenbet H 1 23 ba — roohl Meyer aus finb ja toobl baju H x 
24 bebütftid)] befjilfticb, H 1 25 toat mit Blei aus toarb H* 
2h fie kann man auf die Personen des Garnträgers und des 
Schirrfassers beziehen, und ich halte es daher nicht für 
nothwendig, dieses Wort mit Düntzer in roir zu ändern. 
27. 2« berfotgte — Slrbeit g aus fetjte mit einer füllen fiebe= 
bollen ajfiene if)re lebhafte Arbeit fort H l 123, i 3cfi — 
forgfältig g x für 2flitttood) ben 17. ©ebtbr. [2JUtttood) — Scbtbr. 
ist Überschrift.] 9iun beginnt bie Arbeit be§ SßeberB unb 
bn» (Srfte toa§ er berridjtet ift Die gestrichene Fassung 
schloss sich ursprünglich direct an den mit toirb. 119, 27 
schliessenden Abschnitt, wie dies auch aus der älteren 
Numerirung unsres Blatts hervorgeht, die die Zahl 7 zeigt, 
während das mit toirb. 119, 27 schliessende Blatt als ältere 
Numerirung die Zahl 6 aufweist. Das Zwischenstück 120, l 

— 122, 28 wurde also erst nachträglich eingefügt; vgl. auch 
zu 119,27. 4 roefeben] roelcbem H l 9 SBeberftubl unbl sofl 1 
Sßeberftuhfe unb HC n £ebel Meyer für fettet H 1 umbret)t] 
so H l berumbrcfjt HC 19 und 21 gäben] {faben II 1 22 bie 
SBeberin] ber SBeber H l — C; doch vgl. 123, 10 und 124, 13—18. 
23 fie] er H 1 — C\ vgl. die vorige Bemerkung. 25 borbern 
Meyer H 1 26 Reiben] gaben H l 124, 3 Vor ©0 Absatz- 
zeichen g H l SBebcrftithl] SBebeftit^X H l 8 genauefte] ge= 
naufte H l H 11 unb mit Blei aus nnb fo lange II 1 13 — 
15 getüöbnlid) — toerben] ein ©efdjäft toa§ geroöbnlid) bou 
ben SBebern jungen Seuten roetebe jn eben bem GJefcbäft f;eran= 
gebogen werben überlaffen toirb H 1 , Eckermann und g aus 
letzterem H 17 biefe] fie g 1 H, g für letzteres H 20. 21 
©trang — nod) Meyer für (Sinfcblag toirb H 1 22.23 berarbeitet 

— erfebeint Meyer aus nod) feuebt berarbeitet tooburd) er 
fidj biebter fdjlagen läßt unb ein rceit gleichere* ©etoebe ent= 
ftefjt H 1 24 SLonnerftng] Für den mit diesem Wort beginnen- 
den und mit finben. 128, 26 schliessenden Theil folgte in H 



150 Lesarten zu Band 25. 

ursprünglich ein Stück, das abgesehen von seiner Ein- 
leitung und einigen sonstigen Abweichungen der oben zu 
72, 2 angeführten Stelle E S. 451, 2 — 452, 15 entspricht und 
lautet : 

Unfer $reunb, bem biefe tedjnifdjen ©injelnheiten feine§tueg$ 
in bem gegenwärtigen 3XugenbItcfc munbeten, ob er fid) gleich 311 
mtberer gut toittig babon unterrichtet ftätte, warb nun erft be= 
troffen, bafj man ihm bie ^ovtfctjuug bertoeigerte, no er, (Statt 
aUe3 biefe§ finnbertoirrenben SBetfenS, 2luffpulen§ unb 2öeben§, 
für feinen (Seift, fein ©emüt unb befonberä auch, für feinen her3= 
liehen Sluthetl ettoa» @rquirfeube§ 31t erwarten berechtigt War. 
2>od) fühlt' er fid) jerftreut unb entfchäbigt aU man fich nicht 
enthielt fogleich bk nähern $amilieubert)ältmife 3U entWtdeln. 

2>ie ättefte ©d)Wefter Senarbo'ö mar berfjeirathet. (Sin reicher 
©d)Wager übernahm, 3ur l)öchften ^itf riebenf)eit beä ©heim«, bie 
SSerWaltung aller ©üter, boneben roirfte 2Merinen§ ©atte tüchtig 
mit ein; fie arbeiten in* ©rofje unb berftärfen fid) burd) S3er= 
binbung mit fernen ßanben unb Orten. 5lucb tarnen unfre ätteften 
grcunbe mieber 3Utn Sßorfchein; ßothario, SBerner, ber Slbbee bon 
itirer ©eite fetten bie höchfte SEf)ätigEeit fort, inbeffen ^axno fid) 
im SBergbau befähigt, ©ine allgemeine 9lffecuran3 ift errichtet, 
e§ geigt fid; ein mächtiger ©rttnbbefih , auf Welchem bie 9Jcöglich= 
feit ber großen Wanbernben ©efellfdjaft beruht, beren ein3elne 
©lieber, unter ber 33ebingni§ ber mögtichften 33rauchbarfeit, aller 
2Mt embfoh.len, in jeber Unternehmung geförbert unb gegen olle 
Unfälle gefiebert finb, bagegen aber auch al§ benfbore jerftreute 
ßoloniften auf'ö Saterlanb günftig 3urüdmirfen. 

§ier erfcheint nun Senarbo überall al§ Wanbernbes Sonb, 
beb, Heineren unb größeren Bereinigungen Wirb er meift gewählt, 
auf ihm rüf)t ba$ unbebtngtefte Vertrauen. 

Goethe folgte also in der ursprünglichen Fassung genau 
dem „Schema des dritten Theils", wo es für diese Stelle 
heisst Unterbrechung, Familien 9cad)rid)ten. ben 18.] ben 18. ©eb= 
tember i? 1 — C; ©ebtember blieb nur aus Versehen stehen, da 
sich an den voraufgehenden Stellen der Monatsname gestrichen 
zeigt; vgl. zu 107, 3. 25 3ch f an b g l für @8 ift H 1 27—125, 3 
metjrere— SBefannten] mehrere ©tütjle maren in Bewegung, ba gingen 
noch ©binn= unb ©bulräber unb am Ofen bie 2tlten mit ben befuchen= 
ben Ütadjbarn ober Befanntcu fitjeu g 1 aus Wo mehrere ©tüf)lc in &e= 



Seite 124, 24 — 125, 27. 151 

roegnng fiitb nnb bnjtoifrfjen uortj ©ptnn = unb ©puträbcr geben itub 
nm Cfeu bie Sitten mit bcn befndjcubcu %laäjbaxn ober 3Jcfaun= 
ten fitjeu //' mehrere ©tühle roareu in SBetoegung, ba gingen 
nod) Spinn = nnb <5put)träber, nnb am Ofen bie Sitten mit ben 
uefurfjenben Wadjuarn ober SJefanntcn fifsenb nnb mit Blei 
all und dann g aus ersterem H; dass Goethe in H l nur 
vergass fitjeu so zu stellen und zu ändern, wie ich es jetzt 
gethan habe, unterliegt keinem Zweifel. Die Correctur 
aber, die in H vorgenommen wurde, ist syntaktisch unmög- 
lich. 125,4 liefe <f für tti[;t H l 6.7 roelttidje — ein g aus 
ßieber, ober e§ bridjt H 1 n SRuffelttte] DJtuffelin II 1 * 16 ob 
g x für ab nach £obe Z 17 19 bei g l aus ba^u bei JI 1 90 feiner 
bnumrooltenett] so H l HQC- feiner Imumroollener erst C; vgl. 
S. 38 zu 98, ii. 12. 21 fiängt g aus hängt, and) 31t 23ermcibnug 3U 
großer üTrorfenfiett im Äelter arbeitet II 1 24 etroa fehlt H l —C 
15 — 27 2)ie — auf.] Dieser Abschnitt enthält zu einem Theil 
nur eine Wiederholung des Abschnitts 124, 19 — 23 (^feine — 
erfcfjctnt.). Ich glaube, dass 125, 15 — 27 von Goethe zum Er- 
satz von 124, 19-23 verfasst ward und dass dieses Stück nur 
dadurch in H gerieth, dass Goethe es in H 1 zu streichen 
vergass. Dass er Absichten irgend welcher Art an das 
Stück 124. 19—23 knüpfte, zeigt sich noch aus dem NB, das 
er mit Blei darunter setzte. Jedenfalls erscheint 124, 19 
— 23 neben 125,15 — 27 störend und ich hätte es wohl 
verantworten können, die Stelle zu streichen. Zugleich 
erhob sich hier eine zweite Frage. Unserm Abschnitt 
125,15 — 27 folgt in H l ein nachträglich angefügtes, mit 
„ad bb" bezeichnetes, von Goethe und Meyer durch- 
corrigirtes Blatt, das in H unberücksichtigt blieb, ob- 
wohl es kein Zeichen der Ungiltigkeit aufweist. Ward es 
also nur aus Versehen nicht mitabgeschrieben? Sein In- 
halt lautet: 9lach allem biefen [Diach altem g* für Sfof 5HTe§ 
biefcS; biefe* Hess Goethe aus Versehen stehen] blieb ber cin= 
fichtige Srinrrmeiftcr nicht betjm (Begenroörtigen ftehen; man legte 
unS au* roie biefe fämmtliche 2Berf3cuge rocit bollfommener her= 
geftellt werben fönnten, rote e§ in anbern &mbett f droit gefdjehe; 
er fprnch uon @pinnmafd)inen, jeboch mit einiger ,3urürfhattnng 
unb geftanb auf befragen, bah er fid) mit $et)hülfe trott 3roet)en 
feiner SCettcrn, beren einer ber füttftüdjfte Sdjlofjer 2Jccifter in 



152 Lesarten zu Band 25. 

ber ganzen (Segenb ber anbete ein roacferer £ifchler fet) [mit 

— ]et) Meyer aR] gar toohl getraue eine folche 3U fertigen, 
bie feiner toa§ nachgeben foHe, menn er nicht fürchten müfjte 
fo biete Familien unglücflich 31t madjen bie er einzeln entfielen 
[entfielen nach mit Blei gestrichenem faum] , altern unb 
fid) boctj immer fortpflanzen unb nähren gcfehen. Dieser Nach- 
trag enthält die Ausführung des im Schema von Goethe 
mit Blei eingefügten Puncts ber ©chirrfaffer ma3t fid) an 
eine ©pinnmafchine 3U [fertigen]. Goethe fügte diesen Punct 
vor 2>onnerftag ben 18. ein. Er hätte also im Text dem 
Abschnitt 124, 19 — 23 folgen müssen. Wenn ihm hier in 
Wirklichkeit aber der Platz nach dem Abschnitt 125,15—27 
angewiesen ist, so scheint das von neuem darauf hinzudeuten, 
dass der letztere Abschnitt die Aufgabe hatte, den früheren 
zu ersetzen* 126, 2 hohen ©ebirg§3Ügen obroaltet] einem hohen 
©eoirg§3uge maltet *II 3 tebhafteften] lebhaften *II, g 1 aus 
tiefften (auf dem verlorenen Rande) I 5 Soeben] so *II 
Sehen I—C; Sehen beruht nur auf Hörfehler. 5.6 fo manchen 
hanbtoerllichen] allen ben tethnifchen *II 6 unb 33emerfuugen] 
so *III, fehlt HC 7.8 jener— SBrief] ber 23rief be§ gfreunbeS 
Söilhelm *II 10 mehrmals] fo oft *U 12 mir] mirä *II 

Vor auf und vor heroortritt Z 13 ist mieber gestrichen *II 
Nach einmal ist unberfel)en§ mit Blei gestrichen I 13. 14 3arte 

— ungehörigen] beruhjgenbe üüiitffjeilung in ber 3arten *II *ie. 
19 ber Pflichten fehlt HC, vgl. S. 106 zu 350, 12. 13. ig - 23 
„§äu§Iid)er — üEfjätigfeit" in *II und I nur durch „inseratur" 
angedeutet.* 24 — 27 mehr — 3 u f tfl n°] ^ x aufregenb aU he« 
fdjroichtigenb. 5ßafjt fprach er 3U fid) felbft biefe laconifdje 33e= 
fchreihung, gan3 3U bem ^uftanbe *U * 127, 3 aber Riemer I 
4 hjer, Riemer I 126,28 — 127,6 triebe — greifyeit] $römmig= 
feit, triebe, feiten [?] unterbrochene S^ätigfeit. 5tur bie 2Bir= 
fung in bie faxm mill mir nitht fo beutlid) fcheinen. 9ftöd)te 
boch aud? bie (Sitte einen ähnlichen <$?rei3 beleben. Vielleicht 
[?] einen heffern, roettern [.] mag fie fich bodj fo mot)t mie 
biefe befinben, mit noch, met)r ^eiterfeit umfyerf (hauen *I1* 
7—20 9hm— au§3uWanberu] SJurch immer Iebl)aft[erc] <5c[fpräcbe] 
Sßorte ['?] be» ©chirrfaffer* aufgeregt merfte [?] er mieber [?] 
auf bie ©efprädje unb ein ©ebanfe ben er früher gefafjt mürbe 
lebenbiger. ©oEte nicht eben biefer Wlam für unfre ©efehfdjaft 



Seite 125, 27 — 131, 12. 153 

ein nütdiebe» INitglicb werben Körnten. @o badjte er benit c§ 
Waren ibm bie SSotjüge btefeS geWanbteu Arbeiters febon 30113 [?] 
beutlid) in bie 9tugeu geteuebtet. Gr lettftc be§B,aIB ba3 ©efpräcb, 
bab,in, uttb mad)tc jtoor tote im ©cber3c, bod) beuttid) genug ben 
Antrag ob et jtdj niebt mit einer Bebeutenben ©cfctlfdjaft ber= 
Binben unb über» 2fteer nuSWanbern Wolle *II 91 gleichfalls 
Reiter betljeuemb] inbem er betbeuerte *U gleidjfalbS Tjciter be= 
tficurenb 777 22 bafj] unb bafj *77 noeb] so "'777 audj 77(7 
24. 25 überall oertraulid)] freunblid) *77 27 ängftige] treibe *77 
128, 1 Wunbert'§] berWunbert» ! '77 ©arntriiger] ©ambote *H 

— C; vgl. zu 120, 26. 2 Werbe] motte *I1 3. 4 mit ferjönem 
©elb fehlt *7T 4. 5 Sluf — ftreunb,] [Absatz.] Unfer ftrcunb 
erfufjr *7I 7 betreibe] treibe * 77 Wanbernb] so 777Wanbernbc 
die Drucke. 6. 7 roanbernb 9fcifeube] $rembe *1I 8 — 10 inbem 

— werbe] man Werbe jcitig berj ibr eintreffen *II 10 t>erfd)iebeut= 
lieb,] einige male *77 12 Wofjlffjätig] WoblWirfenb *77 ber= 
fiiumte ändert Düntzer in berfäumt. 14 Vor ©eljen Absatzzeichen 
g I aber 3ur 9iut)] ju rntjen g ' aus 3ur 9t[uBJ *77 ©aru= 
träger] (Barn SJote (©arnbote) 'II— C 15. 16 ber— berfpriebt] befto 
boftftänbiger g 1 aus befto beffer ' : '77 *19 fie g für e§ 1 17—20 
al§ — fei] 235ilf)elm verlangte nad) ber ^ortfc^unfi [? oder Qfolge]. 
SHefe biefj e§ ift nieijt in ufnfem] gegeuroärtig nidjt in unfern 
£)änben *77 20 roarb] so *77 war I—C 20 — 22 fagte — Siebe] 
an 3Jiüfaricn gefdjirft Weldjc geroiffc SkrWitflungen beren . . [. . 
unleserliches Wort] gebaetjt ift burd) itjren ©eift i()rer Siebe reo 
möglich auf[Iöfen] *II 25 in "heiterer] in tjeüerfter g l aus 
unter Weiterer ' : '77 26 Vergnügen] ©efatteu ' : '77 



©etf)§te§ Kapitel. 

129, 1 <Sed)§te§ g auf g l H 15 — 18 berber — 2ßn§] treffe 
lidjer SBunbarst; Wa§ E, g und John aus letzterem 77 130, 24 
©aft] ©afte E 2s an. Capitelschluss. 131, 1 Über 2>ie neue 
«TOelufine. steht Äapitel. mit leerer Stelle für die Zahl 77' gfunfs 
3ebnte3 Äapitel E Kapitel. 77 Unter Sie neue 3Mufhte steht 
53on ©oetfje J *n ift] fehlt E, Göttling 77 12 (Sntwidlung] 



154 Lesarten zu Band 25. 

ßntWidelung E 2—13 |)od)berebrte — fittben] :Kad)bem unfer 
(Saft allen biefen @r3äl)lungen mit 2liifmertfamfeit 3ugefjöxt fjatte, 
fing er mit einem ernftljaften ober bbfHcfjen Sßefen folgenber= 
mafjeu 3U reben an: [Absatz.] @e ift nid)t 31t längnen, meine 
Ferren, bafj bk SSegcbentjeiten unb Sicbe§abenteuer, beren ©ie fid) 
rühmen, für merfwürbig unb bebeuteub 31t balten finb. 316er ©ie 
erlauben mir 3n fagen, ba% id) ein*3 311 er3äf)len tjabe, Welctje* 
[toeldjeä Riemer aR für bd*} bie übrigen Weit übertrifft unb 
ba%, inbem e§ mir erft bor einigen Sauren begegnet, mid) nod) 
immer in ber Erinnerung unruhig madjt unb Wobl fdjWerlid) 
feine» gleidjen finben bürfte. [Das Ganze mit einem Bleistrich 
durchzogen.] H { SJorWort [als Überschrift.] 3JJan bat bal 
9Jiät)rcben berlangt, tion Weldjem id) 31t Grnbe be§ 3toerjten 93anbe§ 
meiner 83efenntniffe gefprodjen. Seiber Werbe id) e3 jefco in 
feiner erften unfdjulbigen grer/beit nicfjt überliefern; e§ ift lange 
nacbber aufgefdjrieben Worben, unb beutet in feiner jebigen 3Iu»= 
bitbung auf eine reifere 3 e ^ a ^ bk ift, mit ber mir un§ bort 
befdjäftigten. ©0 biel reiche fjin, um ben einfeitigen §örer bor= 
3ubereiten. ©ollte id) alfo gegenwärtig jene§ 2Jiäbrdjen erjärjten, 
fo Würbe id) folgenbergcftalt anfangen: [Interlinearstrich.] 2Bir 
batten un§ eine» 2tbenb», eine GJefeUfcfjaft junger Seute, im 2ßein= 
baufe berfammelt, um ein flcine* f^eft 31t feuern. S)amit e§ nun 
nicbt, Wie Wobt öfter? gcfcbab, burd) 3itfältige ©efprääje unb obn= 
gefäbren SEßiberfprud) geftört Würbe; fo bitten Wir aufgemacht, 
bafj jeber bie fettfamftc 8iebe»gefd)id)te bie ifyn begegnet, er^äljlert 
unb bie ÖefeEfd)aft baburd) ergeben unb unterbauen füllte. üDer 
Gürfte ben ba§ £oo§ traf, f)atte fdjon angefangen feine Pflicht 3U 
erfüllen, al§ ein ^rembcr bereintrat, ben Wir um fo metjr be= 
trachteten, al§ un? feine ftörenbe ©egenWart unangenehm fiel. 
@r War bon anfehnlidjer ©tatur, breitfdjultrig; fein Setragen ge= 
Wanbt unb fieber, unb bei) einiger Oiobeit gefällig, ©ein fd)War3e§ 
Ärausljaar gab if)m ein jugenblidjcS, fein glattrafirter blauer 
Sart ein männlidje» 3lnfebn. 6r feiste fid) 3U feiner fytafdje an 
einen befonbern 2ifdj; bod) faum bemerfte er, bafj Wir 3U fdjtoetgen 
fortfuhren , fo trat er 311 un§ fjeran unb fagte mit tjöfXic^er ©e= 
bärbe: „Steine Ferren, id) bin f)ier fjerein al» in eine 2Birfb> 
ftube getreten, ©ie finb aber, Wie id) merfe, in gefd)loffener @5e= 
fetlfd)aft berfammelt, unb id) trinfe lieber meine glafebe auf bem 
3Jorfaal, al§ ba% id) ©ie flöten Wollte." — £>iefe 3lnrebe bqtad) 



Seite 131,12 — 134,16. 155 

un* fogleich, unb ber 5ßorfi|?enbe, bct bie 3ttfrimntung Wm "t 
unfern klagen gelcfcn Tjattc , tub ifjn ein, fidj 31t im* 311 felum, 
unb roenu er unfere öefdjirijtcu angehört, and) bie feinige mit» 
3ittbeilen. [Absatz.] £er grembe ging biefen 5ßorfd)lag mit 23er= 
gniigen ein, unb aU nad) einigen angene()tn Pollbradjten Stunbcn, 
gegen äRittemadjt, bie Weihe nunmcf)r an ihn fatn, fo begann et 
feine Diebe mit einer geroiffen jutrnulidjeu 9?efcf)cibcti^eit , bie 31t 
feinem übrigen 2£efcn uollfommen paffenb mar. [Absatz.] G3 ift 
nirfjt 311 leugnen, meine Ferren, baß bie ^Begebenheiten unb £iebe*= 
abeuteuer, bereu Sie fiel) rühmen, für merftoürbig unb bebeuteub 
31t galten fiub; aber Sie erlauben mir ,51t fagcu, bafi id) ein? 
3u eqählen habe, meiere» bie bisherigen roeit übertrifft, unb ba», 
miemof)t c§ mir fdjon üor einigen ^afjren begegnet, mid) uorfj 
immer in ber Griunerung unruhig mad)t, ja fogar eine enblidje 
(Sutroirfeluug fjoffen läfft. @9 möchte fdjrocrlich feine§ ©leicijen 
finben J* 14 23orerft fei geftanben] %d) roift nidjt öerheblen 
ff' ,7 18 fanb Riemer aus id) fanb //' 19.20 mir — fcfjaffen] 
nid}t ofjitc guten SBorthcil für mid) fel)it //> 20 madjte Kiemer 
für nahm ff> 22 fobanu — orbiuären] fobann auf orbinärer 
Riemer für auf bem ^ofttuageu II 1 23. 23 Zeitlang] 2£eile ff' 
23 3ulefet Riemer für enblidj ff' 24 getjen] gehn J 25 lebhafter 
— jetjer] junger lebhafter Söurfche hatte id) ff' 27 ber SBirthiu] 
SBirfhtn J zweites nad) Riemer 7/' um^uferjen] umsufehn J 
132, 1 unb fehlt ff' fdjmeidjlertfd)] fdjmeidjelhaft und aR 
Fragezeichen Riemers ff' 4. 5 hergebrachten 2öcife] geroohuten 
Sßeife mieber ff' 10 unb Riemer aus unb fie //' 12 roenn 
Riemer für fobalb ff' is tragen unb] tragen, e§ II 1 20 mit 
Sorgfalt fehlt in ff j im Text, aR aber stellt Riemer zur 
Wahl forgfältig und mit Sorgfalt. 21 treppe] Ireppcu B 
22 bem] 311m aus bem ff' 23 9lun — hieß] S 2U§ mir allein in bem 
3immer maren, hieß fie ff' 25 ftaub] ftunb ff' 20 empfahl] 
fo empfahl 7H 133,2 e§ läßt fich] Sic tonnen W 4 Söirtb, 
SBirthiu] so ff> Söirthin J—C u abgeräumt) abgebedt //' 
is aber Riemer aus aber e§ mar ff' ig burd) eine gemiffe] mit 
einer geroiffen ff 1 21 nein, unb] 9cein. Sfcfi ff' 22 fteheu] 
fte()it J 25 unb Serroegenbeit] so HKTE, fehlt HC 134, 3. 4 
plötjlirfjcn aus plötdid) au-Sbrcihenben ff' 8 gorbere] fj-orber ff» 
10 oerfetjte lächelnb] lädjelte unb oerfctjte ff' 12 hierher | hie= 
t)er ff' 15 nidjtc- 1 roeiter nidjtä ff' ig 33elmtfamteit] Sorg= 



156 Lesarten zu Band 25. 

folt -H" 1 n toetm — fletjt] so I? 1 , fehlt J— C 19.20 iotrb 
— geftellt] toirb baS ßäftdjen auf einen Stifd) gefegt g l aus fiaben 
©ie nicfjtS 3U tfmn, als baS ßäftcben auf ben Stfdj 3U fetjen iT* 
20 bet] roeldjer -ff 1 23 — 25 bem — 3totfd)en3eit] babeh, biete: 
fonbre ßigenfdjaft fjat, bafj 9iicmanb in ber 3roifcben3eit baS 
©djlofj H l 27 toerfbrad)] bcrforadj ttjt H i 135, 1 befiegelte] 
berfiegelte H { 2 Slugenblicf an] so J 9lugenblict H » 3Iugenblicfc 
an 2£— 3 füllte] foEte mit fl 1 4 ben 2ßeg ben g l auf Rand- 
vorschlag Riemers für bie 9ioute bie ü? 1 8 bei'm] beb, bem H' 1 
11 ©tubentbüt] Sbüre -H' 17 unb Riemer H i 21. 22 ©amafdjen 
bier] ßamafcben H i 24 @ntroürfe] ^rojecte H i 21 raftete] rubte 
if i 28 gelangt mar Riemer aus gelangte W 136, 2. 3 gefteltt, 
unb] gefteEt, i? 1 3. 4 baneBen, unange3Ünbet] so H i bancBen 
ange3Ünbet J—C; dass die Wachslichter unangezündet neben 
das Kästchen gestellt werden, liegt schon deshalb im Sinne 
der Darstellung, weil ja die Schöne erst nach Verlauf einer 
längeren Zeit von unserm Barbier im Scheine der Kerzen 
angetroffen wird. 7 2Bei(e Riemer für geit lang ü 1 10 biefe 
fanb icb] idj fanb fie W J 12. 13 betlor nach üerfdnnanb H* 
13 eine? 2IbeubS Riemer aus einen SIbenb H i 16 ©etb ent= 
Mögt] so m ©elbe entblößt J— C 17 Slnfeben] Wnfebn JE 
18 unb roann] unb roenn aus ober roenn H l unb menn J — H 
22 (Selb] ©olb H* eine Lesart, an deren Stelle wohl nur 
durch Versehen (Selb trat. 26 micb] so WJE, fehlt HC; 
die Lücke ist in H durch einen Bleistrich unter bertoünfdjte 
und aR angedeutet. 28 2luf von Riemer unterstrichen, 
vgl. zu 137, 2. 28. 137, 1 bör' idj] so B i Ijöre idj J— C 
137,2 nadjfjer] Hierfür stand in H i batauf. Riemer stellte statt 
dieses Worts nadjber und batnad) aR zur Frage, indem er 
auf die vier aufeinanderfolgenden auf durch Unterstreichung 
derselben aufmerksam machte, vgl. zu 136,28. 137,3.5. 
2 rooblberroafjrten] rooblberfdjloffeuen H { 3 3ufammen] Hierfür 
stand in H i auf das Riemer unterstrich und aR durch in 
bie ^)öbe zu ersetzen vorschlug, vgl. zu 137, 2. 5 bon felbft 
fehlt if 1 auf von Riemer in H i unterstrichen, vgl. zu 
137, 2. im ©cfjein jener] befym ©cbeinc ber H l 6 ©cböntjeit] 
so E ©d)öne H^JHC; vgl. 139, 20. 147, 7. 9 ansufefjen] an= 
3ufebn JE 12 meines] meinS Hh7 12.13 abermals — binein= 
fahren] roieber eine ©tretfe meiter in bie 2Belt fabren IT 1 ' 



Seite 134, 16 — 142, l. 157 

13 toieberfef)en] so ff' roieber feint JE roieber fe()cn HC ig Sßein 
unb] bcr SBetn unb bo§ ff' i« fröt)[idjcrc^] so //'/ fröhliche* 
E—C Sßieberfehen] 2Bieberfet)u Jff i9. 20 glügcl — jufammcn | 
2l)ürc Dcrfdjlofe fid) ff' 23 eure] (Sucre J 29 fic fehlt ff' 
35, 86 bei — ßoftbarfeiteu] bn§ 3Jfpc an Aloftbarieitcn mandjc» 31t 
oerroahren hättet H' 27 bie] so .H'J-E jur ffC fefjn] so 
Riemer mit schwärzerer Tinte aus fehen und so <7 feiert E—C. 
Ich habe fetjn wiederhergestellt, weil aus der Correctur in ff» 
die Absicht erhellt, den Gleichklang gehen feheu zu vermeiden. 
28 roürbig — roerben] roertf), roohtaufberoahrt 31t roerben Riemer 
aus roertb, bafj er roohlaufberoahrt Würbe ff' 138, 1 erroiberte] 
Ocrfetste H ' 4 SBarmtug] äßamungeu ffV 7 liebenstoürbigeu 
fehlt H^ s burdmu* nidjt] unmöglich i/ 1 10.11 immer — 
ßntfernung] geroiffermafjen immer entfernt IT» 12 ha Riemer 
für iubem H i u. 15 immerfort] immer hin Hi 17 bemerfte 
Riemer aus bemerien tonnte ff» 19 anfangt] oorher H 1 26 ge= 
roat)r 3U toerbeu] 3U merfen ff» 139, 1 entroeubet] genommen 2P 
2 ich] so HiJE unb HC 6 übel] troefj .ff 1 , ein Versehen , auf 
das Goethe durch Bleistrich aR aufmerksam gemacht wurde. 
7 laffeu, fagte] laffe, 3ät)tte ff 1 10 mar — genug] ob e§ gleid) 
nidjt fcrjroer genug mar ff' 11 ©elb] (Mb Hi; vgl. zu 136, 22. 
is mächtig] genugfam ff» 19 paffirte] begegnete WJ 24 oom] 
oon ffV 25 mehreren] mehreru ff 1 27 6birurgu§] 2ßuubar3t H l 
mich] mich faum H » 140, 1 eiugefd)lafen,] eingefchlafcn unb Rie- 
mer aus fdjtief ein unb ff 1 £hür] £l)üre ffV 3 23ette] $ett 
(oder SBette mit Blei aus 33ett) ff 1 5 ticrbriefjtid)] uerbrüfdid) J 
14. 15 anfiele] anfiel ff' 20 geriefh] tarn ff' 26 bon fehlt ff' 
141,2 neben einanber fehlt ff' 4 beffelben] baä «Räftdtjeu ff' 
5. 6 un§ — klugen] gleid) gegen un§ über ff' 7 Übereiufuuft] 
Skrabrebung ff' 9 in — bem] au* bem ff' au§ unb in beu JE 
10 23erfd)(u§] SBefcbtufj ff 1 / Shüren] Zimmer Hi 12 immer 
fortbe3ahtt] so J immer fortgejatilt ff' immerfort be3al)lt E—C 
13 merfen] Bemerien ff iJ 15. ig oben — augebradjt,] bie oben 
an bcr ©eite be3 2Bagen3 angebradjt roarcu, unb ff' 19 Silber^ 
nrünjen] ©ilberftütfc ff' 20 mie] je nachbem ff' 24 roeuiger] 
mel)r doch von Riemer beanstandet .ff» 25 und 26 unfere] 
unfre Hi 27 2lber — leiber] Slher [Riemer für 2>od)] leiber 
fanb ich, fie eines 2)Iorgen§ ff' 28 oerbriefdich] oerbrüfetid) J 
142, 1 Nach JMftchen ist auf bie gcroolmte 2Beife von Riemer ge- 



158 Lesarten zu Band 25. 

strichen. U 1 2 bcr beiben] so H'>JE beiber SC 11 reifen] 
fahren H i es] es natürlid) -H 1 12. 13 Sßagen — ganj] SSagen 
gaitj ü 1 u fo] fo gon3 i? 1 15 SMjteg] Sichts XE is tuen' 
es] so IT 1 roäre es J— C 22 toünfctjte] icfi roünfcbte [id) von 
Riemer erst getilgt und daun wiederhergestellt] ü' 23 — 25 
id) — Slber] äuredjte als idj tonnte, fo bafj id) mit bem 9luge vm- 
mittelbar auf bem fRife lag; aber I/i 27 ßoffbarieit] mit $oft= 
barfeit -ff 1 28 gerabe fo] eben ff 1 143, 3 mieb] mid) aber H*J 
g — 8 3?nbem — bie] Snbem , fo fam oon einer anbern ©eite bes 
©aal« [Saals Riemer für ^immers] eine ^rauenperfon [eine 
$rauenberfon Riemer aus ein grauenjimmer] mit einem Sudjc 
in ber §anb, bie [bk Riemer für bas] H i 9 obfdjon] obgleid) H [ 

attafjftabe] 9flaf}ftab W 11. 12 23ränbe — nieblidjften] Noblen 
mit einer nieblidjen ff 1 13—15 bas — einigermaßen] bafj bei* 
allertiebfte Heine gigürdjen gleichfalls guter Hoffnung mar. 3fcb 
fanb mid) genötigt aus metner unbequemen ©teEung mid) -ff 1 
17 getoefen] fei) ff 1 is btidte] blidte nur H i 19 g-inftermf}. 
Capitelschluss in _ff> 20 Vor 2Bie neues Capitel mit un- 
ausgefüllter Zahl und die Überschrift 2!er neue Üvaimunb ff> 

erftaunt — id)] idj erftaunt, ja erfdjroden -ff 1 27.28 2ßicber= 
erfd)einung — 2Jtenfd)engröf3e] drfebeinung in böltiger menfd)= 
lidjer Gköfje H' 1 144, 1 — 4 beim — bot] meine ©djöne benu 
toirftid) gegen Slbenb im meinen JHeibe [im — ßleibe üdZ] 
berein, unb ba es eben im 3i mmer bämmerte, fo fdjien fie 
mir toirfitd) länger geroorben ju fel)n H l e. 1 bei — junäbmen] 
gegen Slbenb an Sänge gaua merflid) aunebmen H\ 9 meine 
Riemer für eine H l 10 toobl] leiber doch von Riemer wegen 
des gleich folgenden leiber beanstandet H 1 12 gefebn] ge= 
fetjen] .ff 1 u. 15 biebureb] l)ierburd) -Hi n. is jemals — 
3f)re] toieberfeljen fann. [Absatz.] 3t)re H i 21 umfing] so 
H*J empfing E—C 23 ber ©utbedung fehlt .ff 1 36 genau] 
fetbft m 28 ©eftalten] ©eftalt if 1 145,2 Neigung ber= 
miubcrn] Seibenfcbaft Oerringern ff 1 4 2fft &] ift*8 ^ i 
6 eine groergin] ein groerglein eine Lesart, die wohl nur 
durch Versehen fiel. iJi 13 berrlicber finben] beffer fjaben ff 1 
16 gefegt] gefeb,en jff j is fein — foldje] roenn fie bergtetdjen ID 
21 fet)en] fetjn JE 25 letefit] tjeiter mit Hinweis Riemers 
auf die Wiederholung dieses Worts in der nächsten Zeile ff 1 
27 9)töglid)e] 9JJöglid)fte ID 146, 1 füg' id)] füge id) Hi 



Seite 142, i - 151, 5. 159 

6 unb] um unb ff 1 2Bir mit Absatz ff» 7 unfereS Aufent= 
§alte§] uttfre* Aufenthalte* ff unfcrc-3 Aufenthalts J unfer§ 
Aufenthalts 23 9 ^ahre^eit] ^a^rSjeit WJE 12 gern] gerne 
//' gefe^n] gefeheu // l is. n (Sin — toerfnübft] $fyc gutes 

einfdjmeidjelnbeä betragen, ba* bod) mit einer geroiffeu .froheit 
uerfuüpft roar ff 15 lieb] lob JE, Riemer ans fofcs // Über= 
bieß] Sahen ff > ig. n unb — Talent] bamit mußten benn olle 
gefeiligen Aäd)te ff 1 i^ roill nur] muß ff» geftchen] geftehn JE 
ber fehlt ff 19—21 hatte — bai] brachte vielmehr eine un= 
angenetjme SBitlung auf mtd) herüor. ÜJieine Sd)öite, bie mir 
e3 ff 1 *26 idj e3 läugnen] id)'>5 leugnen ./ 26—147, 1 Unb 
— mir] 3d) roill e>3 nur gefteheu, unfre leijte Unterrebung, bei) 
ber id) 3roar ben heften SBHfteit hotte, mar bod) nid)t üermögenb 
geroefeu, bie Badje bei) mir gau,} ff 1 * 147,2 garj gaitjj //' 

eS mir] so WJE mir e» HC 2—5 trollfommen — allergrößte] 
fo beuttief) beimißt geroefeu roäre. Sod) brad) eine? 3lbenb§ in 
großer ©efellfcfjaft ber Unmut!) lo-3, ber fiel) lange heimtid) bet) 
mir genährt hatte unb mir eutfprang barau-3 ber größte H> 
10 fchräg— über] 3tt>ar gegen eiuanber über, bod) ff' u Sdjerj:] 
soÄ j Sehers J—G is SBeine*] SBeinä ff 148,2 3m 
Öegentheit Riemer für Umgefehrt ff 1 ben Riemer ff 10. n 
unter bem größten] mit allgemeinem ff' u. is neu anfüllte] 
neuen füllte ff' 19 fagte] rief ff' 20 31t] fo ff 27. 28 auf 
fid) heranjiehen] an fid) heran3ief)n ff' 149. 3 rottjen fehlt ff' 
5 hatte, unb] hatte. 3d) ff' 10 ©ocietät] (Sefettfdmfi W 10. 11 
eiuanber, jeber] eiuanber unb 7/' 12 beim fehlt ff' n. is 
uuferin Zimmer angelangt] 80 1DJE unfer gimmer gelangt HC 
20 madjte] 3U machen mußte ff 24 Vlbfdjicb^lieb j äbfdjieb» 
lieb H 1 150, 5 gegen — Sdjrour] bie bu mir gegen Sßerfpred)eu 
unb SdbtoUT bejetgt haft, ff' 8— 11 SUS — alfo] hierauf braug 
id) in fie unb bat, fie möd)te fid) nä()er erfläreu. Sarauf ber» 
fetite fie, ba'5 fann ich teiber roobl je£t, aber bann ift eä and) um 
mein bleiben bei) bir gethan. Sa es jeboch gang einerlei) ift, ob 
id) rebe ober fchroeige, fo oernimm ff» 15 Stamm] Stamme ff 

*Gtfroalb] ©tfroalb* ./ is. 16 ßrfroalb — dürften] gbtoinS, bei 
mäd)tigen ÄönigS ff'* ig roatjrhaftc fehlt ff» is auch baher] 
baher ouetj J 20 ihren Arbeiten] so ff>.//<; i()rcr Arbeit HC 
si Sd)toerte] Schroerter ff'J 27 anbern] anberen ff' 28 unfere] 
burd) unfere ff 151,2 überhaupt nach nidjt Z 1 H ' 5 er= 



160 Lesarten zu Band 25. 

fucbte id) fie] bat id) «7 6.7 um — aud)] fortzufahren; toorauf 
fie mir benn S i 9 oEe§] ha* H 1 16 nadjmal»] nadjber H i 
20 bort] borten H 1 22 mand) anberes SCßüftc Riemer aus 
mandjes anbere* 2Büfte§ H 1 begingen] begannen H j 24 ber= 
geftalt] fo H 1 26 aud) ifm] unb Hi 152,2.3 bermafjen] 
bergeftalt H* 3 alfobalb] fogteid) m alSbalb JH 4. 5 be= 
fämbfen — boebj befämbfen, ausrotten ober H* 6 21I§ — liefen] 
Stber aU nun biefe H 1 s meßmegen] befjroegen J grebele] 
greocltjafte H 1 ; ^rebele dürfte unabsichtliche Änderung sein, 
die durch graphische Verhältnisse veranlasst wurde. 1 1 ^perrn] 
Ferren fl' ber Riemer für meldjer H i u. 15 bon biefer Seite 
fehlt m 16 bie fehlt mj 19 @eföle$t] ®efd)ted)te Hi 
22 eroig fehlt H 1 beftet)en] beftebn E 24 aud) mir] mir 
aud) ff 26 alten] so HiJH aEem HO 28 ©djidfat] ©djidfale H 
153, 1. 2 bieten ^abren] alten 3 e 'ten H 1 5 bamit]. tooburd) H 1 
6 bom] bon bem H 1 7 fei] Werbe H > 13 batte] b<*be J 19 unb 
fehlt m 20 grauen Riemer für SBeiber W 23 ftatb] fRottje iü 
28 fenben] fdjiden Hi 154, 1 nadjgeborner] nadjgeborener E 
4 be§ 3 tDer 9 enre i ( i)§] so H { —E, fehlt HC 7 auf bie freite] in§ 
£anb Hi 9 fidj] fid) hiobt Hi 13 fdjon, fagte fie,] so H 1 — E 
fdjon HC unfern 2lbtd)m e n borgefeben] unferen Sttmberren 
borgefeben H j unfern 2tbnberrn borgefebn JE u lag] liegt H i 
17 Orte] Ort H'-E 17. is berfelbe] berH* 23 ©ommeraufent= 
fyilt»] Sommerauf enthaltet H 1 25 Eingang] Eingänge H 1 
26 auf'3] auf ha* H 1 27 borten unb] borten, H 155, 3. 4 
innerhalb] innerhalb tag er Hi e SBerfe. 3d>] SBerf. 3$ Hi; 
diese Lesart war in den Text zu setzen. l)inäu] bor ba% 
©ebäube binau § H l 8 toenig Stugenbliden] furaer geit -2 1 
10 -ftnn im 9Ju] 3n btefem 3lugenblide H* 11 Stuten] 
so Hi £bür J-C, vgl. auch 159, 9. 12 be§] etne§ Hi 
14 aufbob] auffaßte W 15 fo ftarf] so H*— E ftart HC 20 23er= 
bättnife] Serbättniffe Hi 20.21 gemattig] so Hi, fehlt J-C, 
gewaltig passt zu gut in den Ton der Darstellung als dass 
eine absichtliche Streichung dieses Worts hier vorliegen 
könnte. 23 id)] id) bir H 1 24 ala bn nach toertb Z 25 H 1 
25 gdroalb] 6bmin§ tf * 28 ber] unnriEfübrüd) berHi 156, 2. 3 
bietmefyr — Söetrübnifj] 31t meiner gröfjten SBetrübnifj aber H 1 
4. 5 äurüd] so Hi— E aurütffebren HG 5 jmar g 1 für ab»r H l 
6 babe — 31t] muffe fie ftd) H 1 9 entfielen] entftebn E 10 au3= 



Seite 151,5 — 100,0. 161 

gehm] ciü'i^n H'E bürfte] iörnde-ffi 13 tjerftefjen] üerftetjn jE7 
16 5Jklaft] 5ßaHafte H* 19 bejaht] gejagt W 20. 21 gc= 
birgtgc — als] jiemltcf) gebirgige GJegenb gelangten, ben SBagen 
im 5ßoftf)of fielen liefen, ID 25 ruhig] so J, fehlt H'E—C; 
rutjig zur Verdeutlichung des Gegensatzes nicht gut ent- 
behrlich. 26 fläche,] gtädje unb ü 1 2c. 27 nieberjetjen unb 
jagte] nieberfeijen. darauf fagte fie H' 1 28 toieberjujeben] toieber= 
3iijehn E 157, ie. 17 geftanb — unmöglich] enblid) geftanb, bafc 
eine gortbauer unferer 23erbinbung nidjt gau} unmöglid) fet) H i 
i^—ji ^wb^i^flttd^feit — eittfdjlöjie,] 3ubringltd)feit toarb immer 
lebhafter, bafc fie enblid) mit ber Spradje hcrau*rütfte unb mir 
cutbedte, baß roenn id) mich cutfchliefjen tonnte H l 22 gefehen] 
gefehn E 2-1. 25 übertreten — gern,},] übergehen. 5luch biefer 3>or= 
ichlag mar mir nicht gan3 redjt; H i 28 geroöhnt] geroöhnt 11 
158,2 roolle] mollte H i s golbnen] golbenen JE 7 gefdjefjcn] 
gefdjehn E 12. 13 2Bie — finben,] ÜJiir mar e§ inbeffen feltfam 311 
2Rutf)e, id) müßte gar feinen 2ln*brud bafür; H i 10 niebriger] so 
Riemer mit Tinte für niebtidjer H\ fehlt J— C; auch der Aus- 
fall dieses malenden Worts kann nur auf ein Versehen zu- 
rückgehen, ie befanb] fanbi/' 24 an einem] einen H l 20 t»ei= 
nah] beinahe H* benbe noch J 27—159, 2 bort — mußte] ba* 
-Räftchen bort 3U fefjen, uöllig in bem 3 u ftanbe, mie ich. e» nieber= 
gefegt blatte H l 159, 4 fchm] fehn EH 5 hatte faum] faum 
tjatte ich E i 5. 6 erlebt' ich] so H l erlebte ich J—C 6 roirf= 
lid) fehlt H l 6.7 Seitenflügel — 3ugleich] Seitflügel bemegten 
fid) au* bem ßäftdjen heran» unb 3U gleicher S^ü -ö 1 9 ~ n 
Shüren — famen] Spüren unb 5 cn f ter / Säulengänge unb mandje* 
anbre auf einmal 3U föefidjte fam H [ 12 fünfttichen fehlt H i 
13 gefehen] gefefjn H^E roo — 3"9] wie mit einem gug f° # j 
ig nad)] auf H l 19 t)inein3og] hineinführte H l ^auptfaat] 
^»auptfale H^ gleid)] so H^—E fogteid) HC 20 gefehen] ge= 
feljn-E 1 unb fehlt H [ 23 in — bemerfen] 3U fcfjen H { 24 mit] 
mit ber -ff 1 26 ßaum mit Absatz H i -it. 28 fern — beruahm] 
roeitem einen Jon oernahm ber ungefähr mie ein ÜJcüdengeiumje fid) 
oernehmen ließ, nur um ein toenigeä ftärfer unb regelmäßiger H i 
160,1.2 auf — 33ater§] auf, inbem fie mir mit ßntjüden bie 
Slnfunft if)reB lieben Sater» oerfünbigte H l 3—6 fchauten — 
einanber] erblidten mirflid) au§ einer anfefjntichen getsfluft ben 
3ug fid) bemegen, ber aus Solbateu, SBcbientcn unb .^)au-:-officianteu 
BoetfteS SBetfe. 2:,. So. 2. Slbtlj. 11 



162 Lesarten zu Band 25. 

unb au§ einem glcn^enben ^»offtate 31t befielen friert H* 7 gotb= 
ne§] golbettes H—E s. 9 bei — mar] fid) ber gai^e gug öor 
bem 5ßaÄafte aufgefteüt tjatte iZ» 12. 13 er — all] unb al§ er mid) 
fehr gnäbig aufhub unb H 1 ms mtdj] mid) beim ü* 17 §ofe§] 
<£)of§ J.E is. 19 un» — geruhte] au§brürfte, un§ hier 3U finben, 
beroitttommte H^ 2s — 28 pflegte — fein] fagte ich oft 3U mir 
fetbft, Bitben fid) bodj roenigfteng ein untereinanber einig 3U 
(eyn H { 161, 3 glauben — feft] glauben fie 3utetjt roirflid) g l 
aus fo bilben fie fid) roirftid) jule^t auf einem geroiffen 5ßuncte 
fämmftich ein m 3 fei fehlt J I gebracht] so J, fehlt HE- C 
7 immerfort g l aus immer -ff 1 s ßheftaub] Shftanb H ein= 
mal fehlt H* 9 nur] eigenttid) nur S' 10 fottte Riemer 
mit Blei aus fott H* ja fehlt H { 12 trifft — 3U] ift bod) 
btefeS fetten ber galt i? 1 u unb — höher] so HhJE, fehlt HC 
ba — benu] unb ba geht e§ bann J 15 $ammer=] 6ammer= 
ton H i 15 — 17 fo — fetbft] höher, ba^ fogar bie blafenben 
Suftrumente H J 19 id)] id) bie i? 1 21. 22 morunter — fann] 
roorüt ber Sag mir Einging !ann unb mag R i 25 ba mar] 
mar ba H' 1 27 fur3 unb gut nach mid) Z 26 H^ geljen] 
gehn 2? 162,4.5 fchaffen — bietmehr] bringen; roelcheä mir 
feine§roege§ gelang. SBietmehr IT 1 6 immer fehlt H l 6. 7 ab= 
3U3ieben gebachte] ab3ieb.1t roottte if 1 abstiehlt gebadete E 
10 mach'] roadje ZT 1 11 unb] unb id) -ff 1 15. 16 entfetjte — 
rcarb] erftaunte id), al§ alte! um mid) her 3U leben anfing H 1 
17 meberftürjte] herabwinkte H* 19 bertheibigte] mehrte Ä 1 
22 folle] fottte i/ 1 ./ 24 ©hrfurcht] einer 2lrt bon (Shrfurcht -ET* 
26. 27 gemorben] feit einiger Qtit gemorben H* 27. 28 galt — 
9£un] gälte angerufen unb fie berüftichtet mid) auf alte Söctfc 
herbeb^ufdjaffen. [Absatz.] 9otn 5 J 163, 1 nod) kleinem] nod) 
.Kleineren i? 1 9cochfleinern JE 2 nod)] nur nod) ü 1 4 ber= 
brieflich] berbrüfdid) J 5 nun] nun auch H* 6 berfjeirathet. 
©0] b erheirafhet. 2>er $önig 30g mit feinem ©efotge 3urüd, lieg 
un§ einen anfehntidjen .^offtat; mir liebten un§, mir hatten 
Unterhaltung genug, roa» tonnte mir nun fehlen. [Absatz.] ©0 H i 
7 j;ebod)] aud) H 7. s beffen ungeachtet] bod) H l bcfjungeachtet J 
bem ungeachtet E, Riemer aus letzterem H s einfame fehlt H • 
10 aber fehlt m 19 alte] so m— E, fehlt HC 20 2>a= 
bei mit Absatz ü> 23 roelche§ — mad)te] roobeb, idj mid) unruhig 
unb uugtüdtid) fühlte if 1 27 mir — tote] mir fetbft — al§ -ff* 



Seite 160,6—170,8. 163 

2« 3to«genfigur] 3roergcngeftalt J 1G4, 1 anbete fehlt ff 
2 im] in JE, Göttling aus letzterein 77 4 überaeugt fear] 
Dermtifljete 77* 6 .fcofjutoeltcr] ^ofgotbfduniebe 77* i geilen. 
©lüdfliäjettoetfe] geilen nnb gtüdtidjcrlocife 77* 10 golbne] gol= 
bette ff io.il bürat— in betn S5et|ftltttt§] flein — ber(jäitni|> 
mäfjtgff 13 freien] einfamcn 77* fretje J7;77 i.s uttBeoBod^tet] 
so 77*— E unbeachtet HC n, u an ©efdjäft] 3U biefem ©efdjäft an 
77* ig geraden] mofil geraden 77* ie. n golbne «Reif] golbene 
3teif mir 77* is mit] }uglet«$ mit 77* so— 39 bte— Uttbefjülflidj= 
feit] ba* £adj UttfteS ©ommerpallaftes burdjgcftofjen nnb ba3 
gatije ÖJetoötb 77* 86. 27 bie ©djatuttc — bte] ba§ ßäftdjen — 
baS 7/* 27 fteficn] ftefin JE alz icfi fie] inbem icfi, e§ 77* 
165,i reo icfi benn] toofelbft idj 77* 2 Unterroeg§ mit Absatz 77* 
6.7 üorfiielt] toä^rte 77* 7 nadjfier] julefct 77* 9 fd)Iug — 
I08] betfaufte td) 3idefct 77* 13 juerft — lernen] gefunben Tjabt 7/' 



©teBente§ Gapitel. 

100,i ©tefienteS Kapitel fehlt 77 107,:, nnb fagte g auf 
Riemer aus fagenb 77 19 mär' ein] so ursprünglich 77 märe 
ein corrigirte Riemer und ging dann in die Drucke über. 
28 bem — 3itgebad)te g auf g 1 aus 3firem gfelir. gercibmete 77 
108,0 — 8 nnb — aufaufötiefjen?] so 77 nun — anfaufcfiJKe§en ! 
die Drucke 20 aud) — ba3ii g auf g 1 77 



Siebtes Gapitel. 

109, 1 2ld)te§] fehlt 77 l (Siebentel g* II\ g für letzteres 77 
*8 Unter ben g aus Untern 77 s mir für] für HC; mir, das 
Düntzer schon einsetzte, fiel vermuthlich wegen seines Gleich- 
klangs mit dem folgenden für aus. 9 mie fie g aus bie II 
11 bortrug g aus bore^äbtte 77 2—11 Unter — bortrug, fehlt 
H^H** *is bor (/auf;? 1 für für 77 tc mutfimiüige] mutige 77C; 
mutfjmillige wird vom Zusammenhang erfordert, vgl. die vor- 
hergehende Zeile und auch 170, 20. 17 mäfjrenb ber gerien 
g auf g l H 20—170, 3 @ie — treibenb auf beigelegtem Zettel 77 



164 Lesarten zu Band 25. 

170, 16 befjfjalb beflo] befjfjalb HC; befto wird vom Sinn erfordert 
und konnte leicht nach befjtmlb verloren gehen. 169, 13 — 
170,ifi (£§ — bergeuben.] @§ mar gerabe bie redete 3eit, bafs ©ie un§ 
am brüten £age üexlie^en, fagte ber ©djalf : 3>enn nod) benfelbigen 
Slbenb fügte ftd) ein Unzeit in ba§ ©ie leidjt fyätten mit ber= 
roidelt roerben tonnen. [Absatz.] %ä) merfte mobl borau§, fagte 
Sßitbelm, bafj beb, euren ©chmänfen nid)t Diel ©ute§ ju fjoffen 
mar. [Absatz.] ^a, berfeide ber anbre, mir fdjtoenften frerjlid) 
folange bi§ mir enbtid) einmal überfdjroentten [überfdjroenften 
Riemer mit Blei für umtoerfen mußten] üDoä) boren ©ie bie ©e= 
fcbicbte: Das Ganze mit Blei gestrichen H 1 * 18 anbere] 
airbre H l 3 u f iart b] guftanbe i/ 1 befanben g 1 aus fanben-H 1 
21 2ßir g l aus ©ie miffen, mir H 1 22 ju] so H 1 , fehlt i/C 
171,4 §errn] Ferren -ff 1 8 beffen ungeachtet] bem obngeadjtet H 1 , 
g auf Blei aus bem ungeachtet H 13 Üiauf bolb g ' für ber 23aron H x 
25 und 172, 2 §errn] -Sperren -H 1 16 unfere] unfre .ff 1 19 umge= 
nommen] so -ff 1 borgenommen HC; borgeuommen wohl durch die 
umgebenden bor veranlasst. 26 id) meine ©ad)e] so -ff 1 id)'» 
mit Blei aus id) H id)'3 die Drucke. 173, 5 Ieid)t unb betjeub] 
so H 1 befyenb unb (eicbt HC 17 feurigen fdjroataen Riemer mit 
Tinte aus fcbrca^en feurigen H 1 IIA, 6 unferen] unfern H 1 
14 enblid) aber] bod) enblict) felbftif 1 , Biemer aus letzterem i? 
175, 15 mar aber] so H 1 aber mar HC Sbüre] £bür H l 
23. 24 Skufbolb — unb g l aus 5£er äkron griff nad) feinem 
S)egeu unb unfer großer Gbriftobb, geigte bier abermals feine 
s Jtiefenfraft. (Sr H 1 28 unfere Ibüre] unfre £bür -ff 1 * 176, 1 
9taufbolb] 25er SBaron HC; die Einsetzung von üiaufbolb 
erforderte hier wie 177, 2 die Consequenz der zu 171, 13 
und 175, 23. 24 erwähnten Änderung Goethes. 18 gönslid) g 
auf Q l H 177, 2 «RaufbolbSJ be§ 33aron§ HC, vgl. zu 176, 1. 
3 unb — er g auf g 1 und Riemer aus erft nad) Sauren marb 
er bierüber gan,^ f tar, f orberte H 4\i)xig auf Riemer H 7 %at)xe 
aus 3at)xe be§ Sebenä H 8—10 2)a — beutlidj. 1 ) g l und dann 
p für 2Ba3 bie f5 a ^ e l eigentlid) lebren fott ift eud) allen mobl 
flar unb beutlid). # 176, 1 — 177, 10 Kauf bolb - beut* 

lidj.] ©d)on fing ba3 obere gelb ftdj an 3U fpatten. 
©t. ßbrtftobb, fprad) mit bem SBaron leife, ber SBaron fafjte midj 



') fei Z 9 g für ift. 



Seite 170, i« - 179, 8. 165 

unb 30g mid) 31t einet .£>intcrff)üre binau*. 2Bir getaugten auf 
einen föaug bct ctroa§ niebtiget mar unb fprangett in ben ©arten. 
SBir berlorcn ciuanbct balb in ber 9iad)t unb id) fyahe ifm feit 
bet 3cit nid)t roieber gefefjen. St. Gtjriftoprj aber babe icf) auf 
meinen ^rrfafjtten nod) einmal gefunbcn, ber mir folgenbe* er= 
jätjlte. 3n ber fdjneüen Überlegung, baß bergleicfjen Raubet nid)t 
fotooht auf üflorb unb lobfcblag al3 auf 33efd)impfung hinaus 
geben, ifabc er bcm Sharon geraten fogteid) 311 fliegen unb oer= 
fprodjen, feine ^(udjt 311 beden. s Jtad) unferer (Entfernung fet) e» 
toll genug hergegangen. SHe 2bürc fet) uad) unb nad) in Stütfeu 
3ufammengefatten; er tjabe 3U bem 33oÜhjerf feiner Gbmmobe nod) 
Üifdje unb Stüblc fjinjugefügt, ben crften, ber bennocb ^erüber= 
gefommen, bet) ben -Sparen gefaßt unb fo and) ben 3toet)ten unb fie 
mit ben .Köpfen gegen cinanber geftofjen. Qtvet) ber unfrigeu 
Reiben ibm berjgeftanben , bie übrigen aber nad) unferem SBenfpict 
bie i}iud)t ergriffen. (?3 f)abe t>on berjben Seiten entfetjüdje 
Sdjtägc gefegt, bis enblid) ber SBtrffi mit ben 9Jad)barn f)crbet)= 
gefommen unb bie ftteitenbeu au^einanber gebracht. STer auf= 
gebrachte .'perr Statte, roie man nacbfjcr erfuhr, ben SBebienten unb 
ifyren .!pelfer^etfern für biefe (h'pebition eine anfefjnltcfje Summe 
bcrfprocrjen. 

2er 23aron, rooEtc man h)iffen, babe nadlet ben alten §errn 
I)erau2geforbert unb um auä) bie Scfjmad) ber ^fitcfjt bon fid) 
ab3ulebnen unb bie Sacbe auf eine ritterlidje 3Bcife abjut^un. 
2Ba3 aber toeiter batau» gefolgt, müßte id) mrfjt ju fageu. 3fd) 
ftrid) auf meine Söeife bequem unb läfjlicfj butd) bie Söelt bi3 
ber SouiSbor unb ber (Bulben bertbau roaren, bie id) mir auf eine 
fo berroegene Sßeife ertoorben blatte. H 1 * 



Neuntes Kapitel. 

178, l Unter 9ieunte3 ßapitel steht (Einleitung, gestrichen 1 
4 follte ficb/3 g aus foEte eä fid) I ü binau§ in bie Söett] so I 
in bie 2Belt hinauf HC e 3ufamment)angenben] 3ufammenl)ängeu= 
ben I 10 Reitern] ^eiteren I 21 3uborfommcnb] borfommenb I, 
g auf Eierner aus letzterem H 179, 5 man — (Stjxenplafy 
g 1 aus gab ibm ben 6b>npla£ an feiner Seite I s Setradjten 
folgt in E unter der Überschrift Seide* ßapitel auf die Novelle 



l(j(j Lesarten zu Band 25. 

SBo ftidt ber SBeträtfjet ? und in H unter der gestrichenen 
Überschrift 9 gabitet. gremtbe,] $reunbe, — fbrad) Senarbo 
und) einer furjen (Sinleitung — JS 1 , aus letzterem H i« fönnc] 
tonnte 1£, aus letzterem I? 25 fogleid)] so JE7 j-ugletd) HG 
180, 19 aufgeregt] anfgeregt $u finben #, aus letzterem If 
183, 15 .fpanbetnben] £anblcnben E 184, 5 ©ute§ nod) äBöfei] 
3?öfes nod) @ute§.E 185, 4 eiliger] so-E einiger Ä<7 28 großem] 
größeren -E 186, 2 gebend] benlt -# 3 anberm] anberem E 
10 itjnen] irjtn .E-C 188, ie ungefäBr] orjrtgeförjr E 189, 15. ig 
Braud)Baren] BraucfiBare E 190, 24 groß.] Mit diesem Wort 
schliesst E. 



3efinte§ (Sattel. 
191,i 3ehnte§ Sabitel g* PH 1 *4 ©crjalte Riemer für 
©efauge H l 2— e richtete — öffentlid)] ftonb ein großer SEJjetl 
ber Stnroefenben auf, orbnete fid) baarroeife unb 30g mit toeit 
umfjerflingenben 6Bor ben Saal t)inau§. Senarbo rjatte fid) nieber= 
gefegt unb fragte ben (Saft: ob er Bier öffentlich fein 9lnliegen I 1 * 
10 foldjer g 1 für biefer I 1 11 borerft g 1 I 1 12 in 9tut)e ber= 
BlieBcnen] fitjen gebliebenen I 1 , Riemer aus Berutjigt geBIiebeuen H x 
13 toadern] so I'H 1 ; raadere HC beruht auf Lesefehler. 9Jiän= 
ner mit Tinte aus jungen Männer I 1 *13. 14 ein foldje»] biefe?! 1 , 
g 1 für letzteres H 1 17 freunbliä)] frennblidjft g 1 1 1 13— is fdjon 
— fämmtlid). mit den eben bemerkten Abweichungen g 1 aus 
baburd) SBunfd) unb 2lBfid)t fuub batcrlänbifdjem (Srunb unb 
3?obcn aud) fernerhin ergeBeu 3U Bleiben, ©ie finb mir alle 
l)öd)ft toitlfommen, benn id) barf erflären: baß idj allen [nach 
alten mit Tinte gestrichen 2Bätig!eiten] I 1 * * 20. 21 aBer — 
nochmalige] erft nad) fur3er grift eine abermalige I\ Riemer 
aus erft, nad) furjer fjrift erft eine aBermalige H l 22 bor] mid) 
bor I 1 , Riemer aus nod) [nod) Lesefehler für mid)] bor H l 
22. 192, 1 SSorftetjern Riemer für Männern -H 1 192, 5 ben] btefeu 
I\ Riemer für letzteres H 1 20—192,7 müuf cfje — gcbeuien] 
müufdje jebod) erft nad) lurjcr grift eine aBermalige 3ufammcn= 
fünft, ioeil e§ nötrjtg ift mid) bor allen Singen benenjeuigen 
roeld)c Biäljer biefe tuadercu Seilte 3ufammenBielten bertraulid) 31t 
offenbaren unb iljnen bie gubertäffigfeit meiner ©enbung bar= 
3uftelleu [Goethe lässt barfteHe stehen], ©obann aber geatemt 



Beite 179,8- 192, is. 167 

Ca fiel) bafj id) mid) mit tiefen SBcrhnrretibcn überhaupt unb im 
eii^clitett befpreefie um 31t erfahren was mit mcldjcn Seiftungen 
fie mein Wuer bieten 31t erroiebern gebenfeit g l aus erbitte mir 
bcöljalb in fu^er $rift eine abermalige ^ufammenhinft, roeit e3 
ubt()ig ift bafj id) borfjer mid) benenjenigen mctdje bisher biefe 
marteren Saite 3ufammenl)iclten oertraulid) offenbare unb ifjncn bie 
guuerläffigfcit meiner ©enbung barftette. I 1 * v 3 — 13 hierauf 
— cutferneub] hierauf roarb eine hltje grrifl angefeilt, in mcfdjcr 
Senarbo bm SSanbetjug auorben[cn foffte] unb bie Sorftcbcr [nicht 
ben SBorftcfjeru wie steht] bie an feiner ©teile nunmebr fid) at§ 
Sanb erroiefen bölfig au*geftattct hätte. Stfefe füllten mit allen 
tiorbercitetcu papieren, aMmacIjteu Raffen unb (Mbbriefen ber= 
fcfjcu merben. [Absatz.] Sie 2Jkffe ber Übriggebliebenen ridjtete 
fid) nunmehr in bie -£>üf)e unb fdjritt abermals paarmeife fid) 
unter einem aumutbig mafjig gefetligeu ßkfang an* bem ©aale eut= 
feruenb g 1 aus ©ine furje griff roarb augefefrt, bie fid) Senarbo 
nid)t lauger borbefjiett af§ bi§ er ben 2Banber3iig angeorbnet unb 
bie bie ihn [für bie bie if)it steht benen bie] 6i§ er bei) ibnen 
fid) rcieber cinfinben mürbe treutid) geleiten fotltcfn], mit offen 
borbereiteten papieren, 33offmadjteu Raffen unb (Mbbriefen auz= 
geftattet f)abe. [Absatz.] 2)ie 9Jiaffe ber Übriggebliebeneu richteten 
fid) abermatö paarmeifc mie t>orf)cr unb entfernten fid) unter 
einem anmutfjig mäfjig gefeffigen ©efang I 1 hierauf begehrte 
[begehrte Riemer für eine g 1 Correctur] ßenarbo um bie 
nötbigften ©efdjäfte bc* 3lugenbtirf» 3U beforgeu, einige [einige 
Riemer aus eine fnrje] -griff um bie nötf)igften (Mrfjöfte be§ 
2tugenblicf3 ju beforgeu. [Absatz.] 2)ie SPcaffe ber Übriggc= 
bliebenen aber ridjtete fid) anftänbig in bie <£)öt)e, gfcid)fafl§ 
paarmeifc, unter einem mäfjig gefeffigen ©efang an» bem ©aale 
fid) eutfemenb g 1 und Riemer aus hierauf marb eine furje griff 
augefetit, in meld)er Seuarbo, feinen [feineu g 1 für ben] 2tfauber3itg 
in ©nippen tljeifenb, unb biejenigen bie fid) an feiner ©teffe mut= 
mef)r aU 33anb erroeifen foffteu, 31t ifjrcm 23eruf fjinrcidjenb au§= 
ftatten mürbe. Siefe foffteu mit äffen vorbereiteten papieren, 
Sßotfmachten, Raffen unb ßrebitbriefeu f)inreid)enb ücrfefjen merben 1 )- 

>) Für hierauf — merben setzte Goethe zunächst auf 
einem eigenen Blatt mit Blei die Correctur: hierauf erbat 
fid) Senarbo eine fur3e griff um bie uotf)raenbigft[en] ©cfd)[äfte] 
3U beforgen. 



168 Lesarten zu Band 25. 

[Absatz.] 2>ie klaffe ber UBtriggebticBenert richtete fid) an= 
ftänbig etc. H 1 u fobann] nun «z 1 für uuumebr I 1 , g 1 für 
letzteres H 1 u. 15 beiben — unb g 1 aus Rubrem feine 2lb= 
fidjten, I 1 15. 16 legitimirte fid)] 3eigte fobann [fobann g l ] feine 
SSeredjtigung biesu I 1 legitimirte feine Serecbtigung IT 1 — C; 33e= 
redjtigung dictirte Goethe in H 1 offenbar nur, indem er aus 
Unaufmerksamkeit in die alte Lesart zurückfiel. ig. 17 
ajienfdjen — ©efebäft] finnigen 9JJenfd)en fpredjenb öon bent ©e= 
fdjäfte i 1 19 beruhe] beruhte I 1 20 Söecbfelfeitige] so Pff 1 , 
ohne Absatz HC 21 entfalteten] enttoidelten J\ # 3 aus letz- 
terem H 1 ai. 22 bierau§ — ©efpräcb] berj fortgefetdem ©efpräd) 
hierauf 1 aus hierauf J 1 23—25 bermidelte — beroogen] t>er= 
lobr fid) immer tiefer in bie Sabtjrinfbe menfdjlidjer ©efinnungen 
unb ©d)idfate. Riebet) fanb fid) nun Cboarb bemogen g 1 aus 
febritt immer tiefer burd) bie Sabtirintbe menfdjlidjer ©efinnungen 
unb ©chidfale, bafj Oboarb fid) bewogen fanb I 1 27. 28 befjbalb — 
freilief) g 1 aus 25on biefem ©efpräcbe ift un§ frerjlidj aud) I 1 
* 193, 2 follen g 1 aus motten i? 1 1—4 -jugeiommcn — inter= 
effauter] 3ugefommen. Slttein toir oerbanfen bod) hiebet) 3?riebridj8 
glüdlidjcm Talent bie 2lnfcbauung bie Skrgegenraärtigung iuter= 
effauter g 1 avä jugetommen; allein toir öerbanfen bod) ^riebrid)§ 
gtüdlicbem Talent intereffante I 1 * 4 fo tote] unb I 1 5 über 
— eine§ g 1 aus au? bem Seben§gang be§ I 1 6. 7 roenn — toären] 
füllten e§ aud) nur 3tnbeutungen ferjn I\ Riemer aus letzterem ff 1 
s gufammeuhange] .Sufammenhang I 1 10 9Ud)t 3U toeit.] 
3ebute§ 6ab. gortfebung g 1 H\ g auf g 1 H 11 gebn] 3eljn g aus 
3ehen H 1 is ßinber g aus bie Ätnber H 1 is— 19 nicht — finb# 3 
auf g 1 aus nid&tä entftettt H 1 194, 13 breibiertel] halb W—C; 
die Zeit wird in unsrer Darstellung nach Viertelstunden ge- 
messen, wie aus 193, 83 f. hervorgeht. 193, 11 ist es zehn Uhr, 
193, 23 f. sind wir bereits auf halb eilf vorgeschritten; 194,15 
heisst es S)ie ©lüde fdjlug 6ilfe, für den zwischenliegenden 
Zeitabschnitt bleibt also nur breibiertel eilf, wie ich in den 
Text gesetzt habe. 195, 6 3U für auf beides g H 1 17 be= 
beutenben g aus häuslichen bebeutenben -H 1 2s in] fid) in .ff 1 — C; 
fid) wurde schon von Riemer in H 1 beanstandet, doch durch 
ein Zeichen, das Goethe übersah. 196, 4 an= unb au§= unb 
unlieben] so g aus an unb umhieben *P au§= unb weichen 
H 1 — C; da Goethe au§ unb um mit Tinte über die Zeile 



Seite 192,t3-198,u. L69 

schrieb, so übersah er beim Dictat die mit Blei auf der 
Zeile stehenden Worte on ltub 5. 6 famt — aulginge.] famt. *JP 
6 £eut an] so *P ^eute an H l -C früt; fehlt *I i. s roir 
— 3ured)t; fehlt *P 9—13 finb - er] Bereiten atteS, ber ,fterr 
lernt bie üinber ein, tote bitten fie fyxauä, Samten unb ßid)ter, 
Gefottenel unb GebratcncI, alfel ift bereit, ©ie fommt uid)t. 
£er f)err *P is ift offenbar für toeil id) tooh/t *P 16 hhbe] 
hab *I und so hätte ich meinem Grundsatz gemäss in den 
Text setzen sollen. n Gerrit] Ferren H 1 , aus letzterem H 
is benterf t, eine] bemerft. 2lber bal toeil id) gar tnaud)c *I 81 beffer] 
so *1\ fehlt H 1 — C 83 meljr all einmall fagt el *I fotte] follH 1 
85 Suchen mit Absatzzeichen i/ 1 197, 4 el g auf Riemer i? 1 
20 unfere] unfre H 1 *198, l gebilbet] erlogen "il 1 «, für letz- 
teres *E 1 ß getoanbter aus ernft getoanbter *H 1 ß 3 bei ©etfteS] 
ao*E^a*H t ß 197,27 — 198,4 toelchm — berliehj ben burd) 
eine golge bon Generationen bie ebetfteu Sßorjügc bererbt toorben. 
3n ber 2Jcilitairfd)ule er3ogcn toar ihm ein getoanbter ernft[er] %\\- 
ftaub ju eigen getoorben ber mit ben toblidjften gahigteiten föähig= 
feiten g 1 für 6igenfd)aften] bei Geiftcl berbunbett, fein ^Betragen 
gar anmutljtg ernft anmuth[ig] barftellte aus ihn hatten fid) 
[hatten ftd) für toaren] burd) eine golge bon Generationen 
bie ebelften Shrejüge bei Gciftel unb ftörberl bererbt. ^n ber 
2)cilitairfchule exogen mar eignete er fid) 3U einen getoaubten 
9tnftanb [bei] ßörberl berbunbeu mit ber töbtichften pftflfeit 
bei Geiftel *H l a; der Text von H 1 findet sich weiter unten 
zu 197,26—198,13 im Zusammenhang angeführt und seine 
Varianten werden bis dahin nur bei speciellem Anlass be- 
merkt.* 5 ditjjcrn Serhättniffe] SBejieljungen *H 1 a 6 einfefteu, 
unb all] einfehen. 9113 *H*ß s. 9 bie - hatte] SBelt 3U feheu, 
frembe&öfe 3U fennen Gelegenheit faub *H 1 ß 9 Tratte, fo ftjat] 
Ijabcnb hatte ba fba Hörfehler für that] H l 10. 11 33or= 
gegangenen] IPIVy Vergangenen HC 11 genauefte] gennufte 
HWyH 197, 26—198, 13 Sjßir — herbor] Dboarb toar ©bröfc 
ling einel alten £aufel [toar — ^aufel g aus ftammte bon einem 
alten |)aufe]; eine glütfliäjc golge bon Generationen tjatte bie 
ebelften Voltige auf ifin bererbt; in ber 9Jlilitair|"d)u(e cr3ogen 
that fich ein getoanbter Slnftanb bei ßörbcrl, gejchmütft mit 
ben löblichjten gähigfeiten bei Äörberl gar halb her bor. 
ein luraer ^agenftanb lehrte ihn bie äußeren 9lbftä übe höherer 



170 Lesarten zu Band 25. 

Sßetfönltdj&itett too!)l einfeuert, halb aueb, burd) ertoorbene (Suuft, 
nod) jung genug, in einer gefanbtfdjaftltdjen Waffe bie SCÖelt uub 
frembe £>öfe befucfjenb, tt)at fid) bie $larB,ett feiner Sluffaffung, 
ein gtüdttdje? (Sebädjtnife be§ Vorgegangenen bis aufä genaufte, 
Befonbet» aber ein guter Sßille in Unternebmungen aller 2(rt auf§ 
Balbigfte t) er cor H l ; die gesperrt gedruckten Worte sind 
solche, die Riemer unterstreicht, um Goethe auf ihr wieder- 
holtes Vorkommen aufmerksam zu machen. Zur Vermei- 
dung der Wiederholungen macht Riemer über den Worten 
und aR folgende Vorschläge: ettoie§ fid) allenthalben bemerf= 
bar, machte, geigte er überalt, erfdjien beto alten (Gelegenheiten 
alles dies für das erste ffjat fid) gar ba(b berbor; besfelben für 
das zweite $örber§; ^ofbienft für Spagenftottb. 198, 13 2lu§- 
brudä] SluSbrudES aller 2lrt i/ la 20 ^utereffen g auf Rand- 
vorschlag Riemers, um die Wiederholung des Z 18 gebrauchten 
Wortes zu vermeiden H 1 21 beliebigen g auf Riemer für 
Betonten H 1 26 toie g auf Riemer für toeil H 1 27 je einmal 
g auf Riemer für irgenbtoo H l 199, 5 toefrfjatb g auf Riemer 
aus be§balb H l 9 fant g auf Blei für fommt H l 12 gefeilte 
fid) g für fant II 1 13 getoiffett g auf Blei H 1 u entgegnete 
g auf Blei für gegenrebete H 1 ntüfjte] muffe E l 15 für — fein 
g 1 aus foldje 5>or3Üge ntdjt feben H l 16— 18 feine— fortgenäbrt g 
und g 3 z. Th. auf Blei aus jene £)et)ratB toarb 3toat foldjer 35er= 
baebt befd)toid)tigt aber bod) burd) rjeimlicfje (Segnet int ©tüten 
fortgelegt H 1 25 toäbrenb g für bat)ingegen H 1 ^ringeffin g 
aus 5)}rin3e§ H l 2s alte — günftig g auf Blei aus bettoanbte 
©ofronien güuftige alte ßönig H 1 200, 2 BaBe g auf g 1 für 
Ijatte H 1 10 entfernten </ 3 für neu ertaufdjten H 1 31t ertoirfen] 
3U3Utoenben H 1 , Riemer mit Tinte aus letzterem H 16 Be= 
fcfjäfttgenb g 3 aus Befd)äftigt H > 21 be§ £ auf Blei H 1 24 3a] 
so H 1 , ohne Absatz JTC 20 ba — butd)au§ </ 3 auf Riemer aus 
inbem er ifjm immer H 1 201, 1 allem biefen] sog aus allen biefenlf 1 
allem biefem HC, vgl. zu 203, 20 und S. 36 zu 96, 15. 2 einige» g 
H 1 3 iBm g H 1 * 5 griebrid)*] grieberid)§ H 1 5. 6 3U — mit= 
geseilt g 3 mit der eben bemerkten Abweichung für bie toir 
bem Sefet 3U Siebe au§ umftäubtidjen ^abieten au§ge3ogen H l * 
6 abetmalä g auf Blei für toieber H 1 9 offeubarenb g auf 
Riemer für be3eidjnenb H 1 202, 2. 3 bon toürbigem Slnfetjen] 
bon toürbigem 3lufet)n g auf Riemer für toürbig an3*ufd)auen H l 



Seite 198,13-207. 16. 171 

o fuhr] so H 1 fährt g für letzteres H fährt die Drucke. 
Goethe änderte irrtbümlich das Tempus anstatt für fnljr 
fort ein synonymes Wort zu setzen, um die Wiederholung 
in Z 6 zu vermeiden. 16 Srf)üudicblid)e| fctjöue tieblidje H x —C 
203,7 anbcm hezieht sieh mit' die ältere Dame und auf 
Lueie, die beide an der folgenden Scene theilnehmen: man 
hat also nicht nüthig mit Düntzer den Singular nubere ein- 
zusetzen. 20 allem tiefen] so J l ll x Jf altem biefem die Drucke, 
vgl. zu 201,i. 26.27 man — berlangt g auf Blei aus fie — 
betlangen I 1 204,7 auberem, gremben] so g auf Blei aus 
anbeten, fyrcmbcu I 1 und so H 1 auberem, grembem mit Blei aus 
nitberem, ^frembeu IT, das vorletzte die Drucke; vgl. zu 201, l. 
8 ficli] so r, fehlt H l —C 12 3 u f™ n0 miti Bleifragezeichen 
aR begleitet ll l ; wohl mit Rücksicht auf die Wieder- 
holungen in Z. 10 3uftänbe und Z. 13 ftaitb. 13 dritte] so PH 1 !! 
STritt die Drucke. 17 er fdjraf] er fdjretfte P er fdjratf 
g für letzteres H 1 erfdjraf HC 20. 21 Sie — Sippen.] fehlt, P, 
g* auf g 1 H 1 22 unfern 331icf uunmelyr] nun unfern SBKdC *1P 
23 unfteS] be§ *ü % unfeteä I 1 bafelbft] ba *II 1 24 eigne] 
eigene *IP — H l 24.25 tun» — füllte] luo au§ luo ein *IZ 1 
205,i. 2 bielen — geljütet] Aerjen ber 3i mmei; beforgt : '//' 
4 ßnblirf) kein Absatz *II l 5 cernaf)m] erfuhr *IZ 1 *8 Don 
bem] so 7 1 uou einem H x —C\ vgl. auch 207, 2s. 6—12 SDie 
— £ame] 23om 23ebieutcn erfuhr bie Stlte nntertoegS fei) ein \\\\- 
glürf begegnet uub ber SBagen in einen (graben getuorfen niorbcu nnb 
fo roeiter. 2t[(bcrtine] : IP * ie Ätnbet] «einen Schelme [?] *J7 l 
*20 enbticb, g für bann I 1 17—22 eingelernten — allein,] Sprint). 
33on berjbcn Seiten tierlegen, c-3 ging eine SBeile bann fam e-3 
311m Stotfcu bann bradj e§ ab uub fie tourben und) einigen Biebs 
fofungen 31t SBette gefrfjirft. Sllberttne fat) fidj allein fie l II l * 
* 24 ©och — nun g auf Riemer aus ÜRun aber rotrb e>3 H l 
206, 3 3lugenblicf einer ©todung g auf Blei aus ftaguirenbeu 
2lugenbticf H 1 23 beu Grtrag beffclben] ben ßrtrag berfelben 
[berfclben Irrthum!] g auf Blei für beffen tfittuahmeu H 1 25 bc= 
30g g auf Riemer für beraobnte II 1 27 (Geburtstage] ÖeBurt§s 
tage H\ mit Blei aus letzterem H 207, 4 fdjäljtc — nur g 
auf Riemer aus nur bie 2Rännet fdjäijenb i/ 1 9 roefjljalb g 
auf Riemer aus beähalb H x 205, 24—207, 16 ©od)— Sänge] 
Wun aber uleibt un» nidjt» übrig aU 311 bem gefeierten [gefeierten 



172 Lesarten zu Band 25. 

fehlt *IP, g üdZ I 1 ] tänblidjen ^efte autüdfjufe^ren. 2fit guter 
(Sefellfdjaft batte man nad) üafet einen 2anj Begonnen [nach be= 
gönnen steht in *JP unb mar 3iir beftimmten ©tunbe gestrichen] 
ber fid) in bie Sänge 30g "TT 1 ! 1 * * 18 fcfjlimm g auf Riemer 
aus fdjlimm mar er H 1 n— -3 unb — biegenb] bie 9iadjt über= 
raffte auf fdjtimmem Söcge, ber Äutfdjer berfat)§ unb marf um: 
2JHt Sltbertine fafj Qibjlo . . [der übrige Theil des Namens hier 
wie im Folgenden unleserlich] in SBagen unb ber .£>au3fremtb. 
2>iefer mufjte fid) fdmetl berau§ 31t nudeln unb auf bcm Kanbe 
ftcb[enb] unb fid) über ben Sßagen beugenb *JJP unb bon ber 
5^ad)t auf fd)timmen Söege überrafdjt berfab/<j ber ßutfdjer unb 
warf in einen (Braben. llnfere ©d)öne mit ^forinen unb bem 
-£mu§freunb fanben fid) in einer großen 33ertoirrung [einer — 
SBermirrung g auf Blei für einem bermorrenen ,3uftanb] ; ber letste 
mufjte fid) fdjnell berau§ 3U nudeln, bann [bann g für unb] fid) über 
ben 2Bagen beugenb l 1 * 23 ^torine] Sblo . . und so immer, 
wo in den späteren Niederschriften glorine steht *II l 
24 fafjte] griff *II l I\ g für letzteres H 1 25 bie oben lag 
fehlt *IP 2G bemühte - fic] befd)äftigte fid) mit ttjr *IPP, 
g auf Blei aus letzterem H 1 28 Vor ßutfdjer] ber SBebiente unb 
gestrichen *ZP SBebienter] so *IP »ebiente P— C 208, 1 
gcfiütjt — legten] begleitet bon bem legten [lefeten g l aus nädjften] 
erreicht fie bas nädjfte Dorf ba madjtc fie *II l 2 für Zaxifr 
fd)üf)e] 2;an3fd)ub *XP, g auf Blei aus letzterem I 1 3. 4 ob= 
gleicb — fie] fie . . [. . unleserliches Wort] fid) an ben SBurfdjen 
allein ftraudjelte *IJ> * 6 begriff fie nidjt fehlt I 1 5. 6 SOßie 
— nidjt.] fie muffte nidjt tote ibr gefdjeben mar * II 1 * 7 2lHein] 
altein ohne Absatz *II 1 , mit Absatzzeichen I 1 s Selio] $1*11} 
^loboarb mit Blei gestrichen I 1 Selio g 3 in offen gelassener 
Stelle H 1 10 Vor @in] ber perrätrjerifdje ^[reunb]*/! 1 untreuen 
g 1 für berrätberifd)en *IP * 12 mufjte feben mie g auf Riemer 
fab bor 3lugen , al§ I 1 15—20 wie — ber] fie fetbft ftaub ein= 
jeln ba [fetbft — ba g für aber aU gegenwärtig] faum bemertt. 
gtorine t)atte fid) erljott, fein und aR dieser Stelle steht von 
Riemers Hand „ohne Bezug" J 1 11—20 offenbarte— ber] fmtte fid) 
berror auf einmal offenbart unb . . [. . ein oder zwei unleserliche 
Worte] bor 3lugen al§ jene bie Slugen auffdjtug fal) fie ben 
greunb um ben <£ml§ mit aller Söonue neu mieberauflebenber 
3ärtlid)fter Aneignung Port dfylo . . fdjien 3tlbertine§ (Segentoart 



Seite 207, 16 - 211, 2. 173 

fd)ien faum bemerft. ty. hatte ftc^j erholt. Sttin *II l * 21. 22 man— 

fctjen von mir unbekannter Hand eingefügt I 1 23. 24 23er= 
rattjenc mit Sücrrätfjern y 1 i 1 24 eng] nah, /' 



6ilfte§ (Sapttet. 

209, 5. 6 ju beurtheilen, um] fennen 3U lernen unb I 1 8 unb 
9iuf)e y 1 I 1 *iu. 11 mit — geworben Riemer aus in l'anbfdjaft 
unb Gkgenb fid) gcnugfam eingefuubcn fjatte H l 12 fdjneli] 
so I 1 , fehlt H l —C; der Ausfall von fdjneli erklärt sich aus 
graphischen Verhältnissen von I 1 . 9 — 13 Sßilbelm — 33e= 
rautjner] SÖilijelm liefe fid) bie allgemeinen platte uo^eicbneu, unb 
ba man oon ßanbfdjaft unb ©egenb fid) gcnugfam unterridjtet 
hatte, aud) bie Hoffnung besprochen mar in einem auigeberjuteu 
©ebiete fdjneli eine grofee "Jhtjalji Ä'ujotjuer (f aus biefer liefe 
fid) bie allgemeinen ^lane im grufecu üo^eidjuen unb ba mau 
Don Crt unb Stelle fid) geuugfam uuterrid)tet hatte, and) bie 
Hoffnung hefprodjcu mar in einem bebeutenbeu %aum fd)ncll eine 
grofee 2ln3afjl s U(enid)cu I v * 13 eutmidelt] fid) eutmidetn I 1 , mit 
Blei aus letzterem H 1 fo] unb biefe Derbunbenen ^efitmngcu 
nad; Qafy bcr (finmofjner unb ihrer lüdjtigfeit 311 einer eigenen 
5ProDin3 mit eignen fechten unb öeredjtfamen 31t erheben fid) ge= 
traute; fo I 1 15 2Jienfd)en] bie DJteitfdjeu P; und diese Lesart 
fiel wohl nur aus Versehen. 17 grtebrid) un d rao ^ Z. 18 
fehlen P binreidjenbe] glüdliche I 1 19 grag'J grage P 21 mau= 
nichfaltigem Sc&roanfcn] mannigfaltiger Dichtung P 210, 1 ge= 
fähig] fid) P, mit Blei aus fid) gefällig 1P 3. 4 un^ Derpftichteteit] 
uni entfdjlöjfen g 1 für glaubten nötbig 31t haben P 5. e golgenbe-3 
— ol3] [Absatz.] goigenbei alfo mar l 1 7 £afe| so PH\ kein 
Absatz HC 12 ein füfeeö ©efühl] roeldjes ein füfeeö ©efühl ift P, 
mit Blei aus letzterem H l 13 aud)] fehlt P, Riemer H 1 
•18 bagegen Riemer H 1 23 feineu Riemer aus feine H l 
24 ihm Riemer aus ihnen i/ 1 15—26 2ln — oertäugnet? fehlt I 1 * 
28 wenigen] toenig I 1 , Riemer aus letzterem H 1 211,2 Nach 
9£othroenbigen. ist unb roeil fidj benn 3ule£t bat 9cothtoenbige an 
bas Unbermeiblidje anfdjliefet fo gemährt man einen innern 3 U '- 
fammenhang aufroärtö roelcher roeil er praftifch ift nidjt anber* 
ate üortheilhaft fetjn fann. mit Blei gestrichen P %m — 



174 Lesarten zu Band 25. 

jebcr] gin jeber mufj ficb I 1 , mit Blei aus 3hm mag fidj ein 
jebc-c -ff 1 5 Nach eingeprägt, ist bom erften Content an mit Blei 
gestrichen l 1 12 befd)äftigt] so I 1 befdjäbtgt H 1 — C 13 Bei — 
9cad)t] fehlt P, Riemer H 1 15 alfo ö 1 J 1 *22 bajj — an= 
fangen, Riemer für unfrer Anfänge H i 26. 27 felbft — ftefjen] 
fclbft, $ned)te unb 9Jcägbc, Siener unb Wienerinnen ftetten Riemer 
aus felbft, ßnecbt unb 2)lagb, Wiener unb Wienerinnen ftetten ff 1 
felbft Änecbte unb SOiägbe, Wiener unb Wienerinnen ftetten HC; 
die Correctur Riemers in H 1 ist vollkommen sinnlos und 
wurde wohl nur durch das Fehlen des Kommas nach Wte= 
ncrinnen veranlasst. 22—27 3n — muf}.] Dieser Abschnitt 
findet sich in I 1 nur durch die r? 1 Worte ßräiebung. S^unbc 
aR angedeutet.* * 212, 1. 2 nadj — gleichförmigen Riemer 
für im Stttgemeinen burd) H 1 1 — 7 ©eroiffe — bitben.] 3 U 
uufrer erft anfangenben ©taatSeinttdjtung toafjt ber roecrjfet= 
fettige Unterriebt; ©djönfdjrciben muffen atte unfre Seute, Sefen 
aber bürfen fie nur laut [bürfen — laut g 1 aus nur laut tefen 
bie meiften], ^Rechnen fo biet nur Einlage baben aber immer mit 
(Griffel unb Wafel; iia% $obfred)nen roirb nid)t geforbert; roer 
ben 2ßeg baju finbet bem ift e§ nidjt berraebrt. I 1 * *n 2Ranö= 
ber] so Riemer aus 9!Jianöbre§ -ff, letzteres H 1 3Jcanöber§ die 
Drucke. 8—12 eine§ — fein.] ein rocctjfelfeittger Unterricht gilt 
beb, ber Übung ansugreifeu unb fid) 3U berffjeibigen biefer roirb 
aud) bou Sugenb auf geübt. I 1 * 13 ict) fehlt I 1 14 baben 
nach ©lüden I 1 n QaZ lies ohne Absatz! 17—19 Wa§ — 
bätte. fehlt I 1 *2o. 21 Die Anführungshäkchen g s H l 213, 4 
alle ad)t g 3 für bor 9Gad)troaä)t H äBergroerf mit Tinte aus 
äSergroerfe H l 24 geftatten Riemer für laffen H 1 212, 20— 
214, 4 „Wa3 — entfielen.] Wie Unternehmer unb eigentlicben S3e= 
fiber finb borerft bie Sllteften unb regieren nadj borgemelbeten 
©runbfäben ©ebbten unb ©inrtdjtuugeu ba* ©anse, fie nehmen 
31t ©efelten auf bie älteren, 2ßerftl)ä'tigen , bie ben oberen ftox-- 
berungen ber Religion unb ber ©Uten am meiften genug tfjun 
unb roetebe niemals fcb,laf[en] b[ürfen] [unb — bürfen g 1 aR] 
Absatz, ©efetje tjaben mir nidjt aber too $ed)t 3U fbreäjen roäre, 
roirb ein ©eridjt bon groölfen juf ammengerufen, biefe lernt man 
babitrch nad) unb nacb feunen unb fo bilbet fiel) ein fRatt) otjne 
£ahl unb 3taug. Sufttj bab[en] rotr niebt ab[er] «ßoltaety. Wie 
*Poli3et) roecbfelt [?] \tbi ad)t ©hinten toie bie (Scxjictjten be§ 23erg= 



Seite 211,2 — 216,22. 17. r . 

bau§ 3Jiaj[imc] ift bied nodj [?] üciemanb fet) anbern unbequem 
2Bet e3 loirb bcr toirb beseitigt [Sfufttj — befeitigi (f aR ver- 
wischt.] I 1 * 214, 4 Nach entfielen, folgt in H 1 unter 
der Überschrift g l gum cilf t[cit ] (>"ab[itel]: 23eurtl)eilt tucr= 
beit im Gfanjen alle und) bcr SBefottnetrfjeit womit jte ba* cr= 
roäfjttc GJefdjäft betreiben. [Absatz.] gfür bie bor3Ügtid)fte $rau 
tuirb biejenige gehalten, meldte ihren ßinberu ben &ater, toenn 
er abgebt, ju erfetjen im ©taube ift [ben — ift Riemer aus 
wenn ber 33ater abgebt ihn 311 eiferen fid) thätig erweifjt]. 
[Absatz.) (Sine fokhe SBitttoe ift in hödjftcu Öhren mtb e3 mar 
[mar Riemer für ift] fdjou ber S&orfdjlag ob man fotdje uidjt 
für fähig erflären fülle in bie ;>hl ber @5eridjt3berfoneu [@5e= 
rirf)t*pcrfoncn John für ©efdjtoorncu] aufgenommen 31t werben. 
SHettetdjt tonnten andj bie Hausfrauen Welche gait3 erweislich bie eine 
Apälfte be» Haushaltes bollfommeu beratheu eines gleichen SftedjteS 
theilhaft Werben tmb raa§ bergt. mehr febn tonnte. 1 bon niedren] 
so (f aus mehrerer ©lieber H 1 bon mehrem HC 7. s Wenigem 
©liebern g 1 aus Weniger ll l 10 aber g l H l 15 3ufammen= 
berufene Qafy g aus 3itfammenbernfene§ @erid)t H l Nach 3ahl. 
steht in H 1 der folgende mit Rücksicht auf 212, 24 ge- 
strichene Abschnitt: (Sigeutlid; haben mir feine Suftifc, fonberu 
nur ^oÜ3et), unb biefe reicht 311m Slnfaug I;in, Wo atle* fdjuell 
unb cntfdjiebeu 311 bebanbclu ift. 16 febr] so H 1 gar HG 
25 Nach fhuc. steht in i/ 1 der folgende Abschnitt: Riebet) 
bächt idj wollten roirg beWenben laffeu beim ijin unb Wieber ift 
hierüber manche» 3U fprecheu, ift aud) unter urtS fdjou gefprocheu 
Worbcn unb Wirb ferner berhaubelt loerben. 215, 5 glafdjen mit 
Tinte aus bk glafdjeu H l 10 anbern] aubereu H l 15 Nach 
Wollte, steht in H gestrichen: [Absatz.] 2Bir enthalten un§ 
jebod) nicht fotgenbeö naätfubringen: und darunter g 1 „fol. 105 
fällt aus". Auf dem ausgeschiedenen Blatt der Druckhand- 
schrift mögen unter anderm die Abschnitte aus H, die 
vorher übergangen waren, Platz gefunden haben, vgl. zu 
214, 4. 25. 



3roöifte§ ßapitel. 

216, 10 rote John auf Riemer für aU H 12 ©tretfen John 
auf Riemer für 9Mume H 22 fetjt Riemer und dann John für 



17G Lesarten zu Band 25. 

legt H 217, 5 Sßtrb ber für 3eber H 9 unb John auf 
Riemer IT 14. is auä) jenem John auf Riemer aus jenem 
and) H 218, 6 fid)] id) HC; id) Druckfehler, schon von 
Düntzer berichtigt. 7 befonbcr» John auf Riemer H 24 unfer 
John auf Riemer aus unfern H 219, n ftärfften John auf 
Riemer für größten H u beftefyt nämltdj John auf Riemer aus 
.^rinbermfj aber befteht H 26 hiermit] .£)ier HC; «guer wohl nur 
durch das Anfangswort des voraufgehenden Abschnitts ver- 
anlasst und schon von Düntzer berichtigt. 220, 8 ßontrole 
John auf Blei für Slufficht H n. 12 nad) und enthrideln g für 
ton und ausbreiten H 221, 6 genaucften] genaufteu H 1 ftreng 
John auf Blei für tuobl H 9 bringt ber Zimmermann John 
aus tritt ber Zimmermann beran H 23 forgfältig John auf Blei 
für ftreng H 222, 9 ibre nach unb greift aar fräfttg H 
20. 21 feinen — bagegen John auf Blei aus tonnen ©d)aben 
bringen; H 223, 5. 6 id) bemerfe nur John aus nur bemerfc 
id) H 10 bie §anb John auf Blei H 14. 15 mit — SBorten] 
so g 3 1 mit bingugefügten guten Söotten HC; der Ausfall von 
nod) einigen erklärt sich aus den graphischen Verhältnissen 
von I ig ©ewerie] ©etoerfen 1H is ber g 3 für ihrer I 
Oberen] Obern I 19 ben Sämmtlicben g 3 für ifjnen 1 20 nad) 
einer bekannten g 3 aus auf eine befannte I 21 jutraulidjeü? g 3 
aus b/w§Iid)e3, 3utraulid)e§ I 23 Südjt'gen] Süchtigen H 
29 bem beidemal für S)tt H 



©reije^nteS ßapitel. 

225, 1 ^Dreizehntes erst gestrichen und dafür g l 3tt>ölfte§, 
dann wiederhergestellt ü 7 fie fehlt flC; Düntzer sucht 
das Versehen, das offenbar hier vorliegt, zu berichtigen, 
indem er für fie berbargen nidjt, bafe beibe schreibt SSeibe ber= 
bargen nicht, bajj fie 8 in ber John auf Riemer für bon einer H 
13 fid) — bjerhürft g 3 aus griebrtd) fogleid) ftd) brübertoirft H 
15 bor un§ nieber g 3 aus bieder un§ H is toenn g 3 H 226, 1 
unb] so H aU die Drucke. 19 Nach (Stnbübungörraft] im 
(5ei[te H 227, 2 bir g für ifjr H 12—14 Senarbo'» — 19ten] 
gretytag ben 19. H l auf übergeklebtem Zettel; unter dem 
Zettel dasselbe, nur fehlt Senarbo'v H 15 freute] aud) beute H\ 



Seite 216, 22 - 230, -f. 177 

aus letzterem H 18 ©efdjirrfaffer] Sdjirrmeifter 7/'. g auf 
Eckermann aus letzterem II 21 jufdjiebenb] juftecfenb //', 
9 aus Letzterem 7i 22 jetgte] beroics II\ Eckermann für 
Letzteres // 33 Vor Sicßmal g* Absatzzeichen H 1 n'ül)e,uirüd= 
gelegt] uidjt loeit H\ Eckermann für letzteres // 24 cv- 
blirtten toit g 1 aus gelangten fie erblicften fte //' 35 JEtjate] 
Il)al H\ mit Blei aus letzterem H 26—228, 1 äBcHen — 
mieberfpiegelte g l aus ben SBellen eine-? Karen See! teidjt befpült 
toat H 1 228, 2 forgfältig gepflegter Meyer H l 3 ©artenmefcn] 
ao V/ 1 öartenroerf HC 4 und ebenso 10 Saruträger] (j5arit= 
Boten (©arnbotyenj H 1 — C, vgl. S. 146 zu 120, 26. * 6 Gigeneä] 
eignet II 1 5.6 füllte — un§ mit der eben bemerkten Ab- 
weichung g l aus mar. i'enarbo jttctjt toenig betroffen alä fie 
itjm H 1 * 6 üerfidjcrtc nach frühere II 1 7 mir und 
fämen g 1 aus er und fomme H 1 i läge] lag II 1 , mit Blei 
aus letzterem H 9 junt g 1 aus hinab äitm H 1 12 ücr= 
fiefjt] so g 1 für mac&t fid; 7Z 1 und so HC'C 2 uerftetjt Druck- 
fehler, ih mid) (y 1 für Senarbo'n 7Z 1 20 3ö)nung //' au- %\\\v 
bitng I/ 1 31 (h'feljute] ©cfudjte II 1 . g für letzteres // 3a tonnte 
— fein] fehlt H\ g auf Eckermann [V] H 23 wenn fie] lote fie H\ 
g auf Eckermann [?] für lote -H" 2s fie — £)errtn g 1 aus itjie 
Arbeit nad), if 1 229, 1 marftcte mit Blei aus inarftete fie H l 
3 ba* ©efdjäft g 1 H 1 4 ©rctcben unb SieSdjen] Sotdjen niib 
Sitfjdjen 7/', aus letzterem Meyer all und dann g auf Ecker- 
mann H e Wie )k g l II 1 öefcfiirrfaffer»] ©djirrnteifierB M 1 , g 
auf Eckermann für letzteres H 1 jufanuuenitafen <j x aus \\v- 
fammentreffe H l B micb f/' für ihn TZ 1 9 ÜJefttchten — .)>au-:- 
fvan g x aus -öansfrau unb ber ©efudjten H x 10 bicfe g 1 für 
fie 77 1 11. 12 Würbigftc, liebenSWürbigfte] Würbigfte unb lieben-;: 
Würbigftc II 1 , mit Blei aus letzterem H 13 uon bem ÖeWcrbe 
g 1 II 1 21 and) Meyer H befthalb g auf Blei 7/ 1 22 Weil g 
für bafj H 1 23 HjteS 2lmU mit Blei aus itjr Zl)al //> 26 uehjne 
g aus nehmen II 1 28 Vor Sie Absatzzeichen # J/ 1 nun // //' 
230, 1 tüftigen] fehlt H\ g auf Blei J7 2 bie SSoumtooHe /; 
für fie 1P ju fctjrj fehlt ü\ g auf Meyer JET 3 am ©etoic&t 
uerlierej so g auf Blei aus leidjter H, letzteres W an ÜJcWidjt 
oerliere die Drucke 4 Nach Werbe, steht mit Blei gestrichen: 
Um fobann [fobanu g für nun] bie Slnnäfjernng an ben cigent-- 
licfjen föebraurb fefjen 311 laffcn, jeigte fie mir [mir g für il)iu], in 
©oetfjcS SäJerfc. 25. 93b. 2. 3lbtl). 12 



178 Lesarten zu Band 25. 

einigen Stimmern, bie crfte Arbeit bo» 3tn§Iefen bet gelben 
glotfen ober ber 9Ianfin Solle; fo und aR von Meyers Hand 
folgende Bemerkung: NB e§ mödjte gut fehn wenn 3-r. ©ufaune 
fid) blofj beflagte bafj jetst oft gelbe glorf'en borfämen bie au& 
gelefen roerbeu müfjten. S)ief« gelben glorfen fommeu in ber 2I)at 
nid)t fjäuftg nnb nur aU ein gelber bor. 4 id) beidemal g l 
für er H 1 6 nnb id) ncifjrn] id) nefymc g 1 für er nimmt H l , g aus 
ersterem H i tourbe mit Blei aus mürben H 1 *io nun 
batb] fehlt H\ Meyer H 8—12 erraffen — -Ipaublung g 1 
mit der eben bemerkten Abweichung aus ifire S3ermutt)uug er= 
rattjeit, bctfj id) 00m .Ipanbtüerf fei). 3)a bie 33aummolle an-- 
gef'ommcn fei), meinte fie e» fet) ein ßomini§ ober i£f)eilttel)mer ber 
Üriefter £)aubluug 31t ertoarten H 1 * 12 2lnfid)t g* für Unter: 
fnri)ung H 1 ie fud)tc mit Blei aus fudjt obwohl id) folgt. H l 
2o mid) biintt g 1 für mir fdjeint H 1 *27. 2s ganj burd> 
brungen g auf Blei aus burd) unb burdjgebrungen H 231, 2 
eilig </ auf Blei für bringenb H 230, 26 — 231, 2 mid) — 
abrief] mid) ein frembes G5cfid)t mit fo ganj betannten unb er; 
feitneuben klugen an, bafj id) mid) faum ,51t f äffen roufjtc, meine 
Ante, mein Serftnub tnottteu mir berfageu, al§ mau fie glüd'tid)er 
Söetfe wegrief g x aus fie mid) mit fo genta betannten unb er= 
teituenbeu klugen an, baf; id) mid) faum 31t f äffen toufjte, id) 
tonnte mid) faum auf ben Anten fjatten, al§ mau fie abrief// 1 
ersteres doch mit den Abweichungen betannten, statt be= 
fannten unb und fie nach Üöeife statt vor glüdüd)cr *R l a* 
231,3 ert)oleu,| crtjoleu unb H l lang] lange// 1 aus laug JEP 
4 an mid)] jutütf H 1 6 bebrotje] bebrofite J/ 1 7 ©retdjeu] 
Sd)toefter ©ordjen i/\ g auf Eckermann für üDordjcu U ?. 8 ein 
— Uor3U3eigeu] fain bie fünftlidje äöeberel) mir 31t 3eigeu H 1 
s— 13 fie — folgeubermafjeu: fehlt H 1 * 18 befjgleidjen mit blauen] 
fehlt H\ g H 19 unb 33Inmen] fehlt H l , g H 22 mehrere] 
metjre -H 1 14 — 22 „S)er — fiken." auf nachträglich eingeleg- 
tem Blatt, das zunächst mit einer Disposition beginnt: 
1. Weberei) Don fogenant getretenen Öktoebe. 2. (Öe3ogene Sßeberei). 
■ ). Sdjeereu Don getretteuer unb uou ge3ogener heberet). H 1 * 
23 Sie§d)en] @uid)en JB. 1 , g auf Eckermann für letzteres H 23. 24 
Ste§d)en — gefd)äftig] ©u§d)eu unter ben Sdjecreuben ftefct auf, 
gefeilt fid) [31t uns»] l)ört uid)t auf g 1 aus eis bauerte nid)t lauge, 
fo tarn Snfjdjeit herbei) l)brte uidjt auf 1P 25 um fehlt //*, 



Seite 230,4 — 234. i , 179 

g auf Eckermann II 86.27 ©retdjen bcficu ungeachtet] £ordjen 
bemot)iigead)tct 1I\ g theils auf Eckermann fcheils auf Riemer 
aus letzterem II 27 yiesdjen] ©uferen H\ g auf Eckermann 
für letzteres H 232, 5—7 (fic — öcrgfeidjt) g und g l aus 
[te berbtent eä überhaupt fcefonberi aber alsbann 3u beifjcu koettn 
man fie mit bcn Übrigen berglidj H l y Ijolje] so J2 1 , fehlt HC 

12 lieblid) // für loblid) //' ia mir nidjt ihr] ihr nid)t 7/\ 
g auf Riemer für letzteres ff 15 cor SBorten auf Blei aus für 
SEBorte //' 16 nur aHjubalb # auf Blei aus jubalb II 1 is auf» 
geleimte] so Meyer für ftrarf [ftratf g für toofil] getoadjfene unb 
JTudjtbriugenbe V/ 1 (had aufgeleimte //<"; der Bleistrich, der 
das ädZ stehende Wort ftratf tilgen sollte, ward bei der 
Abschrift übersehen. 19.20 ®o — toibertoärtigen g auf«/ 1 
aus niii> faßte babcl) : fö pflegen mir bie für unfer ©efdjäfte im* 
ntifeen 7/ 1 23 ift ein eigen g für madjt un8 i/ 1 28—233, 1 
äßit — unfre g l für ©er ftabrifant bringt julefct fid) unb feine W 
2 fangen /y 1 aus langt i/ 1 4 früheften] frühfien IL X IL 5 an] 
nu, (SBohlhabenbe madjen fid) biefc Seifen baburäj bequemer 
inbein fie einen grojjen ßaften mit einem SBett (jabeu befjen 2 edel 
nad) belieben Don innen auf unb jugemadjt werben fami. , x \n 
biefem .Haften nun Jdjläftä ftd)§ bequem nnb man ift Hör SDßinb 
nnb Olegen boutommen gefdjüfct.) Die Klammer nebst [nhalt 
mit Blei gestrichen //' 7—;t and) — gahlungSftart] fiel) ben 
iöcbarf Don roher SBaumtoolle attenfattä [allenfalls g 1 ] an 3ab= 
limg etc. H 1 , g aus letzterem II 9 Nach 3afclung etc. folgt 
in II 1 , von Goethe mit Blei gestrichen, roer uidjt abfeiu'it 
|hier — abfejjen bleibt aus Versehen ungetilgt und geht so 
in H über, wo es dann gestrichen wird.] fann über tragt 
and) toobl ben SJerfauf an anbere bie beffer ©lud ober SBefant» 
fdjaft ()aben, ja e§ giebt fogenannte Iräger bie gegen geioiife 
Sßrm ente ben f leinen gabrifannten ben SBerfauf irjrer SBaare be= 
Jörgen. aR dieses gestrichenen Theils steht g 1 NB ®axn> 
böte. 12 bie aWarltleute auS] so in Meyers Aufsatz bie DJiavtt - 
leute in //' aus biefe 3Äarftfeute II 1 bie 3Harftteute in EC 

13 bafelbft] so IV, fehlt HC 15. ie grtoartuugcii nnb] so //' in- 
toartitngen, HC 22 toarten] fehlt H\ g auf Eckermann 7/ 23.24 
3Hobefad)en] ^nüfadjeit ff 1 , g auf Eckermann aus letzterem // 
234, 3 anoorjutommeit] so in Meyers Aufsatz borjutommen H'—C 
13 Eftum Meyer H 1 15 nad)] so in Meyers Aufsatz um H l —C 

12* 



180 Lesarten zu Band 25. 

22—24 2Bir — alte g 1 -ff 1 u bon gleichem ^ntereffe] fehlt II 1 , 
g auf^ 1 H 27 offenen] offnen .ff 1 235, u aU — getragen g l aus 
in göttlicher Siebe roünfd)en»toerther H l 12 mir] ifir -ff 1 , g für 
letzteres H 19 treulidj] so II 1 !! trautidj die Drucke. 22 Vor 
$n Absatzzeiclien ff 1 23 über loeldje»] loa» ff 1 , g nach Göttling 
für letzteres II 236, 2 fie — ntdjt g 1 .ff 1 g. 7 toar er bemüht 
//' für fndjt er e^ff 1 10 mir rcaren g 1 für e» mar .ff 1 14 öeffen] 
beren H\ aus letzterem ff 15 nur barin j 1 ff 17 fonft — 
böllig g 1 aus nur fonft bon einanber ff 1 is fcharf] ftarr -ff 1 , g 
auf #' für letzteres ff 19 aufblidte #' aus umblidte ff 24 ttntn,] 
tbun itnb -ff 1 — C; unb wurde schon von Göttling in ff be- 
anstandet. 25. 2G nicht gan3 natürlich /7 1 für etlua» gefünftelt -ff 1 
28 ob für toenn ff 1 237, 2 3artern g 1 für feineren -ff 1 2. 3 biel= 
befuchten — ©djtoefterberfammtungen] 33rüber unb ©cbroefterberfamm- 
lungen [Meyer aus äkrfammtungett], 3U benen bon alten ©eiten her 
grofjer 3ulauf ift, ff 1 , g aus letzterem ff 6 fefir g 1 für gar H 1 
14 baran] bratt -ff 1 19 aunäfiernbcr] annährenber H l 19. 20 unäbn= 
tidjcm gciftigcn] so g aus unärmlichen geiftigen H 3 * und so .ff xwv- 
fifjnlidjen geiftigem 1 aus unähnlichen geiftigen H 1 unärjnliäjem 
geiftigem die Drucke; vgl. S. 19 zu 60, 27. 22 SBatjren] so mit 
Blei aus erfenubaren SBafjren H a ©rfennharen SBahren -ff 1 er= 
fennbaren SÜahren HC; der schwache Tilgungsstrich von 
ertennbaren in .ff a ward bei der Abschrift übersehen. 2:? 31t 
möglicher] möglicher g 1 aus bermöglidjen .ff 1 , g auf Riemer aus 
letzterem ff a *25. 26 bebenfe — mich. g l aus 3urüdbenf'e loa» fie 
berantafct fjaben mag mich, 31t einer foldjen (Srsähjung ff 1 27 35e= 
fchreibung] (Sr3ät)tung -ff 1 , g auf Riemer für letzteres jff a 
28—238, 1 äkrimmbern — nidtjt; g l für möge fie bie§ uidjt in SSe= 
mnnbernug f ehen ff 1 238, 2 erhabener] erhobener ff 1 , Riemer aus 
letzterem H & s herrliche] so -ff 1 , fehlt ff a — C 13. u bebeuten= 
ben — §immel§ g 1 aus bebeutenbe (Srfdjeinung be§ §immel§ unb 
ber 6rbe unb her; ber im äBaffet fich fpieglcnben -ff 1 is. 19 oer= 
fentten — brofjten] berfenfen ff 1 , g aus letzterem H 3 - 237, 25 
— 238, 19 Srnbcm — brot)ten nachträglich eingeschoben ff 1 * 
* 239, 2 unferer] unfrer H 238, 20 — 239, 1 6 3n— fyerbo^urufen.] 
fehlt ff 1 , durch die Worte g 1 2öilhelm§ SInfunft llnter[hal= 
tungen] angedeutet .ff a @in Oteifenber fehrt ein, loahrfdjeintid) 
unter geborgten -Kamen, wir bringen nidjt toeiter in um, ba er 
uns fog(eid) burd) fein Sßefen Sertraucu einfloßt unb er fidj im 



Seite 234,22 239,23. 181 

®onaett fiörirft ftttlidj Benimmt, oud) anftanbig in bcit fße^amm- 
[ungen. 33on meinem greunbe in ben ©e&itgeu unu)exgeftif}tt 
jetflt er fid) aß einen entfielt uitb einftdjtig[en]. Sludj idj gefette 
utirl) ju ifjrcit fitttidjeu 0efrt[ä«%en] too oHe§ aut Spraye tommt 
roo§ einem 2Jtenfdjen bebeutenb [djeinen Eann. 2)a bemerft et- in 
unfetet ©enftoeife in SEbjtdjt [auf] aus Hücfftdjt ber bic götfc 
litten Singe ettoaS fdjtoanlenbe§. SDie reltgiofett SXuSbtüde waren 
uu-> tribial gemorben, ber ßern bett fie entgolten füllten mar un3 
entfallen. 3)a liefe un§ bie ©efatjr unfereS 3nftnnbcd bewerfen 
uitb bebenfen toie gef[at)rlicb] bie (Sntfetnung fei) Hont Überlieferten, 
an toel^eS fiel) bon 3ugenb auf fo biel angefdjloffen, befonberS 
bei) ber Unbottftanbigfeit bc-3 Eigenen. iJrctjltd) eine Jag uitb 
ftüublid) burdjgefitfjrte ftrömmigfett roirb julekt nur 3eitbertreib 
uitb eine Slrt Don ^oliaeö, fie BJttft nicht mel)r auf ben iuuerit 
tiefen Sinn; ba§ einzige Mittel bagegen fei) aui eigener Stuft 
fittlid) gleirijgelteube, gleich rotrifamc, gleich berubigenbe Wefiiu 
nungen herborntrnfen <j l ohne Interpunction aus der folgenden 
Bchematiachen Skizze: 6in föeifenber fommt an | Sahrfdjciulid) 
unter geborgten Warnen | SBir bringen nidjt in ifin | ©r benimmt 
fid) im ©anjen bödjft fittlid) | 9Iud) anftäubig in ben SBerfamnu 
langen | SBou meinem grennbe in ben ©ebirgen umbergeführt | 
3cigt er fid) aß einen einfid)tig Ibeilnebmeuben | Sfodj id) trete 
ju i breit ftttüeJjen Unterhaltungen r L id) — Unterhaltungen g aus 
midj laffen fie an erufteu Unterhaltungen Xhcit nehmen] | @r 
inerft in uuferer ©enfweife ettoa» fdjroanfcnbeä , bie religiofcu 
SluSbriufe Waren uni tribial gemorben. | 2er ßern ben fie ent= 
Ratten füllten mar uns entfallen. | Gr lief? unS bie ©efabr unfereS 
3uftanbe§ bemerfeu | £ie Entfernung bom Überlieferten, an 
welche? fid) bon Sugenb auf fo biel angefchtoffen, fei) gefahdich, 
befonberö bei) ber Unbollftäubigfeit be§ eigenen | ^rel/lid) eine 
lag ntib ftünbtid) burchgeführte gfrömmigfeit | Sßirb julefct nur 
geitoertreib unb eine 2trt bon ^olijeb, | Sie toirft nicht mehr 
auf ben initcm tiefen Sinn | 2>a§ einzige Mittel bagegen | $tx* 
borutrufen finb auS eigener SSruft fittlid) gleidjgeltenbe, gleid) toirfc 
fame, gleid) beruhigenbe (Seftnnungen I* *239, 20 e§— 2Bunfd)| 
er fdjieu 31t Wünfdjen *I 22 mit anhören] geuge W m * J 17—23 
hatten — ergriff] festen unfere Söerbinbung ftillfdjWeigenb borauä 
unb Gr fanb feine -funberniffe al§ er auf unfere Skrtobuug braug. 
Sie marb fet)ertid) bolljogen unb ber SBorftehcr [ber SJorftefjer <f 



182 Lesarten zu Band 25. 

für man H 1 ] ergriff bic (Gelegenheit WH** 23 nn§ nach 
iuicb an H 1 *239, 2.1—28 befbracfjeu — wieber] festen befbracben 
nodjmalS biefe Stngetegenljeit unb er lies un§ fdjeibenb [?] ein 
Statt bo§ idj oft •! 240, t— 3 @r — neu] £er Üieifenbe fdjcibet 
nnb ei Weidjeu mit irnn gteidjjam alte gute [gute auch H] ÖJctftcr. 
SBemetfmtg 1 4 irgeub vor ein e§ 1 5 madjt unb] mad)t, I 
fid) geigt] gemacht wirb I 6 rjinciubrängt] tjereiubräugt I 
239,25—240,6 SSBir — fvineinbrängt.] fehlt H 1 , findet sich in iT a 
mir durch die Worte g 1 2B[tIr)elm§] 2lbfd)ieb angedeutet.* 
240,7 Hub — mid)] Soffen ©ie mid) nun HH* *8. 9 roaxb meines 
33ertobten] war fein H*H&, g nach Göttling aus letzterem H 
s — 10 burd) — btötdid) g 1 mit der eben bemerkten Abweichung 
aus fein foftbarcü ßeben, feine berrlidje (Seftatt roar H 1 * 13 aber 
r/ 1 H 1 15 eigentlichen] so H 1 If a eigenttidjften HC 16. i< au= 
gegriffen] so H l H& ergriffen HC 23. 24 in — ©etbftänbigteit] 
so g l aus jener ©etbftänbigteit in ber größten 9tottj unb 9lb= 
gcfonbertrjeit ü a , letzteres if 1 jener ©etbftänbigteit in ber 
größten 9cotfj unb 3lbfoubcrung HC; jener ©etbftänbigteit ver- 
blieb in H vor in weil die Umstellung dieser Worte in H 3 - un- 
deutlich bezeichnet war. 2(5 — 28 geübt — batte] geübt batte H\ 
mit späterer Schrift aus letzterem H a 241,7 rounberbare§] 
üntuberbar H 1 , g aus letzterem H & 7 gu g für mit H 1 10 — 
12 errjatten — böttig g 1 aus erbalten. 3d) b aitc uid)t bermieben an 
ba§jcnige gang uabe gu rubren roa§ noeb niebt gang if 1 15. 16 in'§ 

— ©ie g 1 aus roäre au§gefbrodjen roorben. ©ie H 1 is fd)üttcltc] 
fdjütteltc bor mid) bin H\ mit Blei aus letzterem H a 20 treten 
g 1 m 24 berfud)te] so H*H» fuebte ITC 242, 3 beijuftetyn] 
beiäufte^n H l H* 5 Vor SDie Absatzzeichen ü l 9ttdjte] 
©djtoefter H\ Eckermann für letzteres H& s halb g 1 für 
morgen H 1 * 19 bantbareu] so stand ursprünglich in H, wo 
erst Göttling die dann in die Drucke übergegangene Form 
bantbare§ einführte. 10—24 3cb — Werben, fehlt H 1 ; in H* 
wurde der Abschnitt zunächst durch die Worte g* Uber= 
gang gur 5paufe angedeutet und dann schrieb Goethe mit Blei 
aR Stichworte, von denen nur die ersten erhalten sind 

— Sßaufe ftetjeu ©ret[d)cn] 3urüd ^abier — , der Rest ging bis 
auf wenige Buchstaben durch Beschneiden des Blatts ver- 
loren.* 25 giiefjmat — ütjerbaubt] ©et ^terjtag Slbenb War 
bieSmal H l H* 26 modjte] tonnte H l H* 243, 2 mit - tommcu 



Seite 289,23 — 244,18. 183 

Meyer für ein eigen Srfjiff nehmen //' 3 aurf)] uiib ITIf 1 - 

SBefteHte] Ausgerichtete //'. g für letzteres H t Lies 3Jung 

uiib Sit 4.5 toie gcmoljulid) fehlt 77'77* 6 8te8dje!l | Suf;- 

eben //'. g auf Eckermann [?] für letzteres H a 8 — 19 ,'ul) 

— [efen.] fehlt //', findet sich in 77» durch die Worte //' 
.'inrürfgclaffeueä iBtat angedeutet. Als Vorarbeit für // ist 
nur folgende ßleiskizze von Goethe geschrieben vorhanden, 
die vielfach unausgeschriebene Worte enthält: Gilt in3 
oimmer | $(at niefit angefefou | .f)eimlid)cr SBetbruf; [?] | 
bajj SQSilfjelm bic 23crbinbintcj befdjteuuigt habe | greunbc 
fiub Diplomaten ju unferm heften [?] | 2lnfiatt[?] 311 cr= 
luibern | Unb bitrdjf renken unfre reinftcit Wbfidjteu nub unfet 
glürflidjfte* Srfjirffal | Ungetedjtigfeit unb Söricfe *ao finbet g 
für fiefii I 22. 28 behwftt, — SBcil] so aber ohne Interpunction 
nach behnifjt g aus beroufjt St fiet)t fid) immerfort in feiner 
Stellung. Seil I behnifjt; immerfort finbet er fid) bebingt, bc= 
gränjt in feiner (Stellung, [Stellung 77] roeil HC; es musste 
hier auf 7 zurückgegangen werden , weil der spätere Text 
ganz sinnlos erscheint. 27.244.1 unb auf — Seife] rootjer I" 
244, 3—6 ift — ^olge] ift im gemeinen Söcltleben genötigt jebeu 
Wugcublitf. nur [nur g 1 ] flug 31t feljn unb gelangt beäfjalb bod) 
31t feiner ilfartjeit im allgemeinen, fetten roei§ er fid) er [g 1 ans 
roeil er nicht immer fidjer roei§ dies g aus roeil man immer 
uod) niefit fid)er roeis] roobju er fid) .yiforberft g und g* aus 
Sogar ber SBefomtcnfte genötigt jcbcu augenblicf flug 311 fepu 
gelaugt 31t feiner ßtartjeit, roeil mau immer nod) nidjt ficfjer 
rocis rootjin mau ftdj 3iterft 7 6 311 fehlt I—C 7 er — (jabc 
g und g i aus mau eigentlidj 311 tljuu bat / 8— 10 unb — 
^eficnSgaug] touubcrfamen fragen burd) eure uuauftjaltfam tätige 
3uftänbe 7 11. 12 unb prüft babei] prüft I 15 audj] so I 
eud) HC; euch beruht auf Schreibfehler, der unter Ein- 
fluss von eud) Zu entstand. 16 — i* hinjugeben — haben] 
hingeben unb auf jebe§ Grcignifj aufmerfeu, unb ein f)ül)ereä 
ßeitenbe§ barin erfenneu folten g 1 aus unb c§ gefdjefje roo* ba 
roolle mit Zutrauen erwarten muffen I 243, 20 — 244, i* $ebcr 

— haben, fehlt 77 1 77»; in IT findet sich folgender Text: 
3febet ÜRenfdf) fiebt fid) bon ben früfiften Momenten feine* 
ßebenä, erft unbemufct, bann fialb unb cublid) gait3 bcnjufjt, er 
ficfyt fid) immerfort [oon — immerfort y l aus 00m erften Dtomeutc 



184 Lesarten zu Band 25. 

feine§ l'cbcus uubehmjjt, XjatI) unb ganj beroufet,] bebiugt in 
feinet Stellung. 2Beit aber niemanb Qtwä nnb 3**1 feitteS Da« 
feim§ Eeittti, bieltnefjt ha* ©eljeimnif} beffelbeu oou T)öc£)ftcr £mnb 
verborgen mirb, fo taflet er nur, greift 511, täfjt fahren, ftcbt 
fülle, beroegt fiel), jaubert unb übereilt fid), roofjer beim alle 
3irrfr)ümer entfielen bie un§ oerroirren. ©enötbigt um jeben 
SlugenHtcE ftug 3U feljn gelangen mir 3U feiner Ätarfjeit [bie — 
,sUnrf)eit g 1 aus unb man um jeben Slugenblid fing 31t feint 
31t feiner $tart)eit gelangt] unb man immer nierjt roci» toobin 
man fid) 3unäd)ft 31t roenben mag man 3U ttjun fjat. [Absatz.] 
WliifflicfjcriDeife finb alle biefe rounberfameu fragen buret) eure 
tb/itigen [fbätig g l ] gnftänbe bcantmortet , fatjrt fort in un* 
mittelbarer Seadjtung ber 5ßfltdjt be» Jage» unb in ber £f)äüg= 
feit prüft bie Üieintjeit eure? ■^er^ens' unb bie ©idjertjeit eure» 
(Seift* unb wenn tfjr in freier ©tunbe [in ber — ©tunbe g l für 
roenn itjr] aufatbmet unb roenn trjr eud) 3U ergeben Kaum finbet, 
fo finbet itjr audj eine ridjüge Stellung gegen ha* (Mjabcuc.* 
244, 20—22 auf — mirb, g und g x aus 31t beueu mir eine fütjlenbe 
©eelc gar rouuberüd) folgen fönne H 1 23 füb/tte mid) g 1 für 
mar H l u febt] so H\ fehlt H^—C; der Ausfall erklärt 
sich aus dem graphischen Zustande von H 1 245, 1 fie] 
fehlt H l H&, mit Blei H *4 ©ottesbienfte] ©otteebienft WH* 
2 — 6 fiabe — fagte g und g l mit der eben genannten Ab- 
weichung aus eröffnete mit beuttieben äßorten ba§ er nod) 
im 33ette bleiben unb fie ntdjt etjer 3U feben roünfdje oI§ bi§ 
er fid) reebt geftärft fül)te, mo3u er alle Hoffnung t)abe. ©ie 
eröffnete H* 8 fam herunter] fehlt H 1 , g 1 H a unb] unb 
fie H 1 *io — 13 nur — SöiEen] um fie 3U boren, unb fjatte 
nur %ä)t mie fie öon ber ©adje burdjbrungen, fie baoon als 
einer unerläfjticben ^flidjt ange3ogen unb *I 10 — 13 3<b 
— fdjien fehlt HH** 13.11 ©ie fubr fort: fehlt WH*; 
in letzterer Niederschrift steht dafür g 1 fagte [fie] nach 
gemöbnlid) 14 @§ unter der gestrichenen Überschrift ©onn- 
abenb ben 20 ©eptbr. W * ie bem SBerlaggfjron] l'iarfte b. i. 
3um $abrifanten H 1 , g auf Riemer für letzteres W 14 — 17 
ift — roerbe, g und g 1 aus mirb getoöbnlicb, eingerichtet öafj bai 
©eroebe gegen ba* 6nbe ber 2Bod)e fertig ift unb am ©ounabenb 
nachmittag mirb e§ 3U Wlaxtte b. i. 311m gabrifanten getragen H l * 
21 latyt] so W be3al)lt W— C; be3at)lt beruht auf Schreib- 



Seite 244,18 — 247,5. |- ■ 

Fehler, der unter Einwirkung des voraufgehenden befunbctl 
entstand. *aa er] bet Tyabriiauut //', auf Riemer für letz- 
teres // :i bemüht] bemühet II 1 n bot'S] ffirS //', g auf Riemer 
für letzteres 7/ a 2: — 26 uub — nwdjen] fehlt //', g auf Riemer 
// i 2t— 26 ©einerseits — madjen.] Diese Notiz fügte Goethe 
nachträglich an, wie aus einem beigelegten Blatt mit der 
Bezeichnung „ad u. u." hervorgeht, auf dem er schrieb SReis 
ntgung, jttfanrmenlegen. Wotij bis nun Steidjen. Letztens be- 
zieht sich auf eine in H x folgende Stelle, die bei der Abschrift 
cassirt wurde. Sie lautet: S3et)m ftffllfmanne ber im großen ban- 
bett roerben nun bic oaumrooüuen 2üd)cr, roclrfje er unter eiuanbcr 
ciugcfauft ()at tote fte ihm jugebrndjt roorben, erftlidj fortixt nach 
ihrer betriebenen (SJüte nad) betriebenem Hiufter uub ©töfje 
ber ©tütfc (beim tS giefct bon 16 rote aurfj Don 32 (Stten) [obann 
toerben fte auf bic SBIeidje gegeben. £)aS SBIcidjcn erforbert ctroa 
biet bis feäjS Sßodjcn 3«t, roenn ha* SMcidjeu gefrfjchen ift läfjt 
man beti 3eug ber ganjen ßfinge naäj uub fovgfättig ausgebreitet 
jtoifdjen 3roct) efjerueu SBaljen butdjlaufen, toobutdj er glatt uub 
frfjeiubar bidjter roirb, alSbann iftc- yim betfenben ober bielmefct 
311m (Gebrauch fertig.- 246, 1 und 3.4 Öefdjittfaffet] ©djitt* 
metfter II\ g auf Eckermann für letzteres II 4 arbeite mit Blei 
aus unb arbeite i? 1 14. 15 ©teile — ließen g l für ©tatt fie mid) 
anfnahmeniP 18 @djöne=<Stote] ®ute=©d)öne H x —C-, bic Sdjönes 
@ttte heisst sie im Folgenden (Z 25. 255,22. 258, 16. 275, tr. 
22. 276,6. 20); bie ©innige*®uie heisst 3u(icttc 261,:'. und ich 
hätte daher wühl auch 232, s <8ute=©djöne in ©d)ünc--65ute um- 
setzen sollen. 24 uub geführt .7 1 II 1 *28. 247, 1 bei fdiönfiem 
<f aus betont fdjöuften H y 247, 1 reid) abfoedjfelnbej mert- 
roürbige II\ g auf Blei für letzteres H 246, 28—247, 2 gingen 
— noch] Zum Ersatz dieser Stelle schrieb Meyer auf einem 
beigelegten Zettel („Zu Blatt w.w. u ), der unberücksichtigt 
blieb tarnen burdj mcrfroürbigc ©egenben, roohlbcroohut , Oou 
Statur §toat itirfjt eben fehr fruchtbar, bodj fear ber $(eif; überall 
pflegenb ,311 .fnilfe gefomuieu. Äleine 33eft|ungen niebltdj um- 
zäunt unb garteuhaft augebaut getoährteu gar liebüdje Slnfidjten, 
aber mau überzeugt ftdj luofit bafj loebcr ®ehöfte nod) 3felS ober- 
4. 5 fogar — uidjf] fogar [y 1 für nod) 11'} Rhtjtlidj genug in 
$slg arbeitenbc Familien H x — C; Goethe vergass offenbar nur 
tue Einfügung von nidjt, nachdem er nod) in W in fogar 



186 Lesarten zu Band 25. 

geändert hatte. 5. 6 mit tonnten g 1 aus irgeub eine 2(nfmerffnm= 
fett baue abgewinnen tonnen H 1 i trug g 1 für fjatte H 1 it. 12 
ein— llntfjctlucfjmen] eine teere, eine Sfjeilnebmen f)eud)etnbc Untfjci'U 
nofnne H 1 , Göttling g aus letzterem H u ber (Barnträger mid)] 
mid) ber ©amträger H l , g aus letzterem H 16 be§ befonberen 
3utereffe3] befonberem Snterejfe H\ g aus letzterem H 19 — 21 
ber — fottte g 1 aus biefer nud) fdjou eingerichtet fiatte unb mtr 
wartete &i§ id) meine ©cfjretbtafet berborhoten roürbe ü 1 21 er 
benn auef)] benn aud) er JE 1 , g aus letzterem H 22 fragte.] 
fragte: und aR g 1 „NB" H 1 : vermuthlich beabsichtigte Goethe 
die Aufzeichnung der Tafel mitzutheilen, wofür auch spricht, 
dass nach fragte in H der Rest der Seite, d. i. fast ihre 
Hälfte, leer bleibt. 24 fam — berbei g 1 aus mar betynabe ber= 
betjgefommen H l 248, 5 unb g 1 H 1 s erroeid)te] gefdjmotjene 
H 1 , g auf Riemer für letzteres H 10. 11 jebod) — führen g 1 aus 
er t)abe fid) jebod) ganj munter 3U 39ette führen laffen H l 
11 rooftte] motte H l fagte er] so g 1 H 1 fadjte HC; fadjtc 
beruht auf Lesefehler. 12 ben — genug] mid) fobatb er fid) 
gan3 gefaxt H l ben (Saft, fobatb er fid) ßraft genug g auf Blei 
aus letzterem H\ der Text von H ging mit dem aus Versehen 
stehen gebliebenen fid) in die Drucke über. u -Wad) — @>e= 
fbräd) # aus ®o§ (Befbräd) marb nach der gestrichenen Über- 
schrift 3" ©onntag ben 21. H 1 Ursprünglich sollte also 

248, 14 unmittelbar 247, 23 folgen : 247, 28—248, 13 ist also 
nachträglich in H 1 eingefügt, wie auch aus der Bezeichnung 
g 1 „Zu w.w." hervorgeht, die das Blatt mit dem eben an- 
gegebenen Stück trägt. 16 unb — 3urüd'biett g aus at§ bc= 
merf en baf; mid) ctroa§ gurüdbiett unb H 1 n. is roie — aud)] fo 
roie c§ ibr H 1 , Riemer aus letzterem H td) g aus td) tf)r H l 
2:? märe] fet) H l , g auf Blei für letzteres H 26 biefj g 1 für e§ H l 

249, 2—5 man — alle /7 1 für roa§ e§ aud) betragen fonnte. @§ ift 
aber eine «gmnbetaforge jebod) für bie H 1 s genommen, g 1 aus gc= 
uommen unb H l 12 §ütfe] §i(fe # l 12 — ig Hub — bor] Unb wer 
müd)te fid) bie ©djrecfniffc gern bergegentoärtigeu. teufen Sie 
baZ 2f)a( ba§ ©ic burdjroanbert , berglcicbcn fd)lingen biete fid) 
burd) unfer ©ebürg, beuten ©ie ba* bübfcfje frobe ßeben g 1 aus 
(Erinnern ©ic fid) be§ %t)aU baZ @ie burchroanbert, roie biete ber= 
gtcidjen fdjtingeu fid) burd)§ ©ebürg, baZ f)übfd)e frot)e Sebenfi 1 , g 1 
aus Unb roer mödjte fid) fotdje ©djredniffe gern bergegentoärtigeu! 



Seite 247, 5 — 252, 16. 187 

Xcnfcit Sie bafj fiele bergleidjeu fid) butch'ä Welürg [djlingen, 
iiod) gegentoätttg ift gfönen ba3 bübfrtje ftofje Beben // 16. w 
btefe Sage der fehlt //' 18 gefletn] aacb 3fönen Z ii //', 
Eckermann H 19 — 22 mie bo3 — jutüclfollen tucvbc <f aus 
ba» — ,utrürtfaüeub //' 20. 21 Soljtflunbette //' aus gfahte 
laug 7/ 1 28 bleibt g 1 aus bleibt mit II 1 250, 1 beftimmeu 
fotlett g 1 aus beftimmt finb //' 5 eigenen] eignen BP b ()ülf= 
lo-> /y 1 aus f)üflo§ II 1 9 aljnen] aljitben //', g aus letzterem // 
11 Sdjrittc. Unb bod) r/ 1 aus Sdjritte, uub J/ 1 13 al§ //' aus 
alä hrie Ji 1 15 oft g für mit mir 7/ 1 20 in fotdje] ju V/\ 
// auf Blei für letzteres 7/ 23 ©er)ülfe ^/ aus föebilfe i/ 1 
•ji lobe] lobt H\ <y auf Blei aus letzterem // 251,2 
Uugeföbr] Dhngeffffjt Z/ 1 *3. 4 armer und an] fehlen //', 
7 auf Blei U 3 — 5 fcfjtofe — ©eroerbe mit den eben be- 
merkten Abweichungen g x aus batte er fid) aU fleiiiet 
.ßuabc, an bert roob'lbabenben , mo()[moltenbeu gefeffclt, au bie 
Familie, ort bo§ Sjauti, an $>a* ÜJeroerbe gefnüpft //' ::: '.1 bet« 
fdjloffeu] an fid) tjaltenb H 1 , g auf Blei für letzteres H iu föe= 
fiiutnng g für Statur B> 20. 21 be§ Irefflidjen für meine? 
(hatten H l 25 bagegen eifrig betreibt] bafj er eifrig betreibt //' 
aus bafj er eifrig barauf treibt H 1 , g auf Blei aus dem vor- 
letzten H *252, 1 erbauen] so Eckermann aR bauen g auf 
übergeklebtem Zettel H bauen die Drucke. 251,56—252,4 
benn — 9tad)barfd)aft J beim in unfern ©ebirgcu tjaufet ein ÜDtann 
ber, roenn er unfere einfadjeten SBetfjeuge uernadjläffigt, ,ytfammcu= 
gefeitere fid) erbaut [;] in ber 9iari)barfd)aft ift er (Sefäjittnteiftet 
ber ÜJmnn ber alle unfere 2üerfftüf)le beforgt einer roo()ll)abenbcu 
gfantilie g und g 1 aus uub iu ber 3iod)barfd)aft ift et @efcbitt= 
meifter ber ÜJIanu ber alte unfere einfügen uub jufammeugefel.;= 
teren SOßerfftüfile beforgt einer roobttjabeuben ^amilie //'. Ecker- 
mann aR und g mit der genannten Abweichung auf über- 
geklebtem Zettel für beim iu unferen ©ebttgen Ijanfet ein 9J(anu 
ber, roenn er unfere einfadjereu SEBetfjeuge lieruadjtiiffigt , ,)u-- 
fnmmengefeiderc fid) erbaut, biefer jbiefer g l für in ber s Jiad)bar= 
fdjaft ift et] Cöefdurrmeifter fo bejeirfjuen mir beu |fo — beu g y 
für ber] Wann ber alle unfere 28etfftfif)te beforgt [, et] ift [ift// ! | 
einer tooblljabenben granrilie in ber 9?ad)barfd)aft [in — s JJad)bar= 
fdjaft g l ] H* 252,7 unb feine SBegünfHgten g 1 //' 15 Vor 
ad) Absatzzeichen H 1 16 id) — fiubeu g aus ber j}all mar fo 



188 Lesarten zu Band 25. 

Dcrundclt H 1 i7—io habe — crfd)einc] habe nod) mehr [ju] cr= 
öffnett, bomit meine Sage thitcn nod) mehr wunbertid) erfdjetne g 
und ry 1 aus mufj nod) mehr eröffnen bamit meine Soge ihnen 
noch mehr munberlid) erfdjeint H 1 , # auf Riemer aus dem 
vorletzten JZ 23 entfdjtcbcit bringenber g aus eutfd)icbcuer 
bringenber Goethe hatte wohl ursprünglich dictirt entfd)iebener, 
bringenber ? H l 253, 4 einem # aus feinem H x 5. c ge= 
feffelt] so ÄW, fehlt C 1 ^ *u in] an IT 1 , p auf Blei 
für letzteres H 15 aufpmenben] aufjuBieten H 1 , Riemer 
g für letzteres H 16. n baebt' id)] so IPiZ" badjtc id) C 1 ^ 
9 — 17 Bei — laffen mit den genannten Abweichungen g 
und g l aus f'onnt id) bei) blitsesfchueH nachfahrenber Übet= 
legung muf?t id) fühlen bafj btefe§ Sßort bie 23erroirruug nur 
vermehren fönnte, bod) fühlt id) sugleid) fo bor ihr fterjcnb 
bafj id) fie fo lieb geroonnen rjatte um mit ettoaS roeuiger 
Vernunft ihr fogleid) meine §aub anjubiet^en; mag fie bod) 
bad)t id) atte§ 3itrüdtaffen i? 1 * 17 SDoch] 2lber .H 1 , # auf Riemer 
für letzteres H 21 Vor 2Btr ^f 1 Absatzzeichen ü 1 22 Sic§= 
d)eu] Sufjchcn H 1 , // auf Eckermann für letzteres H 22 — 25 id) 
— gemährt g und g 1 aus mich hatte heranfommen fehett bor fie 
trat, fid) bie (Srlaubnifj 3U erbitten auf bem nächften §ammer= 
rcerfe biefen 3lbenb jujubringen; fie erhielt e§ ohne SBebenren H 1 
27 meinen Steifen g auf Blei aus meiner Steife H 1 28 gefehen, 
g aus gefehen unb H 1 254, 1 ber 9lu§roanberung] so H 1 be§ 
3tu§toanbettt§ HC jeben Jag fid)] fid) jebeu Jag i? 1 , Riemer 
aus letzterem H 1. 2 vermehre g 1 aus Vermehrte .ff 1 2 ein 
foldje» Slbenteuer] so g aus ein folcheä Unternehmen -H 1 biefj 
Riemer für ein fold)e§ H; die Correctur Riemers, die den 
Sinn verdunkelt, wurde durch den versehentlichen Ausfall 
von Abenteuer veranlasst. c. 7 Siefe — alte] J>ic§ mar ihr 
nicht fremb, fie hatte viel über alte biefe H 1 , g auf Riemer aus 
letzterem H 8 Jage Sbtc§] ihre Jage fSfyxtä g aus ihre Jage bei 
H 1 , mit Blei aus dem vorletzten H 12 hob g für roenbetc -H 1 
13 auSquettettben] berftenben H 1 , g für letzteres H 20. 21 Un= 
oerfebenä — herau»getaffen g 1 für ^d) mar fd)on 3U roeit in 
meiner (Stählung H 1 21 bafj ich t'aum] aß bafj id) ü\ # für 
id) H 21. 22 surüdhatten g aus 3itrüdtreten H 1 22 all] ba H 1 , 
g für letzteres H 23 fein mod)tc g H l 24 erweiterte, g l aus 
erweiterte unb -H 1 27 (SJrctdjcn] Jordjen H 1 , g auf Eckermann 



Seite 252, 17 — 258, 20. 189 

für letzteres II 27. 28 toir — 9J}äbdjen g auf g 1 aus bor midj 
toir füllten junt 93ater fommen, fte H ' 255, 2 SieMjeu] ©ujj- 
rijeu //', g auf Eckerniann für letzteres H :i iftn // für tftr J7 1 
4 ßJretcfjen] ©ordnen II 1 , g auf Eckermann aus letzterem // 6 ift. 
(5-beu // auf// 1 et[ft] i/ 1 9 Vor @in /y Absatzzeichen EP w liiufj 
— in g auf Blei aus folt er ftanbeln unb II 1 20. 21 unb — e§ 
g auf Blei aus er legte beljbe in eiuauber ba* foll fagte er, fein 
SftbifäeS bal iZ 1 23 unb rein] so JP, fehlt HC 24 9tlä 
Z/ 1 für Sie H 1 jutüd z/ 1 für nieber üf 1 26 id)] Senarbo 
II 1 — C 26.27 imfre — uttfre] ifjte ÜSBangen berührten fid), ifjre 
gg 1 für unb ifjre 7/'. das vorletzte i?C 27 bereinigten g aus 
bertnifcljten ff 1 256, 13 id) fjatte mid)] Senarbo ftatte fid)7/' — C 
15.16 id) — rote /7 1 i? 1 17 ©onfen] Sanibarfeit //'. g aus 
letzterem H is Vor ftanbelt] ift oom <Sl[üd bie Rebe] 7/ 1 
32 frühere] f rufte II 1 — C bermag id) ttidjt g II 1 23 ©obalb 
mit Absatzzeichen /7 für SDÖic H 1 26 ftetftcuern] fjctfjcuveit //' 
257, 3 3ri)] Seuarbo //'— C Räuberte] jütexte H 1 , // auf Blei 
für letzteres. 4 toir fehlt II 1 — C 12 gültigen g aus gütigen H ' 
16 burd) // für gegen II 1 2s leben. 9hm aber /7 1 aus leben, 
jeijt II 1 258, 3 SDenu id) ftabe // ans toie id; H 1 6 iftn // für 
fte balb H 1 s nur ad^ubatb, einen] leiber nur 31t balb, bai g 
aus leiber balb ben H 1 , g auf Blei aus dem vorletzten H 
10. u fid) gegenüber] gegenüber g 1 aus gegeneiuanber über //'. 
g auf Blei aus dem vorletzten II 19 jeber — aubcrit // auf //' 
für unb nn§ felbft JZ 1 20 tooftl //' i/ 1 

Zunächst sei die Fassung des Capitels mitgetheilt, die 
in iJa steht: 

^uliette an Senarbo 

bei) 3tüdfenbung be§ lagebudjä [beb— £agebud)* g 1 ] 

9Jiafarie bictirt. 

SJttdjt immer berbiubet fid) toaS fid) fucfjt unb ftnbet, mandjeä 
Sdjtrflidje toirb getrennt, manäjeS " UnfdjicHidfje bertniibft. 5tüeä 
ift s 4>iüf llI1 ö unfetä Pbarafter*, nnfer§ 3Berttje§, unfrei 3ln§bauer. 

£u liebft, toie id), in'ä 2ltlgcmcitte ui gefteu, nub wo fäubeu 
toir un§ beim aU in beut toaS allen gemein ift? s Jhin aber baä 
Wädjfte, ma§ fid) uu§ an§ §erj brängt. 

^emeftr beitt föeifebroject heranreifte, befto nötiger toarb 
ba>j ©djitffal ber ©djoiten nub Outen 31t beftiinmeu; ber im X'lll-- 
gemeiueu borgelegte von bir gebilligte Sßlan ift feinet XHusfüftrung 



190 Lesarten zu Band 25. 

gnnj tmf), alle 2f)eilnet)mettbc finb einig, fie übergiebt bem (Ue- 
fjülfcn if)r ganjeS 23efitdf)itm, er fjetjraftjet bie groette 2od)ter 
jener arbeitfamen gamilie mib toirb ©djmager be§ Sdjirrfafjer«. 
Ajiiobiivdtj roirb bie rjofiioinmene Giuridjtnttg einer neuen gabrica* 
tiou burd) Socal unb ^ufammeitroirfung frei), nnb bie 33eroot)ner 
be§ arbeitsluftigen ZfyaU tnerbeu auf eilte anbere lebhaftere SGßeife 
bcfdjäftigt; g^witien tonnen fid) erweitern, fogar neue fid) an= 
fiebeln. [Vgl. 275, 17-28.] 

Sabttrd) roirb bie Sieben^njürbige frei), fie tritt bei) 9Jtafaricu 
an bie Stelle tiou Sfagela, tueldje fjetjrat^ct. ?(He§ ift üor beu 
2lugeublitf berid)tigt, tua* nidjt entfdjieben werben tarnt bleibt im 
£ daneben. [Vgl. 276,1-5.] 

91un aber betlangt bie fdjötte fönte, bafj unfcr greunb fie 
ab()üte; gewiffe Xlmftäubc finb uod) 31t berid)tigeu, unb fie legt 
großen ÜJBertf) barauf, bafj er bat, Wa§ er bod) cigeutlid) ange= 
fangen aud) üotleube. (Hx cntbedte fie ätterft, unb ein Wuuber= 
fam ©efdjid trieb Senarbo auf feine ©pur; unb nun füll er, fo 
Wüufdjt fie, il)r beu 3lbfd)ieb Hon bort erleid)teru unb fo bie 
^reube, bie 93eruf)igung empfiuben, einen Ifjeil ber bexfdjxänften 
<5d)itffalefaben loieber augefitiipft 31t fe'fjen. [Vgl. 276, c— ir,.J 

hierüber befann man fid) ntcrjt lauge; Sßilfjelm fdjirtte fid) 
px Steife. Pr follte bm ^lufe t)iuabfal)ren, au ber päbagogifdjeu 
5ßxobtna tauben, feinen $etir. befudjen unb bann feine äBanbeximg 
in* ©ebirg nad) feiner SBeftimmung fortfetjeu. 2öel(^e§ beim 
alle« alfoglcid) in§ SBexf gcrid)tet lintrbe. 



ä>ier3eljnte§ ßapttel. 
259, e ber fcfjroffen g für jener H 2 8 aud) g H- *i6 21htn= 
fd)ej äljunfd) II 2 , Riemer aus letzterem H 1 15 — 17 bie— un« 
g aus nu§ bie ©orge un§ in llmftänblidjieiten auf3ul)altcn mit 
bem 2ßunfd) nidjt iwllig uncrörtert 31t laffen H-* 21. 22 finb 
alfo gefouuen] eutfdjliefeeu wiB alfo H 2 , Riemer für letzteres H l 
22. 200, 1 erfahren] erful)ren H 2 , Riemer aus letzterem H ' unfe= 
rer] unfrer H 2 — H ?,. 4 übernommene — ab3itfd)lie^eu g aus 
erufte 0>jefd)äft eines treuen Diefereuten 31t überucfmien EP g Xf)e= 
refeu] Julien H 2 —C 1 C 2 unb g für mit H 2 7 Don fid) laffen 
g aus nerlaffen II 2 10 blälfjt g für bläft H 2 i:s ih>u iöcfxtcrj 



Seite 258,20 — 262,6. 191 

abftcttten] auftoarten //-, Riemer für letzteres II 1 15 fdjoii 

— bor aR 11- i6 uiib g aus unb man H 2 *is bon] so H 2 
an //» — G' unfern] unfter JET* — ff 23 ausführliches für 
(rntfchcibenbeS ff» u ©teichtoohl] loci; ff 2 , Riemer für letz- 
teres //< 27 beul fehH // : , Riemer ff« 260,18 — 261,2 
2Bir— fhtben. ist in ff 2 nachträglich eingefügt* *261, 3 
©hmige*©ute] finnige ©ute H i —C; Sinnige -- ©ute, wie 
schon Düntzer schreibt, Analogie von ©chöne=©ute etc. 
3. 1 bie -erinnern aR ff 2 * 1 batte 9 aus hat ff 2 ge= 
heivathet] geheutatei ff 2 , Riemer aus letzterem 7/' 5 burchauS 

— Stmtc für in feinem Sinne burchauS 11- 6 toai g für ift ff 2 
7 manche 9 auf Blei für Diele EP 7. 8 jufammenttafen] \u- 
fomnienfloffen g aus jufammenjliefjen ll 1 , Riemer aus dem 
vorletzten //' 9. 10 nid)t nur— auch] fotoohl— aU ff 2 , Riemer 
für letzteres //' 11 hingegen g //- n. 15 beut — jene aR 
für biefet Sifie bie IL'; 261,14 — 264,18 wird S. 193 ff. in der 
uneorrigirten Niederschrift R- noch einmal zusammen- 
hängend mitgetheilt. 16. 17 unS — ftnben g aus 5ßerfonen 
bie unS fchon näher befannt finb barauf bezeichne! ff 2 is ^ontot» 
mann nnb aR ff 2 bet nun als £autotmann unb entfdjieben 
reichet ©utSbefitjet auftrat ist eine seltsame Ausdrucks- 
weise; Goethe wollte wohl sagen, dass Flavio seine 
militärische Laufbahn aufgegeben und sich zum Beruf 
des Landwirths, d. h. zur Verwaltung Beiner reichen Güter 
erbschaft, entschieden batte. Dieser Gedanke wird freilich 
durch die nachträgliche Einscbiebung von §auptmnnit unb 
noch mehr verdunkelt. 20 biet wie überall auf Blei // : 

gern] leicht U-ll\<f für letzteres IL *n übetgehenb] fehlt ff 2 , 
üdZ ff' 25 @inen] fehlt H-, üdZ H 1 22—26 Snteteffe- 
anflöfjtg, mit den eben bemerkten Abweichungen aR für 
toedjfeln befonbetS bie ÜJcännet bie einen [für bie einen steht 
bennenj betgleichen fehlet toenn eS einer iß nicht boch anrechnen ff 2 * 
28 fVlnuio, ihr] $ht mit Absatzzeichen ff 2 Silbio, ihr aus 
3|hr 7/ 1 das vorletzte HC; glauio setzte schon St richtig 
ein. 262, 1 fehlen g aus fdjeint ff 2 uolifoiiuneiij gegenwärtig ff 2 , 
für letzteres W 2. :>, mochte — Söiafatie aus fcheint fid) bat 
5B«gange[ne] felbfi bettrieben ,31t t)aben nnb 2Jcaratie fanb ff 2 
4 gt — dichter,] Sex #autotmann ff 2 , für letzteres y/ 1 5.6 
borlefen ,511 biirfcn] botjulefen g aus botaulegen ff 2 , aus dem 



192 Lesarten zu Band 25. 

vorletzten H l 7. s berfa§te] arbeitete g aus gearbeitet Ijatte H 2 , 
Eienier für das vorletzte H 1 *u aber] fehlt H 2 , auf Blei H l 
8 — 13 9Jtcm — gab. mit der eben bemerkten Abweichung 
aR H 1 * is. 19 Ijatte. ^ynbeffen toax—neu, g aus Ijatte ltnb in= 
beffen — neu toaren; H 2 19 Dteim] so H 2 H X üieime HC 19.20 
mituntet] aud) mobl H 2 , für . letzteres iZ 1 20 toernt — ßJan,]eii| 
toenti man es aud) im (Sanken hätte g aus im ©an;jeu Ijatte 
man e§ H 2 , Riemer aus dem vorletzten H x *22 baffelbe] 
fol'dje» H 2 , Riemer für letzteres H x 21 — 24 Qulfyt — 3iu 
friebenfjett. mit der eben bemerkten Abweichung angefügt. 
H 2 * 25. 26 loelrfjeS— äurüdgefümmeu mar (/aus tarn— $uxnä H 2 
2r. bebeuteuben] fronen H 2 H\ g 1 für letzteres H 2: beu 
Wlaioxg H 2 oon £mufe] so Riemer H\ fehlt ü 2 com £>aufe HC 
28. 263, 1 feine ©ematjtin gemorben, g aus audj feine ©emahlin 
getoorben mar I? 2 263, 3 ©iefe beiben] [kein Absatz] Sie 
bet)be g für SDiefe H 2 , g x aus dem vorletzten H 1 im äßedjfet] 
fehlt H 2 , aR fi 1 *5 rcelcbe] bie # 2 , für letzteres H 1 5—8 
Dorjüglidje — roarb. # mit der eben bemerkten Abweichung aus 
bie befonbere ©uuft bafj fie fohhe in ben inuern gimmeru ini *> 
altein empfing, gleidje ©unft marb aud) bem 9)lajor erroiefen -H 2 * 
*9 fogleicbj so g für gar balb H 2 ; in HC fehlt fogleich, weil 
dafür in H x durch Lesefehler fogar geschrieben war und 
dieses dann von Riemer gestrichen wurde. 10 fogar] fehlt 
H 2 , aR H 1 11 als» Sebrbidjter] im Seftrgebidjt H 2 , Riemer für 
letzteres H 1 bei] 3U H 2 , für letzteres H 1 8 — 15 SDiefer — 
auSgejcidjnet g mit den angegebenen Abweichungen aus biefer 
empfahl fid) barauf gar balb aU dn gebilbeter SRilttatt [ber] 
in häu-Iidjer unb laubmirtfdjaftlicher ^infidjt mahl erfahren, 
al§ ßiteraturfreuub rticfjt ungefebidt in eigenen arbeiten bei) bem 
9lftro[no]meu nnb fonftigen ^auSgcnoffen guten Eingang fanb. 
[Absatz.] 2Iud) uon unferm alten §errn, bem roürbigen Oheim 
marb er befonber» au§geäeid)net und letzteres aR für ber fid) 
barauf gar balb unferm 2lftrouomen [uub] unter beffen ^Begleitung 
bem Obeim empfahl, H 2 * 15. ig in — roohnenb g aus bei) 
mäßiger $erne gar tnobt befudjt werben fonntc unb H 2 n aber 
g für unb H 2 18 aud) g H 2 größten g aus größter H 2 
20 Vor 33ei g Absatzzeichen H 2 21 fobaun g aus aläbann H 2 
24. 25 empfunben rourbe] auffiel g für mar H 2 , für das vor- 
letzte H 1 25 Überbein g aus Übcrbieä H 2 26—28 uns — 



Seite 202, 6 — 204, 18. 193 

haben] e§ alle finb, mit bcrftäubig = bernünftigcn Seiden 2ßid)tige3 
[SBidjtigeS g] 31t berfjanbeln H 2 , aus letzterem H x 28 um= 
faffenbc g für midjtige H J 264, 1 uadj] so P—H mit die 
Drucke 4 übet bem SDteere g H 2 c. 7 ba — müßte, aR I 1 
10 bie — fennen aR P u unangebaute| .so IP—QC-St un= 
gebnute C fern] ferne I\ mit Blei aus letzterem H 1 
*15 ßenarbo] so H 2 , ßennrb H l —C n born] borne i 1 , mit 
Hlei aus letzterem H 1 15 — 18 ^>ier — fönne mit der an- 
gegebenen Abweichung für 1\fi ift mtu eigentlich, bie s 3lb= 
ficht 2enarbo3 unb $riebrid)§ roelche befonber* Sufi haben bort 
Don borne anjufangen H 2 * 2G1, 14 — 204, is Vermißte — fönne. 
lautet in der uncorrigirten Niederschrift IL 2 zusammen- 
hängend (ohne Wiedergabe offenbarer orthographischer oder 
Schreibfehler): Vermißte man nlfo in biefer Sifie bie eblen 
Obengenannten fo maren bod) mandjc bebeutenbe Verfonen bie 
un§ fdjon nät)et befannt finb barauf bezeichnet. Filarie tarn 
mit ihrem (Statten ber nun all entfehieben reicher G$ut»bcfitjer auf= 
trnt, ®te, in ihrer großen Wnmutf) unb Siebcnsroürbigfeit geroanu 
fid) gnr (eirijt 5öcrjeit)nng einer aH3ugroßen ßeichtigfeit bon 
Sntereffe [31t Sintereffc] 311 roedjfetn befoubcr-3 bie ÜJiäuner bie 
einen bergleidjen fjehjer menn c§ einer ift ntdjt bod) anrechnen 
med ein jeber roünfdjen unb hoffen mog auch nu bie föeihe 311 
fommen. 3för ©emahl rüftig, munter unb liebenöroürbig genug 
fiheint gegenwärtig ihre Steigung 311 feffeln, fie fcfjetnt fid) bn3 
Vergangene Uerätehen 31t haben unb s JJinfnrie fntib feinen Einlaß 
beffett 31t ermähnen. 2er töanbtmanu bat fich auh beim s iib- 
fdjiebe ein Gkbicht borjulefen meldje* er 311 @t)ren ihrer unb ihrer 
Hingebung in ben roenigen Sagen feine? £>ierfeänl gearbeitet hatte. 
[Absatz.] Tic gute Same, obgleich, ungern berftaub fid) h>3 11 
unb e§ tiefe fich allenfalls anhören ob mau gleid) baburd) roeiter 
nichts erfuhr aß loa? man fdjon mußte, nidjt» fühlte aß toa? 
man fd)ou gefüllt hatte unb iubeffen beim bod) ber Vortrag leid)t 
unb gefällig, Sikubung unb 9teim aud) mot)l neu maren im 
Gta^en fjättc man e§ ctraa? fürjer roünfdjen mögen. [Absatz.] 
Tiefe* Vaar fam bon einer fdjöncn roobtgenuhten Steife uad) 
Guben 3iirüd um ben Vater abjulöfen ber mit jener llnroibcr- 
ftehlirijeu bie nun nnd) feine (Gemahlin gemorben mar au dt) etma? 
bon ber barabiefijchen Sufi 311 einiger ßrquidung eiuathmcu roollte. 
Tiefe tarnen benn auch unb fo mic überall hatte bei) Dmrfnrieu 
©oetljeS SSctfe. 25. 93b. 2. 9lbtf). 13 



194 Lesarten zu Band 25. 

bic 9)(ertrcürbige oud) bie befoubere (Sunft bafj fte foldje in bcn 
inner« 3immern unb allein empfing, glcidje (Sunft roarb aaä) beut 
9Jcajor errciefen ber fid) bataitf gar batb unferm 2lffronomen [unb] 
unter beffeu Begleitung beut Üljeiut empfahl, rceldjer berj mäfuger 
$erne gar roohl befudjt roerben founte unb bie^mat mehr aU er 
fonft pflegte obgleid) nur für ©tunben Ijerüberfam unb feine 9tadjt 
bet) angebotener größter 93equemlid)feit 311 bleiben beraogen roerben 
tonnte. 33et) folgen turnen 3ufammentünften mar feine (Segenroart 
jebocfj fjödjft erfreulid) toetl er al«bann aU SBelt unb £)offmanu 
uadjgiebig unb bermittelub auftreten toollte, roobet) benn fogar 
ein ,3 U 9 *>°n ariftofratifdjer 5ßebanterie nicht unangenehm mar. 
Überbieä ging bie3mal fein 23ehagen bon (Srunb au§, er roar 
glüdlid), tote mir e§ alte fiub, mit berftänbig=beruünftigen Seuten 
311 uertjaubeln. ©a§ wichtige (Sefdjüft mar böllig im (Sänge e§ 
bercegte fid) ftetig nad) gepflogener Sßerabrebung. [Absatz.] S^iex- 
bon nur bie .gmuptmomeute; 6r ift brüben bon feinen äJorfabren 
tjer Grigenthümer, roa§ baZ fjeifjen molle, möge ber Kenner bortiger 
9lngelegenljeiten feinen ^reunben näher erflären. üDiefe hridjtigeu 
33efiiumgen maren bisher berpachtet unb trugen beb, mancherlei) 
Hnaunet)mtict)feiten roenig ein, bie (Sefeltfdjaft ift nun berechtigt 
bort SBefit* 31t nehmen mitten in ber bolltommenften bürgerlichen 
ßinridjtung, bon ba fie als cinflu£reid)e§ ©taatsglteb itjren 23or= 
ttjeil erfehen unb fid) in bie unaugebaute SCßüfte ferne berbreiten 
fann. S5ie§ ift nun eigentlidj bie Slbfidjt Senarbos unb griebridjs 
toeldje befonbers Suft haben bort bon borne an3ufangen. Hierauf 
folgt unmittelbar die 268,21 — 269,9 Sie — einsugreifen ent- 
sprechende und S 195 im Zusammenhang angeführte Stelle. 
264, 19. 20 $aum — entfernt für 2ßenn nun beibe ütfjeile bie 
Unmöglidjfeit einer foldjen 3ufammenfunft bebauerten H 1 21 anbe= 
rer] anbrer H 23 Srjbien] Süden H 1 — C; ebenso ist 265,23. 
267, 9. 16. 27. 268, 12. 27. 273, 10 fälschlich der Name Sucie 
für Sbbie überliefert; der richtige Name überall schon St 
auftreten 31t fehen g H l 265, 4 bon — herab] bom blumig 
geftidtem (Sürtel Ijerab Riemer aus an einem blumig geftidten 
(Sürtel H 1 , das vorletzte H bom blumig geftidten etc. die 
Drucke, langer filberuer Riemer aus einer langen filbernen H 1 
9. 10 roorauf — folgte Riemer aus roobcl) benn aber bie grage 
cljrjbalb entftanb H l 13 hierauf üdZ H l 15-18 aber — 
berfetben Riemer aus benn mit (Seift unb (Sefchmarf berfafjrenb 



Seite 264, is — 269, n. 195 

jtoot beit Gfyaxatkex einer foldjen £rad;t nichts benimmt bai eigent= 
lidjftorfcnbe 33arbarifd;e berfelbeu II 1 im uollfommeit betrachtet 
Düntzer als Druckfehler für totlttommeu. 28 2)icfe 9Jiäbri;eu 
aus bie 23räute H l 266,3 fonftiger auf Riemer aus fouftig H l 
■». r, fo-31dei.it Riemer für bod; juiekt erreidjt H l i mutmetjr 
für bod; //' id. n einem gleid;mäßig geregelten für biefem H 
i< bie — üerfd;ließeu für 3iifd;licßen H l 21. 22 ließ fich eht= 
leiten aus fonnte eingeleitet werben JP 22. •.:! 2)od; — fein, 
nachträglich H 1 2j länger — jaiiberte Riemer aus jauberte 
langer aU mau gebodjt Ijatte H l 2c. 27 alöbann üdZ //' 
207, 3 jhjei auf Blei für beibeu H l 7 begrüßte] so WH 
grüßte die Drucke iü mit bem ©efid;t Riemer H 21 roeg= 
gehoben] so JPJI oufge(;obcn die Drucke 25 Sit] «o //', 
ohne Absatz HC Zfyüx unbj so ursprünglich in H l , 
daraus Xl;üre uub auf Riemer und letzteres dann HC 
27 plöblid; — erfdjcint. aR H l 28 311 Riemer für lo§ H l 
268, 7 @* aus 2)emt c3 if 1 12 Srjbien — an] Suciett tiou 
friitjer Sngenb an aus Don früher .^ugenb on Sucicn H 1 u. 15 
fie jidj eublid; für juleht H 1 10 unfercr] uttfrer H 1 2cfd;ou-- 
feheub aus uor fich 31t fet;en H l 268,21—269,9 2)ie — cin= 
jligreifen entspricht in IL 1 folgende sich unmittelbar an 
tonne. 264, is anschliessende Stelle: 2)ie Gcheere fß^itineträ 
jappelte fd;ou. Man behielt [behielt g aus behält] fid) ba» 
s JJcouopol oor, biefc neuen Kolonien mit ßleibungSfrüdCen 3U lier= 
fingen. Sie t;öchft tiebeu*toürbige Sucie bagegeu 31t tbeilncbmenbcr 
Viele erft mieber erroaetjt . . [unleserliches Wort] fab [Sie — Job 
Ö 1 verwischt aR für Sucie fiel;t] ihre <2d;üteriuueu tnS .£>uubert= 
fadje üermel;ren, and; ber crufte 9Jiontan hat 23lct>, Tupfer, (fifen 
xmb [33lerj — uub g 1 aus bai Siel) »üb ba§ Tupfer ba§ (Stfcn 
uub bie] ©teinfohlen bergcftalt üor klugen bcife er nuf einmal 
alle fein 2öiffett nnb können für ängftlid;e SSewmttjuitg erflärt 
imb bort erft reiht in eine reiche fid;erc @rnbte einzugreifen hofft. 
[Alisatz ] fölüdlidjc 2)tenfd)eu bie ein gemeiufame§ 3'dereffe t)abcn 
gefallen fid) immer jttfamtnen , uub bei; bem uielfad;e:t 2)urd;= 
cinaubergeljeu ber manig[fal]tigfteu Snbiüibitnlitätcn in einem 
großen Sofat roo mau fid; taum berührte gab [ei] (Megeul;eit fid; 
auf« fchirflid;fte 31t gefeilen.* *269, 10 mit Riemer für 31t H l 
13. 13 iraren — baoon Riemer aus erregten beit äBunfd; and; bei; 
ii)xtn 3miegefpräd;en gegenwärtig 31t fet;n; aber felbft [felbft 



19G Lesarten zu Band 25. 

für oud)] ton bem toa§ fie in ©efpriid) toerfianbelten finbcn mir 
nur tncnig H x n. u niebevgefcfjrieben für aufgejci^nct IP 
15 minber Riemer für weniger H l 18 bcr Riemer H 1 21 un§ 
3ugcrommen Riemer für 31t im» überfommen IP 10 — 21 £afj 

— finb. findet sich in P nur durch folgende verwischte 
Bleinotizen Goethes aR angedeutet: SSerfjälhriä 9}Iontan§ 3U 
bem 9lftronomen Xheilnahme 9JWarien3 9lodjTafjtgfeit ber 2l[ngela] 
einige» 23}eotetifd)eä * *23 berer] beren Riemer aus benen H\ 
ersteres HC; beten beruht nur auf unvollständiger Cor- 
rectur Riemers. 26 gegrünbet unb] so P mirflid) Riemer 
aus mirflid) unb H\ das vorletzte HC; gegrünbet fiel in H 1 
nur durch Versehen aus, die Wiederherstellung des Wortes 
empfahl sich schon im Hinblick auf die folgende Metapher 
fort bauen 270, 1. 27. 270, 1 fernerhin fitfier John auf Blei 
aus und) fernerhin H 1 269,22 — 270,1 bem — fieber] ben 
SBifjenfdjafteti befonber» benen roelche bie Statut beljanbeln [für 
bie — bebaubeln hatte Goethe erst im Siun auf bie 9cotur fid) 
bejiehen] ift e» grofte ©d)roierigf[eit] 311 unterfuchen ob bo§ öon 
VUter» her Überliefertc unb in ber 2Belt ©ültige auefj mirflid) 
gegrünbet unb roertf) fet) baß man barauf fort bauen *IP 3?et) 
bem ftubiren ber SiMffenfcbaften befonber» benen roelcbe bie ülintur 
bebaubelu ift bie Uuterfudnmg [bem — llnterfurfmng g 1 aus ben 
2i>iffenfd)aften befonber» benen meiere bie Statut befmnbeln], ob 
bat roa§ Oon altera ber überliefert unb Oon unfern SJorfahren 
für gültig geachtet rcorben and) mirflid) gegrünbet unb pberlfifftg 
fet)? bafj man barauf ferner fortbauen möge? P 270, 1. 2 ein 

— befdjalb] bie 93efenntni3 nur eine ftatiouäre gemorben unb 
baburd) *I/ 1 *4 menn Riemer für ob H ' c einroirfenb John 
auf Blei aus toirfenb IP 3—6 @in — geblieben] 3)a§ Äenn= 
geitijen ift ob ba% eingenommene lebenbig, in ber 5prarj§ fort-- 
bringenb roirffam unb förbernb fet) "'II 1 Sa» ßennt3ei(fien ift, ob 
ba* eingenommene lebenbig in ber SßrajiS mirfenb unb förbernb 
gemorben [gemorben g l für fet)] P * 1 %m ohne Absatz *II 1 I i , 
mit Absatzzeichen II 1 * 9 mobifdje Übereiuftimmiing] IRobe 
Unterhaltung I 1 s— 11 man — auägehenb] bie fjrage entfielet 
ob ba» angenommene mirflid) ein ©eroinn ober nur eine -ÖJobe 
Unterhaltung fet). Senn eine SJietmung *1P* 12 herrfchenb] 
fjerrfdjenb, fie herrfd)t aber nicht ebler aU ber Seithammel über 
bie miliige [miliige fehlt *II 1 ] beerbe *IP mit Blei gestrichen! 1 



Seite 269, 13 - 273, 4. 197 

*i3 ou5fprtd)t für hat 7/ 1 12. 13 eine — au§fotid&t fehlt I\ 
steht in *Pa — doch nicht sicher zu lesen — in dieser 
Gestalt: 6ine 9lnmafmng bic ber rebtictje gorfdjer uncrtrögtid) 
finbct unb bcr et ftd) nie fügen roirb * * 14 mögen — Urfadje 
fiuben aus haben — Urfnctje H l \c, 9J?affe für ÜDtettge H 1 20 uns 
bcitflich] so R l H eine unbenflirfj C 14—21 ©taat — 3ctten= 
retfjc.] Diese Stelle ist in I 1 von Goethe nur durch die Worte 
•ftirdje unb Staat mit Blei angedeutet, in *!'« aber lautet sie: 
©taat unb ftirdje tonnen biettcid)t[?] Urfadje tjabeu ftd) ol§ 
herrfdjenb ,31: ctf täten benu fic haben bie 3)kngc in Crbuung jit 
hatten in ben SBiffenfdjaften ift bie abfolutcftc {yrenbeit uöthig 
benn i>a roirft man nidjt für .^eute noch füt SJtorgcn* *22 and) 
üdZ H 1 23 bod) immer eine aus immer H 1 23. 24 für baä 
SBahre Riemer Ä 1 2«. 27 fortroatteub mitten aus fortroatten H l 
28.271,1 biefe — berbreitetem aus fie fid) berj eintretenben II 1 
270, 22— 271, 2 ©eroinnt — bürfen.] hierüber befpradjen fid) unfte 
beiben 3Jcännet im 3lltgcmeinen unb befonbetu lebhaft überein« 
ftimmenb unb wollten an it)rem lljeil allenfalls tieber itjre %b- 
tiinft Dom ©efrijledjtc bet roilbeu 'Sieben fierfdjreibcn, roetdjc bor= 
jiehen auf fdjroffeu pfeifen eine ftreuge 9tafjrung 31t fudjen, unb 
einfieblcrifdj einet uubcbiugtcn ^reijfjeit 31t genießen, mit Blei 
durchstrichen I x bie Minorität ja bcr einzelne mödjte [? für 
muß ?] firfj inS Verborgne jurüdatefcen. S§ roirb eine 3cit 
tommen, roo nadj t Inten gefragt roitb. roeefjalb. . . [der Rest des 
Satzes unleserlich.] *Pa* *271, 5—7 ihm — gehe aus et — 
IjabeH 1 10.11 bloß eine geroiffe ßinroirfung] so Riemer für 
nicht allein ben ßinfluß H l ntcfjt bloß" eine große (Sintoirfung 
durch Lesefehler HC 12 ber Riemer H l n roorüber Riemer 
für über ben H l 24 Seichtem] (eictjteren mit Blei aus leichtem //' 
272,4 offenbarte Riemer für tiertraute, dies für eröffnete H l 
6 ©enugfamca Riemer aus genug dies für biet H 1 271,3— 
272, 7 2£a§ — müptljeilen. fehlt I 1 * :: 272, 9— 10 SBetounbetn 
— {yteunb mit Hinzufügung von inbeffen durch Riemer aus 
In eine biefet neuen gteunbc H x 13 ctroa§] so aus audj 
etroa* H 1 roa§ HC u. 15 bem — SBetfptcI aus roenn t>ou bet 
föcgenfeite bet ©eift 2ftaiaricn3 ein SBetjfpiet gab ID 1. 16 
Serbletben Riemer für Verharren, dies für bleiben H 1 18 nodj 
für obet bott bet anbeut Seite H x 19 fonbern Riemer H x 
26 immer Riemer aus immer nur H l 273, 4 allenfalls and) 



198 Lesarten zu Band 25. 

Riemer aus oud) otteitfaKS H 1 272, s-273, 8 Scrcuubern — 

— bürfte.] Scbodj fiatte [batte für mar] itm nidjt ein Simon 3U 
toerben fid) ber eine biefer neuen greunbe in bie tiefen ber 6rbe 
berjenlt iubefj ber anbeve mit Singe uitb (Seift immer rceiter unb 
ittS tlueublicbe ftrebte; beibe fanben fid) bier genüglid) unb ge= 
mütblid) jufammen. I 1 * * 10 Stjbien] ßueien H^—C; vgl. S 194 
zu 264, 23. u rool)l] so II 1 , fehlt HC 12. 13 gcroofinten] ge= 
möhnteu H l H 9—15 5>er— bermebrten angefügt .ff 1 * 16 ©dmn 

— mir auf Blei für 2öir ftatten oben H 1 21—23 finb mir 
genöthigt — einführen auf Blei aus baben mir — eingeführt II 1 
25. 26 fid) bermebretiben auf Blei aus bermebrten -ff 1 274, 5 311= 
3umenben — erflärte auf Blei aus befddoffeu erflärt batte H l 
5. 6 (Öebadjter junge 9)cann] so auf Blei aus tiefer junge Biaxin 
H 1 gebauter junger Wann HC; vgl. S 19 zu 60, 27. 6 nun= 
meftr auf Blei H 1 s—u embfieblt — 3ufammenroirfen Riemer 
aus ber burd) ein eigenes latent, burd) eine gränjenlofe $ertig= 
feit im .Robfrecbneu, fid) überall, befonber§ bet) ben Unternehmern 
mie fie jetjt 3ufammen roirfen, fid) empfiehlt, -ff 1 11—14 ba — 
©octetät auf Blei aus bk fid) burebnuä mit gabten im manuig= 
faltigften ©iune befdjäftigen unb au3gteidjen muffen; fogar in ber 
(Sefeüfdjaft H 1 17 mufj — einroirfen Riemer aus mirtt — ein H 1 
20 unb bereint auf Blei für mie e§ fd)eint H 1 äufjerft roünfcbett§= 
toerfh Riemer für hödjft toünfd)en§roerfl) und dies für roünfcben§= 
mertl) H 1 21 fiarmonifd) Riemer für angenebm H 1 *275, 6 
febroer] so -ff la fetjr H—C 1 IiebeboHe§ Riemer für rooblge= 
meintet -ff 1 4—9 feben — gefban;] feben; ba fie aber ifire @ön= 
nerin 31t berlaffen 3toar angeregt, aber nierjt angesogen rcorben, 
immer bebenf'enb unb füblenb mie fd)roer ifire ©teile 3U befe^en 
fetjn merbe, fo fiatte e§ ibr nid)t[§] gelüftet manebe bisherige 
[hier abbrechend] g 1 aus fetjen; ba e§ aber ihre ©önnerin 3U 
berlaffen bisher niebt angeregt nid)t ange3ogen merben immer be= 
bentenb unb füblenb mie fthroer ihre ©teile 3U befetjen ferjn merbe. 
jjia* 9 _ 1G feitbein — hatte] %tyt aber ba eine Nachfolgerin 
beutbar ja fdjon beftimmt ift fdjeint fie bon ber ßeibenfdjaft über= 
rafcht, ihr befto eher nachgegeben 311 baben. £enn ber gatt tritt ein 
um ben [e§] fich je^o beinahe gan3 allein noch hanbett beim attcö 
anbre ift im ©aug unb gerotffermafjen abgesoffen *P» Sietjt aber 
ba eine 9tad)foIgertn beufbar, ja fdjon beftimmt ift, feheint fie, bon 
einem äüotjlgcfallcu iiberrafdjt, ihm bi§ 3itr ßeibenfdjaft nachgegeben 



Seite 273,4-280, ic. 199 

ju Robert, ©agegen tritt bev Jvall nunnu'tjr ein, in beut fie jetjo bcij- 
ua() allein nod) hanbett, beim altc§ übrige ift im ÖJangc unb gc= 
hriffermaffen abgefdjtoffen ff la n ©ntfdjiebcn] so *I i H i ohne 
Absatz HC 18. 19 fid) — füge] an 2Jkfarien§ (Seite roof)tber= 
bieitt fid) hinftettt *P, Riemer aus an 2Racarie'3 Seite atifüge .ff 1 
26. ->i mögltdj] frei H l — C; aber dieses Wort, das hier keinen 
Sinn ergibt, dictirte Goethe vermuthlich , indem ihm der 
Gedanke 276, l schon vorschwebte. 276, 4 für] oor H l H 
berichtigt] berid)tet H l —C; vgl. Z 7. 18 unb jroar Riemer 
für nämlid) H l 38. 277, i gefeilten auf Blei für ganjen 
H l 211, s gebenfbar] mebr übrig fet) 7/ la , Riemer für 
letzteres ff 1 n bie — berührt g 1 für t)iernad) nid)t gefragt 
H ,a *i6 oorübergeheuben mit Blei aus borübergefjcnber .ff 1 
18 ^)öt)eren] höbern H l H 24 beinah eine] so .ff 1 .ff beinahe eine C 
278,4.5 ift - gefiebert] roirb ^ödt)ft glücflid) .ff 1 — C; ich habe 
diese Stelle gebessert auf Grund der schematischen Skizze, 
wo es heisst 2er ©egenftnnb feiner Sorge ift r)ödjft glücflid) | 
{für jetjt nnb für bie gufunft gefid)ert 5. 6 für — fj-att Riemer 
aus für jebeit $aU für bie [bie auf Blei für ibre] ,3ufunft H 1 
8. 9 überlaffen — man auf Blei aus überlaffeu unb mau tonnte H 1 
11 berufen nach bohlen II 1 16. 17 3uglcid) — tounberfamen auf 
g l aus hierbeh anberer 3?et)fpielc ber hntnbcrfamftcn H 1 18 an= 
gebomer auf Blei aus einer angeboruen .ff 1 19—21 Schuf acht 
— mögtidjft auf/7 1 [doch ist e3 aber nachträgliche Besserung 
Riemers für jebod)] aus Selmfiidjt and) roenn in fotd)cn ftätten 
3U ratzen roäre, roie räthltd) e3 fet), fid) .ff 1 277, 14— 278, 22 
gtntge — nachjngeben. fehlt H 1 ** 23 3 U — gelangt] £»ct 
aber H ia 27 toarb] roorben H la , g für letzteres .ff la 279, 1 
nidjt] uid)t nach roäre Z 2 H la , (7 für letzteres -ff 1 



gunfjeljntcä (5ap itet. 
280,i £yunf,}chnte§ Gapitet g auf /7 1 .ff 1 2—4 31t — barf] 
in einem rounberbaren äJerb/iltuifj 311 uuferin Sonnenfrjftcm rocld)c§ 
man aus faum au§3utyred)cu roagt *P 5 fie — nur] fie c§, 
fdjaut fie e3 nicht altein *P 7 himmlifdjeu fehlt "'i 1 *9 ift 
g 1 H 1 toie — ift fehlt *Z 1 * 15 unfere 3?rcunbin für fie *I l 
*W entbiubeu g l aus entfernen ii 1 bem — entbiuben] ber 6rbe 



200 Lesarten zu Band 25. 

31t entfernen *P* 13.19 (Sigenfdjaft — feit] fierrlidje ©aBc ift 
Hjx jebocB, bon '^J 1 *2i leudjtenbem] so (ßffl leucBteuben HC 
22 fogar] felbft H\ für letzteres H 21—281, 1 iBr — tonnte] 
iBr felbft immer [?] al§ [il)r — al§ üdZ] bon leudjtenbem Sßefen 
burcBbrmtgen unb immer r>on £?elle umgeben iBr innere» immer 
bon SicBt erhellt roelcBem bat Bellfte ©onnenlidjt •!» * 281, 2. 3 
eine — Rummel] eine [innere] nämlidj eine oben [am] ^rimmel*! 1 , g 1 
aus letzterem H 1 *5 berminberte g 1 für bergröfjerte H 1 3— g 
toobon — (&abe] ber innere grofje an ©röfje juttetymenb , unb ein 
äufjerer. — SJa» *jP* 6 bon] an *P, g 1 für letzteres IT 1 
7 a6er — roenbeten] bon trefflidjen frltern geBofjren rcenbete man *P 
*9. 10 bafj — genügen mujjjte g 1 aus mußte — genügen H 1 12. 13 
bodj — gemäß Blieb g 1 aus blieb — gemäß H l 13 ebelften Sitt» 
liefen] so *P ebelften fittUdtjen H 1 ©elften, ©ittlidjen HC 
14. 15 die Kommata nach fjeranhmdjü? und SEienftcn] so *i\ nur 
das erstere Komma H\ kein Komma HC 9 — 14 bergeftalt 
— unaufljaltfam] unb fo ffjat fie alten üßerfjältniffen genug. 3Br 
Sjzx% i^r (Beift mar erfüllt bon üBerirbifdjen ©eficBten ^Br %fym 
unb ^anbeln immerfort bem ebelften (Sittlichen gemäß. 2ßie fie 
IjeranroucBs, üBeralt Bülfreid), unermübet *F* 17 jroar und 
aBer fehlen *2 1 , g 1 H 1 Söeltfonne] Über diesem Wort steht 
wieder gestrichen materielle ©onne *P is in — Greifen] nn= 
enblidj freifenb *J 21 gebämbftem inneren] so g 1 aus gebämbften 
inneren und daraus erst durch spätere Tintencorrectur ge= 
bämbftem innerem H 1 , letzteres HC; in *J 1 sind die End- 
silben nicht erkennbar; vgl. S 19 zu 60, 27. 23 Ämtern] so g 1 
H\ fehlt *J X innerem HC; vgl. die vorige Note 23. 24 ber — 
null] einer fetigen 9tnBe gab. 3o fie roollte *I 1 26 ben — ©e= 
noffen] ben Slnblid ber BimmlifcBen ©terngenoffen aus bie Bimm= 
lifetjen ©terngenoffen *J 1 27. 2s 3U 2BoBl aus junt Seften *P 
282, 1 bie] biefe *P 2 fie] um fie *P *<— 9 aU — eigenflid) 
r/ 1 aus ein großer SftatBematifer unb 5lftronom bureBau» ein 
ebler SJienfd), ber fiel) jeboeb, mefir I? 1 3—14 fie — Batte,] Bi§ 
iljr äutefet baz> gute ©lue! ben 5Dtann äufüfjrte ben if)r Bei) un§ 
finbet. Gin großer SNatfyematifer unb Slftronom, näherte er fid) 
iBr au» 3ceugierbe; unb aU fie Vertrauen 31t itrni getoann, iBm 
nadj unb nadj bie _3uftänbc BefdjrteBcn, bei* ©egenroärtigc an§ 
Vergangene anfdjloß *P * 15 bon iB,r fehlt *P 16 für] so 
»J 1 bor H 1 — C ftetS fehlt *I 1 20 ber erften] früBfter *P 



Seite 280, ig - 283, i>. 201 

21 bekümmert habe] umgctljatt *P f g l aus bcfümmert H l 21. 22 
bafj — toerfciumt] barin untevrirf)tet roorben aud) ©elegenbcit gc= 
habt *I I 23 9Jiafd)inen g nach// 1 für 2)icnfd)en E 1 ; SJicnfdjen 
beruhte auf Lesefehler Goethes, da 9Jlafd)inen in *P sehr un- 
deutlich geschrieben war. SMcfjer] Hierfür steht in *P ein 
ebenfalls sehr undeutlich geschriebenes Wort, das man für 
3nft[nimentc] lesen könnte. 23üct)er wie Goethe in H 1 dictirte, 
scheint hier kein sonderlich glücklicher Begriff und beruht 
wohl nur auf falschem Rathen, das erst durch den Lesefehler 
der vorigen Note hervorgerufen wurde, bertrt fehlt *J 25 ein= 
gelernt] angelernt *P; eingelernt, das seit H x auftritt, beruht 
doch wohl auch nur auf Lesefehler Goethes. *25 SBirfwtg g 1 
für (Sache H l 25—283, 1 STie — Qx] 6ine Sache ber Sinbilbungö-- 
fraft beö ®cbächtuiffe?\ bei UtthettS unb eine§ Derfterften ßalcuhS. 
@r *P* 283, :i bemerf te jebod)] bod) mexfte er *J}, g aus bod) bc= 
bemerfte er H 1 4. 5 rounberte — über] so — jedoch undeutlich 
— *P fjiett — an g auf g x für roenbete — gegen H 1 Tjiclt — an HC; 
Goethes Dictat roenbete gegen H 1 beruht wiederum auf falscher 
Entzifferung seiner eigenen Schrift , indem er nämlich 
rounberte für roenbete ansah. Da auch seine Correctur fjielt 
an dem Sinne nicht gerecht wird, musste ich auf *I* zurück- 
gehen. 5. 6 gegenfeitigen — übcreiiitreffenbeu] Staub beseitigen] 
öeftime rofetdje] . . [. . ein durch unleserliche Buchstaben 
angedeutetes Wort] übereintreffenbeu *P gegenfeitigen Staube 
ber ^)immetölidjter übereintreffenben g aus gegenfeitigen Stanbe 
ber ©eftirttc übercinftiinmenben H 1 *n bem ©ang g [für aus- 
gelassenes ber Seroegung H 1 *] H l 11 auf eigne SBeife g H l 
8 — 12 ein — roäre] organifiren föutien, unb ein [ein für ihr] 
geiftigea "Käberroerf, nid)t alfo fcfjaffert unb einrichten tonnen bafj 
ein fotehcö SBefen bie grofje Sßett m ihrer herrlichen Stegelmäfjig; 
feit ebenfo richtig barftetlt aU unfre 5ßenbel Hftr, 3eit llt 'b 
Schroerc miftt unb ein fleineg 2afihengel)äufc mit bem Soniteu= 
lauf auf ba-j jarteftc in Übcreinftimmung gebracht roerben faitit. 
[Absatz.] Don ber §eit 3)on bem Xaq an ergab e» fich ,! '2 la 
ein geiftige» 9täberroerf erfdjaffen unb einrichten ba\} e§, roie ja 
bie Utjren unä täglich unb ftünblich [ja — ftünblid) g l für llljr 
unb 'Häberroerf uns jetjt fdjon] leifteu, ber Skroegung ber föe= 
ftirne oou fetbft ^n folgen im Stanbe [Staube g l aus Stanb] 
roäre! Söelcfje Sßunber berridjtet [oerricfjtet g 1 aus oerricfjtej 



202 Lesarten zu Band 25. 

nicht ber -ücecbanifer ! SSetra^tcit mir nur ein fleitte» £afdjetts 
gcfjäu§, roelche» mit bem großen äßcltlaufe in Übereinftimmung 
gebracht werben fann unb beffeu 3tcgelmn^ig!eit un§ erft bon 
bem unberechenbaren beraegten üben be§ einigen 2MtaH3 Slbnung 
unb ^emttnifj gibt [Stegelmäftigfcit — gibt g 1 für 2lbmeicbungeu 
bon bm SBunberberoegungeu be§ 3öettaE§ fogar noch, al§ regel= 
mäfjig erfamtt toerben muffen .ff 1 »* i6 dasjenige g 1 -ff la 
17 ^o!genbe§] bafj iZ la 51 für letzteres IT 1 * 18. 19 erfchien 
uufre — fleiner g aus unfre — Heiner erfdjien H 1 18 — 21 ber — 
Folgerungen] ber ©djauenben [ber ©djauenben g 1 ] uufere ©onne 
in ber 33ifion immer fleiner erfd)ien al§ toie fie foldje bei) £age 
erblicfte; auch, eine ungetoötmliche Stellung biefe§ ^>tmmellid)t§ im 
2t)ierfreife gab 5lulafj 3U Folgerungen [eine — Folgerungen g l 
für ifjre ©tellung im Stfjierfreife toie biefe 3U beobadjten mar 
gab neuen 9lnlafj H 1& * * 23 ©djauenbe g für ©eberin H 1 
23. 24 anbeutete, al§ g aus anbeuten tooltte -ff 1 24 bem] so g 
aus beneu H\ letzteres durch Übersehen der Correctur HG 
284, 1 Subiter] 3uptter§ ff 1 1.2 Offenbar batte fie g aus SDenn 
fie batte offenbar ff 1 7 umgetoenbet] so # -ff 1 und so ff un= 
getoenbet C 7. 8 umgetoenbet — erfdjeint g für bon ber umgefebrten 
©eite fo bafj er na<h ber rechten §anb 3U immer fidjelförmtger 
3U toerben fchien -ff 1 9 ibn — unb g H 1 10. 11 binau§3U= 
fdjreiten g aus binau§3ugeben -ff 1 283. 22 — 284, 18 dagegen 

— ein3utoirfen] ©agegen [dagegen ohne Absatz] entftanben 
.3*üeifel unb Errungen toeil bie ©eberin einige ©eftirne anbeutete, 
üU gleichfalls in bem 3obiaf erfcbeinenb, bon benen man aber 
am ^immel mdjt§ getoabr toerben fonnte. SBabrfdjeinlid) modjteu 
e§ bie bamal§ nod) unentbecften flehten Planeten fetm [gtoeifel 

— felm g 1 aus Errungen toeil fie ©eftirne anbeutete, gleichfalls 
in bem gobiaf erfcbeinenb aber am Rummel unbefannt. 2Babr= 
fdjeinlid) toaren e§ biemal§ nod) unentbecften f leinen Planeten], 
benn au§ anberen eingaben liefe ficb fdjliefjen bafc fie ficb ber 
f&afyn be§ 3fubiter§, e§ mar fcbtoer 31t fagen in toelcber [e§ — 
welcher g 1 für obgleich in ungeheurer] Entfernung näbere, benn 
fie fjattc eine Zeitlang biefen Planeten in feiner ungeheuren ^)err= 
lichfeit betrautet unb i>a$ ©biel feiner SJconbe um ibn t)er an- 
gcfdjaut, hernach aber ib.it [ibn g-] auf bie tounberfeltfamfte ÜZÖeife 
aU abnetjmeuben 9)conb gefetjen, jebodtj bon ber umgefebrten 
©eite, fo bafj er nad) ber rechten fdjauenb [nach — fdjauenb g 2 ] 



Seit.; 283,18 — 285,26. 203 

immer fu$elfötmtget ,511 werben fdjicu. ©arou3 Würbe gefdjtoffen 
bafj fie Wirflid) im SBegtiff fet) über beffen Sbaffl binan^ugeheu 
unb in bem unciiblidjen gx&njenlofen Staunt bem Saturn ent= 
gegen 3U ftreben. Sorten folgt feine (Sinbitbungöfraft [grämen; 
lofen — (Sinbilbungifraft g 1 aus gränjenlofen 9iaum, in Wcldjcm 
aber bod) neuerlid) bod) ber llranui entbetft Worbcu unb alfo ihr 
[ihr g 1 für ein] äkrbältuifj 31t uuferm Sonncnhjftcm noch bcnf= 
bar bleibt und dies <jif aus s Jtaum, ber feine (Orange 311 haben 
fdhien, in Weldjem aber bod) neuerlid) bod) ber UranuS eutbedt 
worbeu unb alfo noch auf uuferm Sounenfljftcm benfbar blieb]. 
2ßir bürfen baber bie Hoffnung fdjityfen, günftig für unfre 9cad)= 
fornmeu, bah ein fofcfjer Öeift, Wenn er an bie Ükä^e ber 
Sirfung unfrer mädjtigen Sonne gelangt ift, eben fo Wicber in 
feiner Spirale 3urüdge3ogen unb in ba§ irbifche Sehen unb 2Bor)t= 
thun Wieber Werbe hereingenöthigt Werben H 1 ** *2i jenem] so 
if la H» jenen HC 19—21 Seraeitjung — aRttyrdjen,] in an= 
boffenber Söerjet^ung biemit befchtiefjen, gehen Wir 3U jenem 
terreftrifdhen ÜJläljrdjen Wicbcrum hjuübcr H la 24—27 jene — ge= 
3ogen g l aus bafj jene Wunberbare ^erfon Welcbe mit ihren Ö5c= 
fügten ben llnterfchieb ber irbifdjeu Stoffe fo gar Wof)l 31t be3eid)= 
nen Wufjte, fdjon mit in bie Weite gerne gegangen fet) H^ 
28 aufmerffamen 2Jlcnfd)cnfeuuer] so H 1& —H 9lufmcrffameu C 
285,i foffen] muffen i/ la 1—3 bünfeu — 'haben'? g 1 aus feljn, 
Wie er unb feineS ©tetdjen eine fo bereite STßiinfdfjelrittfjc, habe oon 
ber Seite taffen föunen i? la 3— 6 Warb— rege] Warb nach fci= 
uer Slbreife gar balb ein Serbacht burch ^>in- unb SBieber SRebcit 
unb fonberbare (Stählungen ber unteren .^ausbebienten berantafjt 
g l aus fam man nach feiner 9lbrcife auf ben Skrbadjt bei) \)\n- unb 
Wicber fid) beWegcnben (Stallungen ber unteren ßlaffe ber #auS« 
bebienten H la 7 Stjbte] Sucie H l *—C, vgl. zu 264, 23. 8 ei 
— eine] einer i? la * 10 2tn= unb 2lu3öeiben] so H^H 1 2IuB= 
unb 2luf leiben HC 9—11 Wie — Würbe] Wie fie benn auch bei) 
an unb augfleibeu ber Verrinnen fid) [nie] einfteHte g 1 H 1 ** 
11 cinfad)e fehlt i? la 12 gar fchidlidj g 1 aus gana Wobt i/ la 
16 baraufteilen] 3U fel)n if la 17 if)reu $la%] ifjrc Stelle Ä la 
18 gelbgenoffen g 1 aus getbarbeitern iT ,a 22. 23 l)ielt — balb 
g l aus War fie ftill unb gewann fid) H** 23 bie fehlt H 1 * 
*2S Stein] Lies Steine, denn so bessert Riemer in H l aus Stein 
und so schreiben HC 23—26 Sie — fefjen] 33on il)r cr^äfjfte 



204 Lesarten zu Band 25. 

man nadlet bafj fie fo oft bat 2ßeri3eng niebergelegt, querfelbein 
über ©tod unb (Stein gegangen J? la , Riemer aus letzterem, nur 
dass hier gedrungen statt gegangen stand. H 1 * 26 berftedte 
fehlt H l * 27—286, 2 liefen — beffen] Sie? 1)dbi fie tägtid) 
micberbolt unb bon iebem *ßnncte ou§ reo fie geftanben immer 
ein ober baZ anbete [ein — attbere g 1 für btä] rein ausfliefeeube 
Sßaffer gefnnben beffen fie fl la , Riemer aus letzterem H 1 
286,4 Vor Unb Absatzzeichen g x H l * *5 ber Riemer H 1 
8 fonft Riemer für bod) H 1 5—9 ber — befdjlof;] ob er gleid), 
roabrfd)einlid) um toibermärtige 33erfud)e unb nuberfptedjenbe» tyxo-- 
biren jn betmeiben, bie ©egentoart einer fo merfroürbigen 5)3erfon 
bor feinen boljen äßirtben roelctje bod) roorjl ein foldje§ Zutrauen 
berbient bätten 3U berbeimlidjen befcrjto§ [bod) — befdjlofj g x aus 
wot)l eine? folgen 3 u t raucn * roextr) geroefen mären ju berb,eim= 
Itdjen] H 1 ** n borliegt] ift, bier i? la 12 forfdjenbe] madere 
iT a 13. 14 irgenb — madjen] Slnbeutung Ijerborfbuu baburd; auf= 
merffam 311 macbeu g l aus 9lnbeutuug tjerbortbuu in 33etrnd)t 
bc* toicbtigeit 33 [nach 33 offen gelassene Stelle] aufmcrffam 
gcmadjt 3U baben H la 



(Sed)3e^nte§ Gapitel. 
287, 2 ©ed)3ebnte§ g H l *3 unfere] unfre ü'i? 2. 3 jene» 
— gefetjen mit der eben bemerkten Abweichung aR H 1 * 
7 hioburd) aus too3U H 1 13. 14 bon — ausgeben Riemer aus 
fbätigc, gefdjidte, umfidjtige fret) gefinute unb fübne 2ftenfd)en 
Ijerborbringen H l 15 über — fetjen Riemer aus über* 2)lcer 3U 
gefjen H 1 288, 4. 5 Seonarbo'* ?lu5toanberern Riemer aus ben 
l'luämanbernben H 1 5 leidem Riemer aus legten H x 6. 7 311= 
tüdfefyren — rooüen Riemer aus 3urüd3ufeb / ren unb fid) 011311= 
ficbcüt H 1 u madjte] Lies madje. Denn so ist in H l mit 
Blei aus madjte corrigirt: freilich so undeutlich, dass die 
Correktur bei der Abschrift übersehen ward und daher in 
wieder das Praeteritum erscheint. lfi unb bod) batet Riemer 
für babel) aber H 1 2s. 289, 1 madde ifmen — begreiflid) Riemer 
für liefe fie — anfeben H 1 289, s grauen — Serlag Riemer 
aus grau unb 9taum H l 14 aber Riemer für ja H l 21—23 
er — Irenfe in Gedankenstriche geschlossen g H x 23 er für 



Seite 285,26 — 29G.li. 205 

imb g 7/ 1 24. 25 imb — uetünuibert Kiemer aus er üerftntnbcrte 
firi) leibeufdjaftlid) 7/ 1 290, 2 rafrfjc] so //', fehlt HC r, fetten] 
hatten H X H \2 Hon <j für ,511 H l 19 Wut eben Biemei für 
Jtaum H x •>• heteingcfptuitgeu fam Riemer aus tjercitifprang H x 
24 er Riemer H x 27 bem Überbringet g* für ilju 7P 291,6 
biirfte] butftc //' 10 touuberbatcn Riemer aus nntnberlid)eu 77' 
13. 14 geinfüf)lenben Riemer aus ;Sortfül)lenben H 1 



3 i c b 3 e f»u t e § Gapitel. 
292,i Siebente* b'apitet g *af g 1 77' *4 giti benfenbeS 

// aas Tafe benfenbe 7/ 1 <; fpteugt) so //' fpringt HC 8 in 
jiigeitbtid)ftem| su 77 • im jugenblidjftcn HC 3—9 3d) — 316» 
gott] 3nbem id) be . . . bic 3«^n abreffiere [?] unb auf ben 
#oten marte ber, ben Sihinbernben fdjneU nari) eilen unb nod) 
einiges bebeuteube überbringen foltte, tritt [folgt eine unleserliche 
Zeile] *P* 293,-, unb Riemer für icf) H x 9 aufträte Riemer 
für öffnete 77' \> jugeljen Riemer aus losgehen H x 14 brin= 
nen] so Riemer für btinne 77 1 btinne mit übersehener Correc- 
tur HC is benütd] benutjt Riemer aus benutzte H x benutjt 77 
294, 12. 13 beburft' — Sohn*] brauchte e§ nod) ben Sohn *I X 
14 Zeitlang] ^eit tjer : '7 l *« fonberbarer Riemer für rounber- 
lidjer 77' 15. 16 tritt — Derbüftert] ba id) roeio tuie id) fie [für 
tiefe Rapiere mu.-h Sfynen] Sinnen jnfenben fott füge id) [fie] 
l)in,ui *P* 17 alter — rocvttjcxj alter meinem Cf)cim hod) tuerttjer 
*7* alter bem Cljeim djrcutoerthcr 77'— C; der Text in *P be- 
weist aase das ungehörige efetentoertrjet nur auf Hörfehler für 
feht roetthet beruht. n ÖSolbfcbmieb] ®olb= *P is trifft] 
traf *I l 295,4 iinerflärlidjen Riemer für miinberlidjen H x 



3ldjtaefcnte§ SopiteL 



VI rt) 1 3 e l; n t e ö fcnpitel. 
290, 1 Siebzehntem Gapitel y x H x 2 heifeet] höbet *P 
3 getinbe] bie geliubefteit : 7' 4— o fem unb naf)e gaben jroar ein- 
fad)e bod) befjaglirijc Snfidjt *l l *6 Strom] so H x Strome HC 
0—11 bem — t)atten] bai Ufern, trat 030113 an fie tjeran bafj ber 
Strom fogar nad) irgeub einet Stehe fid) (jiumeubeitb ha? lodere 
(*tbteid) mit fottgetiffeu, unb fteile abhänge oon tiefiget §öt)e, ge= 



206 Lesarten zu Band 25. 

bitbet batte *P* *u gebaut Riemer aus gebaut toar er H l 
12—18 Ö5att3 — in'S] ®an,3 über bem fdjroffften [üknbe] foldjer 
Stfudjt fab, ber greunb e i nm jungen SRon« cor fid) gut gebaut 
jung unb Don feböner $eftatt ben er nur fn^e §cit faum ge» 
waty nafyer ju betrauten ben SBlid fdjärfte al>3 ber überfjangenbe 
9tafen bricht unb jener unglüdlidje jcu)Iing3 in ba» *I i * 19—23 
bie — Jüngling] ob äufäüig ober mit Söorfatj. 2)ie ©djiffer 
fuhren pfeilfcbnell ber ©egenb 3U unb Ratten im 9(ugenblid ifire 
fdjöne SBeute gefaxt. 6r lag cntfeelt fdjeinenb *P 297, 2 einem 
ÄieStoeibidjt au] nadj einem $ie§raeibid)t *P 3 ben Körper 
fehlt *l l 4 au§3iet)en] ibn au§3ief)en *I 1 4 — c aber — bjn= 
gefenft] mar fein 3 e U«^ en l oc§ £eben§ 31t merlen e§ bieng bie 
Ijolbe Sßlume gefnidt *I l 9. 10 fddängelnb — getreifeltem] 
ptätfdjernben SßeHe bermifdjt flofj e§ gefreifeit bem *JP 11 mie= 
ber;] mieber unb *I X 11 — 13 nur — mutfjüoH] $eit bie feibue 
Sinbe barüber 311 legen al§ ber Jüngling fid) mutbig *P 14 fei 
e§] fet)§ *I l 15 2ftit biefen SQBorten Riemer aus Siefe Sßorte 
fpredjenb H 1 erfennenben unb fehlt *J* 19 begegnen] begegnen 
unb begrüben *JP 20—27 beruhigen — 3ubedte. — ] beruhigen 
unb bradjte ifm auf ein bequeme* Sager ha* bie ÜMnner balb 
fonnig tjalb fdmttig unter ben 33üfd)en unb 3^9^ bereitet 
batten barauf über SäMIbelmS 9Jtantel bingeftredt lag ber botbefte 
Jüngling. Sdjon lodten feine getrodneten £)aare fid) mieber er 
läcbelte beruhigte fid) unb febtief ein. ßädjelnb fab ber neue [?] 
3?teunb auf ibn fjerab er glaubte ba§ erfte 9Jlufterbilb be§ ülfienfcben 
31t feben *P 28 bod)] so *I>— Hnoä} C 28 — 298,2 auf '3 — 
berieft] roieber auf* neue berborgebradjt berrlid)e§ (Sbenbilb ©otte§ 
unb immer gleid) mieber entfteEt *P 5. 6 fdjon uöllig mieber] 
böltig *7 l 7 — 9 einer — erfrenenb] fid) itjrer guten §anblung 
unb bei guten Sobjis erfrenenb ber fie erroartete *P 10 be§ 
Sünglingi fehlt *!' 11.12 ibn — berfefcen.] fogleid) ibn bet)m 
ßrroacben böltig mieber in Stanb an fetten. 2>ie 33rieftafd)e batten 
fie eröffnet bie SSrief [der Wortrest unleserlich] mit $iefe [$iefe 
über Steinen] befebroert trodnete an ber Suft unb 2Bilb[etm§] Sluge 
fiel auf einige ^Briefe bie 3unäd)ft lagen. [Absatz.] ©a roarb 
ibm eine bimmlifdje @rfd)einung, er fab 9latalieu§ §anb, eiu[en] 
SBrief roie an ibn gerietet, e§ mar ba% 3)ubblicat beffen Snbalt 
er mobt fannte, ben er an fein £jei - 3 brücfte ofjne ib,n 3U öffnen 
an fein .\per3 brüdte. 



Paralipomena 

und 

Schemata. 



A. Allgemeine Schemata. 

I. 

g 1 auf einem zweispaltigen Folioblatt Schema der auf 
zwei Bücher berechneten Wanderjahre; vgl. Tagebuch 

28. Juni 1825: 23efdjafttgung ( bie Zauber jähre in ätoctj Iljcilc 
311 trennen; and) bie nodj ungebrurften Vorarbeiten 31t rebigiren. 

29. Juni: Sie SÜanbcrjaljrc neu idjematijirt. 30. Juni: >!) 
überlegte 1111b fdjeinatifirte toeiter an ben Süanberjahren. Die 
Zahlen der linken Columnen bezeichnen Seite und Capitel 
von E, die der rechten die neue Capitelordnung. — Auf 
der Rückseite Briefentwurf y l an den Herzog Ernst von 
Coburg vom 4. Okt. 1825. 

Sßanberjahte 



6. 


6. 


I. 


6. 


3. 


6 


J/. 


(v 


1 


1 g?Iud)t nad) Crgijpten. 


1 






Jlatalie an 9B. 


, 


10 




SB. an Italien. 








Sntlebigung vom We= 




5 10 


2 


2t. 2fof. 2. uub gfolge. 


2 






lübbe 




53 


4.5 


Söanberfdjaft. ÜKontau. 


3 






m. ü. 50 (2) 




71 


6 


fetter 


4 






Gmpfolener 3füngl. 




81 


7 


ftäftdjen. Fallgatter. 
Schloß 


5 






§etfilie an 2B. 
öefnnbener ©djl. 


2 


in 96 


■ 


Familie. 1. SIBenb 


6 






äntoeifung. fläftdjen. 




81 




Sßilgexnbe Xhörinn 


7 


296 


13 


^äbagogifd) Ofeft. 


:: 


96 




3-ainttie. Sern. 2. ?tbenb 


8 


:;::i 




ajiontan tlrgefdjidjte 


4 






Spa.v ftitt. 




337 


14 


Öeiellfrf). angetr. 


5 






SBerebung Auftrag 


9 


301 


15 


9ieue üJtelufine 


6 


13 




ßorrefp. ®efanbtjdj. 
gfolge 








üflufitf 
©efährlidjc Wette 


7 



>octl)cä SBcvfc. 2f> 



210 



Paralipomena und Schemata. 



IL 



99 


— 


9hifrbrauue3 ÜJiäbdjen I 
[dorrefp. (Sefanbfdjaft. 
.folge] 


10 






9?eue Slnmelbung. 

mm. ®efd). mann. 
3u toeit 


8 


114 


9 


Gnriofe§. 5flotij 
Ääftdjen bepon. 


11 


4M 


17 


SBer^ältniffe beffet ) 
2ßo ift ber Serrätber* 


9 s 
9 


155 


10 


5päbagogifd)e *prou>. 


12 






öenarbo erftärt fid) 


10 


178 


11 


©efcbidjte. Äleibnng. 


13 






^ufebr. aJiäbdjen (3) 




199 


— 


£)exfilie an 2ß. 
m. b. 50 (1) 


14 






©djlüffel betörest 

2)er gerettete 


11 

12 io 


254 




3roifd)enr. @infd}nltung 


15 






Watai. 6-mpf. «rief 




258 


1'.! 


Sombarbie W. b: 50 (3j 


16 






©uplitm 




294 




GJebtrg i 


IT 






öefimbener ßcben^toerf 




333 




(*rfd)eimmg! 

(ft. 33. 3Jiäbd). 2) 

Offen [?]. fentiment. ['?] 


IS 
19 






9tebe -unn Sdjlufj 


13 



II. 

Abschrift von Par. I, auf einem zweispaltigen Folioblatt 
von John angefertigt mit Correcturen g und«/' 2 ; letztere sind 
späteren Datums (vgl. zu 212, 6) und betreffen nur die erste 
Spalte, daher wird SBer ift ber SSerrätber in Spalte 1 ein- 
gefügt, ohne in Spalte 2 gestrichen zu werden und andrer- 



Auf der linken Spalte sind Spuren weggewischter Blei- 
schrift vorhanden. Einzelnes ist noch zu lesen, wie : 33 3 
£etmfud)ung 2; 45 4 Silienftcingel; 57 5 8?t£ . .3; 81 7 Ääft= 
d)en Fallgatter 5 ; 5pilgembe üTbörüm 7. Im Abstand von 
einigen Zeilen unter der linken Spalte befinden sich auch 
drei Zeilen weggewischter Bleischrift: 

Samml. Serjrei* Magier Serfdjau [?] 

Statt bereit [?] irgenb eine ©infdjaltung [vgl. links n] 

linke Spalte 5 zwischen 9 und (Furiofey (/': abgefdjr., eine 
Bemerkung, die sich jedenfalls auf die in Par. II erhaltene 
Copie unseres Schemas bezieht. 



Paralipomena und Schemata. 



211 



seits wird 9tufjbrcmne3 W 2 in Spalte 1 gestrichen, ohne in 
Spalte 2 eingefügt zu werden. Die rechte Spalte, die wohl 
mit Rücksicht auf die neue Niederschrift (vgl. Par. III) mit 
einem Tintenstrich von oben bis unten durchzogen ist, wird 
später abgetrennt, auf ihrer Rückseite ein Concept g, be- 
ginnend: Tic bctjben 2Rämicr ber Jhaft ihrer 3fal|te fid) betoufjt 
tntin man ,ui ben J?o§mobibaften jö^Ieit. 



äSknbcrjahte 
I. 6. ©. 6. 



//. 



1 


1 ! 


10 




5 16 


2 


53 


4.5 


71 


6 


81 


7 


lo 9G 


8 


81 


— 


96 


— 


IT. 




99 




20 144 


9 


155 


10 


178 


11 



ftludjt nnd) @gi)pteu 

SBtll). an 9tßtalieit 

St.3ofc))t)2. unbgfolgc. 

SGBanberfdjafr. Üflontan. 

3Jiett« 

Ääft$en, ftaügatter. 

©djlojj. 
gamilie 1. 21'benb. 
^ilgeutbe Ihöriu . . 
Familie, fern. 2. ^Ibeitb 

©003. Witt. 
Stfcrebimg. Auftrag 
Sotreft). ©efanbtfdjnft 
Üentholb jun. au 2B. 
2£cr ift ber SScrrätljev 
Senatbo. 

Shtfcbr. «mäbdjen 1 
ßuriofeS. SRotij. 

JMftdjcn bepott. 
^äbagogifdjc $rot>. 
©efd)id)te. Äleibung. 



1 






2 






8 






4 






5 






6 






7 


•_".i(i 


13 


8 


331 


_ 




337 


14 




361 


15 


9 






10 






11 


451 


17 


12 






|18 







giotolte an SB 
(Sntlebigung b. ©e= 
Ifibbe. 
2 3R. d 50. (2) 

lßnibfotyleneviSiingUng 
Aperfilie au SB. 

2)o§ Ääftdjen fommt 
in itjre «£)änbe. 
^abagogifd). $eft. 
gjloutau Urgejdjidjtc 
Ökfctlfd). mtgetr. 
9ieue üRelufine. 

äftuftf. 
©efabrlidjc Sßette. 
Stehe fonft ©d)lufj. 
5iene Sfamtelbimg 
9Jtan fudjt ^aiibmerrfer. 
SSerijättniffe beffet j 
SBer ift ber ^erraffter* 
ßenarbo etflärt fid). 
3fhi§bt. s JJinbd). (8.) 



linke Spalte 16—18 </* für ^ol^c 19 1 <f 
rechte Spalte 9. 10 g für (Scfnnbticr rdilffl. Hnroeifung 
Käftd?. n g 19 ,v für IPiüf. (Sefcb. HTaiiti. Hierauf folgt 
in neuer Zeile §n med. als Capitel 8. </ gestrichen. 21 SOßex 
gl aus 2Öo 

14' 



212 



Paralipomena und Schemata. 



©. 


ß. 


I. 


S. 


6. 


6. 


IL 


6. 


199 


- 


^etfilie an 335. 

m. d. so. (i.) 


14 






gelij; SSefud). 
©djlüffel berbrebt 


11 


254 




,3toifd)em:. (@infdjal= 
tung) 


15 






ÜÖMIb. angeworben bon 
Ob. 




258 


12 


Sombarbie2Jl.b.50.(3.) 


16 






©er (Bereitete 




294 




3toifdjenBanblung. 








«Ratat @mbf. «tief 




333 




©ebirg | 
©rfdjeimirtg ' 








Smbtum. 
©efunbner £eben§3toecf 





III. 

Schema zum zweiten Band, John auf der rechten Spalte 
eines bläulichen Folioblatts, vermutlich nach Dictat auf 
Grundlage des Paralipomenons II. Die Correcturen sind 
sämmtlich eigenhändig und gehören einer vierfachen, sich 
von selbst ergebenden Zeitfolge an: der ersten die meisten 
g Correcturen, der zweiten die g l Correcturen, der dritten 
die g 2 Correcturen, der vierten die wenigen g Correcturen, 
bei denen dies besonders bemerkt wird. Das Ganze von oben 
bis unten mit Rötheistrichen zum Zeichen der Erledigung 
durchzogen. Wegen der Chronologie vgl. Tagebuch 22. Ja- 
nuar 1826: ©cbemo 311m atoerjten Sbeile ber Söonberjahre bear= 
beitet. 

II. SBanb. 
1. 9iatalie an 2ÖiIl)eIm 

@ntbinbung be3 (Mübbe* bev breb, Jage. 

(Smbfoblner Jüngling. 



linke Spalte nach g Tluftbrami. I1T. 2 gestrichen g 2 &i- 
funbencr ©d)lüffel zuerst eingefügt g und dann gestrichen 
g 2 : aus dieser Correctur geht hervor, dass g- späteren 
Datums als g ist. 

rechte Spalte 2 g 4. 5 g 9 hierauf in neuer Zeile 2\ebe 
311m Srfjlnjj als Capitel 13. von Goethe gestrichen. 



Paralipomena und .Schemata. 213 



2. 33cnuinutg ber 3eit. gfjitutgie 




3. SERann bon fünfzig Saftrcn. 2. 




4. 3 c it inS unbefttmmte. 




^äbagogtfd) fteft. 




5. Spontan Urgcfdjtc^tc 




0. angetroffene ©efettfdjaft 




ftclij fdjrcibt auf bet ©dj. lafel getoimtt 


einen iHoteit. 


7. 2)er Sdjtüffcl roirb gefmtbeit 




8. Senatb «Rufebr. SRäbdjen. 2 




9. Skrfammtung 




10. <Reue 3JWufinc 




SJhtftf. 




10». Ta§ Ääftdjcu tutrb cingeljäubtgt. 




11. öefäbrlidje 2Bette 




12. JRebe, fonft ©djlufe. 




13. SReue 91nmelbung. Ob. 




9Jian fudjt .^anblüerter. 




14. 3u toeit. 




15. ©Reibung ber ÖefcUfdjaft. 




16. ßenatbo etftärt fid). 




93rtef Don iSultettcn an Senarbo. 




17. ^iuftbrauneä SRäbdjen 3. 




18. 33rief Don .'perfilic an 2B. 




gclir, 93efnd). 3«brod)cncr @d)lüffel. 




Wadjrtdjt Dom (Sröffncn. ÖJolbfdjinibt. 




19. Sßtlbelm tMbrcifc. 




20. 2>er Okrettett? 




s JiataIien» S3rtcf 




lupl. 




(öefunbeuer SebeniS 3tu. 




33ejng auf oben. 









Die Zahlen links sämmtlich eigenhändig und /.war 1 g 1 ; 
4-0 <J) %<r aus 2 g; 2 und 7— 20 </ 2 , doch IQ* <j. l 23c= 
nujjmtg — ßhtrurgie^ 1 aR 2 hiernach als Capitel 3 doch von 
Goethe gestrichen £>erfiüe an SBilhelm ber ©djtüffel be§ $iift= 
d)en3 fommt in ibte £>änbc. gelij; fdjretbt. ©djiefer Safel 
33ote. 7 geltr, — SBoten. g x aR 8 g aus ba§ $äftcben toirb ein= 
gebänbtgt dies ^r- aus bau ßäftdjcn roirb gefunben 13 10» — 
eingehänbigt g nachträglich eingefügt 



214 



Paralipomena und Schemata. 



IV. 
g 1 auf bläulichem Quartblatt, Bemerkungen mit Be- 
ziehung auf E, doch nach dem Titel 2ßo [tieft ber äkr= 
rättjet vermuthlich nach Par. II entstanden. 



1. 33. 

295. £>erfüie an 2BiU) 

©enbung be3 31. 33. W. 
3in befjen ©efolge 9catalien3 
SHttffjeüung an ben ßünft= 
ler be§ 3)1 1». 50 Sauren. 
(Sin reaffummircnbe§©dfjlufe 
3Jlotü) 3n finben. 
333 äkrgcrfdjeirtung otjnc ©Iä= 
fei 



2.33. 
295. 9latatien§ SSricf 

5tacBrid)t ber Qsntlebigung 
öom (Melübbc. 
331. (Beologte 3toed:' llrgcfdjidjte ? 
338. ©efeEfcbaft 

413. 21m gnbe 3Rufic 

Sann bte gefäfirl. Sßette. 

414. Slnbrer Übergang 
3u toett 
Übergänge 

420. Jnlgernbe Shöriit 

2Bo fiidt ber »errättjer. 
532. SJot bem legten ßapitel 
ber (Gerettete. 



Hier schliessen sich am besten an zwei schematische 
Aufzeichnungen, die Goethe in Notizbücher eingetragen hat. 
1. In einem Octavhcftchen, das von Musculus' Hand die 
Aufschrift trägt „Kurze Notizen zu eignen und fremden 
Novellen, nebst verschiedenen sonstigen Bemerkungen", 
finden sich folgende Notizen: 
Fol. 1 g: 

grommeä SofcpB. 

©udjen erfter Siebe 9tad)obtne 

3)ertoed)f(ung ber (Sefüljle Filarie 

©alant Sßfjantafttfdj ^ilgernbe 

Sluffdnteiben 6i§ 311m 9J?ät)rdjcn ÜMufine 
2ftaf)tdjen 
•gmnbfc&ul) 



rechte Spalte 5 Ökologie — llrgcfdjidjte'? für 2lubt'C l<Totit>c 
nach 5 535. 23ercj Crfdjeinung olmc (Släfcr 



Paralipomena und Schemata. 215 

Fol. 2 von Riemers Hand: 

£er 2krriül)cr fein felbft. 
Darunter g: 

SJialog mit ^Ibiuefenbcn 
Fol. 5 gh 

Monolog au abtuefenbe gerietet Savuo. 

2. In einem reichhaltigen, mehrere Jahre umspannenden 
Bande, der von Krauters Hand die Aufschrift trägt „Notizen- 
buch enthaltend Gedichte und Anderes von Goethes Hand" 
steht S 19 g\ 

SHe gludjt nad) (*gt)btcu. Santft Sofcpl) ber jtoetjte. 
5 Sie neue 2)cclufiuc. 2er 2Jcanu Don 50 Sfaftren. Wacfoobine. 



B. Einzelscheinatii 
zum ersten Bande der Wanderjahre (24). 

VI. 

Schema zu 24, 51,19 — 57,28 g auf einem Zettel, auf 
dessen Vorderseite Par.IX und Nr. 5 und 6*) stehen. Durch 
Wegschnitt die Schlusszeilen (drei wie Par.VII beweist) ver- 
loren. 

Wndjt Betont Jtöljtet [24, 51,»] SbijUifd) [51,26] girau 
Äinbcr Skrglürjcu floate. SBentmen. 3f. unb 2B [52, 7] ^flid)t 
ber (*ntfagcnbett 9fci<$t Dom Vergangenen nodj tioin künftigen 
3U fpreetjert 9lur bom GJegcnroärtigcn Carito fein Vcrgrocfcii 
in [52, 17] . . . G$erool)nf)eit Verbrie^licfjcs fogar uermijjt. Ußuitbc. 
Söetbanb. .^oljfiauer [57, 15] (Schmuggler SilbbteBe. Serg= 
Icute Sdjakgräbcr gitj faft alle fennenb 



*) Diese Nummern mit arabischen Zittern verweisen 
auf das in der Einleitung abgedruckte Verzeichnis des hand- 
schriftlichen Materials. 

7 — 9 5pfltd)t — 33ergtoejen mit Verweisungszeichen am 
Schluss des Blattes 9 3'Ctno — 33ergroe[en nur in Spuren 
vorhanden 10. 11 ©etoofm'fjeit— 23erbanb eingefügt n.l2^>ol3= 
haucr — Scfjakgräber durch vorgesetzte Zahlen aus £>oIjhaucr, 
Bergleute, Schmuggler, äöübbicbc und Srfjatjgräbcr nachträglich 



21(1 Paralipomena und Schemata. 

VII. 

Schema auf Grund des vorigen, g auf einem Blatt, auf 
dessen andrer Seite Nr. 12 steht. 

9kd)t bet) bem $öf)Ier ^bhjlifdjes beö 3 tt f* ßn ^ e § ö" x ' au 
Winber Serglüben $oblfeuer baneben aBemmen üb 3 unb 2£. 
5Pfüd)t ber Qmtfagenben 9Zid)t nom Vergangnen nocb fünfügeit 
ju fpredjen. 9cur com ©egenroärttgen. $arno fein 33ergtoefcn 
äßiberfprudj Äinbfieit bort 3ugebracbt. ©etoobtffteit 33er= 
miffung be§ Unangenehmen Söunbe, 33erbanb. .Ipolstjauer 
^Bergleute ©cbmuggler SMbbiebe (Scbatigraber 

Angefügt mit Blei findet sich noch einmal eine Skizze 
einiger Theile des Gesprächs 52,6: 

9cad)t Nobler ©efbräch ßrfter ©nbrud [53, i] Einheit 
[oder ßinfeitigfeit V] ©etoo^ntjcit. Mgemeiufjeit [54, s] @(cid)= 
ittfj Leiter [54, te] 2ik§ Sarno? [55, is] 2öa§ 2ß? [55,25] 



VIII. 

Schema 58, l— 62, 12 g 1 nach Nr. 10, mit Rötheistrichen 
versehen zum Zeichen der Erledigung. 

?(bfdjieb ton ha ©djelm[erc]l) 3ft3en§ 2tbfd)ieb non ein» 

anber föiefenfcblofe 33afalt auf Kranit 2rogIobl)teu X&tw 

©turnt gegen Slbenb gunb & c » $etir, 9tad)t. 9Jtorgen -fuuab= 

weg. fjtij unterroeg? ^elij üerfteüt bi§ 85 [E] roo ber SCeji 

einfällt. 

IX. 

Nähere Ausführung des Vorigen g auf demselben Blatt 

wie Par. VI, mit Bleistrichen zum Zeichen der Erledigung. 

|: belobt unb befd)endt :| [E S 83,2] 

<B. 83 gi£ beimt 2lbfd)teb 3toeifefbaft roem er folgen fülle 

6>oIb unb ©über 93orrourf, abgelehnt 9?euc äkrbaublung 

luegen be» f Steine*. 6r entfdjeibet fid) für 2)tontan. SÖarnung 



6.7 £ol3baucr — ©djatjgräber aR is 33orrouif, abgelehnt 
nachträglich zugefügt 19 über SBaruung g l 2>urd) 



Paralipomena und Schemata. 217 

bor bcm SRiefenfdjtofj. 3 u f fl 9 e fte bliebet ,511 fiubeu. v -l A ötc eben 
und) beroaubevt. ©rtjeibeu ber O^mibc. 5Kicfenfd)(ojj. 23oialtc 
auf (Kranit, gctljaner Junb Strom gegen s .)lbeub. Sdjitberiiiig 

2Böb,uliri) Irogtobtjteu ßeben. s Jtacf)t. 2)iorgeu. 9lbroeg. 
gfijj iiijtniidjcn. gelij. berftellt. 

| bis 85. roo bor Icrt einfüllt : 



K. 

Schema 59,15 — 62,2, Par. VIII theils erneuend, theila 
weiterführend, geschrieben von John, mit Erledigungssti ich. 

äöanberung aufs ftiefenfdjlofj SScrfpätetc Slufunft SBafalt 

auf ©ranit Iroglobtotifdjc (finticbtiutg. ©türm gegen s 31benb. 

gifc bleibt au§. ftunb be3 getij;. «Radjt. borgen. 3?ort= 

10 roauberuug. geür. unterroegs. <£)albberfteltt. Uitgebulbig ba* 

©cljcimnife 3U berraftjen. 



XI. 

Schema 59,15 — 62,2, Ausführung des vorigen, //', die 
Lesbarkeit der undeutlichen Schrift durch braune Farben- 
Hecken noch erschwert. 

getij; bemerft bie s .Hbrocifung be3 Söoten 9iad)tid)t Don beut 
5titrm bon 20 . . . [SBinbbrucb? vgl. 62, 5] Slitbltcf bcijelbcu 

2luf flieg über Kranit gell'en JRiefeufcbtofe (Kranit, 23afa£t. 

Sote roöfmlid) geuer an Verbote be3 tiefen ©ingebn* Sager 
Mittag [?] 2krtobten getij: 33inbfabcu rote ein ^tlgcr ^elir 
fnft betbor $unb bc§ Ääftcfjen» ausbleiben be§ gi£ Uiigcbulb 

SBercbung SIbmarfd) gi£ ftdix. ©efjeimnife ©utcr 2Bcg 
mit [V] bem [?] 33oten ro . . . [V roeiter V] Seiten ^ßfab mit ftilj 

öcroölbc bb 



1 fie über fi* 3 getfianer nach Itföbnltd? üioijlobytcu 
£ebeu 17 ausbleiben nach Uuijcbulb 



218 Paralipomena und Schemata. 

XII. 

Schema zu 69 — 126 g auf S 1 und 3 eines bläulichen 
Octav-Doppelblatts; mit Rötheistrich durchzogen; auf S 4 
Briefentwurf g 3 Serien ju 3kforg[ung] einer gnäbtgft augeorb= 
neten attebailte beauftragten ©etreueu fyödjft bicfelben an Carl 
August 2. Febr. 1826. 

©echfte* Gapttel. 
©mpfaitg Scbtofj 
3lbenbejjctt. 
Suliette. gngl. Sit. 
§erfilie. fjranäöjdje 
^toel) Skamte Gittere beutfdjc 
jüngere beutfcfje. 

mi Wt PP 

©tdJenteS ßapitel 
Sßilgexnbe Iböriit. 

2lrf)te3 ßapttel 
grübftüa*. 2 [= zweiter Abend] 

2ob be§ 3Bruber§ 
£er lantc. 
fyeltr aufmerdfatii. 
(Spazierritt. Stuffett gefp. 
gelij; (Sinftatib. 
.£>er|"iüen3 Jßcrbaub. 
(Sorretyonbcitj 6. 99 b. 112 

5ßeunte§ ßapttel 
dritter Sag 3 [= dritter Abend] 



XIII. 
Schema 69 — 126 g auf einem durch Schnitt in zwei 
Theile getrennten Blatt; auf dem oberen Theil ein geschäft- 
licher, vielleicht auf die Ausgabe letzter Hand bezüglicher 



19 ©. — 112 g* zugesetzt 



Paralipomena und Schemata. 210 

Briefentwurf </ Söercdjmutgcu jum fclbftCofcfieit ,511 ©ocietdtä 
(Somtoir [V] ,51t aubrer Übereinfunft auf eine Quote u. >. w.; auf 
dem untern Theil zwei Briefentwürfe g l : 1) £ie üon Sfjncit 
felbft auetfamite üüMdjtigfeit be-5 @efdE}&ft§ an Reimer 24. Juli 
1825. 2) @to. ©jceücn.i Don bei: fo gliirf(irf) eingeleiteten an 
Graf Beust Frankfurt 22. Juli 1825. 

1.) [= erster Abend] (finpfattg Sdjlofj pp Soenbeffeil 
?"^. te 1 2Ötl()clui 3toei) «eomte gelij. Sie bc[mcrftV| 
9lpfe(. «pilgerube Ifjöriit. 
2.) gelir. tiefet ©d)I[af] früfjftes grtoadjeu ©arten 
Sinben Cb,eim au§geritten äBüfjctm f . . . [fommt ?] (Snblid) 
ba3 ^frühftücf Sie {Jfrauenjimmcr. Mittag Cngl. au»gch) . . 
[au»getoäl)(t V] Spazierritt. (Spät, auf bic 3 • • • [3i mmer ?] 
3(benb bic Gorrefp. 
3.) ©efprädj über bie gainitieit 3#^nbe. 



XIV. 

Ergänzendes Schema 70, i* — 126 g x auf einem Quart- 
blatt, das zu einer Reinschrift der Marienbader Elegie ge- 
hörte; es enthält die Oberschrift „Elegie", die beiden Vers- 
zeilen „Und wenn der Mensch" etc., und auf der Rückseite 
die erste .Strophe „Was soll ich nun vom Wiedersehen 
hoffen". 

1. [= erster Abend] JBel) ?lbenbeffcn Mgcmcinc S5efonnt= 
fdjaft futj. [?] . . 8itet[atut] ^itgcrnbc Ifjöriit *) 
8 2 [= achtes Capitel, zweiter Abend] gfrüfjftücf. bie 
^rauenjimmer im ©arten 
Dtjeint fdjon auSgeritten ^xtliette auffläreitb ben 3 u ftanb 

§erfitie ifjtt befdjerjettb 
^elij; Slpfel gittgerfdjititt 



*) Unter Goethes Papieren zu den Wanderjahren be- 
findet sich auch eiue Abschrift der 1780 in Leuchsenrings 
Cahiers de lecture erschienenen Erzählung „La folle en pele- 
rinage". 



220 Paralipomena und Schemata. 

3Rtttog fovtgcjc^t in bfem?] ©[titne?] 
SEbenbS ©eijr j> . . . [V pwuftUdj ?] 
2lu3teiteu gelir, unb £)etfiüe 
9 9lbenb§ bie ßorresponbenä 9t33 [= Nussbraunes Mädchen] 
3) SBefpredjung 5 

2ibcnb§ 2öühdm ob. 



XV. 

Schema 104, ie — 105, 15, 116, l — 126 g l nach Nr. 21. 
©d)Iuf? be§ 3lnet)ten £ag§ 
tfinfdjaitung ber SBriefe 

2Wjte§ gap. 
«£>au§r)etr Unterhaltung 10 

ßuftobe gottfetmng ©onutag morgen 3lbfd)ieb laute 
Untergattung Entlaffung 
Neunte?? 
3ehntc§ 9tufebt. 3JMbdj 



XVI. 
Schema 101, 24 — 105, 15 und 116, 1 — 125, 4 g l auf einem 
Folioblatt, auf dessen einer Seite g l eine 49 r , 365, 3—9 ent- 
sprechende Stelle steht, die hier, weil sie bisher unbenutzt 
blieb, in ihrem abweichenden Theil wiedergegeben wird. 
.£iet ift ber fiünftler toafjtfcheinlid) burdj Erinnerung an ben 
gricchifeben Fährmann berleitet toorben, ben man aber nidjt mit 
bem gegentoärtigeu roilben Stelltet .... 
ad 8. 
9t ad) £ifcb ftelbfüihe @rbl[idt V] Saube ßro&er lifd) 
Sefert gintabung[V] £erf. Snfdjr. labet @rro 
äBity. Söiberfprucfc ©beim Sittigung 

Slnfömmling ÖJefpräcr) DI), entfernt fieb (Srftciruug 
Stad) b. Garte fp[eifen]b Unfreiheit bc3 3ufammcnfpcifcuö 
©onntag ßorreafponbenj 
9?euntc§ 6ap. 
III. £ag 
(vuftobe früh 2Ba§ bet Oheim 0. 3b [V 3af)thunbett ?, vgl. 
93, H ff.] bält Eigenheit bet nid)t nad)frag . . . [?] ©altetie 



Paralipomena und Schemata. 221 

innere gimmcr. (5: . . ben ^ovtraiten [V Grüäruug oder Otts 
läuterung bei ^ortrnite?] .... 3aiiuiil bet [Reliquien £>aub= 
fdjrift ©alleric (Suftobe Irintfgelb Wutoenbung ^tbreifo 
nid)t 2ttorg ©onntag* ^etjet 
3ehnte§ tfau. 

XVII. 
Schema 174, i — 190, 13 John auf einem Zettel. 

I. 127 [diese Zahl, die sich auf 
die Paginirung von II bezieht, entspricht 24, 174] 
ßapttcl. 
2£itbe(m§ Eintritt bei) DJcafarieu. <5d)Uberimg ber Uiu= 
gebung. ^uiammeutreffeu mit Slugeta. 3fetij befleißigt fid) beS 
10 ©d)reibeu§ ShiSjug au* beit ßotteetaneen 

NB. .£)ierau* ein befonbered $eft §u bilben roie foldjeS ein- 
getragen werben fnnn.) 



XVIII. 
Schema 174, l — 195,0 John auf einem Streifen, 

I. 

Dcafarie äüofjnung Umgebung Untergattung 

19 IL 

Angela 9cad) bem 2d)ema ßonftbenj jjfelij 

III. 
QJHttfjeilung 

IV. 

20 (Sntlafjuug Gljarafter ßenatbo'3. 



XIX. 

Schema 174, l — 180, u g und von Staube? ab g- auf der 
rechten Spalte eines Folioblatts. 

laute ©cblo§ »Jeine roobtgebilbcte grauenjimtner 3uug 

üerfchiebenen ©tanbe* eingefd)r. [?] ©ejettfdjaftcr. Angela. 

Älingelnb [V] teife [?] #au§tt)or[V] ©rüner äJorfiang 2luf; 

gebogen 5RoHftuf)l 3Jlittoiffen [?} be§ @eföfift3 [?] Sßitteben 

Snterejjante» ©ejpräd) ^frtjfifer 23eionber-3 aftronomifd) 



222 Paralipomena und Schemata. 

XX. 

Schema 176, 19 — 179, 26 g 3 und dann g* auf der Aussen - 
seite eines Foliobogens, auf dessen Innenseite Par. LXV S. 
und eine von John geschriebene Einladung an Doctor rrosch 
vom 26. Sept. 1828. 

a3orroürfe bem greunbe bafj er bie 2)}itth,et[ung oerfpätet 
©chroierigfeit ftch über tiefen ©egenft. ^u erfl. 3 u 8 e 8eben benn 
e» ift Don ntcfjti roeniger nl§ Don bem SRtäbrauch, fürtrefft, bittet 
bie Siebe 3Jian fommt in boppelte Verlegenheit, ©priest man 
liom 9JU»braud) fo febeint mau bai treffliche [darüber g unfd)ätj= 
bore] Glitte! au^utaften bas bod) burch [?] ben 2JIisbraud) felbft [?] 
ond) [?] gef)t [?] [burdjgehtV] ©pridjt man com Mittel fo fanu 
man faum augeben bafj feine Jrefflichfett einen 2RtebraudEj juloffe 

Snbeffen ba mir unter un* ftnb, nicht* njirden mdfjtä feftfetjeu 
motten 

Daran schliesst sich, theilweise am Rande, g 1 : 
Cowrtoisie geg äßith. 33or,uige [ber] 2Henfd)en Mängel 
bevfelbeu fyrage ob er nic&t mit Slngela fid) umfebn motte 

SMjarren [?J uub $rage 0Ö er e * anhören [?] bürfe [?] S8e= 
miltigung unb ©rflärung ber 2lbficht 

Zum Ersatz von Courtoisie bis 9tbficht steht g 1 aR: 
©eitert* Setfdjroefter Übergang ju bem ^ouifreunbe 

©chroierigfeit ber Slnfichten menn Sob unb labet mit einanber 

tämpfen Erbetene ©rtaubnifj ati ©ijmbot Analogie 

abgelehnte Snitiatioc ßefen einer Uberfetmng [179, e) Wan 

mürbe [?] anber* [?] reben 2)er gfreunb führt unS hinein. (Sin 

geneigte? ©ehör erbeten 2)er Sefer gewarnt 



XXI. 

Schema 176,19 — 179,26, Dictat auf Grundlage des vori- 
gen, geschrieben von John auf den rechten Spalten eines 
Folioblatts; zum Schluss links unten Datum ©onnabenb 
b. 20. ©eptbr. 28. 



Vorzüge — berfelben g aR 



Paralipomena und Schemata. 223 

S3orroürfc bafj ber greuub bte 2JUttheilung uerfpätct. 
Sdjroierigfeit fid) über tiefen Wcgeuftanb 3U erüäreu. SBirb 
zugegeben. £enn ti ift öou nidjt-5 meuiger als Hon bem s Dfi*= 
bxaud) fürtrefflidjer bittet bte Webe. 9)can fommt in boppelte 

5 Überlegenheit. <Sprid)t man uou SJtifjbrauch, fo fdjeint mau bic 
Söürbe beä KÜttel» anjutafteu. üDemt e» liegt ja uod) immer 
felbft in bem 3Jiipraud) oerborgeu. Spricht man Dom Glittet, 
jo fann man faum zugeben bafj feine innere ©rünblid)feit ben 
SJcifebraud) julaffe. 3nbejfen ba mir unter un* finb nidjt* 

10 feftfeheu titrfjtö teufen motten, fo fönnen mir immer oorroärt* 
gehen, lodj motten mir Dörfer fragen ob uufer neuer 5 r ^»o 
fid) nidjt mit Angela im Warten unb in ber ©cgenb umfehen 
motte. SBeit unfere Angelegenheit befonber« auftcr bem 3 lt: 
fammenhauge oljue 5?enntnifj mie mir barauf gelaugt bou ihm 

v-> füllte aufgenommen merben. $ittc üerrocilen ju bürfen. 2egiti= 
mation burdj l'iufjerung. 6a fdjeint ungefähr berfelbige $all 31t 
ferjn. 2ßenn £ob unb labet in einer 5ßerfou 3ufammeu trifft 
SÜemt mau bie hänget eiltet Dienfthen 3itglcid) mit feinen ä>ov= 
3Ügcn artifulireu foll. t^r habe e§ getroffen nur fet) bie*mal 

20 »on einem Pompter Don mehreren l'icnjdjeu, Don einer 3iMffeufd)aft 
Don einer sycfjaublung berfelben bie Diebe. 2Bill)elm bleibt 
2iMr frijeibeu jebod) im Sinne unferer meiften Cefer. 



XXII. 
Schema 180, is — l*(i, 17 John auf den rechten Spalten 
eines Foliohlatts. 

(Srfte Wacht. 
£er Slftrouom nimmt bm greunb auf bie Steruroarte. 

25 .£>erau3tritt berfelben auf bie ring* freue o»i"C- Völlig flare 
Wacfjt. §inberniffe beö gemöfmlidjen Sehen». Äufjere ^uuerc. 
Staunen unb Betrachtung. £a» Ungeheure hört auf erhaben 311 
ferjn. SBerrounberung e§ nur in bie Singen faffett 3U fönnen. 
Wotfjroeubigfeit fid) an» ßinjelne 3U menbeu. 2er SBagen mitl= 

30 fommen ^euutniß unb llitfcnntntfj be» ©in3etneu SÖiberiuitle 
gegen bie Silber *^> fjmitcifie be* erften nrä @rof;e gehenb. 2Biber= 
roärtige Sarftellung ber roimmelubett ©eftalten Weite uou Cfteu 
heranriirfenbe ©eftirne Jupiter unb 5JtarS nor3Ügtid) auffatleub 



224 Paralipomena und Schemata. 

3)er Slftronom beruft ifm. 3 ei St if)m onrd) ba§ Selefcop 
Jupiter utib bie Trabanten SSemerfung über biefe pbbfifcb med)a= 
uifdjen §ülf§mtttel 3" fünften unb llugunften (Hnlabung 
3ur 9hil)e Sßirb angenommen Unmittelbare» @infcbtafeu 
Slufgetoedt um bie 33etm§ 311 feben. @r3äf)lung be» £raum* 
5Bebenflid)feit be* 9lftronomeu ©djöne Sftorgenerfdjeinung 3(b= 
fdjeibett bt§ auf Sßieberfeben. 



XXIII. 

Schema 186, 18 — 190,13 John auf einem ausgeschiedenen 
Tagebuchblatt, auf der Rückseite g 1 flüchtig und kaum les- 
bar das Schema zu einem Bericht über wissenschaftliche 
Anstalten [Universität Jena'?]: ©terntuarte ©d)öne Hoffnung 
für ben äßiuter gufammentreffen jjon Jünglingen bie einen 
Don ber freunblidjften ©eite bie anbern u. s. w. 
3met)tcr Jag 

Begegnung mit 2lngela im (harten. Süunfd) ba* geftevn 
Sorgelefene nodunal» burcbfetjen 3U tonnen, ©ctoäfjrt inbem itjit 10 
Angela in§ 2trd)iu fütjrt. ©cbretbefleifj bc3 gelt? beobadjtet. 
Wnbentnng Hon s Diafarien§ SSerljältnife 311m Sonnenfnftem. 



XXIV. 

Schema 175, 2r>[?] — 189, 13 [?] g 1 auf einem Zettel, auf 
dessen Rückseite g l Agenda stehen: 

23emerdte* grauenaimmer ©obne§ ©tubten ['? vgl. 189, 17 ff.] 
bod) fdjön [?] unb fo [?] gut [?] ©ie begegnet mir inbem id) 
onfjeidjne 

93emerdte§ ga-aue^immer ©tili in ber ©efeUfdjnft ©djön 
ruhige ©eftalt ©etoötynlid) ftidenb 9tufmerdfam jutjörenb rjtn 
unb toieber getjenb ©ie toarb bon ben -£)au3gcnoffen 9lngelo 
genannt 9JMarie nannte fie @ngel ©ie fctjien bat £>auutüefen 
unb bie In . . [menigenV] 2Räbdjen 311 birigiren bie fid) nm bie Same 
ber bewegten DJMarie fprad) fie oft mit bimmlifd)er ©üte 



1* Sie Jcbien — 21 bewegten eingefügt 



Paralipomeha und Schemata! 225 

XXV. 
Schema 190, 14 — 195, 6 John auf einem Foliostreifen, 

auf der Rückseite Reste von g l Notizen Soreb? Ubevfetniug 
ber . . SPonaotftifdje . . (Spodje . . ^Ibftvott von . . Wiirftctjv 
ju bcn . . u. s. w. 

Tvitter Jag. 

Unterhaltung SRafavtenä über Knien Steffen Stuftrog unb 

Wbfenbung 



XXVI. 
Schema 216,6—218,81 g i und John auf einem Folioblatt. 

I. 

5 -ÜJorbeireitenb @ble äHtfa ftdjerer ©efdjmnrf Uralte 
SBäume. 

Uktcr erdet ©obu toeiS nidjt loa* er bamit modjen fotl 
@igcnt)eit ber ütteufdjen Don Dorne anfangen 31t tootleu 

SBeil er benn and) genau genommen immer Hon Dorne mieber 
10 anfangt. 

3dj fann c§ ntdjt läugnen aud) id) glaube auf nidjtä teilten 
[31t tonnen] als auf bad toa» id) gefdjaffeu f)abe. %d) f)dbt nie 
einen Wiener gemodjt ben id) nid)t 00m J?naben berauf gebilbet 
t)ätte. $d) fftjue mid) uad) anfänglidjcu .^uftänben, meine Sin« 
18 bilbitngSfraft fnd)t fie über bem Wim. $ ul ° id) mid) wegen 
biefer ©eroiffen» 3lngelegeut)eit beruhigt 9JJeiu ftitte* föelübbe 
gelöft ©0 tret id) meine SBanberung an. SJernf bicjtt bnrd) 
ben ^amitieubefitt. 



5 — 11 SJorbeireitenb — and) g l mit Verweisungszeichen aR 
für von John geschriebenes und g i durchstrichenes (Erfte 2In* 
beutung ber porgefetjten 2Iusmanbernng. (Einiger Jlnflang rou 
ber ourdj JTtafarien fdjon eingeleiteten tteigung jum liaub 
wert. 2Inf bem Weq, 311 Dalerinen 2luf bem tDege jurücf 
ermähnt DDiltjelm jeuer erftcu 2lffociatiou £otb,arios utib anberer 
(Siebt ein 2Itunclbiuiasfcr>reibcu 11 glaube /y 1 über Ulan fauu 
13 id) g l über man t)abe g x aus t)at 

Ooctfjc« SBcvtc. 25. »ö. 2. 9lfctö. lr. 



226 Paralipomena und Schemata. 

Auf der Rückseite des Blattes steht g 1 : 
Waä) . . [9lad)trag ?] 

gtn unb £urebe 2BiU> Dffenb. ber ftatmlie ©leidje 3lb= 
fidjt @mbfef)Umg3 ©dnreiben. 



XXVII. 

Zweites Schema 216,2 — 218,21 John auf der rechten 
Spalte eines Folioblatts, unten links: SBetmar ben 18. 91obbr 
1828; mit g 1 Correcturen. 

I. 

SSoroetjreitenb ©efjett fie eine eble SUfla Sie (Scbäubc 5 
reiner arduteftomfdjer ©efrfjmad 2ßof)lbeftanbcne Säume umf)er. 
S)erfd)loJ3. ©kalter — @infame3 Slnfefin anfrage (Srbfdjaft 
eiltet jungen 9LRanne§. 3>on bem in fmfyem Sllter furj berftor= 
benen Skter. Sern ©rben ober ift alle» ju fertig. @r Xjatte 
ficb, belegen ein Sofal näfier am ©ebirge au§ge[ud)t. äöo er 10 
fid) glitten baut unb eine 9lrt @tnfiebelerj anlegen tottt. 3Xuf 
33efragen: @r fet) ßaftell. unb Jorge für Erhaltung unb 9teinltd)= 
feit baf} ein @nfel ber bb ßigenfieit ber SNenfdjen Don turnt 
anfangen 3U motten. SBeil benn bod) ein Jeber bon bom an= 
fängt. ©inb bod) feinem bk ßeiben erlaffen bon benen fein 15 
SJorfaftre gepeinigt mürbe fann man ifjnt berbenfeu i>afe er bon 
ibrett greuben nidjt* ruiffert totH. Senarbo ermuthigt burd) biefe 
Sßorte (äugnet nidjt bajj er auf nidtjtä 311 mirfeit glaube tua3 
er nicbt felbft 311 fdjaffen fyabe. 3d) fjabe nie einen üDieuer ge= 
modjt ben idj nidjt bom ßnaben tjerauf gebitbet hatte. J?cin 20 
^pferb baZ idj nidjt felbft augeritten fjätte. Set) fernerem ©e= 
fbräd) geftefjt er bafj er fiel) nadj anfänglichen guftäuben fehlte, 
llnb bajj feine ßinbttbungöfraft fie über bem 9JJeer fndje. 35et= 
anlaffung burd) ben gamtlienbefitj. 



7 ä)erfdjlofe.-2tnfebu g 1 anfrage .9 1 aR s ahm — 2llter 
g 1 über Dom <5vo§oater burd? ben 11 — 13 2luf — bb g 1 mit 
Verweisungszeichen aR 15 — 17 ©inb — teilt. g 1 mit Ver- 
weisungszeichen aR 17. is ermuffjigt — Söorte g 1 üdZ 



Paralipomena und Schemata. 227 

SBemerfung 2Bitt)etm3 bergteidjeu utdjt für fiel) ,511 unternehmen 

Soubern fiel) auzufdjliefjen. (fr habe feinen gfreunben frfjou 

■Dtadjridjt gegeben uon ben 23efihungeu biefer ^familie. SBeitere 

3tu3fi«)rung. 2luf ber Station fcfjrcibt er einen SBrief an Votharto. 



XXVIII. 



Drittes Schema 216, g — 218, 24 John auf zwei Folio- 
blättern, auf (.lein zweiten noch Nr. 138 b und //' Concept 
eines Briefes an Völkel vom 22. August 1828. 

5 I. 

Sttuf bem SBege reitenb evbütfeu fte eine eble Sjitla Tic 

Öebäube im ebten arcfjttcftcfnifdjcu GJefdjmatf 3fa einem toürbigen 

Staunte tooht beftaubener Säume 3lber bie ©foltern berfdjloffen 

Stile» ein einfame§ Slnfe^en. Sie fragen einen Sltlidjen 3Rann. 

10 Srfafjren bie3 fei) ba§ (Srbtbeit eine» jungen Staune* if)in 311= 
gefallen bou bem in bobem SHIter erft fur3 beworbenem äJater. 
Sern (Srbeu aber ift alle? 31t fertig, er t)abe hier uidjt» mefjr 311 
tt)im unb 31t genießen berftebc er ntefit. (5r tyatte fid) beStoegen 
ein Sotal näber am ©ebtrge au§gefud)t. 2öo er fid) .fuitteu 

15 baut unb eine %xt bon 3sägerifd)cr (Siufiebelet) anlegen miß. 
23on ihm erfahren fie ferner auf befragen ©r fei) ber mib 
geerbte «ftaftcüan unb forge für (Srhaltuug unb 9}eiutid)feit. 
Tamit irgenb ein ßnfet in bie Steigungen unb SBefifrangen bc? 
©ro§uater-3 eiugreifeub, aQe3 fiubet toie biefer ei öexlaffen hat. 

20 (Sigeuljeit eine? jeben ©tenfdjen bon born anfangen 311 motten 
3u erflären unb 311 eutjdjidbigeu Söeit beim bod) ein jeber bou 
born anfängt «Siub bod) feinem bie Seiben erlnffeu bou beueit 
fein Vorfahr gepeinigt tourbc .Kann mau ibm berbenfen bafj er 
bou t()rcu 0?rcubcu nidjtS kniffen toift. Seuarbo burd) biefe äöorte 

25 ermutbigt geftet)t bafc er auf ntdjtä tonten 31t tonnen glaube, toas 
er uidjt fetbft gefd)affeu habe 3d) bßbe nie einen Wiener gcmod)t 
ben id) nidjt Dom Änabcn herauf gebitbet hatte ffein ^Sferb bei* 
id) ntd)t fetbft zugeritten ferner gefte()t er bafj er fid) uad) an-- 
fänglidjcn ^uftänben fehne Saft feine (Siubitbungöfraft fie über 

so bem ©teer fudje. Seranlaffung burd) einen biäfjer bcumrfjläffigtcu 

24 i()reu greuben g über bem jreuub 



228 Paralipomena und Schemata. 

gamilienbefitj ßrtoiebcrung 2BiU)eIm§ er möge bergt, nidjt für 
fid) felbft unternehmen, fonbertt fid) irgenbroo an3ufd)lieJ3en fudjen. 
6r Ijabe ßotbario'n feinen ^reunben ton ben 33efitsungen biefer 
Familie 9cad)rid)t gegeben imb roünfcfie nun ßeuarbo möge fid) 
mit iftnen oerftänbigen 9htr ©efammtunteruebmungcn biefer 2lrt s 
tonnten glüden 2)ie ©einigen arbeiteten in bcmfelben ©inne, 
im ©rofjen unb Sßeiten. 

Söilfjelm ertlärt fid) naber barüber unb inbeffen auf ber 
©totton Senorbo fein 6mpfct)lung§fd)reibeu ausfertigt, fdjreibt 
SMbelm bo§ ©einige fid) auf ba§ frühere bc3ict)enb unb bie ©adjc 10 
burdjauS erleidjternb. SSeljm 9lu§roed)feln ber bcibett ©cftreiben 
eröffnet SBiltjcIm nodjmal» feine 33ebenflid)teitcii. 



XXIX. 

Schema 226, 2r> — 227, 15 g* auf einem Foliostreifen, auf 
dem noch Par. XXX steht. 

3>iefe§ bollbrad)t Berichteter Snfiolt be§ SrtefeS ftetir. 
uuterfommen 2Jcaj:imcn 9lllem Seben allem 2d)ttu oller Äunft 
mufj b<\$ £>anbroerf borau§get)n 5Da§ wirb nur in ber S5e= 15 
fdjränrfung ertnorben. @ine§ redjt roiffen unb madjen gibt fiöfoerc 
33itbitug al§ .£>albl)eit im .gmubertfältigett 3)ort too id) ©ie 
hiuroeife finb alle STbätigfeiten gefonbert Prüfung auf jebem 
©d)ritt 2ßo ber gögting feiner 9latur nad) fjiuftreben fotl ob 
er gleidj mit jerftrettten Sßünfdjeu fid) balb ba balb bort Bin 20 
rocubet. 

äBeife 5)Jänner laffen ibu fittbeu roa§ ihm gemäS ift, fic ber= 
fürten ben Umroeg burdj ben ber 2J}enfd) 31t feiner Seftimmung 
gelangt. 



XXX. 

Schema zu H* 260. 292, vgl. oben S 81 ; John und von 
an g 1 , auf einem Blatte mit dem vorigen. 



17 fmnbertföltigen nach ricl 18 finb aus bat 19 feiner 
nach tjinftreben 22 Steife nach Sie laffen ifnt 



Paralipomena und Schemata. 229 

T. 179 

tfapitcl 
.fterfilic an SBilljelm. ber Anfang bleibt 2a-i ausge= 
ftridjeue h)irb beräubert. bet Sdjlufe bleibt Tori) luirb ba* 
öaitjc tttoaS anbevS bcXjnubclt. 

ftottfelumg be§ SBriefeä. Seidjtigfeit ftdj bitvef) SBoten ,ui 
communiciteti luirb gelobt. s ilnbcutimg ber graueituimner. 

@infd)altimg beborroortet s Ulan läfet ilju reifen iürtiigt 
eine öejchidjtc bereit Sejüge ftcfj in ber Qfolgc finbcit. 



XXXI. 

Schema 293, l — 349,18 g auf der rechten Spalte eines 
Folioblattes, datirt I3.9to 1820; überarbeitet g 1 am 22 Derb. 26, 
wie das untergefügte Datuni erweist, vgl. auch das Tage- 
buch zu diesem Tage: Vorgenommen ben 2Jlanit bon funfjig 
3'afircit. fernere Überficht; schliesslich noch mit einigen g* 
(Jorrecturen versehen. 

Links ist die unveränderte Gestalt vom 13. Nov. 1820, 
rechts die überarbeitete vom 22. Oct. 1826 gedruckt: 

io 2)toj. melbct ber Sdjroefter. 1 Waj. melbet ber ©djrocftcr. 

©Ol Slbjdjicb bon ber SEBitttoe. 3)ett »bfdjtcb bon ber SBittluc. 

^ljr betrogen. ^hr Setragen ©11113 eigen 

rätselhaft 
Hoffnung itub 3ȟctfcl. '&off mm 3 un & Stottftl. ^ ns 

15 erfetmung ntib Wbfyclfeit. 

2 SBoronin. Überbicfd).[öite] 
Söttthjc 5Jii#traueu 
©djilberung ber halb l'ü- 
fternrjeit geb. ßofette 
20 3 2)tajor 

®eföaft§teife. ©eftfcäftgr. 

SBertootrncr 3ufhmb SBertoorrner ^itftanb 

3m ©anjeu .utgegebeit %m ©anjeu übernommen 

%m einjetttcn müljfelige Arbeit. ^ einzelnen miibfeltgeSltbeit. 



3. 4 au'jgeftricfjeite nicht au3gefd)iebcuc wie S 81 versehent- 
lich gedruckt ist. 



230 



Paralipomena und Schemata. 



llujuläiHjUdjcr 5Btf)ftanb. $ür= 
perlidje 3lnftrenguug äßatb* 
bcjtdjtigung 

ßbrpcr t Slnfttengiutg 

SBetfoätung 



äkrfäumte SSabercifc 
Anni demimt, [eingefügt] 
Stbxptxl. Übel. 
2krfäumte§ ©djmücfen 
SDer Siener Reibet, 
äöiberftreit be» puffern imb 

Innern, 
$er Hoffnung bcr Gräfte, 
2er 2ßünfd)e be3 3Betjagen§. 
(Sr uerfctjtoeigt. 
3uftaitb ber graueiiähnmer. 
8iebcuoIle§ hoffen unb SBatten. 



Uii3ulängltdjer Seljftanb. 

2Mb unb gelb 33efidjti= 

flung 
ßörperl. Slnftreitguug 
(Sebeime Unbcboglidjfeit [?] 

3)id)ter ©teilen Slnflang 

Verdatung im Sfahrc 
Vcrfäumte SSabcreifc 
Anni demunt. 
Stbxpnl. Übet. 
Vcrfaumte* ©djmüdcu 
2>er Wiener fdjeibet. 
Sßiberftreit beS auffeilt unb 

Innern, 
2)cr Hoffnung ber Gräfte, 
£er äßünjdje bc§ SSeljageni. 



[5] 3 u f* aTl ^ oer S^öuenjimnter. 

Stcbebolleä hoffen unb SEßats 
ten. 

Vorbereitungen 3um(Stnpfaug. 
2lu§fiattung 
©djauberhafter ©intritt be§ ©ob= [C] ©djauberbaftcr (Hutritt be§ 



Vorbereitungen 3um ©m^fang. 



Steffen roilbc betrogue Seibeiu 

fdjaft 
•ffrnudbeit 

2l)ciluabme bcr 3?taue«. 
Sugeiiblid) Sporttaft be§ SJJoj. 
©eftötte Familien Hoffnung. 
9lnfunft be3 Vater§. 



©of)ne§. 

Steffen hrilbe betrogue 8eiben= 25 
fd}Qft 

Äroudbeit 

2;t)eitnnbme ber grauen. 

Sugenbiid) Portrait be§ DinJ. 

(SJeftörte Familien Hoffnung. 3u 
[7] Slnfunft be§ Vater§. Vor= 
bereitet 2luf be§ @of)n§ 
■ffr. unb nidjt beffen neue 
Siebe ©ctoatjr roerben. 
SSarouin m 



rechts 18 Die Gruppen von hier an nicht mehr durch 
g l Zahlen bezeichnet, sondern durch g 1 oder g 3 Striche an- 
gedeutet ; in diesem Fall durch g 3 Strich , ebenso bei der 
siebenten Gruppe, sonst durch g l Striche. 



Paralipomena und Schemata. 231 

3toeifel uiib Sorge, ^tueifct unb ©orge ©d)tutc- 

rigfeit be3 SoSloffenä 
Steigerung S>ux$ Watur 
unb 3 u föÜ Überlegung 
5 (Sntidjtitft (frt'lärung 

»Jtoeifel (5ifcr 
SBeigetung eineä Übergangs bom äücigerung bc§ Übergangs 
33ater jum ©ohit. 9ttid= bom 33ater pnt ©otjit. 

gängiger tyian Stütfgängigcr 5ßlan 

10 Uniiiöglidje Sluftöfung Unmöglidjc 2(uftöfung 

SöerjüngungS .ftauptratf) eutbedt. [81 ©ebeimnifj ber (Fouferbntion. 
eintritt ber 2Bitttuc. Wbjourn. [9] 6infd}tetteit ber aöititoe 
Slbjournirt 



XXXII. 

Zweites Schema 293, l — 349,18 geschrieben auf den 
vier Seiten eines Foliobogens von John, von 232,25 ab g, mit 
Gruppenzahlen versehen und corrigirt g 3 . Mit Anfangs- 
datum 23. D. 26 und Schlussdatum 29. O. 26, beides g 3 , ver- 
sehen; vgl. auch Tagebuch zum 23. October 26: £cr s ])ianu 
bon funfjtg Sahren neue! ©chema. 24. October: SLa§ ©djerna 
,uun Mann bon fünfzig Sahren. 25. October: S)et 3Jknn bon 
funfjig 3taf)ren enger unb näher zugerichtet. 28. October: 2>a§ 
©djema bei 3Kamte§ bon funfjtg fahren burdjgefdjrieben. 

1. SBrief be* ÜJcnjorö an bic ©djrocfter. ©einen SBejitd) beb 
bev fdjoiicit SBitttoe referireub. SO* Setragen. I'lituiuttjig 
aber ablehnend Sigen unb räthfclfiaft. 

2. iBricf ber SBaronin au ben Sttajor. Über bie fdjöuc SBBttttoe 
fbredjeub. Ültifttrauen. ©djilberung ber Jpalb 8üftcru= 
heit. ©eborne Ä'ofette. Unfdjulb unb SUcrroegeuheit. 

3. 2Jlajor an bie SBaronin. ©cfdjäftSreife. üöerroorrener Qn-- 
ftaub. 2>a§ im ganzen berftäubig Übernommene, im einjel= 
neu mithjelige Arbeit. Unzulänglicher iBerjftaub. Wbbocal 
unb Cfonomcu. SÖatb unb gelbbefidjtigung. ftürpcrlidjc 
Slnftrcngnug. 



rechts n ©ehciiuuiij — Gonfcrbation g 3 



232 Paraüpomena und Schemata. 

4. (Geheim ^ui-ürfgc^atteneS. Sicfiterftelten in Sbtflattg. 23er= 
fpätmtcj itt ^i^'cn. Serjäumte SBabcreije. anni dämmt 

$örperlid) Übel. 9)erfäumte§ ©djmüden. ®er Wiener 
fcfjeibet. SBiberftreit bes Innern unb äußern. ©cfüid 
uitb Hoffnung ber Gräfte. äßünfchc be§ SSerjngeu*. 5 

5. 3"f init0 oe * ^rouenatmmet. Siebet>otte§ hoffen unb toattett 

Seetüre jnr Unterhaltung? 2tu*ftattung. Vorbereitung 
3U einem 3ärtlid)ften Smpfang. 

6. ©Zauberhafter Eintritt be* ©ohne*. Steffen hnlbc betrogene 
Seibenfdjaft. $ranlrjeit Sheitnahme ber grauen 3iugcnb= io 
lief» Portrait be§ Üflajor». ©ichterifefte &abe be§ ©ohne*. 

2su 53e3itg auf jene ©eliebte. Sertraut an Filarien 
Ükbidjt an Filarien. ,3roeifel " no Unruhe. 

7. Slnfuuft be» 2}ater§. Sorbereitet ift er auf bie Ärauffoeit 
be» ©ohn3 Ducht auf beffeu ©enefung s Jtodj roeuiger auf 15 
ta* neue fid) anfpimtenbe Serhältnifj. ©eroaljrroerben be§= 
felben. Setnlidje* detail 51benbunterhaltung. Seetüre. 

2>ie beiben lefen au§ einem Suche. -Srmnbeberührung. 
3roeifel unb ©duner3. Sa* Shhfifdje einer foldjeu Seibeiu 
fdjaft. Sefonberö in höhteren fahren. 20 

8. gehalten unb Soslaffen. Steigerung burd) Statur unb 
3ufall. (Sisfabrt. ©chmerslicher ßampf. 

9. £er ©chaufpieler tritt auf Sebte§ co§metifd)e§ 3ÄitteI 
-Weitere @ntt)üEung. 

10. ©ntfd)tu§ Screbung mit ber ©d)ro. ßrllärung Sc= 25 
beutenbe ©cene ©djöne Steigerung be» Übergang?. 3ar= 
teS Öefühl be§ Unfcbidüchen, ja Serbredjcrifcbten. 

11. eintritt ber Söittroe Enthüllte 6orrefponbeit3 Unb Sc= 
fchrung. Antrag. 91id)t abgelehnt 2lbcr @ntroidluug 
burd) Sljourniren. 3u 



7 Unterhaltung? g 3 aus Unterhaltung. 15 deicht g* üdZ 
19 einer foldjen] ein foldjer nach 22 g 3 gestrichen: \o. (Eut* 
fd?luß CErFIärnng. Dilles burd? notbmeubigfeit tjerbeygcfübrt. 
Durd? <II|at unb Dorgattg. ZTicbt burd? Pcrmmft ober 2lbfid?t. 
Inir er3ab.lt utdjt reffectirt. Schöne Ifcigerung bes fcbncllcn 
Übergangs. nach 24 g 3 gestrichen : Die IPitttne tritt ein. 
Die <£ntu)icfliuta, burd] Hjourniren. 25 Sercbung nach fjcitcrc 
27 be§] hin 



Paralipomena and Schemata. 233 

XXXIII. 

Ergänzungsschemata zum vorigen, jedes auf einem be- 
sondern Blatt, aämmtlich g*. 

a) 293,1 — 300, i:i. Ergänzung zu 1. auf der Rückseite <!<•> 
Blatts 18 H 9 der „Novelle", vgl. 18, 456. 

2)üt nod) einer ättlid)cn Tarne. (Brofje Slnmutf) .^Ijm al§ 

Sidjter .uiüorfornmenb 6t gchnffermafecii Siegret? Dorfd)ü^cnb 

auf bc* ©ofonä öebidjt ibr 31t (*fjrcn erlaffen «Sic au-Mueidjenb 

Vorliebe für rcfleftirtc Sßoefte. Söefamttc SBitber ltnb eigene 

5 Coebnncfen aufgeregt 2flitgctf)eüt burd) ben SotjlL beftätigt 

©et ikter rotH auf ben ©ofyt ytrüdteljren. Eingebend ber 

Ivodungeit beweiben «Sic vertritt iljtn beit 2£eg ba-i obige fort-- 

feijenb. 6r muß fdjeibcn it)r bergleidjcn 311 fenben ucrfprcdjenb. 

3ft bod) Derlegen. 

b) 301,i — 302,22, Ergänzung zu 2, g* auf der Rückseite 
des Blatts 2 H« der „Novelle", vgl. 18, 455. 

e) 301,4 — 16, Neufassung vom entsprechenden Theil des 
vorigen, g 1 auf der Rückseite des Blatts H- der 
„Novelle", vgl. 18, 454. 

Die beiden Fassungen sind einander gegenüber gestellt, 

links b, reclits e: 

iü 2.) 9iid)t gauj aufrieben mit bem 2.) äßamtet. Käufer im gaben. 

A>cvanuet)en bec- Sotjno-:- Wod) töttt unb notfytoeitbig 9lidjt 

mit ber gütiftigeu grfnlberiing ganj aufrieben mit beut ."pernio 

bei ätoter*. ^iefjcu bei So^nei Wod) mit 

ber günftigen Sdjilberung bei 

15 iüaterä 

äBunjdj be§ tilüdei Übcrrafdjt jroar tum ber 2ßen= 

fUpumg bmtg Tod) mit Sltjnung lliu 

glcidjf)eit be§ 2üter2. Sßunfd) 
alle» ®uten. 
20 Baronin Imt bie 20. gefetjeit 

Äblebnenb allen rociblidjeu Uuu 3 euc Don ber eigenen 8tt %b- 
gang letnicub allen rueibltdjen llm= 

gong 



4 reflcttirte darüber <j 3 befc^reibenbe 



234 Paralipomena und Schenicta. 

3lüt allenfalls eine fdjmcidjelnbc Slllenfalta eine fdjmeidjelube iBcr= 

SBertrautc bulbeitb traute. 

9{otf))ücnbigtett mit 2H5nnettj p 9}ott)roenbigfeit mit SMnitctn 

ferjn umjugerjen 

^eljutfam bod) ctreaö opferub 33et)utfam, bod) etroa§ ojjfetnb 5 

ben ltmftänben und). beu llmftönben nad) 

Sjalb Süftendjett $alb Süftern ©itelfeit 

(Mebotyrue ßofette. ©eborjrac Motette 

llufdjulb unb 2krtocgcut)eit Uufdmlb unb SSertoegen^eit 

d) 302, 23—305, 27 auf der Rückseite von H 8 der „ Novelle", 
vgl. 18, 456. 

(Süter Unterfudjung io 

©üter 2Ibtret[uug] 

^ofmarfdjoU 

roitt unb roilt uidjt 

toitt bie 2Jiül)e Io§ jelju unb fidj büdj noä) alterlelj bot» 
behalten 15 

■R'leiuigfeiten bie ba% ©nu^e flöten 
3lbr>ocaten bafjinter 
?(ufeiüt)alt. Äammerbieuet beftodjen 

e) 312, s — 315, 25 auf der Rückseite von Nr. 68. 

5) .«pelle äßänbe. ftreuublidje TOcubelS. «eben : SBtuter 
9iad)t SBorffjeile -DMngcl. 9iid)t3 für ben ©ommct gettjnu su 
©ute gatyrrocge unb aitgencrjutc gufefteige ßuft an 2ßad)3ltd)teru 

(Srfjellung. Sampcu. ©efdjidter Wiener SJiedjanifu* 2Jknd;= 
mal übcrtünftlid) üerfinfteruug Slnmutrj be§ 2(benbs ber 
9iad)t. Weiteres 33cl)fammenfel)n 53rautgefüt)l. 2lu§ftattuug. 

^ammermäbdjeu Sedtüre Sieblidjfte (Spannung 25 

Auf derselben Seite folgend ein Theil des vorigen in 
neuer Fassung: 

Baronin ©düofj. Ürouffcau, toie Äriftabenb, Tie grauen 
bekommen ifammermiibdjctt £)ette Zimmer .fn-Uc SBiinbe 



20 S3orff)cile 9Jiängel. zuerst vor 2Binter 9tadjt 26 SSaroniu 
©ddofe. g 1 



Paralipomena und Schemata. 235 

greunbltdje DceubeU Vorige* Ücbcu £)oflebeu (iiubrud bei 
SEÖtntetä Beben übcrl).: äßtntet ""Jincfjt Vorteile Dhiugel 

f) g* auf eincin bläulichen Quartblatt, auf dessen andrer 
Seite L> riefen twurf g 1a mit bai hofjc Wütet ,ui üljcil 
geworben, bafj 3föte beS Aöntgeä ben Vätern 9Jlaj. u.s. w. 
an Carl August 30. August 1827. 

Slttfunft bt-i Vaters Vorbereitet ift er auf bic Jtrawffteit 

bei Sotjue* s Jiidjt befielt Teilung 9cod) Weniger auf ba$ neue 

■"• Vertjältnifj. ©etua'fjr Werben bcffclben. £ßeinlidj betait. ^tbcnb 

Unter l). i'ccftürc Sie benben au» einem Vudje. Staube Ve= 

rüljrung Unterhaltung Süertf Zweifel unb Gdjmcrj 5 C P : 

galten unb Soilaffett (Steigerung Shitdj Statur unb 3 u f a ^ 

SiäfaBtt. ©djmetgtidjex Äautpf @utfd)lufj (Mläruug SlHeS 

io burd) s Jcotl)U)[enbigfeitj herbeigeführt burd) Ihat unb Vorgang 

nicht* burd) Vernunft s Jcid)t erzählt nod) refl. Steigerung 

bc-j fchucHcn Übergangs. ;Küd'gäugige 5ßtane 2er Sdjaufpiclcr 

Se|teä 3Rittet. Söfl ftdj auf. Eintreten ber SBitttoe Sb= 

joumirt. 

XX XIV. 
293,1 — 349, is drittes Schema auf Grundlage von 
Par.XXXU und XXXIII. John auf 10 rechtsspaltig beschrie- 
benen Folioblättern. Datirt /.um Schluss SBeimat b. 22. ÜJtötj 
1827; vgl. Tagebuch 2. März 1827: ©djenw ber äBanberjaljte 
mehr ausgeführt unb neu uumerirt. 3. März : 2lu ben 2Banber= 
jähren mehrere Ausführung be* Sdjemas. Wie weit die übrigen 
Erwähnungen der Wanderjahre bis zum 22. März auf das 
Schema gehen, ist nicht ersichtlich; unter dem letzteren 
Datum heisst es: ©iniges" ju bem 5Dcann ton funfjig fahren 
biftirt. Stnbcreä abfehreiben (äffen, wintere» reuibirt. 



2 SBinter — Mängel die Folge ebenso wie vorher erst 
nachträglich hergestellt. Goethe änderte die Folge aber 
erst während dieser zweiten Niederschrift. 4.5 s Jcod) — Ver= 
hültnifj eingefügt s — 7 2lbcub — Sücrcf eingefügt und zwar 
Unterhaltung Sßcrrf g* 9 (Siafahrt eingefügt g 3 auf g l io 
burd) — Vorgang eingefügt, letzteres über (Sefdjidj n 9ctd)t — 
refl. eingefügt 



236 Paralipomena und Schemata. 

Die 5 ersten Blätter sind die linken Hälften ineinander- 
gelegter Bogen, deren rechte Hälften frei geblieben sind. 
Conceptpapier mit Wasserzeichen Stern, Nr. 1. Das 0. Blatt 
ist ein Einzelblatt, weisses Papier mit Wasserzeichen: ein 
Lamm mit Kreuzfahne in einem gekrönten Kranze. Das 
T.Blatt enthält noch Nr. 72, das 8. Blatt auf der Rückseite 
eine Tischordnung, die die Namen der im Tagebuch zum 
25. März 1827 angeführten Tischgäste aufweist, ferner einen 
Briefentwurf, auf dem leeren Theil der Vorderseite einen 
Entwurf betreft'end die erste Lieferung von Goethes Werken: 
dieses alles g. Das 9. Blatt enthält auf der Rückseite Nr. 73, 
das 10. Blatt Nr. 86 *. 

1 

Ser DJJajor fiubet bic SBitttoe 9JUt einer altern Same, 
ökofje s 2lnmnt jener ©ecunbtrt burdj ben Slnftaub biefer. SJlatt 
fpridjt t)on Literatur. 3>on Sid)tuug3gabc. s JJian roeifj Don 
bem Talent be§ 9Jkjor». @r fudjt fid) jnrücfjitjteljen. ©idj 5 
blo3 aU ßtterator unb Siebbaber ju geben. ©ein fubalterne§ 
Ö5eurc berabroürbigenb. $etbe Samen erbeben e*. ©r futijt auf 
be3 ©ohne» jugenblid) leibenfdjaftttdje Stdjtungen biu3uroeifeu, 
bic er febou ber ©d)önen gennbmet. ©ie toetdjt au». Ser 
Samen Vorliebe für befdjrcibenbe unb reflertirte 5|)ocfic 93e= io 
fannte Silber anfregenb. 9lnbere erfdjaffenb. 2ludj roobl an 
bie ©teile fetjenb. ©ebanfen aufregenb, Seftdtigenb Ser 
©obn fjattc fdjon bou be» 3>ater§ föebicbtcn mitgeteilt Stcfer 
mödjtc gern auf ben ©obn roieber jurüdfebren. Sod) adjtct er 
ben SGßtn! nid)t 3iibrtng(id) fetni 31t fotlcit. ©ic bertreten iljm 15 
ben Sßeg ba* Obige fortfei^enb. ($r rnnfj iierfprcdjen 31t fenben. 
@r jagt? 31t eingenommen bon ibrer guten ?lrt bod) balb ber» 
legen. 23ermelbet obngefäf)r alle* ber SSaromn. 

2. 
ßinbrud auf bie ©djmefter Dteflcrjon barüber ©elbft= 20 
gefprädj Srief an eine erl)abcne fyreunbin. Seit (SnttfUJtaSimtS 
für eine $rau ntu§ mau einer anberu nidjt bertrauen. Sie 



1 Die übergeschriebenen Zahlen 1—9 g 3 11 Slnbere cr= 
jdjaffenb. daneben aR g 1 3aa,ba,ebi<tit 21. 22 Sen — bertrauen. 
g 1 aR 



Paraliponiena and Schemata. 237 

2Rännet finb mie ftäufet im Stoben. 2öo bcr Äaufmann mit 
feinen Staaten im Vortljcit ftcbt. Tic SBetfäufet int SDutdjfrijnitt 

liftig. Tic Käufer feltcuer. @3 ift bici gut uitb uottjnnmbig. 

Teuu alle** Segelten uitb $rcl)cu beruht barauf. Tic SBatoneffe 

5 ifi nidjt gait3 3ufriebcit mit ber Veibeufdjaft be3 SoljnS. Wort) 

mit bev günftigen Sdjitberuug bei SSatetä. Überrafdjt jtoat oon 

ber güuftigcit äßenbung bort) mit Slbuung hjegen Ung(eid)l)eit bei 

SHIterS. frommet; Söunfdj alleS möge gut geben. Tic Ott bet 

Sßittroc ifjr nidjt unbefannt. 's'lblcbneit allein tociblidjcu Um« 

10 gang. s Jiotf)iuenbigfeit mit ÜDtämtetn mnjuge^en. SBetjutfam, 

bod) afleufaß» ettooS opferub ben llmftänben nad). Tod) nidjt 

alle? teftectitt uub norfätjlidj. .ipalb lüfterue ßitelfeit. ©es 

bornc Äofette. llnfdjulb uttb $öertocgeuf)eit. 

3. 
15 Ter SJtojot ift auf ben ftaglidjen ©ütetn. SBeftdjtigung 
uub Untetfudjung. (Sin ridjtiget $auptgebanfe, ift in bcr 2fa8= 
fiitjrung. Mannigfaltigen $inbetniffen uub ©utdjlteujungen 

unterworfen. Trauriger ?lublirf fdjöuer toemadjläffigtcr Ve= 
fitjungen, äkrftänbtge SBemetfung ber Oetonomen. 3ur 3tu§s 

20 füljrung mehrere Sa^te ubtfjig. Ter ^ofmarjdjaß miß abtreten. 
2öiß audj uid)t SBiÜ ber 9Jtübe [öS fcpu 2Bitt fidj nodj 
allerlei) toorbefjatten QtQax nur Äleinigfeiten. Tic aber ba% 
gan^e flöten, loeil fie ihm an Ort uub ©teße uod) einige SEßiUs 
tutjr offen laffen. (Sin ßammerbiener bietet Vermittlung an. 

2:. $rei)lidj gegen eine 3lrt bon SBeftedjung. 2lboofateu mifdjten 
fid) ein Tiefe finb bittdj UjteS gleidjen 311 balnncireu. £0 
Diel Unreine? um in* Steine 31t f'ommcn. 

4. 
Ter ÜJiajor eingeben! feine? äkrfpredjcn» an bie SOßitttoe 
30 Sucht feine (Ücbidjtc uor. 9iüdbctrad)tuug babet). Vorliebe 
für £>ora3. 2lu§3ug au§ mandjen feiner ©ebidjte, Sßeldie bie 
Sfugenb regrettiren. 5ßerfönlid)e» Sßcrfpätuug im 2ia()re 
SBerfäumte Sabeteife. anni demwnt Äörperüd) Übet. SBet« 
fäumteS ©djmürfen. Ter ßammetbienet fcheibet. SGBibetftteit 
35 be* Innern unb Slufjeru. @efül)l uub Hoffnung bcr ,(?raft. 
SEBünfdje eine? freieren Vebageu3. 



2 Sßcrfäitfer nach Ejanbels 4 beruhet g aus tufjt 32 rcgret= 
tiren g aus recrebiren 



238 Paralipomena und Schemata. 

5. 
•Kotoemuerabenb <2d)lo§ ber SBarouin. ©rXeucfjtet taie oon 
großer ©efetlfcbaf t. Sfttnoenbig bveQ ^frauen^immer Sie 23aroniu, 
^pilarie uub ßammermäbdjcn. ausgelegte 9lu§ftattuug tote ein 
.£)eiügevd)rift. §elle 3immcr, Älore Sßänbe, greunblidjer 5 
.SpauSiatf). (Befdjidjte ber Same. 3}on Sfagenb auf <£)ofteben. 

23orjug be§ SEßintery cor bem ©ommer. Sind) auf bem Saube 
lttdjtd für ben ©ommer getftan. ©ute ^aftitoege um toeit ent= 
fernte 9cad)bara 3U befudjeu ©ercöbnüdje ^ufepfabe in ber 
nädjften Umgebung .gmuptbegrtff bie 9cadju)eile be§ Sßinter* io 
nuf3uU)iegen. Suft an äBacplicbtern. (Srtjettung. Sampen. 
©efdjidter Siener, üJiedmutfu» äRandjmal überfünftltd). Un= 
oermutfjcte SBerfiufterung. Slmnutt) be§ 2l&enb§. 3ngtod)en ber 
9Jad)t. £)eiterfte§ äktjfammenfetm. Stüdfefir jut Sittyftattung. 

S3rautgefüf)I. Seetüre. Sieblidjfte Spannung. i& 

6. 
©egenfatj be» SBütftenben, toüften, berroorrtten gegen bie 
.£eüung, Otutje unb tReinlidjfeit ©djauberfjafter eintritt be-3 
©ofineä. Seffeu toilbe betrogene Seibenfdjaft. ^Ir^t Slberlafc. 

ßranfljeit. Stjeitnafime ber grauen 5ßatojt§mu§. Sang= 20 
fame (£rbotung. Sidjterifcfte Qdabt be-3 3ünglütg§ 3n SBejug 
auf jene Ciktiebtc Vertraut an Filarien. Sugcnblid) Portrait 
be* 9Jiajor* Stoeifel unb Unruhe 

7. 
2ln!unft be* Vater*. Vorbereitet ift auf bie ßranffieit be§ 25 
Sotjuy. 9Jid)t auf beffen ©enefung 9Jod) weniger auf ba% 
neue ftd) anfpiitueube Verljältnifj. ©eroafyrtoerben beffelben. 
s 4}einlid)cg Setait ?lbenbuntert)altung. Seetüre. Sie betten 
lefen au» einem Vudje. .Ipänbeberührung Zweifel uno ©djmerj. 
Sa§ ^fmfifdje einer folgen Seibenfdjaft. Vefonber» in fiöfjeru so 

Saftren. 

8. 

geftfialteu unb lo»(affen. Steigerung burdj Statur unb 
3ttfaU. (Sisfaftrt ©djmeraütSfter ßampf 



17. 18 ©egeufaü — 9teintid)feit (f nachträglich 19 9lr3t 
2lberIaJ3. g 3 aR 



Paralipomena und Schemata. 239 

9. 
2er Sdjnufpieter tritt auf. 2üirb uicfjt in bie ßonfiben3 
genommen. 2cr DJJnjor fcfjrcibt fein Unbehagen bcn cocMttctijdjcn 
s JJtitte(u JU. 2>em Abgang be-3 $ammerbicner» llitb fonft. 
•'• 2er greunb fängt ein rätbfeltmft tamiföeS föefpräd) an bno. 
mif bie Guthaltfamfett im bitter luuauSgcl)t. Weitere (Sntftüllung, 
(Sine* SEBeltpfctfofojrfjen. Unterfdjieb ,}rotfd)en Sdjein unb 
mxüid)Uit 

10. 
io ©djmcr.jlidjeS ber ßage Grftärung mit ber Sdjroeftcr 

ßtflarung imtereinanber Scfjöne Steigerung bec- Übergang*, 
üon einer 2Jerbiubung jut anbeut. 'Jiidjt mäßig fonberu (eibeip 
fdmft(id) b/roortretenb. garte* (SJefüfjl be3 Uufdjicf tidjott ja 
Sßerbredjerijdjeti. 
15 11. 

Eintritt ber fdjönen 2iMttroe. (SntfjüHte ßorrefponbeu^ 
SJtafarien* (fiitmirfung. SBefcnntnife be§ föctuafirrocrbeu* unb Ste 
fefjrung. Wirfjt abgelehnt. 9lber Hoffnung einer Snttoidlung 
buvdj Qjouruiren. 



XXXV. 

Schema 316, l — 339,28 die Puncte G — 9 des vorigen 
Schemas mehr ausführend. John auf den rechten Spalten 
eines Folioblattes, mit Zusätzen erst g, danu g\ ebenso 
theils einzelne Motive, theils grössere Stücke g oder g 1 ge- 
strichen, so dass durch Beschreibung und Auflösung in 
Fussnoten keine Vorstellung von der Entstehung und Be- 
schaffenheit eines solchen Blattes gegeben werden kann. 

20 <5d)ema jur go^'tK^ung be3 2ftamt» toon funfjig fahren. 

.£)ilauen§ ßieb 2Mbe3 Getümmel unb (jeftige* ©egeu= 
reben im <£)ofe Soglcirf) gebämpft ©rfjauberfjafter Eintritt 
be§ <2ot)ne». 2en SBater fudjenb Steffen roitbe betrogene L'eibeu= 
fdjaft. ©egenfa^ beä roüfb/uben, roüfteu oerroorreuen gegen 



9 diese und die folgende Zahl g 81. 33 unb — Segen» 
reben g 1 fidZ 33 ©ogteirfj gebämpft </' eingefügt n 2en — 
fudjeub g all 



240 Paralipomena und Schemata. 

Teilung 9tut)e unb 9?einlid)ieit. ©reft unb bie fjurten 3fi>= 
fouberung in'S uäterticfje ©aftaimmer Irjtlidje SBeljanblung, 
9lberlafe. Verlangen ber SBaronin iljn 511 fcljn abgelehnt Filarie 
am glügel 1. 23efud) bcv grauen beb bem ©d)l. 2. JBefndj 
fpäter 2Bieber$olt. fortgelegter Sßiberftanb (Snbtid) nadj= 5 
gegeben er fdjläft Filarie brängt fid) auf (Srfter SBefud) bet) 
bem ©djtafenben ipftjd^e. 9tad)t. 9Jiorgen Portrait be-3 
2Raj. llngebulb SBefudj betim äßadjeubeu ©ceue gt[aoio] 
6-r tritt auf ^ortr. bes ÜJtaj. 3n be§ 2kter§ ßleibern 3föm 
Völlig äbnlicb, SBirb Verglichen 5?ie 33aronin fiebt e§ mit 33er= 10 
gnügen Filarie roenbet Von [tfmt] ba* ©efidjt ab Sbeilnabmc 

Saugfamc (Srboblung SDtdjtertfdje (&abc be» 3tüngling§ $u 
33e,5ug auf jene ©etiebte Vertrauen 3U Filarien. ^ugenblid) 
Portrait be§ ÜJtajor§ Umgeloanbelte Neigung. ^weifet unb 
Unrutje. Überfd)tüemmung. ©ebidjt an ^Harten. Sbeilnabme 15 
Grinueruug ©efdjidjte be§ Siebe» Unf)eil3 ©orge roegen be§ 
Urlaub? gragmentarifd) ©ebiebt an jene 2){an getoöt)itt 
fid) an bic|e 31t roenben .gufam. ®co- an ^tlavien 3u= 
|ammenle|en Hoffnung auf ben 93ater 2lu§bteiben SSrief 
um Verlängerten Urlaub Slnftalten 31t b^fen 33rob baäm 20 
©djlacbten eiue§ ©tier» 23er|enben gifdjer -^äbue bclaben [?] 

(Stnjeluc 9Jadjrid)ten 9JJi3traucu tu einen ©djulsen glaVio 
fätjrt mit 3lu»tbeilen ©cfdjicbte 2ßöd)iterin Filarien? 
Suft mitzufahren :JMd)t gebilligt 55urd)gefetjt Sinnen unb 
bergl. %tx %x# fährt mit ßleinc§ Abenteuer 2ltle§ läuft 25 
gut ab. ^lederetjen. ?lnnäl)eruug gerabe baburd) 

7. u. 8. 
ilmtebrung ber SBitterung. 3 u 3 e f rorner ® ce @i»fat)rt 
bie ©egeub betebeub. Sie fämmtlicfjen £)au§genoffeu 9htd) 



1 Oreft g, unb - gurien 3 1 aR 1. 2 Slbfonberung — ©aft= 
3immer g eingefügt 3. 4 Verlangen — glügel g aR mit Ver- 
weisungszeichen 4 bei) — ©djl. g zugesetzt SBefudj — 11 
ab g und g l aR 6 er — auf g l 7. s Portrait — llngebulb g 1 
8. 9 51 — ÜJiaj. g l 15 Sbeilnabme — 20 Urlaub g 1 durch Ver- 
weisungszeichen an 11 ob angeschlossen, während 11 !£beil= 
ual)me — 15 Filarien in Johns Hand als erste Niederschrift 
sich an 4 SBefud) — ©d)l. anfügt 15 Überfdjroemmung. g 



Paralipomena und Schemata. 241 

Filarie uub ber Sofyu iicf;ineit Kjcil. $efud) ber 2Bö«§n[erin] 
2Bed)feIfcitige» forpertidfjeö (Befallen $ret)e iüetoeguug uitb 
Wnlotfuug (hfdjeiniing beä 3Sater§. 9lbeuteucrüd)e§ baburdj 
erregt heimfahrt ber bret) Wrojje 65efeüfd)aft im ©djloffe 

Sßaufe 

©eljäufte ©enbuugeu öorgefuubeu. ©letdjfam Sntfdjulbigung, 

bca tJXbfoitbern-o do« ber ©efettfdjaft. Sd)reiben be-? Sdjaufuieler*. 

©djerj über bcn h)egge|d)irtteu ftatnmerbiener. Weitere @nfc 

10 IjüHiutg be§ föetjeimniffe* ba? a\\\ Snttjaltfantfeit im Stttter l)iu= 

tnrägeht. Unterfdjieb amifdjen Sdjetn uub SBirfUdjJett. 



XXXVI. 

Schema 316, i— :!:!4, u, auf Grundlage von Par. XXXV. 
John auf den rechten Spalten zweier Folioblätter; auf der 
linken Spalte der 2. Seite steht Nr. 81 a , auf der linken Spalte 
der 3. Seite Par. XXXVII. 

Sdjema jur gortjetmug bei ÜJtonne» Don fünfzig Safjren. 
$ilarieni Sieb. (Getümmel uitb heftiger SUorttoedjfel im 
.froje. ©ogleid) gebämpft. ©Zauberhafter Eintritt $4aüio*. 

15 !£en Sßater fudjenb uub forbernb. $tt ÖJegenfalj beä SBütljenben 

äBiifteu, Sßertoorrenen, gegen Rettung, Stufte nnb SReinlidjfeit. 

Creft unb bic fjurieu. fttudjt Hör ber JHartjcit. Wbfonbcruug 

in§ uäterlidje ©aftjimmcr. SÜrjffidje SBetjaiibhiua,. 2lberla§. 

©onftige* SD&tnpfenbe. Verlangen ber SJarouin ihn 311 feljen. 

30 abgelehnt. Filarie am ^tilget. Unruhige SSehjegung. Tic 
9Jluttcr roiebertjolt bnö Verlangen, ^origefe^tei ärjflidjer aS3tber= 
ftaitb. Wad) SJHtternadjt jugegeBen. ©er *ßaticiite fddiift. 
Filarie bräitgt fid) mit. Sie nähern fidj bem ©ddafenbcu 
£)ilorie beleihtet i()tt. s 4M l )d) e - 9?ad)tigc ©ebanfeu föchcimnific. 

25 Borgens Uugebidb, Portrait beä Majori. Seiltet) berjm 
2Bad)enbett erlangt, ©cene. fjla&io tritt auf. Sfrt bc-i iüater* 
Kleibern. 3()m »bdig ä()tdid). iMonbera bem Portrait. Sic 
SMutter jtet)t§ mit Vergnügen. Tic Üorijter roenbet faft Ijalb 

1 SBefud) — ÜÖödju g 4 §eimfat)rt — ©d&toffe g 1 5. 6 g ' 
©oct(jc§ SSkrfc. 25. Q3b. 2. Slbtl). 16 



242 Paralipomena und Schemata. 

baZ ©eficfjt ab. llrfadje ber (Srfdjeinung. SiebeSunbeit einzeln. 

gragmeutarifd) rätbfelfjaft. a33ad)fenbeS Skrtrauen. ©ebid)te 
an jene. 9ftit Filarien foedjfelStrieife gelefen. 2lu* @inem 
(Sjemplare. 33erüt)rung ber ©elende. Hoffnung auf ben 93ater 

2lu§bleiben beffetben Sangigfeit tuegm Entfernung obne llr= 
laub 33rief mit berlängertem Urlaub. 



Überfdjroemmung Slnftatten 3U belfeu SBrobbacten 
©djladjteu SBerfenben gfifcrjerfabne bin unb miebergeljenb @in= 
jelne 9iad)rtd)ten. SJIifjtrauen in einen ©dm^cn ^tarno fäbrt 
mit 2lu3tr)eilen 2Nannigfad)e ©efd)id)teu äBödnterin. 10 
.£>ilarien§ Suft m^ufafjren 9iicbt gebilligt £urdjgefe£t Sinnen 
unb bergleidjen 2)er Sltjt fäbrt mit 2lu*rid)timg Äleine 
Wbenffjeuer 3llle§ läuft gut ab s Jiederet)en 2£egen mehr 
ober toeniger 2)Iutf) Annäherung gerate baburd). ©efäbrlidje 
Stellung SBertonnbtfdjaft unb 9ieigung. is 

Umfefirung ber SBitterung 3 u Q e f r01cne SDßaffcvbrcite @i»= 
fafjrt bie ©egenb belebenb S£ie fämtlicrjcu ApauSgen offen ?lud) 
-fularie unb ber ©ohn auf ©ddittfdmfien Sefud) ber oorl)er 
burd)§ SBaffer SBebrängten. Sergleid) mit bem Sanj 2ßedjfel= 
fettige» förperlicrjeS ©efallcu Srretje äktoegung unb Anlodung 20 
2a§ ©d)eiben nidjt feiner ba ba$ äßiebcrfiuben fo leidjt ift 
©rfdjeineu be3 33ater§ 2>üftere ^eiinfafjrt ber üTren ©rofje 
©efellfchaft im ©ddoffe. 



xxxvir. 



Schema 334,12-343,8 (f auf Par. XXXVI, Fortsetzung 
des vorigen, Punct 10 von Par. XXXIV mehr ausführend. 

9iad)trag be§ bisherigen 9tüdfef)r 31a- äßirdlidjfeit. 23i>3= 
Irriger 3 ll ftani> bcS 2Jkjor§ Sßefdjleitnigte Slnfunft burd) bie 25 
^adycidjt ber Überfcfjtoemmung @r gelaugt 3ur Keinen ©tabt 
Säfet fein fjßferb ©dmatlt [?] ©cbrittfdnthe [?J unb eilt nad) bem 



3.4 2lu§— ©elende, (f mit Verweisungszeichen aR 1 Jßrob 
g über Kotb. 21 SaS ©djeiben — ift g 1 aR 



Paralipomena und Schemata. 243 

Sdjloife Grflärung mit bei - Sdjroefter ^Briefe s -i>v bom 
©djaufpielet iUerhältnifj 311m 6ofm Vergangene? SBünföenS: 
mevtl) boö gegenwärtige. Ütfirb fortgefdjidt Ihfläriuig gegen 
Filarie Schöne Steigerung Seibenfdjaftlidj pp 



XXXVIII. 

Schema 334,19 — 348,23 zum Theil auf Grundlage des 
vorigen, g i auf einem Folioblatt, auf dem noch folgen 
Nr. 84 b un d Nr. 87. 

5 Slufflärung beä bisherigen. Gntfdudbigung bcr Wiirtfefjr 

jur ÄMrrflidjfeit. Urfadje be* längeren ^lujjenbleibctiu beS Dioj. 

•ftof ltnb Eanjteögefdjäfte. ©nbliä) 33efd)leumgung burd) bic 

SBotfd). ber Übcrfdjro. Unfunft an bem gefroruen Ufer. Sßferb 

jurücf Sdjrittfdml)fahrt — ©rftärung mit bem So(;n — 
lö töefchidjte be-3 33rud)e3. Briefe unb 5patfete gefnnbeu 2öieber= 
l)olte ßrflärung mit ber Srijroeftet 93rief be3 Sdjaufpieler» 
5lnmntig 3ur (Sntjdjeibnng S5urd) einen Umroeg 311m 3iel 
Baronin nnb Jodjter Unerwartete Steigerung ßetbenfdjaftlidj 
.■jart unb fdjöu £a3 Unjd)itflid)e ja 23crbred)erijd)c füljlciib 
15 förofje SBermirrnng 9lur ber 3 e it 311 überlafjen. 



XXXIX. 
Schema 334,12 — 343,23 auf Grund des vorigen, John 
nach Dictat auf den rechten Spalten zweier Folioblätter; 
links oben auf der dritten Seite steht g 1 : lubilario Ivbilarius 
18. tlpr. 1827 und unten der Schluss von Nr. 87. 

grttfdjulbigung ber Kürffetjr 3ur trodeneu SGßirflidjfeit nn* 
einem leibenfdjaftlid) ibcetlcn 3uftaubc. 33ejd)äftigutig beä Ulajor-:? 
in ber 3 ro ifd)eii3eit. jLie leibenjdjaftlidjen Schritte be* Sohne» 
erfährt er. 3ft a»d) beruhigt Wegen bc» Wunberi'am erhaltenen 
Urlaub». &on bem Serhältnifj 311 Filarien Weife er nicht». 
23ci'd)(ennigung feiner Slufunft burd) bie 23otjchaft bcr über« 



12 nach (intjdjeibung Baronin nach QvA Überemftrmmiing 
La Steigerung über IPiberßanb 



244 Paralipomena und Schemata. 

fcbroemmung. @r langt an bem 3ugefromen Ufer cm, überlädt 
fein $ferb bem Otcttfncdtjt unb begiebt fid) auf bie (Stgfatjrt. 
9cunmerjr (Srflärung mit bem ©ofme. ©efdjidjte be§ 23rucb,e§. 
Sie fdjöne um ibren leibenfcijaftl. Skrebrer einer anbern Siebend 
voürbigen nidjt ju überlaffeu rccnbet mebr fcbeinbare ßunft aU & 
billig ift an itm. @r baburäj aufgeregt unb ermutigt fudjt 
feine groede heftig bi§ 3um Ungehörigen 3U Verfolgen. 2öorüber 
benn erftlid) greift bann eutfd)iebener SSrud) bem gonjen 33ex^ält= 
nife ein entfcfiiebene* Gmbe mad)t. Süäterlidjer 3JHlbe bleibt 
md)t3 übrig aU bie gebjler ber ßinber raenn fie traurige folgen 10 
fjaben ju bcbauem. ©efin fie läfjlidjer al§ billig worüber, fie 311 
Derjet^en unb 311 öergeffen. gtabio gebt bi» Ablauf feine» Rr= 
laubä auf bie ©üter. ©anu 3um Regiment roeldjes in eine 
anbere ©arnifon toerlegt roorben. 

Briefe unb ^atfete borgefuuben. Skief be§ Sdjaufpieler*, if> 
33enacbrid)tigt burä) beu ßammerbicner. Slnmutbig auf @nt= 
fdjeibung binbeutenb. SBiebcrbolte ©rflärung mit ber ©djroefter. 
©leidmifj mit bem fpäten 2Jconb ber 3U 9cad)t uod) anftänbig 
leudjtet. 23or ber aufgebeuben ©onne aber üerblafjt. Siebet 
voabn bea Sltterö. ^erfdjroinbet fo Hör ber 65egeronart leiben= 20 
fdjaftl. Sugwb. ßrfter berloljrner 3<xt)i\. Slnerfennung be» 
früheren 3ftrtfmm§ burd) §ilarieit§ Uiterfarjrentjeit tieraulafjt. 
2?urcb, einen Rmroeg gelangt bie gamilie 311m 3iel. Uberein= 
fünft. 3?arouin unb jtodjter. Unerroartete Steigerung Seibeu= 
fdjnfttid) jart unb fdjön. 2>a3 llnfd)idlid)e ja Skrbredjcrifdje 25 
fütjlcnb. 5iot)e3u tragifd). ©vofje äkrroirrung. Söfung mir 
ber .Seit 31t überlaffeu. 



XL. 
Foliobogen, grünliches Schreibpapier (Wasserzeichen: 
Jäger unter einem Baume schiessend). Die folgende Auf- 
zeichnung g scheint, nach dem voranstehenden Personen- 
verzeichniss zu schliessen, ein Versuch zu dramatischer Ge- 



16 33enad)rid)tigt — fiammerbieuer g aR 21 (Srfter — Qatjn 
( f aR 



Paralipomena und Schemata. 245 

staltung des Stoffes der Novelle „Der Mann von fünfzig 
Jahren - ' zu sein. Dass Goethe vorühergehend diesen Plan 
hatte, lehrt das nächstfolgende Paralipomenon noch deut- 
licher. Über die Zeit, wann diese Blätter niedergeschrieben 
.sind, ist aus ihrem Ausseren nichts zu erschliessen. Ob die 
Kinzeichnung im Tagebuch unter dem 5. August 1823: (*r= 
finbung getoifjer ©cenen .... £er „Kknn Pon fünfzig fahren" 
damit in Verbindung zu bringen ist (vgl. Suphan, Goethe- 
Jahrbuch 21, 40), bleibt immerhin fraglich, obwohl die am 
2. October desselben Jahres zu Kanzler von Müller über 
seine Liebe zu Ulrike von Levetzow gethane Äusserung: „Es 
ist eben ein Hang, der mir noch viel zu schaffen machen 
wird, aber ich werde darüber hinauskommen. Iffland könnte 
ein charmantes Stück daraus fertigen, ein alter Onkel, der 
seine junge Nichte allzuheftig liebt" (Unterhaltungen mit 
Kanzler v. Müller 2. Aufl. S 110) auf Goethes eigene Absicht 
der Dramatisirung des Stoffes hinweisen könnte. Eine 
von dem Dichter selbst gestrichene Stelle auf einem von 
Schuchardt geschriebenen Blatt, das ursprünglich wohl für 
die Druckhandschrift bestimmt war (S 102 f. zu 24, 343, 8), 
ist auch ein Zeugniss dafür, dass Goethe den Gedanken 
einer dramatischen Ausnützung einmal gehabt, ihn aber 
wieder aufgegeben hat. 

spetfonen 
.ftofmarjdjafl 9J2ajor 

(fmilie f Garoltne I 

antonte. 3Ma. Srcm * 

5 Söethäftnife ber Stnmmgüter ^)ofm. fein guter Sßittf) ©et 

Dlajor baneft ab utib berotrtljidjaftet fte. 3fn s <Rürfficfjt feine* 
Sobu*. Intention Antonien jur Sd)toiegertod)ter ju haben. 
SBefjanblung berjetben alä (fqietjer. Hiuficf 2ocft pp. Stoftnu 
bleiben einiger Übel. ^e(;agtid)feit. Neigung jum ÜJc. 9(uto= 

10 nien§ eutbeeft burd) bie laufe. ^eränbrung in be3 2Raj. 3 U: 
ftaub. Neigung rütfjdjeinenbc Sugeub ©cfiöner .£>etbfttag. 
Portrait Pon jungen Sagten Scfjaujpieter. Sorge nad) aiifjcu 

■j tylajox über (Dbrift 8. 9 Slujjenbteiben — Übet aK vor 
5Bri}aglid)feit 12. 246, 1 Schaufpiclet — her aR 



246 Paralipomena und Schemata. 

her älittomenS (Srttaruug. ätttontenS a5efd)äftigung mit ber 
Saubwirtbfdjaft .f>öd)fte3 ©efübt unb (ätttfdjlu^ aiotbroenbtgc 
(Srt'lcirung mit bcm ©obn ber anbertoärt§ engagirt ift. 3tu= 
mclbung ber ©id)t. Ulttfunft auf bem ©ute ©roSöapa. lliu 
bcbaglicbfeit 2lu§leguug bcr grauen, ©ebraud) beö 33abe3. 
3ur gerftrcuung. ©djaufpieter. 5tid)t redjter ©ebraud) bcr 
3)rogue§. .£)auptbundt. aKeibnug bcr SBeiber. Ürifft feinen 
Sobu etttftctlt. (Souftbcn-j. gufrtebentjett be» SSaterä. 



XLI. 
Zusammengelegtes Folioblatt rauhen Conceptpapiers <j 
rechtsspaltig beschrieben. In dem folgenden, etwas dürftigen 
Scenar läge, wenn das zu dem vorangehenden Paralipome- 
non Gesagte richtig ist, eine spätere Stufe des dramatischen 
Planes vor. 

l.mt. Simmer. 
1.) SDntcr SKutter w 

ßjpofttion be3 §au§fauf§. gurdjt. Slpprcheufioii. SBer» 
hetjratlmng ber fiinbet. Slnfuuft be* ©obne§. 
2.) 35 ie Vorigen ba§ 3Käbcben. Neigung gegen beu Otiten 

jierlid) mouifeftirt. 
3.) 33ater aKutter is 

S8cfenntnt§ ber grauen baf? e§ fo fei;. 3arftelluug boit 
feiner ©eite be§ 3 u f* an t ,c ^- 33cbeudtid)fciteu. Slblcbuen oKe§ 
©ebandeus. 
4.) 33atcr allein. 2lufftcigen beS SStlbeS ber 3Köglidjfeit. 
5.) änndjeu SBillet. SInfunft be§ ©obne§. 33ittc um bcimlidje 2u 
gufammenfunft. ßeibeufcbaftlicber ©ddufe. 

IL 3>fff)au3. 
1.) ©ot)it allein Hoffnung auf einen SSricf. 3JerIegenf)eit bor 

bem akter 3U erfcheinen. 
2.) $üater ©obn (^ntbedung Don be§ leiden ©eite aubrer 25 

Siebe, ©egenentbedung. Übercinfunft. 



15 nach 3.) 2SeFäniitui§ 20 inudjeu ffiillct über 23ebicutcr 
21 zwischen ^ufantmenfuuft und Seibenfdjaftlidjer üdZ einge- 
fügt Dcrlcgcnbfeit] 



Paralipomena uml Schemata. 247 

3.) Soljn allein fottgefefcte äSerlegenrjeü nub llngebulb. 
4.) SBebientet. SBrief. SHbfagung JBetjtoeiflung. 

III. ©aal SJeuu». 
1.) SBotet frofye* $ugenbgeffif)I 8tebe3 SHtbmosptjiire. 
5 2.) iüater Glittet eiuftimmcub nub plaidjaft 
:J.) £aju lodjter. 
4.) ^atcr ÜJtäbdjcu. Portrait. 

5.) 58a ter #öd;fte* GUikf. ftugenbltdClidie SBebentflttyfeü burd) 
bic i'eibenfcfjaft rueggeräumt. 

io IV. ©arten. 

1.) ©o()it iKefleriou. Widjts miberfäljrt ifnit al§ toa§ et jdpu 

toeiS. 
2.) 58a tcr. ©olju Sttnnefjmen beS Söateti am Wnueljmcn be9 
©obn§. 
15 3.) 33ater s 23t äbdje it. tfinleitnng burd) £>ülf$bebürftigfeit be3 
©olnte*. 
4.) Wäbdjen. 
5.) SWäbdjcn ©obtt. 



XLII. 

Schema 350,1 — 351,16, Skizze I, g i auf der Rückseite 
von Nr. 91. 

7/ SB. FJGap. 
20 20 an S. 

.Ronnt [?] id) nun [? mir ?] ^t)ncn [?] mittrjetlen [?] 3uftanb 
3ibl)Itiid)c Unidjulb unb (fiufaäjrjcit grömmigfeit nub glctä 
iöefdjränrftrjeit unb 2Birtfimg in bie gerne gufriebenrjett unb 
Hoffnung Slnfprud; unb aJtäfcigung 3>a§ SbUttifdjc ber #anfe 
25 arbeit Slbroetfen bei Überlieferten .ftergebracfjten -gjcrUorrufcu 
au» engem Sßeruf [?] glcid) geltcnber glcid) roirdfamer GJefinmmgcu 
(glcid) berufjigenber) 



26 geltenbcr nach giilt 



248 Paraljpomena and Schemata. 

XLIII. 

Schema 350, 1 — 351, 16, Skizze II, g x , auf demselben Blatt 
auch Tar. XLIX und Nr. 129. 

6. 2. 6. 

grömmigfeit unb gflciß 

SSeatcl). inbiötbucH ouf ba'4 f)ödt)fte ©itt[tidje] tooi toit (Sott 
nennen 

Sßetfönlidje STtjätigf. tl;ät[ige] 2JHt äBittfwtg mit Dielen, 5 
auf biete. 

$äuslid)er 3uftanb au f grömmigfeit gegrünbet, burd) gtei« 
unb Örbnung belebt unb erhalten, nidjt 3U eng, nidjt 31t toeit, 
in gtürflid)em SBetljattnifj ber Pflichten 3a ben gfätfigfeiten 1111b 
Gräften. 2lnmuth »o 

9Jlefjr »erben ©ie nidjt hoff [?] ÖJegcnroart Ijcitcrcö Raffen 
auf bie 3" tutl ft- 3Jictjr roerbeu ©ie tootjt nidjt nninfdjen unb 
fidj ().... [hoffen ?] 

SÜtif). im ©cbirg 



XL1V. 

Schema 350, 1 — 351, 16, Skizze III, John auf der rechten 
Spalte eines Blatts, auf dessen Rückseite Nr. 112 steht. 
IL 6. 

|)äu§lid)et 3 u f tano au f 3?römmigfeit gegrünbet, burd) gteifj 
unb Drbnung belebt unb erhalten, nid)t 3U eng nicht 3U toeit, im 
glüdlidjen 33errjättmf$ ber $ftid)ten 3U ben gcdjigfeiteu unb Kräften. 
Slnmuttjige ©egeutoart, fjeitcre 2lu§fidjt auf bie nä'djfte 3nfunft 
mödjte toofjl fjinreidjenb fcljn jeben 2tjeitnebmeuben 3U beruhigen. 



äßilfjelm an ßeuarbo wiebertjott feine 2?ittc ber fjfreunb möge 
fidj beb, ber nädjften (Srftärung beruhigen. ^btjEifdjcr ^uftaub 
überhaupt ber Apanbarbeiteuben in eblem ©inue. llufdjutb unb 
Sinfadjljeit grömmigfett unb gletfe ^efdjränfttjeit unb 235tr= 
fuug in bie gerne. Umfidjt unb aJcäfdgung. 

2 diese Zeile g z vor 33ejiet). g 1 aR $r. 5 ttjät nach IVas 
rotr mir b. b. 19 tjeiteve Sliiafidjt g aus heiteret £)offeu uädjftc 
g üdZ 



Paralipomena und Schemata. 249 

XLV. 

Schema 350,1—351, 16, Skizze IV. John auf der vierten 
Seite eines Foliobogens, auf dem ausserdem Par, XLVI und 

L sieh befinden. 

ätfilhelm un ^'enarbo 

A>äu*lid)er oiiftaiib auf ^Tömmtgfeit gegrünbet, burd) ftlcii? 
uub Crbuuug belebt unb erhalten, nidjt 31t eng nidjt 31t toeit, im 
glütftichfteu Serhättnifc 3U beit gäljtgfeitetl uub Gräften. $rct3= 
lauf ber .fmnbarbciteuben im ebelfteu (Sinne. 53efd)ränftf)eit unb 
ÜUrfung in bie gerne, llmfidjt uub üfläfjiguug, llnfdjulb uub 
(Sinfadjhcit. "ülumuthige ©egeutuart. Weitere 5lu3ficht auf bie 
nächfte $eit unb gufunft. Sie» 3ufainineu betrad)tct mödjtc tuoh/l 
l)iureid)cub feljn, jeben Xheilnchmeuben 3U beruhigen. 

äBilljelin roiebcrholt feine Sitte, ber greuttb möge es bei) 
biejer allgemeinen ®d)ilberung betaffeu, foldje allenfalls in Qöv- 
baufeu ausmalen aber fid) bem grofjeu yebem?gefd)äfte auf eine 
luürbige ÜBctfc 31t toibmeu fudjett. 



XLVI. 
Schema 351, 17 — 352, 14, Skizze I, John nach Par. XLV. 
ÜlMlhelm an ben %bbc 
15 üiipplicat beS ©djrcibeuS an ^euarbu, 33itte bie bartn cut- 

haltcncu 2}orfteIlnngcn 311 begünftigeu, btefen üor^ügtidjeu jungen 
s Dlann in ihren $rei* 311 ununterbrod)euem äöirfeu geneigt auf= 
3ituel)men, roie fdjon früher gebeten loorbcu, roorauf man fid) 
bc3ieht. 
20 23ou fid) fetbft fagt ber Schreibeube, er l)abe fiel) geprüft unb 
nnuifchc nicht» meljr als feine 2Üauberjahrc mit mehr Raffung uub 
Stätigfeit. Gr l)abe auf umftänblidje* 23efenntni§ t)ic3tt bie (£r= 
laubnia erhalten. 

•.'l. 23 totinfdje — Stätigfeit (die Correc-tur ist nicht ganz 
ausgeführt, es fehlt dasVerbum) g* über fei im 25canffc feine 
lUanbcrjabrc 311 uuterbredjcii tj bie nach DOtl Jlatalicti 
(g* gestrichen) 



250 



Paralipomena und Schemata. 



(*r habe ]d)on begonnen fid) einer tjödjft fdjäfcbaren Äuuft 31t 
roibmeu, barinnen fid) au§3ubitbcn fei) fein SSorfa^, in Wenigen 
lagen laufe bie grift ber bi§f)er itjn befcfjränicnbeu SJebtngung 
ob, biefe legten rooHc er nod) an eine fromme ülßaltfahrt roenben. 
^Bittet um 2}cr3eibuug be§ ©eheimuifeuollcu rocil jeber auöge= 
fprodjeue Sßorfa^ öegeuroirfuug erfährt. 



XLVII. XLVI1I. 

Schema 351, 17 — 352, 14, Skizze II, y l auf einem Folio- 
blatt Conceptpapicrs, auf dem noch der Anfang von Nr. 94 
und Nr. 108 stehen. 

Schema 351, 17 — 352, u, Skizze III, auf Grund des vorigen, 
John auf einem Streifen Conceptpapiers; auf demselben Blatt 
findet sich Nr. 96 und Nr. 109. 



Skizze II 



Geprüft 

äöüitfdje ntdjt§ uiet)r aU feine 
Söcmberjahrc mit mehr gaffung 
uub ©tetigfett 31t oolleubeu 

Slugebradjtc» &c\ud) berj 2Jton= 
tan, Hoffnung 311 erlangen. 



Vorbereitung 

Wad) Vollcnbung be§ föcjdjäft* 

3n ©unfteu be* eblen greuubes. 
fernere 2BatIfahrt bereit feinen 

ueueu [V] Sieben* . . . [?] 



Skizze III 
3u bem Schreiben 28ifljeim§ 
an beu 2lbbe. 
©etbftprüfung 
SMufche feine ätfauberiahrc mit 10 

meljr gaffung uub ©tätigfett 

311 tiolteubcn. 
5tngebrachte3 ©cfud) bei) 3)lon- 

tan, %ud) roohl roieberholt 

3jn fichrer Hoffnung e?> 3U er= 15 

langen 
Vorbereitung. 
yjad) Votlcubuug 311 Ghutftcit bes 

eblen greunbeö. 
gcruere SBallfahrt unter beu 20 

fdjou auSgefprodjeuen 35ebtn= 

gungen. 



Paralipomena and Schemata. 251 

XLIX. 
Schema 878,3—15, Skizze t, John auf demselben Blati 
wie Par. XLIII. 

//. 8. 
SJerfelBe Beutg aber loo mir itidjt unfete 'Jüidjftcii foubcru 
bic flaute ÜJlcufdjftcU mitnehmen. 

.Oaiisfrömmigfeit äUeltfrönimigfcit 
s ledjuifdje 2()ätigfeit 2Üa§ alle tlnin föuucu Tic ftünfle 
hingegen Subibibualifirenbe ühätigfeit Ausbreitung ber .Rüufte 
bcioirft ^fitfdjerct) Am lobensnmrbigftcii unb braudjbarftcu itod) 
.s'ianbfertigtnt. Ausbreitung ber Üedjnif .riebt bic 2JtcitfdjIictt 
über fid) fclbft. unb bereitet ber ()öri)ftcu Bcrnuuft bic fertigten 
io Organe. 

L. 
Schema 375, io — 379, v\, zum Theil Skizze II, mit dein 
Datum am Schluss Söcimar b. 28. s JJoü. 1828. auf demselben 
Bogen, der auch Par. XLV und XLV1 enthält. 

ßenarbo an SBilfjelm. 
(Sin operofer ja jetfrteutet guftatib, in toctdjem er ben S9rief 
empfängt. £as Tupplum bou 311 $aufe mar fdjon angefommen, 
luie er fid) anfdjliefjt an bie Wefeflfdjaft. l'othario ift in bic päba= 

15 gogifdje Ißtosinj gegangen um bort ßütiftlet 311 roeroeu, toenige 
aber tüdjtigc nnb roeldjc geneigt finb bie erftcu (Elemente einer fid) 
bilbenbcu ©efetlfdjaft 311 mirfen unb bas eigenttid) grofje SBabte 
SBirffame faitn nur einfad) fel)ii. (5r fei) feiner s Jcatur unb SSunfd) 
nadj auf bie 2edjnif getoiefen, unb bereite fid) beshatb 31t einer 

20 Webirgsrcife. 2ttan börc bort fei) fo niete 9totl), fo biete ßuft 311111 
ausroanberu nnb bod) tonnten bie redjten UJittel unb SBege nicht 
gefutibcu toerben, if)re Bereinigung madjc bas alles möglid), mit 
beut Dfjeim fei) er ins Steine nnb iljm lüirb ein Auerfioual Duon= 
tum ge3afttt bas it)m bic bisherigen iKcbeuüeit fictjre. 

25 2)er Abbe an 2Bitf)eIm. 

3um ©djhtfj (Sinridjtuug roegen ber Boten, Sidjerljcit 
unb ©chueUigfeit ber ©enbungen Aiduuft bes Briefes au ßenarbo, 



26 S nm ©djlufe (j über Vor allen Dingen 



252 Paralipomena und Schemata. 

finbet beufelben gtüdtidjerroeife in beu tebtjaf teftcit 23efd)äftiguugen, 
beffen 9JatureE immer geneigt fo wie jum SBefonbem unb 23c- 
fdjränfteu. Hoffnung ba% nußbraune 9)Jäbd)cu fei) au3getöfd)t 
über menigften» in eine ©pfiäre berfetst, reo bie (Sinbilburtggfraft 
fie mit 9JuI)e unb ,3 u friebent)eit auffudjen fann. 5 



3ufriebenf)eit über bie Slnfdjliejjuug Seuarbo*, beffeu tedjtüfdjc 
ÖJnbeu, grofce Äeiintntfj in aüe§ mögliche £)aubrcert 2ßunfd) 
bajj er und) unb nad) bie grofje Abneigung gegen ba$ 9Jkfdjiuen= 
tuefen Verlieren möge, ob e§ gleid) für ein ©lud 3U ad)ten bafe 
fie in itjrer Sage über bem 9JJeere §anbarbeit 31t förbern tjaben 10 
unb fo mürbe fid) mobt alte§ 311m beften fdjiden unb fügen. Sob 
ber £)au§frömmigfeit, begriff bou ber äMtfrömmigfeit, braftifdjer 
SBe3ug roo mir nid)t nur unfere 9lädjften fonbern bie gau^e 2Renfd)= 
heit mitnehmen. 2ed)nifd)e ÜEtjatigfeit beförbern heiftt forbern roa§ 
alte ttjun tonnen. 2)ie fünfte fjtngegcn finb inbibibualifirettbe 15 
2f)ätigfeiten, Ausbreitung ber fünfte bemirft *ßfufd)eret) ober menn 
fie fid) erholten motten muffen fie juleid in Sedmif übergeben unb 
bann bleiben fie immer lobenSmürbig, menn ein fjötjerer ©inn ber 
.Ipanbfertigfett unterliegt. 93erj Ausbreitung ber ledjnif tjat man 
feine ©orge, fie tjebt nad) unb nad) bie 2Jienfd)t)eit über fid) felbft -'O 
unb bereitet ber f)öd)ftcn Vernunft bem reinften Söitten rjödjft 3u= 
fagenbe Organe. 

£abet) ferj für bie ©efeUfdjaft nod) biet 3U geminnen alte» 
bränge fid) 3um 9lbfd)Iuft unb 3ur Gmtfdjeibung. 



LI. 

Schema 377, 11— 379, 4; theils Skizze II, theils Skizze III; 
John auf demselben Blatt mit Nr. 115 und Nr. 144. 

3u bem ©ctjreibeu be§ 3tbbe an ffiilfjetm. 
5iad)rid)t bon Sottjario Sorberettung 311m 2lbfd)lu§ iHeifc 
31t ben 5ßäbagogen um fid) tüdjtige Äünftler 3U erbitten. ä>er= 
hältnifj ber Sttm.fi 3iir ledjnif 3>ie ßunft, mie baZ ©al3 an 
ben ©peifeu. 2>amit baS .^anbmerf nid)t abgefdjmad't merbe. 
5ür i()re groede jebod) uid)t meiter 3U get)en. 9Jcife SeitarboS 
burdj bie ©ebirge 2öo über 5iat)rung§[ofigt'eit fo fetjr geftagt 



Paralipomena und Schemata. 



253 



roirb. ?lbfid)t 3Renfdjen nuf.juuelmieit uitb jte bem Sroerf gennif; 
,',i[ leiten. ".Hllgeiueine* äBort £>aii«frümmigfeit mib üL l ot t - 
frömmigfeit. Wnbeutinig auf Watalten? 



C. Einzelschemata 
zum zweiten Bande der Wanderjahre (25 1 ). 
LH. 
Schema 26, 12— 82,2a, g* auf demselben Blatt mit Nr. 102. 
Steine ftumme ßetjrer 2üa* man Don i()iteu lernt ift nidjt 
5 mitjutljeitett 2Ua3 id) tuet» lueiä id) mir felbft 3tu»ge}prodnie-3, 
roiberfprodjne-? Söort Mc§ worin £u £id) einlaffeft forbert 
ein ganje» Seien 

Söilt). ©tubiunt Sdjauii Menden SEIjun 2ludj id) bnrf 
uiemanb um Üiatfj fragen X'lnbeutuug ofyte Sefonbere*. 



L1II. LIV. 
Schema 33, 1— 37, 10, Skizze I, g 1 auf einem Quartblatt. 
Schema 33,1—37, 10, Skizze II, auf Grund des vorigen, 
John auf einem Blatt bläulichen Conceptpapiers. 



Skizze I 




Skizze 11 


10 -£)erf. bendt an Sater 


unb Solm. 


G. .Vperfilie benft an SBotex mit 

Sohn. 


..JBiIbetbettoanbt[?]i 


ufeparable 


91(8 eine infcparable &vüppt 


lablett Krämer. 




2)er £almlettfräiuer. 


Verbieten, ^orfdjen 




s iluuät)ern. 


IS 




$orfd)en. 


Stöffnung. 




(Eröffnung. 


©eibeneu %ud) 




<Seibene3 Sud). 


2äfeld)eit 






3nfd)rift 




3fafdjtift. 


20 ^elij 




fVelir 


Siebt 




liebt 


$etfitien 




^erfitieu. 



12 vor Silber ein unleserliches Wort 



2:>4 



Paralipomena und Schemata. 



25cx ©talfmeifter 

fommt balb. 
Prfläruug be* Voten 
mtb Srjätyhntg 
(Segen Safel 

.£>erfilien§ 
©rufe 

an gelis 
2>et ©tallmeifter 

fjattc ftdj gut. 



SBebet SärtUrfjteit ©eift nod) 

2Büs 
S^lofec Verlegenheit 
Wütfgabe nn ben StobletMmet 

©eljeimuifjöoü'e $'G lIr 

Seht im Vornan nid)t 31t ent= 

beeren 
©eine[?]$ [?] finb gut fagt 

bie 2Iuttv>ort [?], unb bod) tm- 

bäd)tig 
©enug id) fpract) mit ifmt r>er= 

traulid) 
?lud) über 3-eür. beffen Vemer= 

düng [?] 
Vefianbette bie Steigung aU ßin= 

beret) 
Neigung ber jungen 31t altern 

grauen 

5lbfdjieb bor aufgelöster Ver= 
roidluug 



S)er ©taflmeiftcr 

fommt balb. 
ßrflärung be* Voten 
Hub 6-r3ät)lung. 
©egentafel. 

.£)erfilien§ 



an gelir. 
55er Statlmcifter 

fjalte fid) gut. 10 

Verbrujg über ben ungefdjirften 

3lu»brud. 
SÖeber SartHcijfett, nod) ©eift 

nod) V3ifc. 
VIofje Verlegenheit. 15 

s Jiad) einigem 3 flll0CV ' n 9lu§= 

lieferung. 
2)e3 Voten geljeimuifjuoü'c 

gigur. 
Setjt im Vornan nidjt 31t ent= 20 

betreu. 
9lugenel)in bod) uerbädjtig 



grembartig bod) Vertrauen er- as 
regenb. 



2lbfdjieb üor aufgelegter Ver= 
roirrung. 30 

©efjeimnifjrioEe Neigung ber 
jüngeren JRänner gegen äl= 
tere 3a - A uen - 

(Sinen ammeufjaften (Sinbrurf. 

35 



links 22 Die ersten zwei Worte kaum zu entziffern ; das 
zweite könnte ^er[on oder 5perfonen gelesen werden. 



Paralipomena und Schemata. 2. r »r> 

LV. 
<il,i—279,7, allgemeines Schema des dritten Buchs, 
John auf den linken Spalten eines Folioblatts Conceptpapiers 
mit Correcturen und Ergänzungen <) und y x ; das Schema 
für den Schlug des Buches folgte vermuthlicfa auf einem 
verlornen Blatt. 

©djema be» brüten 2;t)cile§. 

1. 6ap. 

3u utotiDiren, tote SBil^elm auf beu ÄBcg bcr Songregation gerfitfi, 
er trifft fie, .£>anbtocrfer mib Slotgt. Sieb, St. (%-iftopl), 
5 Mittagstafel, Don Senarbo nub griebrid) iiöerrafc&t. 

2. 6cH>. 

£>erfilie au 2Biü)eliu, ber Sdduffel 31t beut ■ßäftdjcu fei} gefunben. 

3. (Jap. 

2Bed)felfeitige (vrfliiruug ber ^freunbe. SBiihelm* anatomifä)e 
10 Stubien. 

3>er Söerbunbenen ^auptgefä^äft ber gegentoärtigen tvpoif)t\ (Sx- 
iuueruug an bo* tedjnifdjc SBeftreben Seont). 

4. (Sap. 
lagebud) Dom 2)lontag bt§ SJonnerftag. 

15 5. gap. 

llnterbredjuug, $amilicnnad)riri)tcu, Einleitung ,',u WuffdmeibcveD, 
unb 2Rä()rd)cut)af tem. 

G. 6ap. 
Sic neue SMuftne. 
20 7. Gap. 

§crfUic an Söilfjetm, toie bei» Ääftdjcu in itjre .£>änbe gcfoinmeu. 

8. £aj>. 
Ginfdjaltung eine» ©djtoanfö toeil in bcr 3-oIge fein Sßlafc mehr 
für bergletdjen. 



3 aR: NB. «Bote $Pfeüf<$rift Sufott 1 all: «Billig auf 
fyelir. jart au§3ubrüden 9 SUedjfelfeitige — 12 Seoul), g auf 
der rechten Spalte für (Etnlettenbes Vertrauen (Eröffnung bcift 
bas nußbraune ITtä&djen gefunben fey. ((Eine ZVocbe bes daa) 
£enarbas tednxifdje ZlusMlbung. (Einleitung 311111 ^olgenben. 

21 aR : $ft riirftoärt-j unb DortoftrtS 31t betradjten. 



25G Paralipomena und Schemata. 

9. SaJ). 

SSerfammdmg bcn (fntfdjtujj ou^ufpredjen. 9lumelbung Dboorb*. 
üiebe 8enatbo§. ©ouberung ber öerfdjtebencn föefinnuugeu. 

10. 6ap. 

Fragment, 9)inu roage nidit 3U Diel. 5 

11. 6ap. 

3ufammenlunfi bex 3irciufbIäBenben. DboaxboS Webe für gongen* 

trotion unb SDßtrfung nad) innen. 

12. 6o)j. 

£o§ ©djicffol ber fönten ©djönen fommt eruftlidj jur Sprndje. 10 
3hjct)tc £>älfte be» 2ngebnd)§ tum Seonorbo* Steife. 

13. 6ap. 

^nliette an Scnarbo, bon 2ftafarien biftirt. (fntfdjiebener 5ßlan. 
Sötlfjelm foü bie Scfiöne ©ute Abholen nnb inftalliren. 



LVI. LV1I. 

Schema 83,5 — 93,23, Skizze I, John auf den rechten 
Spalten eines Folioblatts Conceptpapiers, mit einem Nach- 
trag aR und mit eigenhändigen Bleistiftergänzungen. 

Schema 83, 5 — 93,23, Skizze II, üictat auf Grund des 
vorigen, John auf den rechten Spalten zweier Conceptfolio- 
blätter, mit eigenhändigen Bleicorrecturen. 

Skizze I Skizze II 

III 3. III 3. 

äßifljelin erzählt feine ©tubien Söilfjelm er^äfjtt feine ©tubien 

aU 2Bunbotjt. al3 SÖJunbarat. 

©rofje Stnfialt in ber gröfjten ©rofje Slnftalt in ber größten 
©tobt. ©tobt. 2ßo fie ond) nur oltciu 

mbgtid) roirb. 

?(notomie aU ©runbftubium. Anatomie al§ ©ruitbftubium. 



2 Stmueibung Cboarbä g l aR mit Verweisungszeichen 
4 und 6 Diese Folge der Capitel erst g 1 hergestellt, ur- 
sprünglich bestand die umgekehrte. 13 Sutiette g x über 
Angela links nach 15 ein Einfügungszeichen g 1 , dem aber 
kein Nachtrag entspricht 



Paralipomena and Schemata. 



257 



3Wil Sorgfalt bic Üemonftration 

yjfanget an ßeidjitameit. 

<$o(ge baPon 

Aparte ©efetjc 

nidjt allein s -l}erbred)er, bie if)t 
jubiuibniim in jebem Sinuc 
üerroirft fonbern and) anbete 
fovperlid) imb geiftig \KXtoaf)x= 
lofte umgefommenc 



älMbextuitle bev SDtatge roefdje 
mit SRedjt i()re .^nbioibiialität 
15 nidjt aufgeben toill. 



5Begrähni§ bet geliebten Sßerfanen 
mit SMumcn gcfdjmüdt. 
20 2Rit Sfnfdjriften geborgen ba§ 
Stnbenfen. 



Unb mm bic <yurd)t biefe (jcilige 
Stätte eutmeitjt, bie ©lieber 
geliebter ^erfoncu , getrennt, 
berfdjlcppt enttoürbigt m 
toiffen. 



2Bibcrroärtige Scärnng 



lemouftration mit Sorgfalt )\\- 
gefyört. 

©elegentlid) .ftlagc über ben 
2JJangel an ßeidjnamen. 

-£artc ©efetje bergl. ,ju erhalten. 

"Jtidjt allein Üerbredjer bie ifjr 
,3nbiüibnum in jebem Sinne 
»erroirft 

Sonbem and) anbere förperlid) 
geiftig bertoafjrlofte Umgefom= 
mette rcerben in Stnfprudj gc= 
notnmen. 

3iMberroilte ber 9JJengc bic im 
fittlidjen unb religiofcn Sinne 
iljrc ^'nbimbnalität unb bie 
geliebte Sßerfon niri)t aufgeben 
roiC. 

©efteigerte .'peinmung für bic 
©räber geliebter ^erfoneu 
fürdjten ju muffen bie mau 
mit 23lumen gefdjmüdt ba* 
Slubenfeit mit Snfdjriften }U 
erhalten gefndjt. 

S)te ?yurd)t biefe (jcitige Stätte 
entroeifit 

Xie ©lieber geliebter !ßerfoncn 
getrennt, oerfdjleppt cntroür= 
bigt 311 toiffen. 2We3 fommt 
ioiebcr()olt 3nr Sprndje 511-3 
Sßilljelm fid) 311m praftifrijen 
feciren melbet. Sauger ?lnf= 
frijub unb 2Infentf)alt. 

gnblidj ein <yatl über ben bie 
Stabt in SBetoegung gerätf) 



links 1 5ftit — Icmonftratiou g 1 eingefügt :< <f uR mit 
Verweisungszeichen <; nidjt — 10 umgefommenc g y mit Ver- 
weisungszeichen am Anfang des Blattes rechts d uacb 
and) g anbere Kraute 10 il)re aber bie 

©oetl)cä Skrfc. ». Bt). 2. «btQ. 17 



258 



Paralipomena und Schemata. 



^roblemotifcher 9)ionu 
2: teilnähme 
C^infidCjten beffclben 



äkrtraulichfeit 

.£>au§flur 

Zimmer 

äßerfftott 

äHobette 

■Jlufforbcriuig 31t arbeiten 

üJänberleljre be§ 9lrm?> 

(Slücft fo aientfid) 



rechts 24 SJilbhauer <j l aR 



2}a§ _2)ro unb contra heftig 
tjextJürtrttt. Gin fd)ötte§9J}äb= 
eben, berroirrt bnrd) unglüd= 
liebe Siebe hatte ben Job im 
Sßaffer geflieht. Die Anatomie 5 
bemächtigte fich berfelbigeu. 
33ergeben3 bafj Gtteru 58er= 
toanbte ja ber Siebhaber felbft 
her nur burch fnlfdjen 9lrg= 
toobn berbädjtig mar founteu 10 
biirchbringen. 2ßilf)elm aU 
uäcbfter 9lfbirant mürbe be- 
rufen. ®a er benu ben fd)ön= 
ften meiblidjen 91 rm aU feineu 
9lnthcil an biefem 9Jicitfd)em 15 
raube auf einem reinlichen SSret 
fiel) aufgetifdjt fah. äBibet* 
milte berborgen. Gbrgeiti unb 
Äunftanmafjnng. 

Gin eigner ÜNamt läfet fid} feljen. 20 

2T)eilnat)me beffetbeu. 

Ginfidjt 9lber ßkheimuifebotle* 
Nachfrage Unzulängliche 
Grroieberung SBilbljau« 
9lunäherung an äöilljelnt 25 

Vertrauen 

.<pau»flur 

Zimmer 

Söerfftatt 

ÜWobelie 30 

9(ufforberung 311 arbeiten 

Sänberlehre be§ 91 rm» 

tölürft fo jiemlid) 5|kobe tote 
ftarf ober fd)roach bie ©rinne" 
ruug fet). llnenblidje SJUilie 35 
iiberroinbcu bureb, bie S5er= 
liebtheit in biefeS SBemühen 
2i*. sieht 31t bem 5J?anu 

33 Sprobe — 38 9Jcami g x aR 



Paralipomena und Schemata. 



259 



Durdjorbeiten bei gonjen ftöts 

Sdjou ertoorbener völliger SBe» 
griff bet SBetoegung uitb bei 

3lll)llltv. 

Slbformen. 



SBoTjüge biefer "JJietljobe, obgleich 
berodjtet. 

SBerbtnben fjcifjt mehr nl-> Ivcii^ 

IS lteit. 

"Jüidjbilben me()r ali aufeljeu 
Sxfd^affen meljr nU SGBiffen. 
Stille Verbreitung biefet SRobefte 
ing getjeim. 
20 Unterricht möglid&fi bottftänbiger. 
Srtoerbung beS SDcanneS. 
Singebadft. 

Sothnrio lja t pe \d)on mitge= 
nommen. 
2r. Jtnlnge einer Schule. 

Wothmcubig befonberi unter no= 
türlirij gelitteten 2Wenfdjen. 
7vür toeldjc bic toirflidje 3**= 
30 glieberung etroai wnnibalü 
fdjeS t)at. 



graglidje ©djtoierigfeit 

Den ganjen flörber bergeftalt 

herjiiftetleu. 
SBegriff bei Sfnljaltä imb ber Ste 

megung. 

STbformen Sährcub ber StrbeU 
ten bo§ (Mingen [?] befto [V 
oder befieii] nnb Wadjorbeit 
Grleicfitcrnng 

Sorjug biefer 3Jlctt)obe obgleich 
beracfjtet bort beu ÜDieiftetn beä 
ftadji. 

Serbinben heifjt mehr ol* Ireu- 
neit, 

üßodjbilben mcljr ol3 oiijeljen. 

3iu*gcheim fti üc Verbreitung fot« 
djer hobelte. 

SMhelm toirbt biefen 9Jtonu on 

SBringt il)ii mit ßottjario in SBer* 
hältuifj Tiefer ergreift* 
üorräthige* luirb eingebaut. 

Hoffnung einer äbermeerifdjen 
Einlage einer foldjeu Sdjulc. 

Wothiuenbig befonberS unter mv- 
türlid) gefittetcu Weufcheu, für 
lueldje bie toirftidje 3ergliebe= 
ruug immer ettoaä flanniBali« 
fche§ hot. SBeite SÜnSfütjrung 
be§ Dhtfcen» einer fotdjcit 33e= 
houbluug. DJJöglidjfeit in* 
3artefte unb oltcrtetite ju 
gef)en. 3f idjeufeber u. törob= 



rechts i Sßiihrcub — in (Srleidjterung g* aB zu 21 g 1 
ili Verbindung mit Bottjario links 29 gfiir toclrfjc über Wo 
13 aWöglidjfett .</' för mäfjigfeit 



260 Paralipomena und Schemata. 

ftidjet rjaben e§ ja fdjon ge= 
leiftet SBetjfpiet eine* Werbern 
präporat§ $u f r "& abgc= 
fdjiebener ©ehülfe. Verhält; 
nifc jut bttbenben ßunft. 
21uffaßcnb fdjöne Übung bieSBruft Stuffallenb fdjöne Übung 

ober irgenb ein ©Heb einer 

antifeu ©tatue fo Don ber @pi= 

berm 31t entblößen, fo bafj nur 

bie Anatomie ber 2Nu3felrt unb 

©ebenen übrig bleibt, 
©tubium rüdroärtä unb oor= 

n>ärt§ be§ bilbenben $ünff(er?. 

£er ©tur3 be§ ©euiuS im 3sati= 
cane. 



LVIII. 

99, s — 100, 9 Skizze, John auf der vorderseitigen rechten 
Spalte eines Conceptfolioblatts, auf dessen Rückseite Nr. 172 
und g l : |>errfd)eu unb genießen geht nidjt aufammen ©emefcen 
heifjt fid) unb anbern in gröfttidjfeit angehören £>errfd)en 
()eiBt fid) unb anberen im @rnftlid)ften finue roorjltptig feton. 
Könnte dem Sinne nach allenfalls zu 24. 99, 19 — 2fi ge- 
hören. 

3um 3. gab. 
l'emubo nimmt baZ Sßort unb erflärt feine fdjeinbare gerftreuuug. 
6r erinnerte fid) auf Steifen in einem großen SJJufeum bergt, ge^ 

funben 3U tjaben 
ßinen ßuftoben ber ihm baran bie Slnatomie Vorgetragen -20 

3u gelegenfter ©tuube mitten im (Sommer 
@r habe bie ©egenftänbe oh,ne Sßibertoiflen angefehen 
(Erinnere fid) baran gern audj roohl ausgefertigte Äunftftüde. 
(Sr habe fid) bamat* überzeugt 3um erften Eingriffe biefer Äennt= 



16 3«wt 3. (Sab. (f übergeschrieben 20 Sinem (Suftobe 



Paralipomena und Schemata. 261 

niffe uiib 311 lebfjaftev Wiifrijdjuug ber (Stimmung [eöen 

bcrgl. Diobeüe fjödjfl fdjätjbar uiib toirffam. 
@t tinbe fid) fctbft genniubcrt bajj man baüon nidd mehr bibnt'tu 
}d)c\i QJebrnudj utadjc. 



I.l.X. 
107, 1 — 125, 27 und 227, «— 254, 26. Sechs Folioblätter 
von Heinrich Meyer halbbrüchig mit Tinte beschrieben. 
Auf der letzten Seite steht g 1 : (^prianijdje 33aumtoolle Sßpan» 
jung ber au§gejupftctt Saamen Die gleichfalls von Meyer in 
Tinte ausgeführten Zeichnungen (vgl. 25, 112, 22. 23) stehen 
am Rande. Die g 1 an den Rand gesetzten Tageszeichen 
und Dateu entsprechen den Tageseinzeichnungen in Lenar- 
do's Tagebuch. Diese Niederschrift Meyers bildet die sach- 
liche Unterlage zu den beiden die Spinnerei und Weberei 
behandelnden Capiteln 5 und 13 des dritten Buches. Dass 
Goethe die schweizerische Baumwoll- Industrie im Auge ge- 
habt hat, ist unbezweifelbar (vgl. P. Bertheau, Goethe und 
seine Beziehungen zur schweizerischen Baumwoll -Industrie, 
Wetzikon 1888); dass er sie bei seinem Schweizer Aufenthalt 
1797 studirt habe, ist aus den gleichzeitigen Aufzeichnungen 
in Briefen und im Tagebuch nicht zu erweisen. Erst der 
Schweizer Meyer hat im Jahre 1810 zur Schilderung der 
dem Dichter ganz fremden Verhältnisse das Material geliefert 
(vgl. Briefe an Meyer vom 13. April und 3. Mai 1810, Briefe 
21, 228 und 272), das dann in mündlichen Besprechungen 
1810, 1820 und 1821 (vgl. Tagebuch 2. Mai 1810, 10. und 
13. November 1820 und 25. März 1821) ergänzt wurde. Goethe 
hat keinen Anstand genommen, Meyers nicht bloss sachlich 
klare und anschauliche, sondern auch menschlich liebens- 
würdige und schriftstellerisch anmuthige Darstellung zu- 
meist wörtlich, nur in anderer Vertheilung, in sein eigenes 
Gewebe hineinzuarbeiten, so dass dem Kunstfreunde des 
Dichters wohl sein Recht geschieht, wenn diese Niederschrift 
hier vollständig zum Abdruck gelaugt (vgl. auch Suphan, 
Goethe-Jahrbuch XIII 150). Das nächst folgende Paralipome- 
non LX ist ein Zeugniss für die mündlichen Besprechungen 
Goethes mit Meyer über den Gegenstand. 




262 Paralipomena und Schemata. 



SBaumtooKeit 2Ranufactur. 

19 Sic 23aumroolle ift entroeber Cftinbifdje ober ^meti= 
fauifcbe, worunter bic au* Cajerme bie befanntefte ift, ober 
ani 6t)peru uitb lUajebuuien. STicfe ledern ©orten erhält 

man bon Srieft S?ene= 5 
^>y big Siborno in Sauen 

^\ bon l 1 /« ober aud) 
3 ßeutner; man fietjt 
gan3e 3üge bonÜJtauU 
frieren mit bergteidjen 10 
SJBaare beloben über 
bie ©ebirge gefjen. 
Sie Saumroolle roirb nun bom ßaufmauu balleuroeife 
an bie gabrifauten überlaffen. Sieje beben fie im Kelter 
auf ba§ fie trjeil» am @5croid)t uidjt berliere ttjeilS gefdmiei= 15 
biger bleibe. 

Sie (Srftc Arbeit bie nun borgenommen roirb ift ba§ 
2lu§Ief«i ber gelben glodeu ober ber Dianfiug SBaumtooffe, 
bod) ift e» nid)t immer nötfjig uub e§ giebt maudje Satten 
toetäje feine berglcidjen enthalten. 20 

9iun roirb fie in f leinen Portionen an Spinner ber= 
tljeilt pfunbroeife, §albe unb 3]iertel§bfunbe immer mit 
einem Heinen ^ugeroidjtc für baZ Unreine roa* ettoa ob= 
gefeit mödjte. 

Sann roirb fie e riefen b. f). jebc $Iodc roirb auf bat 25 
Sorgfältigfte au§ ciuaubcr gejupft unb bie ©aameutorner, 
Splitter bon ben ©djaalen ber ^Uifje nebft anbern llu= 
reinigfeiten roeggenommen. Siefe3 ©riefen gefdjiefjt gar 
oft bon Äinbern ober in Sßintcrabcnbeu aud) bon 9J?äuncrn 
uub SBrübertt ber Spinnerinnen befonber§ roenn SBaumrootle so 
uub ©efpinnft nidjt bon ber feinften 21rt ift. 
) 1"). Sa§ Spinnen gefd)iet)t auf 2 gan3 berfdjiebeue Üikifen, 
am 3t ob ober au§ bemSricf, ba()er bie berfcfjiebeuen SBo- 
neuuungen 3täbligaru unb SB rief gar it. o ltm 3täbli= 
garu roirb bic erlefenc ober gereinigte 33aumroolle florfeu-- m 
lucife auf bie Porten (in Scutfdjlanb tjetfecn fie Ärämpel) 
glcid) auögctfjeilt gefartet, roobnrd) ber Staub babou gcfjt 
uub bie .öaarc ber SBaumropllc einerlei) 3tid)tung erhalten, 



Paralipomena und Schemata. 



263 



abgenommen, \n Soden fcfte geiuiri'elt uiib ift mm ,511111 
Spinnen am :Kab ^bereitet. £ie« ift nun ein Unterfdjicb 
inuftbeii Vinto uiib SRedjtö gebadetem Warn [eneä ift ge* 



Stecht ßcbrcflt 




h)öf)tilid) feiner nnb hrirb baburd) bewirft bafe man bic 
Seite roctdjc bic Spinbel bretjt um bm SBtrtel betfdjtänlt. 

Die Spinnerin fitjt nun oor beut %ab nid)t ,51t I)orl) 
nnb gcmöfmltd) mit übereinanbergetegten Ruften um bal 
Stab bamit fcftftcfjeub ju erfüllten ober fie fjält bei* 'Hab 
nur mit bem tedjten fjjü% beit linfen .yiriirfgefctjt, mit ber 
rccfjten .£>anb bret)t fie bic Sdjeibe, mit ber "Kcrrjten meitet fie 
ben gfaben 1111b tätigt an-? fo fjod) nnb roeit fie mir tarnt, roo; 
burd) fdjftne SBetoegungen entfielen nnb eine fdjlanfe ©eflalt 
fid) bejonber* oortrjeilfjaft jcigt; and) gemährt bic Stiftung 
ber X'lrme einen fcf)v ma()(crifd)ett tfontraft fo baß unfete 
[djönften Hainen an roafjrem [Reife nnb Nnmntl) nidjt bes 
forgen bürften etrca§ ,31t berlieren nxnn fie einmal)! anftatt 
ber (öuittarrc bat Spinnrab f)aitbf)aben luolttcn. 

©a§ Sdjnnrren ber iMäber ()at eine gemifee SBerebfam« 
feit, bic Diabdjen fingen, bic 23öge( psitfdjetn bajroifdjcit 
nnb nirijt leidjt mödjtc eä fct)tt ein 23ilb regem Seben-5 
,31t finben ali in einer Stube too mehrere Spinnerinnen 
arbeiten. 

Oben ift be3 IBviefgavn§ gebadjt tooxben; biequtoirb 
bic befte Skumrootte genommen roelrijc längere $aate fjat 
aU bic anbete; ift fie ertefen |o bringt man fie anftatt 
}U trampeln auf flamme toeldje auä einfadjen Stehen 
langer ftäfjferner Nabeln [befteljenl unb fämmt fie, jobann 



2i;4 



Paralipomena und Schemata. 




§ 



I 



ö 



1 . 20. 



mirb ba* längere unb feinere mit einem ftumpfen SOleffei 
bänberroetfe abgenommen, jufammengemitfelt unb in eine 
s 4)apierbüte getl)an roetdje nadftn an ber Äunfel befeftigt 
ttrirb; au'i biefer Sütc nun roirb mit ber Spinbel Don ber 
.s^anb gewonnen nnb ba Ijer tjei^t e* au* bem 93rief fpinnen 5 
uub ba* getoonueue ©am 23riefgarn. 

Sie Dollen Spiubclu loerben bereite gelegt unb in einer 
Sdjadjtcl forgfältig aufgehoben, ba% gan^e Jagetoerf, jum 

^erjerabenb gefri)icl)t 
ha* -fmfpelu. Sa 10 
ber <£>afpel ein s Jtab 
unb feiger bot, i° 
bafj fid) biefer um- 
brefjt unb bei) jebe§= 
maligem Umbrc'rjcn i-> 
eine geber tjtbt toefc 
dje nieberfdjlägt fo 
oft 1U0 Umgänge auf 
ben £)afpet gcfom= 
men finb, fo nennt 20 
man bafjer bie 3^ dou 1000 Umgängen @in Sd) netter. 
s Jiad) biefen Schnellem roirb nun bie Derfdjicbene ^eiitf beä 
©am§ geregnet. JRecrjt gebrefjet &axn geben 25—30 auf ein 
5ßfunb. Stnfö gebrebet 60, SO, ja aud) 90, ©djneller SBrief» 
garn 120 unb nodj mebr. Ser Umgang beä /pafpel-:? roirb 25 
etroa 7 ,4 @llen ober ettua§ mefjr betragen unb eine fleißige 
(Spinnerin fann 4 aud) 5 ©djneller b. i. 5000 Umgänge alfo 
8 bis 9000 eilen ©am täglid) am Mab fpinnen. 3fi bie 
3al)l ber Umgänge auf bem £afpel Doli, fo roirb bat @nbc 
be§ gaben* ein paar DJIal nmgefdjlagen unb gefnüpft, ber so 
Strang ober ©djneller abgenommen, gebrefjt, fo bafj er 
in fid) jufammen läuft, ba* eine @nbe burd) ba* aubere 
burd)gefd)leift unb ba* ©efd)äft ber Spinnerin ift Dotlbradjt. 
3ft ben gabriforten fetbft trägt jebe Spinnerin am ©onn= 
abenb abenb bie Arbeit ber 2£ocfje pnt O^brifanteu, fd)inud 35 
gefleibet, im netten geflodjteueu Sedelforb, unb erhält bafür 
ben bebungeueu ßofyn ber nad) Umftänben balb fteigt balb 
fällt — e§ fdjeint batjer bk Benennung ju SUtarfte 
gefjcu 3U fommen roeil man ÜJtarftet ob. £)anbett. 



Paralipomena und Schemata. 



265 



') 1"> ^rüt bie entferntem ©egeuben in öebitgen p, öon luoljer 
ei ',it toeti märe menn jebet einzelne Arbeiter 511 DJarft 
geljeu luoilte, giebt i-i eine Wrt v>ou uutergeorbiictem £>anbeli= 
iitauit ober Sannniet roeldjer ber ©aruträger tjeifjt, 

5 biefet läuft neljmlid) üon Apau* 31t .£)au§, fammclt uub 

tauft ba* ©am üon betriebener Qualität in Reinen fyax> 
ticu uub nerfauft ei jobann mit einigem Profit im Gköfjeru 
triebet an ben gabrifanten. 

G» giebt Tvälle roo ber GJamträger eine uid)t unbebeu- 

io teube Wolle fpielt, er luirb ati $au§fteunb berjanbeit, inbem 

et alle SBocfjc auf einen gereiften Jag richtig erfcfjeint; er 
ftreift bn§ ßanb burd). roeifjt Dfeuigteiten, giebt Watl) u. f. ro. 
l'tod) erinnere id) mid), mie nur fftnbet uns auf ben grei)= 
tag freuten toenn ber ©arnträger tarn, oou ^intoeit, beut 

ift gifdjentfjal unb bem angränjenben üToggenburg etjätjlte 

uub uni umi "Jiicuejnrjx .fionigtucijeu unb (Srjetfränje ((Sine 

X'lrt fetjr weiftet SButtetfetnmel roeldjet bie gorm Don einer 

s Jtofentronc gegeben ift) mitbrari)te. 

£ lü 2ic etftc Arbeit roeldje ber gabrifaute ucrtidjtet ift bai 

M Warn ,ui leimen b. 1). matt fiebet folcfjei in einem büuttcit 

Sehntoaffet toeldjei aui ©tärfmef)! unb etma§ lifdjlcrleim 
befte()t rooburd) bie gaben mefyr .fmlt befoinmeii. ©inb bie 
(Samfttänge nun roieber getrodnet, fo roirb gefpult, 
ueljmtid) bai Warn am 9tab auf föobtf pulen getounbenj 
fotdje-j betrübten geroöt)itlid) alte unoermögenbe SRfinnet 
SCBetbet unb ßinber, unb ber $(ab bet)m Cfen ift getoöl)u= 
lidj ber Sßlajj für ba-i ©pulrab. 

Sie Spulen roerbeu nun, um jU o c t teilt, auf einen 
iRatjmen an 2)tSbte geftedt fo baft fie fid) frei) um biefetben 

:io beroegen uub ben gaben ablaufen (äffen tonnen, ©ie roerbeu 

mit groberm uub feinerm ©am in ber Drbnung aufgeftedt 
loie bai l'iufter ober uietmefjt bie ©tridjc im ©croebe e3 
erf orbern. @iu Snftrument (bai SBrittlt), otmgefätjt 
tote ein ©iftrttm gejialtet , bat kodier auf bcvjbcn ©eilen 

35 burd) toeldje bie gaben gebogen finb. 2)iefei befinbet fid) in 

ber ;Ked)teit bei Bettler*, mit ber Surfen faßt er bie gäben 
utfammen unb legt fie l)iu unb roieber get)cnb auf ben 



19 ber — ocrtid)tct if aus fobann rcrridjtct u>irb 



266 



Paralipomena und Schemata. 



fettet SJtarjmen, etttmaljl üon oben tjerunter itub üon mttcit 
tjerauf tjetfjt cht ©atig, nnb naefj UJcrbältnifj ber !J>icrjtigfeit 
itub ^Breite be3 ©eroebe3 madjt man uielc GJäuge 40 — 60. 
3)ic £änge beträgt entroeber 64 ober nur 3*2 (Stielt. 




SSeljtn Einfang eine§ jebeu ©nnge» legt man mit ben 5 
Ringern ber littfett <£>anb immer einen ober 2 gäben herauf 
itub eben fo biet herunter ntib nennt foldje* bic "Kiftc; fo 
werben bie oerjcfjräntten gäben über bic 2 oben an ber 
oettelriVfnnen angebrachten 9iägel gelegt. Sie ©aetje ge= 
fdf)tc^>t , bamit ber Sßeber bic gäben in gehörig gleicher 10 
Crbming erhalten tarnt. 



Paralipomena und Schemata. 267 

3P man mit bem 3ettet« fettig, fo toitb boS ©etifoc 

iiutcvbunbcu nnb babci) ein jeber ©ang befonbetä nbgctljeilt 
bamii fidj uid)t* uerroirrcu faitu, fobanu werben mit aufs 
gelöfetetn C>hiiufpau am leiden föang SUtale gemadd bamit 
bet äöebet boS gehörige 3Raafj roieber bringen mufj, enblid) 
tuirb abgenommen, baS@aiye iuWeftatt eine§ großen Änaulä 
aufgchninbeu roeldjea bic äücrpfe genant rcirb. 
S 17 Stillt beginnt bie 3lrbeit be-3 SBebetö nnb ba3 erfte toaä 
2|. 18 er ucrriditct ift bei* 3luf toiitbcn. 3» biefem 3toecf täjjt 
man bic Sänge be$ 3etteU nad) ber Dtbnung burd) einen 
grofjcn fiami« taufen ber eben bic breite bc-3 SBeber» 
baumS fjat auf roeldjen aufgehnmben tuerbcu foll; biefer 
ift mit einem Giufdjuitt berfeljen rooriit ein ruube* Stäbdjcu 
liegt toeldjeä burd) bat 6ube beS fettet-? eiirdjgefterft uub 
in beut @infd)ititt befeftigt roirb. @tn Heiner Sfrtnge ober 
l'fäbdjeu fitjt unter bem 2üebeftul)I nnb t)ält beu Strang 
be§ QetttU ftarf au, roätjrenb ber Üöeber beu SBeber&aum 
an einem £)ebel gemaltfam umbrcljt nnb gugletdj ad)t giebt 
bafj alle-3 in ber Orbnung ,ut liegen fommc; roeuu alle* 
uufgemuubeit ift, fo roerben burd) bic Mifpc ein raubet unb 
2 fladjc Stäbe (Sdjicnen) geftofjen bamit fic fid) fjalte, 
uub nun beginnt ba-i (Sinbrcfjeu. 

Vom alten ©etoebe ift nod) ettoa eine Viertel @He 
am 2. ilÜeberbaum übrig geblieben uub üou biefem laufen 
ettoa :i Viertel ©Ücu lang bic gäben burd) bat SBIa 1 1 in 
ber Sabe forootjl als burd) bic glügel be§ <Sefd)itt§. 
?lu biefe gäben nun brefjt ber 2Beber bie gäben bc3 neuen 
oetteU einen um beu anbern forgfältig an nnb luenu er 
fertig ift toirb atteS 2tugebrel)te auf cinmafyl burdjgcjogeu 
fo bafj bic neuen gäben bi3 an beu nod) leeren Ülkbcr- 
Luium teidjen, bic abgeriffenen gäben roerben augct'uüpfl, 
ber (fintrag auf fleine Spulen gerouubcn lote fie inS SBebet» 
fcrjiffdjcn pafjen uub bie lehte Vorbereitung jum Soeben 
gemacht netjnilid) gefdjlidjtet. — Solang bet 2Bebefhu)t 
ift wirb ber 3ettel mit einem Seuntoaffet auä £)anbfdjul)= 
lebet bereitet uermittelft eingetaudjtet dürften burd) uub 
burd) angefeuchtet, fobaun werben bie obengebact)tcuSd)ieiicit 



i; aCBebet if in Sßebcriu 



268 Paialiporuena und Schemata. 

bie beiz föerifpe galten aurüd gebogen, alle Reiben oufi 
genauefte in Crbuung gelegt unb alte» fo lange mit einem 
an einen ©tab gebunbciu-n ©änfefliige't gefädjelt bi§ e§ 
trodfen ift, unb nun t'ann baS Sueben begonnen unb fo lange 
fortgelegt Serben bis? ei roieber nötf)tg roirb ju fcblidjteu. & 

2>a» ©d)lid)ten unb fjäctieln ift ein ©efdjäft hxrä ge= 
müljulid) bon ben Söeberu jungen Seilten toelcbe 3U eben 
bem ©efdjäft fierange,3ogen rcerben überlaf|en toirb ober itt 
ber 9J}ufje ber Jßinterabenbe leiftet ein 23ruber ober ein 
Siebfjaber ber ftübfcfien SBeberin biefen SJienft, ober inadjen 10 
roenigften» bie fleinen ©putzen mit bem gintragsgarn. 
'| 18.©. 6» ift überhaupt etroa§ ©efdjäftige* 33elebte§, £äu3= 
(idjcs, grieblicfjeä in bem ganzen 3 u f* ano c i nct foldjcu 
ätfeberftube roo mehrere ©tütjle in SSetoegung finb unb 
baahufdjeu nod) ©pinn= unb ©pulräber geben unb am 15 
Dfett bie Sitten mit ben befudjenben 9cad)barn ober 58e= 
fauuteu fi^en traulidje ©efprädje fütjrenb, 3toifd)en burd) 
läfjt fid) roof)t aud) (Sefang boren meiften* Slmbrofiu« Sob= 
luafferö 4ftimmige *ßfatmett, feiteuer Sieber, ober e§ bricht 
fröblid) fdjatlenbe* ©elädjter ber 2)}äbd)en aul meutt fetter » 
3atob einen roijn'gen SinfaH gefagt bat. 

©ine redjt fiiinfe unb augleid) fleißige Söeberin taitu 
toenn fie .£nlfe fyat allenfalls in einer SBodje ein ©tüd 
bon 32 ©lleu nid)t gar 311 feine 2J?u§eltin 31t ftanbe bringen, 
e$ ift aber fefjr feiten unb ben einigen .£)au*gefd)äften ift 25 
fo'ld)c» gemöfjnlid) bie Arbeit bon 14 Jagen. 

Sic ©djönbeit be3 (^eroebeä. bangt 00m gleidjen 2Iuf= 
treten be» 2Bebegefd)irre3 bom gleichen ©djtag ber Sabe 
ab roie aud) babon ob ber (Sintrag nafj ober troden ge-- 
fdjiebt. Völlig egale unb augleid) fräftige 3lnfpannuug 30 
trägt ebcnfaUg ba^n bei), au meldjem (Snbe bie SÖeber feiner 
baumwollenen £üd)er einen fdjroercn ©tein an ben Ringel 
bei borbern Söeberbaums bangen aud) aur Sermeibung 31t 
großer Irodenb,eit im Heller arbeiten. Söenu roätjrcub ber 
Arbeit ba§ ©etoebe fräftig augefpant mirb (ba* fiunftroort 35 
beifjt bämmen), fo berlängert e§ fid) merflid) auf 32 ©tten 



12 vor 5Betebte§ //' aR uubefdjreiblid) 31 aus Sßeber g 1 
äOcbcriu 33. 34 aud) — arbeiten. y x in Klammer gesetzt 



Paralipomena und Schemata. 269 

etwa 8 /« Sffen uiib ouf 64 etioa l*/i ©De, btefex Üoerfdjufj 
nun gehört bct SBebetin , tuirb it)r ejtra bcjaljlt ober fie 
^ebt fid)»* 31t £at»tüd)ern ©djfitjen p auf. 
"b 20. 6» tnirb Qehjofjntid) eingerichtet baß ba* Setocbe gegen 
ba§ @nbe bcr 2ßod)e fettig ift 1111b am ©onuabeub nachmittag 
lt>irb e» 31t 2Jcarftc b. i. 311m gabtifantcn getragen ber 
foldje» burdjfieht, nüfjt mtb toägt um 31t etfotfdjen ob bie 
Arbeit orbeutlid) uub fehlerfrei), aud) ob ihm an ©eroidjt 
mib Üflnnft bal gehörige eingeliefert luorbeu uub toenn aEeS 
richtig befunben ift fobanu ben uerabrebetcu älkbcrlobu 
Sof)lt. 

©einerfeit» ift nun ber gabrifant benutzet bn» gewebte 
Stürf Don alten etlua onhäiigeubcn gäben uub Quoten 31t 
reinigen, foldje» auf» jiexlic^fte 311 legen, bie fdjönfte fehlen 
frct)efte ©eite oben für» 9(uge 311 bringen uub fo labet er 
9 19 fid) unb feine bie SBodjc über eingegangene Stfaare Stoitnetflag 
nbcnbÄ in ba» 2)carftfd)iff mtb langt fo in (SefcUfdjaft 
0011 anbern bie gleidje» ©efdjäft treiben mit beut frühefteu 
borgen am fjrctjtag in ber ©tabt an. 

SBohlfjabenbe ntadjeu fid) biefe SReifen baburd) bequemer 
inbem fie einen großen ßaften mit einem Sett tjabeu beffen 
Terfcl nad) belieben Don innen auf unb 3U gemad)t toerben 
fann; in biefem haften nun fd)(äft fid)'» bequem uub mau 
ift fcor SBinb unb biegen botttommen gefdjütjt. 

§ier trägt nun ein jeber feine 25>aare 3U ben J?auf= 
teilten bie im großen baubelu unb fudjt fie fo gut al» 
möglid) ab3ufeüen, nimmt fid) ben Sebatf Don rol)er Saum» 
tuolte au .Sarjlung b. 2Üer nidjt abfegen fann, überträgt and) 
Wohl ben Skrfauf an onbere bie beffer ©lad ober SBefannfc 
fdjaft haben, ja e» giebt fogeuamite Iräger bie gegen getoiffe 
^rocente ben Keinem gabrifantcu ben Setlauf ihrer SBaate 
beforgen. 2lber nidjt allein ben SJebarf au rofjen Stoffen 
für bie gabrifation nebft bem baaren Setbienft holen biefe 
2Jcarftleute au3 ber ©tobt, fonbern fie Betfetjen fid) aud) 
bafelbft mit altertet) anbern Singen 311m SBebütfnife unb 
3um Vergnügen, too einer au» ber gamilie in bie ©tabt 



IS unb — er (j x gestrichen und dafür an den Rand ge- 
setzt Ter [aus ber nach Iluti bringt] ftabricaut bringt julefct 



270 Paralipomena und Schemata. 

jn 2Jiarlte gefahren, ba finb (Srroartnngen unb Hoffnungen 
nnb 2öüufd)e ja fogar oft 9lngft unb gurd)t rege, e» ent- 
ftebt ©türm nnb ©eroitter unb man ift beforgt ba» ©d)iff 
nehme ©djaben, bie ®eroiunfüd)tigen harren unb motten 
erfahren roie ber Skrfauf ber SBaaren aufgefallen unb 5 
beredten fdjon im 33ornu§ bie ©umme be» reinen ßrroerb». 
2>ie Neugierigen auf bie 9leuigfeiten au§ ber ©tabt, bie 
^utiliebenben auf bie Äleibungsjtütfe ober ^utjfacben bie 
ber 9teifenbe etroa mitjubringen Stuftrag trotte, bie Sedern 
eublid) unb befonber» bie Si'mbn auf bie ßfjroaaren unb 10 
rocitn c» and) nur ©emmeln wären. 

S)ie 3lbfahrt au§ ber ©tabt ocrjiebt fid) gerobhulidj bi» 
gegen Slbenb, bann belebt fid) ber ©ec nllmäüg unb bie 
©djiffe gleiten fegelnb ober burd) bie ^?raft ber Silber 
getrieben über feine fflääjt t)in, jebe§ bemüht fid; beut ir> 
oubern 3ut)oräiitommen unb bie beuen e§ gelingt uerhöbueu 
roohl fdjerjeub bie roeldje 3iirüd<uibleiben fid) genötigt feheu. 

63 ift ein erfreuliche» fdjöne» ©djaufpiel um bie fjfa'hrt 
auf bem ©ce"roenu ber ©pieget beffelben mit ben an- 
liegeubcn ©ebirgen com Slbeubrotb erleuchtet fid) mann unb 20 
otlmätig tiefer unb tiefer fdjattirt, bie ©terue fichtbar 
roerben, bie 3lbenbbetgloden fid) hören laffen, in ben Dörfern 
nm Ufer fid) Sidjter entjünben, im Söaffcr roiberfdjciuenb 
bann ber yjtoub aufgebt nnb feinen Sd)immer über bie be= 
toegte frlädje ftreut, ba% reidje ©elänbe flieht worüber, ®orf 2. r > 
um 2)otf, 6>ehöft und) (Beböft bleiben aurürf, enblid) in bie 
Nähe ber £>eimath gcfommcu wirb in ein H°tu geftofjen 
unb fogleid) fiebt mau im 23crg hier unb bort dichter er= 
fd)cinen bie fid) nad) bem Ufer berabbetoegen , ein jebe3 
.flau» ba* einen 5lngebörigen im ©djiffe bat fenbet jemaubeu so 
um ba$ ®epäd tragen gu helfen. 

33et)m Äaufmanne ber im ©rofjen hanbelt werben nun 
bie baumrooHneu Südjer, roelche er uutereinanber ein= 
getauft bat roie fie ihm 3ugcbrad)t roorbeu, erftlid) fortirt 
nad) ihrer berfctjiebeuen GJüte, nad) »erfdjiebenem 2Jluftcr 35 
unb ®röfee ber ©tüde (benn c§ giebt bon 16 roie nud) bou 
32 ©flen), fobaun roerben fie auf bie bleiche gegeben, baZ 
Sleidjen erforbert etroa 4 biä 6 äöodjen ,3eit. Söenu ba» 
bleichen gefdjeheu ift, läfji man ben 3 ei| g ber ganzen Säuge 



Paralipomena und Schemata. 271 

ttadj imb fotgfältig ausgebreitet jtotfi^eti 2 ehernen SEBat^en 

bnrdjlanfeit loobnrd) er fltntt imb fcfjeiubnr bidjtet toitb, 
alBbann iftö jjum Sterfenben ober uielmeljr jum ßebraudj 

fertig. 



LX. 

107,1 — 125,27 und 227,12 — 254,2g, Schema mit eigen- 
händigen Tinten- und Bleistiftcorrecturen und Bemerkungen 
Meyers, John auf den rechten spalten eines Folioblatts. 

5 ßenatbo'ä lagebnd) 

September. 
Montag ben 15. $inbernrfj bem SBanberer, burd) einen langen 
3ug 3nouIt^iete ( iöniiiiiroollfärfe ttagenb. 
©er (SJarubote gefeilt fici> ju itom, fie toeidjen 
io in ein ©eitentljal. Sie gelangen be3 3lbenb§ 

jum Spinnen nnb trodenen äUeben. 
©tenftag ben 16. ©a§ ©ieben nnb ©pnlcn toirb oora.e,jeigt nnb 

befaunt. 
SRitttood) ben 17. ©djirrfaffer fdjlicfjt firi) nn. ©a8 SCuf toinben, 
15 Soeben, ©ddidjten nnb gfidjetn foimid jur 

©pradje. ©et ©djitrfaffer uuud fid) nn[?| 
eine ©pinnniafdjinc ,ui 
©omterJtag ben 18. ©a§ ÖJeftrigc toirb fortgefeld nnb toeiter an?= 
geführt. 
20 gftetytag ben 19. ^rüt) an ber £>auptftcüe. SBetj vidu'ger 
©tnnbc SJorjetgnng be§ Söminitnotten Soors 
ratfj* nnb beffen ©efymblirag, fo toie bet 
feineren arbeiten bie im $aufe gefdjerjen. 
SÜageS (freignifee. 9ind)ts Wüdfetjr bei nadj 
25 ber ©tobt abgcfdjicften ©eljülfeit. 

s zu 2Jlaultf)iere Meyer aR SBietletdjt beffer ©numroffe 
12 aber ©ieben Meyer mit Blei Seimen be3 (SatnS u ©a£ 
Auf toinben, daneben aR Meyer mit Blei ©a3 Schein 16. i« 
©er — jn //' eingeschoben 22 fo toie g über nnb 



272 Paralipomena und Schemata. 

Sommbeub ben 20. gubvang ÜOn Spinnerinnen Warften. 

(Sntfnotigung Segen ju Ghtnft. 

Sonntag ben 21. ©otte*bienft. Untergattung ^rgeub ein 

Sfefi. 



LXI. 

126,1 — 295,22, Schema g auf Grund von H, resp. i/ a 

angefertigt, wie die den einzelnen Puncten beigefügten 

Zahlen erweisen, die Nebenzählungen sind. 
III 

113 Einleitung gr Sufaune gamilie 

161. 3}erfamml. httje Einleitung ausführt. 

170. 9iicr)t alle fingen. Siebe Senarbo*. anfrage SBotfren bunt) 
9lufftet)en 3tio in 5ßarte8. Gboarb. Angelegenheit 
Entlaffung ber einen äßefdjeib ben anberu 

178 3u roeit! Ej#ofition. Alte. Sie -fmlfte fonimt uijammcu. 

185 Oboarb* SRebe unb SBerüung 



189 grau Sufanne. 

210 Arrangement burd) Warane. 

212 £erfille an 2Öitf). 

213 Aufforberung nad) gelir, 3U ferjr 
— Eine Art Sagebucfj Fragment. 



Auf der Rückseite des Blattes steht g 1 folgende Auf- 
zeichnung, wahrscheinlich ein Entwurf zu einem später fallen 
gelassenen Briefe Hersiliens an Wilhelm; vgl. in Hersiliens 
Brief (25, 81, s): 2ßa§ atetjen Sie fo in ber SEBelt fjerum? 

Am alterbeften träten Sie mein teurer roanbernber greunb, 
toettn Sie eine gigeunerin berjratrjeten, fo mären Sie bod) geraifj 
ben Ort r>on Sag 3U 2ag oeranbern ju muffen unb ben S3e= 20 
broljen [?] unb aud) [?] Strafe ben 5platj 3U oermeiben an bem 
man Sie betroffen fmtte. 9htn aber ba eine gute ©efellfdjaft fic 



6 Sufanne über ©orottjce nach 6 Seite \'8. (Errofitiou 
burd? bie Tüte, i aR s 170 aR der Partie 170— 180 eine 

Klammer 



Paralipoinena und Schemata. 273 

roohl roieber toünfdjt, 3tct)cn ©ie unftät in ber 2öclt, bieimat 
fjörcn [?] »Ott 311 . . . . [fetjr ? Jdjön?] ebte groetf mefjr [?] .... 
bet ©lanj [?] 

Ta td) jcbod) gemerrft 311 ()aben mir einbtlbc, neben bem 
5 fönten unb Sdjönen roai Sie fudjen nnb roirden, fen ein fjübidje* 
$inb eine cftarmautc grau bod) aud) roofil ^fjrc Slufmertffamfeit 
erlocdt, fo melbe id) lu'ermit bafj tfotX) atlerliebfte pp 



LXII. 
131 — 165. Zur neuen Melusine findet sich in einem 
Notizhefte aus Karlsbad 1807 g l folgendes Schema: 

2)Mufiue 

©djreden Stpprefjcnfion Sttieberfeljcn ©enirt (Srflärung 

10 ber 2>ame ©ie toeifj ei ©orge bei Sdjeibeni 33orbitte bei 

©ematdi -^atbbrohung gortlebeu äjerfpredjcn feinei %o\- 

rourfi feiner Slnfpielung üftäfeigung für äöein unb 3orn 

SBanfet 9Jiufic. Saute 9iid)t für Um SBenntitberer 6r feit 

ber (Sntbetfung bod) etroas fälter ?lpprel)ettfiou uor bem SBunbet 

15 — fonft ßourmadjeu ben Mbeub Dennocb, ©fetfudjt Starf 

(Eriufeu SBarnung \i\ ber fixem Sirger madjen ©djimpfrebe 

Umftofjen be?> ©lafei §ortgefetjte BJhtftc ©djeibelieb (Sffect 
ilacr/haufe Zlüdjtem abbitte 9iad)t)aufefunft greunblidjer 
ali je Dforgenlieb oerlangenb Slbfdjl. s 2tntroort ©rflärung 
20 2od)ter ©broini 3to«goi 2ftotiUe ßönigl ©cfdjtecbt t>er= 
minbert [?] ficEj Sluffrifdjung Sing SBaUfafjtt Öefdjtdjte. 



LXIII. 
Schema 191, 1 —215, 15, John auf der rechten Spalte 
eines Folioblatts, auf dem auch g l ein Entwurf des Gedichtes 
äßage ber gercanbte ©tefjler (4, 289) steht; auf der liückseite 
Nr. 33. 

©djema 
Cboarbo tritt auf. <£>ört bie Diebe unb ben ©efang mit 
an. ßröffnet baß er einige öon ben SBanbernben 3itrütf3ut)altcu 
25 h)ünfd)c. ©prid)t aud; im atlgemeiueii beu 3metf aiti. 5 rn 3 c ' 
©oet^cg Xßcrfc. 25. 33b. 2. Slbtfi. 18 



274 Paralipoinena und Schemata. 

ob bie* intcxeffirc. äJerfuc^ ben Biaxin bcr hereintritt in feinen 
3ufi&nben an}d)aulid)er 3U machen. 



(§ter feine £)erfunft nad) bem fdjou fchematifirten.) 



gerner feine Slbfenbung an ben Äönigl. £of ; üiücffehr nnb 
@rfolg nad) bem (Sntrourf. Sßerfetumg in bie (Snctaöe mit 2Beit= 
aitsftcrjt be3 ©chroiegeroaterg. ©peciale ßtefebichte be§ Ö5ebitrt3= 
tag* nnb roa* bem anhängt. (Sntroicfelung burd) einen £äuber= 
taufd). 

^ebingungen unter benen ber 9JIenfd) 3U (eben fjnt. 



LXIV. 

195, 24 — 207, 11. Schema in den entsprechenden Theilen 
auf Grund der Vorarbeiten von Par. LXV, John auf den 
rechten Spalten von vier Folioblättern. Die Abtheilungs- 
zahlen 1 — 3 g 1 . Theil 1, umfassend 195,24 — 196,24, auf 
einem Folioblatt mit Correcturen und Ergänzungen g 1 . 
Theil 2, umfassend 197, 25 — 2U1, 9, auf zwei Folioblättern, 
von denen das erste g mit der Zahl 14 überschrieben ist, 
die auf das allgemeine Schema zum zweiten Bande hinweist. 
Theil 3, umfassend 205, 24 — 207, 11, auf dem vierten Folio- 
blatt. 

1.) 10 

Sie alte äßärteriu ©ie ift beunruhigt über bie oerfpätete 

gefft[id)feit] um [?] fo ['?] mehr ton bem SBeggehn be» §errn 

©ie abubet bie llrfache §at borau§ gebadjt oorau'3 gefagt 

2>ie ©emahlin nicht berfchont feine ©eroalt über e3 ift ftärfer 

rote fie 2>e§ 2Jtanne* bebeutenbeä ©efchäft Huf ben ßanaletoen 15 

3m Sanbe ($r hat fein ju £)aufe. 2)ie grau lebt serftreut 
Su immerfort abroechfelnber ©efeEfchaft 33egteit. oon einer ber= 
bächtigen [?■] 2)ienenben [?] ©efährliche greunbin £er ©emahl 



11. 12 über — gefft g l zugefügt 12 um fo mehr g x üdZ 
13 — iG §at — ^aufe/y 1 durchstrichen 14. 15 feine — fie g 1 alt 
17. 18 SBegleit. — ©ienenben g 1 eingefügt 



Paralipomena und Schemata. 275 

allein mit ben ßinbera 3'ene famt firf) tticCjt mäfeiflcu fäeuie 

ift iljr (SebuttStag Sie bcrfpridjt utn 9 U()r 31t .r->aufe 31t feint. 

3THe3 ift uorbereitet jte frcimbliri) 31t empfangen. Ter ©em(u)l 

etfamt ftdj fett langet 3«t 8ttoa3 ©eiftreid^cä (Sttoaä Sd)murf= 

. r ) unb ^eftfoafte». 3 U etfinnen unb botjubereiten. ©in ftetncr 

Dialog bcr Jf tuber 2)ie8 atteö 311 Derauftalteu L'äfjt man jte 
nitfä 8anb fcdjven Seit bleute fvül) fdjon abtoefenb äkrfpatet 
fie fiel) biä tief in bie Wadjt Ter Wemabl ungebttlbig mübe beö 
SBatteitS ®eht in bcr s J}od)t roeg 3idj t)abe itjr ebrlidj unb 
10 rebtid) meine s JJiet)iuuig gesagt Sie »nagt jubiel v \d) t)abe itjr 
mit 'Jiiimtin gebrobt SiS^er Ijnb id) nod) nidjti genterlt 9tber 
iri) loeifj bafj maudjc ©djöne ü)m fd)on längft aufpaßt , fiel) um 
i()ii bemü()t. Unb roemt er nud) bisher gefämpft tjnt aU ein 
crufter trefflieber Mann fo treibt i()it bieSmal bie SBerjioeifluug. 

15 2) 

93om alten £aufe. ©lütflirije golge Don Generationen in 
ber lliilitairfcbule erlogen. ©etoonbtet Sluftaub beä .Körper*?. 
g-äbtgfetten be* ©etfleS. 5pagenftaub. 33a(b mit einer ©efef(= 
fetjaft in bie Söelt gefjcub. ftlarb>it, guter äBiKe, ©ebfiäjtnifj. 

so Seictjtigleit be$ SlmSbrudS aEer »tt. $erföitlid)fcit. S)ipIo= 
matifdje Seitbungen ©lud babei) (Srbebung ,s>t)rau)et bie 
Üocljter bei erfteu 2Jtiniflet§. Übergang Sßtinjeffm Sopljrouia 
alä Hiüubel 2Bäd)ft auf am gürftl. £ofe Dboarb fommt in 
^erbadjt einer Neigung 311 i()r <yepcrt fie in einem ©ebidjtc 

35 unter bem Warnen Aurora llnuorfid)tigfeit bon ibret ©eite 
Üroijige ©egeurebe fie muffe feine Singen babeu meint fie foldje 
SBotäüge uid)t fefjen füllte ®urri) jene §ei)ratt) mtrb biefer 2)er= 
bad)t lefd)ioid)tigt 3m füllen fortgefeid unb gelegentlich roiebet 
aufgeregt (Staate Süer^filhtiffe Uugcrciffe ^ejügc in ^Ibfidjt 

::u auf ©crerijtfamc unb (Sinfünfte. 3roifd)eu ber ^ritu,efj unb bem 
bormunbfdjaftl. §ofc £er giirft tauiu felbft aber bodj ftuge 
iliätlje gelten für nütdid) biefe Stngelegenbeit roät)reub ber 5ßor= 
munbfd)aft rubelt 31t taffen. 3>er 23orttjeit ber ^ßviuje^ mar fie 
abgettjan 311 fetjen befonber* ha ber benad)barte bertuaubte Sopt)ri>= 

35 uieu günftige atte ftftnig nod) am ßeben feb, unb fidj 31t günftiger 
(Sinmirfttitg gelegeutlid) bereit errciefen tjatte. Dboarb fam in 



vor ig 14. (f gestrichen 24. 25 f^epert — Aurora eingefügt 

18* 



276 Paralipomena und Schemata. 

23erbad)t beb, einer ©enbung bortf)iu bie "Jlngelegenrjeit bie man 
berfbäteu tooHte roieber in Anregung gebradjt 31t f)aben. 2)ie 
2Bibetfad)er bebtenten ftc£) biefer (Megenljeit unb ber ©d)toieger= 
bater mufjte allen feinen @influfj anroenbett nm iftm eine Wct bon 
©tattfjalterfctjaft in einer neucrtaufd)ten 5ßrobitt3 3U berfdjaffen. 5 
©r fanb fid) glüdlid) bafelbft nid)t aber feine ©ottin roeldje nur 
tu größeren Girfeln ibre 6jifteu3 fanb. (Sr betrug fid) fo fdjonenb 
als ntogtid) gegen fie. Sie begünftigte alle Surrogate ibrer bi8= 
berigen ©lüdfeligfeit ©ommer§ Sanbbartieen in ber 9tad)bar= 
fdjaft, 3fm SBinter ein Siebfjabcr ütfjeater, äBätte unb roa» fie 10 
fonft ein3uteiten beliebte, %a er bulbete einen ^au«freunb, einen 
gremben, ber fid) feit einiger 3eit eingeführt battc, inbem ber 
9Jtann gleid) feineiroeg* gefiel unb er immer eine geroiffe fjalfdjljett 
3U fürtbteu tlrfadje 31t bauen glaubte. 33on biefem allen roa§ 
mir auöfbrecben mag in beut gegcnroärtigen bebenflidjen 5lugen= 15 
blid bunfet unb trübe ein anberer flar unb beutlid) bor ber ©eele 
borübergegangen ferjn. ©enug rcenn mir un§, nad) biefer ber= 
traulidjen (Sröffnung bie mir gegen ben Sefer nött)ig gefunben, uns 
mieber 3U ü)m menben, fo finben mir ibn beftig in bem ^imtner 
auf unb abgeljenb bttrd) ©ebärben unb burd) mand)e ; 2l Häufungen 20 
einen inuern ßambf bc3eid)neub. 

3) 
Sllbertine mar eine bon ben ga-auensimmern beuen man allein 
fid) gegencinanber über benft, man fiebt fie am liebften in großer 
©efetlfdjaft. ^re 3lnmutl) ift bon ber 2trt bafj fie fid) 3U äußern 25 
fid) bequem bar3utb,un einen geroiffen Diaum braudjt, if)re 2Birfuugen 
ein geroiffeä publicum, ein Clement ba% fie trägt ba% fie nötigt 
anmuttjig 3U fetjn, gegen ben (Steinen mufjte fie fid) faum 3U 
betragen. 2tud) batte 9t St blofj babttrd) itjre ©unft unb bielt 
fid) barin, raeit er 23eroegung auf 23eroegung ein^ttletten unb immer= 30 
fort roeun aud) feinen grofjen bod) einen bemegten firei§ im treiben 
3U erbalten roufete. gtorine, S3efi^erin eine? fdjönen Rittergutes 
in ber Rätje, 2Binter§ in ber ©tabt raotjnenb, ein munteret nedi= 
fd)e§ Söefen. 2öie e3 fd)ien nirgenb§ anbäuglid), leine 2lnt)äng= 
lid)feit f orbernb unb berlangenb. 5Paffiouirte Sänserin bie Männer 35 
fd)ä£enb nur in fofern fie fid) gut im Safte bemegten. Übrigens 



17 un3 über ibn 



Paralipomena und Schemata. 277 

aU bie luftige £iebbaberin hnc fie in jebem Stürf jebcr Oper 
nöttjig ift gar nuinutljig ftdj barftelleub, bcsljalb beim jtoifdjen iljr 
uub ^Ubertineu tucldje bie anftäubige fpielte niemals ein Mollen; 
ftreit eutjtanb. ©eburtötäge 65e(egetü)eit 3U fjcften, niemals ocr= 
s abfäumt. 



LXV. 
A. Vorarbeiten zum vorigen. 

1. Schema 195,24—190,24 g l sehr flüchtig und undeutlich 
auf der Rückseite eines Weimarer Theaterzettels vom 
25. Oktober 1828. Grundlage für Theil 1 von Par. LXIV. 

©ie ift beunruhigt non ber unbef Urfadje bei SBegbleibeu» 
'ülhuung SorauSgebadjt 23orau3gefagt Der gnäbigen Stau 
nidjt Dcrfdjroiegeu De* 3JI ©efdjäft 3'nmer au»roärt3 3 er = 
ftreut 3« abroed)felnber ©efellfdiaft 21n fehlen uod) [?] 

10 Der ©emaftt 3U $oufe allein mit bell Aittbetn SBon feinen 

©efdjäften feine rjertraulidjc [?] ßrljoluug ^cute tfyc (Geburtstag 

©ie ocrfprid)t um 9 lH)r 311 £)aufe 3U fevjrt 91lle§ ift t>or= 

bereitet fie frcunblid) 31t empfangen Da§ etftemal fett lange 

Säfjt ber ©emal)l [?] fid) ettoa3 ©eifireid)e§ (ittoa* fdjmud unb 

15 feftftafte» Einfallen (Sin Heiner Dialog ber ßinber "ülCCe 
biefe $lnftaltcu ©ie fährt über ßanb SBctfpätet fid) @r geht 
in ber 9?ad)t loeg %d) hab ihr oft uub ehrlich 5Jlit Sfttba« 
linnen gcbroht Silber hab id) nichts gemerdt ^d) fürdjte 
ber $exx eilt au3 SJerjroctflung 31t einer ©d)önen beren ilnn gar 

20 mancfje fdjon längft auflauern unb aut .... [?] 

2. Schema 197,26 — 198,21 g 1 auf zwei Zetteln bläulichen 
Papiers, die zusammen ein Folioblatt bilden, auf der 
Rückseite des ersten Zettels Verzeichniss einer Bücher - 
auction. Grundlage für den ältesten Theil 2 von 
Par. LXIV. 



6 ©ie— ber über IVxdjt gait3 für bie 7 a3orau§gebad)t 

aus üßorau^gefagt 8 J. — ©efdjäft eingefügt 17. 18 Miüalinuen 
nach einer 



278 Paralipomena und Schemata. 

Sott altem £>aufc $u ber ÜJtUitär ©djule erlogen ©c= 
loaubter Slnftanb beä ßörbcr§ gätjigfeiten s £ageu ©taub 
©leid) mit einer ©efanbtfcbaft ßfarbeit, guter äßitte ©ebädjtnift 
Seicbtigfeit be§ 2üt§bnuJ» ^etfon 

3. Schema 199,9 — 208,24. Einzelne, Theil 2 und 3 von 
Par. LIX vorausgehende Notizen; g und g 1 auf einem 
Foliobogen, auf dem noch Par. XX. 

Entfernung bon ber .Ipaubtftabt. 2Uberttne§ £roft porine. 5 
SBittroc 93efi^er[in] eine? fdjönen ©ut* in ber Dtäfje. Stttfentbalt 
eine 3ett be§ 3[afirö] gtorine. 3 er ft r euwng§t"fttg immer tjet3= 
befcbäftigt glorian •fpausfreuub 2ttbertine-3. $r)r mit einer ge= 
nnffen 2/reue ergeben 

©eburt3tag§ getjer. io 

Sänblid) geft ßocatttät SBefttjerin ^loriue 

Skrbäcbtig: er tjäbt ju ©unften einer jungen liebeuömürbigeu 
5prin3c§, bie fid) an bem fürftlidjen £)ofe al§ 9MnbeI auffielt, bei) 
bem benad)barten $önig3t)ofe, ju llngunften feine? eigenen fürftl [?] 

ßine junge Iieben3tt> ^rtnjefj bereu Sabine Aurora aüe§ au§= i& 
brüdt tt>a» immer mir boffen Sltefe lebt aU 9J?ünbe( [?] an bem 
fönigl[?] £ofe Serroanbteä Snter [? = effe ?] nidjt geförbert 
Unter oflerlerj SBorroänben 



B. Drei Folioblätter von Stadelmanns Hand, g durch - 
corrigirt und g 2 durchstrichen, erst nachträglich gefunden. 

©bäte Stnfunft, S3aE, 5ßräfentation, fürftlicbe5 $aar, 5ßrin= 
Äffinnen, ©obbronia. ©emablin au§ bem Danje, SBtttfommen, 20 
jum Sauj geförbert. 2?alb fort 31J ^Hnifter ©d)hüegerbater. 
Sejug auf abgeftattete Delation, nochmalige $rage toegcn ^rin^efs 
©obbronia. ©r^äblung. 3iaä) 2afel Unterhaltung mit bem 
Völlig, fragt nacf) alten, aud) nad) tt)r , tfjrc ©5cf)5nrjcit, Wninufb, 
unb Sorjüge lobenb, fragt nad) ibrem ©efdjäft. 3d) entfd)ittbige 25 
mid) mit Unbefanntfdmft, es fei) mein Departement nidjt, er er= 
innert firf) tebbaft ber ©ad)e. Stbfonberung beä Sebn§ bom Srbe, 
berfdjiebenc ^Inforberungen an ßcbn unb ßrbe. Unb bod) meint 

5 — 10 Entfernung — ^etjer g, alles Folgende g 1 



Paralipomena und Schemata. 279 

et muffe eä mit gutem SBillcn 311 uoftbringeu fel)n. (Srtnncrt fiel) 
bafj bic ©djulb an ifmt uub feinen JRtniftetn liege. Süerlegcutjeit 
be<? ©efanbten, leitet Wufjerung be?< .König*, man muffe biefe 9lu= 
gelegcnbcit ju (*nbc bringen. 2öa§ fie fouft an tiorttjeit^after 2kr= 

5 mät)lung binbern roerbe. 33el)in 9lbfd)ieb ©ruJ3 an bie fiimtlidjcu 
|)errfd)aftcu, uamentlid) julefct an Sßthtjefftn ©opfjronic. — 2)a3 
gange SÖort für äöort übereinftimmenb mit bem 93erid)t. ?(nberc 
9cad)rid)t inbeffen eingelangt, ©ic baben, metbet man, bic ©adjc 
betjm Wältig angebracht, ben ßönig aufgeregt. — ©laubt man 

10 bn§ llnroabrfdjeiulidje, bafj bei) einer blo§ Qnmomtüm ©enbung 
id) ein mir nid)t aufgetragene*, ja ein öerboteueg ©cfd)äft an ben 
König bringen mürbe, mie müfjte er, mie bie Dfinifter einen fot= 
d)en ©djrttt aufgenommen tjaben. — Uub bod) Tratte e8 ber .König 
felbft gefagt. Xa^ mag if)in ©ott, mit anbern ©üubcu, Ueqeifjen. 

15 (gr bat ben 9)Huiftern gefagt: eä fei) if)tn unaugenetjm fid) erinnern 
31t laffen, roa§ man bem ©ange be§ ©efä)äfte§ felbft unb eigener 
Überzeugung fdntlbig fei). (5§ ift eine gictiou, in lueldje fid) ber 
2)ccufd) rootjt berirrt. gu feiner 33equemlid)feit unb um fid) 311 
fd)irmeu febiebt er bie ^ntttatitie einem anbern 31t, um feinen eig= 

20 nen SBillen nid)t 31t üerantluorten. jTte <&aä)c ift üerroirrt, id) 
merbe mot)l ba% Cpfer baöon. — ©cmifferma&en, aber baS llutjeil 
roirb fid) ücrbeffern laffen. ©te 3auberu mit bem 9lu»brutf: bafe 
ber 23ann über mid) gefproeben fei). 2Jcan ift fetjr er3Ümt auf 
©ic. — ©nabc mad)t metjr au§ un§ aU mir finb, ein ©lud meint 

2ft un§ llugnabe uid)t atlc§ nehmen fann. — ÜJcan mill feinen @clat. 
91 ud) fügt fid) bei) rcof)lbenfenbeu dürften jut llugnabe mcber 
SJtifjroollen, nod) $a% unb man mag mol)l gerne burd) Cfnt= 
fernung betonten nnb entfdjcibigeu. ©efdiidjte ber Ginteitung [0 
©efdjäft am 9torbtfdjcn §ofc. 9totbroeubigfeit einer fcbuetlen ?lb= 

30 reife, Slufentbalt untermeg3, 3ufamt™ufunft 5™ u ""& Kiuber, 
s Bid)ttge§ nod) unreifes ©efd)äft, entfernte ©tattf)alterfd)aft. 
gfafjung, 23cftrafuug ofjnc ©dnilb, unb ber größte Sofjn in ber 
33cftrafung. Keiner ©d)ulb mill id) ©ie anflogen, aber 311m 58cr= 
badjt ift Diel Einlaß. Erinnerung an früljerc 3ugenbücrt)ältuiffc, 

35 5lnflang in bem tarnen Aurora, ber gemiffermafjcn geblieben ift, 



5 23el)m g über Xl<\\\\\\ g ©opbronie g aus ©opljronia 
10 einer g aus einem ©enbuug g über 2lufcntbcilt 17 fdjulbig 
fet) g üdZ meld)e] tueldjcu .'4 mir nach ma* 



280 Paraliponiena und Schemata. 

immer unterrichtet bon einem ©efebäft ba$ Sfynen aß ©taat§= 
bieuer fremb mar, ja man glaubt febon bor ^firem 2lbfd)ieb 
unterrid)tet geroefen [ju] fetyn bafj Sie 9lngefegcubeiten am fönig= 
lidjen $ofe 3nr Sprache bringen mürben, ©efd)id)te be§ gefbcnfti= 
fd)en 9iad)tbefucb§, leine (Srflärung bertangt, ©dfjitberung be§ 5 
2Beltmann3. ©ie muffen am beften roiffen ob Sie in ber 9tacbt 
bor Sfjrer Slbreife ben 33efud) bon einem febroarj OerbüEten 
grauenjimmer gehabt fjaben. 68 ift etroa§ 2Ibenteuerticf)e3 in 
biefer ©acfje tote fie audj ferj. (Sine anfefmlidje, fdjroars ber= 
mummte ©eftatt faf) man 3U 3f)*er Übüre binein gefjen ofme ju 10 
roiffen too fie hergefommen, nad) einiger geit fab, man fie fjerau§= 
treten ofme geroafjr 3U merben roobin fie geraten. — Sine fd)auer= 
tidje ©efd)id)te, ein boüfommeneö ^üfäfjrcfjen! — 2)ie roenigen bie 
barum roiffen — 2Bei§ man bergt eidjen ? — finb nietjt einig teer 
e§ geroefen fei)? 2>er eine behauptete bie Sßrinjeffin fetbft, ber aubere 15 
batte eine geroiffe ©ame in 53erbad)t bie in ftifler öeibenfdjaft für 
ifyre greunbin ©ut unb 33tut, ©lud unb Seben unb roenu ettoa* 
mefjr ift freubig in ©efafjr fetjte. äöäre bie $abet aud) roafjr fo 
befänbe man bod) fidj tief im 3t*tf)um! — 2Jtan berlangt feine 
(Srflärung. 20 

LXVL 
Schema 225, 1 — 227, 11 John auf der vorderseitigen 
rechten Spalte eines Folioblatts, das oben rechts die Blei- 
stiftzahl 246 trägt. Auf der Rückseite Theil eines Concepts 
zu einem Brief an Carlyle vom 25. Juni 1829. 

S)ret)3ebnte§ ßabit. 
9Itle§ ift roegge3ogen ©rofje ©title. 3u bemerfen an 
ßettatbo'S unb ^riebrieb? llnrutje. SBüfjelm roiH nicfjt fragen 
©tumme* 3 u fanimeufet)n. @in Sote fommt an ßenarbo säubert 
bas 5|ßatet 31t eröffnen SBirb allein gelaffen ^riebrid) bertraut 25 



2 bor g über nad? Fu^eu 6 iit ber g für bie 9 fie 
g über es 12 getoafjr 3U roerben g aus 31t roiffen fie geraden. 
— g über gefornmen 13.14. bie — bergleidjen'? — g über 
beuett es rertrant roar 16. 17 für ib,re g aus 3U iljrer 17 ©ut] 
ÜJtutb, 18 in — roafjr g über Eingäbe. IDcnn es roar;r roäre 
20 nach ßrftärung folgt (Trennung 



I'uialipomena und Schemata. 281 

2ßi(helmen ben 3nf)att im ungemeinen Sobann bie fönte 
5d)öne fei) gefnnben, 5lu Ctt nnb ©teile too er fie gefannt 
Gilt, ba3 fo eben mitgeteilte lagebud) mitzuteilen. gfoxtfe^ung 
be§ Üagebud)» bott £Jret)tag an. 



LXVII. 
Schema 238,20 — 240,6. Skizze John mit zahlreichen 
Zusätzen g 1 auf der Vorderseite eines Folioblatts, auf dessen 
Rückseite g 1 Safj 9iaturforfd)er fid) fo fetjr bor ber 2fbee freuen 
bie bod) ganz allein beredjtigt un§ ber Statur gegenüber 31t 
[teilen .... Die folgende Skizze bildet die Grundlage des 
oben S 180f. abgedruckten Schemas. 

5 III. Sud) ©. 196. 

(Sin föeifcnber fommt an 2Öabrfdj[einlidj] Unter geborgtem 
tarnen Söir bringen nid)t toeiter in ibn ^Benimmt fid) an-- 
ftänbig in ben Skrfammlungen. S3on meinem greunbe in bem 
©ebirge untergeführt 3eigt er fid) aU einen einfidjtigen £beit= 

10 nehmenben ?lud) mid) laffcn fie Zfjtil an ernften Unterrebungen 
nehmen Er bemerft in unfrer Tenftoeife ctraa§ ®d)toanfenbe§. 
^te religiofen 2tu§brütfe roaren un§ tribial getoorben. S^er ßem 
ben fie enthalten follten mar un§ entfallen Er lie§ un§ be= 
merf[en tote] bie Entfernung bom Überlieferten gefährlich feb, fo= 

15 lange .... jugenb .... unboflftänbig ^re^lid) toirb eine täg= 
uub ftünblid) burdjgefübrte ^römmigfeit auletjt nur geitbertreib 
unb eine 2lrt ^olijeb unb toirrft nid)t mehr auf ben innern tiefen 



5 238,20 entspricht C 177,18 oder H 124; #47-72 
tragen die Nebenzählung 115 — 144; diese bis H 124 fort- 
gesetzt würde für dieses Blatt in der That 196 ergeben. 
6 2Baf)rfd) g 1 üdZ 7 2Bir — ihn g x eingeschoben 10.11 
2lud) — nehmen g 1 theils zwischen den Zeilen theils aR 

12. 19 £ie — entfallen g 1 für Summa feiner mittbeimmjen 

13. 14 Er— feb, g x aus £ie Entfernung bom Überlieferten tft ge= 
fäf)rlid) folange .... jugenb .... zumeist unleserlich g 1 
zwischen den Zeilen 15 nnboflftänbig g 1 aus 3?eb UnboIlftän= 
bigfeit be$ eigenen 17 eine 3lrt r/> üdZ 17. 280, 1 unb — Sinn 
<7> zugefügt 



282 Paralipomena und Schemata. 

©inn. ^erliotjutufen finb au§ eigener SBruft fittlid) gleich; 
geltenbe, gleicfiroirffamc gleirfjberuhigenbe ©efinmmgen. ©et 
9teifenbc fdjetbet llnb e§ weichen mit ibm gleichfam alle gute 
©eifter. Semerfung foie bie (Srfdjeinung etne§ guten 'Dlenfdjen 
in einem ßirfel ©poche macht unb bet) feinem ©Reiben eine Surfe 
gefüllt mirb, ja ein Unheil firfj einbrängt. 



LXVIII. 

Schema 259, 1— n. Schematische Skizze, John auf der 
vorderseitigen rechten Spalte eines Folioblatts bläulichen 
Schreibpapiers, die Überschrift g l , ebenso die Bezeichnung 
'fölio 5' auf der linken Spalte. Am Fussende g 1 Agenda 
vom 31. Januar 1829; auf der Rückseite Par. LXIX 1. und 
Nr. 168. 

9}ietäehnte§ Gapitel 

äßilhelm lieft mit großem 9lnfheil baZ Vorgelegte @r ge= 
fteht bafc er febon geahnet bafe ihm bn§ gute 2Befen entberft roorben. 
Sie Schreibung jener ©ebirg§gegenb bobe ihn unmittelbar in 10 
jene 3uftänbe rjerfe^t. Sefonber* aber §abc ihn bie Ahnung 
Senarbo§ in jener SRonbennacbt unb bie äßieberholung ber Söorte 
feine* Srief* auf bie ©pur geleitet, gfriebrich tbeilt ihm ben 
übrigen Inhalt ber angefommenen ©epefche mit. 



LXIX. 
258, 12 — 279, 7; Entwürfe, die fl a vorausliegen, vgl. oben 
S189f. 
1. John auf der Rückseite des Vorigen, auf dieser ist noch 
Nr. 168. 

Vierzehnte* ßapitel 15 

fernerer Inhalt ber 55epefche ^uliette fchreibt $cafarie 
biftirt. Vielfache^ gufammentreffeu. Slngela geht ab £e»}= 



l nach ©inn. folgt ©ie Dtemebur fiehe mit folgendem Vei- 
weisungszeichen g, das auf die aß stehenden Worte -£)crtior= 
jurufen — ©efinnungen hinweist fittlich g 1 üdZ 5. 6 eine — 
mirb g x aR für suriief bleibt 15 Über SJieraehnteS steht g x 
3)ret)3ebntel 



Paralipomena and Schemata. 283 

rottet einen mit SBerner affocütten Hub toirb fo in bai ®anae 

Derflod)teii. C^utfdjicbcncr «plan au3fü$rlidjer. 2Bill)etm fott 
bie gute Säj&ne abholen Hub roa-3 toeitet barauS folgt. 

2. Schema 275,17—276,5, 1 auf einem Zettel, auf dessen 
Rückseite Notizen g 1 zu dem Aufsatz „Memoiren Robert 
GuillemardV (Band 42 1. Abth. S128ff.) sich befinden. 

ÜJlafatienS Jöcrfbältnifj] 
& Suliettc 2tt§ SOorfdjl[agl ber ©uten ©djöncn 9tod)rid}t 
noit »ngela Übergabe an ben ©ebilfen -ftetirafb beäfetben 
SBerbinbung jener gamitien. 2>e§ ©d)itrfaffer§ ©djroager. Sott* 
fommnc ginridjtung SIngela t)et)rat^et 3ene tritt an tfjre 
©teile 2(üc§ tfi fdjon getban. 

3. Schema 275,17 — 276,5, John auf einem Folioblatt mit 
Correcturen g und g*, die Tilgungsstriche sämtlich g, 
anten links Datum SB. b. 28. gebr. 27; bereits Hempel 
18, 452 abgedruckt. 

io ÜJhfarie 3um jlüetjten £beit. 

Senarbo an ^utietten. 
Slnfdjlujj an jene ©cene 31t breto @r bat bat ganje 93er= 
hcUtuift in tfjre .hftube gelegt, ßorrefp. ift gepflogen. 3 U f ei " ct 
Slbrcife ift atteS bereit. 
15 afuliette nn Senarbo, Marie bidtirt. 

9Käjt immer berbinbet paj roa§ fid) fuäjt unb finbet, mandjeS 

fdjirfitd)c roirb getrennt, mandjeS unfd)id£Iid)e toerfnüpft. SHtteS 

ift «Prüfung, unfreS ßbarafterS unfreS 2Bertb,ei unfrer «uSbauer. 

Tu liebft roie id) in§ allgemeine )U geben benn roo finben mir 

20 uns at§ in bem roa§ allen gemein ift. 9fcun jU betn 9tädjften 

roa§ bir rote bittig am £>er3en liegt. 



9 gjHes _ getban g 11 — 14 Senarbo — bereit g auf der 

linken Spalte oben, g durchstrichen 11 Gemeint ist die 
Schlussscene des dreizehnten Capitels 258,10. 15 SJtofarie 
bidtirt g zugefügt, dann 5Wafarie gestrichen aber wieder her- 
gestellt. Goethe schwankte also noch einmal im Schrei- 
ben, ob er diesen in Par. LX1X 1. vorhandenen, aber in 
Par. LX1X 2. aufgegebenen Punkt hier wieder herstellen 
sollte. iß— ji «Riajt — liegt g 3 aß 18 unfreS 6b- — 2ßcrt()e* 
aus unfreS äßertbe? unfreS Gtjarafter?- 



284 Paralipomena und Schemata. 

SFietfe 5ßroject beranreifenb SBeftimmung be§ ©d)icffal§ ber 
©cbönen 65uten. 2k>rfd)tag. Sic übergiebt bem ©ebütfen ib,r 
gattje? SBefiijffmm. (Sr bebrafbet bie Softer jener arbeitfamen 
gamilie 2Birb be§ ©d)irrfaffer§ ©djroager. 33oEfommene 6in= 
ridjtung ber neuen Fabrikation toirb möglid) burd) Sofal unb 
^nfammentturfung. Sie Sieben§roürbige toirb fret). ©ie tritt 
bei) SJiafarien an bie ©teile bon Slngela toeldje tjetyrattjet. $rage 
ob bie SßorfdEäge it)tn gefaEen, man bejafjt in feinem tarnen. 
21Ee§ ift für ben 2tugenblicf berichtigt unb toa§ jetjt nidjt ent= 
fdjicben toerben fann bleibt im ©d)toeben. 



LXX. 

259, 12 — 279, 7, Entwürfe, die nach H a niedergeschrieben 
sind. 

1. g x auf der Rückseite eines Theaterzettels vom 24. Ja- 
nuar 1829, zumeist sehr flüchtig geschrieben und schwer 
zu lesen. 

3ulietten§ f)e^ratb 2)e§ £>beim§ Senefjmen Filarie 
§aubtm. Sie ßieblidje 2)er 3ttajor 9catalie gebt mit ßofbario 
unb bem 3lbbe borau§ fdjöner [?] guftanb ben [? ber] fie er= 
toarten [? ertoartet] Süerbanblungen be§ 2Jia[jor§] mit bem 
Cbeim Ser ift (Sigenffjümer bon 2Ilter§ fjer 2öiE toie fjeifjen 15 

33iö jetjt berpacbtet Siefe Übernehmen 2ßerner§ ©efyülfe 
Talent @rfd;einung 3tngeIaS Neigung 2)e§ Slftronomen Seiben= 
fcbaft für trjn 9Jtafarie aufrieben, längft toünfdjenb SBebarf 
nun ber grfe^enben Sie ©cböne ©ute 3b,r gegentoärtiger 
3uftanb %i)x Sorfatj ©ie fommt Reiter Suftige ,3toifdjen 20 
©b[iele] ^3f)ilirte unb Sucie ©ünberinnen gegen bie ^»eilige 

9cid)t beffer [?] aber befebrt (Sin baar allertiebfte Äinber 
Sa§ Talent berjber ffjut ficb, berbor S3räute, Srautfcfymucf 
Sie 9Jläbd)en anfetjen 3 u f^ nc i°en ßu« 6 na ^ (Sinfjalt 
tb,un fie batte ben ganjen Sorratb, 3erfäjmtten Slurf) tooEte 25 
be^baib Slngela nicbt aU SBraut bebaubelt toerben S3i§ in bie 
geringfte ßleinigfeit Sie SBräute b«QU§gebufet 2öie 5ßupben 
ober Sweater ©tatiften 9JJontan fommt bie berjben abjufjolen 
©ein 33evt)älttti§ 3U ÜJtafarien 



Paralipomena und Schemata. 285 

2. Weitere Ausführung des vorigen, John auf den rechten 
Spalten dreier Folioblätter Conceptpapiers. Zum Schluss 
Datum aR: 20. ben 25. San. 1829. 

23ier3rf)ttte§ fiapitel. 

3ufammengefaßte ©cfdjidjt» (Svjäfjlung. 9ftan fdjitft fid) an 

3U enbigen. Snfjalt bet £epcfd)e. 2öa§ man früher aui bcm 

©efpräd) erfahren ijjoit bcm roa-j biefe 3eit her umgegangen. 

s ^utiette hat geljcuratet einen 3Hanu uad) bem -gierten be3 

Oheim». 3» feinem Sinn burdjauä init = nnb fortmirfenb. 

Sfuliette ift in bet legten 3eit biel um bie £ante 3Bo alle 

biejenigen 3ufammen fließen auf bie fie roohttfjätig geroirft So= 

rootjl Slngebörige beS feften 8anbe§ al3 3ur 2Banberung über ©ee 

10 (Sntfdjloffeue Filarie unb Hjt ©emahl 3()rer großen 2lnmutb 

unb tfiebenslnürbigfeit üerjedjt man eine geroiffe ^eichtigteit nou 

2fntereffc [3a ^ntereffe] 31t roedjfelu. ©ie hat fid) fclfaft öeratetjen 

©pätet fam bie SiebenStoütbtge mit ihrem ©atten bcm 3Jlajor 

9latalie null fid) toon bem trüber nidjt trennen. ©ie geht mit 

15 £othario nnb bem 2lbbe 3iierft hinüber 3 ll f r i e °< ; nheit be» £%tm§ 

über ha* nun uöEig im ©ange begriffene ©cfd)äft. (£r ift brüben 

uou feinen Vorfahren bet (*igentt)ümer. 20iebiel ba$ fagen roilt. 

S)ie Sefitjungen rcaren bisher berpachtet. llnb trugen bei) 

maudjerlet) llnannetjmlicbfciten roenig ein. Sie ©efeüfdjaft feijt 

20 fich bort in 93efit? bitten in ber boHfommenftcn bürgerlidjen 

(Sinridjtung. Unb berbreitet fid) Don ba au§ in bie noch tuüfte 

unangebaute $crue. Sienarbo nnb griebrieb haben befonberS bort 

8uft uon born an3itfangeu. (Sine neue $erfon ift anjufünbigen 

@in junger ÜJtamt roeldjen SBerner 311m ©ebülfen unb ©cfellen 

25 angenommen Sine Sthmbercrfcbeiuung burd) ein eignet Talent. 

2)urd) grän3cnlofe gertigteit im ßopfreebneu. 6r empfiehlt 

fid) baburd) überall 33efonber3 bei) ben Unternehmern roie fie 

jefct 3ufammen finb, SBeldje burdjau» mit 3 a hten in manitig= 

faltigem ©inne befdjäftigt finb. @r fpielt ben Jlüget fehr febon, 

30 roo it)tn aud) fein ßalcul fdjetnt 31t <£)ülfe 31t fommen. S)te Söne 

fließen leidjt unb augettebm 3ufammeu. Übrigen^ ein frifdjer 

natürlid)er 3ü«gli n 9 ® er bebnah nod) ettoaä bon einem A?iube 

hat 2Bie er übrigen? aud) fet) (Jr hat ?lugela'y ©unft ge- 

monnen ©ie bie ©einige 3" 2Jcafariett3 größter 3'if*ieben= 

35 f>eit , beim fie münfdjte baö ebte 2Jtäbd)en berl)euratet 3U fetjen. 



286 Paralipouiena und Schemata. 

3>iefe ©teile fdjroer j« befetjeu füllte [so] eine treffliche 9lad)folgerin 
on bet ©chönen ©uteu ©onft ba§ nußbraune Sftä'bdjen genannt, 
liefern 9tamen roie allen übrigen entroachjen. 2ftafarie toünfdjt 
baß fie ben ihrer SSorgängcrin annehme S)en fie eben fo gut 
berbient roie jene ©egenroürtigcr 3uflanb im ©ebirge. 2]or= 5 
gefegte @inrid)tungen ©ie madjt fid) Io§ unb rot II fommeu. 
^eitere groifdjenfpiele *>iefeu ernften ßreignijfen. glitte unb 
üncie kommen auch eingesegnet ju roerben. ©ouberbare 
Stellung ber ©ünberinnen gegen bie §eilige. 9iid)t serfnirfcht 
aber befebrt. 5ßt)iline mit ein paar allerliebften Äinbern. 10 
ginbet Gelegenheit ifjr 3ufd)neibe Talent ju üben. gilt paar 
Bräute follen au»geftattet werben, ©ie fiebt bie 8anbe*tracht 
an, läfet bit SJMbdjen bor fid) auf unb abgeben unb fdjneibet 
immer ju ^nbeffen Sucie mit gleicher gertigfeit unb 3ierlid)ieit 
näht, ^ene mar mit it)rer gefräßigen ©cheere in bie Zimmer 15 
geraden roo bie SSorrättje ber 31t Äleibern notbigen ©toffe bor 
<£anben liegen. 5Jlan mußte fie brau§ entfernen, benn fie fannte 
roeber Sflaaf} noch, gtel. 3lugela wollte beShalb nicht aU 33raut 
bebanbelt fenn. ^iline befdjäftigt fid) mit jenen 9JMbdjen fti 
tn§ ßteinfte. ©et)äufte Sauber unb fonftiger in ber ^cachbarfchaft 20 
übtidjer SSrautfdjmud. ©ie befjanbelt jene Sräute mie puppen 
ober Iheatcr ©tatiften. ÜJiontan fommt fie abaufyoten %u-- 
friebeubeit ber ^amilie tiefen einigermaßen luftigen ©aft loa 311 
merben. 2Jtontan* Skrhältniß 311 liiafaricn Überhaupt be3 
jämtlichen ^erjonalö 3U ihr. (5hrfurd)t unb Vertrauen ©ie 25 
fühlen ba% fie ein höhere» äBefen bor fid) haben Unb finb bod) 
gana natürlich. 3eber 3eigt fid) mie er ift fültty aÜ je bor 
glteru unb ^reunben. Seuarbo'» 3uftanb mirb anerfannt @r 
mirb fid) beruhigen. £er ©egenftanb feiner ©orge ift t)öd)ft 
gtüdtid) pr jefct unb für bie Jufunft gefiebert. @r foEe bat 30 
große ©efchäft nun muthig antreten 2>a§ Übrige bem golgegaug 
ber ©efinnungen unb ©d)idfate überlaffen. Semertung be§ feltenen 
galtet Seibenjdjaft au§ ©eroiffen 33eifpiele ber munberfameu 
Umbitbungen ber einmal gefaßten (Sittbrürfe 2er geheimnißboüett 
Cnttroidelung unfrer Neigung unb ©etm-fucht. 2Bie räth,lidj e3 35 
fei) fid) flar 3U galten, unb getuiffen ©efüblen nicht nachzuhängen. 



Paralipomena and Schemata. 287 



LXXI. 
Schema 278, 23 — 279,7, Entwurf John auf verwischten 

Bleistiftnotizen von// 1 , von denen noch lesbar [fünfte* ßopitel 
Senarbo-3 £agebncfj, vgl. 25, 207. Auf demselben Blatt mit 
Nr. 1G7. 

grünfjetjntc* Gapitet 

£er Üiebacteur roagt nad) fo Diel fahren ettnas datiere» Don 
Diafartcnö SSerftältmjj 311m Sonnenhiftcm mitjuttjeilen. Seibet 
uad) taugen S'ifyren an* bem ©ebääjtnifj gefdjrieben. 

Aus der Überschrift ergiebt sich, dass dieses jetzt für 
das Ende des vierzehnten Kapitels benutzte Stück zunächst 
für den Anfang des fünfzehnten bestimmt war. 



LXXII. 
Schema 292, 1 — 294, 9, John auf der rechten Spalte einer 
Folioseite, auf der noch Notizen g 1 : 2Iu3 ber Slnalrjfe in bic 

Smtthefe Mein man erinnert ficfj bafj in bie erfteu Seiten 

be» Ghriftenthum* ?lnacfjoreten .... 

©ecf^ehnte* ßapit. 

Aperfilie an Sßübelm Slbcitteuer mit ^elij; bem Äoftdjen 
unb magnetifdjeu ©djlüffel. 

Aus der Überschrift geht hervor, dass das diesem Schema 
entsprechende siebzehnte Kapitel ursprünglich den Schluss 
des sechzehnten bilden sollte. 



LXXI II. 
Schema 292,2 — 294,9. Weitere Ausführung des vorigen, 
g auf dem abgetrennten Streifen eines Folioblatts, auf dessen 
andrer Seite einige Zeilen von John, die einem Brief an 
Boisseree vom 8. Januar 1826 angehören. 

#erf. bentft gelir, tritt ein angeb [?] üm[armen] jUTÜcfc 
roeifen §eiterf[eitj 3nten[?tion? 3nteteffe?] bc* SßfetbS ha* 



Aperf. benft y auf 



288 Paralipomena und Schemata. 

iljit fjer getragen Stnbre ©cfdtjtdCjtcit Slttcre ©efd)[id)te] be§ 
$äftd)[en§] @r toeiä ba% id)§ ftaBe 2ßia e§ fefjen %ü) gebe 
nad) @r betrachtet e3 Verlangt bert ©cblüffet Sertoeigerung 
9lad)giebigfeit 9ttutb / roiü'e gorberwtg etne§ $uffe§ 33er= 
Weigerung (Srgreifen be§ ßäftdjena unb 6d)Iüfjel§ ■^afdjert 
ifjn um ben %i]ä) 5>rormng er fjatte ben ©djlüffel eingcfdjobfen] 
fjlietjt nad) innen 3luf einmal legt er ba§ ßäftdjen nieber Sä) 
ftebe ftitt @r fäfirt auf mid) Io§ Raffen in bie 2Irme ßüffett 
äöieberfüffen Skrgeffen — 2lbfd)ieb. 



Nachträge. 



1. In einem Fascikel „Botanische Paralipomena' fol. 9 
findet sich g x ein Entwurf zum Anfang der Ballade 24, 79: 
SBotier im <0lantel fo gefdjtoinbc 
2)a ber £ag im Oftcn graut 
2ßo hat er fid) beljm jdjarfen SSßtttbe 
Auf biefeu $5t)en umgefdjaut 

ajlog er mit SöHUen oarfui gehu 
2)urd) bie befdjneiten un'lbeu £)öhen 

9ld) roohl er tommt tiou mar 
2ßo er fid) aubern ©pa* berfprad) 
, Hub roenn er 



2. In einem Fascikel „Physik überhaupt 1798. 1799 ". 
(vgl. Werke II. Abth. 13, 442 Par. 396) fol. 8 g: 

3beali3rau3 beä Üietfcubcu Sei) teereu «Dlenföen jum labet 
SBetj gFelis aur Slnftalt al8 Sorfdjlag Steinzeit ber Slufidjt. 



3. Bei den Nachträgen ist auch ein Stück einzustellen, 
das vor einer Reihe von Jahren nach einer wohl von 
Schuchardt geschriebenen, von Goethe durchcorrigirten Vor- 
lage copirt und nachmals dem Goethe- und Schiller-Archiv 
überwiesen worden ist. Dies Stück trägt durchhin Goethi- 
sches Gepräge, und so kann an der Zuverlässigkeit der 
Überlieferung im Einzelnen kein Zweifel bestehen. Allem 
©octfjcä Sattle. 25. ®t>. 2. Slbtf). ™ 



290 Nachträge. 

Anschein nach waren die Originalblätter aus der Composi- 
tion ausgeschaltet und gehörten dem Schlüsse des Werkes 
(25, 225 f.) an. Die eigenhändigen Correcturen Goethes sind 
in der Abschrift mit Blaustift vermerkt. 

2öenn Soffjario geneigt märe gegenwärtig, ba ftä) ba% <&ä)iä~- 
fal $riebrid)3 entfdjeiben mufj, an ba*> Vergangene unb gufünftige 
311 benfen, fo liefje fiä) bietleidjt folgenbeä bemerfen: 

grtebrid)§ Naturell unb $ät)igieiten fennen mir; in Hoffnung 
bafj fid) etroa§ bor3Üglitfje§ au§ ibm bilben toerbe, t)at Sotlmrio 5 
titel an ib,n geroenbet, 3U gleicher 3eit fi Q * a ^ er au <^ ^riebrid) 
auf feinen üieifen unb fonft ein anfebnlidjeö Kapital 3ugefet;t. 
9ftan barf nur mit einiger 9lufmerffamfeit ba* üßerfonal ber llm= 
gebungen betrauten, fo roirb man balb finbeu, bafj näd)ften§ 
grofje Süden entfielen muffen, 3U beten 3lu»füllung befannte, ju= 10 
berläffige unb abfidjttid) gebilbete junge ßeute fetjr ermünfdjt fein 
muffen, ©tjne mid) über ba3 (Sänge 3U Derbreiten, merle id) nur 
fo biel an: ^di^ rcädjft herauf unb e§ ift ju bermuf^en, bafj 
man bie Slbfidjt t)at it)n nad) einigen Sagten audj bie SBelt feiert 
31t laffen ; bielteidjt märe al§bann für itjn gnebrid) ber fdjidlidjfte 15 
Begleiter unb unter ber 3ßetrad)tung alter llmftänbe festen mir 
folgenber ©ang rätt)tidj: 3Jtan erleichtere Sriebridjen bie Mittel 
noeb einige $ai)Xt in granfreid) 3U bleiben big jene 9teife an= 
getreten merben fönnte, man beftimme ifrni, nad) 2)oIlenbung ber= 
felben einen ^tat; im Slmte, too er feljr gute 2)ienfte leiften mirb 20 
unb mo bunbert ©adjen borfommen, benen er fdjon jetjt böttig 
geroadjfen märe. 5Pian fidjre ibm einen angemeffenen ©etjalt 3U, 
roobet er boffett !ann feinen 33erbältniffen gemäfj 3U leben unb 
bielteidjt einen Ztyil feiner aufgercenbeten Soften tnieber ab3U= 
tragen; in mie fem man einen foldjen $lan billigen, feftfetsen unb 25 
au*fbred)cn möd)te, ift mir nid)t befannt unb idj mürbe nidjt leidet 
mid) über einen folgen gaU äußern, toenn e§ nidjt bon meljr al§ 
(Siner ©eite üßfltcfjt märe in bem gegenroärtigen g-alte roenigften§ 
etroa3 31t fagen, ba borau§ 3U fetjen ift, bafj fjrtebrid) ein be= 
ftimmteä gegeuroärtigeö Skrfjältnifj einem unbeftimmten fünftigen 30 
box^ietjen roerbe roenn it)n auetj ber ©djein ber Unbanfbarfeit beb 
einer folgen Gratfdjliefjung auf alle 2öeife quälen mufj. 
Santo. 

5 bafj id) 



Nachträge. 29! 

». ©. 

;\d) fct;c uod) f)inju, bafi bei bet natür(id)m Anlage ftricbrid)* 
bct Sfaftoanb, bet auf feine Ȇbung gemadjt Worbcu unb fotbft 
bic Abfeubuug nad) ftranfreid) bcWcift, bafe man ihn in ben 

s Staub fefccn Wolle bie gcWöt)utiri)en ©rabe be§ langsamen Sienft= 
fd&titteS JU überfpringen; ferner taitn eine ©teile im Holte Witl= 
füfjrlid) befe^t Werben o()ite bn§ babcö auf SHenftgett ober Slang 
gefehlt werbe, noch metjr Würbe ber, bet unfern ftelir. geführt unb 
gtüdlid) aurütfgebradjt hätte, auf alle Sßcife eine ausgezeichnete 

10 iöclohnung oerbienen, unb toeno tnict) nidjt beibe Charaftere trügen, 
fo Würbe ba3 SBonlf al3 ftührer unb Statt) auf eine ettoünföte 
Süeife fuüpfeu. 

3d) fd)ide Stylen tiebe Ihcrefc Ijicrmtt ein oftenftbteg Statt, 
mit ber Sitte e§ «Ratalicn boraulcgen id) gtanbe jtoat uid)t, baf; 

15 c>5 ettoaS toirfen wirb, beim Sotljario bat tot folgen planen 
einen Mfdjeu, inbeffeu mujj bie ©adje jut ©prad)c fommeu unb 
mau jeigt luenigftens rca§ man allenfalls tt)im Hhmte jenen 9lu= 
trägen ein ©egengeWid)t ju geben; Weigert man fiäj etwas ju 
tt)itu unb feft ju jefcen, fo ift jener Schritt ben ftriebrid), toi« id) 

2o überzeugt bin, getoifj t()un Wirb erjet ju entjcbulbigen. 2öer gerne 
leben mag unb ein entfebiebenes ©treben in ftdj fütjlt unb einen 
gewiffen »lief über bie SOBelt fmt, ben muß Por einem Keinen 
Sicnft toie bot einem ©rabe jdjaubern; fotdje Heine SJexljältnifie 
tonnen nur burd) bie t)öd)fte ßonfequenj, Woburrf) fie bie ©cftalt 

25 einer großen £ausf)altung annehmen, intereffant Werben. Scben 
Sie tecfjt Wobt unb grüßen ©ie 91atatien. 

Sarno an griebrid). 
2fcf) fd)e aus Seinem SSriefc, bafc bie Anträge, bie man Sir 
öftere gemadjt tjat Sid) in [fran^öfifebe] Sienfte ju jietjen, fid) 

30 roieber erneuern unb befonbers gegentoärtig bett einer (Gelegenheit, 
Wo Su fjoffen fannft einen feften unb guten $la£ JU bcfomiiuu. 
Su fragft mid) um Math, unb Wenn id) aufrichtig reben fotl, fo 
muß id) Sir jagen, id) glaube Su bift fd)on entfebieben unb Was 
id) baPor ober bamiber fagen tonnte fommt 3U fpät. Sie äßeite 

35 unb breite ber Serhättniffe unb be§ Söirfungsfreifes reijen Sid), 
bie gute ©efeflföaft giety Sid) an unb unfer flreis fommt Sir 
in Sßergleidumg oielteid)t nod) enger Por als er i[t. Sotbario bat 



292 Nachträge. 

Sid) gleid) anfangs Don aEer 33erbiublid)ieit tp§ gefprodjeu, feine 
fdjttftltdjc (Srflärung borüber mu| fid) in meinen papieren finben, 
in biefem ©tnne olfo bift bu frei), ob gleid) bem ber ein 2öob> 
ttjat empfangen Ijat ein ©djein bon llnbanfbarfeit fo tuie bem 
aOöot)Itt)äter eine feblgcfddagene Hoffnung roenigftenS einen 2lugen= 5 
blid empfiubüd) fet)n mufj. 3d) tjabe Seiner lieben Rentier ge= 
ratfjen bie ©adje 3ur Sprache 31t bringen, ebe fie ganj entfehieben 
tft, mebr nm ber £>öflid)feit totflen, aU bafj id) eine anbere Sßen= 
bung erroartete. 

3cb fann batjer ntdjt§ ttjun, als Sir bet) biefen Stritten, 10 
roie 3U allen übrigen, ©lud roünfcben. 9iur- ein§ gebe id) Sir ju 
bebenfen: 2Ber fid) in einem fremben Sanbe nieberläfjt, roo er, 
roeber burd) 23efibung nod) burd) Familie, ju einer geroiffen 
^artljet) gehört, unb babureb gleidjfam auf einem unserftörlicben 
SSoben rul)t, ber tft mancherlei) ©efatjren auSgefe|t. @r ift nur 15 
im $afi burd) feine nadte 5ßerfönlid)feit 3U hnrfen unb toirb ge= 
möl)nlid) immer nur als Söerfyeug gebraucht, greunbe, bie man 
fid) mad)t, finb jum Privatleben eine föftlicbc (BaU, öffentlidje 
Angelegenheiten trennen früher ober fpäter bie beften greunb= 
fdjaften; jebe ffieränberung beS 9iegtmentS toirft gefährlicher auf 20 
ben, ber nicht als Sefitjer ober geborneS ^artbeigtieb einen 
Sheil ber politifcheu Wacht gleid)fam in ber §anb bat pp. SJer* 
3eth biefe ©prüdje bie fid) toie ein ßapitel beS ^rebiger ©atomo 
ausnehmen unb gteb ihnen burd) bie Slnroenbung auf Seine 
llmftänbe erft einen 2öerth. ^n Seiner Sage märe baS räthlidjfte 25 
Sid) burd) eine £>eiratb, an eine grofee ^Parttjer) anjufchliefsen, aber 
in Seinen Sahren fragt man bei) foldjen Slngelegenheiten gern 
fein §er3, unb ift belegen nid)t 3U tabeln. äMelleicbt bift Su 
glüdlid) genug einen gaU 3U finben roo e§ fid) mit ber Älugljeit 
»erträgt. 30 

Sa id) auS ber (Erfahrung tjabe, toie roenig guter fRatt), felbft 
in ber ^täfye t>tlf t , ba fid) bod) am @nbe jeber felbft nad) feiner ■ 
eignen 2lrt berät!) unb beträgt; fo bin id) nun gar ungläubig 
gegen bie Sßirfung meiner 2Jcet)nungen in bie gerne; bemol)n= 
geachtet foE mir lieb fel)n, roenn Su mir öfters fchreibft, inbem 35 



3 gleid) nach es 4 ein g aus einen nach tuie bem IDobl» 
tbäter 4. 5 toie — äöoblttjäter g üdZ 19 trennen g über 
treiben 20 gefährlicher g üdZ 22 pp g 



Nachträge. 293 

idj in beut uädjfteu halben Staate tuafjvfcCjctnlicI) nidjt uerreife unb 
biefen SBitttec in einem fo ruhigen ^uftanbe .ut.uibriugcn t;offc, 

in bem id) roohl manchmal auet) mit einem entfernten teben mag. 
l'cbc rcdjt iuotjt unb gebeufe mein. 



4. Ein Schema finde zuletzt seinen Platz, «las eigentlich 
mit dem Roman nur ganz äusserlich zusammenhängt. In 
einem Briefe an Cotta vom 27. Mai 1798 (IV. Abth. 13, 162 ff.) 
giebt Goethe über die Fülle der theils fertigen, theils beab- 
sichtigten Aufsätze, die für die neu zu gründende Kunst- 
zeitschrift „Die Propyläen" bestimmt waren, eine Übersieh! ; 
in dem Verzeich niss steht als Nr. 16: 33riefc eine» 9teifenbeu 
unb feine? S^sttufjo, unter romauttfdjeu Nahmen, fidj an SDÖtlrjeltn 
2)icifter aufdjücfjcnb. Dieses Vorhaben ist nicht zur Ausführung 
gekommen; doch hat sich in dem Faszikel „Propyläen Vol. I 
das Geschäftliche betreffend 1798" das folgende, von Geists 
Hand geschriebene Schema zu einem solchen Briefe erhalten. 

5 Srtef an 9?atalteu. 

©djema. 
Ungcbutb ber ^ugenb. 9lid)t märten fönnen. 2öeg be= 
ttogne 3"*- £urdj ©djerj. 5lb(eufnug öom 3toed. 3» 
fpäterc 3°it bnvd) lluterridjt. Unbeftedjtichfeit ber Sitgenb über? 
10 ßangtoeilige. 2Bo rticfjt «Spiel ift foll gleid) 3roetf fa)"- 
Unarten auf ber 9ieifc Sntercffe auf bie groifdjenjuftäube 
ju legen. Xurd) 2)ietbobe uub Überblid. 9iom üou ber 2raja= 
nifdjcn ©äule gefehen. SBelt. ©eographtfdjcr Überblid 35urd) 
bew SUafferlauf £urd) ^Mineralogie. S)utdj Segetation. 



15 Dienfdjen unb Stäbte. 



3 bem] ber 



itimat. — i>ot.»ud)brurfntt. 






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